magische Ausbildung x0,5

  • In DSA4 gibt es ja viele Halbzauberer, vorallem auch in Spruchvielfalt, Ausrichtung und Lebensweg. In DSA3 ist das ja ganz anders. Wie steht es schon beim Scharlatan in den Regeln, entweder oder... Fast, es gibt ja noch den Scharlatan.


    Was aber, wenn man in der Ausbildung steckt, und diese unverhofterweise gar nicht zuende gebracht wird? Nehmen wir den Druiden, der gerne des Adels Jagdgesellschaft vergrault und daher auf Kriegsfuß mit dem Lehnsherren steht. Eines schönen Tages will er sich wiedereinmal die sumufrevelnden Wilderer vornehmen, da erwischt es ihn. Ganz unverhofft gibt er den Löffel, und hinterläßt einen 15 jährigen Schüler.


    Er ist zu alt um jetzt noch Magiedilletant zu sein, aber zu jung um ein voller Druide zu sein. Analoges gilt für die Hexe die urplötzlich auf dem Scheiterhaufen landet. Oder für den eigenbrödlerischen Magier in seinem Turm in den Bergen der plötzlich am Herztinfarkt verstirbt. Angenommen die Ausbildung wird nicht fremd übernommen ...


    Wie wird die LE und AE beim Stufenanstieg gewürfelt?
    Wieviele ZF-Steigerungen gibt pro Stufe?
    Welche Rituellen Geheimnisse kennt man?
    Wieviele von den 13 Haus-Zaubern bleiben?
    Wie sind die Start ZFW?
    Wie verfährt man mit evtl. Modifikationen die so eine Profession bekäme?


    Oder nehmen wie am einfachsten den Scharlatan, tauschen die 13 Hauszauber nach Spezialgebiet und gut ist? Ideen?

    Of course she's gay!

  • Das müsste man wohl ganz individuell je nach Fall klären. Im Grunde sollte es aber all diesen Leuten noch möglich sein, ihre Ausbildung im weiteren Verlauf ihres Lebens zu beenden. Und dem wird wohl jeder entsprechende Held entgegenstreben, sonst muss er wohl irgerndwie mit allen Einschränkungen seiner fast- Profession leben, ohne die Vorteile genießen zu können.
    Deine Fragen würde ich fast komplett als zu konkret bezeichnen, schließlich hängen die Antworten vom Grad der Qualifikation des Schülers und des Meisters sowie der Zeit des Studienabbruches ab.


    Auf jeden Fall wären die zauberischen Fähigkeiten aber besser als die des Dilettanten und schlechter als die eines fertig Ausgebildeten. :)


    Interessant wären an dieser Stelle aber auch wegen mangelndem Ehrgeiz, aus Motivationsmangel, wegen Identifikationsproblemen mit der Schulideologie oder aus anderen Gründen selbst abgebrochene Studiengänge, weil hier der Schüler wohl sein Studium auch nicht später wird vollenden wollen.
    Als Beispiel sei nur diese lustige Tabelle zum Auswürfeln der Jugend des Helden in "Von der Wiege bis zum Grabe", oder wie immer genau dieses graue Heftchen in MS&ZS hieß.
    Wenn man da den Hochschulweg durch das Fallen der Würfel eingeschlagen hat ist die Wahrscheinlichkeit ja auch sehr groß, dass man das Studium vor Vollendung abbricht.


    Aber auch da werden wieder große Unterschiede bestehen.

  • Das das alles Individuell zu handhaben ist, ist mir bewußt. Aber wonach genau richten? Imt ca. 15-16 Jahren ist man zu 3/4 ausgelehrnt. Allerdings nimt der lernfortschritt später erheblich zu, sobald man die Grundlagen verstanden hat.


    daher die Frage: Magier/Hexe/Druide x 0,5, oder modifizierter Scharlatan? Das ist meine Frage.

    Of course she's gay!

  • Die AE/LE Würfe sollten wie bei der normalen proffession gewürfelt werden, der Ausbildung fehlt nur der letzte Schliff. Halbiere einfach die Startwerte der Hauszauber, und verzichte auf dene in oder anderen Zauber, verringere die Startwertde der besten Talente.


    Das verstehe ich unter: der letzte Schliff fehlt, habe momentan jedoch zu wenig Zeit um mich damit mehr zu beschäftigen.

    While the Wicked staind confounded
    call me with thy saints surrounded




  • Mein Vorschlag ist der nullte Stufenaufstieg wird den Faktor des Abbruch gekürzt, also nur 50 % der Ausbildung nur die Hälft steigern.
    Zweites es muss Sich eine Druiden/Hexe als neuen Lehrmeister finden, da holt diese Steigerung nach, danach kann er erst regulär Aufsteigen.
    Wenn das Finden längern dauert steigt er wie ein Bürger auf. Keine AE keine TP für Zaubersprüche.

  • Da liegt dann aber auch das Problem, dass mit dem SL abgesprochen wird, auf welche Art und Weise bzw. welche Schwerpunkte der vorherige Lehgrmeister denn so zutagegelegt hat.
    Der eine mag das Pferd von hinten aufzäumen udn erklärt gleich die netten Rituale, doch die Zauber kommen zu kurz, der nächste mag dafür die Grundlagen hinausdehnen, und dadurch dann Rituale udn Zauber vernachlässigen, dafür kann der Char dann auf die volle AE und LE Steigeruing zurückgreifen.
    Ich denke, hier ist eine Rücksprache mit dem SL gefragt, mit dem man diesen doch recht speziellen Char dann basteln sollte.
    Grundsätzlich würde ich behaupten: weniger ZF und Talent-Punkte für den Nullten Stufenaufstieg, LE/AE steiger, wie abgesprochen, und die Zauber ein wenig einschränken(Sowohl Anzahl als auch die Werte in dem Zauber). Von den X Ritualen dann vielleicht nur einen Teil nehmen.
    Einen oder zwei Zauber sollte der Char dann vielleicht doch "normal" können.
    Ist die Möglichkeit zum Weiterlernen gegeben, so denke ich, könnte man sagen: OKay, Du hast die "verlorenen" ZF/TAW Punkte nun erabeitet und darfst die ausserplanmässig zur Steigerung nutzen. Allerdings sollte bedacht werden, dass das Lernen desnachzuholenden Stoffes doch ein wenig Zeit kostet...(mal ein Abenteuer aussetzen?)

    Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht...(Mephistopheles, Faust)
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