Was spielt ihr im Moment?

  • Eye of the Beholder und Lands of Lore stehen auch noch auf meiner Liste, denn die habe ich damals leider alle verpasst. Müsste mal schauen, ob die GoG Versionen da gut auf klassischer Hardware zum Laufen gebracht werden können. Die Originale in Box sind ja leider alles andere als günstig zu haben.

    Hatte, da jetzt hier ja recht viel in letzter Zeit dazu geschrieben wurde, dann noch mal die Schickalsklinge für den Retro PC ausgepackt. So faszinierend so eine riesige Welt ist, werde ich mit dem Teil nie so richtig warm. In den Städten sieht alles zu gleich aus, die AP Vergabe hängt zu sehr an den Erstbegegnungen mit Gegnertypen und ohne Diagonalen sind die Kämpfe hakelig. Dadurch, dass man das Spiel kennt und weiß wo man Dinge nachschlagen kann, kommt man dann rein, aber es ist doch immer wieder unintuitiv wenn man anfängt. Ich mag ja das Reisesystem und die Dinge, die dabei passieren können, finde es auch gut wie viele Städte und Dörfer man umgesetzt hat und die Geschichte ist auch interessant. Ohne DSA Bonus und die Nachfolger würde ich es aber vermutlich nicht noch mal spielen, weil manches einfach nicht gut gelöst ist.

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  • Glaub mir du weißt nicht alles über Schicksalklinge wenn du hier nicht zu(ge)hörtst: https://www.crystals-dsa-foren.de/ ^^
    (Wieso wohl reizt es mich daraus ein sinnvolles PnP zu basteln.)

    Lands of Lore spielte damals mein Nachbar mit Begeisterung ... mal sehen wann ich in dieses Dungeon hinabsteige.

    ZORK: Der Großinquisitor - witziger als der düstere Nemesis - nähert sich dem Finale. Kennt man in etwa den Weg ist das Abenteuer doch leider schnell rum.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)

    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Wenn Gothic gelegentlich nicht starten will, dann spiele ich zur Abwechslung Siedler 2. Herrlicher Wuselfaktor.

    Kurz vorm Wahnsinn wird's nochmal lustig. 8o :thumbsup:


    Nicht die Taten machen einen Helden, sondern die Lieder, die man über ihn singt. (Wilhelm Auspitzer)

  • Crystals DSA Foren kenne ich natürlich. Hab zwar keinen Account, aber lese wenn ich es spiele immer wieder mal rein. Insgesamt braucht man aber leider auch solche Sekundärliteratur, um bei den Spielen nicht zu viel zu verpassen oder Frustmomente zu vermeiden.

    Habe inzwischen 6 Kartenteile zusammen und ein paar der anderen Nebenqueste und Dungeons auch gemacht, aber gerade bei letzteren gibt es noch gut etwas zu tun. An der generellen Bewertung würde ich auch gar nicht mal so viel ändern. Ich finde die Hauptqueste wirklich gut gelöst. Man startet im Grunde ja wirklich nur mit einer Person sowie deren Wohnort, die man aufsucht und bekommt dort ein paar weitere Namen und Örtlichkeiten genannt und wird so eigentlich ganz geschickt dazu getrieben viel vom Kontinent zu erkunden. Die Gespräche mit den Informanten, die Zufallsereignisse auf den Reisen und der Mut auch mal falsche Fährten auszulegen sind eindeutig die Stärken. Bei der Schicksalsklinge ist zudem die Progression auch noch ganz gut, weil die ersten Stufenaufstiege und die Verbesserung bei der Ausrüstung wirklich sehr spürbar sind.

    Auf der anderen Seite gibt es aber auch so viele Dinge die nerven. Während die Progression an sich gut ist, ist das würfelbasierte Steigern einfach eine Qual. Am Spieltisch kann man mit der Spielleitung ja noch mal darüber reden, aber wenn hier die wichtigsten Talente einfach nicht gesteigert werden können und die LE Würfe kontinuierlich mies ausfallen, ist das manchmal schon etwas ernüchternd. Aber das ist ja mehr ein Kritikpunkt an der Vorlage als am Spiel selber. Ansonsten sind es so ganz viele Kleinigkeiten, die vermutlich auch teilweise daran hängen, dass man den Speicherplatz nicht hatte. Das zum Beispiel sich die Dialoge in Tavernen und bei Händlern immer wiederholen ist für die Stimmigkeit leider nicht gerade gut oder dass es eben nur ein Bild für Händler gibt, egal ob da das Gegenüber laut Text männlich oder weiblich ist. Und zumindest ein paar vereinzelte Grafiken wären für die Dungeons auch wirklich gut gewesen. Ich finde es immer komisch, wenn ich durch einen leeren Gang laufe und dann entweder eine Gegnerhorde direkt vor mir steht oder etwas beschrieben wird, was man in der Grafik halt so rein gar nicht sieht. Auch das Inventar finde ich noch sehr hakelig. Die zusätzlichen Slots für Ringe und Amulette, sowie die Funktion mehrere Schriftstücke in einem Buch zusammenzufassen sind da in den Nachfolgern echt schon einiges wert.

    Mal schauen wie schnell ich mich dann an die wage. All zu lange sollte es hier jetzt ja nicht mehr dauern. Die Nachfolger haben auch eindeutig ihre größeren Probleme, aber ich hoffe die nerven mich dann etwas weniger. Schade dass die Remakes ja nicht gerade gut waren. Eine Neuauflage mit hübscherer Pixelgrafik, vielleicht einem Kaufsystem für Attribute und Talente sowie einer moderneren Bedienung würde ich ja gerne nehmen, aber das ist dann wohl einfach zu nieschig, als dass man es noch mal versucht.

  • Was Grafik, Bilder oder "plötzliche Gegner" angeht, das war damals eher Norm. Das NLT2 insgesamt besser aussieht, ja. Wurde das Spiel rechzeitig fertig, nein. Ist es trotzdem spielbar - ja.

    Es gibt zudem weitaus mehr Dialogmöglichkeiten, ausgehend vom CH des Sprechers.

    Ich werde wohl tatsächlich noch einmal Pool of Radiance spielen, da fällt alles weg, da freut man sich über jede Pixelgrafik - und auch hier ist erst Azure Bonds besser.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)

    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Also es gab ja zum Beispiel Dungeon Master, Eye of the Beholder oder Might and Magic 3 die schon vor der NLT erschienen und bei denen man die Gegner in der Spielwelt sah, aber auch einfach ein bisschen mehr Deko innerhalb der Dungeons hatte als nur Truhen darzustellen. Hier war der Kampmodus aber natürlich ein anderer. Aber ein Spiel wie Amberstar, das im Gegensatz zum Nachfolger noch eher etwas altbacken war, zeigte auch die Gegner in den 3D Passagen an und wechselte dann ähnlich wie die NLT Spiele ja in einen separaten Kampfmodus. So etwas hätte ich auch hier schöner gefunden. Es war also zumindest durchaus möglich und zumindest halbwegs verbreitet. Sicher war es auch nicht unüblich darauf zu verzichten, aber ich fand es schon früher immer ein bisschen immersionsstörend, wenn aus dem Nichts ein Kampf beginnt oder man durch einen leeren Raum läuft und eine Textbox dann fragt, ob man die Betten durchsuchen will. Das war dann ja in Schatten über Riva zum Beispiel schon etwas besser gelöst.

    Ok. Wie wirkt sich das CH denn da auf Händlerdialoge bzw. das Reden mit dem Wirt in Tavernen aus? Das es bei den Informanten einen Unterschied macht, ist zu bemerken, aber bei Händlern, Schmieden und Wirten scheint sich das für mich, egal wo man ist, nie groß zu unterscheiden und sich sehr oft zu wiederholen. Ich finde zumindest die ansprechbaren Themen ab Sternenschweif wesentlich besser und hatte da auch das Gefühl, dass sich die Antworten je nach Gesprächspartner stärker unterschieden.

    Sonst muss ich ja leider feststellen, dass ich in ältere Titel wie eben die Goldbox Spiele leider nicht mehr wirklich reinkomme. Irgendwie hilft Nostalgie bis zu den Titeln, die man selber noch aktiv miterlebt hat oder sich zumindest so ähnlich anfühlen, aber wenn es dann technisch noch mal eine Stufe davor ist, fällt es mir leider schwer mich da reinzuarbeiten. Wenn man sich mal beispielhaft ein Spiel daraus anschauen will, welches könnte man sich da am besten rauspicken?