Was lest ihr im Moment!?

  • Manuel ich lese lieber zuerst die Bücher und vergleiche dann „meine Welt“ mit der in Filmen. Hier sehe ich nun nicht mehr so sehr „meine Welt“ sondern die der Netflix-Macher 😄

    ~~you never see him comin´~~


    Wo ich aktiv bin:


    FAB Meeresrauschen

  • "Grab mit Aussicht - 11 saubere Fälle der Privatdetektivin und Putzfrau Karo Rutkowsky" von Gesine Schulz: Karo hat ihr Büro in der Essener Lichtburg (ich glaube, in dieses Kino möchte ich gerne mal gehen^^), der Pleitegeier schwebt beständig über der leider schlecht gehenden kleinen Detektei, daher arbeitet Karo schwarz als sehr gut verdienende Putzfrau in Essener Villen, was auch wichtige Ausgangslage für einige der Geschichten ist. Die Geschichten spielen fast alle in Essen, sind allerdings nicht alle ganz so sehr Krimi (einige kommen ziemlich verbrechensfrei daher, sieht man mal von Karos Schwarzarbeit und damit Steuerhinterziehung ab^^), aber insgesamt recht witzig geschrieben. Es gibt noch einen Band mit Kurzgeschichten, den werde ich mir wohl auch mal zulegen.

    Hinten im Anhang gibt es eine Seite mit Fragen und Antworten über die Figur ("Warum gibt es keinen Kriminalroman mit Karo?" - "Weil sie ihre Fälle immer so schnell löst, dass sie in Kurzkrimis passen" (S. 206), und auch 2 in den Geschichten erwähnte Rezepte - die eine Schaumcreme mit Pumpernickel und Bier klingt allerdings nach nichts, das ich auch nur gegen Bezahlung probieren wollen würde^^).

  • Ed Greenwood - Swords of Eveningstar

    In diesem Forgotten Realms-Roman wird die Geschichte der Anfänge der Knights of Myth Drannor erzählt.

  • Den Himmelsturm aus der Phileassonsaga habe ich als Hörbuch beendet und war gut unterhalten.

    Der Band hatte viele Horrorelemente und auch, wie man nach und nach mit der Gruppe mehr über die Geschichte des Ortes erfährt, hat mir gut gefallen.

  • Gotrek & Felix - Skavenslayer - muss wohl keine Angst vor Filmverwurstung haben

    "So war das halt im Mittelalter - dagegen hilft kein Mittel... Alter!"

    - Die Abrafaxe

  • Was man halt so liest, wenn man Urlaub hat:

    "Mona - Verliebt, Verlobt, Beschworen" und "Mona - und täglich grüßt der Erzdämon" von I.B. Zimmermann.

    Mona, die Hauptperson, ist eine Hexe aus Offenbach, die einen Job in einem Museum bekommt und dort aus Versehen Baal beschwört und nicht mehr los wird. Eine alternative Welt, in der Magie und Monster in Deutschland existieren und bürokratisch verwaltet werden.

    Bunt und leicht zu lesen.

  • Urlaub ist zuende und habe gerade noch durchgelesen:

    "Kingdom of the Wicked - Die Königin der Hölle" von Kerri Maniscalco.

    Irgendwie fand ich es schon komisch, dass sowohl hier als auch bei Mona (s.o.) eine junge Hexe einen Dämon beschwört und mit ihm anbändelt. Und es muss natürlich ein mächtiger Dämon sein.

  • Ich habe geraume Zeit damit geliebäugelt und mir dann die gesammelten Zorro-Stories von Johnston McCulley gekauft und lese sie jetzt in der Reihenfolge, in der sie geschrieben wurden (dafür musste ich anfangs etwas zwischen den Bänden springen).

    Angefangen mit dem ersten Roman, und dann die die danach geschriebenen Novellen und Geschichten.

    Interessant ist, dass die nächst folgende Novelle da anknüpft, wo der Roman endete, bzw. ein paar Wochen oder Monate später, aber von der Gesamtsituation. Der Plot las sich allerdings ein bisschen wie ein schlechtes Theaterstück für mich. Die darauf folgende Novelle führte das auch noch weiter, wies aber schon die ersten rückwirkenden Änderungen zu den Setzungen aus dem ersten Roman auf. Bei den dann folgenden ein oder zwei Geschichten habe ich den Eindruck, dass sie zeitlich vor dem Roman spielen (könnten), und danach wird so ungefähr alles aus dem Roman und den beiden Novellen danach ignoriert und Zorro noch mal ganz neu aufgesetzt, und zwar gefühlt in jeder Geschichte neu, wenn die Freunde kommen und gehen, die antagonistischen Capitans sich manchmal auch ohne Erklärung wechseln und mal mehr, mal weniger viele Leute wissen, wer sich hinter Zorros Maske versteckt.

    Persönlich interessant finde ich auch die Beschreibungen von Zorros Äußerem und seiner Kostümierung, die so gar nicht der gleicht, wie Zorro in Filmen, Serien oder Comics dargestellt wird (aber die zweifellos bessere maskierende Maske bietet).

    Schade finde ich, dass bislang (der Großteil in Form 4 Bänden kommt noch) Zorro zwar immer als derjenige bezeichnet wird und sich auch selber so bezeichnet, der den Unterdrückten, also vorrangig den Indianer, hilft und sie gegen Unterdrückung und missbrauchenden und ausnutzenden Obrigkeit und Oberschicht schützt und verteidigt, das in den Geschichten selber gar nicht mal Teil des Plots ist. Eigentlich geht es meistens darum, dass gerade mal wieder der amtierende oder antretende Capitan unbedingt Zorro fangen möchte, oder Zorro auf andere Probleme stößt und die durch rumschleichen, gewitzter sein und seine überlegende Fechtkunst regelt. Aber mit Verteidigung der Unterdrückten hat das alles recht wenig zu tun, ich merke auch jetzt schon gewisse sich wiederholende Plots und Versatzstücke.

    Pulp halt.^^

  • Also ganz wie in den Verfilmungen - jedesmal die "gleiche" Story. ;)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Ich bin jetzt mit der Knights of Myth Drannor-Trilogie durch. Man merkt, dass Ed Greenwood vorhatte, mehr als nur drei Bücher über die frühen Jahre der Knights of Myth Drannor zu schreiben, aber da der letzte Band 2008 erschien, war es WotC Entscheidung mit D&D 4e einen Zeitsprung zu machen, welches diese Reihe (und so einige andere) vorzeitig beendet hat.

  • Ein Zeitsprung sollte doch kein Hemmnis sein; bei DSA gehen manche Romane über 1040 Jahre in die Vergangenheit - auch wenn sich Faerun ganz schön verändert hat - schlimmer als im Avatar-Jahr.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • WotC sah das wohl anders.

  • Hm, wer weiss wo oft auch bei D&D die Spieler einen Zeitsprung forderten ... Dabei sind die dnd-Welten grösser als bei DSA.


    Ich hab mich bis heute durch ein kleine Bio über das "Genie" Albert Einstein gequält; demnach würde ich das berümhte Bild mit herausgestreckter Zunge jetzt so intepretieren: Wer nicht meiner Meinug ist kann mich mal am Arsch lecken! Weitere Kommentare enthalte ich mir zu dieser Person, die wohl nur dank Werbung so einen (bis heute) Ruf genießt.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

    Edited once, last by zakkarus ().

  • Nachdem ich geraume Zeit vergebens darauf gewartet hatte, dass Charlaine Harris' Gunnie Rose-Bücher übersetzt werden, habe ich sie mir auf Englisch zugelegt und den ersten Band vorhin beendet.

    "An easy death" ist der Gruß, den sich Gunnies (Schützen, Revolverleute) mitgeben in dieser alternative Geschichte/Endzeit/Fantasy/Western-Welt. F.D. Roosevelt wurde vor der Vereidigung ermordet, es folgten Banken-Crash und Grippe, und die USA brachen zusammen, ein Teil schloss sich England an, Mexiko und Canada haben die Gelegenheit genutzt, sich zu vergrößern, die russische Zarenfamilie, die 1918 überlebt hat und mit Familie, Hofstaat und etwas Armee hatten flüchten können, haben sich Kalifornien einverleibt, und was übrig blieb, mehrgeteilt, ist ein sehr gefährlicher Landstrich geworden, so dass diejenigen, die es sich leisten können, Gunnies oder gleich ganze Teams anheuern, um sich von A nach B sich geleiten zu lassen, oder aus Dixie zu flüchten, wo die Lebensbedingungen noch schlechter sind..

    Das Buch müsste um 1940 oder in den frühen 40ern spielen, ein Datum wird nicht genannt, ebenso wenig, wie die Lage in Europa ist und ob es den 2. Weltkrieg gibt oder gab.

    Lizbeth Rose ist eine Gunnie und einzige Überlebende, als ihr Team bei einem eher Routineauftrag von Banditen getötet wird. Es gelingt ihr, den Auftrag zu beenden, und allein diese ersten Seiten eine recht harte und recht dunkle und gewalttätige Welt. Sie wird von zwei "Grigoris" (das ist die nicht freundliche Bezeichnung für die Zauberer aus dem Holy Russian Empire unter Zar Alexej I.) angeheuert, sie zu beschützen, während sie eine bestimmte Person suchen.

    Lizbeth hat ihren Grund, ihren Auftraggeber das eine oder andere in dieser Sache zu verheimlichen, die beiden Zauberer erzählen auch nicht alles, und die Reise stellt sich als sehr gefährlich heraus, als immer wieder Mordanschläge abgewehrt werden müssen.


    Ein bisschen weniger Western-Flair, als mir lieb ist, aber hat mir trotz der rechten harten Welt (es werden eine Menge Leute getötet und in der Tat, Schießer machen das oft einfacher und weniger aus der Nähe als Magie-Einsatz) trotzdem gut gefallen.

    Es gibt noch zwei weitere Bände, die schon in meinem Regal stehen, und ich bin gespannt, hoffentlich noch mehr von der Welt zu erfahren, und der weiteren Entwicklung. Der erste Band scheint mir soweit abgeschlossen, aber ich habe den Eindruck, dass die nächsten Bände trotzdem den einen oder anderen Faden oder Entwicklung daraus weiter spinnen werden.

  • "Der Kreidemann"

    Niemals konnte Eddie den Tag des schrecklichen Unfalls vergessen. Damals begegnete der Zwölfjährige dem Kreidemann zum ersten Mal. Und der erzählte Eddie von den Zeichnungen – geheimen Botschaften, die außer Eddie und seinen Freunden niemand verstand. Erst hat es Spaß gemacht, aber dann führten die Kreidefiguren sie zu der ersten Toten. Dreißig Jahre später erhält Ed einen Brief, der die alten Wunden brutal aufreißt: Die Vergangenheit kehrt zurück, und der Kreidemann geht wieder um – rätselhaft, bedrohlich, unberechenbar.

    "Die wahrhaft menschliche Qualität besteht nicht […] aus Intelligenz, sondern aus Phantasie."

    Tery Prattchet

  • Aus gegebenem Anlass ;) einer Serie: TOLKIEN: Der Herr der Ringe .... zum wiederholten Male :heart: <3 :)

    "Mut? Wenns nur das ist – Mut hab ich genug, um barfuß mitten durch die Hölle zu gehn." (SCHILLER: Die Räuber [1781/82], I.2)

    "Na, dann komm' mit nach Tharun ..."

  • "Zeit der Gräber"

    Während der Namenlose Tage folgen Narena und der Wulfen einer Ketzerin in die Stadt der Toten, um dort den Machenschaften der Anhänger des Namenlosen auf die Schliche zu kommen. Doch dort angekommen, läuft alles nicht nach Plan der beiden Abenteurer …

    Etwas langatmig aber ein überrachendes Ende.

    "Die wahrhaft menschliche Qualität besteht nicht […] aus Intelligenz, sondern aus Phantasie."

    Tery Prattchet

  • Es liest sich irgendwie niucht leicht, weswegen ich es damals zur Seite packte ... und da läuft vieles nicht nach Plan. Dafür durfte man erstmals die NT kennenlernen.

    (Der Roman wurde anscheinend nie in den Kanon aufgenommen.)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)