Die Spur des Elfen - Kapitel 1: Conlai ui Finbair

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  • Die Spur des Elfen - Kapitel 1: Conlai ui Finbair


    Perricum. Die Heimatbasis der einst stolzen Perlenmeerflotte des Mittelreiches hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Während die Dämonenknechte ein Kriegschiff nach dem anderen in die nachblauen Tiefen schickten, hat sich die Stadt am Perlenmeer zu einer Basis im Kampf gegen die Schwarzen Lande entwickelt. Die Löwenburg des Rondratempels, der Orden der Grauen Stäbe und die Schule der Austreibung haben schon so manches Kommando gegen die Dämonenknechte ausgeschickt aber auch so manchen Kämpfern geholfen, deren körperliche und vor allem geistige Gesundheit in den Schwarzen Landen gelitten haben. Und natürlich wurden auch neue Kämpfer und Magier ausgebildet, wie es vor einem Götternamen der Fall war, als die Absolventen des Jahres 32 Hal ihre Abschlußprüfung ablegten.


    Heute, am 1. Praios 33 Hal, findet die Vergabe der Abschlußzeugnisse statt, gefolgt von einer großen Feier. Gerade hat der Halbelf Malavon als letzter Absolvent das Gildensiegel der weißen Gilde erhalten. Anders, als bei den meisten anderen Absolventen, ist kein Angehöriger Malavons anwesend, was ihn jedoch nicht weiter verwundert. Seinen Vater hat Malavon nie kennengelernt und seine Mutter, eine Offizierin der Armee, war mal wieder auf einer Mission gegen den untoten Drachen. Ein wenig enttäuscht folgt er daher seinen Mitschülern in den großen Speisesaal, wo bereits ein Festmal aufgetischt ist. Da treten der Akademieleiter Oroland von Gareth-Rothenfels und eine Frau in der schwarzen Robe der Noinoiten an Malavon heran.


    "Malavon," beginnt der Akademieleiter, "du solltest besser sofort mitkommen. Ich fürchte, ich habe schlechte Neuigkeiten..." Trauer liegt in der Stimme des Magiers, alser Malavon die Hand auf die Schulter legt.

    Seid wachsam gegenueber den Maechtigen und der Macht, die sie vorgeben, fuer euch erwerben zu muessen! (Kurt Tucholsky)

  • Einen kurzen Augenblick lang schaut Malavon den Akademieleiter verwirrt an, dann Blickt er zur Noinoitin. Seine Augen weiten sich vor entsetzen,als er Begreift,was geschehen sein musste. Ich... Malavon hält inne,als er spürt,wie sich sein Magen,nein, sein ganzer Körper verkrampft. Malavon senkt den Blick und schließt die Augen Beruhige dich... sagt er sich in Gedanken, doch sein Körper will nicht gehorchen. Beruhige dich! So nützt du niemanden! Langsam beruhigt sich Malavon, und er spürt wie er sich ein wenig entspannt. Er hebt den Kopf und sieht den Akademieleiter entschlossen in die Augen. Ich bin bereit,geht bitte voran.

    Wenn ich fragen habe, so sind diese i.d.R. sehr genau formuliert und lassen sich oft sogar mit einem "ja" oder "nein" beantworten.
    Also bitte ich euch, meine fragen auch so präzise wie möglich zu beantworten. :zwinker:

  • Ohne großes Aufsehen zu erregen, führen Oroland von Gareth-Rothenfels und die Noinoitin den jungen Adepten aus der Halle und der Zitadelle, die das Hauptgebäude der Akademie beherrbergt. Als Malavon im Freihen steht, ahnt er bereits, wohin der Weg führt. Während des Studiums mußte jeder Scholar bei der Pflege der Verrückten helfen. Und tatsächlich, der Akademieleiter führt in zu dem Nebengebäude im Horasischen Stiel am Rand der Festung, wo die Verrückten untergebracht sind und von den Noinoiten gepflegt werden.
    Die Noinoitin übernimmt nun die Führung und weist den Weg durch den dunklen Gang mit den massiven Türen zu den Zellen der Patienten. Vor einer der Türen hält sie an und öffnet die Tür mit einem großen Schlüssel. Als die Noinoitin die Tür öffnet, brauchen Malavons Augen einen Moment, um sich an das schwache Licht der Öllampe zu gewöhnen, die die Noinoitin hält. Dann erkennt er, daß in der Zelle ein Person auf dem Boden sitzt, gekleidet in eine einfache, graue Tunika. Das Haar steht wirr in alle Richtungen. Die Augen starren sturr an die Wand. Es ist Malavons Mutter Briginde Relauven!

    Seid wachsam gegenueber den Maechtigen und der Macht, die sie vorgeben, fuer euch erwerben zu muessen! (Kurt Tucholsky)

  • Malavon atmet tief durch. Er bemerkt,dass er seinen Stab so fest umklammert hat,das seine Knöchel weiss hervortreten und schmerzen. Er lockert seinen Griff,geht in die Zelle und lehnt seinen Stab an die Wand zu seiner rechten. Dann hockt er sich vor seiner Mutter,wobei er seine Robe leicht anzieht,damit der Stoff nicht dreckig wird. "Mutter?" Malavon schaut seiner Mutter tief in die leeren Augen : "Mutter,hörst du mich?" Er streichelt ihr sanft über die Wange, "Mutter,was ist mit dir?" Malavon senkt seinen Blick und Blinzelt mehrmals, um die Augsteigenden Tränen zu unterdrücken, dann sieht er zur Noinoitin: "Was ist geschehen?"

    Wenn ich fragen habe, so sind diese i.d.R. sehr genau formuliert und lassen sich oft sogar mit einem "ja" oder "nein" beantworten.
    Also bitte ich euch, meine fragen auch so präzise wie möglich zu beantworten. :zwinker:

  • "Sie holen uns! Die Knochenmänner holen uns alle! Sie kommen..." sagt Biginde Relauven immer wieder leise vor sich hin. Dabei starrt sie nur an die Wand und schein Malavon nicht einmal wahrzunehmen.
    Die Noinoitin tritt nun heran, nimmt Malavon bei der Hand und führt ihn aus der Zelle. Dann übernimmt der Akademieleiter das Erzählen. "Eure Mutter wurde heute morgen von einem Wachposten an der Straße Richtung Beilunk aufgegriffen. Als sie vor etwa zwei Stunden hier ankahm, war sie schon in diesem Zustand. Eure Mutter machte den Eindruck, als ob sie schon mehrer Tage durch die Gegend geirrt ist. Sie war bereits in diesem Zustand als sie aufgegriffen wurde. Wir haben sie ersteinmal gewaschen und ihr etwas zu essen gegeben, dann haben wir euch geholt."
    Magister Oroland holt tief Luft, bevor er weiterredet.
    "Vom KGIA haben wir inzwischen erfahren, daß eure Mutter zu einem Kommando gehörte, das jenseits der Trollzacken vorbereitete Gruften für die 'Kalten Alriks' zerstören sollte. Aber was dort genau vorgefallen ist, wußte selbst der KGIA nicht. Jedenfall scheint eure Mutter die einzige Überlebende des Kommandos zu sein. Was ihren Zustand ausgelöst hat, können wir nur vermuten..."
    Magister Oroland senkt sein Stimme. Er greift in seine Robe und holt einen versiegelten Briefumschlag hervor, den er Malavon übergibt. "Dies hatte eure Mutter bei sich." erklärt er. "Er ist an euch adressiert."

    Seid wachsam gegenueber den Maechtigen und der Macht, die sie vorgeben, fuer euch erwerben zu muessen! (Kurt Tucholsky)

  • Ungläubig hört Malavon dem Akademieleiter zu. "Das...das hab ich nicht gewusst" Auch wenn ich wusste,das mehr dahintersteckte,wenn sie auf "Erkundungsmissionen" geschickt wurde fügt er in Gedanken hinzu. Er nimmt den Brief und verstaut ihn in seiner Robe. "Ich danke euch, verehrter Magister" Malavon verneigt sich tief vor dem Akademieleiter "Ich danke euch vielmals für eure Mühen, mit eurer Erleubnis möchte ich mich zurückziehen",als ihn der Akademieleiter entlässt, wendet er sich der Noinoitin zu :" Bitte, gebt gut auf sie acht und Unterrichtet mich über jede Veränderung ihres zustands." Dann verlässt er die beiden und macht sich auf den Weg auf sein Zimmer. Als er sein Zimmer betritt, schließt er behutsam die Tür, sinkt an ihr zu Boden und lässt seinen Tränen freien lauf. Als er wieder aufsteht, bricht die Dämmerung herein. Er tritt vor den Spiegel,der rechts nebem seinem Kleiderschrank in der Ecke steht, und mustert sich. Er seuftzt : "Sieh dich nur an,du siehst ja schrecklich aus" Er geht zu seinen Nachttisch, füllt etwas Wasser in das bereitstehende Schüssel und wäscht sich sein Gesicht,anschließend Kleidet er sich neu ein und widmet sich seinem Haar. Nach fast zwei Stunden steh er wieder vor dem Spiegel: "So ist es schon viel besser" Er hat sein Festtagsgewand durch seine neue Alltagsrobe getauscht: eine Nachblaue Robe aus feinen Leinen und silbernen Ärmelrändern und Borte, welche zur größeren Beinfreiheit vorn und hinten geschlitzt ist. Dazu einen langen Ledergürtel aus dunkelbraunem Leder. Die Strähnen hat er zurückgekämmt,sodass nichts mehr den Blick auf seine feinen Gesichtszüge und seine großen,verträumten, Graublauen Augen verdeckt. Sein Silbergraues Haar hat er geschickt und in mühsamer Arbeit zu einem Hüftlangem Zopf geflochten, welcher im Schein der untergehenden Sonne metallisch Schimmerte. Als er alles wieder in Ordnung gebracht hatte, nimmt er den Brief aus seiner Festtagsrobe, geht zu seinem Schreibtisch udn setzt sich. Anschließend entzündet er die Öllampe auf dem Tisch und betrachtet den Brief eine Weile. Dann öffnet er ihn und fängt an zu lesen.

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  • Mein geliebter Malavon,
    Wenn du diese Zeilen liest, dann habe ich wohl diese Welt bereits verlassen.. Möge Boron geben, daß meine Seele den Weg über das Niergendmeer finden wird und mein Leichnahm sich nicht dem endlosen Heerwurm angeschlossen hat. Doch genau jenes Schicksal droht mir und meinen Kameraden just in diesen Stunde, da ich diese Zeilen schreibe. Meine Einheit wurde in die Warunkei, das Land des Schwarzen Drachen geschickt um hier die Unterkünfte des endlosen Heerwurmst zu vernichten. Wie du sicherlich in der Akademie gelernt hast, können die Untoten nicht unter Praios gestrengem Auge wandeln und so müssen sie sich bei Tage in Gruften, Kellern und anderen Gebäuden verstecken. Dann ist es unsere Aufgabe, die lebendigen Wachen zu überwältigen und die Verstecke zu zerstören, auf daß Praios Licht die Dämonen aus den untoten Leibern treibe.
    Doch diesmal scheint es, daß wir die Verlierer sein werden. Die Scheune, in der sich Untote versteckt halten sollten, war ein Hinterhalt und nur mit knapper Not konnten wir den Schergen Razzazors enkommen. Nun haben wir in einer verlassenen Festung am Rand der Trollzacken zuflucht gefunden, doch der Feind belagert uns. Im Moment reichen weder unsere noch der Feinde Kräfte eine Entscheidung herbeizuführen. Doch sobald die Praiosscheibe versunken sein wird, werden die Borbaradianer Unterstützung von den Untoten erhalten. Dann haben wir nichts mehr zu hoffen.


    Leider kann ich dir nicht viel hinterlassen. Zwar stamme ich aus einer hochangesehenen Familie Perricums, doch ist das Erbe meines Vaters schon vor langer Zeit an meine Schwester Kundaris gefallen. Von ihr wirst du wohl kaum Hilfe erwarten dürfen. Also will ich dir von deinem Vater erzählen. Sein Name war Ayladan Lavendelsänger, ein Elf aus den nördlichen Wäldern. Ich lernte ihn vor nunmehr 23 Jahren kennen. Schon damals versuchte der verfluchte Galotta das Garethische Reich zu unterwerfen, indem er die Menschenfresser, die Oger, in die Schlacht schickte. An den Trollpforten kam es im Praios des zehnten Jahres unseres guten Kaisers Hal zur Entscheidungsschlacht, nicht weit von jenem Ort, wo die Dämonenschlacht gegen den Sphärenschänder geschlagen wurde. Wir lagen schon einige Tage an der Trollpforte, als eines Abends mehrere Elfen zu unserer Einheit stießen. Sie hatten sich unserem Heer als Kundschafter angeschlossen, denn auch den Elfen sind die Oger ein Graus. Einer jener Elfen war Ayladan, dein Vater. Ich weiß nicht, was mich dazu bewegte, ihm mein Herz zu schenken, doch noch heute kommt es mir wie ein Traum vor. Waren es seine saphirblauen Augen? War es sein silbernes Haar? War es seine sanfte Stimme? Ich weiß es nicht. In jener Nacht jedoch gab ich mich Ayladan mit Leib und Seele hin.
    Am nächten Morgen kam es zur Schlacht. Ayladan und einige andere Elfen zogen aus, um die Oger in einen Hinterhalt zu locken und ich sah ihn vor dem Abend nicht wieder. Als die Schlacht geschlagen und die Oger besiegt waren, wanderte ich natürlich über das Schlachtfeld, auf der Suche Ayladan. Schließlich fand ich ihn, doch es war bereits zu spät. Am Rande des Schlachtfeldes, neben einem kleinen Bach, der rot vom Blute war, lag Ayladan. Neben ihm hielt ein Mann Wache, der sich mir als Conlai ui Finbair vorstellte. Von ihm erfuhr ich vom Tode meines Geliebten. Der Hinterhalt der Elfen war zwar geglückt, doch die Oger erwiesen sich als stärker als erwartet. Sie griffen die Elfen an, die sich zwar tapfer verteidigten, doch gegen die riesenhaften Oger keine Chance hatte. Conlai ui Finbair, der mit seiner Einheit den Elfen zu Hilfe geeilt war, erzählte mir, daß ein Oger meinem geliebten Ayladan mit seiner Faust das Genick brach. Immerhin gelang es Conlai, den Leichnam Ayladans zu retten, bevor die Oger ihn verschlingen konnten.
    So konnte ich an jenem Abend meinen Geliebten zu Grabe tragen. Du kannst dir denken, daß ich mich nicht so recht über den Sieg freuen konnte. Am nächsten Morgen trennten sich unsere Wege. Conlai, der wohl Ayladan schon seit längerem kannte, zog mit seiner Einheit zurück nach Weiden, während ich und meine Kameraden nach Perricum marschierten. Ayladan jedoch blieb in seinem Grab zurück, von dessen genauer Position nur Conlai und ich wissen. Solltest du jemals das Schlachtfeld der Ogerschlacht besuchen, so wirst du es in jenem kleinen Wäldchen finden, wo der Bach entspringt, der über das Schlachtfeld führt.
    Wenn du mehr über deinen Vater erfahren willst, so solltest du Conlai ui Finbair aufsuchen. Soweit mir bekannt, wohnt er in Trallop. Doch es ist schon Jahre her, daß ich etwas von ihm gehört habe.


    Jetzt muß ich schließen. Die Sonne ist vor kurzem untergegangen. Der Hauptmann ruft uns zu den Waffen. Sie kommen...

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  • Nachdem er den Brief gelesen hat, steht Malavon auf und legt sich auf sein Bett. Statt einzuschlafen, überlegt Malavon, was er nun machen soll, wobei ihm immer wieder das Bild seiner Wahsinnigen Mutter und das phantasiebild seines Vaters vor Augen schweben.Soll ich hier bleiben und versuchen, Mutter zu heilen, oder soll ich nach Trallop? Nach einiger Zeit steht er auf,entzündet die Öllampe auf seinem Tisch und geht damit zum Spiegel. Deine Meschliche Familie kennst du und sie wird dich nicht wollen Malavon schaut sich tief in seine großen Augen,Aber,was ist mit deiner Elfischen? er mustert seine leicht Spitzen Ohren .Woher kommen sie?Woher komme...ich? "Ich muss es Wissen!" ruft er so laut,das er befürchtet, seine Zimmernachbarn geweckt zu haben. "Ich muss es Wissen..." wiederholt er flüsternd, dann begibt er sich wieder ins Bett,wo er nach einigerzeit einschläft.

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  • Am nächsten Morgen wird Malavon, wie üblich, beim Morgengrauen geweckt. Das morgendliche Gebet in der Kapelle der Zwölfe steht an, danach gibt es Frühstück. Als Malavon den Frühstückssaal betritt stellt er verwundert fest, daß die meisten seiner Kameraden ziemlich verschlafen und verkatert aussehen. Folglich trinken sie jede Menge Quafee um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Da setzen sich Darian und Odwina an seinen Tisch. Malavon hatte mit ihnen gemeinsam das Studium begonnen und sie waren in den letzten Jahren gute Freunde geworden. Seit einiger Zeit hatten Darian und Odwina jedoch tiefere Gefühle als nur Freundschaft für einander entwickelt, wodurch ihre Freundschaft zu Malavon ein wenig ins Hintertreffen geraten war.
    "Na, Malavon, hast du deinen Rausch ausgeschlafen? Du siehst ja schrecklich aus!" fragt Odwina ihren Kameraden.

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  • "Rausch? Was für..." Schlagartig wird Malavon klar,was Odwina meint, "Das Fest! Das hatte ich ja völlig vergessen.""Odwina,Darian, können wir uns nach dem Frühstück in meinem Zimmer treffen? Ich...ich möchte euch etwas wichtiges fragen." Als seine Freunde zustimmen, isst Malavon eine kleinigkeit, verabschiedet sich wieder und geht auf sein Zimmer,um auf Odwina und Darian zu warten.

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  • Bevor Malavon auf sein Zimmer zurückkehren kann, wird er von Magister Oroland von Gareth-Rothenfels am Ausgang des Speisesaales angehalten.
    "Malavon, könntest du bitte sofort zu deiner Mutter mitkommen? Sie hat nach dir gerufen."

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  • "Sie hat nach mir gerufen?" Malavon ist erstaunt und aufkeimende Hoffnung schwingt in seinen nächsten Worten mit:" Bitte,verehrter Magister, geht voran,ich folge euch auf dem Fuße."

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  • Der Magister führt Malavon wieder in das Haus am Rande der Festung. Als Malavon die Zelle seiner Mutter betritt reagiert diese jedoch nicht. Noch immer starrt sie die Wand an und spricht leise vor sich hin. Malavon? Wo ist Malavon? sagt sie mit schwacher Stimme.

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  • Malavon hockt sich vor seiner Mutter hin und sieht ihr tief in die Augen: "Hier bin ich, Mutter." Er streichelt ihr über das Haar: "Hörst du mich?"

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  • Ungläubig schaut Briginde Relauven Malavon an. Nein, ihr Blick scheint auf einen Punkt hinter Malavon gerichtet. Es scheint, als nehme sie ihn garnicht wahr. Plötzlich fixieren ihre Augen den Halbelfen. Malavon hat keinen Zweifel, daß seine Mutter ihn gerade ansieht. "Die beinernen Töne werden den Weg weisen." flüstert sie leise. Dann, genau so plötzlich, ist ihr Blick wieder in unendliche Ferne gerückt. "Die Knochenmänner! Sie holen uns! Weg! Weg micht euch! ruft sie aus. Dabei stößt sie Malavon von sich weg, als wäre er einer jener Schrecken die die Frau heimsuchen. Auf allen Vieren zieht sie sich von Malavon zurück und kauert sich in eine Ecke.

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  • Malavon steht auf,klopft sich die Kleidung ab und sieht seine Mutter verwirrt und traurig an. "Die beinernen Töne werden den Weg weisen?" flüstert er, was hat das zu bedeuten? Er geht aus der Zelle hinaus und sieht sich nach einer sitzgelegenheit um, um sich ein wenig auszuruhen und das erlebte zu verarbeiten.

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  • Malavon findet einen kleinen Raum für die Betreuer, wo er sich hinsetzen kann. Magister Oroland von Gareth-Rothenfels ist ihm zwar gefolgt, ist aber so taktvoll, Malavon etwas Ruhe zu geben. Als der Magister das Gefühl hat, Malavon genug Zeit gegeben zu haben, fragt er ihn. "Malavon, darf ich kurz mit dir sprechen? Was gedenkst du nun zu tun, nun da deine Ausbildung abgeschlossen ist?"

    Seid wachsam gegenueber den Maechtigen und der Macht, die sie vorgeben, fuer euch erwerben zu muessen! (Kurt Tucholsky)

  • Malavon blickt zu Boden, "ich...ich weiss es nicht". Er schaut besorgt an: "in den Brief meiner Mutter erzählt sie mir von meinem Vater und erwähnt jemanden,der ihn gut kannte..." Er macht eine kurze Pause,dann spricht Malavon weiter: "meine Mutter war die einzige Familie die ich je gekannt habe, alle anderen haben mich als "Bastard" abgelehnt und meine Elfische Familie habe ich nie kennengelernt. Etwas in mir sagt mir, ich solle nach ihnen suchen, meine Wurzeln finden soll, und ich habe das Gefühl,das es das richtige wäre, aber ich kann doch meine Mutter nicht so alleine lassen. Was soll ich nur tun,Magister?"

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  • "Was könntest du denn für deine Mutter tun?" fragt der Magister. Malavon kommt sich plötzlich wieder wie um Unterricht vor. "Du weißt ja selbst, daß unsere Schule sich in der Behandlung von geistig Verwirrten sehr gut auskennt! Wir werden deiner Mutter die beste Pflege angedeihen lassen, die es für sie in ihrem jetzigen Zustand gibt, dessen kannst du dir sicher sein. Mit diesen Worten ist der Magister an Malavon herangetreten und hat ihm väterlich die Hand auf die Schulter gelegt. "Und vielleicht wäre es sogar besser für dich, wenn du mal aus Perricum herauskommst. Seit sieben Jahren lebst du schon in der Akademie. Du hast hart für die Prüfung gelernt, das weiß ich. Und dann noch der Schock wegen deiner Mutter. Eine Reise bringt dich vielleicht auf andere Gedanken. Was denkst du?

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  • Malavon denkt einen augenblick über Magister Orolands Worte nach. "Ihr habt recht,sie ist gut hier aufgehoben." Er steht auf und sieht den Akademieleiter entschlossen an. " Und es wird Zeit,das ich Vaters Familie treffe." Malavon verbeugt sich. "Mit eurer Erlaubnis werde ich alle vorbereitungen treffen um bald aufzubrechen."

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