Dunkles Aventurien

  • Ich hatte mir mal überlegt, wie ein düsteres Aventurien aussehen könnte. Das Ausgangsszenario ist, dass die zweite Dämonenschlacht nicht durch göttlichen Einfluss gewonnen wurde, sondern in einem Massaker endete, in dem beide Armeen vernichtet wurden. Die führt zu einem zweiten dunklen Zeitalter, in dem es keine Großmacht gibt, die Aventurien irgendwie beherrscht.

    Das Liebliche Feld, AKA Horasreich, existiert zwar, aber nicht als eigenständiges Reich, sondern als myranische Kolonie, auch wenn der Kontakt mit Myranor nur kurze Zeit bestand. Diese kurze Zeit hat genüg, um myranische Strukturen zu reetablieren. Als Horasiat Aventuria ist es eine Regionalmacht, die im ständigen Konflikt mit ihren Nachbarn steht.

    Das Mittelreich konnte sich nie bilden. An seiner Stelle befinden mehrere Königreiche, Herzogtümer, Grafschaften und Stadtstaaten, die um die Vorherrschaft in der Region streiten. Gareth ist nur ein unbedeutendes Dorf. Im Reichsforst hat sich ein Elfenreich etabliert. Die Dämonenbrache ist ein von daimoniden Monster verseuchtes Ödland. Um Beilunk herum hat sich das Königinnenreich der Amazonen gebildet, in dem Männer kaum Rechte beseitzen.

    Das Moghulat Oron ist in dieser Zeitlinie der Name Araniens, denn der tulamidische Einfluss ist hier viel stärker, gleichzeitig ist das typisch aranische Matriarchat viel ausgeprägter.

    Die meisten wichtigen NSCs sollte es eigentlich nicht geben. So wurden Rohal und Borbarad hier nie wiedergeboren und haben deshalb ihren Konflikt hier nie beenden können. Es gibt aber auch Ausnahmen. So ist Nahema die wichtigste Beraterin von Nedime, der Moghula von Oron. Pardona ist hier eine Hochelfe, die nicht nur eine der Fürsten des Elfenreichs ist, sondern auch eine verbissene Kämpferin gegen die umtriebe des Namenlosen. Sie ist übrigen stumm, da ihr schon vor Jahrhunderten die Zunge von einem hochrangigen Diener des Namenlosen herausgerissen wurde (das behauptet sie jedenfalls). Galotta ist hier kein hochrangiger Dämonenpaktierer, sondern ein skrupelloser aber trotzdem hochangesehener Adliger und (Schwarz-)Magier, mit einer Vorliebe für elfische Sklavinnen.

    Wer will, kann hier eigene Ideen einbringen.

  • Zerfall von Nostria, vielleicht. Ein Bündniss aus Thorwal und Andergast die, das Königreich Nostria eroberten. Thorwal um ihre stärke gegen die "Invasoren aus dem Westen" zu sichern und Andergast brauchte nie wirkliche Gründe, um den Frieden mit Nostria zu brechen. (Dort hast du dann die möglichkeit dunkle versionen von Robin Hood Szenarien Platz finden zu lassen, weil sich wieder ein neuer "nostianisch patriotischer Widerstand" gebildet hat und gurilla Krieg gegen die Obrigkeit führt.)

    Das "Imperium Al'Anfa" konnte ohne die Hilfe eines starken Mittelreichs auch nie entstehen, im Tiefen Süden haben sich neben den introvertiereten Waldmensch Sippen auch noch archaische Sekten verschiedener Götter gebildet, Menschenopfer sind keine Seltenheit und werden als Notwenigkeit verkauft, um den Schutz der Götter vor dämonischen Einflüssen zu gewährleisten.
    Das was die offizielle Zeitline "Kaiser-Derek-Linie" beizeichnet bei dir einen streifen an Stadtstaaten in denen eine archaische Form von Phex (nicht Feqz) verheert wird, hier regiert das Geld. Prostitution, Schutzgelderpressung, Korruption und Intriegen. Städte ändern immer wieder ihren Namen, mit dem "Handelshaus" (oder eher Verbrecherkartell) das gerade das sagen in der Stadt hat und sich gegen Konkurrent behaupten konnte.

    Im Hohen Norden kämpf das einzige lose Bündniss zwischen Menschen, Firn- und Waldelfen gegen die Horden des vereinten Goblin Königinnenreiches, das sein Machtzentrum von der Gelben Sichel in alle Himmelsrichtungen ausdehnt. Die Firnelfen mussten ihre Wacht im ewigen Eis aufgeben, nachdem Pardona die Shakargra nicht mehr unter Kontrolle behalten konnte und bei ihnen als "die falsche Göttin" entlarvt wurde, sind viele von den Dunkelelfen an die Oberfläche geströmt und versklaven Yeti um in den langen Nächten das Svelttal und das (nie existente) Bornland zu überfallen, um Opfer für den Namenlosen und die Erzdämonen zu entführen, denen ihre Sippen dienen.

    Pardona hat sich mit ihren wenigen Getreuen Shakagra bis nach Tharun zurückgezogen und baut dort eine Magokratie auf die dem Namenlosen (so er denn kommen möge) die Stirn bieten kann. Chimärologie, Dämonologie und Golemmantie werden hier genauso erforscht und vorangetrieben wie Elementarismus und Hellsicht-Magie. Doch der Konflikt mit den Alt-Eingesessenen Mächten Tharuns macht die Arbeit zäh und langsam.

    Willst du den ganzen Kreislauf mit "Alveraniar des verborgenen Wissens" vs. "Alveraniar des verbotenen Wissens" komplett streichen oder andere Figuren in diese Rollen setzen?

    Nerdismus trifft auf Boomer trifft auf Flachwitz-Humor

    Ergebnis 'Ich'

  • Diese parallele Zeitlinie/Globule soll eine Sword & Sorcery-Welt sein, so wie man es noch in den allerersten DSA-Abenteuern spüren konnte. Das Technologielevel ist deutlich niedriger. Die einzelnen Reiche sind entweder zersplittert oder konnten sich nie bilden.

    Pardona hat sich mit ihren wenigen Getreuen Shakagra bis nach Tharun zurückgezogen und baut dort eine Magokratie auf die dem Namenlosen (so er denn kommen möge) die Stirn bieten kann. Chimärologie, Dämonologie und Golemmantie werden hier genauso erforscht und vorangetrieben wie Elementarismus und Hellsicht-Magie. Doch der Konflikt mit den Alt-Eingesessenen Mächten Tharuns macht die Arbeit zäh und langsam.

    Das passt überhaupt nicht, wie du oben nachlesen kannst.

    Display Spoiler

    Pardona ist nämlich nicht mehr die Zunge des Namenlosen, denn dieses Artefakt is so einzigartig, dass es bei der Entstehung dieser Globule nicht übernommen werden konnte. Ohne diesen Einfluss des Namenlosen ändert sich ihr Verhalten. Sie wurde dadurch elfischer.

    Willst du den ganzen Kreislauf mit "Alveraniar des verborgenen Wissens" vs. "Alveraniar des verbotenen Wissens" komplett streichen oder andere Figuren in diese Rollen setzen?

    Ist komplett gestrichen, da alle Alveranier einzigartig sind und deshalb in dieser Globule nur dann sein können, wenn sie nicht in einer anderen Globule sind.

    Zerfall von Nostria, vielleicht. Ein Bündniss aus Thorwal und Andergast die, das Königreich Nostria eroberten. Thorwal um ihre stärke gegen die "Invasoren aus dem Westen" zu sichern und Andergast brauchte nie wirkliche Gründe, um den Frieden mit Nostria zu brechen. (Dort hast du dann die möglichkeit dunkle versionen von Robin Hood Szenarien Platz finden zu lassen, weil sich wieder ein neuer "nostianisch patriotischer Widerstand" gebildet hat und gurilla Krieg gegen die Obrigkeit führt.)

    Passt eigentlich auch nicht wirklich, da hier ein größeres Reich entsteht. Das Thema ist aber Zersplitterung.

  • Wenn Du ein Aventurien willst, in dem wirklich keine großen Reiche oder Staatengebilde existieren, stellt sich die Frage, ob eine mit einem (beidseitigen) Pyrrhussieg beschlossene zweite Dämonenschlacht überhaupt ausreicht, um eine solche Transformation auf den Weg zu bringen. Von einer World-Building-Warte aus weniger aufwändig wäre es wahrscheinlich, die Uhr einfach zurückzudrehen - in die Dunklen Zeiten z.B. - und dann zu überlegen, warum Bosparanisches Reich und Diamantenes Sultanat eben nicht den Grundstein für die mittelländische und tulamidische Zivilisation legten, sondern so richtig den Bach runtergingen. Aventurien ist aber nun mal als ein sehr tolkienesques Setting entworfen worden, d. h. seine Entwicklung folgte und folgt - sowohl in seinen bespielbaren Gegenwarten als auch in den diesen vorgeschalteten Vergangenheiten - dem Telos einer Zivilisationsgeschichte. Dass das Setting damit irgendwann in eine Art "Zivilisationsstarre" fiel, ist den Autoren dann auch aufgefallen, und dann wurde der große Hammer (vulgo Jahr des Feuers) rausgeholt... Auch hier könnte man ansetzen und sich fragen, was passiert wäre, wenn die (katastrophaleren) Ereignisse des JdF nicht auf das zentrale Mittelreich beschränkt gewesen wären und

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    Kholak-Kai und endloser Heerwurm einmal quer über den Kontinent geflogen/marschiert wäre(n).

    Das Aventurien an unserem Tisch ist im Übrigen ziemlich dunkel. Wir spielen überwiegend in den Schattenlanden wie sie im gleichnamigen Band (G14) beschrieben werden und ignorieren die Ereignisse der Splitterdämmerungskampagne, mit der Aventurien m.E. wieder zurück in die Zivilisationsstarre geworfen wurde.

  • Ich hatte die Zweite Damonenschlacht gewählt, weil sie nur durch direktes göttliches Eingreifen ein gutes Ende nahm. Wenn dies aber nicht möglich gewesen wäre, weil die Götter gerade in einer anderen Globule direkt eingreifen mussten, wäres es am Ende doch zu der gleichen Katastrophe gekommen, wie nach der ersten Dämonenschlacht. Und ohne das Mittelreich und seiner Expansion in wirklich alle Teile Aventuriens, wären viele anderen Entwicklungen doch auch nicht zu Stande gekommen.

    Das ist nämlich auch ein Aspekt dieses Projekts. Alle Ereignisse, bei denen irgendwelche Götter direkt eingegriffen haben, fanden nicht statt, weil die Götter dafür gleichzeitig an zwei Osten hätten sein müssen. Das gleiche gilt auch für einzigartieg karmale Artefakte, die aus anderen Sphären stammen. Diese Globule ist nämlich eine direkte Kopie Deres.

    Deshalb konnte sich auch Rastullah hier nicht in Unau offerbaren, weil er dies gleichzeitig in der ursprünglichen Globule tat. In dcer Folge konnte auch das Kalifat nicht gegründet werden und die tulamidischen stämme der Khôm sind immer noch unabhängig und gehen ihre eigenen Wege.

    Almada ist ebenfalls ziemlich zersplittert. Der West gehört als Provinz Yaquirien zum Horasiat Aventuria, der Süden ist der tulamidischen Emirat, der Osten und Norden besteht aus einer Mischung aus unabhängigen Stadtstaaten und kleinen Fürstentümern. Und Brig-Lo ist ähnlich der Dämonenbrache eine von daimonidischen Monster verseuchte Einöde.

  • Sicherlich wäre das Ausbleiben göttlichen Eingreifens in für die Schöpfung kritischen Momenten ein weiterer Faktor, der den Prozess der aventurischen Geschichte in die gewünschte Richtung lenken könnte. Was Dir vorzuschweben scheint, ist im wesentlichen ein Grim Dark Setting und die sind in den meisten Fällen menschengemacht. D.h. ich würde mir auf alle Fälle noch ein paar irdische bzw. profane Dinge einfallen lassen, die den Zustand der Welt hervorgebracht haben bzw. erklären können. Kriege wären hier ein probates Mittel und zwar deutlich umfangreichere und langfristigere als Khom-Krieg, Orkensturm und Borbarad-Krise. Hier dürfen es ruhig dreißigjährige oder hundertjährige Kriege sein. Das Standard-Aventurien ist insgesamt nicht nur zu friedlich, seine Kriege sind auch viel zur kurz: Hohes Potential, den Kontinent richtig durch den Wolf zu drehen, hätten nämlich auch die Magierkriege gehabt, wenn man sie nicht nach fünf Jahren schon vorbei gewesen wären. Dann gäbe es in Aventurien wahrscheinlich auch viel mehr chaotische Phänomene wie Sphärenrisse, Totenmoore oder Dämonenbrachen.

    Edited once, last by ElysianEagle (August 2, 2026 at 10:54 AM).

  • Dein Szenario wird so ähnlich in Wege der Zauberei beschrieben, in den Parallelwelten (S. 363), "Der Sieg der Dämonen". Kein Eingriff der Götter, kurzlebiger Sieg von Hela-Horas, dann Chaos und Anarchie.

    Quote

    Welt: Zersplitterte Reiche, unabhängige Stadtstaaten, ein großes Orkreich, das sich von den Grauen Bergen bis zum Ochsenwasser, vom KVill bis zu den Windhager Bergen erstreckt, sowie die Präsenz zahlreicher Dämonenkulte prägen Aventurien. Städe sind Festungen in gefährlicher Wildnis, in die sich niemand ohne Bedeckung wagt. Zahlreiche Daimoniden und dämonische Kreaturen machen die Lande unsicher und sammeln sich um das große Siegesmonument der Dämonen: das Pandämonium von Brig-Lo. Mit Ausnahme der Beschwörungsmagie liegen magische und technische Forschung brach. Ein organisiertes Gildenwesen ist unbekann, lediglich einige Naturzauberer (Hexen, Druiden, Schamanen) halten zueinander Kontakt. ( WdZ , S. 363)

    In einer solchen Welt könnte der dämonenbekämpfende Kult des Güldenen durchaus Anziehungskraft auf "rechtschaffene" Bewohner ausüben - Feuer mit Feuer bekämpfen, der Stärkere setzt sich im Kampf durch, etc. Damit wäre deine Pardona vielleicht eher eine Ketzerin/Untergrundkämpferin gegen einen Herrschaftskult, der sich in zahlreichen Städten Macht und Einfluss gesichert hat. Die Zersplitterung und dämonische Umtriebe würden auf der einen Seite Magier in ein schlechtes Licht rücken, ohne Bindung an die Gilden würde schwarze Magie losgeslöst von Standesfesseln agieren können, auf der anderen Seite hätte man weißmagische Fanatiker, die Dämonen verbannen und Hexer verbrennen, eine Durchmischung von Bannstrahler-Kult und Weißmagiern. Das Wissen über Elfen und die Völkerverständigung (viel gefördert durch Rohal und seine Anhänger) würden brach liegen, Elfen würde misstraut werden, der einfache Bauer wird keinen Unterschied zwischen einem "Elfengeist aus den Wäldern" und einem daimoniden Wolf machen, der die Schafe reißt (wahrscheinlich ist der Elf der daimonide Wolf). Die Kirchen würden von befestigten und bewachten Klöstern aus die umliegenden Ländereien regieren und Schutz gegen Gehorsam versprechen, wahrscheinlich auch viel mehr um Einfluss untereinder kämpfen. Mehr Paranoia, mehr Grabenkämpfe, mehr Fanatismus.

    Thorwaler Piraten an der gesamten Westküste, im Norden ständige Abwehrkämpfe gegen die Orks in einem umkämpften Ödland.

    Brabak als Zentrum der schwarzen Magie als regionale Großmacht, Al'Anfa bildet ohne Golgaris Erscheinen keinen staatlichen Boronkult aus. Ohne die starke Hand der Boronskirche ist die Stadt geprägt von diveren Dämonen- und Todeskulten mit großem Einfluss des Namenlosen.

    Interessanterweise entwickelt sich Maraskan wie bisher, da der Rur-und-Gror-Glaube nicht auf ein aktives Eingreifen der Götter angewiesen ist...

    Kommunizieren allein reicht nicht - man muss auch verstanden werden.

  • Finde ich mega spannend, solche "What if" Szenarien.

    Hier ein paar Punkte, die mir dazu eingefallen sind:

    Den Zeitpunkt deiner alternativen Geschichte finde ich gut. Aber ich würde diesen Punkt schon 100 Jahre vorher vorbereiten:

    Schlüsselereignis: Anhänger des Namenlosen ermorden einen Silamhoras.

    Unmittelbare Folgen:

    Das Silamhoras-Edikt wird nie erlassen. Die Zwölfgötterverehrung entwickelt sich nicht zu der bekannten, einheitlichen Form.

    Al'Anfa wird nicht erobert.

    Das Großmogulat Elem besteht weiter.


    Die Idee vom Amazonenreich finde ich klasse: Ein mächtiger Staat an der Ostküste Aventuriens, ungefähr von Perricum über das heutige Aranien bis in Richtung Nordtobrien.

    Gesellschaft: Eine ausgeprägte, unterdrückende Matriarchie, in der Frauen die politische und religiöse Macht innehaben.

    Staatsreligion: Rondraja, eine Verschmelzung von Rondra und Rahja, deren Kult deutlich blutiger und fanatischer geprägt ist als die ursprünglichen Glaubensvorstellungen.

    Innerer Konflikt: Immer wieder entstehen Belkelel-Kulte, die als religiöse Unterströmung oder Versuchung innerhalb des Reiches auftreten.


    Mein Vorschlag für den Süden:

    Al'Anfa wird nie erobert. Später wird die Stadt bzw. Region von einer verheerenden Seuche heimgesucht und fast entvölkert.

    In der Folge entstehen im Süden zahlreiche Staaten der Waldmenschen, die den Kontinent politisch prägen.

    Einige dieser Waldmenschenreiche entwickeln sich zu mächtigen, teils expansionistischen Staaten und übernehmen eine ähnliche Rolle, wie sie Al'Anfa im offiziellen Aventurien innehat.

    Al'Anfa selbst entwickelt sich zu einem Zentrum eines voodooähnlichen Kultes, der der Stadt eine ganz eigene religiöse und kulturelle Identität verleiht.


    Neue Tulamidenland:

    Das Tulamidenreich wird maßgeblich durch das fortbestehende Großmogulat Elem geprägt.

    Es entsteht eine Verschmelzung aus menschlicher und Echsenkultur, ergänzt durch Einflüsse der Karkonian.

    Die Marus bleiben ein bedeutender Bestandteil von Gesellschaft, Politik und Kultur.

    Die chimärischen Traditionen Elems gehen nicht verloren, sondern entwickeln sich weiter und bleiben ein prägender Teil von Wissenschaft, Magie und Handwerk.

    Dadurch erhalten die Tulamidenlande eine völlig eigene Identität, die sich deutlich vom offiziellen Aventurien unterscheidet und nicht nur eine Variante des bekannten Bosparan-Erbes ist.


    Der wilde Norden:

    Das Neue Reich entsteht nie und Rohal wird nie Kaiser. Dadurch entfallen zahlreiche prägende Ereignisse der aventurischen Geschichte:

    die Priesterkaiserzeit,

    die Klugen Kaiser,

    das Rohalsche Reich.

    Da es das Neue Reich nicht gibt, wird vermutlich auch der Theaterritterorden nie gegründet.

    Die Goblins werden daher nicht entscheidend zurückgedrängt.

    Ich bin kein Freund von einem Groß-Goblin-Reich, aber ich fände spannend, wenn das heutige Bornland nie "zivilisiert" wird.

    Es bleibt ein wildes Land, wo Orks & Goblins, Nievesen & Norbarden, Elfen & Dunkelelfen, Eisbarbaren & Yetis sich frei entfalten konnten.


    Zwerge:

    Ohne Rohals Bündnis gibt es keine große Freundschaft mit den Menschen. Doch die Zwerge werden keine isolierte Randkultur, sondern eine technokratische Großmacht.

    Da es die historischen Bündnisse mit den Menschen nie gab, geben sie ihr Wissen nicht weiter.

    Erfindungen wie Armbrüste, Festungsbau, Belagerungstechnik, Metallurgie und Ingenieurskunst bleiben jahrhundertelang zwergische Geheimnisse.

    Während die Menschen sich politisch und religiös entwickeln, perfektionieren die Zwerge ihre Technik über Generationen hinweg.

    Im Ergebnis verfügen sie über Technologien, die auf Menschen beinahe wie Magie wirken.

    Orks:

    Da das Mittelreich nie existierte, würden die Orks in ihrer Expansion nicht eingeschränkt. Heißt das, sie beherrschen den Norden?

  • Ein weiterer Aspekt:

    Dadurch wird der Krieg der Kriegsgötter nicht mehr nur eine zukünftige Prophezeiung, sondern ein bereits schwelender geopolitischer Konflikt. Die Welt wäre praktisch schon in mehrere "Kriegsphilosophien" aufgeteilt. ⚔️

    Eine mögliche Ordnung wäre:


    Norden: Brazoragh – Der Krieg als Stärke und Prüfung

    Die orkischen Reiche könnten Brazoragh als zentralen Kriegsgott verehren.

    Krieg ist hier kein notwendiges Übel, sondern ein Weg zu Ehre, Rang und göttlicher Anerkennung.

    Ohne Mittelreich als Gegengewicht könnten die Orks viel stärker expandiert sein.

    Der Norden wäre geprägt von Stammesbünden, Kriegerkulten und dem Recht des Stärkeren.

    Westen: Shinxir – Der Krieg als Strategie und Gemeinschaft

    Shinxir wäre der "modernste" Kriegsglaube.

    Nicht der einzelne Held zählt, sondern die perfekte Ordnung einer Armee.

    Das könnte wunderbar zu einer westlichen Militärmacht passen: Legionen, Taktiker, Logistik, Disziplin.

    Der Krieg wird zu einer Wissenschaft.

    Süden: Kamaluq und Kor – Der Krieg als Jagd und Blut

    Eine spannende Kombination:

    Kamaluq als urtümliche Kraft, Natur, Jagd, Raubtier.

    Kor als Kampf, Schmerz, Vertrag und blutige Ehre.

    Daraus könnte ein sehr archaischer Kriegerkult entstehen.

    Gerade mit den Waldmenschenstaaten und dem veränderten Al'Anfa wäre das ein starker Gegenpol zu den zivilisierten Reichen.

    Osten: Rondraja – Der Krieg als Leidenschaft und Opfer

    Dein Amazonenreich hätte damit die emotionalste und religiös aufgeladenste Variante.

    Krieg ist nicht nur Pflicht, sondern eine heilige Verbindung aus Ekstase, Schönheit, Schmerz und Opfer.

    Der Übergang zu Belkelel-Kulten wäre hier besonders gefährlich:

    Wann endet die Hingabe?

    Wann wird Leidenschaft zu Grausamkeit?

    Wann wird Opfer zu Selbstzweck?


    Damit wäre der große Krieg der Kriegsgötter kein einfacher Kampf "Gut gegen Böse", sondern ein Konflikt verschiedener Weltbilder.

  • Von einer World-Building-Warte aus weniger aufwändig wäre es wahrscheinlich, die Uhr einfach zurückzudrehen - in die Dunklen Zeiten z.B. - und dann zu überlegen, warum Bosparanisches Reich und Diamantenes Sultanat eben nicht den Grundstein für die mittelländische und tulamidische Zivilisation legten, sondern so richtig den Bach runtergingen.

    Das ist vielleicht sogar doch eine bessere Idee. für das Bosparanische Reich hat FRAZ einen guten Vorschlag, für den ich eine interessante Variante (s.u.) gefunden habe.

    Das Standard-Aventurien ist insgesamt nicht nur zu friedlich, seine Kriege sind auch viel zur kurz

    Darüber habe ich mich damals bei den Verantwortlichen auch schon mal beschwert. Es wird einfach viel zu schnell der Status Quo Ante hergestellt. Ich hätte es für realistischer gefunden, wenn JdF zum Untergang des Mittelreichs geführt hätte und wenn alle dunklen Lande, inklusive Oron, wesentlich länger bestanden hätten. Auch der Bürgerkrieg im Horasreich hätte deutlich länger dauern müssen. Aber dies wäre ein anderes Projekt.

    Dein Szenario wird so ähnlich in Wege der Zauberei beschrieben, in den Parallelwelten (S. 363), "Der Sieg der Dämonen". Kein Eingriff der Götter, kurzlebiger Sieg von Hela-Horas, dann Chaos und Anarchie.

    Ich will Sword & Sorcery und nicht Grim Dark.

    Hier ein paar Punkte, die mir dazu eingefallen sind

    ...

    Das sind doch etliche gute Ideen.

    Gerade der Punkt um die Ermordung von Silem-Horas gefällt mir. Ich denke, dass ich mir da doch etwas von MIDGARD abschaue. Dort gab es mal eine Mega-Kampagnhe namens Zyklus der Zwei Welten, in dem eine Zeitreise dazuführte, dass eine Parallelwelt entsteht, in dem die Dunklen Meister den Krieg der Magier (ja, dort gab es auch einen, der aber wesentlich zerstörerischer war) gewonnen haben. Ich denke, dass hier die Zeitreise einer Heldengruppe dazuführte, dass sie eine eigentlich unbedeutende Person töten, deren Nachkommen sowohl für das Bosparanische Reich als auch für das Diamantene Sultanat äußerst wichtig waren. Was dann dazu führte, dass Silem-Horas nie geboren wurde. Oder noch gemeiner: Silem-Horas war ein Zeitreisender, aus der aventurischen Gegenwart. Und genau dadurch entsteht die Parallelwelt. Die Gemeinheit ist, dass das offizielle Aventurien die durch die Zeitreise entstandene Parallelwelt ist. :evil:

    Obwohl Deine Ideen gut sind, haben viel davon doch das Problem, dass sie keine Zersplitterung beinhalten. Es sollte eigentlich nichts größeres geben als ein mittelreichisches Herzogtum. Selbst das Horasiat Aventuria (warum die Myraner nicht den alten Namen für das wiedereingerichtete Horasiat verwendet haben, wird innerabventurisch für immer ein Rätsel bleiben) besteht nicht aus dem gesamten Lieblichen Feld. Neben Sword & Sorcery ist Zersplitterung auch ein Thema.

    Direktes göttliches Eingreifen ist zwar möglich, aber nie zum gleichen Zeitpunkt wie im offiziellen Aventurien. Folglich kein Eingreifn der Götter in der (jetzt doch nicht mehr stattfindenden) Zweiten Dämonenschlacht und auch keine Offenbarung Rastullahs.

  • Es gibt ja das Gerücht, dass Amazerot darauf verzichtet hat, eine erzdämonische Zitadelle zu schaffen.

    Gleichzeitig gibt es aber mit der Spiegelhalle eine Benennung für diese erzdämonischen Zitadelle.

    Unsere Interpretation ist Irribars Spiegelkabinett

    (angelehnt an die Spiegelwelten aus Star Treck)

    Nicht eine einzige erzdämonische Zitadelle, sondern unzählige verstreute Globulen über Dere.

    Jede Spiegelhalle ist:

    • ein Fragment einer möglichen Wirklichkeit,
    • eine Welt, in der ein bestimmter Wendepunkt anders verlaufen ist,
    • ein dunkles Spiegelbild der Welt
    • eine Versuchung oder Warnung,
    • ein "What if?" Gedankenspiel.

    Beispiele:

    • Yppolita hat ihre Schwester gestürzt (oder ihren Platz eingenommen).
    • Das Echsenreich ist nie untergegangen.
    • Orks haben den Kontinent erobert und herrschen mit eiserner Hand.
  • Dies passt je aber nicht ins Konzept.

  • Denk bitte daran, dass wir deine Welt, ausschließlich aus deinem Post, kennen.
    Wir werfen hier Ideen rum und du musst sie in dein Konzept einpflegen, das können wir unmöglich für dich erledigen.
    Wir liefern nur Inspiration und denkanstöße. Wie weeit du von bestehenden Konzepten deines Worldbuildings abweichen möchtest und/oder Ideen aus einzelnen Post übernimmst, ist deine Sache.
    Anpassung wird aber immer dein Job bleiben.

    Ich verstehe zum Beispiel nicht wie und warum Pardona plötzlich "nur" eine Hochelfe ist.
    Hast du ihre gesamte Schöpfungsgeschichte umgeschrieben so das sie Hochelfische Eltern hat?
    Das würde ja auch nicht in dein Konzept passen, nicht wahr?!

    Nerdismus trifft auf Boomer trifft auf Flachwitz-Humor

    Ergebnis 'Ich'

  • Denk bitte daran, dass wir deine Welt, ausschließlich aus deinem Post, kennen.
    Wir werfen hier Ideen rum und du musst sie in dein Konzept einpflegen, das können wir unmöglich für dich erledigen.
    Wir liefern nur Inspiration und denkanstöße. Wie weeit du von bestehenden Konzepten deines Worldbuildings abweichen möchtest und/oder Ideen aus einzelnen Post übernimmst, ist deine Sache.
    Anpassung wird aber immer dein Job bleiben.

    Das ist mir klar. Ich gluabe, dass ich die grundlegenden Prinzipien dieser Welt eigentlich schon genannt habe:

    • Sword & Sorcery
    • dunkel und düster, aber kein Grim Dark
    • Zersplitterung und damit kein Reich, Staat, etc. was größer ist als ein mittelreichisches Herzogtum
    • Zeitlinie/Globule, von der sich das offizielle Aventurien gegen Ende der Dunklen Zeiten abgespaltet hat
    • kein direktes göttliches Eingreifen, wenn dieses Teil des offiziellen Aventuriens ist (wie z.B. Rohal und Borbarad oder Rastullahs Offenbarung). Dazu zählen auch einzigartige Artefakte außerderischen Ursprungs, wenn diese Teil des offiziellen Aventuriens sind und nicht verloren gegangen sind. Erzdämonen und ihre Artefakte sind davon ausgenommen, denn, so wie ich es verstehe, existieren diese außerhalb der Zeit.
    Gemeiner Gedanke zum letzten Prinzip ...

    Obwohl, der Gedanke, dass die Helden versuchen, zu verhindern, dass ein Schwarzmagier sich die Dämonenkrone aneignet, und alle am ende feststellen müssen, dass sie überhaupt nicht mehr existiert, gefällt mir irgendwie. :evil:

    Ich verstehe zum Beispiel nicht wie und warum Pardona plötzlich "nur" eine Hochelfe ist.
    Hast du ihre gesamte Schöpfungsgeschichte umgeschrieben so das sie Hochelfische Eltern hat?
    Das würde ja auch nicht in dein Konzept passen, nicht wahr?!

    Dazu hatte ich doch eine MI geschrieben, oder?

    Um es noch einmal zu erklären ...

    Pardona ist bekanntlich die Zunge des Namenlosen, trägt also dieses einzigartige göttliche Artefakt in sich. Da es nicht derischen Usrsprungs ist, kann es im Universum nur einmal existieren, und zwar in der offiziellen Zeitlinie/Globule. In der Folge verliert die Pardona ihre Zunge (und damit auch ihre Stimme), als sich das offizielle Aventurien von der ursprüngliche Zeitlinie abspaltete, und wurde zu dem, als was ursprünglich von den elfischen Göttern geschaffen wurde: eine Hochelfe. Die Zunge des Namenlosen bleibt bei der Version Pardonas, die in der offiziellen Zeitlinie/Globule existiert.

    Das ist die ganze Überlegung dahinter.

  • Display Spoiler

    Pardona ist bekanntlich die Zunge des Namenlosen, trägt also dieses einzigartige göttliche Artefakt in sich. Da es nicht derischen Usrsprungs ist, kann es im Universum nur einmal existieren, und zwar in der offiziellen Zeitlinie/Globule. In der Folge verliert die Pardona ihre Zunge (und damit auch ihre Stimme), als sich das offizielle Aventurien von der ursprüngliche Zeitlinie abspaltete, und wurde zu dem, als was ursprünglich von den elfischen Göttern geschaffen wurde: eine Hochelfe. Die Zunge des Namenlosen bleibt bei der Version Pardonas, die in der offiziellen Zeitlinie/Globule existiert.

    Widerspruch in deiner Pardona Version

    Gleiches würde aber auch für die Kessel der Urkräfte und den Urkessel gelten... sie existieren nur einmal und zwar in der offiziellen Zeitlinie, Pyrdacor nahm die Macht Orimas und des Urkessels, um Pardona zu erschaffen. Wie entstand deine Pardona Version ohne diese Artefakte?

    Nerdismus trifft auf Boomer trifft auf Flachwitz-Humor

    Ergebnis 'Ich'

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    Pardona ist bekanntlich die Zunge des Namenlosen, trägt also dieses einzigartige göttliche Artefakt in sich. Da es nicht derischen Usrsprungs ist, kann es im Universum nur einmal existieren, und zwar in der offiziellen Zeitlinie/Globule. In der Folge verliert die Pardona ihre Zunge (und damit auch ihre Stimme), als sich das offizielle Aventurien von der ursprüngliche Zeitlinie abspaltete, und wurde zu dem, als was ursprünglich von den elfischen Göttern geschaffen wurde: eine Hochelfe. Die Zunge des Namenlosen bleibt bei der Version Pardonas, die in der offiziellen Zeitlinie/Globule existiert.

    Widerspruch in deiner Pardona Version

    Gleiches würde aber auch für die Kessel der Urkräfte und den Urkessel gelten... sie existieren nur einmal und zwar in der offiziellen Zeitlinie, Pyrdacor nahm die Macht Orimas und des Urkessels, um Pardona zu erschaffen. Wie entstand deine Pardona Version ohne diese Artefakte?

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    Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens, geschah die Erschaffung Pardonas vor der Abspaltung der Zeitlinien. Zweitens, ist dies zwar ein göttliches Artefakt, welches aber auf Dere geschaffen wurde.

  • Display Spoiler

    Pardona ist bekanntlich die Zunge des Namenlosen, trägt also dieses einzigartige göttliche Artefakt in sich. Da es nicht derischen Usrsprungs ist, kann es im Universum nur einmal existieren, und zwar in der offiziellen Zeitlinie/Globule. In der Folge verliert die Pardona ihre Zunge (und damit auch ihre Stimme), als sich das offizielle Aventurien von der ursprüngliche Zeitlinie abspaltete, und wurde zu dem, als was ursprünglich von den elfischen Göttern geschaffen wurde: eine Hochelfe. Die Zunge des Namenlosen bleibt bei der Version Pardonas, die in der offiziellen Zeitlinie/Globule existiert.

    Widerspruch in deiner Pardona Version

    Gleiches würde aber auch für die Kessel der Urkräfte und den Urkessel gelten... sie existieren nur einmal und zwar in der offiziellen Zeitlinie, Pyrdacor nahm die Macht Orimas und des Urkessels, um Pardona zu erschaffen. Wie entstand deine Pardona Version ohne diese Artefakte?

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    Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens, geschah die Erschaffung Pardonas vor der Abspaltung der Zeitlinien. Zweitens, ist dies zwar ein göttliches Artefakt, welches aber auf Dere geschaffen wurde.

    Deine Abspaltung geschieht schon weit früher wenn du die ganze "Alveraniar des Verbotenen Wissens" vs. "Alveran des Verborgenen Wissens" Geschehnisse streichst.
    Die Inkarnation dieser Alveraniare geht bis in das Zeitalter der Trolle zurück (oder sogar noch früher).

    Oder ich verstehe dich hier einfach falsch:

    Willst du den ganzen Kreislauf mit "Alveraniar des verborgenen Wissens" vs. "Alveraniar des verbotenen Wissens" komplett streichen oder andere Figuren in diese Rollen setzen?

    Ist komplett gestrichen, da alle Alveranier einzigartig sind und deshalb in dieser Globule nur dann sein können, wenn sie nicht in einer anderen Globule sind.

    Sprich dein Parallel Unisversum weicht ab der ersten Inkarnation eines Alveraniaren ab, bekannt sind die erste Paarung von "Weißzwilling und Finsterzwilling" der Trolle.
    Nach deiner Logik kommt es hier also schon zum Splitt der Zeitstrahlen.

    Nerdismus trifft auf Boomer trifft auf Flachwitz-Humor

    Ergebnis 'Ich'

  • Sorry, Sturmkind , aber da hast Du mich falsch verstanden. Alles, was vor dem Ende der Dunklen Zeiten passiert, ist in beiden Zeitlinien passiert, da sie noch eine Zeitlinie sind. Nur nach der Trennung, können bestimmte Sachen in der einen Zeitlinie nicht mehr passieren, weil die dafür nötigen Personen oder Objekte einzigartig sind. Rohal und Borbarad ist wegen ihres Status als Alveranier einzigartig. Sie können nur in einer der beiden Zeitlinien existieren, aber nicht in beiden gleichzeitig. Anderes Beispiel: Würde die zweite Dämonenschlacht in beiden Zeitlinien stattfinden, könnten die Götter nur in einer davon eingreifen. (Die Erzdämonen hingegen können in beiden Zeitlinien gleichzeitig agieren, da sie als Wesen der siebten Sphäre außerhalb der Zeit stehen.) Um auf Borbarad und Rohal zurück zu kommen. Ihr Konflikt kann in dieser Zeitlinien stattfinden, weil dieser gelcihezitig in der anderen zeitlinie stattfindet. Deshalb ist dieses Komplex komplett gestrichen.

    Ich hoffe, dass Du jetzt verstehst, worauf ich hinaus will.

  • Rohal und Borbarad ist wegen ihres Status als Alveranier einzigartig.

    In der Setzung kommen sie aber in allen alternativen Versionen Aventuriens vor. Ihre Existenz ist mit vielen karmatischen Kausalknoten versehen (wie zum Beispiel die Rückkehr von Borbarads Geist durch Liscom, wodurch diese Rückkehr im Vorfeld prophezeit werden konnte und man nicht die Borbarad Kampagne durch Zeitreisen verhindern kann).

    Zeit funktioniert halt in DSA nicht so wie du es beschreibst.
    Eine Abweichung im Zeitstrahl führt nicht zu völlig neuen "Parallelwelten" zum nächsten kausalen Ereignis führt der Fluss der Zeit alles wieder zusammen und hält sich so intakt.

    Deine Version müsste als Globule, Traumwelt oder ähnlich konzipiert werden, wenn der originale Strang seinen Platz wahren soll. Sonst gilt eben, das abweichende Kausalketten in DSA, doch immer zum nächsten karmatischen Kausalknoten führen müssen. Oder du müsstest irgendwas erfinden das deinen Zeitstrahl aus diesem "Naturgesetz" rausnimmt.

    Nerdismus trifft auf Boomer trifft auf Flachwitz-Humor

    Ergebnis 'Ich'

  • Sorry, aber dann dürften die verschiedenen Parallelwelten, die in WdZ beschrieben wurden, eigentlich nicht funktionieren, weil sie doch zum Teil darauf basieren, dass bestimmte Ereginisse anders abgelaufen sind. Aber diese karmalen Kausalknoten sorgen, so wie ich es verstanden habe, doch dazu, dass bestimmte Ereignisse eintreten müssen, selbst dann, wenn die Vorausetzungen dafür nicht mehr gegeben sind. Im Prinzip ist dies doch ein Werkzeug der Redax, um zu verhindern, dass Spieler bestimmte Zauber benutzen, um die Geschichte Aventuriens zu verändern.

    Gehe von einem inoffziellen Retcon aus, der besagt, dass die Hypothese der karmalen Kausalknoten leider falsch ist, da unvollständig, denn sonst können die Parallelwelten nicht funktionieren.