Bauer, Handwerker, Bürger und Gardist. CHARBESCHREIBUNGEN & Familiengeschichten

  • In diesen Thread schreibt jeder Bewohner eine Beschreibung seiner Charaktere. Pro User nur einen Beitrag, also bei mehreren Bewohnern trotzdem nur einen Beitrag schreiben, und in diesen alle Beschreibungen. Die Beschreibung sollte die folgende Form haben:


    Name des Charakters


    Beschreibung des Charakters
    ...
    Familiengeschichte



    Bitte nur Charaktere und ihre Familiengeschichte (die der [url=http://forum.orkenspalter.de/index.php/topic,6936.0.html]Stadtgeschichte[/url] nicht widersprechen sollte^^) beschreiben, die von der Moderation (Tinkerbell und AugurusAlrant) genehmigt worden sind (s. [url=http://forum.orkenspalter.de/index.php/topic,2201.0.html]Regeln[/url])!


    Offtopic-Posts werden gelöscht.

  • Edelritter Grimgert Griffenhain zu Orkenfurt, ehemaliger Dorfmeister an des Vogtes Statt (†)


    geb. 12. Praios 43 v. Hal auf Gut Griffenhain im Süden der Mark Greifenfurt
    gest. 23. Ingerimm 28 Hal an der Trollpforte


    Anrede: Euer Wohlgeboren, Edler Herr


    Beschreibung:
    Der hünenhafte Recke war wie ein alter Wolf, sowohl vom Wesen, wie vom Aussehen. Das lange Haar wallte um das breite, faltige Gesicht mit den buschigen Augenbrauen. Die grauen Augen zeigten Wille und Kraft bis ins hohe Alter hinein, auch wenn sein Arm nur noch schwer das gewaltige Schwert heben konnte.
    Er war ein ausgesprochener Patriot des Greifenfurter Landes, dabei aber einzelgängerisch und von Praios´ und Rondras Kraft erfüllt. Nicht Geselligkeit und Schwatz zeichneten ihn aus, sondern grimmige Tatkraft. Dabei hatte er ein gutes Gespür dafür, was ein Mensch zu leisten im Stande ist und eben dies forderte er von einem jeden Greifenfurter, zu geben, was er für seine schöne Heimat geben kann.
    Als dritter Sohn des Junkers Gernot Griffenhain wurde er als Knappe in die Beldenhager Burg geschickt, um einige Jahre später selbst den Rittersclag zu empfangen.
    Als Vertreter des Vogtes dann brach sich das Talent zu Organisation und Zielstrebigkeit erfolgreiche Bahn. Unter seiner strengen, aber nie überfordernden Führung ward binnen weniger Jahre Orkenfurt als Speerspitze gegen den Ork errichtet.
    In einigen Kriegen und Scharmützeln focht er für die Sache von Mark und Reich, bis er den Heldentod an der Trollpforte fand.



    Ritterin Irma Griffenhain zu Orkenfurt, Dorfmeisterin an des Vogtes Statt
    (45)


    http://img89.imageshack.us/img…fenhainzuorkenfurtof7.jpg


    geb. 21. Rondra 13 v. Hal auf einem Gehöft in Weiden
    Vater: Ritter Grimgert Griffenhain (s. o.)
    Mutter: Alfriede Sturz, Greifenfurter Soldatin im Kaiserlichen Heer (†)


    Anrede: Edle Dame


    Privilegien: volles Richtersrecht (Waffenrecht usf.); Dorfrichterin; Freirichterin an des Vogtes Statt für Orkenfurt im Umkreis von 6 Meilen; Weisungsbefugnis an die vogtlichen Offiziere und Gardisten des Wehrturm; Zollrecht für Einfuhr über die Landesgrenzen (ruhend - ausgeübt in Weihenhorst); volles Jagdrecht im Umkreis von 6 Meilen; Steuerrecht


    Pflichten: Schutz und Schild der Schwachen, Unfreien und Bürgersleut; Bekämpferung des Bösen; Lehnstreue; Steuereintreibung; Gastung; Friedpflicht


    Beschreibung:
    Die resolute Mittvierzigerin ist eine Ritterin, wie sie im Buche steht: Edelmut, Stolz und Güte sprechen aus den graublauen Augen!
    Nur hübsch ist sie nicht. Das aschblonde Haar mag sich zwischen fahler Lockenpracht und Wirbel nicht entscheiden, die Adlernase sticht groß und lang aus dem markanten Gesicht mit den breiten Wangenknochen hervor, die zu vollen Lippen liegen leicht schief über dem schweren Kinn. Die großen Brauen berühren sich beinahe auf der hohen Stirn. Und ihr 183 Halbfinger großer, muskulöser Körper zeigt die Narben des Krieges: die linke Hand ist nach einer schweren Verletzung verwachsen und das rechte Bein zieht leicht nach.


    Doch hadert die Ritterin nicht mit dem Schicksal, welches Praios und Rondra ihr auferlegt haben, auch wenn sie es im Geheimen bedauert, keine eigene Familie gründen zu können, aber die Hoffnung, einen Knappen adligen Blutes auszubilden, hat sie noch nicht aufgegeben.


    Ihre Aufgabe, in Orkenfurt für Recht und Ordnung zu sorgen, damit die Gräflich Lande vor dem Schwarzpelz bewehrt werden, nimmt sie sehr ernst. Von ihrem Vater aber hat sie gelernt, daß die Schutzbefohlenen zwar eine starke Hand brauchen, doch mit Härte und Grausamkeit nur der Unmut der Unfreien und der Zorn der Götter geschürt wird. So hat Irma einen guten Mittelweg zwischen ruhiger Führung und gehorsamem Miteinander gefunden. Stets hat sie ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Schutzbefohlenen. Sie holt den Rat der Bewohner ein, sobald es um die Angelegenheit der Siedlung geht und ihre Güte zeichnete sich im letzten Jahr besonders aus, als sie die dörflichen Steuern aus eigener Tasche zahlte, weil der trockene Sommer die Ernte verdarb und Hunger im nächsten Jahr drohte.


    Doch wer auf den Gedanken kommen sollte, diese Güte als Schwäche auszulegen und Faulheit und Ungehorsam daraus erwachsen zu lassen, wird die Entschlossenheit der Ritterin kennenlernen. Denn ein jeder ist von Praios an seinen Platz gesetzt worden, und wer diesen verläßt, wird die harte, strafende Hand Irmas sehr schnell zu spüren bekommen. Dies würde ihr keinerlei Freude oder Genugtuung bieten, im Gegenteil, mit Gram würde sie strafen, aber ohne Mitleid.


    Ansonsten ist die Vertreterin des Vogtes eine ruhige Frau, die gerne mit ihrer Stute Güldenhuf auf die Jagd geht oder sich in ihrem soliden Bruchsteinhaus in der Stadtmitte der Pflege ihrer Waffen und Rüstung sowie ihrem Jagdhund Bosper widmet oder sich zur Inspektion und Anleitung im Wehrturm aufhält. Reitet sie aus, trägt sie leichten Lederwams, ansonsten aber nur grundfeste Beinkleider und einfache, strapazierfähige Obergewänder. Zu Richtergewand und Edelkleid gab es bisher selten Anlaß.



    Familiengeschichte:
    Über die Familie Griffenhain ist wenig mehr bekannt, als daß Grimgert und Irma ihren Ritterschlag aufgrund vielfältiger Verdienste um die Mark erhalten haben. Während der Vater noch den Adelstitel führen konnte, gilt nach Recht und Tradition Irma nicht mehr als erbberechtigt, den Titel einer Junkerin zu tragen. Doch schien oder scheint beiden das Rittertum auch der wichtigere Wert zu sein. Man hat von beiden keine Geschichten über die älteren Zweige der Familie gehört, sondern stets nur abfälliges Schweigen. Man scheint sich mit den Griffenhains überworfen zu haben, was auch durch die Annahme des neuen Wappens derer "zu Orkenfurt" unterstrichen wird, einzig die Grundfarbe Gelb scheint sich aus dem alten Familienwappen zu erklären.


    Grimgert zog als Streiter der Mark durch die Lande und gar bis auf eine schreckliche Insel im Südwesten, "wo das Getier so giftig ist wie der Menschenschlag." Einen Traviabund hat er wahrscheinlich nie geschlossen, obwohl an der Verwandtschaft zu seiner Tochter schon mit dem ersten Blick kein Zweifel bestehen konnte. Dennoch konnte man in Orkenfurt reichlich überrascht gewesen sein, als der alte Wolf 27 Hal - nur sechs Götterläufe nach Gründung Orkenfurts - seine bis dahin unbekannte Tochter zu sich nahm, die auch sofort die Amtsgeschäfte ausführte, während sich Grimgert auf eine große Schlacht vorbereitete, wie es hieß. Daß er aus dieser nicht mehr wiederkehrte, verwunderte aufgrund des Alters nicht mehr.


    Und da Irma um einiges zugänglicher war als ihr Vater, nahm man es mit Wohlwollen auf, als sie im Boron 29 Hal als Dorfmeisterin bestallt ward. Sie hatte die Amtsgeschäfte ja schon zuvor geführt.
    Die Ritterin selbst hatte im über fünfjährigen Krieg gegen die Schwarzpelze, von dem sie nur selten, dann aber sehr detaillgetreu erzählt, gestanden und sich immer wieder von schweren Verletzungen erholen müssen.



    Weiteres:


    Alembold, der Diener (etwa 22)


    geb. Zeit und Ort unbekannt


    Beschreibung:
    Den unscheinbaren, jungen Mann mit den kurzen, braunen Haaren brachte Irma 27 Hal mit nach Orkenfurt. Sie hat von ihm nur erzählt, ihn verwahrlost in einem Wald aufgelesen zu haben. Alembold selbst erzählt nichts, denn er ist stumm, aber der Ritterin treu ergeben. Er kümmert sich ruhig und mit gelassenen, braunen Augen, nie hektisch oder aufgeregt um den Haushalt, kocht und wäscht und putzt und spielt gerne mit Bosper.


    Familiengeschichte:
    unbekannt



    Güldenhuf, der Ritterin Reitpferd (6)


    Beschreibung:
    Die Warunker Stute ist ein Prachtexemplar vom hiesigen Gestüt, auf dem es auch zugeritten worden ist. Das helle Fell mit dunklen Schweif und Mähne glänzt gesund. Das Tier ist - wie die meisten Pferde Orkenfurts - auf dem Gestüt untergebracht und wird dort bestens gepflegt.


    Familiengeschichte:
    Pergrin ui Beoir könnte bestimmt den Stammbaum vorlegen.^^



    Bosper, der Ritterin Jagdhund (12)


    Beschreibung:
    Der treue Mischling ist nicht mehr der jüngsten einer und auf einem Auge blind. Doch seine Nase ist noch immer unübertroffen, wenn es in den Wald auf Jagd nach Fuchs und Dachs und Fasan geht. Das Tier ist gedrungen und recht klein, mit schon vielen franseligen Stellen im grau-braunen-schwarzen Fell.


    Familiengeschichte:
    Ein Bauer aus dem Hundsgrabschen hat Irma von einem Jahrzwölft aus Dank den Welpen mitgegeben. Da der Orkkrieg gerade vorbei war, behielt sie das Tier und lehrte es die Jagd.

  • Rohjan der Bettler (26)


    Beschreibung:
    Rohjan ist ein Mann von vielleicht einem Schritt und knapp 4 Spann Größe, doch wirkt er meist kleiner, da er sich humpelnd fortbewegt und sich auf einen knorrigen Ast stützt. Anscheinend ist sein rechtes Bein kaum zu gebrauchen. Auch wird er zuweilen von einem chronischen Husten geplagt. Seine eigentliche Haar-, sowie Augenfarbe scheint wohl braun zu sein, doch lässt sich dies, ebenso wie sein Alter nur schwer feststellen, da Haare und Gesicht von einer nicht zu unterschätzenden Schmutzschicht bedeckt sind. Er könnte irgendwo zwischen 20 und 40 Sommern alt sein, das einigermaßen geübte Auge erkennt jedoch, das er vermutlich auf seinen 26. Sommer zugeht. Rohjan ist in mehrere Lagen Lumpen gehüllt und trägt einen mehr schlecht als recht geflickten, kleinen Beutel mit Habseligkeiten auf dem Rücken. Rohjan spricht in einer seltsamen Mundart, die man keiner bekannten Region Aventuriens zuordnen kann.


    Familiengeschichte:
    Rohjan hat erzählt, er komme aus Greifenfurt. Dort habe er sich sein Bein bei einem Arbeitsunfall verletzt, seitdem sei er auf sich allein gestellt. Viel mehr konnte man noch nicht über seine Vergangenheit erfahren. Vor kurzem hat in die hilfsbereite Witwe Gundila bei sich aufgenommen.



    Bolgard Lienmüller (13)


    Beschreibung und Familiengeschichte siehe die Lienmüllers (Augurus)

  • DIE BEOIRS


    Glennir ui Beoir (†)
    geb. 2. Rahja 48 v. Hal in Wikkelgrein (Orkenfurt)
    gest. 15. Rondra 19 Hal in Wikkelgrein (Orkenfurt)


    Der lebensfrohe, albernische Pferdezüchte hatte die Zucht in Wikkelgrein von seinem Vater Orlain, dem Begründer des Gestüts, übernommen und unter seinen Händen gedieh sie prächtig. Die dunkelblonden Haare trug er bis in wackere Alter hinein offen und ungebändigt. So mancher Greifenfurterin soll er den Kopf verdreht haben. In seiner kleinen Zucht fanden sich hauptsächlich große, schwere Kaltblüter für die Äcker des Dorfes.
    Dem Ansturm der Schwarzpelze hatten er und seine Familie nicht entgegenzusetzen. Bis zum Ende der Belagerung hauste etwa ein Dutzend Orken auf dem Gestüt vor der Stadt.
    Sein Nachfolger und Neffe Pergrin (aus dem fernen Albernia nach dem Orkenzug angereist) gleicht ihm sehr - in Aussehen wie Gebaren, nur ohne die vielen „Frouwenbekanntschaften“.


    Lindtrud ni Beoir, geb. Garstbinder (†)
    geb. 18. Travia 49 v. Hal in Hundsgrab
    gest. 15. Rondra 19 Hal in Wikkelgrein (Orkenfurt)


    Die dunkelhaarige Greifenfurterin aus der Nachbarsbaronie konnte dem gutaussehenden Albernier nicht widerstehen, als dieser durch Hundsgrab ritt, um einen kräftigen Gaul zu erstehen. Sein ausschweifendes Leben versuchte sie zu verdrängen und kümmerte sich zusammen mit Yolde Kannstetter um Haus und Kinder.


    Branwen (geb. 9. Travia 15 v. Hal) (†), Alrik (geb. 9. Travia 15 v. Hal) (†), Gun (geb. 18. Tsa 16 v. Hal) (†)
    gest. 15. Rondra 19 Hal in Wikkelgrein (Orkenfurt)


    Die Zwillinge und der junge Gun standen ihrem Vater in Lebenslust in nichts nach. Während Branwen und Alrik lange Jahre auf Abenteuerfahrt gingen, blieb Gun in der Stadt und ehelichte Wolfgrund Kannstetter, die jüngste Tochter der Wirtschafterin, obwohl Liara, die ältere, ihn umschwärmte. Wolfgrund gebar dem Lebemann im Rahja 18 Hal einen Sohn. Zu diesem freudigen Anlaß kam die Familie zusammen und keiner von ihnen verließ das Gut wieder lebend.


    Pergrin ui Beoir (38)
    geb. 20. Rahja 6 v. Hal in Fainhof am Schleiensee


    Der Neffe des alten Glennir ist ein waschechter Albernier, der seinem Onkel aber auffallend gleicht.
    Er ist vor 10 Jahren (22 Hal) nach Orkenfurt gekommen, um das Gut seines Onkels zu übernehmen, der im Krieg gegen die Orken gefallen war.
    Mit seinen leuchtend blauen Augen und dunkelblonden Haaren ist der 1,95 Hüne insgesamt recht gutaussehend, auch erzählt er gerne und ausschweifend. Pergrin hat eine besondere Hand für seine Tiere und ist ein geschäftstüchtiger, götterfürchtiger Mann, in den die Lebensfreude langsam wieder zurückgekehrt ist.


    Raike ni Beoir, geb. ni Yantibair (†)
    geb. 21. Travia 1 Hal in Burg Yantibair
    gest. 16. Hesinde 26 Hal in Orkenfurt


    Die blonde Albernierin war nie besonders kräftig, aber in innigster Liebe ihrem Gatten Pergrin verbunden. Selbst bei schwersten Anstrengungen leuchteten ihre blauen Augen, zuckte die kleine, spitze Nase voll Freude, wenn sie an ihren Mann dachte. Sie gebar drei Kinder und verstarb im Kindbett des jüngsten.


    Ronair (16) (Schattenkatze)
    geb. 5. Ingerimm 16 Hal auf der Reise nach Orkenfurt


    Ronair ist ein aufgewecktes, fröhliches Mädchen. Ihr rotblondes Haar, die Sommersprossen und die blauen Augen verraten ihre albernische Herkunft. Als Erstgeborene und damit Älteste war sie für die jüngeren Geschwister, erst recht nach dem Tod der Mutter, die 'große' Schwester, die sich stets bemühte, ihrem Vater Pergrin gerade diesbezüglich zur Hand zu gehen und sich so gut um Callan und Raike kümmerte, wie es ihr möglich war und noch immer ist.
    Sie ist 1,72 groß und von ihrer Statur her, wie sie sich bis jezt entwickelt hat, wohl ganz ein Kind ihrer Eltern, denn weder ist sie von so zarter Natur wie ihre Mutter, noch von so großer Gestalt wie ihr Vater.
    Sie wird zur Zureiterin ausgebildet von Yppolita (Lita) Bachental, ihrer zukünftigen Stiefmutter.


    Callan (10)
    geb. 30. Rondra 22 Hal in Orkenfurt


    Callan ist der Sohn im Haus und gerade 10 Jahre alt geworden. Äußerlich kommt er nach seinem Vater und ist dementsprechend groß und kräftig für sein Alter.
    Er besitzt ein eigenes Fohlen namens Raidri und befindet sich zur Zeit zur Ausbildung im Wehrturm der Stadt. Unbedingt will er ein Krieger werden, der die Orken erschlägt, wenn die sich wieder näher an die Furt trauen sollten.


    Raike (5 ¾)
    geb. 16. Hesinde 26 Hal in Orkenfurt


    Raike ist nach ihrer Mutter benannt, die bei ihrer Geburt verstarb, und bald sechs Jahre alt, wie sie häufig betont. Sie ist blond und hat blaue Augen, ein reizendes Kind, gleicht sie ihrer ruhigen Mutter doch sehr.
    Seit ihr Bruder zur Ausbildung ausgezogen ist, fühlt sie sich ein wenig einsam, obwohl sie sehr stolz auf den großen Bruder ist.



    DIE KANNSTETTERS


    Yolde Kannstetter (†)
    geb. 17. Praios 58 v. Hal in Wikkelgrein (Orkenfurt)
    gest. 28. Travia 20 Hal in Wikkelgrein (Orkenfurt)


    Die gestrenge Kannstetter gehörte zur Dorfgemeinschaft Wikkelgrein wie das Geschirr zum Pferde. Sie war immer dort, wo ein rechtes Wort zur rechten Zeit gesprochen werden mußte, um die Ehrfurcht vor den Göttern zu bewahren. Für sie schien die Arbeit der Wirtschafterin auf dem Gestüt schon des alten Orlain ui Beoir auch eine Art Wachposten zu sein, damit die albernische Lebensart nicht auf das Dorf übergreife, was ihr auch gut gelang. Ihre gesamte Familie hatte den Ruf götterfürchtig und streng, aber ungemein treu und arbeitsam zu sein.
    Sie starb aus Gram über die Morde an ihrer Familie, ihren Arbeitgebern und den Untergang der Menschen, den sie befürchtete, als die Schwarzpelze unbezwingbar schienen.


    Hartmut Kannstetter, geb. Holzhauer (†)
    geb. 5. Travia 45 v. Hal in Wikkelgrein (Orkenfurt)
    gest. 15. Rondra 19 Hal in Wikkelgrein (Orkenfurt)


    Der arme Sohn einfacher Holzfäller war seiner älteren Frau Yolde nie gewachsen, ihr aber in aller Treue ergeben. Jeden Tag schleppte er sich in den Wald zum Bäumefällen und war eines der ersten Opfer der Schwarzpelze an jenem schicksalhaften Rondratag des Jahres 19 Hal.


    Liara (57)
    geb. 4. Tsa 25 v. Hal in Wikkelgrein (Orkenfurt)


    Auf dem Gutshof arbeitet seit 42 Jahren die Amme und Wirtschafterin Liara Kannstetter. Die dickliche, ältere Frau mit dem dunkelblondem Dutt und den eisgrauen Augen sorgt sich liebevoll um Kinder und Haus, seit die Frau des Gutsherrn vor fünf Jahre verstarb. Stets trägt sie sittliche Tracht und die Matronenhaube auf den Haaren unterstreicht die Strenge ihrer durchdringenden Augen. Dabei mag sich der ein oder andere ältere Wikkelgreiner noch an ihre Jugend erinnern, als das fröhliche,aufgeweckte Mädchen pfeifend über die Wiesen sprang.
    Doch zwei Schicksalschläge ließen sie gestreng und zutiefst praiosgläubig werden:
    Dem jungen Gun ui Beoir war sie verfallen, doch jener hatte nur Augen für die jüngere Schwester Wolfgrund. Als die beiden heirateten legte Liara die Kleider der Jugend ab und blieb – ganz zur Freude ihrer strengen Mutter – Jungfer.
    Als ihr Vater, ihre Schwester und die Familie Beoir sowie der Großteil der Wikkelgreiner unter den Hieben der Schwarzpelze fielen, schloß sie sich mit ihrer Mutter Yolde in der Hütte ein, das der Familie gehört. Dort kümmerte sie sich ergeben um die Alte, bis jene verschied. Wie sich Liara mit den Orken arrangierte, ist ihr Geheimnis. Ihre Treue zu den Beoirs dauerte aber fort und sie pflegte, so gut es eben ging, Haus und Hof, bis der junge Pergrin und die seinen 22 Hal das Gestüt neu begründeten. So ging sie der Arbeit nach, die sie und ihre Mutter schon vor seit Jahrzehnten dort ausübten. Einmal in der Woche besucht sie das kleine Haus in der Stadt, in dem die Erinnerung an die guten und schlechten Zeiten wohnt.


    Wolfgrund ni Beoir, geb. Kannstetter (†)
    geb. 12. Travia 21 v. Hal in Wikkelgrein (Orkenfurt)
    gest. 15. Rondra 19 Hal in Wikkelgrein (Orkenfurt)


    Die jüngere Tochter Yoldes verdingte sich als Haushilfe bei den Herren von Wikkelgrein, bis sich Gun ui Beoir in sie verliebte und sie zur Frau nahm. Ihr Sohn Geruin wurde nur zwei Monde alt, bis die Schwarzpelze seine Familie auslöschten.



    WEITERE PERSONEN


    Signor Lemare (22)
    geb. 15 Rahja 9 Hal in Belhanka


    Der immer elegant gekleidete Schönling trägt sein glattes haselnußbraunes Haar meist bis auf den Rücken fallend und offen. Seine grünen Katzenaugen lächeln aus dem gebräunten glatten Gesicht fröhlich und offen den Menschen, Elfen und Zwergen entgegen. Unter der bei Sonnenschein geöffneten Weste und dem weißen Linnenhemd sehen interessierte Maiden und Herren eine haarlose muskulöse Brust. Doch ist der gut 90 Finger große Mann kein Krieger, nein, er ist ein Galan, ein Herr guten Geschmacks und noch besserer Sitten. Dies zeigen auch seine nach Liebfelder Mode geschnittenen Beinkleider aus dünner, rosafarbener Seide. Bisweilen scheint sein Auftreten liebreizender Koketterie zu entspringen. Doch selten wirkt dies auf- oder gar zudringlich - und nie arrogant. Spricht der Herr Lemare wird seine Herkunft aus dem Lieblich Feld sehr deutlich - doch entspricht der horathische Akzent seinem höflichen Auftreten.
    Der junge Rahjageweihte liebt die Pferde und der Weg der Lieblichen hat ihn vor zwei Jahren (30 Hal) in Gestüt des Herren Beoir getragen. Einen Schrein der Rahja soll es dort geben und gerne sucht man den Fremden auf, um sich in Liebesdingen beraten zu lassen, auch wenn man stets nur die Häfte dessen versteht, was seine melodiöse Zunge spricht.


    Qitty Laroux (17)
    geb. 1. Tsa 15 Hal in Gareth


    Die junge Dame entpuppte sich auf den ersten Blick offenbar als Geliebte des Herrn Lemare, als sie mit ihm zusammen den kleinen Flecken erreichte. Doch wie unterschiedlich können Menschen sein, die in Liebe (?) zueinander entbrannt sind. Die kaum 80 Finger große und zarte Person kann sichtlich nicht still an einem Platze sein. Mit Sprüngen und Drehungen hüpft sie in ihren quietschebunten Kleidern über die Straßen. Wenn ihr lieblicher, vielleicht etwas zu schmaler Mund nicht gerade ihren Gefährten leidenschaftlich küßt, plappert dieser pausenlos, während das blonde Haar ihr wild im sommersprossigen Gesicht herumkitzelt.
    Im letzten Jahr hatte sie zu einem Frucht-Blüten-Fest auf das Gestüt geladen, zu dem aber nur wenige der skeptischen Orkenfurter gegangen sind. Jene aber, die dort waren, berichteten von Musik und Tanz und gutem Essen mit so großen Augen, daß sich einige heimlich in die Hand bissen auf Ärger, nicht dort gewesen zu sein.


    Ansonsten weiß man von dem verträumten Rahjageweihten und seiner quirligen Begleitung nicht mehr, als daß sie stets fröhlich sind, viel lachen und den Menschen immer helfen wollen.


    Luciana Manzares
    (s. Wechselbalg)
    [Vorläufige Beschreibung:
    Luciana Manzares ist definitiv eine ungewöhnliche Erscheinung für Orkenfurt, denn als Almadanerin sieht man ihr sofort an, dass auch tulamidisches Blut durch ihre Adern fließt und das ist nicht das einzige was sie wohl etwas abhebt. Schulterlanges seidig schwarzes Haar umrahmt ebenmäßige Züge mit hohen Wangenknochen aus denen klare grüne Augen blicken. Doch das eigentlich fast perfekte Bild wird in den Tagen, nachdem sie vor etwa zwei Wochen nach Orkenfurt gekommen ist, doch meistens etwas getrübt, denn ihre eigentlich hübschen Züge sind meist traurig und ein Lächeln werden nur die wenigsten zu Gesicht bekommen.
    Auch ihre Körperhaltung wirkt bedrückt mit etwas eingefallenen Schultern, die ansonsten wohl etwas breiter sind, als man es erwarten würde. Denn neben den durchaus ansprechenden weiblichen Rundungen, wirkt sie auch recht athletisch und ist mit etwas über 9 Spann auch zumindest nicht gerade klein gewachsen.]


    Yppolita (Lita) Bachental, Zureiterin und Anverlobte (31) (Schattenkatze)
    geb. 7. Rahja 1 Hal in Hesindelburg

    Yppolita, die von Kindheit an eigentlich stets nur Lita von allen genannt wird, ist eine recht athletisch wirkende, schlanke Frau in der Blüte ihrer Jahre. Eine ausgemachte Schönheit ist sie nicht, aber das kann sie durch ein einnehmendes Gesicht und eine gewisse Ausstrahlung wieder wettmachen. Außerdem kann sie mit einer überraschend schönen Singstimme aufwarten.
    Ihr Haar ist kastanienfarbend mit einem stärkeren Stich ins Rötliche, ihre Augen dazu angenehm passend erstrahlen in grün. Mit 1, 83 ist sie recht groß gewachsen.
    Seit jeher einen schwer zu beschreibende Anziehungskraft auf Tiere ausübend, fand sie in der Ausbildung von Pferden Beruf wie Berufung. Sie ist seit 25 Hal verwitwet (ihr Gatte, im Fuhrgeschäft, hatte einen Unfall mit dem Wagen) und genießt in der Mark Greifenfurt einen recht guten Ruf, Pferde mit kundiger Hand gründlich auszubilden. Seit vier Götterläufen ist sie auf dem Getüt ui Beoir tätig und wie es aussieht, wird sie hier wohl auch verweilen ...


    Fiona Lindisfarn (16, NSC)
    geb. 11. Peraine 16 Hal in Greifenberg


    Das Stallmädchen fällt vor allem durch ihre wildgelockte, brandrote Haarpracht auf, die in krassem Kontrast zu ihren großen grünen Augen steht. Die Sechszehnjährige ist hochgewachsen und drahtig, ihre geschmeidigen Bewegungen verraten, daß ihren dünnen Armen eine durch harte, ehrliche Arbeit gewonnene Kraft innewohnt. Fiona ist in ein einfaches Leinenhemd und eine abgetragene Lederhose gekleidet.


    Bulgert (†)
    Der im harten Winter 28 Hal verstorbene, alte Knecht der Beoirs war stets sehr schweigsam und hat nie über sich gesprochen, was ihn ein wenig unheimlich machte. Aber die Schrecken des Krieges lasteten auf vielen Gemütern, so daß man es ihm nicht übel nahm. Seine Arbeit jedenfalls erledigte er stets einwandfrei, wenn auch ein wenig langsam.



    Familiengeschichte


    Der alte Glennir ui Beoir war der letzte Besitzer des Gutes in Wikkelgrein. Nachdem die Schwarzpelze 19 Hal die Pferde und die Familie geraubt oder niedergemetzelt hatten, stand das Gestüt drei Jahre lang leer, sieht man von dem Dutzend Orken ab, das sich darin niedergelassen hatte.
    Die einzige Überlebende war Liara Kannstetter, die sich im ihrem kleinen Häuschen im Dorf mit den fürchterlichen Besatzern zu arrangieren versuchte. Liara und ihre Mutter Yolde waren auf dem Gestüt als Wirtschafterinnen tätig, bis die Schwarzpelze kamen. Die alte Yolde verstarb aus Gram über den Verlust ihrer eigenen und der Familie Beoir.


    Pergrin selbst kam erst, nachdem die Orken vertrieben waren. Bis dahin war der jüngste Sproß der alten Fischer- und Seefahrerfamilie für eine kleine, unbedeutende Pferdezucht am Schleiensee verantwortlich, da er sich weder für die Seefahrt, noch für die Fischerei besonders eignete. Die Nachricht vom Tode seines geliebten Onkels, dessen Ahnenzweig seit jeher ein wenig aus der Art geschlagen war, entsetzte ihn arg. Vielleicht auch, weil die Gerüchte nicht verstummen wollten, daß er seine Liebe zu Pferden nicht vom Vater, sondern vom Oheim geerbt hätte, mit dem er in der Tat nicht nur äußerlich einige Ähnlichkeit aufweist. Die albernischen Seeländer sind für ihre mürrische, abweisende Art bekannt, doch aus Glennir und Pergrin sprach stets eine Lebensfreude, die so gar nicht ins Seenland passen wollte.


    Sein Vater gab ihm einige Maultiere und ein Paar Svellttaler Kaltblüter mit auf den weiten Weg ins Greifenfurtsche, der in den Wirren des Krieges zwei Jahre dauern sollte. Auf der Reise vermehrte der geschickte Pergrin seine Herde, indem er kriegsversehrte Tiere aufnahm, gegen seine eigenen und ein wenig Gold eintauschte, um die kranken Tiere gesund zu pflegen.
    Dabei war die Reise auch aus einem weiteren Grund durchaus beschwerlich: Im Jahre 14 Hal verliebte sich die damals 14jährige Raike ni Yantibair Hals über Kopf in den gutaussehenden, 6 Jahre älteren Pergrin, der jedoch unter ihrem Stand war. Dies führte zu harschen Auseinandersetzungen mit der Herrin von Yantibair, ihrer Mutter, an deren Ende sich Rahja und Travia aber durchzusetzen vermochten. Nur ein Jahr später schlossen die beiden den Traviabund, der nur ein weiteres Jahr darauf von Tsa gesegnet wurde. Die kleine Ronair ni Beoir (die Schwiegermutter hatte darauf beharrt, das dieser Zweig ihrer Familie nicht den alten Namen Yantibair tragen sollte, sie aber mit allen notwendigen Geldmitteln ausgestattet, damit ihre geliebte Tochter nicht das Leben einer Stallmagd führen mußte), war der reinste Sonnenschein.


    So währte die Reise der jungen Familie zwei Jahre, bis man endlich den Ort erreichte, der nun Orkenfurt hieß. Und Raike war erneut schwanger und stand kurz vor der Niederkunft.
    Das Gestüt aber wäre wohl von den Weihenhorster Flüchtlingen in Beschlag genommen worden, hätte Liara Kannstetter nicht aufopferungsvoll für Haus und Hof gesorgt. Der Gestank der Schwarzpelze war noch nicht ganz vertrieben, aber der Hof in passablem Zustand. Sogar die Hecken um die Weiden waren leidlich in Ordnung, so daß die fünf jungen Maultiere, die drei Svellttaler und die beiden Paare Warunker auf die Wiesen geführt werden konnten.


    Raike, nach der langen Reise weidlich erschöpft, gebar am 30. Rondra 22 Hal einen Jungen, den sie nach ihrem Großvater Callan nannte. Der Bursche schrie schon bei der Geburt aus Leibeskräften und strammelte wie eine Wildkatze. Diese Energie sollte sich bis zum heutigen Tage nicht verlieren. Noch bevor er laufen lernte, saß er schon auf mit seinem Vater auf dem Pferd und ritt über das Land.


    Die junge Mutter aber erholte sich nie von der schweren Geburt, was Pergrin bis ins Mark dauerte. Er liebte seine Frau sehr und hätte sich wohl alle Vorwürfe Deres gemacht, wäre seine Gattin nicht stark genug gewesen, ihren Mann das Leben leicht zu machen. Denn nicht einen Augenblick bedauerte sie ihren Entschluß, mit dem Pferdezüchte ihre Heimat zu verlassen.


    Die treue Kannstetter ward auf den Hof geholt, um als Amme für die beiden Kinder zu sorgen und sich um das Haus zu kümmern, wie sie und ihre verstorbene Mutter es schon seit Jahrzehnten getan hatten.


    Die Maultiere und die Pferde wiederum wurden von Pergrin den Orkenfurtern geliehen, um die Felder bestellen zu können – anfangs ohne Geld dafür zu verlangen, war doch an Pferden nach dem Krieg großer Mangel. Im Laufe der Zeit bürgerte sich dieser Verleih der Tiere ein, der sich für beide Seiten lohnte. Die Bauern, Handwerker und Bürger sparten die Kosten für eigene Ställe, Futter und Pflege, und die Beoirs verdienten gut genug daran, ihre Pferdezucht im Laufe der Jahre auszubauen.


    Mit dem alten Knecht Bulgert (einem Greifenfurter Flüchtling) rackerte Pergrin den ganzen Tag über auf den Weiden und im Stall, während Raike und Liara Kinder und Haus hüteten. Die Stallung wurde erneuert, Fruchtbäume auf den Weiden geplanzt, Wände gekalkt und eben Pferde gezüchtet.


    Im Jahre 26 Hal war das Gestüt prachtvoll gediehen und die Familie in der wachsenden Gemeinde sehr beliebt, als ein harter Winter das Land überzog. Raike war wieder schwanger und aufopferungsvoll umsorgte man die schwache Frau. Ronair mag sich noch gut an jene Zeit erinnern, während Callan hie und da das Bildnis der lieben Mutter betrachten muß, um sich ihrer zu erinnern.
    In der harten, stürmischen Winternacht des 16. Hesinde 26 Hal verstummten nach tagelangen Wehen die matten Schreie der hübschen, junge Frau. Die Kannstetter und die hinzugerufene Kräuterfrau konnten nichts für sie tun. Mit einem letzten liebevollen Blick auf das blonde kleine Mädchen, ihre beiden älteren Kinder und zuletzt ihrem weinenden Gatten verschied Raike ni Beoir...


    Das Mädchen auf ihrer Brust aber greinte nicht, sondern lag ruhig und friedlich auf der Brust seiner Mutter und schließ. Als Liara es aufnahm und Pergrin reichte, flossen ihm die Tränen voll Trauer und Dankbarkeit, denn das Mädchen war seiner Frau wie aus dem Gesicht geschnitten. Die gleichen blauen Augen, das gleiche blondgelockte Haar, die kleine, spitze Nase... So wandte er sich den anderen zu: „Eure Mutter ist gegangen, doch wollen wir eure Schwester nach ihr benennen, gleicht sie ihr doch in Gestalt und Wesen.“


    Und so ward das Kind Raike genannt und an die Brust der fruchtbaren Amme gelegt, auf der wahrlich Tsas Segen liegen mußte.


    Raike ni Beoir die Ältere wurde auf dem jungen Boronsanger beigesetzt, den die Familie noch heute stets besucht.


    Der Winter zwei Jahre darauf (28 Hal) aber war noch kälter und länger und forderte das Leben des alten, treuen Bulgert, so daß Pergrin beschloß, die 12jährige Magd Fiona Lindisfarn als Stallmädchen anzustellen, auch damit Ronair mit einem gleichaltrigen Mädchen aufwachsen konnte, kam jene doch gerade in eine schwierige Zeit, gegen die weder Pergrin noch die gestrenge Kannstetter ankommen konnten.


    Zwei Jahre trug Pergrin Trauer, doppelt so lange, wie es üblich ist und die wackeren Maiden des Umlandes hatten den gutaussehenden, reichen und kräftigen Mann bereits abgeschrieben, als im Götterlauf 28 Hal mit der Zureiterin (Schattenkatze) des Gestüts eine neue Frau in sein Leben trat. Ein weiteres Jahr darauf begann Pergrin die drei Götterläufe währende Brautwerbung.


    Im Frühjahr 30 Hal kam es zu einem Besuch, der dem Gestüt eine neue Wendung geben sollte. Aus fernen Landen im Südwesten des Kontinents kam ein junger Geweihter der Rahja geritten, an seiner Seite eine junge Frau. Seine Gnaden Lemare und die Dame Laroux statteten dem Gestüt einen Besuch ab, wie es schien. Daß sie länger blieben, erkannte man einige Wochen später erst, aus denen mittlerweile zwei Jahre geworden sind.
    Während die junge Dame mit dem seltsamen Namen Qitty schnell den Kontakt zu den Orkenfurtern suchte, immer lachend und aufmunternd, sah man den wunderschönen Geweihten nur verträumt über die Pferdeweiden streichen.
    Ein Jahr später gab der Herr Beoir ein Fest, auf dem er nicht nur die Verlobung mit seiner Braut bekanntgab, sondern auch ein Schrein zu Ehren Rahjas eingeweiht wurde. Das Frucht-Blüten-Fest war zwar nur spärlich besucht, lag es doch genau in den Saatzeiten, aber jedermann, der dort war, war voller Freude und Lebenslust.


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    DIE LIENMÜLLERS


    Kernhelm Lienmüller, Großvater (52) (Tinkerbell)
    geb. 18. Ingerimm 20 v. Hal auf einem Gehöft bei Orkenwall


    Trudes Vater ist ein ausgesprochener Griesgram, der aufgrund seiner schlimmen Beine tagaus, tagein am Kochtopf sitzt. Doch man kann es sich nicht leisten, den alten Vater durchzufüttern, drum muß der grauhaarige Krüppel mit den blaßbraunen Augen die Flachspflanzen riffeln, wenn diese vom Feld gebracht werden. Ansonsten aber kümmert sich der schmale Mann ums eintönige Essen.


    Trude Lienmüller, Mutter (33) (Augurus)
    geb. 29. Peraine 1 v. Hal auf einem Gehöft bei Orkenwall


    Die sehnige Bäuerin mit den dunkelblonden Haaren arbeitet hart, um ihre Familie zu ernähren. Früher, ja früher da leuchteten ihre grauen Augen. Aber früher, das war vor dem Ork, vor der Flucht. Trude ganze Liebe gehört nicht ihrem Mann, sondern ihrem Sohn, dem einzigen den Tsa ihr schenkte. Ingesamt brachte Trude fünf Kinder zur Welt, von denen aber nur Bolgard den ersten Götterlauf überstand. Zwei Mädchen waren Todgeburten, zwei Buben starben mit drei und vier Monden Alter.


    Olbert Lienmüller, geb. Salmfang, Vater (34) (Augurus)
    geb. 15. Peraine 3 v. Hal auf einem Gehöft bei Orkenwall


    Der (im wahrsten Wortsinn) blauäugige, blonde Gatte hat es mit seiner Frau nicht leicht. Er stammt aus einer alten, armen Fischerfamilie und kennt Trude von klein auf. Für ihn war es damals Liebe, für Trude nur eine Zusammenlegung der Nachbarshöfe.
    Der 34jährige arbeitet hart, vielleicht sogar noch härter als seine Frau, doch er hat nicht wirklich ein gutes Händchen für den Leinanbau.
    Lieber sitzt er am Fluß und angelt der Familie das wenige „Fleisch“ in den alltäglich Brei.


    Bolgard Lienmüller, Sohn (13) (Scaw)
    geb. 9. Ingerimm 19 Hal auf der Flucht nach Weihenhorst


    Der blondhaarige Sohnemann ist verwöhnt, wenn man davon im Angesicht der Armut der Familie überhaupt sprechen kann. Aber stets bekommt er als erster zu essen, ausreichend Schlaf und die Arbeit auf dem Acker häkt sich in Grenzen. Seine Mutter läßt ihm alles durchgehen. Der Bub hat ein feuriges und hinterhältiges Temperament, jagt die Hühner und bewirft den Hund mit Steinen. Dabei aber kann er eigentlich schon sehr gut mit der Ölmühle und dem Schleifstein umgehen. Doch das mag er nicht... er mag vieles nicht...


    Umbara, die Magd (29) (Augurus)
    geb. 14. Travia 3 Hal in Weihenhorst


    Die dunkle Magd ist eine ruhige, schüchterne Vertreterin, harte und durchgehende Arbeit gewohnt und beschwert sich nie. Ihre vormaligen Herren waren schlimmer.


    Selnot, der Knecht (21) (Augurus)
    geb. 25. Efferd 11 Hal auf einem Hof bei Weihenhorst


    Der junge, braunhaarige Knecht ist ein aufgeweckter Brummbär, groß, kräftig, schwergebaut und lieb. Er tut, was man ihm sagt, aber am liebsten sitzt er mit Olbert unten am Fluß und angelt.


    Kum, der Hofhund (Tinkerbell)


    Der klapperdürre, alte Mischling ist faul, sehr faul. Den lieben langen Praioslauf liegt er in seiner Hütte und döst vor sich hin...



    Familiengeschichte
    Vor dem Orkensturm war die Familie Lienmüller eine von vielen Flachsbauern im Greifenfurtschen. Man war nicht reich, aber auch nicht so arm wie heuer. Doch der Schwarzpelz vertrieb die Familie gen Weihenhorst, von wo aus man sich dem Zug um den alten Griffenhain anschloß. Heutzutage ist man Peraine für jeden einzelnen gesunden Samen dankbar...
    Von Weihenhorst aus hat man die Magd und den Knecht mitgenommen, damit die alte Tradition der Flachsbauerei nicht ausstirbt.

  • Die Bewohner der Tischlerei


    Rumpo Plotz (44)
    geb. 17. Efferd 12 v. Hal in Greifenfurt


    Beschreibung
    Rumpo ist keine auffällige Erscheinung, sieht man einmal von seiner hohen und geraden Statur mit den kräftigen Oberarmen ab. Das eher kurze braune Haar umrahmt meist etwas strubbelig das kantige Gesicht des Greifenfurters aus dem einem ruhige, braune Augen entgegen blicken. Der Tischler ist immer glatt rasiert. Der 93 Finger große Handwerker ist eindeutig an seiner Arbeitskleidung zu erkennen die er fast ständig trägt. Einfache Stiefel aus schwarzem Leder, eine schwarze Wollhose, ein rostrotes Hemd aus grobem Leinen sowie eine Weste und ein breitkrempiger Hut aus grauem Filz. Nicht zu vergessen ist natürlich der schwere Werkzeuggürtel mit Beil, Messer, Hammer und unzähligen kleinen Zusatztaschen.


    Heiltrud Plotz (40)
    geb. 4 Travia 8 v. Hal


    Beschreibung
    Heiltrud ist das genaue Gegenteil zu ihrem Mann. Mit 83 Fingern Größe eher von kleinem Wuchs, rundlich und mit einer strohblonden Mähne ausgestattet kenne die Nachbarn vor allem ihr loses und lautes Mundwerk. Heiltrud ist die unangefochtene Herrin innnerhalb der Mauern des Hauses - ein Grund mehr, warum man Rumpo wohl eher bei den Kunden oder in der Werkstatt antreffen wird. Heiltrud, oder Trude, wie man sie auch gerne nennen darf, trägt in der Regel einfache Holzschuhe, ein Kleid aus dunkelgrünem, groben Leinen und ein dazu passendes grünes Kopftuch dass die Mähne im Zaum hält.


    Damian Plotz(†)
    Geb. 7. Hesinde 12 Hal
    Gest. 12. Hesinde 20 Hal


    Beschreibung
    Der erste Sohn der Familie Plotz starb im belagerten Greifenfurt. Auf ihn angesprochen werden die Mitbürger nicht viel erfahren, es braucht lange bis die harte Schale der Trauer durchbrochen ist und man mehr erfährt.


    Erlan Plotz (14)
    geb. 15. Boron 17 Hal


    Beschreibung
    Erlan kommt äußerlich sehr nach seiner Mutter, ist mit gut 85 Fingern Größe ebenfalls klein gewachsen und hat blondes Haar. Aber er ist schlank und hat den gleichen ruhigen Blick wie sein Vater genau so wie dessen ruhiges Gemüt. Unverkennbar ist der Junge auch seines Vaters eigener Lehrling, Werkzeug und Kleidung sind offensichtlich. Der Junge wird wohl den Betrieb seines Vaters eines Tages übernehmen wenn er seine Walz beendet hat die in nicht mehr allzu ferner Zukunft auf den jungen Handwerker wartet.


    Alena Plotz (11)
    geb. 13. Praios 21 Hal


    Beschreibung
    Alena ist das Nesthäkchen der Familie und eines der ersten Kinder die in Orkenfurt zur Welt gekommen sind. Eher schüchtern, mit großen grünen Augen und dunkelblonden Haaren passt sie irgendwie nicht so ganz in das Familienbild. Dazu kommt, dass das kleine Mädchen scheinbar überhaupt keinen Zugang zu den handwerklichen Fähigkeiten von Vater und Mutter zu haben scheint. Was die Zukunft wohl bringen mag?


    Familiengeschichte
    Rumpo war der erste Sohn des Tischlers Bardo Plotz in Greifenfurt und demnach vorausbestimmt, ebenfalls Tischler zu werden und das Geschäft zu erben. Sein Leben mit drei jüngeren Geschwistern war mehr als gewöhnlich, die Familie war nicht arm aber auch nicht vermögend und man kam immer gut durch den Winter. Schon früh arbeitete Rumpo mit seinem Vater in der Werkstatt und lernte die Kniffe des Tischlerdaseins ehe es ihn zur Walz in die Landschaft zog. 4 Götterläufe lang zog er umher um sein Können zu meistern. In den Jahren 4 bis 8 Hal wanderte er bis ins ferne, darpatische Rommilys wo ihn das Schicksal besonders hart treffen sollte.
    Nach einem Abend mit anderen Gesellen im Stadtteil Paradies litt er gleich mehrere Nöte am darauf folgenden Tag: Hunger, Durst und einen gewaltigen Dumpfschädel. Ohne einen Heller in der Tasche und mit wenig Drang zu arbeiten zog es ihn hin zu einer der zahlreichen Suppenküchen in Travias Heimstatt auf Dere und dabei in die Arme Heiltruds. Die junge Frau, damals zarte 14 Sommer alt, nahm sich des Handwerkers an und pflegte seine Not – und seinen angeknacksten Stolz. Während seines Aufenthalts in der großen darpatischen Stadt lernten sich die beiden lieben und Rumpo, nun am Ende seiner Walz und bereit für seine Meisterprüfung in der Heimat, hielt um ihre Hand an. Heiltruds Vater, ein Bäcker und Vater zahlreicher Kinder, nahm gerne an und ließ seine Tochter ziehen.
    Daheim in Greifenfurt fanden sie schnell wieder Anschluss an die Familie und Rumpo wurde Tischlermeister, sehr zum Stolz des Vaters und seiner Frau. Trotz der Enge im Heim der Plotzens kündigte sich bald Nachwuchs an und Damian erblickte das Licht Deres im Jahre 12 Hal. Wie ein dunkles Schwert hing jedoch fortan eine unheimliche Bedrohung über der jungen Familie. Zuerst starb Rumpos Vater plötzlich am Fieber und schneller als gedacht musste er die Werkstatt führen. Dann mussten sie feststellen dass nicht jede Geburt so einfach verlaufen kann wie die des Erstgeborenen Sohnes, Heiltrud erlitt zwei Fehlgeburten und erlag bei der zweiten fast dem Fieber im Kindsbett. Trotzdem ging das Leben weiter und sie bekamen einen gesunden Sohn, Erlan, der im Jahre 18 Hal das erste Licht erblickte. Doch ihr neues Glück währte nicht lange als 19 Hal die Orks kamen. Wie alle litten auch sie unter der grausamen Herrschaft genau so wie unter den Befreiern. Und zu allem Elend verloren sie ihren ersten Sohn Damian, der beim Löschen eines Brandes von einem abstürzenden Balken erschlagen wurde.
    Nach den Aufräumarbeiten in der Stadt fassten sie den Entschluss, Rumpos Heimat den Rücken zu kehren und einen Neuanfang zu wagen. Um den jungen Erlan zu schonen und sich nicht selber völlig bloß zu stellen wollten sie nicht weit weg und der Ruf zum Aufbau einer neuen Siedlung kam da wie gerufen. So kam es, dass die Plotzens als eine der ersten Familien neuer Siedler in die Stadt kamen und sich auch schon bald wieder über Nachwuchs freuen konnten als Alena zur Welt kam. Die Tischlerei ist seitdem ein fester Bestandteil der kleinen Stadt und Meister Rumpo ist zudem als fähiger Zimmermann und Holzfäller bekannt.

  • Elgor Bartlenhaus, Hüter des Raben
    geb. 2. Travia 41 v. Hal


    Beschreibung
    Auf den ersten Blick ein alter Mann von über 70 Götterläufen, der in die schwarze Robe eines Boronis gehüllt ist. Er ist wohl um die 8 ½ Spann und 3 Finger groß, doch erscheint er durch seinen gebeugten Gang kleiner als er ist. Seine lichten, dunkelgrauen Haare sind meist nach hinten gekämmt, oder unter einer Kapuze verborgen. Auch der buschige Bart ist schon ergraut, macht aber einen gepflegten Eindruck. Dem doch recht gebrechlichen Eindruck zum Trotz sind seine eisblauen Augen immer hellwach und und erfassen alles blitzschnell. Um seinen Hals trägt er ein schlichtes Rabenamulett aus Holz.
    http://img51.imageshack.us/img…2/oldman11000x15006dt.jpg


    Familiengeschichte
    (folgt)


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    Danilo Misterio Mirador
    geb. 23. Rahja 10 Hal, in Sherbeth (Almada)


    Beschreibung
    Danilo ist wohl um die 21 Götterläufe alt und knapp neunzig Finger groß. Er ist nicht schmächtig, aber auch nicht besonders muskulös. Bei der Arbeit trägt er sein dunkelblondes langes Haar, welches gut mit seinen dunkelblauen Augen harmoniert, zu einem Pferdeschwanz gebunden, ansonsten auch gerne einmal offen, um den Wind darin zu spüren. Seine Kleidung ist südlich geprägt und stammt wohl noch aus Almada. Ein halboffenes weißes Hemd und eine dunkle Leinenhose, die von einem Ledergürtel gehalten wird und an den Füßen leichte Stiefeln, stellen seine Kleidung da. Doch da es in Orkenfurt deutlich kälter als in seiner Heimat ist, und der Herbst auch immer kühler wird, wirft er sich inzwischen immer mal wieder einen Mantel über die Schultern wenn er vor die Tür geht.


    Familiengeschichte
    (ist in Arbeit)

  • Barto Honinger, Geweihter des Praios

    Beschreibung:

    Barto ist ein eher kleiner Mann in den besten Jahren. Seine Gesichtszüge sind ebenso stark ausgeprägt wie die deutlich abstehenden Ohren. Die Fülle seines hellblonden Haupthaares hat sich bereits in jungen Jahren vor allem in Nasen- und Ohrenhöhlen verlagert. Seine (bis auf den leichten Graustich) tadellose weiße Robe spannt sich über einen kleinen Bauchansatz, seine ebenfalls großzügig behaarten Zehen lugen aus einfachen Ledersandalen hervor und seine grauen Äuglein blinzeln durch eine Bernsteinbrille in die Welt.
    "Die guten Dinge sind ja nicht nur für die schlechten Menschen da!" - solche und ähnliche fromme Sentenzen gibt Barto Honinger gerne aus seinem reichen Schatz an Weisheit preis. Auch "Hasse die Sünde, liebe den Sünder!" ist eine seiner liebsten Losungen. Denn auch wenn er hervorragend geschult ist in den göttlichen und menschlichen Gesetzen, so ist ihm doch nichts Menschliches fremd, und seine bevorzugte Arbeit ist es, einen Missetäter wieder mit Praios zu versöhnen.


    Familiengeschichte:
    Als einfacher Müllerssohn aus der tiefsten Mark Greifenfurt ist Barto in den Tagen Kaiser Retos nicht unbedingt zum Geweihten geboren worden. Da seine Eltern allerdings mehr als genug Mäuler zu stopfen hatten, waren sie froh, wenigstens ein Schäfchen im sicheren Stall der Praioskirche unterstellen zu können. Noch heute würden beide den reisenden Mönch, der ihren Sohn zum ach so weit entfernten Greifenfurter Tempel geleitet hatte, in ihre Gebete einschließen, wären sie denn noch am Leben. Auch wenn Barto nie zu den Besten gehörte, die an dieser heiligen Stätte ausgebildet wurden, für einen kleinen Posten in der heimatlichen Provinz reichte es allemal. So diente er nach seiner Weihe - es war bereits die glorreiche Herrschaft Kaiser Hals angebrochen - in der Baronie Hesindelburg. Einiger Jahre später wurde er ins neu gegründete Orkenfurt versetzt, um Ritter Grimgert Griffenhain und den den tapferen Siedlern mit klugem Rat und frommer Tat zur Seite zu stehen. Was ihm dazu von jeher an Geistesschärfe und Ausstrahlung fehlt, machte er stets durch gänzliche Hingabe an seinen göttlichen Herrn wieder gut, so daß er mit über vierzig Götterläufen noch Junggeselle ist.

  • Mechtbert Gnitzinger


    Beschreibung


    Mechtbert Gnitzinger ist ein hochgewachsener Mann von etwa 30 Jahren, auch, wenn er oftmals deutlich älter geschätzt wird. Schuld daran sind sein recht struppiger Bart und sein wettergegerbtes Ge-sicht.


    Mechtbert trägt für gewöhnlich eine Lederhose und ein robustes kurzärmliges Leinenhemd. Darüber trägt Mechtbert eine Weste aus Leder, die mit einfachen Stickereien verziert ist. Die Unterarme wer-den von stabilen Lederschienen gegen die Widrigkeiten der Wildnis geschützt. Dazu trägt er gewickelte und geschnürte Gamaschen aus Leder. Um den Hals trägt er ein kleines Horn eines Rehbocks. Seine Kleidung ist einfach und robust und das Hemd wurde schon mehre-ren Stellen geflickt. An kalten Tagen tauscht Mechtbert die Weste gegen einen gegürtete Knielangen Mantel aus Leder und trägt dazu wenn nötig einen Umhang aus Dachsfell und Beinlinge und Gamaschen aus Biberfell. Bei herrschaftlichen Ereignissen kleidet sich Mechtbert manchmal auch in einen Gambeson. An seinem Gürtel sind mehrere kleine Beutel, sowie eine Dolchscheide befestigt. Wenn Mechtbert in die Wildnis aufbricht ist er zumeist noch mit einem Speer bewaffnet.

    Familiengeschichte


    Mechtbert stammt aus Köhlerfort in der Freiherrschaft Joborn in Andergast und ist vor einiger Zeit bei Meister Eolus Adersin in die Lehre gegangen um die Kartographie zu erlernen.

    Images

    • Mechtbert.jpg
  • Varman Aldebruck, (25) Krämer


    Beschreibung:
    Der Krämer Varman Aldebruck besitzt einen Krämerladen in Orkenfurt. Er ist hoch gewachsen aber doch eher schmächtig. Er hat schwarze AHare und blaue Augen. Er ist sehr neugierig und geht mit seinen Kunden freundlich und offen um. In seinem Laden ist es immer ordentlich, aufgeräumt und sauber, nicht der kleinste Dreck darf bei ihm hängen bleiben. Der Krämer interessiert sich vor allem für feinaustarierte Mechanik und Uhrwerk, aber eigentlich verkauft er alles. Er ist offen und herzlich und kommt doch zu seinem geschäftlichen Gewinn.
    Den Tag verbringt er meistens in seinem Laden hinter der Theke oder er macht sauber.
    Für seine Ausbildung ist er sehr gebildet und klug. Nach Orkenfurt zog ihn vor allem die Ruhe aber auch der Charakter der Mitmenschen, die ihn auf einer Reise seines Bruders, an der er teilnahm, gefangen nahm. Er ist glücklich wartet aber noch auf seine große Liebe. Wie jeder LAndbewohner ist er etwas abergläubisch. In seiner Jugend lagen ihm die Mädchen zu Füßen , meist aufgrund seines guten Aussehens.


    Familiengeschichte:
    Die Familie von Varman Aldebruck kommt ursprünglich aus Greifenfurt, wo seine Eltern immer noch leben. Sie und ihre Familie entgingen dem Orkensturm, da sie auf einer Reise in die fernen Tulamidenlande waren. Der Vater und die Mutter sind ebenfalls Händler, wenn auch mit eineigen höheren Ambitionen: Sie durchfahren die ganze Welt um ihre Waren möglichst irgendwo teurer zu verkaufen, als sie sie gekauft haben. Richtige Großhändler eben. Er hat einen Bruder, der ebenfalls als Händler sein Brot verdient, auch wenn er durch die Mark reist als fahrender Händler reist und auch oft in Orkenfurt vorbeikommt um seinen Bruder zu besuchen. Er selbst kam ca. ein Jahr nach Stadtgründung, auf einer Geschäftsreise des Bruders nach Orkenfurt, den er früher oft begleitete, in das verschlafene Orkenfurt, als alles noch im Aufbau begriffen war und er hier seine Heimat fand. Eine echte Händlerfamilie eben.




    Erlan Ehrwald (28) Gardist im Wehrturm


    Beschreibung:
    Erlan Ehrwald ist mittelgroß und hat braune Haare und braune Augen. Sein Gesicht ist von vielen Kämpfen vernarbt. Er sieht unheimlich aus und wird von vielen seiner Mitmenschen gemieden. Doch wer ihn erst einmal kennengelernt hat, kann in ihm dann einen guten Freund finden. Erlan, der alle Eigenschaften eines guten Kämpfers in sich vereint: Gewandheit, Kraft, Zähigkeit und eiserner Wille, hört alles und bemerkt jedwede Gefahr. Er ist immer neugierig. Wenn man ihn bestechen will, ist er entgegen seines Berufsbildes durchaus bereit dazu, Geld in die eigene Tasche wandern zu lassen und es einmal mit den Vorschriften nicht so eng zu sehen. Doch wenn man ihn reizt reagiert er mit Zornausbrüchen und wird aggressiv. Seine lange Dienstzeit (er ist bereits 28) lassen ihn immer langsamer seine alte Kraft zurückgewinnen. Er kennt sich wie jeder Orkenfurter gut in und um die Stadt herum aus, dessen Wachturm er nun schon seit seienr Erbauung bewacht. Wie jeder Landbewohner ist auch er abergläubisch vielleicht sogar ein bisschen mehr als andere. Mit seinen drei Kollegen versteht er sich gut auch wenn er manchmal etwas deren Abenteuerlust vermisst
    Außerdem wünscht er sich einen Hundezwinger für den Wachturm und einen Dresseur der Wachhunde für ihn ausbildet. Dass er nicht viel Alkohol verträgt, macht ihn oft zum Gespött der Menschen mit denen er sich umgibt, vor allem seiner Mitgardisten.


    Familiengeschichte:
    Die Familiengeschichte von Erlan ist eine einzige Tragödie, über die er nur ungern spricht. Er und seien Familei stammen/stammten aus Weihenhorst, dem Sitz des Vogtes. Seine Mutter starb bei seiner Geburt und so ist er das einzige Kind seiner Eltern. Sein Vater starb während des Orkensturmes im Dienst für sein Land ebenso wie seine Großväter. Er wurde wie seine Vorfahren Gardist des Vogts, teils aus Trauerbewältigung, teils aus Leibe zum gebeutelten Vaterland. Er kümmerte sich in den JAhren nach dem Orkensturm um seien Großmütter, mit denen er unter einem Dach wohnte, obwohl er noch ziemlich jung war. Seine Großmütter starben dann an Altersschwäche just zu der Zeit, als Orkenfurt gegründet wurde. Er ließ sich vom Vogt in den dortigen Wehrturm verlegen, als dieser neu erbaut wurde. Um ein ruhigeres Leben zu führen und zu vergessen und doch kann er nicht ohne Abenteuer leben und macht immer wieder lange Ausflüge in den Wald und viele andere Dinge

    mfg ecuvaro


    Qui labores, pericula, dubias atque asperas res facile toleraverant, iis otium, divitiaeque, optanda alias, oneri miseriaeque fuere. (Sallust, Cat 10)

  • Die Glimmerdieks – Schneiderei und Weberei (Neu) :


    Familiengeschichte:


    Die Sippe der Glimmerdieks kam bereits vor Jahren aus Gareth nach Orkenfurt und fühlte sich trotz der, im Vergleich zum Herkunftsort, geringen Größe bald heimisch. Dies liegt wahrscheinlich auch daran, dass es zu dieser Zeit kaum eine vernünftige Schneiderei und Weberei gegeben hatte – zumindest keine die einen solch feinen Schnitt und edles Werk aufweisen konnte, wie die Werkstätte Selindes und Helmars. Ein solche Schneiderei, die im Famlienbetriebe die meisten der benötigten Stoffe selbst herzustellen vermochte - zumahl an diesem Ort vor allem die Herstellung von Altags- und Arbeitskleidung auf einen großen Bedarf trifft - war im abgeschiedenen Orkenfurt sehr willkommen.
    Die Glimmerdieks haben sich sprachlich dem ansässigen Dialekt weitgehend angepasst, sprechen aber - vor allem für die Alteingesessenen - immernoch ein wenig mit garethischer (feiner) Zunge. Auch der Wortschatz mag eher den Eindruck einer gewissen Weltoffenheit erwecken, als der jener meisten Orkenfurter, die eigenen Aussagen nach schon immer hier und noch nie wo anders gewesen waren. Nur der kleine Yendor quasselt im blütenreinen 'Nordgreifenfurdaisch'.


    Mit der Weltoffenheit ists bei den Glimmerdieks jedoch auch ein Stückchen weiter her, denn die Reise von Gareth nach Orkenfurt, war für die meisten unter Ihnen die einzige und für alle jedenfalls die weiteste Reise ihres Lebens. Aber das ist für den echten Orkenfurter dennoch kein geringes Stück Deres, das da bereist wurde und die alte Reichhauptstadt ansich spiegelt das doch sehr ferne Weltenzentrum des durchschnittlichen Mittelländers wider.


    In Orkenfurt kennt man die Großfamilie mittlerweile als fleißige Tagewerker. Trotz anfänglichem Misstrauens vieler 'Einheimischer' gegenüber den vermeintlichen 'Hochnas'n' aus der Hauptstadt, überzeugten die Glimmerdieks durch ihre freundliche Offenheit und ehrlichem Fleiß, der bewies, dass auch sie nur dem einfachen Volke angehörten. Letztendlich konnten auch die meisten der größten Nörgler unter den Altorkenfurtner dem garethischen Charme nicht entgehen und vielleicht war man auch ein wenig stolz darauf, dass sich welche aus der Reichsstadt in ihrem kleinen Dorf niedergelassen hatten.


    Charaktere:


    Selinde Glimmerdiek (38) stellt als älteste Tochter der in Gareth verstorbenen Trunje und Rohana (gebürtige Güldensteinerin) Glimmerdiek, das Familienoberhaupt der Sippe. Sie ist Meisterschneiderin und unterweist ihre Tochter Yolande, ihre älteste Tochter und Erbin der Werkstätte, als Gesellin in diesem Handwerk selbst.
    Selinde ist für ihr herzliches, aber manchmal auch aufbrausendes Temperament bekannt. Die thorwalschen Wurzeln des Vaters kommen bei ihr besonders zur Geltung. Dennoch ist sie ein berechnende Geschäftsfrau, die ihre Schneiderei sowie ihre Familien-Angelegenheiten fest in der Hand hat. Der vollschlanken Dame mit den breiten Schultern, dem goldblondem Haar und den lebendigen, graublauen Augen traut man dies auch auf den ersten Blick zu.
    Hinter vorgehaltener Hand könnte sie zuweilen auch als herrisch und jähzornig bezeichnet werden. In jedem Fall ist diese starke Persönlichkeit – die unter den Sternen Rondras geboren wurde – eine warmherzige und liebende Mutter. Ansonsten hätte sie die Sippe nicht bis nach Orkenfurt „gezerrt“ – wie es Yolande gerne umschreibt – um hier nach einigen Enttäuschungen und beschwerlichen Meilen endlich ein neues Zuhause zu finden. Selinde brach aus Gareth auf, nachdem auch ihr Ehegatte Berdolf, kurz nach ihren Eltern, beim Brand der alten Werkstätte ums Leben kam.


    Yolande (18): Die älteste, ehrgeizige, jedoch etwas schweigsame Tochter Selindes, mit dem schönen etwas dunklerem Glimmerdiek-Blond, das sich zuweilen mit Brauntönen mischt und den ebenso lebendigen, wachsamen Augen ihrer Mutter. Sie leidet wohl am meisten von allen Kindern unter dem Verlust ihres Vaters und steht ihrem Onkel Helmar als Ersatzvater besonders nahe. Yolande ist drauf und dran eine ebenso gute Schneiderin zu werden wie ihre Mutter. Zuweilen, wenn Selinde selbst keine Zeit hat, kümmert sie sich um die Geschäfte, den Haushalt und die jüngeren Geschwister.


    Larona (12):
    Hat das typisch goldblonde Haar der Glimmerdieks und das Aussehen ihres Großvaters geerbt, was sie ähnlich kräftig aussehen lässt wie die Mutter und ihrem Gesicht leicht thorwalsche Züge verleiht. Zumindest behauptet dies stets Onkel Helmar, dessen Äußeres ebenfalls in diese Richtung strebt. Die aufgeweckte Larona arbeitet zuweilen in der Schneiderei, aufgrund ihres Interesses an den Kirchenbetrieben, überlegt Selinde allerdings sie in einem Tempel als Novizin unterzubringen, da es nie schaden kann - wie frau weis - eine Angehörige des hiesigenTempels in der Familie zu haben.


    Yendor ( 8 ):
    Der kleinste Spross der Sippe war kaum 2 Jahre alt, als die Glimmerdieks Gareth verließen. Dementsprechend unbeschwert, lebendig und allem gegenüber wissbegierig kann man den Jungen – seinem Alter entsprechend – erleben. Yendor hilft seinem Onkel in der Weberei.
    „Weil’s echte Männerarbeit ist“ – wie dieser zu sagen pflegt. Helmar ist auch recht stolz auf den fleißigen Kleinen. Vor allem nachdem ein dahergelaufener Wanderzauberer einst meinte, der Kleine habe ein Talent für das "Arkan…irgendwas", sind die Glimmerdieks allesamt froh, dass Yendor so viel Freude in der Weberei hat und bei Helmar selbst in die Lehre gehen will, um eines Tages vielleicht dessen Werkstätte zu übernehmen. Nur Isida meint manchesmal, dass der kleine Racker sicher ein guter Hexer werden würde.


    Helmar Gliemmerdiek (30), Webermeister, Bruder von Selinde und Hela.
    Hat ebenfalls das etwas thorwalsche Aussehen seines Vaters und dazu die stattliche, 1 Schritt und 88 Finger große Statur geerbt. Ein gepflegter Vollbart stimmt das bärige Erscheinungsbild ab. Helmar ist ein freundlicher, redseliger Zeitgenosse, der viel und gerne lacht – zumindest solange man ihn nicht bei der Arbeit stört. Neben seiner Arbeit als Weber robuster und grober Stoffe für die Schneiderei, betätigt er sich auch immer wieder als handwerkliche Mäid für Alles, vor allem wenn es um Reparaturen im und am Hause geht.
    Helmar ist Junggeselle und möchte es auch bleiben, wie er immer wieder betont.


    Hela Timerlan (34), gebürtige Glimmerdiek, , Schwester von Selinde und Helmar.
    Die gutmütige, etwas tragisch verträumt wirkende, ruhige Hela, hatte früh einen Kaufmann in Gareth geheiratet, welcher ebenso wie Selindes Ehegatte in dem großen Feuer starb – in welchem auch die alte Werkstätter der Glimmerdieks zerstört wurde.
    Hela ist als Zweitälteste der Sippe auch das zweite Familienoberhaupt und hat letztlich im Wohnhaus und in der Küche stets das leise Sagen. Dies wohl berechtigterweise, da sie auch die Haushälterin der Glimmerdieks ist. Aus ihrer Ehe nahm die schlanke Frau Hela, mit dem dunkelblonden Haar und den braunen Augen ihrer Mutter, unter denen zarte Augenringe von den Jahren zeugen, die an ihr mehr äußerliche Spuren hinterließen, als an Selinde, eine Tochter mit.


    Isida (15), Tochter Helas.
    Braunes, langes Haar fällt über ihre zierlichen Schultern und umrahmt ein hübsches, zartes Gesicht, welches nicht so recht in die übliche glimmerdieksche Thorwal-Garethiemischung passt. Der ernste Blick des Mädchens scheint jeden Menschen der ihr begegnet genau zu prüfen, doch nur selten spricht sie einen Fremden oder entfernten Bekannten von sich aus an. Wenn sie nicht gerade in einer der beiden Werkstätten oder im Haus aushilft, sitzt sie meist verträumt an einem ruhigen Plätzchen und gibt sich ihren Träumerein hin. Sie findet in keinem der beiden Werkstätten des Familienbetriebs so wahrhaftig ihren Platz und scheint weder für das eine noch das andere rechte Freude zu haben, was nicht bedeutet - dass sie nicht fleißig wäre. Doch spüren die Übrigen, dass es nicht das Rechte für sie ist.
    Dennoch wissen die Erwachsenen, um Isidas stille Klugheit und Begabung an Fingerfertigkeit, vor allem im Umgang mit Zeichenstift und Federkiel, mit denen sie gerne kleine Figuren und Tierchen als Stickmuster, auf Yendors Hand oder andere Stoffe zeichnet. Sei merken wohl, dass gewisse Talente in ihr schlummern, was ihre Sorgen um das Kind jedoch nicht erleichtern. Sie haben daher entschlossen abzuwarten und zu sehen, ob sich nicht doch noch das Richtige für Isida findet.

  • Irian Liegerfeld (26)


    Beschreibung:
    Irian ist ein noch recht jung für sein Alter wirkender Mann. Für einen Mittelreicher ist er relativ groß weist aber jedoch sehr feine Züge, sowohl vom Gesicht als auch vom Körperbau, auf.
    Trotz seines recht hohen Wuchses ist er sehr schlank und seine doch recht beachtlichen Kräfte sieht man ihm so gut wie gar nicht an.
    Sein Gesicht ist, darf man einigen Frauen glauben, sehr hübsch und hat immer noch nicht diesen fast schon schelmischen Blick der Jugend verloren.
    An seiner Seite hängt so gut wie immer sein Reitersäbel- eine Waffe die offensichtlich von einem mehr als fähigen Schmied gefertigt wurde und auch von großer Kunstfertigkeit zeugt und schon manchen Betrachter von der Schärfe und Tödlichkeit dieser Waffe abgelenkt hat.
    Allgemein ist er ein sehr aufmerksamer höflicher und humorvoller Mensch auch wenn seine Arbeit im Wehrturm ihm von Zeit zu Zeit anderes gebietet.



    Familiengeschichte:


    Wenig ist über Irians Familie bekannt. Nur dass er wohl als Sohn eines recht wohlhabenden Handwerkers aus Gareth geboren wurde jedoch auszog um gegen die bepelzte Bedrohung zu kämpfen.
    Sonst spricht er nicht viel darüber.
    Das Waffenhandwerk hat er wohl von seinem Vater und während seiner Reisen angeeignet.

    Es sind nicht die wahrgenommenen oder die verpatzten Chancen, nicht die Sünden oder die guten Taten, nicht das Gelernte oder das Verlernte, nicht die Freunde oder die Feinde,die das Leben gewichten. Das einzige, was zählt, sind die Chancen, die man verpasst hat.[br]


    Die Bibel enthält sechs Ermahnungen an Homosexuelle und 362 Ermahnungen an Heterosexuelle. Das heißt aber nicht, dass Gott die Heterosexuellen nicht liebt. Sie müssen nur strenger beaufsichtigt werden.

  • Die Bellentors

    Garos Bellentor


    Der inzwischen fast 40 Götterläufe zählende Seilermeister Garos ist wohl eher als unauffällig zu bezeichnen. Kurzes schwarzes Haar, gepaart mit braunen Augen und einer recht sehnig kräftigen, wenn auch nicht breiten Statur zeigen ein typisches Bild für einen Handwerker. Auch seine Größe von knapp über neun Spann ist ebenso wie die eher einfache, ungefärbte Leinenkleidung, die er meistens trägt, nichts was sonderlich herausstechen würde.


    Doch ein Handwerker zeichnet sich ohnehin nur selten durch sein äußeres aus und wer einmal etwas Kontakt mit Garos hatte, weiß das er hier sehr strebsam seine Pflichten erfüllt und seinem Handwerk mit großer Präzision nachgeht. Man lernt ihn mehr als Mann der Taten, als Mann der Worte kennen und so hilft er gerne auch einmal aus, wenn Not am Mann ist.


    Dorlen Bellentor


    Noch zwei Götterläufe jünger als Garos, ist Dorlen dennoch recht früh in das Leben des Seilers getreten. Mit etwas weniger als neun Spann ist sie ein bisschen kleiner, aber ob des harten Lebens in der Mark Greifenfurt dabei natürlich nicht zierlich, sondern ebenfalls durch die Arbeit etwas kräftiger, wenn auch nicht wirklich muskulös oder auch nur breiter gebaut. Kastanienbraunes, leicht gelocktes und ungefähr schulterlanges Haar, ergeben ansonsten zusammen mit den ebenfalls braunen Augen in einem eher unscheinbaren Gesicht das sonstige Äußere. Doch ist ihr Lächeln hingegen sehr sympathisch zu nennen und sie kümmert sich im Haushalt der Bellentors anscheinend um all die Dinge, die begleitend zum Handwerk entstehen. Sei es der kleine Garten hinter dem Haus, das Ausbessern der Kleidung, etwas Spinnen für den Eigenbedarf oder die nötigen Einkäufe. Auch hilft sie natürlich manchmal bei der sonstigen Arbeit aus und kommt so im Dorfe noch etwas mehr herum als Garos.


    Oleana Bellentor


    Oleana ist das erste Kind der Bellentors, doch Kind trifft inzwischen nicht mehr wirklich zu, denn sie geht auf die 16 Götterläufe zu und ist somit etwas älter als ihr Bruder. Mit einer Größe von knapp unter 85 Fingern ist sie dabei etwas kleiner als ihre Eltern, auch wenn vielleicht noch der ein oder andere Halbfinger dazu kommen mag, bis sie ausgewachsen ist. Das ganze betont allerdings auch etwas den Umstand, dass sie etwas robuster gebaut ist und momentan ein paar Pfund mehr hat als ihr lieb ist. Das schwarze Haar hat sie vom Vater geerbt und meist ist es zu zwei bis auf den Rücken reichenden Zöpfen geflochten.


    Allgemein ist sie in ihr bekannten Dingen schnell souverän und locker, während sie bei anderen Dingen doch erst einmal ins kalte Wasser geschubst werden muss, ehe sie sich damit auseinandersetzt. [Bei ihr überlege ich mir gerade die Tätigkeit noch]


    Edorian Bellentor


    Edorian ist 14 Götterläufe alt und eher klein und quirlig. Die Streiche kleiner Jungen sind auch in diesem Alter noch sehr beliebt bei dem Jungen mit den kurzen braunen Haaren und da mag es fast etwas seltsam anmuten, dass er wohl eher das Handwerk des Vaters übernehmen wird, wo ihm doch noch das Vermögen fehlt sich so lange auf eine Tätigkeit zu konzentrieren, auch wenn die Erziehung langsam nun erste Früchte zu tragen scheint. Zuvor hatten sie aber einige Sorgen mit dem kleinen Bengel, ob der Streiche die er manchmal spielte und auch jetzt ist dies wohl noch nicht ganz überstanden. Nur wenn er interessante Gerüchte oder eine Geschichte hört, wird und wurde er schon immer mucksmäuschenstill und ruhig.


    Geschichte:


    Die Bellentors sind nun zwar schon seit vielen Madamalläufen in Orkenfurt, doch verband sie davor eher wenig mit der kleinen Stadt, lebten Garos und Dorlen doch in einem kleinen Weiler nahe Greifenfurt zur Zeit des Orkensturms, wo Garos auch schon seinem heutigen Handwerk nachging, wenn auch eher als Helfer seines Vaters, der die Erzeugnisse der Bauern des Weilers weiterverarbeitete und diese in Greifenfurt verkaufte. Dorlen war die Tochter eines dieser Bauern und schon immer verstanden sie sich sehr gut, was auch noch dadurch forciert wurde, dass sie mangels vieler anderer Kinder nahezu immer zusammen etwas unternahmen. Eines Tages schließlich folgte der Traviabund. Zwar gab es bisweilen auch in der Jugend Streit, aber ein so harmonisches Paar sah man ansonsten selten und in der Tat ist es ja nicht das üblichste, dass man schon so früh jemanden findet, mit dem man so lange zusammen sein wird... Auch heute wirken sie noch sehr glücklich wenn sie beisammen sind und in gemütlicher Runde mag man auch mal eine Geschichte aus der Jugendzeit erfahren, die man aber wohl keinesfalls sonderlich aufrängt und die spätestens endete, als die Mark Greifenfurt schwierige Zeiten durchlebte.


    Gerade hatte sich Tsas Wunder bei ihnen auch zum zweiten mal gezeigt, doch an anderer Stelle hielt der Tod in Form des Schwarzpelzes schon blutige Ernte. Spät, aber noch gerade rechtzeitig, drang die Kunde vom nahenden Ork -der nur eine von vielen Wirren dieser Zeit war- an ihre Ohren, doch mit den beiden jungen Kindern war das Kämpfen keine Wahl die man treffen konnte. Sie mussten beschützt werden und auch wenn Garos sich ansonsten sicherlich dem Widerstand gegen die Orks angeschlossen hätte, war nun Flucht die einzige Wahl. Man rettete so viel man konnte, packte die groben Karren voll und die wehrfähigen Männer und Frauen teilten sich in zwei Gruppen auf. Die eine schloß sich dem Widerstand an, doch die anderen begleiteten die Alten, die Kranken und die jungen Kinder. Die Bellentors wählten letzteren Weg und man fand nach vielen Verlusten, bei denen man auch einen Teil der geretteten Besitztümer, aber leider auch einige Freunde und Bekannte verlor, bei Verwandten, die nahe an der almadanischen Grenze wohnten, Unterschlupf.


    Hier blieb man einige Jahre, wartete ab bis sich die Wirren des Krieges gelegt hatten und half der Verwandtschaft bei ihrer Arbeit, damit alle über die Runden kamen. An eine schnelle Rückkehr war zumindest mit den jungen Kindern allerdings nicht zu denken, doch andererseits konnte und wollte man die Gastfreundschaft nicht überstrapazieren und spürte nach wie vor, wo die eigenen Wurzeln eigentlich waren.


    So erreichte man auch erst im Jahre 29. Hal wieder die Mark Greifenfurt und für einen Neuanfang schien das aufstrebende Dörfchen Orkenfurt gut geeignet. Niemand der dem gleichen Handwerk nachging, jemand von dem man nahezu alles beziehen konnte, was man brauchte und dazu auch mit Weihenhorst eine größere Stadt in der Nähe, zu der man überflüssige Waren liefern konnte. So lernten sie gleich die auch jetzige Dorfmeisterin kennen und auch wenn das erste Jahr ob der schlechten Erträge ein hartes war, entschädigten die folgenden dafür sehr gut und zeigten auch, dass sich hartes Arbeiten für den Erfolg auszahlt.

  • Die Jetsams


    Boromil Jetsam
    Boromil ist mit seinen auf etwa 85 Finger verteilten 107 Stein Gewicht überaus kräftig gebaut. Sein freundliches Mondgesicht mit ordentlich geöltem und nach hinten gekämmtem blonden Haar will nicht so recht zu seiner meist mit Blut bespritzten Schürze aus schwerem Leder passen. An seinem breiten Gürtel hängen einige Beutelchen, die stark einen würzigen Geruch verströmen. Obwohl seine breiten Schultern zusammen mit seinem schweren Körperbau Bärenkräfte vermuten lassen sieht er nicht so aus, als könnte er einer Fliege etwas zu leide tun. Dieser Eindruck wird aber meist durch das schwere Fleischerbeil oder ein langes, scharfes Messer ad absurdum geführt.
    Er führt die Fleischerei.
    Er spricht einen tiefen Bass und strömt eine fast schon borongefällige Ruhe aus. Auch spricht er im allgemeinen nicht mehr als unbedingt nötig, außer es handelt sich bei dem Gespräch um Verhandlungen finanzieller Art, bei denen sich Boromil als wahrhaft zäher Brocken herausstellt. Seine fünf Kinder, zwei Söhne und drei Töchter sind sein ganzer Stolz.


    Akil Jetsam
    Boromils Erstgeborener schlägt optisch ganz nach seinem Vater, er ist nur einige Finger größer. Mit seinen 14 Götterläufen ist er alt genug, dem Vater im Betrieb zu helfen. Eine Arbeit, vor der er sich aber nach Möglichkeit drückt, da er kein Blut sehen kann.


    Omra Jetsam
    Das frühreife Mädchen ist nur einen Götterlauf jünger als ihr Bruder Akil. Äußerlich scheint sie wohl eher nach der Mutter zu kommen, den sie ist dunkelhaarig und schlank. Sie verspricht, ein gutaussehendes Frauenzimmer zu werden und wird von Boromil gern für Botengänge eingesetzt, da sie mit ihrer freundlichen Art leicht das Vertrauen von Kunden gewinnt.


    Uma Jetsam
    Die dunkelblonde, etwas pummelige Uma ist neidisch auf das Aussehen ihrer großen Schwester. Sie kann trotz ihres zarten Alters von zehn Götterläufen schon gut lesen und möchte Geweihte werden.


    Gutin Jetsam
    ist ein quirrliger braunhaariger Junge, der nicht zu bändigen ist. Er mag Ritter werden, oder KGIA Agent. Meist spielt er Spion und versucht, sich an alle möglichen Leute anzuschleichen, um sie zu belauschen. Von den Inhalten dieser Gespräche berichtet er all abendlich in blumigen Bildern.


    Jamina Jetsam
    Ist Boromils Jüngste und wird von ihm behütet wie sein Augapfel. Mit ihren erst vier Götterläufen kann sich die Kleine nicht mehr an ihre Mutter erinnern. Sie weint viel, besonders, wenn man ihr ihre Strohpuppe Jamina wegnimmt, mit der sie ernsthafte Gespräche zu führen pflegt.


    Familiengeschichte


    Auch die Familie Jetsam ist im Rahmen des Orkensturmes aus Greifenfurt in dieses beschauliche Nest gezogen. Aufgrund der dort hohen Preise hatte er es sich einfach nicht leisten können, seinen Betrieb dort wieder aufzubauen, denn die alte Werkstatt war gänzlich niedergebrannt. Bei diesem unglückseligen Ereignis ist auch Akira Jetsam, sein gutes Weib umgekommen - zerfleischt von orkischen Kriegshunden. Das war ein weiterer Grund für seine Umorientierung gewesen: Er hatte einfach eine neue Umgebung gesucht.
    Über all dies wird man aber von Boromil nichts hören. Vielleicht kann ein guter Zuhörer aber Omra oder Gutin zum Sprechen bringen. Praktischerweise war Boromil auch schon früher auf Wurstkreationen aller Art spezialisiert und kann aus quasi jedem Fleisch noch etwas schmackhaftes- oder zumindest essbares, je nach Geldbeutel- bereiten. Sehr gut kann er aber auch nahezu alle anderen Fleischprodukte herstellen, wenn er das Material hat und beherrscht alle üblichen Methoden, vom Pökeln übers Räuchern und Abhängen weit besser, als man es von dem Fleischer eines verschlafenen Nestchens wie diesem erwarten würde. Ist keine bessere Möglichkeit vorhanden versteht er sich auch darauf, die Häute der verarbeiteten Tiere nutzbar zu machen, allerdings fehlt seinen Gerberarbeiten die Geschmeidigkeit, die ein Meister des Faches produziert. Die Jetsams halten eine Kuh und zwei Schweine (jedes Jahr zwei Neue, die er selbst hochmästet), und im kleinen Hintergarten ist natürlich jeder Quadratschritt mit Gemüse und Kräutern ausgenutzt- wovon sich auch manches in seinen Produkten finden lässt.

  • Anjun


    Beschreibung:
    Anjun ist ein Straßenjunge, wie er im Buche steht. Er ist frech, dreckig und klaut. Zwar erwischt man ihn nur selten, denn im Stehlen hat er sich gemeistert, doch jedes Mal, wenn etwas verschwindet, heißt es: Suche Anjun, er wird es schon finden. Anjun stehlt jedoch keine Wertgegenstände, wie Geld, Schmuck oder sonst etwas in der Art, sondern immer nur Essen. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund, warum er bis jetzt immer davon gekommen ist. Dies, und die Tatsache, dass er, falls ihn mal wieder jemand am Wickel hat, er sehr charmant sein kann. Anjun ist um die 1,7 Schritt groß. Er hatte schulterlange braune Haare und tiefblaue Augen. Er hat eine bronzefarbene Haut, die, wenn sie nicht voller Schmutz wäre, sicherlich wunderschön wäre. Niemand weiß, wie alt Anjun genau ist, doch würde man ihn auf sechzehn, vielleicht sogar schon siebzehn schätzen.


    Familiengeschichte:
    Über Anjuns Familie ist nichts bekannt. Er erzählt weder über sich, noch über seine Angehörige etwas. Eines Tages war er einfach da und hat unter der Brücke gepennt. Jeder Versuch ihn von der Straße zu holen scheiterte. Schließlich lies man ihm seinen Willen, da er sich ja hervorragend selbst versorgen konnte.


    _____________________________________


    Yolande Zandor (17)
    geb.: 23. Rahja 15 Hal


    Beschreibung:
    Yolande ist ein Mädchen aus vornehmen Haus. Sie trägt stets feine Kleider und weiß, wie man sich zu benehmen hat. Sie ist ein sehr hübsches Mädchen von siebzehn Jahren und misst 1,67 Schritt. Sie hat lange rotblonde Locken, ein fein geschnittenes Gesicht, grüne Augen und ein Lächeln, das sogar ihren Vater erweichen lässt. Liebend gerne würde dieser sie verheiratet sehen, doch Yolande lehnt dies strickt ab.
    Was ihr Vater nicht weis, oder zumindest zu verdrängen versucht, ist die Tatsache, das seine hübsche Tochter sehr gut mit dem Dolch umgehen kann, wann immer sie kann Jungenkleider trägt und sich nachts auf der Strasse herumtreibt.


    Arn Zandor (51)
    geb.: 7. Peraine 19 v. Hal


    Beschreibung:
    Arn ist Yolandes Vater. Er ist ein mächtiger Mann mit seinen 1,97 Schritt und seinen breiten Schultern. Er hat kurze schwarze Haare und Bart. Meist ist seine Miene streng. Er greift öfters mal härter durch als eigentlich notwendig, doch würde er dabei nie jemanden wehtun. Zwar sind seine Strafen hart, doch hält er nichts von Schlägereien und Kämpfen. Seine Tochter ist ihm sein Ein und Alles. Sie kann mit einem Lächeln fast jede Strafe von sich nehmen oder zumindest lindern.


    Familiengeschichte:
    Die Familie Zandor kam im Jahre 22 Hal nach Orkenfurt. Arn Zandor, der, bevor er nach Orkenfurt kam, Händler war, hatte nur eine Tochter. Seine Frau war bei ihrer Geburt gestorben.

    Und wenn auch dem, der Geschichte schreibt, durchaus nicht derselbe Ruhm folgt, wie dem, der Geschichte macht, scheint es mir doch höchst schwierig, Geschichte zu schreiben.
    Sallust

  • Ronair ni Beoir


    Beschreibung und Familiengeschichte siehe Die Beoirs




    Yppolita ("Lita") Bachental


    Beschreibung und Familiengeschichte siehe Die Beoirs




    Phexka Bonaventa Anjuhal


    Beschreibung
    Die noch recht junge Mentorin der Hesinde - sie scheint um die 20 Götterläufe alt zu sein - ist eine über knapp einen Schritt, drei Spann und einen halben große Frau mit kastanienfarbenem Haar und grün-braunen Augen. Zwar besitzt sie eine durchgeistigte Ausstrahlung, doch ist ihr Gesicht zu länglich und zu dünn und Phexka selber etwas zu hager, um als hübsch bezeichnet zu werden.


    Auffällig an ihr ist der Umstand, dass sie Augengläser trägt. An beiden Ohren hängen Ohrringe mit Onyxsteinen. Gekleidet ist sie natürlich in das Ornat der Geweihten der Allwissenden: in einen Glockenrock, am Oberkörper trägt sie versetzt gewickelte Tücher und um den Kopf ein Kopftuch. Die Farben sind selbstverständlich in den Farben der Hesinde, grün und gold, gehalten. Das Schlangenhalsband, das ihren Rang kennzeichnet, trägt sie zusammen mit einem gold-gelben Achat mit Hesinde- und Boronzeichen um den Hals und an ihrem Gürtel befindet sich in einer besonderen Tasche ihr "Buch der Weisheit".

    Familiengeschichte

    Die Horasierin - ihr Akzent ist dahingehend einordbar, so man sich damit etwas auskennt - ist eine Wanderpredigerin, stets bestrebt ihr Wissen zu vermehren und es an andere weiter zugeben.
    Doch ist sie auf der Durchreise und daher ist über ihren Hintergrund nichts bekannt.


    [noch nicht eingetroffen!]

  • Leomar Bogenstand


    Beschreibung:


    Leomar ist ein 16 Sommer alter Junge. Seine rötlichen Haare trägt er kurz rasiert und Sommersprossen zieren sein Gesicht.
    Er misst 171 cm (Maßeinheiten liegen mir nicht so nach DSA) und wiegt angenommene
    62 kg. Er ist ein zierlicher Junge, nicht kräftig, eher ein Schlacks im allgemeinen Volksmund.
    Sein Erscheinungsbild ist einfach. Er trägt eine braune Hose mit braunen Stiefeln aus Leder, welche beide schon bessere Tage gesehen haben und die Hose doch schon sehr aufgerissen und leicht schmutzig ist.
    Am Oberkörper trägt er ein ogerfarbenes Hemd, welches auch schon dem Alter Tribut zahlen muss und nicht mehr im besten Zustand ist. Seine Hose wird durch schwarze Hosenträger gehalten. Er ist ein unauffälliger Junge, der jedoch sehr aufgeweckt und gesprächig ist, sofern man auf ihn zukommt.


    Familiengeschichte:


    Aufgewachsen ist Leomar als der dritte von Drei Kindern auf einem Bauernhof in der Nähe Wehrheims. Dort hat er seinem Vater und seiner Mutter täglich bei den anfallenden Arbeiten auf dem Hof geholfen.
    Seine Mutter, eine frühere Gelehrte, lernte den Kindern das Lesen und Schreiben, all abendlich in deren Hause. Auch viele Geschichten bekam Leomar von seinem Vater zu hören, meist alle über Helden Aventuriens und großen Abenteuern.
    So entwickelte er sich zu einem kleinen Träumer, der einst der neue Alrik sein will und die Welt bereisen und Prinzessinen retten will.
    Doch seine Arbeit auf dem Hof kostete ihn viel Zeit und viel Anstrengung. Mit seinen Freunden verbrachte er ab und an die Abende indem sie mit selbstgeschnitzten Holzschwertern wilde Abenteuer spielten und sich gegenseitig grün und blau schlugen. Aber dann gab es von seiner Mutter noch mehr Schläge.
    Die Familie lebt noch immer auf dem Bauernhof und bearbeitet das Feld. Der junge Leomar ist vom Hof ausgezogen um eine Ausbildung zu finden, am Liebsten als Gardist oder Stadtbüttel. Und sein erster Weg führt ihn nach Orkenfurt.


    [trifft bald direkt in Orkenfurt ein]

    ~~you never see him comin´~~


    Wo ich aktiv bin:


    FAB Meeresrauschen