der Tad Williams - Thread

  • nunja, Tad Williams ist mein lieblingsautor und ich würde gerne wissen, sind hier noch andere Tad Williams leser? wenn ja, welche bücher habt ihr schon gelesen und was sind eure favoriten.
    um mal meine liste zu nennen, ich habe schon geslesen:


    Tailchaser´s Song (<< auf deutsch heißt es "Traumjäger und Goldpfote")
    Otherland 1-4
    Das Osten-Ard-Saga (Der Drachenbeinthron, Der Abschiedsstein, Die Nornenkönigin, Der Engelsturm)
    Der Blumenkrieg
    Die Insel des Magiers


    mein Lieblingsbuch von Tad ist immernoch "Tailchaser´s Song" aber alle anderen die ich gelesen habe fand ich auch toll.
    joah, wie gesagt, ich würd gern mal eure meinungen hören.


    LiGrü,
    Kindra

    "...Doch ich will diesen Weg zu Ende geh'n,
    &nbsp; &nbsp; und ich weiß, wir werden die Sonne seh'n!
    &nbsp; &nbsp; Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nähsten..."


    (Ton Steine Scherben - "Wenn die Nacht am tiefsten")


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  • Aber natürlich gibt es hier auch andere Tad Williams Leser!


    Ich habe bisher allerdings nur die Osten Ard Reihe gelesen bzw. verschlungen. Die ist für mich direkt nach Herr der Ringe anzusiedeln, einfach klasse. Ganz neu habe ich die Shadowmarch Reihe begonnen, nur ist die Wartezeit zwischen den Bänden sehr lang. 'Die Grenze', der erste Teil davon, ist ganz gut aber anspruchsvoller als die Osten Ard Romane, was leider auch dazu führt dass der kindliche Charme fehlt. Die Charaktere sind eben schon Prinz und Prinzessin etc. und müssen es nicht erst werden. Trotzdem warte ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung.

  • Ich habe die Osten-Ard-Saga vor ein paar Jahren (es war 2002 oder `03, glaube ich) gelesen, fand sie aber nicht ganz so dolle. Zwar episch angelegt, aber für meinen Geschmack einfach zu lang. Es war nicht direkt langweilig, aber manchmal recht nah dran, für meinen Geschmack.
    (Aber ich finde auch HdR, soweit ich ihn bis jetzt gelesen habe, langweilig. :lach:)

  • Quote

    (Aber ich finde auch HdR, soweit ich ihn bis jetzt gelesen habe, langweilig.


    AAAHHH.... KETZERIN.... STEINIGT SIE... STEINIGT SIE.... :zwerghautelf: ähemm... *räusper* :rolleyes2: :iek: :zwinker:


    Also wenn Dir OstenArd schon zu langweilig war Schattenkatze, dann versuch Dich bloß niemals an Otherland. Da sind nämlich so einige Passagen enthalten die durchaus langatmig sind.
    Da fällt mir auf... wie hast Du's eigentlich geschafft "Krieg und Frieden" zu lesen? Langweiliger gehts doch fast nicht mehr? :lach:


    Um zum Thema zurückzukommen:
    Tassadar
    Shadowmarch Reihe? Hat Williams eine neue Saga begonnen? Ein bischen mehr Input dazu bitte. Fantasy? Sci-Fi?


    An Tailchaisers Song lese ich zur Zeit auch. Das ist ja quasi das "Erstlingswerk" von Williams.
    Sehr amüsant gemacht finde ich darin die "katzische Sichtweise" der Welt. Der Menschen stammt z.B. von einer Katze ab, die eine Sünde gegen die Katzengötter getan hat und dafür des Fells, des Schwanzes und der Krallen beraubt wurde und fortan allen Katzen dienen muss. :lol2:

    The Road goes ever on and on, Down from the door where it began.
    Now far ahead the Road has gone and I must follow, if I can,...

  • Quote

    AAAHHH.... KETZERIN.... STEINIGT SIE... STEINIGT SIE.... ähemm... *räusper*


    [Schleimmodus]Wenn Schattenkatze nicht Moderatorin wäre würde ich das ja sofort unterstreichen, aber so...[/Schleimmodus]


    Aber dem neuen Input komme ich gerne nach. Ja, Tad Williams hat eine neue Saga angefangen, eben die 'Shadowmarch' Reihe. Der erste Titel heisst 'Die Grenze' und startet eine Trilogie. Das ganze ist klassische Fantasy mit verhältnismäßig geringem Technikanteil (es gibt z.B. Musketen, aber nur ganz im Süden und selten). Grob gesagt geht es darum, dass die vertriebenen 'Fabelwesen' (u.a. Elfen) wieder in die zivilisierte Welt der Menschen zurück möchten. Dazu kommen reichlich Hofintrigen, Liebschaften und Machtgerangel, wesentlich mehr als in der Osten Ard Reihe. Stellenweise sehr flüssig, teilweise durch den großen höfischen Anteil aber auch recht zäh zu lesen. Wann der zweite Teil herauskommt weiss ich noch nicht. Aber zur Info vielleicht noch das hier.

  • Ich habe schon die Zeit gestoppt, bis der erste Aufschrei kommen würde. :lol2: Aber es gibt nun mal doch eine recht große Fraktion, die HdR für langweilig und/oder zäh hält.


    Mir war Osten Ard nicht im Sinne des Wortes zu langweilig, es war mir nur etwas zu zäh streckenweise.


    Och, auch Krieg und Frieden war so langweilig gar nicht. Schmeißt mit Action natürlich nicht um sich, aber daran gehe ich auch mit anderen Erwartungen heran als an eine Fantasy-Serie (auch wenn Fantasy seit Tolkien durchaus gesellschaftsfähig geworden ist).


    Ihr müßt lernen zu differenzieren, wann die Moderatorin spricht und wann das Mitglied Schattenkatze. :angel: *g* Dann sind auch Schleimversuche nicht nötig. :lol2: ;)

  • also ich muss sagen, HdR ist zwar ein wahnsinnig geniales buch, aber nicht wirklich das was man als einfache lektüre bezeichnen könnte. ich fand es auch etwas anstrengend zu lesen, aber das macht ja das buch an sich nicht schlecht. es ist halt kein badewannenschmöker, sozusagen ;) genauso wie das Silmarillion von Tolkien. definitiv eines meiner lieblingsbücher, aber eben nicht einfach zu lesen...


    die Osten-Ard-Sage fand ich durchweg spannend, da hab ich jedes buch innerhalb von ein paar tagen inhaliert.
    bei Otherland hatte ich das von Tassadar angesprochene lange wartezeit zwischen den büchern, das war etwas unschön und zwischendrin fand ichs auch etwas langatmig, aber ansonsten genial!


    Jilocasin: "Nre´fa-o, cu´nre!" ;)

    "...Doch ich will diesen Weg zu Ende geh'n,
    &nbsp; &nbsp; und ich weiß, wir werden die Sonne seh'n!
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  • "... and good dancing to you Kindra"
    *während einer angedeutenten Verbeugung auf Tassadar's Schleimspur ausrutscht und unelegant auf die Nase leg*
    *aufrappel* *schleim abwisch*
    *nach was zum Thema von sich geb*


    Bei Williams hab ich ab und an das Gefühl, dass er "Seiten füllen" will. Gerade bei Otherland sind einige Passagen enthalten, die ja an sich ganze nett sind, allerdings nicht wirklich viel mit der Storyline zu tun haben und daher auch ein wenig "unmotiviert" erscheinen.
    Diese Sichtweise könnte aber auch daran liegen, dass Otherland insgesamt so extrem zerstückelt ist, mit seinen unterschiedlichen Handlungssträngen... Gegen Mitte des zweiten Bandes gewöhnt man sich denn allmählich dran :)


    Die neue Saga hört sich ja lustig an. Zwar bin ich kein Freund dieser "höfischen Intrigenspielchen" und lange Wartezeiten zwischen den Büchern sind mir ein Graus (fällt wohl unter "Rad der Zeit"- Schädigung). Daher werde ich wohl warten, bis er in ein paar Jahren das Ganze fertig getippselt hat und mir dann alles auf einen Satz besorgen.

    The Road goes ever on and on, Down from the door where it began.
    Now far ahead the Road has gone and I must follow, if I can,...

  • *erstmal schleimspur aufwisch, damit es nicht noch mehr unfälle gibt*


    hmm, das mit den netten aber nicht so ganz zur storyline passenden passagen ist mir grad gar nicht gegenwärtig.. ich kann gar nix dazu sagen, ich muss zugeben es ist länger her, dass ich Otherland gelesen hab, sollte ich wohl mal wieder tun... woran ich mich allerdings auch noch sehr gut erinnern kann ist, dass ich die "zerstückeltheit" der verschiedenen handlungsstränge ziemlich anstrengend fand. aber dennoch hat es spaß gemacht zu lesen, allerdings hatte ich immer das gefühl nicht vorwärts gekommen zu sein obwohl ich stundenlang gelesen hab, wiel die bücher alle so furchtbar dick und groß sind.

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  • Quote

    Diese Sichtweise könnte aber auch daran liegen, dass Otherland insgesamt so extrem zerstückelt ist, mit seinen unterschiedlichen Handlungssträngen...


    Tut sie. Das is nix, was nicht zum Plot gehoert, nur zeigt sich das teilweise erst auf den letzten paar Seiten.
    Stimmt, Otherland ist anstrengend zu lesen, gerade wegen der Zerstueckelung. Langatmigkeit konnte ich nirgends entdecken, eher im Gegenteil.


    Ich weiss jetzt nicht so recht, was ich genialer finden soll: Otherland oder den Blumenkrieg. Osten Ard gefaellt mir riesig gut (habe es in weniger als einer Woche ausgelesen gehabt), ist aber doch ziemlich "Standard-Fantasy" und daher mit Otherland oder dem Blumenkrieg schlecht vergleichbar. Das ist es eigentlich, was mir an Williams gefaellt: Das er von den "Stereotypen" der Fantasy etwas weggeht.
    Uebrigens Schattenkatze: Der Blumenkrieg ist nur ein Band mir grade mal ... 800? Irgendwie sowas... Seiten.

  • Leuts, das macht mich jetzt richtig neugierig auf Tad Williams. Vor ein paar Wochen hat mir einer aus der DSA Gruppe in Mannheim Otherland empfohlen, hab den Gedanken leider nicht weiterverfolgt... :rot: Gestern in der Straßenbahn zur Arbeit hab ich ein Freund getroffen, der Blumenkrieg liest, und da hat er mir natürlich einiges über Tad Williams Bücher erzählt. Auch über seine Zerstückelung der Handelsstränge in Otherland, und ich finde das gerade reizvoll. Das ist dann wohl kein Buch, was man so kurzerhand 'inhaliert' :laechel:


    Und heute lese ich diesen Thread... Passt wie die Faust aufs Auge, da sollte ich mir wohl schnelle eins seiner Bücher krallen und lesen! Dann kann ich hier auch sinnvoll mitdiskutieren :laugh:


    Greetz, bpoint (noch Tad Williams unbelastet...)

  • *Thread mal wieder rauskram*
    Hat ein Orki sich mittlerweile mal an 'Shadowmarch' versucht und hat Lust eine Rezension drüber abzugeben?

    The Road goes ever on and on, Down from the door where it began.
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  • Dann bekenn ich mich hier auch mal zum Tad Williams Leser ^^
    Bisher habe ich aber nur Traumjäger und Goldpfote gelesen und bin äußerst angetan von dem Buch in dem der Kater Traumjäger nach seiner Freundin Goldpfote sucht. Man könnte jetzt meinen : Blöder Katzenroman...sch*** Klischees bla..."
    ABER ich war extrem erstaunt welche Wendungen das Buch nimmt und wie wenig berechenbar es doch ist.
    Außerdem sind die Rischikschik grandios.
    Tolles Buch.


    Otherland...da kenne ich nur das erste Hörbuch und finde es hammergeil. Mir ist bei einigen Szenen echt übel geworden und ich habe Gänsehaut bekommen. Das schafft sonst weder Film, Buch noch Hörbuch bei mir.
    Otherland ist etwas ganz spezielles. Und die bücher werde ich mir irgenwann man zulegen wenn ich den Blütenkrieg und den Drachenbeithron gelesen habe, die hier noch rumliegen.

    Zwergenschelm:
    Wer tief buddelt muss was finden. Wer nicht buddelt fliegt eben hoch und sucht dort!
    Zwergenschelm Teil 2: Lunge lähmen

  • Ich habe sowohl Otherland als auch Shadowmarch und Shadowplay gelesen.
    Otherland fand ich wirklich klasse, wenn es auch zu Beginn reichlich verwirrend ist (ein Kollege von mir liest es gerade und fragt mich fast jeden Tag, ob die ganzen Handlungsstränge noch zusammen finden :D ).
    Bei Shadowmarch warte ich sehnsüchtig auf den nächsten Teil, obwohl ich vorher wohl erstmal die ersten beiden nochmal lesen muß um wieder alle Details zu verinnerlichen. Daher werde ich mich auch momentan nicht an einer Rezension versuchen. Ich fand es auf jeden Fall bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht so kompliziert wie Otherland.
    Ansonsten kann ich die Seite von Tad Williams (.com) sehr empfehlen, es gibt dort ein Forum, in das sich hin und wieder der Autor selbst verirrt und es scheint auch recht aktuell zu sein.

  • Ich lese Tad Williams unglaublich gerne. Habe von ihm die komplette Osten-Ard-Saga verschlungen. Das war eine der wirklich besten Fantasy-Sagen, die ich jemals gelesn habe. Spannend und ich habe nie das Buch aus meiner Hand gelegt. Die Otherland hat mich erstmal auch verzweifeln lassen, war schon drauf und dran, nicht mehr weiterzulesen. Doch habe diesen Punkt überwunden und fand dieses Buch sogar noch einen Tick besser als Osten-Ard.

  • *Staub abwisch*


    Wenn hier schon nach Shadowmarch gefragt wird: Ich habe jetzt alle vier auf Englisch gelesen. Irgendwann werde ich mir wohl eine Uebersetzung zulegen muessen, ich habe gewiss nicht alles verstanden. Aber: Auch Shadowmarch ist ziemlich zerstueckelt, wenn auch nicht so extrem wie Otherland. Vor Ideen wimmelt es in allen vier Baenden geradezu. Nach "Shadowplay" habe ich mir ernsthaft Sorgen gemacht, dass ein Gewirr unaufgeloester Faeden uebrigbleiben koennte oder Tad zu irgendwelchen Plattheiten greifen muesste, um alles aufzuloesen. Das hat sich zum Glueck nicht bewahrheitet. Das Ganze ist sehr episch angelegt, ausgewachsene Goetter spielen kraeftig mit. Das kann man moegen oder auch nicht, am Ende loest sich aber alles tatsaechlich stimmig auf.


    Die Geschichte ist sehr komplex und kompliziert. Ich fand es anstrengend zu lesen. Es war die Muehe wert! Zum Glueck ist die Sprache einfach gehalten, sonst haette ich gar nicht folgen koennen.

  • Osten Ard war so ziemlich eine der ersten Fantasy-Reihen die ich gelesen habe (nach Alanna von Trebond, und paralell zum Herrn der Ringe). Und im Ganzen war es vom Aufbau der Welt, den Völkern und dem Gesamtplot eine sehr lohnenswerte sache, aber heute kann ich es nicht mehr in die Hand nehmen.
    Der Grund heisst Simon. Konnte man sich als deprimierter jugendlicher noch weniger an der stetig am heulenden Art (und die geht bis ins letzte Buch!) so wünscht man sich heute dass der Kerl in jedem Kapitel gescheit vermöbelt wird, bis er aufhört zu jammern. Das wäre ja noch erträglich aber Simon entwickelt sich aus Lesersicht nicht. Die umstehenden Charaktere beschreiben ihn zwar mit zunehmender Handlung als klüger und gescheiter aber der Leser merkt davon irgendwie nichts, man hat immernoch das Gefühl, der Kerl ist dumm wie Toastbrot.
    Was die anderen Charaktere angeht so hat man besonders bei den Menschlichen Entscheidungsträgern (Rachel, Josua, alle im Bunde der Schriftrolle) ebenso das gefühl dass diese selten was intelligentes für den Leser überraschendes machen. Die menschlichen Soldaten Ritter und Kleriker waren aber noch dümmer.
    Was Miriamel und ihre Liaison mit Aspitis angeht...

    , aber was solls wenigstends war die Aktion Handlungstechnisch realistisch, obwohl man dann schon weider beinahe Mitleid mit Simon hatte und sich auf den Kopf haute, dass der Depp nicht nicht mit Aditu ... aber zurück zu den wesentlichen Dingen.
    Sehr gelungen fand ich die Sithi und ihre Kultur sowie die beiden Hauptgegenspieler. Genauer gesagt erzeugte das Werk bei mir eine Elfensucht, die kein Werk vorher oder nacher je wieder erwirkt hat.
    Maegwyn und der Hernystyri Botschafter desen namen ich vergessen habe waren Charaktere die mir sehr gefallen haben, zumal sie zu den wenigen ausnahmen gehörten die ein Gehirn hatten. Nur ihr angebilches Trauma wollte mir nicht wirklich glaubhaft werden und so verstand ich auch das Finale dieses Charas nicht.
    Alles im allen aber ist das werk für den jugendlichen leser weitaus leichter erträglich, und gehört zu den werken der Fantasy die man gelesen haben sollte.


    Über Otherland und Shadowmarch kann ich nichts sagen in den Blumenkrieg bin ich nicht Reingekommen, aber die Insel des Magiers war eine Geschichte die ich verschlungen habe. Die Handlung war plausibel, kritisch und hat mich dazu gebracht nochmal Shakespeare in die Hand zu nehmen.
    Williams ist es hier gelungen aus Shakespeares "Der Sturm" einem Werk bei dem ich mir echt dachte, "Ja und? Wo ist jetzt der sinn?" und dem in jeder form die Plausibilität für das Handeln der Charaktere fehlte eine gute Geschichte über einen heranwachsenden Menschen, Rassismus und Sklaverei zu schaffen.
    Es ist nur ein kurzes Büchlein lohnt aber die Lektüre

    Make Rondra Badass again!

  • Quote

    Der Grund heißt Simon. Konnte man sich als deprimierter jugendlicher noch weniger an der stetig am heulenden Art (und die geht bis ins letzte Buch!) so wünscht man sich heute dass der Kerl in jedem Kapitel gescheit vermöbelt wird, bis er aufhört zu jammern. Das wäre ja noch erträglich aber Simon entwickelt sich aus Lesersicht nicht. Die umstehenden Charaktere beschreiben ihn zwar mit zunehmender Handlung als klüger und gescheiter aber der Leser merkt davon irgendwie nichts, man hat immernoch das Gefühl, der Kerl ist dumm wie Toastbrot.

    *Unterschreib*

    Und obwohl er sich nicht weiterentwickelt, wird er vom Opfer zum Überhelden. Nun, Helden jeglicher Couleur sind unwahrscheinlich. Aber Simon ist unwahrscheinlicher.

    Im Einzelnen sind diese Punkte beinahe schon Fantasy-Standart, aber meistens nicht auf eine Person konzentriert. Er ist eine männliche Mary Sue - in tollpatschig. tvtropes.org hat dafür sicher einen Begriff, ich bin aber zu faul zum suchen.

    Non serviam!


    Beherrscher des Kophtanischen Imperavi nach Zant...
    und lobet Thargunithread, die Herrin der Threadnekromantie!




  • Naja Mary Sue trifft es wohl nciht denn eine Mary Sue ist in allen dingen besser als die Protagonisten zusammen, und wird von allen vergöttert. (zumindest die Original Mary Sue) Allerdings wäre jeder brauchbare Chara, nach Osten Ard versetzt, etwas in der Richtung ich denke nur mal an Geralt von Rivien, oder Raif Severance die erstmal alle anwesenden als Vollidioten beleidigen, die Feuertänzer ausrotten und Pryrates killen (das könnten sie) und am Schluss die brennende Stadt hinter sich in den Sonnenuntergang ziehen würden. (Gut das ist der innere Drang den ich bei den büchern immer habe)

    Make Rondra Badass again!

  • Hat jemand den Ersten band der Hexenholzkrone schon gelesen? Ich bin fast durch udn er krankt an den übliche Problemen:
    Die Haupthelden sind doof wie 3 Meter Fußweg.
    Einzig die Nornen taugen etwas.

    Die Trolle wirken fremdschämend albern wie immer.
    DAS DA SOLLEN RITTER SEIN? Das sind nur Saufproleten!
    Stirb Morgan!

    Make Rondra Badass again!