Wahrer Name

  • ich habe einen char der einen Wahren namen besitzt . Wie erfährt dieser charakter was sein wahrer name ist und was genau könnte das zum beispiel sein. Die auswirkungen kenne ich ja schon. Desweiteren wäre meine Frage bei wlechen chars der wahre name überhaupt sinnvoll ist. Bei elfen auf jeden fall (der betreffende char bei mir ist ja auch eine elfe) aber wo noch?
    Bei meiner elfe bin ich mir allerdings nicht sicher ob sie den namen schon an anfang kennen muss oder nicht und wenn nein wie könnte sie ihn zum beispiel erfahren oder muss sie ihn überhaupt jemanls erfahren? weiß sie überhaupt das es wahre namen gibt?

  • Elfen dürften wissen, dass es wahre Namen gibt. Ansonsten denke ich, dass ein wahrer Name auf jeden Fall zu anderen intuitiven Zauberern passt. Theoretisch kann aber jeder einen haben. Wenn man einen hat, dann sollte man dem Helden auf jeden Fall irgendwann im Laufe des Abenteuerlebens die Gelegenheit bieten diesen herauszufinden, vielleicht will er es aber selber gar nicht genau wissen.


    Wie dies vonstatten geht?
    Eigentlich nicht zu sagen. Es kann sich um einen Traum oder eine Vision handeln.

    Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse alles, was du sagst. (Matthias Claudius)

  • Ja, also ich find, dass Wahre Namen eigentlich zu jedem Magiebegabten passen (bis hin zum Dillettanten). Enien Wahren Namen kann man natürlich auf recht herkömmliche Art und Weise erfahren, indem man bestimmte Zauber (MWW S. 178) wirkt, schöner wären natürlich andere Szenarien. Vorstellen könnte ich mir natürlich auch Visionen oder Träume, aber geheimnisvoller wäre doch, wenn zB. ein Einhorn den Char auf einmal beim Wahren Namen nennt! Ich denke viele seltsame, mächtige Wesenheiten werden die Möglichkeit haben den wahren Namen irgendwie zu erfahren (Kobolde, Feen, Geister, Dschinni, Gehörnte). Das kann eine sehr schöne Erfahrung sein, es kann aber acuh einen bitteren Nachgeschmack haben, je nachdem wer ihn nun herausbekommen hat ;) Eine weitere Möglichkeit wäre denke ich noch ein Held, der dem Tode nah ist. Jeder kennt ja diese Geschichten... langer weißer Gang... ich sah mein ganzes Leben in einer Diashow... man könnte Golgari nur ganz knapp aus den Fängen gehopst sein, und dabei einen sehr tiefen Einblick in sich selbst erhaschen.


    Vielleicht konnte ich dir damit ja helfen :idee:

  • Der Wahre Name ist doch viel mehr als nur ein Wort. Es ist doch schon so etwas wie eine Astralmatrix in dem Charakter. Ich vergleiche das einfach mal mit dem wahren Namen von Dämonen mit dem man mehr Macht über jene Wesenheiten hat (Beherrschung und Beschwörung erleichtert).


    Der Wahre Name ist dem Spieler und dem Charakter anfangs unbekannt. Stimmungsvoll finde ich es den Namen wie oben beschrieben durch ein mächtiges Wesen zu enthüllen. Aber was wäre, wenn der Erzfeind der Gruppe durch finstere Mächte den Wahren Namen zuerst erführe. Der Charakter ist dann vielleicht gezwungen unterschwellig gegen die Gruppe zu handeln.
    Mit einer langwierigen Magischen Analyse oder ein Ritual ... ein Abenteuer würde ich schon draus machen. Aber man sollte schon dran denken, dass es ein Nachteil ist und sich auch schon mindestens einmal richtig negativ auswirken sollte.

  • Wo wir schon bei einer anderen frage währen.
    Wie erfährt man seinen wahren Namen , oder besser gesagt wie kann ein andere ( ob Feind oder nicht) dessen wahren Namen erkennen.

  • Was haben wir da alles...? Ein Dämon aus Amazeroths Domäne kann ihn sicherlich erfahren. Traumgängerei ist ne recht gute Möglichkeit. Wenn der Charakter ihn kennt kann man auch mit einem einfachen Imperavi ne Menge anstellen, wahlweise auch mit glühenden Eisen und anderen Argumentationsverstärkern.

  • Gerade bei einem Elfen ist es sicher eher ein Lied bzw eine Zaubermelodie.
    Er könnte diese bei der für einen Spieler seltenen Gelegenheit eines Salasandras erfahren oder wenn er sich in Tiergestalt seines Seelentieres befindet.
    Aber wahre Namen können schließlich alles sein: Des Bart eines Kobolts, der Karfunkel eines Drachen, der See einer Wasserfee, ein Bildnis/Statue der Person (sowas kann man bei einem magischen Unfall sicher auch erst später im Abenteuerleben aufreißen), vieleicht eine Art Geistertier (The Crow), die oben genannte Melodie oder eben ein stink normales Wort/Satz/Zeichen.
    Dementsprechend viele abenteuerliche Möglichkeiten gibt es ihn zu erfahren.

  • wie müsste dieser Name (angenommen e sist also wirklich ein name und nicht ein von strahlemann genanntes phänomen) klingen? ich tu mir irgendwie schwer mir einen namen dafür auszudenken; ich weiß, dass im MWW glaube ich steht, dass man den Namen ja umschreiben könnte, aber ich fände es doch besser, wenn man etwas handfestes hat; könnte man für einen wahren namen rein theoretisch aus dem isdira irgendetwas übernehmen (auch wenn es sich nicht um einen elfen, sondern beispielsweise um eine hexe handelt?)

  • Wir hatten mal in ner alten Gruppe einen Dämon aus Amazeroths Domäne, bei dem mann so gut wie jeden Wahren Namen erfahren konnte, wenn man nur den Betreffenden in etwa beschreiben konnte. Man konnte aber auch Infos zu den vorherigen Beschwörern bekommen.
    Nachteil: Der Dämon weiß ab jetzt den Namen des Beschwörers.....

  • Bei manchen Charaktere bietet es sich auch an, dass sie ihren Wahren Namen von anfang an kennen. Zum Beispiel bei Geoden, die ja von Sumu aus ihrem Volk herausgerufen werden. Dies kann durchaus durch eine traumhafte Vision geschehen, bei der der Geode erstmals bei seinem Wahren Namen gerufen wird.


    Der Name selbst entstammt nicht zwangsläufig einer bestimmten Sprache - und wenn dann der in MWW erwähnten Ursprache, die gesprochen wurde, bevor die Kinder Sumus jedes für sich eine eigene Sprache entwickelten.


    Auch sollte man sich das Aussprechen des Wahren Namens mit Effekten vorstellen:
    - die Stimme hat einen überderischen Hall und klingt finster/bedrohlich (Dämonen)
    - ein plötzlicher Sturmwind umbraust den Sprecher, ist aber nicht in der Lage ihn zum Schwanken zu bringen (Drachen)
    - der Name erklingt als Melodie, obwohl man nicht gesungen hat (Elf)


    Und überhaupt sollten Leute, die einen Wahren Namen hören, das Gefühl haben, dass ihnen etwas aus dem Urgrund der Zeiten offenbart wurde.

  • Ich persönlich sehe eigentlich den Wahren Namen ähnlich wie das MWW. Überspitzt gesagt kann ich mir einfach zu gut vorstellen, wie meine Spielrunde bei den Worten des Mächtigen Wesens ™ "Und euer Feind... hat einen Namen, unter dem ihn die Sphären kennen und er lautet Heinz." zu lachen beginnt. Ein völlig profaner Name ist mir diesbzüglich zu stimmungsraubend, da zumindest ich mir keinen ausdenken könnte, der das Mysterium darstellt, dass er sein sollte. Dementsprechend kam bei mir dann meist der Kommentar "Er nennt dir den Namen"/"Du kennst jetzt den Namen", unter dem sich jeder Spieler das vorstellen mag, was er meint.

  • Vielleicht sollte man auch gar nicht den wahren Namen dazu aussprechen müssen. Die Kenntnis des wahren Namens allein reicht schon aus, um Macht über ein Wesen zu haben. Diese Macht wird nicht verringert, wenn man andere Namen verwendet. Das bezeichnete Wesen weiß einfach, dass der Sprecher seinen Namen kennt, und muss folglich folgen.

  • wisst ihr wie das mit dieser 'Seelenhochzeit' ist, also wenn ein Paar jeweils den Namen des/der Geliebten kennt? ISt das dann auch so ein "Folgen müssen" oder eher etwas tiefer gehendes?

  • In dem Abschnitt über Wahre Namen im Buch steht auch, dass der Wahre Name garnichtmal so lang sein muss. Ein, oder zwei laute reichen aus. Das stelle ich mir echt witzig vor^^ Da sitzt vielleicht ein extrovertierter Norbade am gemeinsamen Tisch und mag seine Suppe nicht: "Iiiih... die ist ja total versalzen!". Daraufhin wundert er sich, dass sein Klagelaut auf die hübsche Elfe eine erschütternde Wirkung hat.
    Wenn ich für einen eigenen Helden einen Wahren Namen suche, dann orientiere ich mich sehr gerne an der Tolkienschen Namensschöpfung. In den Anhängen des Silmarillions und des Herrn der Ringe steht ein mannigfaltiges Angebot zur Auswahl.

  • Ich glaube das rien zufällige aussprechen eines Wahren Namen genügt nicht, man muss da schon wissen, dass es ein Name ist und und denjenigen auch meinen. So wi bei einem Zauber: die ausgesprochenen Worte sind nur ein Teil des Spruches und manchmal enen nicht erforderlich. Irgendwo wird der Wahre Name soger damit verglichen was ich weiss.

  • was macht man, wenn man einen wahren Namen erfährt (das müsste man ja spüren, wenn er eine besondere Bedeutung hat), allerdings nicht weiß, zu wem der Name gehört? Oder sieht man dann das Gesicht des Namensbesitzers vor dem geistigen Auge, wenn man den Namen denkt/spricht?


    MrMagister : ich hab aus dem Elbisch nach J.R.R. Tolkien Wörterbuch was zusammengebastelt ^^

  • Dann hat man prinzipiell erstmal ein Stück nutzlose Information, ähnlich wie "Es gibt da eine Dämonensorte, die man mit reinem Wasser verbannen kann". Prinzipiell könnte man aber mit entsprechenden Mitteln (am ehesten wohl Dämonen, da mir in der Spruchzauberei nichts geeignetes einfiele) nach dem Namensträger suchen und würde diesen IMO wohl bereits nach oberflächlicher Untersuchung erkennen.

  • Ich würde sagen, dass man einen Wahren Namen nur dann als solchen erkennt, wenn einem bewusst ist, dass es ein wahrer Name ist.
    Durch zufälliges Hören eines Begriffes oder Lauts ohne die notwendige Verbindung bewirkt gar nichts - man kennt dann eben ein merkwürdiges Wort.


    Bei besonders machtvollen Wesen - einem Großen Drachen oder einer Dämonenarche - würde ich allerdings davon ausgehen, dass der Wahre Name allein durch das Nennen gewisse Effekte bewirkt, ähnlich den Namen der Erzdämonen.


    Zu den Wahren Namen kann ich übrigens nur 'Erdsee' von Ursula K. LeGuin empfehlen, dort funktioniert die Magie fast ausschließlich über die Wahren Namen der Dinge, da kann man sicherlich einiges nach Aventurien übernehmen.