Was lest ihr im Moment!?

  • "The day the world endet at Little Bighorn - A Lakota history" von John Marshall III. Ein Buch eines Lakota-Historikers über die Lakota-Überlieferungen und Hintergründe der Schlacht am Little Bighorn. Die Schlacht selber wird recht kurz immer mal wieder beschrieben, dafür geht es vor allem um auch kulturellen Hintergründe der Lakota. Das Buch eröffnet, wie ich finde, durchaus interessante Perspektiven, Ergänzungen und Wissenswertes.

  • Hab mit "Elfenkönig" aus der Phileasson-Saga angefangen.

    Kurz vorm Wahnsinn wird's nochmal lustig. 8o :thumbsup:


    Nicht die Taten machen einen Helden, sondern die Lieder, die man über ihn singt. (Wilhelm Auspitzer)

  • Michael Ende: Die unendliche Geschichte.

    Ich sage mal so ... unendlich schön ! :)

    "Mut? Wenns nur das ist – Mut hab ich genug, um barfuß mitten durch die Hölle zu gehn." (SCHILLER: Die Räuber [1781/82], I.2)

    "Na, dann komm' mit nach Tharun ..."

  • Jedesmal wenn ich das Lese erkenne ich eine andere Geschichte, daher lohnt es dieses Buch etwa alle 10 Jahre neu zu lesen. ;)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)

    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Ich fand es eher etwas langatmig und stellenweise gar fad in manchen Kapiteln. Während einige richtig gut und spannungsvoll erzählt sind, ziehen sich manche für mich wie Kaugummi. Aber das ist wohl Kunst und ich habe kein Auge dafür ^^ Vielschichtig ist es, keine Frage, aber dadurch fehlte mir manchmal die Kohärenz.

    "Wenn nicht zusammenstehen all jene, die noch verehren die Zwölf, werden Frevel und Unheiligkeit verhüllen das Licht für die Augen der Sterblichen."
    [Zweite Offenbarung von Balträa, 1019 BF]

    Lust auf ein Forenabenteuer? Dann schau mal rein:
    Namenloses Vergessen

  • Als "Kind" mochte ich den negativeren 2. Teil nicht; die Geschichte hat viele Ebenen, ähnlich Momo. Das Endes Geschichten nicht leicht sind - ausser Jim Knopf - fällt einem nicht immer auf. Ähnlich das bei Jules Verne Geschichte oder Regionen in einer Rahmenstory vorgestellt werden; warum wurde uns in der Schule so nicht diese trockenen Fächer verkauft ;)

    Ich lese gerade dank Tablet kreuz und quer durch meine pdf-Sammlungen.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)

    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Ich hatte letztens - Stichwort pdf^^ - die erste Geschichtensammlung, "Einbrecher aus Passion", um den Gentleman-Einbrecher A.J. Raffles von Ernest William Hornung gelesen (der Autor war ein Schwager von Conan Doyle). Fand ich soweit besser als die Geschichten um Lupin (deren ersten Band, wie weiter oben nachzulesen, hatte mir gar nicht gefallen), aber so richtig abgeholt hatte es mich nicht. Aber das es als pdf für ein paar Cent zu kaufen ist und gar keinen Platz in meinen übervollen Regalen einnimmt und nicht besonders lang ist, war das zu verschmerzen. Raffles ist der geschickte Einbrecher, die Geschichten werden aus Sicht seines Begleiters (erzählendes Ich) erzählt, so dass Raffles offscreen die geschickten, gekonnten und meist nicht näher beschriebenen Einbruchs-Dinge macht, und sein Adlatus das im Nachhinein bewundert. Ich stehe auf Details und spannende Einbrüche, und die bekommt man in diesen Geschichten zumindest manchmal ansatzweise, aber nicht in dem Umfang, wie von mir bevorzugt.
    Es reichte jedoch auch, dass ich mir die übrigen Bände für zusammen eine Handvoll Euros als pdfs auch gekauft habe (weil die eben auch nicht viel kosten, als pdfs keinen Platz in Regalen einnehmen und ich nicht lange dran lese).