[7te See] Glücksritter der Meere - der Schatz des Captain Rogers

Orkenspalter Downloads - Rezensionswettbewerb
Derzeit läuft ein Rezensionswettbewerb bis Ende Mai. Zu gewinnen gibt es eine Hardcover-Vollfarb-Variante des "Großen Orkenspalter Kochbuchs Band II". Details gibt es hier. Wer nicht weiß, was er bewerten soll: im Download-Bereich sind rechts Infoboxen, was zuletzt bewertet wurde, aber auch wo noch Rezensionen fehlen!
  • 1. Akt - Prolog


    19. Quartus 1668 - Carleon, Avalon


    Es ist ein nasskalter, wolkenverhangener Nachmittag. Bereits den ganzen Tag wird die Stadt von einem feinen Nieselregen eingedeckt, und der vom Meer landeinwärts gehende Wind trägt auch seinen Teil zu diesem für die Avalonische Hauptstadt bekannten Wetter bei. Dennoch lassen sich die Einwohner von diesem ungemütlichen Wetter nicht von ihrem Tagwerk abhalten. Händler bieten ihre Waren feil, auf Karren werden Waren durch die Straßen der Stadt transportiert, und auch sonst herrscht reges Treiben in den Straßen.


    Auch im Hafenviertel der Statd herrscht rege Geschäftigkeit. Ladungen werden gelöscht, Waren werden in Lagerhäuser transportiert, Schiffe legen an und ab, und Gruppen von Matrosen streifen bereits jetzt, in den späten Mittagsstunden, betrunken durch die zahlreichen Hafentavernen. Eine dieser Tavernen ist das Gasthaus "Sextant und Fernrohr", ein rustikales Etablissement, das hauptsächlich von den Offizieren der im Hafen liegenden Schiffe frequentiert wird. Drei Stufen führen in den im Suterrain gelegenen Schankraum. Der Boden ist, ähnlich einem Schiffsdeck, mit hölzernen Planken bedeckt, und auch die aus Bruchstein gemauerten Wände sind bis auf etwa ein Meter höhe mit Holz vertäfelt. Eine große, massige Theke dominiert die dem Eingang gegenüberliegende Wand. Dahinter sind in massiven Regalen Holzfässer gelagert, die die hier ausgeschenkten Getränke, Bier, Ale, Met und Wein, beinhalten.Ein gutes Dutzend runder alter rustikaler Tische ist in dem Schankraum, jeweils mit 6 ebensoclhen rustikalen Stühlen versehen, und entlang der Theke sind mehrere Hocker aufgereiht, um den Gästen Platz zu bieten. Eine Tafle verkündet das heutige Speiseangebot:


    Heringsfilet im Kräutersud mit Graubrot und Schmalz


    Rindereintopf mit Graubrot und Schmalz


    Derzeit halten sich nur wenige Gäste in der Taverne auf. An einem der Tische sitzt eine Gruppe von drei vornehm nach vendelscher Mode gekleideten Männern, die sich auf vendel unterhalten und ein paar Biere genießen. An einem anderen Tisch, in einer der Ecken des Raumes, sitzen ein weiterer junger Mann, dessen Erscheinungsbild auf einen Südländer, wahrscheinlich Voodacce, deuten lässt. Einen Krug Wein und ein halb verspeistes Essen steht auf seinem Tisch, während er selbst über ein Buch gebeugt ist und dieses interessiert studiert. Eine dritte Gruppe schlieslich, aus drei sich lautstark unterhaltenden Avalonen bestehend, sitzt Biertrinkend an einem Ende der Theke. Ihrer Kleidung nach scheint es sich um Seefahrer zu handeln, die hier ihre Heuer durchbringen.


    Der Wirt, ein einäugiger stämmiger Mann mittleren Alters mit schwarzem Vollbart und Halbglatze sowie seine junge Schankmaid haben derzeit offensichtlich wenig zu tun...

  • Aus dem für Avalon zur Tagesordnung gehörendem Wetter tritt eine kleine Gruppe von Personen in die Taverne ein. Die junge Frau, die ihr voran geht, schaut sich aufmerksam um, als sie die drei Stufen herab tritt. Wie suchend und auch musternd schweift der Blick ihrer blauen Augen, blau wie der Ozean an einem sonnigen Tag bei ruhigem Wetter, über die Anwesenden.
    Rotes Haar scheint feurig auf in dem schwachen Licht auf, das durch die Tür fällt, bevor diese geschlossen wird, bis über die Schultern fallend, aber von einem smaragdgrünen Samtband zu einem Zopf im Nacken gebunden. Sie scheint wohl gerade 20 Jahre alt zu scheinen, mehr Jahre möchte man ihr nicht geben, dazu ist sie von schlanker Statur und ohne Stiefel würde man sie wohl auf etwas über einen Meter und siebzig schätzen.
    Ihre Beine stecken in eng sitzenden, braunen Hosen, das weiße Rüschenhemd ist unter dem hüftbetonenden Rock - ein Eindruck, der durch die braune Schärpe noch betont wird - im gleichen smaragdgrün wie das Haarband. Einen Degen trägt sie an der einen Seite, einen Dolch an der anderen. Beide lederumwickelte Griffe zeigen ebenso wie die bis zum Knie hochschäftigen Lederstiefel einige Gebrauchsspuren, sind aber offenbar gut gepflegt.
    Ihr Gesicht hat etwas anziehendes, so man diesen Typ Frau mag, doch hätten ihre Brauen noch etwas mehr Schwung und die Backenknochen eine leicht andere Form, wäre sie wohl als noch hübscher zu bezeichnen.
    Gerade das rote Haar, aber auch der Schnitt der Gesichtszüge legen dem kundigen Betrachter nahe, daß er es hier mit einer Frau aus Inismore zu tun hat.
    Ihr Gang und ihre Körperhaltung und auch ihr fester Blick zeugen von Selbstbewußtsein, Autorität und einem festen Willen, dabei bleibt ihre ganze, charismatische Erscheinung eine durchaus als 'weiblich' zu bezeichnende. Der Regen hat das Flammende des Haares nur wenig dämpfen können, der Rock allerdings ist gerade im Schulterbereich durch die Nässe dunkler geworden.
    In einer Hand trägt sie eine lederne Mappe.


    Besonders voll ist es hier nicht, aber man darf ja auch nicht die Mund-zu-Mund-Propaganda vergessen und jeder, dem die Anwerbung zu Ohren kommt, mag von ihr weiter erzählen. So haben sie heute schon seit Stunden nicht nur Aushänge in der Stadt verteilt, sondern Morgaine hat auch in den Tavernen zu den Männern und Frauen gesprochen, um so ihre Mannschaft zusammen zu bekommen. Ihre Rolle ist auch schon mit vielen Namen gefüllt, aber noch immer fehlen viele Leute, gerade unter den Offizieren und Unteroffizieren.
    Von daher führt ihr erster Weg sie zum Wirt, denn schließlich ist es seine Taverne, in der sie anwerben möchte.
    "Ich grüße Euch", spricht sie ihn an und sie sprechen zu hören verstärkt den Eindruck für den Kenner, daß ihre Heimat auf der Insel Inismore liegt, denn es ist der Dialekt von Donegal, der herauszuhören ist. "Ich bin Captain eines Kapers, der gerade in Dienst gestellt wird und suche Männer und Frauen für die Besatzung und einige Offiziere und Unteroffiziere. Ist es Euch Recht, wenn ich hier einige Aushänge hinterlasse und zu den Leuten spreche?" erkundigt sie sich geschäftsmäßig, wie sie bereits in anderen Tavernen zuvor gesprochen hat.

  • Eine etwas durchnässte, südländisch aussehende Person, fein gekleidet, einem Waffengürtel, behängt mit zwei Rapieren, einen auf jeder Seite betritt den Raum kurz nach der dreiköpfigen Gruppe. Sie scheint zu frieren. Das kalte Klima scheint dem jungen Mann mit schwarzen Haaren und mandelbraunen Augen nicht zu liegen. Er geht zu einem der Tische in der Mitte des Raumes, was sein Selbstbewusstsein und sein Selbstwertgefühl schon etwas andeutet. Er stützt sich erschöpft mit seinen Händen unter dem Kinn auf den Tisch. Er wartet die beginnende Konversation zwischen der rothaarigen Frau und dem Wirt ab und bestellt dann einen Rindereintopf[erst wird er es auf castillisch probieren, wenn das nicht klappt, versucht er auf Theanisch und dann mit Gebärdensprache klarzumachen, was er will], er hofft, dass ihn dieser etwas aufwärmt, obwohl er außer der Wärme wohl nicht so viel von der Küche hier zu erwarten hat. Sein Gesicht ist wettergegerbt und man sieht einigen Verstand und Intelligenz in seinen Gesichtszügen.

    mfg ecuvaro


    Qui labores, pericula, dubias atque asperas res facile toleraverant, iis otium, divitiaeque, optanda alias, oneri miseriaeque fuere. (Sallust, Cat 10)

  • Eine der anderen Personen die mit der rothaarigen Frau die Taverne betritt, ist ein großgewachsener Mann etwas über Mitte Zwanzig, wohl um einem Meter und Neunzig groß, mit breiten Schultern. Seine Gesichtszüge sind markant und durchaus nett anzusehen. Er trägt seine dunkelblonden Haare relativ kurz, ein dünner Schnurrbart ziert seine Oberlippe. Seine blauen Augen schweifen kurz über die Anwesenden, möglicherweise der ein oder andere bald Kamerad auf dem neuen Schiff. Er trägt eine Lederhose mit starken Gebrauchsspuren, seine ledernen Stulpenstiefel sehen ähnlich gebraucht aus, sind aber dennoch gut gefettet und instandgehalten. Dazu kommt ein sauberes Leinenhemd mit halben Ärmeln, darunter erkennt man seine muskulösen Arme, die brauch er wohl auch, denn die große Doppelaxt an seinem langen Arm erfordert sicherlich einiges an Kraft. An einem breiten Ledergürtel hängen kleine Täschchen und eine Dolchscheide mit einem ebensolchem. Wer schon etwas in der Welt herumgekommen ist, der mag den Ussurer als einen solchen erkennen. Allein die Axt, die Nationalwaffe, ist ein untrügliches Zeichen.


    Er nickt dem Wirt einmal grüßend zu, und überläßt seiner Kapitänin das Wort. Hoffentlich würden sie schnell ein paar taugliche Leute finden, er würde sie nur ungern an Bord noch erziehen müssen.

    Of course she's gay!


    Mod-Mode Farbe

  • Der Wirt mustert die junge Frau einen Moment, bemerkt dann den weiteren Gast, der der Gruppe gefolgt ist und schickt das Schankmädchen zu ihm an den Tisch. Dann zeigt er der jungen Frau sein breites Lächeln, in dem bereits ein paar Zähne fehlen. "Ah, eine Kaptänin auf der Suche nach neuer Manschaft, wie?" Er beotrachtet die Begleiter der Frau einen Moment. "Bestimmt hat euch die Suche doch durstig gemacht, oder? Ich sehe euch doch an, eure Kehlen lechtzen förmlich nach einem guten Ale oder einem kühlen Bier. Also, bevor wir mit der gemütlichen Plauderei beginnen, was darf ich den Herrschaften bringen?"


    Die Schankmaid tritt an den Tisch des südländischen Gast heran. Nach ein paar kurzen Versuchen der Verständigung blickt sie erst den Südländer, dann den Wirt mit einem Fragenden Blick und einem entschuldigenden Schulterzucken an.

  • Der Südländer versucht mit großen Gesten eine Kuh zu beschreiben und zeigt auf dei Teller von anderen Gästen, die acuh den Rindereintopf bestellt haben. Außerdem macht er eine Geste, als ob er sich verbrannt hätte. Wenn das Schnkmädchen dies verstanden hat, deutet er auch noch ein kräftiges Bier an, wie es hoffentlich auch auf den Tischen der Nachbarn steht.

    mfg ecuvaro


    Qui labores, pericula, dubias atque asperas res facile toleraverant, iis otium, divitiaeque, optanda alias, oneri miseriaeque fuere. (Sallust, Cat 10)

  • Eine junge Frau betritt die Taverne und klappt im Eingangsbereich ihren einfachen Schirm zusammen, der sie wohl vor dem Regen schützen sollte. Sie ist etwa einen Meter und 65 Zentimeter groß und recht schlank. Ihre schwarzen Haare trägt sie hochgesteckt und ihre durch Schminke betonten grünen Augen mustern die Anwesenden aufmerksam. Von ihrer Gesichtsform und ihrer Hautfarbe zu schließen kommt sie aus dem Süden, vermutlich Vodacce. Sie trägt einen weiten Mantel, der sie vor dem hiesigen Klima schützen soll, vorne geschlossen ist und den Rest ihrer Kleidung verbirgt. Auf dem Rücken trägt sie einen ledernen Rucksack.


    Sie hört den Rest des Gespräches zwischen der rothaarigen Frau und dem Wirt und nähert sich der Dreiergruppe abwartend. Freundlich nickt sie den Anwesenden zu. "Ich grüße euch! Seid ihr die Kapitänin, welche eine Mannschaft sucht?" fragt sie in akzentfreiem Avaolonisch.

  • Die Schankmaid nickt verstehend dem Südländer zu und geht dann zurück zur Theke. Während sie durch die Tür dahinter verschwindet, die scheinbar in die Küche führt, deutet sie mit dem Kopf zu dem Tisch. "Er will ein Bier und einen Eintopf. Ist wohl ein Castillier, ich versteh kein Wort von dem, was er sagt."

  • Morgaine erwidert die Musterung des Wirtes mit festem Blick, ihre geschäftsmäßige Haltung nicht aufgebend. Er stellt das Offensichtliche fest, als er ihre Worte in eine Gegenfrage verwandelt. Morgaine hat gar nicht erwartet, hier eine kostenlose Zustimmung zu bekommen, daher erwidert sie: "Ein Ale für mich. Wenn ich hier ein paar Aushänge hinterlassen kann, soll es Euer Schaden nicht sein."
    Da tritt jemand zu ihnen heran und Morgaine wendet sich der Sprecherin zu, deren Erscheinung mit einem taxierenden Blick aufnehmend
    "Das bin ich", bestätigt sie. "Morgaine O'Hara of Dunlair, captaen der Réalta Dubh. Mit wem habe ich die Ehre?"

  • "Giulia-Alessia Rainoldi, medica und insegnata von der ehrenwerten Universtatis Dionna, zu euren Diensten." erwiedert Giulia und deutet knapp eine Verbeugung an. "So diese Stelle noch nicht besetzt ist, würde ich mich euch als Schiffsmedica anbieten. Ich habe diesen Posten schon auf der Felicitas, einem Handelsfahrer aus Vodacce, ausgefüllt und will noch mehr von der Welt sehen."

  • "Ein Ale", sagt Wiktor mit seiner etwa tiefen Stimme in einem ruhigen Ton. Er mustert die südländische Frau, welche Eintritt. Eine Medica ist wichtig, und gut wenn sich der Posten angemessen besetzten läßt. Er schmunzelt ein wenig über den Castillier. Der Mann hat es hier sicherlich nicht leicht, wenn er sich nichtmal ein Bier bestellen kann.

    Of course she's gay!


    Mod-Mode Farbe

  • "Einen Medicus habe ich bis jetzt noch nicht", antwortet Morgaine. Zwar weiß sie nicht, was 'insegnata' bedeutet, meint es sich aber aus dem Konrext ableiten zu können.
    "Setzt Euch doch zu uns und dann reden wir über Einzelheiten", schlägt sie vor. "Dies sind mein erster Leutnant, Wiktor Iwanowitch, und mein Bootsmann Joseph McDougan. Dies ist", sie weist zuletzt auf den dritten ihrer Begleiter, nennt seinen Namen aber in respektvollem Tonfall, "Captain Michael Fitzpatrick O'Donell."
    Nach der Vorstellung und einer Reaktion dabei blickt sie aber noch einmal zum Wirt, von dem noch die Antwort auf ihr Angebot notgedrungen aussteht.

  • Der als Kapitän O'Donnel vorgestellte Begleiter der Kaptänin bestellt bei dem Wirt ebenfalls ein Ale, setzt sich auf einen der Hocker und betrachtet die beiden sich unterhaltenen Frauen. Der Mann ist mittelgroß, hat lange dunkelblonde Haare, die er zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden hat. Sein Gesicht wird geziert von einem Schnautzer und einem Ziegenbart. Seine strahlend blauen Augen wirken wie die eines Jungen, mit einem schelmischen Glanz, obwohl der Mann offensichtlich die Gescihtszüge eines Mittdreißigers hat. Seine Kleidung wirkt schlicht und praktisch: Stiefel, ein Hemd, ein zerschlissener Gehrock, ein breitkrempiger Hut. An seinem Gürtel hängen ein Rapier und ein Messer in entsprechendem Wehrgehänge.


    Der Wirt wendet sich ab und beginnt, aus den Fässern hinter der Theke die gewünschten Getränke in Holzbecher zu zapfen.

  • Mit Captain O´Hara betrat auch ein offensichtlicher Highlander (welcher Mann der nicht aus den Highlands ist würde sonst einen Rock tragen) das Gasthaus.
    Er ist hochgewachsen (ca. 1,85) und recht kräftig. Etwas mehr als Schulterlange, Schwarze Haare und ein ebenso schwarzer Vollbart zieren sein Haupt.
    Er trägt ein neues Leinenhemd und darüber einen Waffengürtel mit einer Pistole und einem alten Entermesser.


    Er versucht sich im Hintergrund zu halten, als jedoch der Wirt fragt ob jemand etwas trinken möchte, zuckt etwas in seinem Mundwinkel. Er wirft seinem captain einen Blick zu und Nachdem dieser, Wiktor und Captain O´Donnel bestellt haben, bestellt er ebenfalls mit einer tiefen Stimme ein Ale.

  • "Ich danke euch." sagt Giulia mit einem Nicken und setzt sich auf einen freien Stuhl. "Meine Herren. Erfreut eure Bekanntschaft zu machen."


    Sie öffnet ihren Mantel und streicht sich einige Haarsträhnen aus dem Gesicht. Dies entblösst ein vornehm geschnittenes rotes Kleid mit tiefem Ausschnitt, das sich um ihre weiblichen Kurven schmiegt, sowie ein bezaubernd hübsches Gesicht.

  • Wiktor verbeugt sich leicht vor Giulia, als er vorgestellt wird. "Die Freude ist ganz meinerseits", erwidert er freundlich, und setzt sich dann wieder. Er nimmt vom Wirt das Ale entgegen und Prostet den anderen einmal zu. "Sa Sdarowje!"

    Of course she's gay!


    Mod-Mode Farbe

  • Der Castillier hat alles mitgehört, wenn er auch nur die Worte: Captain und anheuern versteht, verspürt er plötzlich große Lust sich zu den Leuten zu gesellen. Anscheinend suchen sie noch fähige Männer. Und so einer war er zweifellos, dachte er. Er ging auf den Tisch der Versammelten zu."Ihr brauchen gute Seemanner? (Er deutet auf sich) Ich bin Navigator und Steuermann. Braucht Ihr?", er rollt das rrr ganz hinten. Der Mann hat einen starken castillischen Akzent.

    mfg ecuvaro


    Qui labores, pericula, dubias atque asperas res facile toleraverant, iis otium, divitiaeque, optanda alias, oneri miseriaeque fuere. (Sallust, Cat 10)

  • Gemeinsam nehmen sie an einem nächstgelegenen Tisch Platz.
    "Sláinte", schließt Morgaine sich in der Sprachenvielfalt an. Da dies jedoch nicht der erste Becher und auch nicht der letzte sein wird - Wirte sehen es gerne, wenn bei ihnen getrunken wird neben gegebenenfalls noch der Überreichung einiger zusätzlicher Münzen mehr - beläßt sie es bei einem kleinen Schluck.
    "Ihr sucht eine Anstellung als Medica auf einem Schiff", sagt sie dann zu Giulia, "wart aber auf noch keinem Kaperschiff. Euren Worten entnehme ich, daß Ihr Euer Handwerk wohl beherrscht. Doch was glaubt Ihr, was Euch auf einem Kaper erwartet?"


    Doch bevor es zueiner Antwort von Giulia kommen kann, tritt diesmal ein südländisch wirkender Mann heran, der, der gerade noch der Schankmagd mit Händen und Füßen versucht hat zu erklären, was er bestellen möchte.
    "Könnt Ihr einen Befehl im Kampf oder im Sturm verstehen und ausführen?" fragt Morgaine zurück. Ihr Donegal-Akzent gibt dem Avalonischen noch einen etwas anderen Beiklang und sie gibt sich keine Mühe, langsam zu sprechen. Wer ein Kommando von ihr nicht verstehen und umgehend richtig ausführen kann, ist als Offizier oder Unteroffizier unbrauchbar.

  • "Ich erwarte viele Menschen die meiner Hilfe bedürfen." entgegnet Giulia eloquent und ärgert sich nicht selbst etwas zu trinken bestellt zu haben. "Ihr müsst wissen, dass ich auch als Chirurgin ausgebildet wurde, und jedem meine Hilfe zur Verfügung stelle, der sie benötigt. Und sei er auch mein Feind." abwartend betrachtet sie Morgaine und blickt nur kurz zu dem Castillier hinüber.

  • Wiktor blickt zu dem Castillier, der sich mit Händen und Füßen verständlich zu machen versucht. Wiktor versteht kein Wort davon. "Sprecht Ihr wenigstens die Handelssprache?", fragt er auf Vendel, in der Hoffnung hier auf einen grünen Zweig zu kommen. Welchen Wunsch diesem Menschen auch auf dem Herzen lag, er würde ihn nicht gewährt bekommen wenn er sich nicht schneller Verständlichen machen konnte, oder schnell begriff was andere von ihm wollten. Wiktor hat eine leise Ahnung was der Mann wohl will.

    Of course she's gay!


    Mod-Mode Farbe