Wahnsinnige Firnelfen ?

  • Seid gegrüsst wilde Orks .


    Ich hab nen kleines Problem mit der Darstellung von Firnelfen innerhalb eines selbstgemachten Abenteuers in dem meine Gruppe grade steckt .


    Problem ist vielleicht zuviel gesagt , ich würde aber gern einige andere meinungen dazu hören .


    Folgendes Szenario :


    Heldengruppe ist in der Gelben Sichel unterwegs und stösst dort auf einen recht schaurigen Kampfschauplatz , genauer gesagt eine Höhle in der der sie einen Goblinstamm vorfinden der aufs übelste niedergemetzelt wurde , leichen schrecklich entstellt und verstümmelt ...(sieht ungefähr so aus wie man sich ein museeum vorstellt das von "jack the ripper" eingerichtet wurde *g*)


    ...die Idee war jetzt das die Täter ein Kriegstrupp von Glorana der Eishexe sind (Kriegstrupp bestehend aus 3 Firnelfen[völlig wahnsinnig] und einem Stamm nordischer Barbaren )
    , und das dieser Kriegstrupp nun im besitz der "Goblinpauke" (Artefakt mit dem die Goblins manipuliert werden können) ist um sie Glorana zu bringen ....


    ...nun hat meine fleissige Heldengruppe bereits den Schauplatz des Verbrechens gefunden und als kleinen Hinweis habe ich dort die leiche eines der 3 Irren Firnelfen plaziert ...woraufhin sich natürlich sofort die wildesten Diskussionen entwickelten .


    "...Firnelfen würden soetwas nie tun..." , "...wenn Firnelfen das waren , dann mussten sie einen guten grund haben " , " ....wir helfen dann lieber den Firnelfen ..."


    Kurz gesagt ,ich könnte zwar den fiesen Spielleiter raushängen lassen und mit dem argument "...das ist halt so !" ankommen aber es wäre nicht wirklich stimmungsvoll .


    Einige ideen hab ich zwar schon wie sich das "extrem Badoc" verhalten erklären ließe , wäre aber schön wenn mir vielleicht noch andere argumente zur verfügung stehen würden .



    Mfg


    Odin Kuperfaust

  • Wieso überhaupt erklären? Wenn die Helden anhand von irgendwelchen Vorurteilen entscheiden, bittesehr.. das inneraventurische Wissen über Firnelfen schätze ich mal als so gering ein das es sich entweder um abgeleitete Vorurteile von anderen Elfenrassen handelt oder um OT wissen was evtl. auch nicht ganz richtig ist. Ich würd sie einfach machen lassen und wenn sie am Ende feststellen das sie falsch gehandelt haben.. dann ist das so und sie müssen damit leben.


    EDIT: ich würde die Elfen auch nicht als Wahnsinnig titulieren, sie sind halt gefallen. Es sind harte zeiten für die Firnelfen, viele Sippen wurden vernichtet, für viele Elfen mag es keine Zukunft mehr geben in ihren alten Verhaltensweisen.

  • Die arbeiten für Glorana?
    Was hattest du denn für Ideen?


    Ich könnte mir vorstellen, dass Glorana diese Firnelfen beherrscht oder erpresst und dass sie deswegen für sie arbeiten.
    Menschen machen sowas ja bekanntlich gegen Geld ^^
    Mal im Ernst: Dann gäbe es auch "den guten Grund" für die Firnelfen und sie sind vielleicht auch nicht wahnsinnig.

    Zwergenschelm:
    Wer tief buddelt muss was finden. Wer nicht buddelt fliegt eben hoch und sucht dort!
    Zwergenschelm Teil 2: Lunge lähmen

  • Ich denke auch, daß du die Helden erstmal weitermachen lassen solltest. Hast du dir denn überlegt, warum diese Firnelfen zu Glorania übergelaufen sind? Daß es möglich ist, möchte ich nicht bestreiten, aber es muß schon einen Grund dafür geben. Und dann läßt du die Helden diesen Grund herausfinden.

    Seid wachsam gegenueber den Maechtigen und der Macht, die sie vorgeben, fuer euch erwerben zu muessen! (Kurt Tucholsky)

  • Die Idee das Firnelfen in Gloranas Dienst stehen ist gar nicht so abwegig, in irgendeinem offiziellen Abenteuer taucht das auch auf.. hab nur vergessen welches. Für das Abenteuer Schwingen aus Schnee hier auffm orki hab ich das Motiv auch benutzt. Zum Glück hält jeder einen Elfen erstmal für einen Freund, wobei das gerade bei Firnelfen ausdrücklich nicht so ist!

  • Da muss ich Deinen Spielern recht geben, dass Firnelfen sich wohl nicht wirklich so verhalten würden.
    Aber hilf mir erstmal noch auf die Sprünge: Wo liegt denn die Gelbe Sichel genau?
    Wenn das eigentlich außerhalb des Siedlungsgebiets der Firnelfen ist, sollte den Spielern ja schon was dämmern.
    Da die Szene schon gelaufen ist, ist natürlich schon einiges verspielt, aber an Ideen könnte ich noch anbieten, was an dem toten Elf aufgefallen sein könnte:
    - Verwahrloste und zerlumpte Kleidung (gänzlich unelfisch)
    - Hat mit einem groben Schwert aus Stahl gekämpft, kein Elfenbogeen, kein Robbentöter, kein Jagdspieß
    - Die Leiche hatte Narben im Gesicht, die auf Rangabzeichen schließen lassen (frei erfundene Hierarchie bei Glorannas Kriegstrupp). Ein Elf würde sich niemals selbst sowas zufügen
    - Noch besser: Tätowierungen
    - abgeschnittene Ohrspitzen


    Bleibt die Erklärungsnot, wie in aller Welt ein Firnelf dazu kommt für Gloranna zu kämpfen. Die würden sich wohl eher selbst die Kehle durchschneiden, als in Gefangenschaft zu geraten.
    Vielleicht kannst Du Nagrachs Wilde Jagd hier mit einbringen. Die Elfen sind ihr zum Opfer gefallen.


    Übrigens willkommen auf dem Ork Odin_Kupferfaust


    /edit
    Meine Güte tipp ich langsam... :rot:

    The Road goes ever on and on, Down from the door where it began.
    Now far ahead the Road has gone and I must follow, if I can,...

  • Meine Idee war eigendlich das besagte Firnelfen als Waisenkinder bei den Barbaren aufgewachsen sind und der Stamm eine art Leibgarde Gloranas darstellt bzw. das besagter Kriegstrupp soetwas wie ihr Elitetrupp ist und dann eben auch entsprechend grausam arbeitet .


    Die Idee das die Firnelfen von Glorana mittels Magie manipuliert werden gefällt mir zwar recht gut , aber leider würde das kaum ihr extrem grausames und sadistisches vorgehen erklären ...naja , ich werd meine Helden einfach mal weiter rätseln lassen und spätestens beim kampf gegen ihre geliebten "Hippie-Elfen" dürften sie dann feststellen das die garnicht so liebenswert und edel sind *g*


    Danke jedenfalls für eure Anregungen und Meinungen .


    mfg


    Odin


    Jilocasin :

    der entsprechende Elf trug gold und etwas bargeld bei sich ...der hinweis wurde also schon gegeben (ausserdem hatte die Hexe der gruppe eine ensprechende vision des Kampfes in der die Elfen und die Barbaren gemeinsam gekämpft haben)^^


    Die Gelbe Sichel ist das Gebirge das an Norburg grenzt und das nächstgelegenste Gebirge zu Gloranas reich .


    naja und das thema "nagrach" fliesst im späteren verlauf eh noch in das Abenteuer ein .


    Danke übrigens für den freundlichen Willkommensgruß



    MfG


    Odin

  • Ich sehe nur ein Problem mit dem "Aufwachsen bei den Eisbarbaren". Glorana ist selbst nach aktueller Zeitrechnung nicht viel länger als 10 Jahre an der Macht. Und in dieser Zeit kannst du keine Elfen soweit aufziehen, daß sie solche Aktionen bringen können. Du brauchst also eine andere Begründung. Wie wäre es damit: Ein Firnelfenstamm stand am Rande des verhungern (auch weil Glorana alles vereist hat). Da taucht eine Elfe bei dem Stamm an und bietet Hilfe an (nein, es ist nicht Pardona!) Die meisten Elfen trauen ihr nicht, doch einige junge Elfen folgen ihr doch und schließen sich Glorana an, die besagte fremde Elfe geschickt hat.

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  • Also ich finde das Elfen jetzt schon wieder viel zu verschmust dargestellt werden.. es gibt auch nicht DEN Elfen.. es sind Individuen. Elfen haben nicht alle die gleiche Meinung und nicht jeder ist mit dem Einverstanden was der Clan so treibt. Es könnten doch Änhänger von Ometheons Lehre sein die nach mehr streben als dem kargen Leben im Eis. Solche Elfen werden nicht länger in ihren Clans leben können da ihre Gedanken deren Lehre vergiften. Es gibt ausgestoßene Elfen, diese werden vielleicht auf der Suche nach einer neuen Gemeinschaft sich Glorania anschliessen.


    Elfen deren Clans von pardona vernichtet wurden sind auch gute Kandidaten. Glorania ist doch nichts für die elfen, ein ganz junges Ding was gerade irgendwie erst aufgetaucht ist. In ihrem Dienst kann man vielleicht einige der gefallenen rächen, ein anschluss an einen neuen Clan ist vermutlich nicht so einfach denn den alten kann man nicht ersetzen. Zu sagen "Ah.. sie wurden gezwungen.. die armen.." da finde ich macht man es sich zu leicht.

  • Fenia


    Deine Idee ist besser! Ich denke, ein paar Individualisten, die aus dem Stamm ausgestoßen wurden, sind genau die richtigen Kandidaten, um sich bei Glorana zu verdingen.

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  • Elfen sind Individuen aber es ist ein Unterschied ob ich Schokolade und du lieber Lakritze magst oder ich gerne Leute abmurkse.


    Grundsätzlich würde ich die Darstellung von den Elfen, wenn nicht ein massiver Grund vorliegt, auch sehr in Frage stellen, vor allem wenn ein ganzer Stamm kollektiv dermaßen badoc wird. Wir haben in einem anderen Thread grade das Thema, das die leute nicht zwischen der demokratischen Ansicht heute wegkommen und damals, wo Leute eben mit dem hiearchischen Bild aufwachsen das vorherrscht. Und Elfen wachsen ebena uch mit der gewissheit auf, das es was ganz furchtbares ist, dem Badoc zu verfallen. Ich würde es faktishc schon fast in die Richtung sehen, so wie sich Leute damals vorm Fegefeuer gefürchtet haben, wenn sie gesündigt hatten, fürchten sich Elfen vor dem Badoc, wenn sie von den elfischen Werten abweichen. Es beraubt den Elf jedweder Möglichkeit, in das Licht nach dem Tod einzutreten und mit den Ahnen wieder zusamen zu kommen. Es beraubt den Elfen auch nach deren "Glauben", wenn man den Ausdruck vernwenden mag, seine Aufgabe zu erfüllen. Jeder Elf wächst schließlich auch mit dem Glauben auf, das es einen Punkt, eine Aufgabe gibt die er zu erfüllen hat, und das er danach die Erde verlässt und in das Licht eintritt. Für einen Elfen der Badoc ist, ist dies nicht merh möglich. Und das ist schon keine Kleinigkeit für den Elf, das dann in der Tat auch wirklich gute Gründe bräuchte. Bei Menschen ist es meistens Gier, das sie damals (wie auch heute) Dinge tun lassen, die sie nach damaligem Glauben in der Hölle schmoren lassen. Bei Elfen fällt der Grund relativ flach, weil Elfen auch schon von Grund an mit einem ganz anderem Sinn für Besitz aufwachsen - Elfen sind perse alle Kommunisten, grob gesagt. Es gibt keinen Besitz, außer persönlicher Waffe und Instrumenmt ist immer alles für alle da, und von Geld hat ein Elf ohnehin keinen Plan.


    Genau dasselbe zum Thema Eis: Wie kann ein Elf vom leben im kargen Eis die Nase voll haben, wenn er nichts anderes kennt und auch keine Ahnung hat das es was anderes gibt?


    Was ich aber eher noch bemängeln würde, was hier auch schon gesgat wurde: Woher haben die Spieler das Wissen über Elfen? Elfen sin inneraventurisch gesehen schließlich geheimnisvolle Wesen über die Menschen in der Regel so gut wie nichts wissen - was eben auch zu der Legendenbildung beigetragen hat.

    Never whipsnap a whipsnapper

  • Andererseits ist es ja gerade in Aventurien so, dass auch Menschen mit dem Wissen aufwachsen, dass sie sich nach dem Tod mit Boron auseinandersetzen müssen. Trotzdem hindert das nicht alle Menschen daran, zu Verbrechern zu werden. Ich finde die Idee gut, dass Elfen auch mal böse oder wahnsinnig sein können. Vor allem, wenn gerade eine Zeit hinter ihnen liegt, die auch für Elfen nicht ohne Verluste abgelaufen sind.


    Ich weiß jetzt nicht, wie schnell Elfen aufwachsen, aber wenn eine paar elfische Kinder ihre Eltern verlieren und sich allein durchschlagen müssen - es ist doch nicht so abwegig dass sie dann eine leicht verquere Weltsicht entwickeln, man denke nur an den "Herrn der Fliegen". Denkbar wäre zum Beispiel dass dieser harte Überlebenskampf eine Wir-Gegen-Alle-Mentalität erzeugt hat, die dann in einer Abwertung alles nicht-elfischen mündet.

  • Wenn einem Elfen der Clan wegbricht durch einen Agressor bsp. Pardona.. dann verliert er über nacht einfach alles.. den Glauben die Angst, alles wofür es sich zu leben lohnt.. wenn Elfen solche Angst vor dem Badoc hätten und überhaupt keine andere Möglichkeit hätten sich zu entwickeln gäbe es keine Spieler Elfen ausserhalb einer elfischen Gemeinschaft.. gibt es aber nunmal doch


    Aber Elfen an sich sind ein ganz fürchterliches Diskussionsthema, wenn ich an den Elfenworkshop der Ratcon 2005 zurückdenke *augenroll* jeder hat sein Bild von den Elfen, ich persönlich finde es nur irgendwie komisch ihnen die Möglichkeit zu nehmen 'böse' zu werden ohne das sie jemand dazu zwingt.

  • Quote from "Variel "


    Bei Menschen ist es meistens Gier, das sie damals (wie auch heute) Dinge tun lassen, die sie nach damaligem Glauben in der Hölle schmoren lassen. Bei Elfen fällt der Grund relativ flach, weil Elfen auch schon von Grund an mit einem ganz anderem Sinn für Besitz aufwachsen - Elfen sind perse alle Kommunisten, grob gesagt. Es gibt keinen Besitz, außer persönlicher Waffe und Instrumenmt ist immer alles für alle da, und von Geld hat ein Elf ohnehin keinen Plan.

    Naja, das Argument der Gier bei Menschen ist im Grunde genauso verkürzt, wie dass sie Elfen halt wahnsinnig geworden sind.
    Im Grunde geht es hier doch auch um eine der zentralen Diskrepanzen zwischen einer Fantasy-Welt und unserer Realität. Es gibt das Böse. Wieso gibt es das Böse? Für mich scheint die Idee des Bösen an Sich bei näherer Betrachtung ziemlich unplausibel. Wieso sind die Orks böse, wieso sind die Heptarchen und die Menschen in den Ländern, in denen sie leben böse? All das ist doch erklärungsbedürftig.


    All das ist sehr allgemein und deswegen nicht besonders gut verwertbar für diesen Thread. Deswegen ein konkreter Vorschlag:
    Dummerweise kenne ich mich mit Glorania nicht aus, aber wie wäre es mit der einfachen Erklärung, dass sie die Elfen korrumpiert hat? Diese waren die einzigen Überlebenden des Stammes und Glorania hat sich um sie gekümmert. Sie hat sie auf diese Weise nach und nach auf ihre Seite gezogen und sie mit den etwas barbarischeren Lebensweisen ;) vertraut gemacht. Sie sind ein bisschen wie Kinder, die unter "schlechtem" Einfluss stehen. Die Helden können dann sogar probieren, mit ihnen zu reden und sie wieder auf die "gute" Seite zu bringen. Vorbilder dafür gibt es doch in Literatur und Film zu Hauf, ich wette, dass deine Spieler die Erklärung schnell akzeptieren. Und wenn alles daran scheitern sollte, dass Glorania erst seit 10 Jahren auf der Bühne ist, wird diese Zahl eben geändert. Also mir würde sowieso nie auffallen, da es mir zu mühselig ist, die Zeitschiene bei DSA im Auge zu behalten.

  • Aber dann würde die kleine Glorana der Pardona den Job wegnehmen.. kleine Elfen verderben da hat sie da oben ein Monopol drauf *s*


    Ich denke solche Elfen können nicht so einfach wieder auf die 'gute' Seite gebracht werden, selbst mit den neuen regeln zum abbauen des badoc.. Sie tragen Ideen in sich.. gefährliche Ideen. Ideen können ganze Völker vernichten, das haben die Firnelfen, mehr als jedes andere Volk lernen müssen.. in der Hinsicht fahren sie, meiner Meinung nach, eine Art Null Toleranz Politik. Was ein Grund dafür sein kann das so ein Elf sich eine andere Gemeinschaft sucht, Gloranias Häscher z.B.

  • Die (verblendeten^^) Helden können ja auch nur versuchen, die Elfen wieder "auf den richtigen Pfad" zu bringen. Ob sie es tatsächlich schaffen (bzw. den Anstoß in die richtige Richtung geben) ist völlig Situationsabhängig und Meisterentscheid.
    Möchte der Meister zeigen, dass es ein Licht am Ende des Tunnels gibt und sich die Helden geschickt anstellen, wird der Elf zB so weit wieder gut werden, dass er auch Glorania nicht mehr folgt. Möchte man es dramatischer haben, folgt er ihr nicht UND bringt sich gleichzeitig um/lässt sich auf eine aussichtslosen Kampf ein, da er mit "geöffneten Augen" keine Zukunft mehr für sich sieht. Möchte man es noch düsterer, gelingt es den Helden nicht, den Elfen zu überzeugen und er spielt vielleicht sogar eine Weile mit, um dann im passenden Moment den Dolch in den Rücken der Helden zu rammen.


    Ganz sollte man es den Helden zumindest nicht nehmen, auch Dinge ändern zu können (selbst wenn sie schon über Jahre eingespielt sind), sonst wird ja der Sinn eines Abenteuers leicht hinfällig.

  • Folgenden zwei Punkten möchte ich besonders zustimmen:
    1) Elfen sind keine 'Kuschelwesen' - erst recht nicht Firnelfen, die als Überlebenskünstler im Eis auch 'eiskalt' sein können.
    2) Badoc ist aus Elfensicht eine Krankheit, welche zu dem genannten auch das Salasandra verhindert.


    Gloranas Eisreich gründet doch vor allem auf Nachgrachs Macht. Sollte es nicht möglich sein, mit erzdämonischer Hilfe Elfen zu manipulieren? Eine neue Sippe aus versprengten Elfen, welche sich als Überlebende aus verschiedenen Sippen zu einer neuen Sippe zusammenschließen wollten, um ein neues Lied zum Leben zu erwecken und nicht badoc zu werden bzw. sterben zu müssen. Doch Nagrachs Macht manipulierte das Lied (auf Wunsch Gloranas?), brachte eine unhörbare dämonische Disharmonie ein, welche die Sippe in ihrem Handeln verblendet und die Elfen das Prinzip des Eises als Prinzip des Todes auszulegen begonnen hat. Dann wäre es der Gruppe auch möglich, die Elfen mit fremder elfischer Hilfe vom Missklang zu befreien, so dass diese mit einem entdämonisierten Salasandra endlich friedlich zusammenfindet. Stimmungsvoll ist übrigens das Einspielen von 12tonmusik - sofern ihr Musik beim Spiel haben wollt. Oder eine schöne Sinfonie, über die eine 12tonsolostimme gemischt wird - fast unhörbar leise ... Schrecken, Neugier und Verwunderung werden die Helden begleiten.

  • Ich hätte zwar nie gedacht das das Thema derart vielfältige Meinungen und Argumente hervorruft aber es freut mich das so viele anregungen zusammengekommen sind .


    Letztenendes hat halt doch jeder seine ganz eigene vorstellung von Aventurien und seinen Bewohnern , trotz der recht vielen offiziellen Regelwerke .
    Danke jedenfalls für die vielen tipps .


    Wenn meine Helden das abenteuer Durchgespielt haben werde ich mal unten an den Thread dranhängen wie sie reagiert haben und was aus der anfänglichen entrüstung geworden ist .


    Danke nochmals .


    MfG


    Odin