Opfer Kampfhund!

  • Hab diesen Link in einem anderem Forum gefunden und war schockiert als ich den FlashFilm sah.
    Postet einfach hier eure Meinung zu den Hunden und zu dem FlashFilm!


    Es ist ja nun ca. 5-6Jahre her, dass das Thema "Kampfhunde" extrem aktuell war in den Medien.
    Hat sich eure Meinung zu den Hunden gewandelt bzw. eure Einstellung positiv oder negativ?


    Opfer Kampfhund

    No one likes us - We don`t care!

  • Es ist lange bekannt, dass das "Scharfmachen" von Kampfhunden Tierquaelerei ist. Es wird allgemein angenommen, dass ein Tier, dass diese "Schule" einmal durchgemacht hat, einen irreparablen Schaden davontraegt und infolgedessen sehr agressiv wird (was ja leider Sinn der Uebung ist). Es ist ebenso bekannt, dass manche Rassen mehr zu agressivem
    Verhalten neigen als andere, und Terrier gelten da als besonders anfaellig. Daraus folgt, dass die Erziehung eines solchen (im Durchschnitt, wohlgemerkt) schwieriger ist. Nichts von dem Gesagten rechtfertigt es, einen Hund allein aufgrund seiner Rasse als gefaehrlich einzustufen. Zunaechst sieht man einem Hund nicht an, welche Erziehung er durchgemacht hat. Des Ferneren gibt es unabhaengig von der Erziehung grosse individuelle Unterschiede.


    Was die ausgebildeten Kampfhunde angeht: Sowohl die Ausbildung als auch die Hundekaempfe selbst stehen in Deutschland meines Wissens unter Strafe (Quelle habe ich allerdings keine, ich kann mich nur erinnern, dass vor laengerer Zeit ein Bericht darueber in der Tagesschau kam). Und ich hoffe wirklich, dass man die Leute, die so etwas den Hunden antun, erwischt und hinter Gitter steckt. Nicht nur, um ihnen die Abscheulichkeit ihres Tuns vor Augen zu stellen, sondern auch, um Tiere (und damit auch Menschen!) vor ihnen zu beschuetzen.

  • Ein Kampfhund ist ein Hund egal welche rRasse, der zum Kämpfen ausgebildet wurde ...


    Deswegen finde ich ein kampfhundeverbot auch einleuchtend, aber Hunde einer agressiveren Rasse, die nur eine andere Erziehung brauchen sind imho keine Kampfhunde ...


    Allerdings bin ich zB für Maulkorbpflicht ALLER Hunde in der Öffentlichkeit, wenn sie mit Menschen in Kontakt kommen, die falsches oder fremdes Verhalten zeigen, denn das kann gefährlich werden...


    Doch auch mit allen Maßnahmen wird es immer Angriffe von Hunden auf menschen geben, da ein Hund ein (gezähmtes) Raubtier ist und es in der Natur liegt, zu kämpfen bzw. sich oder sein Revier zu verteidigen ... das kann man nicht verhindern, nur persönliche Vorsicht walten lassen ...

  • Als Besitzer von zwei Windhunden (eigentlich 1 1/2) habe ich sowieso eine eigene Meinugn zu Hunden, die mir die Medien auch nicht groß verändern können.
    Vor 5-6 Jahren der Vorfall war doch mit einem (glaube ich) Pitbull-Terrier, oder? Der Besitzer hatte den Hund "ausgebildet" für Hundekämpfe, und Nachts wurden auf dem Spielplatz heimlich illegale Hundkämpfe veranstaltet. Der Hund war gestört, soviel ist klar.
    Persönlich kenne ich einige sogenannte "Kampfhunde" (fürchterliche Bezeichnung für einige wenige Hunderassen), die alles andere als agressiv sind. Man kann den Hunden fast bildlich gesprochen Knoten in die Ohren machen , ohne dass sie etwas machen.
    Amarand: Btw: Der Hund ist KEIN gezähmtes Raubtier, sondern ein domestizierter Nachfahre eines Raubtieres.
    Zwischen domestiziert und gezähmt gibt es einen riesigen Unterschied.
    Das mit dem schwieriger erziehen ist, denke ich, auch Ansichtssache. Die o.g. Terrier (American Staffordshire Terrier) sind so gut erzogen, dass sie im Hundesport recht erfolgreich geführt werden.

  • Narne: Mein Wissen ist da etwas beschränkt - ich betrachte den Hund eben als abgerichteten Wolf - ich hatte wzar auch mal einen Hund, aber einen Beagle - nachgewiesen einer der friedlichsten und dümmsten Hunde, die es gibt :)


    Bei professioneller erziehung denke ich auch das so gut wie alle Rassen problemlos erzogen werden können ,aber für den "normalen" Hundebesitzer ist das eben schwieriger - wieder nur subjektive Meinung ...

  • Kann ich dem Tier ansehen, ob es für Kämpfe abgerichtet wurde bzw. auf beißen abgerichtet wurde? NEIN, kann ich nicht und da ich schon in meiner jüngsten Kindheit keine guten Erfahrungen mit Hunden gemacht habe, trete ich erstmal JEDEM Hund misstrauisch-ängstlich gegenüber. Meine Angst vor Hunden war früher größer als sie es heute ist (man wird ja älter und sich seiner Ängste bewusster und kann sich ihnen besser stellen), dennoch ist es mir lieber, wenn der Hund an der Leine ist und wenn es einer mit einem großen, kräftigen Gebiss ist, dann ist es mir auch lieber, wenn er ein Maulkorb trägt, schließlich kenne ich den Hund nicht und weiß nicht, was er für eine Ausbildung genossen hat.


    Extremst bescheiden finde ich es, wenn ich mit meinem Fahrrad durch die Felder zum Arbeiten oder zur Uni fahre und mir kommen Spaziergänger mit ihren Hunden entgegen, die sie NICHT an der Leine führen. Mir ist es schon mehrfach passiert, dass ich eine Beinahe-Kollision mit einem Hund hatte... :flop: :boese: :flop:

  • @Sellissa:


    Das mit dem Anleinen des Hundes - ich habe einen Cocker Spaniel der fast immer "frei" rumläuft ... aber er entfernt sich von mir oder meinem Vater höchstens 5 Meter. Aber bei uns "auf dem Land" ist das vll. was anderes als in größeren Städten ...

    Ich will nicht sagen: Weinet nicht! Denn nicht alle Tränen sind von Übel[br][br](Gandalf, Die Rückkehr des Königs)[br][br][size=8]


    Schattenkatze im DSA-Quiz:
    "Wer ist einE so großeR VerehrerIn von Königin Yppolita, daß sie/er sogar im eigenen Schlafzimmer einen Schrein zu Ehren Yppolitas hat?"


    meine Antwort:
    "vielleicht ... Schattenkatze?"

  • Ich denke es ist der EIndruck den ein Hund und vor allem sein Besitzer auf einen macht, wenn mir ein Hund mit Stachelhalsband und entsprechend aussehndem Besitzer entgegenkommt scheue ich nicht die Straßenseite zu wechseln. Es ist nichts neues, dass die Hunde nicht aus freiem Antrieb angreifen sondern dazu abgerichtet wurden oder es ihnen befohlen wurde. Ich kenne einen WIndhund, der selbst für selbige Rasse sehr groß ist, aber so ein liebes ud verspieltes Tier findet man selten, also ist es nicht nur das äussere sondern sicherlich auch die Erziehung und das Umfeld in dem er aufgewachsen ist. Man sollte einen Hund (oder allgemein Haustiere) vor allem in jungen Jahren wie eine Art Kind sehen, um das man sich kümmern muss...

  • Der Hund ist der beste Freund des Menschen.


    Der Mensch der größte Feind des Hundes.


    Mir hat ein Dackel als Fünfjähriger ins Gesicht gebissen. Ich hatte jahrelang Angst vor Hunden und Dackel sind für mich immer schlimmer als Ratten, aber hatte schließlich selbst einen Hund, und das große Problem ist wirklich, dass die meisten Leute nicht mit ihren Hunden umgehen können.


    Ein Hund ist kein Gegenstand, aber genauso wird er behandelt. Es gibt Hunde, die gefährlich sind, aber in fast allen Fällen ist der Mensch daran schuld. Hunde sind Menschen gegenüber positiver eingestellt als Kühe oder Schafe. Aber man kann sie eben abrichten. Und es ist merkwürdig, das der gute deutsche Schäferhund, der Hund, der statistisch gesehen am gefährlichsten ist, ohne Maulkorb rumlaufen darf... Rex sei dank.


    Die Regelungen sind völlig realitätsfremd, da die leute die entscheiden nicht wirklich viel Ahnung von der Materie haben und man mit dem Schutz der Öffentlichkeit doch gut Stimmen fangen kann.

  • Es gibt 1000 Hunderassen (keine Ahnung, aber ist ja egal).
    Warum suchen sich Menschen dann AUSGERECHNET einen solchen Hund aus, der, wenn er denn mal wütend wird und zubeißt , auch noch ausnehmend gefährlich ist ?


    Was sagt das denn über den Besitzer ?
    Will er damit sein Image aufpolieren ? Will er selbst dadurch gefährlich wirken ?


    So wie man am Aussehen und an der Ausstattung des Auto (10 Spoiler, tiefrgelegt, aufgemotzt, Farbe usw.) den Charakter des Besitzer erkennt, so sage ich , dass alle Besitzer von Kampfhunden arme Würstchen sind.
    So und jetzt schließe ich mein Zimmer ab, damit mir die Kampfhundfraktion nicht ihre Köter auf den Hals hetzt...........

    Wir mischen uns , da `n bisschen ein - so soll es sein , so wird es sein .

  • Hm... ganz kurz zu Hathumil: (gehört nicht wirklich zum Thema) Man kann weder einen Menschen danach beurteilen welchen Hund er sich hält, noch ob er ein hochgetuntes Auto fährt oder nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass gewisse Charakterzüge bei diesem Menschen vorhanden sind liegt höher als bei anderen Menschen, weil auch Klischees oft einen wahren Kern besitzen, doch ich war im ersten Moment überrascht, so eine Aussage von Dir zu lesen.


    @Kampfhunde:


    Ich bin vorgeprägt, wurde als anderthalbjähriger von einem Boxer angefallen weil er meine Puppe haben wollte, der Besitzer war nicht da weil der Hund frei im GArten ohne Zaun herumlief, und ich wohnte knapp 14 JAhre lang in "der Hundestraße", wo fast jeder einen Hund hatte und nur zwei Hundebseitzer ihren Hund unter Kontrolle hatten (Gott sei Dank, weil das die beiden gefährlichsten Hunde waren: ein Schäferhund der als Wachhund abgerichtet war und so was Dobermannartiges, diese großen Schwarzen Hunde die oft auch als Wachhunde eingesetzt werden, doch der Besitzer war immer dabei und der Hund gut erzogen).
    Dennoch habe ich mittlerweile meine Angst vor Hunden größtenteils abbauen können, wenngleich ein großer Hund wenn er bellend und kunrrend auf mich zuläuft mir schon Respekt einflößt und ich mich zwingen muss, diesen Hund dann nicht unnötig zu reizen indem ich panikartig reagiere. Einmal hatte ich diese Situation bei einem Golden Retriever (kein Plan wie genau der geschrieben wird) aber dadurch dass ich einfach stehen blieb brach der Hund seinen Lauf kurz vor mir ab und war verunsichert, hatte plötzlich Angst weil ich mich nicht beeindruckt zeigte (innerlich natürlich schon). Nur können solche Aktionen ins Auge gehen, und wenn ich das Gefühl habe, dass ein Hund wirklich auf mich los gehen will und ich denke, dass mir der Hund überlegen ist, dann würde ich schon versuchen irgendwie zu entkommen, auch wenn es da vielleicht Methoden geben mag, wie man damit besser umgehen kann.


    Dennoch bin ich der Meinung, dass Hunde, welche aggressiv sind dies "antrainiert" (oftmals eben gequält) bekommen haben. Insofern ist es schon sinnig, dass Hunde generell an Orten wo viele Menschen sind an die Leine sollten, denn wie schon gesagt wurde: man sieht es dem Hund nicht unbedingt sofort an, ob es ein erzogener Hund ist der einen Menschen normalerweise nicht beißen würde, oder ob es sich um einen Hund handelt der gestört ist etc. ...
    Denn was man nicht schaffen wird, ist, dass alle Hundebesitzer ihren Hund richtig erziehen.


    Was mir sicherlich geholfen hat, meine Angst gegenüber Hunden abzubauen ist, dass Freunde/Familie teilweise Hunde haben, und diese bis auf einen gut erzogen wurden. Insofern habe ich auch meine positiven Erfahrungen mit Hunden gemacht, wenngleich ich mir wohl nicht einen eigenen Hund zulegen werde.

    While the Wicked staind confounded
    call me with thy saints surrounded




  • Ich wurde mal von einem Ziegenbock im Streichelzoo angegriffen, weil er meine Bonbons haben wollte ... damals war ich noch sehr klein.
    Ich hatte meine Finger auch schon mal zwischen zuschnappenden Hundekiefern, aber das war ich selber Schuld, was stecke ich sie auch zwischen zwei sich keilende Hunde. Der Hund war mein eigener und ich habe ihn deshalb nicht weniger geliebt.
    Aber ich bin mit Hunden aufgewachsen und mag sie alle, je größer, desto knuffiger.
    Ich denke schon, daß man vom Hund durchaus auf den Besitzer und umgekehrt schließen kann: Wie der Herr, so der Hund, besagt ein Sprichwort, und das begründet, wie ich meine.
    Wenn ich mir meinen Vater und seinen Hund rückblickend anschaue - man brauchte nur den einen sehen, um den anderen zu kennen. Viel schlafen, überall schlafen können, einfach alles an Naturalien mögen und sich möglichst wenig bewegen, seien nur ein paar der Gemeinsamkeiten. Und das Schnarchen, nicht zu vergessen.^^
    Jetzt ist es der Hund meines Bruders, der weniger schläft, viel agiler und nun ja, lebendiger ist.
    Meines Erachtens kann man recht häufig Ähnlichkeiten des Wesens zwischen Hund und Besitzer/Bezugsperson ausmachen.


    Was die Kampfhunde angeht: es gibt Hunde, die einer dieser "Rassen" zugehörig sind und die liebsten, kinderliebsten und freundlichsten Familienhunde sind, die keiner Fliege etwas tun.

  • Ah - eins meiner Lieblingsthemen :-/
    Als Kind bin ich auch mal von einem Hund gebissen worden.... Aber ich liebe Hunde über alles und wollte immer einen eigenen haben! Mittlerweile sind es bei meinen Eltern 2 Hunde und ich habe auch noch zwei. Und es werden auch immer wieder Hunde ins Haus kommen!
    Zum Thema "Kampfhund" habe ich eine ganz klare Meinung: Das Problem liegt immer am anderen Ende der Leine! Und das ist völlig unabhängig von der Rasse! Die Pittis und Staffs etc. haben das Pech, dass sie bei einer bestimmten Klientel einfach in Mode gekommen sind. Aber glaubt ihr wirklich, dass durch ein Verbot bestimmter Rassen das Problem erledigt wäre ? Wo ein Wille ist auch ein Gebüsch--- äh, auch eine andere Rasse, die ich für bestimmte Zwecke abrichten kann!
    Hmm, beim Lesen des Threads sind mir zu so vielen Aussagen Sachen eingefallen, die ich dazu anmerken könnte und soviele unzählige Beispiele, dass mein Beitrag so lang werden würde, dass ihn eh keiner mehr lesen würde :rot: , so dass ich besser darauf verzichte ( zumindest zu diesem Zeitpunkt :twisted: )
    Übrigens, obwohl ich selbst ein absoluter Hundeliebhaber bin, kenne ich auch die Situation, dass mir ein Hund ( ggf. inkl. seinem Führer ) nicht ganz geheuer ist. Aber ich glaube auch, dass der Eindruck, den ein Hund augenscheinlich auf seinen Gegenüber macht, oft durch dessen persönlicher Einstellung zu Hunden allgemein geprägt ist. Beispiel: Ich ging irgendwann mal mit meinem Hund ( ein schwarzer (!) Windhund ) über den Weihnachtsmarkt. Das Hauptinteresse meines Hundes galt den ganzen Essenssachen, die irgendwo auf dem Boden lagen ( eigentlich hätte ich Geld für die Bodenreinigung des Weihnachtsmarktes kassieren sollen, aber egal... ), als uns Leute entgegen kamen, die ein Stück vor meinem Hund zurück wichen und meinten : "Der guckt aber böse!" Genau einen Stand weiter ( ich hatte immernoch den selben Hund, der nach Eßbarem Ausschau hielt, an der Leine ), als ein anderes Paar meinte: " Guck mal, was für liebe Augen der Hund hat und wie treu der guckt! Darf man den streicheln?"
    Allerdings teile ich die Auffassung, das man sich als Hundebesitzer zumindest die Mühe machen sollte, seinen Hund zu erziehen zu probieren, damit der ( arme! ) hundelose Teil der Bevölkerung keine Angst mehr vor diesen wunderbaren Geschöpfen haben muss!

  • Kampfhunde haben im Gegensatz zu einigen anderen Hunden, eine andere Hemmschwelle. SIe wurden für bestimmte Zwecke gezüchtet, wie mir zu Ohren kam, wurden z.B. Bullterrier für den ZWeck gezüchtet Bullen zu treiben oder sowas. Darum halten sie eine Menge aus, was sie wiederum attraktiv für Hundekämpfe irgendwo macht.
    Es ist aber nicht absolut unmöglich die Hunde so zu erziehen, daß sie sich vernünftig verhalten.
    Wenn ein Hund scharf gemacht wurde (das kann man im Übrigen mit eigentlich jedem Hund machen, wenn man Lust dazu hat...), dann hat er eben gelernt das schelchte verhalten an den tag zu legen und das läßt sich in den meisten Fällen eben nicht mehr abtrainieren aufgrund eines psychischen Schadens. Denn mal ehrlich wenn ein Hund immer drauf getrimmt wurde beiß zu beiß zu beiß zu und dazu geschlagen wurde etc.... Ihr wißt schon.
    Und wie schon andere sagten, der Fehler liegt nicht beim Hund, der wird geprägt, wie jedes Lebewesen. Der Fehler liegt beim Hundehalter. Wenn einer derart auffällt soltle man dem ein Verbot für Hundehaltung aussprechen udn ihn streng kontrollieren, damit er sowas nicht noch einmal macht. Wie mit dem Hund verfahren wird ist da ja meist dasselbe, er wird eingeschläfert. ziemlich hart, finde ich, denn ich liebe Tiere. Aber man kannd as Geschehene nur selten ungeschehen machen.
    Ein Verbot der Kampfhundrassen empfinde ich als sinnlos. Sehen wir uns an, was alles verboten ist und mit dem trotzdem gehandelt wird. Ich denke bei den Hunden wäre es dann genauso, unter der Hand handeln, etc. Immerhin schafft man das ja auch mit diversen Exoten.
    Was den Maulkorb angeht... Sicherlich gut, um den Leuten auf der Straße etwas Sicherheit zu geben, aber es ist dennoch Quälerei für einen Hund, der nie in seinem Leben einen Maulkorb getragen hat.
    So, ich hoffe der Beitrag ist nicht zuv erwirrend *zur Uhr schiel*


    Oyasumi gonzaimasu! =o)


    Die Unaussprechliche

    -Walkir: "wenn du lachst kommt mir das komischer weise immer suspekt vor"-
    - "Wenn man Ihnen zuhört, dann könnte man meinen, dass das Studium der Sinologie persönlichkeitszersetzend ist."-

  • In unserem Tierheim sind viele Hunde, die einfach nur verhaltensgestört ist. Ich liebe Hunde, aber sie sind Menschen manchmal zu ähnlich.
    In besagtem Tierheim gibt es einen Hund, der ist definitiv bissig. Das wäre nicht so gefährlich, wenn der Hund noch Körpersprache hätte. Er warnt nicht, knurrt nicht, zeigt keine Freude Angst oder Trauer, er beisst einfach. Hinzu kommt, dass der Hund auch noch relativ groß ist - er ist ein Schäferhund.
    Außerdem gibt es noch einen Bernhadiner, den kann man nicht ausführen, weil er alles beißt, was kleiner ist als er. Ansonsten ist er voll verschmust.
    Tierheime sind für Hunde anscheinend wie Irrenanstalten, wer noch keine Macke hat wenn er reinkommt hat spätestens dann eine wenn er zu lange drin war.
    Ich kenne auch einen Rottweiler, der geht mir fast bis unter die Brust (mit dem Kopf) und der sieht wirklich gefährlich aus, spielt aber immer total friedlich mit de Nachbarskindern und deren kleinem Jagdhund.
    Manchmal hat sie ihre Kraft aber nicht ganz im Griff und wirft dann mit der Pfote ein Kind um. Dann guckt sie immer ganz betreten und schleckt es ab. Das ist echt rührend.
    Ich bin der Meinung, es gibt keine Kampfhunderasse. Es gibt Hunde die von der Rasse her einfach gefährlich aussehen, aber keine, die von grundauf bösartig sind.
    Katzen sind z.B. ganz anders, ihnen ist ihre Umgebung fast egal und wenn man sie schlecht behandelt, dann gehen sie halt. Hunde gehen nicht, sie verlieren nie ganz die Hoffnung, dass ihr Herrchen/Frauchen sie nicht doch lieb hat.



    Ach ja, Maulkorb: Nein! Nur wenn der Hund wirklich bissig ist. Erzieht eure Hunde lieber gleich richitg!

  • Zum Thema Zucht der Hunde zum Kampf:


    Was denkt ihr, wofür der gute Deutsche Schäferhund gezüchtet wurde?


    Seine Aufgabe war der Schutz der Herde, und das bedeutete auch, die lieben Räuber zu vertreiben. Das heißt der liebe Hundi durft sich schon mal mit Füchsen oder Wölfen beißen. Sie sind also auch Potentiell dazu geeignet, zu kämpfen.


    Pittbulls sind nicht gefährlicher als andere Hunde, ich würde sogar sagen, das sie besonders friedfertig sein können, wenn man sie richtig erzieht. Sie sind nicht gefährlicher als der gute deutsche Schäferhund (laut Statistik der gefährlichste Hund überhaupt).

  • Zum Thema dieser Statistiken:
    Leider ist es so, dass diese Statistiken keine sonderliche Aussagekraft besitzen, da sie mitunter von 1950 bis heute geführt wurden.
    Damals gab es kaum etwas anderes als das Deutsche Hundeschaf, so das natürlich diese Rasse sehr häufig bei Zwischenfällen mit Hunden genannt werden.
    Sogenannte Kampfhundrassen sind erst in den 90er in Mode gekommen, so dass sie natürlich weniger in den Statistiken vertreten sind.
    Wenn man wirklich ALLE Beissunfälle mit Hunden aufführen wollte, so müßte man auch die "Oma-Hunde" (Sehr kleine Hunderassen und deren Mischlinge [Doofer Ausdruck]) ganz vorne aufführen. Das ist aber nicht der Fall, weil der Biß eines extrem verzogenen Yorkshire TERRIERs (Übrigens zur Ratten- und Mäusejagd gezüchtet, aber sagt das mal der Oma :gemein: ) oder eines Chihuahuas nicht zur "Anzeige" gebracht werden.
    Diese Hunde werden oft (Aber nicht immer!!!) als Kindersatz gehalten, und entsprechend verzogen (Wir beißen alles, was uns zu nahe kommt) werden.

  • Ich will es nochmal sagen, auch wenn ich damit Eggy abermals verblüffen werde:


    Kampfhunde sind Waffen. Und Waffen sind verboten !
    Warum muss jemand, der Hunde liebt, sich ausgerechnet einen solchen anschaffen ?
    Warum braucht er ihn ?
    Was will er damit ?
    jaja, ich weiß, andere Hunde beißen auch. Aber sie sind nicht TÖTLICH. Wenn sie auf dei schnauze bekommen, lassen sie los.
    Kampfhunde tun das nicht.


    Jeder darf sich ein Auto kaufen. Autos sind alle gefährlich.
    Aber NIEMAND darf sich einfach einen PANZER zulegen. Warum wohl ?


    Ich bin für ein Verbot der haltung, der Zucht und der Einfuhr aller dieser Kampfhunderassen. Weil sie niemand braucht. Weil es genug andere Hunde gibt, die auch beißen, aber nicht solche Schäden anrichten, wie die Kampfhunde. wer dennoch einen Kampfhund besitzt sollte 10 000 € Strafe zahlen und 1000 Stunden im Tierheim arbeiten müssen......
    Basta!

    Wir mischen uns , da `n bisschen ein - so soll es sein , so wird es sein .

  • Stimmt nicht ... ein "Kampfhund" ist zwar eine potentielle Waffe aber das kommt auf den Besitzer an ...


    Ich bin z.B. Sportschütze und schieße Bogen ... ein Bogen ist 'offiziell' ein Sportgerät aber wisst ihr wie leicht es zur Waffe werden kann ??


    und warum sich jemand einen "Kampfhund" zulegt? - ganz einfach er mag die Hunderasse den Charakter das Aussehen oder warum hällt sich ein Aquarienfreund einen Diskus?


    @Statistiken:


    Quote

    Traue nie einer Statisik die du nicht selbst gefälscht hast.

    Und es kommt bei einer Statistik immer auf den Standpunkt des Betrachters an ... (hat uns mal unser Datenverarbeitungsleher, beim Thema Statistiken erklärt ... viele Grüße Herr Leo B) )


    Gruß


    Tuzzugh

    Ich will nicht sagen: Weinet nicht! Denn nicht alle Tränen sind von Übel[br][br](Gandalf, Die Rückkehr des Königs)[br][br][size=8]


    Schattenkatze im DSA-Quiz:
    "Wer ist einE so großeR VerehrerIn von Königin Yppolita, daß sie/er sogar im eigenen Schlafzimmer einen Schrein zu Ehren Yppolitas hat?"


    meine Antwort:
    "vielleicht ... Schattenkatze?"

  • Kampfhunde nur noch mit Leine und Maulkorb, natürlich auch Meldepflicht.


    Dann bleiben diese Meldungen in Zeitung und Radio endlich aus, wo eines dieser Viecher wieder erschossen werde musste, weil es Amok lief und einen Mensch tötete.


    Über Geschmack lässt sich streiten, aber Doge, Bull. und Co. sind garantiert nicht schön, meiner Meinung nach.


    Gruß
    MC LAINE