kampfstab und kk

  • hallo!


    wiso sind die manöver befreiungsschlag, windmuehle in verbindung mit einem kampfstab immernoch so kk intensiev?
    ich meine, wenn man den kampfstab beherrscht, könnte man doch diese manöver ausführen, ohne soviel kk haben zu müssen.
    son kampfstab hat einfach nen längeren hebel als z.B.: n schwert. also kann man damit doch auch mit weniger kk leute umreissen oda nicht?

    funktionless art is simply tolerated vandalism - [br]i am a vandal.

  • Ich denke, dass es z.B. bei der Windmühle noch immer einen großen Kraftaufwand erfordert, um einen gegnerischen Schlag (der ja sogar noch eine Ansage hatte) in die richtige Richtung umzulenken. Selbst wenn du mit dem einen Ende des Stabes parierst und das andere zum Zuschlagen nutzt, ist dennoch eine hohe KK erforderlich, um diese Attacke noch kontrolliert und gezielt auszuführen. Das ist bei anderen Waffen auch nicht anders, denn das Manöver Windmühle basiert ja darauf, dass man den gegnerischen Schwung umlenkt.


    Für den Befreiungsschlag gilt, dass man ja mit einer Attacke mehrer Gegner angreift, um sie zurückzudrängen. Dabei muss man ja in Kauf nehmen, dass durchaus jeder Gegner getroffen werden kann und der Aufprall die Wucht des Stabes mindert. Also muss man schon über eine gewisse Grund-KK verfügen, um überhaupt eine solche Ausganswucht erzeugen zu können.


    Der Kampfstab hat nicht unbedingt einen längeren Hebel als ein Schwert. Es ist davon abhängig, wie du ihn greifst und wie du ihn einsetzt. Er hat den Vorteil viele Griffmöglichkeiten zu bieten und somit kann man vielseitiger kämpfen, was diese Ganzen Manöver überhaupt erst möglich macht. Das Manöver "Umreißen" ist übrigens eine Variante der Finte und basiert darauf den Gegner dadurch zu Fall zu bringen, dass man ihm möglichst geschickt das Standbein wegzieht. Dazu ist ein Stab ideal geeignet, weil man mit ihm wunderbar in den Gegner hineingehen kann und dann das eine Ende zwischen seine Beine bringt, ohne seine Defensive zu vernachlässigen. Mit Wucht hat das allerdings herzlich wenig zu tun.

    ct2.gif[br][br]"Keuscheit ist die unnatürlichste aller sexuellen Perversionen."
    [br]"Das Wesen eines Genies besteht zu 5 Prozent aus Inspiration und zu 95 Prozent aus Transpiration." [Albert Einstein]

  • Und außerdem wird dadurch verhindert, dass die generell eher KK-schwachen Magier mit ihren Zauberstäben nicht in den Genuss dieser SF kommen können. :lach:

  • Bei der Windmühle ist zudem zubedenken, dass die Länge zum eigenen Nachteil werden kann. Wenn du den Stab nämlich tatsächlich am unteren Ende greifst, um eine höhere Hebelwirkung zu erzeugen, ist es wesentlich schwerer den gegnerischen Angriff zu parieren. Versuch mal einen Schlag mit dem Ende eines langen Stabes abzufangen. Du benötigst wesentlich mehr Kraft als wenn du es mit einem kurzen stabilen Rohr versuchst.

  • Quote

    son kampfstab hat einfach nen längeren hebel als z.B.: n schwert.


    Hebel nützt nix: Du musst zwar weniger hart drücken, aber dafür den Stab umso weiter bewegen. Damit bleibt der Energieaufwand gleich ("Goldene Regel der Mechanik").

  • so ganz überzeugt bin ich nicht. vielleicht können wir uns darauf einigen, dass man zwar nicht soviel kk braucht für die entsprechenden handlungen, dafür aber mehr geschick.


    Magier: son magier mit kk 15 sähe ja auch dämlich aus... :lol:

    funktionless art is simply tolerated vandalism - [br]i am a vandal.

  • Nimm einen Olporter, der als Thorwaler eh KK+1 bekommt - dann geht das, obwohl es sich wohl dennoch empfehlen würde, die 14er auf die für einen Magier mehr relevanten Grundeigenschaften zu verteilen. ;)



    Nun, wie bereits gesagt wurde, manche Manöver erfordern nun wirklich viel Kraft - wer gleich mehrere Leute auf einmal umhebeln will, muß dafür auch mehr Kraft einsetzen.