Kleinigkeiten schnell geklärt (Magie, Zauberei und Hexenwerk)

  • Maximal 10 für Vollzauberer bzw. 5 für Halbzauberer (WdH S.19).

    „Ich habe ja durchaus Verständnis dafür, daß die Beschwörung eines Humus-Elementars nicht ganz so funktioniert, wie man sich das vorstellt. Aber wie, bei allen Zwölfen, kann man versehentlich einen Elefanten beschwören?“ (aus dem DSA4 Forum)

  • Hi vielleicht kann mir das einer beantworten.


    Wenn zum Bleistift ein Ingerimmgeweihter am maximum entrückt ist und vielleicht noch Liturgie Meisterstück oder Handwerksliturgie einsetzt, wäre er in der Lage ein göttliches Artefakt zu schaffen das entweder eine göttliche Aura hat und gegen Dämonen wirkt ohne Weihe?


    Oder gäbe es vielleicht sogar die Möglichkeit einen Gegenstand herzustellen der wenn ein Geweihter ihn trägt die tägliche KaP Regeneratione rhöht solange sich der Gewiehte gefällig im Namen seines Gottes verhällt?


    Was meint ihr?

  • Wenn zum Bleistift ein Ingerimmgeweihter am maximum entrückt ist und vielleicht noch Liturgie Meisterstück oder Handwerksliturgie einsetzt, wäre er in der Lage ein göttliches Artefakt zu schaffen das entweder eine göttliche Aura hat und gegen Dämonen wirkt ohne Weihe?


    Um eine verletzende Wirkung gegen Dämonen zu erreichen, brauchst du eine Weihe, oder einen entsprechenden Zauber. Bei „göttliche Aura“ kommt es darauf an, was du damit meinst. Besonders perfekt? Klar, wenn die Probe entsprechend gelingt. Eine wirklich übersinnliche Wirkung ist mit Meisterstück (bzw. Wandeln in Hesindes Hain, WdG S.270f) möglich, aber nicht garantiert:


    Quote from WdG S.271

    Die Spielleiterin kann entscheiden, dass diesem Kunstwerk bei besonders gut gelungener Talentprobe eine Wirkung innewohnt, die einer Liturgie des Grades I vergleichbar ist.


    Oder gäbe es vielleicht sogar die Möglichkeit einen Gegenstand herzustellen der wenn ein Geweihter ihn trägt die tägliche KaP Regeneratione rhöht solange sich der Gewiehte gefällig im Namen seines Gottes verhällt?


    Nein.

    „Ich habe ja durchaus Verständnis dafür, daß die Beschwörung eines Humus-Elementars nicht ganz so funktioniert, wie man sich das vorstellt. Aber wie, bei allen Zwölfen, kann man versehentlich einen Elefanten beschwören?“ (aus dem DSA4 Forum)

  • Ich habe schon im RdRM geschut, bin aber nicht fündig geworden: Inwieweit hat ein Orkkrieger Angst vor Magie? Speziell vor Magiern die als solche zu erkennen sind? Wie ist das mit weiblichen Magieanwendern?

  • Orks sind bekannt für ihre niedrige Magieresistenz und ihren Aberglauben; sie kennen keine Spruchmagie sondern nur Schamanismus und gelten auch nicht gerade als gebildet - die Arkanophobie ist als einzige Angst explizit ein geeigneter Nachteil (aber nicht automatisch dabei). Das sind ideale Voraussetzungen, um Angst vor einem Magier zu haben.
    Orkkrieger sind bekannt für ihren Mut -teilweise sogar für ihren Fanatismus- und ihre militärischen Erfolge gegen das Reichsheer. Es konnte sie auch niemand davon abhalten, Lowangen mit seinen beiden Akademien zu belagern. Das sind ideale Voraussetzungen, um keine Angst vor Magiern zu haben. Außerdem sind Orkkrieger natürlich alle Individuen, über die man keine allgemeinen Aussagen treffen sollte und so weiter...


    Ich sehe das so, dass zwar ein begabter Illusionist oder Herrschaftsmagier ein Ork-Dorf unter seine Knute zwinge könnte, ein echter orkischer Krieger aber sicher nicht schreiend davon laufen wird, nur, weil der Feind einen spitzen Hut trägt. Die Krieger werden gelernt haben, dass die menschlichen Magier leicht umzubringen sind; Elitekrieger (als Leibwachen eines Schamanen) sind zudem möglicherweise an Magie gewöhnt. Auch könnte ich mir vorstellen, dass viele Orks einem Trugschluss erliegen: da bei den Orks Magie und Religion in den Schamanen vereint werden könnten sie menschliche Magier für Priester halten. Und die wären natürlich ein bevorzugtes Ziel.
    Ob Orks im Kampf wirklich zwischen menschlichen Männern und Frauen unterscheiden kann ich nicht sagen. Innerhalb ihrer eigenen Kultur sind die Frauen nichts wert, aber Menschen werden ohnehin für weich gehalten. Vielleicht bringt das Töten einer Frau weniger Ehre als das Töten eines Mannes, das könnte aber auch vom jeweiligen Stamm abhängen - Sklavinnen sind sicherlich genau so viel wert wie Sklaven. Abgeschlachtet werden aber wie die Geschichte deutlichst zeigt beide Geschlechter gleichermaßen.

  • Orks haben bei Menschen überhaupt Probleme, Männer und Frauen zu unterscheiden. Ork-Frauen haben große Brüste, die sie nicht verhüllen, kleinere Hauer und tragen nie Waffen. Bei Menschenfrauen sieht das bisweilen ganz anders aus. Nur Orks mit viel Erfahrung mit Menschen können die feinen Unterschiede zwischen Mensch und "Tier das Menschen gebiert" erkennen.

  • Ergänzung zu Windweber: Orks halten " ... alle Glatthäute, denen sie begegnen, erstmal für männlich. Schließlich ist es für sie unvorstellbar, dass ein Weibchen bekleidet, eventuell gar gerüstet durch die Welt zieht." (SSS, S. 113)


    Der dort vorgestellte archetypische Ork-Stammeskrieger hat keine Arkanophobie, dafür Aberglaube 7 und MU 14/15/16 (U/E/V). Da der Aberglaube eine Probenerschwernis von vier Punkten auf eine Eigenschaftsprobe mit sich bringt, würde die Hälfte der unerfahrenen Ork-Krieger angesichts eines Magiers lieber die Flucht ergreifen, die andere Hälfte stehenbleiben und kämpfen.

  • Da der Aberglaube eine Probenerschwernis von vier Punkten auf eine Eigenschaftsprobe mit sich bringt, würde die Hälfte der unerfahrenen Ork-Krieger angesichts eines Magiers lieber die Flucht ergreifen, die andere Hälfte stehenbleiben und kämpfen.


    Probenerschwernis ja - aber nur dann, wenn überhaupt eine Probe fällig wird. Und der bloße Anblick eines Magiers ist ohne spezifische Angst vor Gildenmagiern bestimmt kein Grund für eine Mut-Probe. Sonst müsste die ja auch jeder Thorwaler mit generischem Aberglaube würfeln.


    Interessant wird dieser Aufschlag erst dann, wenn die Handlung des Magiers (Horriphobus und andere Furcht-Zauber, nach Meisterentscheid Dinge wie einen kräftigen Ork mit einer Handbewegung in die Knie zwingen etc.) eine Mut-Probe erforderlich macht.

  • Schönen Samstag Morgen, hab gerade nichts gefunden, sollte die Frage schonmal beantwortet worden sein, bitte mich hinführen, bin schon etwas älter *g*.
    Nachdem ich erfolgreich einen Dämon beschworen habe ist ja eine Beherrschungsprobe fällig. Dazu hab ich ja meine Beherrschungswert, wie der sich zuammensetzt weiß ich und ich hab die Beherrschungsschwierigkeit, auch wie die zusamengeschustert wird weiß ich. Ich weiß jetzt nur nicht was ich mit den beiden Werten machen soll.
    1.) Ich zieh die Beherrschungsschwierigkeit von meinem Beherrschungswert ab und hoff das ein Betrag >0 rauskommt
    2.) Ich führe eine Talentprobe (XX/XX/XX) mit meinem Beherrschungswert als Talentwert und die Beherrschungsschwierigkeit als Erschwernis, dann ist meine Frage auf was wird das Talent gewürfelt.
    3.) Etwas ganz was anderes
    4.) Ich quake den Dämon solange wie eine Ente an, bis der genervt tut was ich will


    Hesinde zum Dank

  • Du prüfst mit einem w20 Wurf gegen deinen Beherrschungswert.


    Beherrschungswert + Erleichterungen - Erschwernisse = Probe auf den sich ergebenen Wert.


    Du wirfst nun einen W20 gegen das Ergebnis aus oben stehender Rechnung (idealerweise 20 oder mehr) und prüfst so ob du den Dämon beherrschen kannst.

  • Und ich dachte man quarkt den wie 'ne Ente an…


    Nee. Wenn man das macht bekommt man nur den Vorteil Affinität zu Dämonen, weil die auf solche chaotischen Aktionen stehen sowie den Nachteil Einbildungen, weils wahnsinnig ist. ^^

  • der Nachteil Einbildung, weils Wahnsinnig ist? 8|
    Wofür gibts dann den Nachteil Wahnsinnig *narf*

    Per noctem ad lucem.
    Durch die Nacht zum Licht.
    ____


    Pardona? Ist das nicht ein Kochrezept?

  • Und ich dachte man quarkt den wie 'ne Ente an…
    Wieder was gelernt. :iek:


    Anquarken klappt nur bei nicht-veganen Dämonen, Veganer lehnen ja auch Milchprodukte ab.
    :P

    ich wäre ja perfekt, wenn ich nicht so bescheiden wäre....

  • Ich wollte gerade schon fragen, wie denn deine Enten Quark herstellen...

    Non serviam!


    Beherrscher des Kophtanischen Imperavi nach Zant...
    und lobet Thargunithread, die Herrin der Threadnekromantie!




  • magnus opus


    *Klugscheißermodus an* Es heißt Magnum Opus, denn obwohl Opus mit -us endet, ist sein Genus Neutrum, und es wird nach der I-, nicht nach der O-Deklination flektiert. *Klugscheißermodus aus* ;)


    EDIT Schattenkatze: Die Diskussion um die Artefakteigenschaften "Unzerstörbarkeit" und "Selbstreparatur" wurden ausgegliedert.


    EDIT Schattenkatze: Die Diskussion zu den "Staub wandle"-Fragen ebenso.
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