Was lest ihr im Moment!?

  • Tja, so kann es kommen ... noch eben auf DVD nun das Original (dt.) als eBook: Logan's Run ... die Jugend hat gegen die Alten rebelliert, Überbevölkerung usw. wurden beseitigt, da niemand Älter als 21 wird - weltweit. Ich hab mich zwar etwas gespoilert, bin aber gespannt wie es sich entwickelt.

    Das Setting kommt mir aus der Kindheit bekannt vor... war die DVD ein Film oder eine Serie die vor ca 2 Jahrzehnten mal lief?

    Ich glaube, den Film gab es mal im Fernsehen, auf deutsch als "Flucht ins 23. Jahrhundert" oder so was in der Art.

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    Neue Geister braucht das Land: Fanprojekt Aventurische Totengeister im Scriptorium und auf dem Forum

  • Der Endzeit-Film läuft regelmässig im Tv; spielt ja in Kuppelstädten nach einem Krieg; jeder der 30 wird darf ins Karussell um sich zu erbeuern. Schon dies sind Abweichungen zum Buch.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterschieden.

  • Wyatt Earp und Bat Masterson helfen im New York des Jahres 1920 John Holliday Junior, der beim Betreiben seines Nachtclubs Probleme mit der örtlichen Unterwelt und vor allem einem jungen Gangster namens Al Capone hat: In "Black Hats - A novel of suspense"" von Patrick Culhane (einem Pseudonym von Max Allen Collins) gibt es großes historisches Prominenten-Treffen, die Zahl der auch Nebenfiguren, die nicht historisch belegt sind, lässt sich wohl an einer Hand abzählen.

    Prohibitionszeit, Gangster, New York, und zwei alte Westerner mitten drin. Nicht ganz so actiongeladen wie es klingen mag, aber zumindest eine große Schießerei (tommy-gun gegen Revolver) gibt es dennoch, das Finale ist dagegen anderer Art (und erinnert mich ebenfalls an "Miss Lizzie kehrt zurück", das ja annähernd zur selben Zeit am selben Ort spielt, mit sogar ebenfalls Arnold Rothstein als Figur (von dem ich zum ersten Mal in dem Buch überhaupt las)).

    Es wird mal aus der Perspektive Earps erzählt, mal aus der Capones, und an passenden Stellen gibt es Rückblicke auf ihren Werdegang und wichtige Ereignisse in ihrem Leben, und als Leser dreht man eine große Runde durch das Unterwelt New Yorks von 1920 und triff viele damals irgendwie namhaften Personen, die größten teils mit in die Handlung eingebunden werden.

    Und eine (fiktive) Erklärung, warum Capone New York verließ und woher er seine Narben hatte, wird auch geliefert.

  • Es macht "Spaß" kurz nach dem Film die Vorlage zu lesen, weil bisher alles was im Film vorkommt auch im Buch ist, nur bei "Logan's Run" anders eingesetzt, oft brutaler/freizügiger als im Film gezeigt. :)


    Hab mich an das 2. John Sinclair-Packet gewagt (!) ... sorry, aber so schrieb ich als 15jähriger (und las diese Hefte zuletzt im selbigen Alter).

    Als Ausgleich (für meine Nerven) las ich gestern den Super-Papagei :) ; und werde nun alle alten ???-Bücher hintereinander lesen.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterschieden.

    Edited once, last by zakkarus ().

  • Daniel Jödemanns "Die letzte Kaiserin" fand ich jetzt so semi-spannend. Rauls Aufstieg zum Held von Gareth und wie er sich verliebt, Helas, bzw. schickt sie den Führer ihrer Leibgarde dazu los, Suche nach Paraphernalia für ihr Magnum Opus, in gefühlt einzelnen Episoden erzählt. Ich fand's nicht langweilig, aber ein bisschen fehlte mir auch der rechte Dreh darin. Das Buch endet da, wo es gerade interessant und spannend wird, und ich hoffe, der im Anschluss folgende "Der erste Kaiser" wird es dann im Plot und Tempo etwas dichter, und ich hoffe, dass dann auch die Fragen beantwortet werden, die ich mir seit dem Prolog im ersten Band stellte.

    Lutisana von Kullbach als Nebenfigur fand ich gut, auch wenn an "Ja, ich habe ehrenhaft gekämpft" noch etwas dran gearbeitet werden kann, wenn man sich dazu hinter den Gegner stellt und dann mit der Zweihandwaffe in die Kniekehlen schlägt.

    Der Schreibstil an sich hat mi allerdings tatsächlich sehr gut gefallen.

  • Ich habe gestern den dritten Teil der Hexer Saga gelesen. Gefällt mir immer noch sehr gut. Vor allem einer der im dritten Teil bei eingeführten Charaktere spricht mich sehr an. Wird auf jeden Fall weiter verfolgt :)


    Nun beginne ich mit dem Füllen meiner Lücken zu ??? : ich habe gebraucht unter anderem eine Black Edition bekommen und mit „Die schwarze Katze“ begonnen. Ich bin sehr gespannt, ob ich die breite Begeisterung zur Reihe teilen werde.

  • Nach "Die letzte Kaiserin" folgte "Der erste Kaiser". Der eine Band endet sehr spannend, der nächste nahm aber recht bald das Tempo wieder raus. Nicht langweilig, aber es ging halt wieder recht entspannt voran.

    Dann aber kommt ein Höhepunkt: Etwas über 40 Seiten Zweite Dämonen-Schlacht.

    Mehr wäre für mich noch schöner gewesen. Sie fängt als recht gewöhnliche Schlacht an, es gibt hier kurze Ausschnitt-Beschreibungen, da einige dynamische Zusammenfassungen, und Sichtweisen von Teilnehmern auf beiden Seiten. Leider nimmt die rein profane Schlacht (Hela, ohne Generäle, nimmt einfach die Schlachtaufstellung ihres Vaters bei der Schlacht am Gadang, an dem sie sehr effektiv gewesen war, aber weil die Gegenseite diese Aufstellung erkennt, können natürlich entsprechende Gegenmaßnahmen gemacht werden, so dass die zahlenmäßige Überlegenheit von Helas Truppen dadurch wieder etwas ausmanövriert und überwunden werden kann) gleich 2 Drittel der ganzen Beschreibung ein. Dann beginnt Helas Magnum Opus/Ritual, es kommen nicht genauer beschriebene Schatten und monströse Gestalten, und als DSA-kundiger Leser kann man immerhin einmal einen Zant und einmal einen Shruuf aus Beschreibungen heraus erkennen. Die wüten etwas und drohen das Schlachtenglück wieder zu kippen, aber dann kommen vier schwebenden Lichtgestalten, von denen geht Sonnenlicht aus, das Dämonen vernichtet, Hel befiehlt den Rückzug, Dämonenschlacht vorbei. (Was da auf dem Schlachtfeld passiert ist, darüber wird auf den letzten 50 Seiten nicht einmal reflektiert oder gesprochen.)

    Auch den eigentlichen Schluss in Bosparan fand ich enttäuschend. Von einer Paktiererin und Erzmagierin und Kaiserin (die von ihren Hofrmagiern ohnehin gut geschützt aus ausgestattet sein sollte) wie Hela-Horas erwarte ich mehr als das, was sie da nicht gezeigt hat.

    Überhaupt machen Magier nicht so richtig viel in den beiden Bänden, und wenn, braucht man dabei üblicherweise nichts sagen, und Zauber wirken immer sehr schnell. Geweihte dagegen machen gar nichts Karmales, sogar mitten in der größtern Lebensgefahr.

    Der Begriff Schwert ist ein Synonym für alles und kann Kurzschwert, Schwert, Anderthalbhänder oder Zweihänder sein, und Baduar kann mit einem Anderthalbhänder zu Pferde kämpfen (und einen Befreiungsschlag vom Pferderücken aus damit machen, wenn ich das richtig interpretiere). Schön fand dagegen in Sachen aventurischem Hintergrund, dass daran gedacht wurde, das Wappen der von Bergs schwarz zu färben, oder eben auch einigen bekannten Namen kleinere Auftritte oder Kurzauftritte zu geben.

    Bei der Figur des Salim habe ich aber nie nachvollziehen können, warum er immer die Entscheidungen traf, die er traf.

    Beide Bände fand ich so okay, kein großes Kino, bei der Dämonenschlacht hätte ich gerne mehr gehabt.

    Raul erinnert mich ein bisschen an Conan: Ein Rumtreiber und Abenteurer, aus einem fremden Land (und damit für viele Leute eigentlich erst mal ein möglicher Feind), wird am Ende Kaiser, weil er ein guter Anführer und gewitzter Typ ist, und gibt eigentlich einen Präzedenzfall, wie man als Fremder, ohne Stand und Ansehen ganz nach oben kommt. Nur dass jedem SC seitdem genau das verwehrt ist.^^

    Was ich nicht entdeckt habe, war der Hinweis, warum Raul es festgelegt haben soll, dass keine Frau den Kaiserthron besteigen darf. Er ist zwar Tulamide, heiratet aber eine Anverwandte Helas (und kann auch darüber seinen Thronanspruch mit erklären), kämpft an der Seite mit Frauen und er hat nie Probleme damit gehabt, seine eigene Frau kämpft mit, die Hälfte seines Heeres, so wird gesagt, besteht aus Frauen.

  • Ich habe mir mal wieder ein definitiv nichtmehr neues aber doch sehr unterhaltsames Buch vorgenommen:


    Terry Pratchet - Einfach Göttlich

  • Und das Buch ist einfach göttlich. Wen nes dir gefallen hat, Tipp: Ein gutes Omen.


    Ich quäle mich -erneut- durch die nächsten 10 Hefte John Sinclair ... und während in Schicksalklinge nur 'Schränke' herumstolzieren, stehen hier 'Gebirge' im Wege. :rolleyes:

    (War Jason Dark der Schattenautor für die Schicksalsklinge? ;) )

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterschieden.

  • Oh ja es gefällt mir auch beim zweiten Mal lesen noch sehr gut...es gibt auch nicht viele Scheibenwelt-Bücher die nicht bei uns im Regal stehen :D

  • Alte Asterix-Hefte.


    Ich weiss nicht, wie ich nach "Asterix als Legionär" jemals wieder ernsthaft ein Militärabenteuer meistern soll...

    Schickt Advocaten, Armbrüste und Dukaten!

    Edited 2 times, last by Pardel: Tippfehler entfernt ().

  • "Finding Serenity", ein Buch mit Essays über die Serie "Firefly" zu ganz unterschiedlichen Bereichen und Themen. Ich bin fast halb durch und hatte bereits u.a. zwei Essay darüber, warum die Serie so früh abgesetzt wurde (und die Autoren kommen zu durchaus teilweise unterschiedlichen Begründungen), über die Reaver, den Begriff der Freiheit in der Serie und bin gerade bei philosophischen Einflüssen auf Joss Whedon in Bezug auf die letzte Folge.

    Ein durchaus interessantes Buch für mich, und ich glaube, die nächste Serie, die ich (mal wieder) schaue ist "Firefly".^^

  • Wird da auch erwähnt, dass die Serie auf Joss Whedons Traveller-Kampagne beruhen soll?

  • Bislang nicht. Es sind Autoren, die zu einzelnen Themenkonplexen etwas schreiben. Es sind keine Autoren, die zu den Machern oder Darstellern der Serie gehörten (außer ein Kapitel von Jewel Staite, aber das ist das vorletzte Kapitel), und es sind auch keine Hintergrundberichte über die Entstehung der Serie.

  • Wieder Terry Pratchett, diesmal "Helle Barden".

    Kann man garnicht oft genug lesen das Zeug, man entdeckt immer wieder neue Perlen der Sprachnutzung :D

  • Nach ein paar Ausflügen zu den ??? habe ich ein neues Buch meines absoluten Lieblingsautors Haruki Murakami geschenkt bekommen:

    „Erste Person Singular“ heißt die Sammlung von mehreren kurzen Erzählungen.

    Auch wenn ich die Romane mehr bevorzuge - die Erzählungen sind dennoch sehr schön zu lesen und spielen immer mit einer Mischung aus Fiktion und Surrealismus. Grandioser Autor!

  • Nach ein paar Ausflügen zu den ??? habe ich ein neues Buch meines absoluten Lieblingsautors Haruki Murakami geschenkt bekommen:

    „Erste Person Singular“ heißt die Sammlung von mehreren kurzen Erzählungen.

    Auch wenn ich die Romane mehr bevorzuge - die Erzählungen sind dennoch sehr schön zu lesen und spielen immer mit einer Mischung aus Fiktion und Surrealismus. Grandioser Autor!

    Danke für den Tipp! Soeben bestellt, ich bin gespannt.

    Tante EDITh hat es ausgezeichnet gefallen, das Buch war in einem Rutsch durchgelesen MarioGK

    Jetzt bin ich an einem weiteren dieses Autors.

    ich wäre ja perfekt, wenn ich nicht so bescheiden wäre....

  • Ich tue mich gerade etwas schwer mit meinem absoluten Lieblingsautor David Mitchell, den ich euch ansonsten nur empfehlen kann (unbedingt in der Reihenfolge des Erscheinens lesen, angefangen mit "Ghost written" zu deutsch "Chaos"). Sein neuestes Werk "Utopia Avenue" kommt etwas schwer in die Gänge und reicht m.E. bisher (ich bin zur Hälfte durch) nicht an die tollen Vorgänger ran. Ich glaube, Mitchell ist auch von Murakami sehr stark inspiriert worden.

  • Nach ein paar Ausflügen zu den ??? habe ich ein neues Buch meines absoluten Lieblingsautors Haruki Murakami geschenkt bekommen:

    „Erste Person Singular“ heißt die Sammlung von mehreren kurzen Erzählungen.

    Auch wenn ich die Romane mehr bevorzuge - die Erzählungen sind dennoch sehr schön zu lesen und spielen immer mit einer Mischung aus Fiktion und Surrealismus. Grandioser Autor!

    Danke für den Tipp! Soeben bestellt, ich bin gespannt.

    Falls Haruki Murakami noch nicht bekannt ist:

    Ganz großes Kino sind Kafka am Strand

    und die 1Q84 Romane (2 Bände).


    Ich könnte noch endlos weitere empfehlenswerte Romana aufzählen, da alles, was der Mann aufs Papier bringt, unglaublich gehaltvoll, unterhaltsam, spannend, mitreißend [....] ist.