Reuiger NL-Geweihter?

  • Schattenkatze: Aus den Kleinigkeiten ausgegliedert.



    Gibt es bei Namenlosgeweihten eigentlich auch reumütige Geweihte? Bei den Paktieren gibt es ja einige, bei Namenlosgeweihten habe ich davon aber noch nie gehört. Kann man seine Weihe überhaupt brechen?

  • Da die Namenlos-Geweihte so ziemlich das ultimativ Böse in Aventurien sind und repräsentieren, wäre es im Zuge eines ordentlichen Antagonisten nicht zielführend, einen reuigen Geweihten einzufügen. Zumal eine solche Figur ohnehin weder vor dem Gesetz noch moralisch mit viel Verständnis rechnen könnte. Da wäre es wohl ähnlich wie bei Paktierern: Zusehen, dass die Seele gerettet ist, und dann ab damit.

    Kann es sicherlich geben, da man nach einer Weihe auch weitere Erfahrungen und Entwicklungen durchmachen kann, die das eigene Weltbild und Sichtweise darauf umkrempeln. Ausnahme: Bereits den 4. Weihegrad erreicht haben und die Seele verpfändet hat. Ich denke, wer soweit aufgestiegen ist, da kommt auch keine Reue mehr, und wenn, kommt sie unwiederbringlich zu spät.

  • Aus Mittelaltersicht war das Entsetzen unter der Bevölkerung bei Teufelsbunden nicht das sie sich den Teufel verschrieben haben sondern willentlich Gott entsagt haben! Als wer sich völlig den Zwölfte entsagt und sich ihren Erzfeind anschließt... Teile seines Körpers opfert, wie soll so ein verblendetes Wesen bereuen? Ich finde das in den Romanen die NL Anhänger häufig gut dargestellt werden; abgefallene "Engel aus Überzeugung", religiösen Fanatiker, die die Zwölf als Lügner enttarnen.

    Jassu! (freundliche Begrüßung auf Ithasos)

    Pflicht des Historikers: Das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.
    (nach Johann W. von Goethe)

    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.
    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Ich sehe da zwei mögliche versteckte Fragen:

    (a) können die Helden einen Geweihten des NL bzw. dessen Seele retten? Mag sein, aber wie Schattenkatze schrieb, würde damit das Konzept des fanatischen, unbeugsamen, unbelehrbaren Antagonisten verwässert.

    (b) ist ein geläuterter Geweihter des NL als Heldenfigur denkbar? (Weil das "cool" sein könnte?) Definitiv nein: Kein einigermaßen klar denkender Aventurier würde einer solchen Person vertrauen. Es kann ja immer eine Rekonvertierung durch den NL geben, und plötzlich hätte man wieder einen Feind in den eigenen Reihen. Oder die Läuterung ist von vornherein nur vorgetäuscht. Und nein, das bringt auch spieltechnisch nichts, weil der einzige plausible Weg einer Läuterung wäre, auf alle NL-Liturgien zu verzichten. Oder andersrum gesagt: in dem Moment, wo eine solche Figur auf eine NL-Liturgie zurückgreift, muss sie sofort wieder dem NL gehören - daran darf es keine Zweifel geben.

    Das kann keinen SL davon abhalten, es trotzdem zuzulassen, aber meine ehrliche Meinung dazu ist: wer das möchte, spielt in seiner eigenen Spielwelt.

    Egal, was die Frage ist - Schokolade ist die Antwort!

  • Ein NL-Gefolgsmann ist dann bereits verloren wenn er ein Teil seines Selbst opfert, das ist mit einem Dämonenpakt nicht zu vergleichen; der NL ist immernoch ein Gott.

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  • Ein NL-Gefolgsmann ist dann bereits verloren wenn er ein Teil seines Selbst opfert, das ist mit einem Dämonenpakt nicht zu vergleichen; der NL ist immernoch ein Gott.

    Die Seele ist erst ab dem 4. Weihegrad verloren, wiegeschrieben. Wobei allein die Weihe zu erhalten natürlich schon ein großer, einschneidender Schritt ist und weitere Opferung von Körperteilen auf dem weiteren Weihegraden ebenfalls. All das repräsentiert größere Hingabe.
    Aber wie bei anderen Weihen gilt vermutlich auch beim Namenlosen: Kann man verlieren und sich von abwenden (theoretisch).
    Es wird nur wenig helfen, denke ich, wenn die Umwelt das erfährt.

  • Gelesen habe ich dazu bislang noch nichts. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass jemand, der nicht nur dem Namenlosen folgt und ihn anbetet, sondern sich ihm weiht und damit seinen Lebens- und Moralkodex den Geboten dieses Gottes unterwirft... sich einfach ziemlich weit von jeglicher "menschlichen" Moralvorstellung entfernt hat. So jemand, der bei den Nürnberger Prozessen noch stolz zu dem steht, was er so gemacht hat. Der bereut nicht eben mal so.

    Falls es tatsächlich zu einer wahrer, einsichtigen Reue kommen würde, würde das wahrscheinlich bedeuten, dass sich diese Person einfach umbringt, weil ihr bewusst wird, welche Schuld sie auf sich geladen hat und daran zerbricht.

    Eine andere Möglichkeit wäre, dass diese Person gefangengesetzt wird und einen langen, qualvollen Prozess der Läuterung durchläuft - und das wird in Aventurien nicht passieren (bzw. nur durch eine extrem verquere Verkettung von Umständen), da der Resozialisierungsgedanke des Strafsystems ja doch eher... wenig ausgeprägt ist. Aber selbst dann würde er kaum zu den Zwölfgöttern zurückfinden, die er in seiner Zeit als namenloser Geweihter als Ursupatoren und Götzen kennengelernt hat. Vielleicht eine Bekehrung zu Rastullah, dem "wahren" Eingott...?

    Kommunizieren allein reicht nicht - man muss auch verstanden werden.

  • Hehe, es fällt bereits Zwölfgöttlichen Geweihten schwer die Gottheit zu wechseln, auch wenn das erst mit der vergrößerten Götterwelt auftauchte; wir der Rondragew. der erste Kor-Priester wurde weiss vermutlich niemand. Bei DSA wurde ja leider nie intern Hintergründe festgelegt, deswegen fischen wir hier gerade.

    Die Regeln für (Erz)Dämonenpakte können und dürfen wir nicht für des Götterfürstens Gefolgsleute vergleichen - oft wissen seine Anhänger nicht einmal wen sie sich opfern; in Myranor bekämpfen sich seine Sekten oft gegeneinander. Vielleicht sollte man den NL eher den wahnsinnigen Gott nennen!

    Jeder Sterbliche, der sich von den Zwölf in Stich gelassen fühlt hat 12 Erzdämonen und einen bösen Gott zur Auswahl; wieso binden sich die meisten eher an einen Erzdämon als an den Erzfeind der Zwölf? Weil jeder Erzdämon als Gegenstück zu einem Gott gilt, der NL aber die falschen Götter vernichten will? Heisst das also das die Dämonenpraktier nicht völlig vom Glauben an die gütigen Götter abgefallen sind, aber die anderen alle Götter ausser den NL verachten?

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  • Für mich stellt sich bei Thema "reumütiger (NL-)Geweihter" zunächst die Frage, warum derjenige sich ursprünglich zu seinem Gott bekannt hat. Wenn die Gründe, also die Motivation sich ändern, dann halte ich Reue über die frühere Entscheidung für möglich. Ob diese Reue dann stark genug ist, dem gewählten Gott komplett zu entsagen oder ob man innerhalb des jeweiligen Moralkodex eine etwas andere Richtung, einen anderen Schwerpunkt wählt, ist dann die nächste Frage.


    Da wohl niemand "einfach so" aus Tradition oder kultureller Gewohnheit ein Namenlosen-Geweihter wird, sondern sich zu einem Zeitpunkt dafür entscheidet, an dem er/sie schon Erfahrungen und eine gewisse erweiterte Weltsicht hat und sich der Konsequenzen bewusst ist, fällt es mir schwer zu glauben, das sich die Motivation nochmal grundlegend ändert.

    Da sehe ich bei den 12göttlichen Geweihten mehr Chancen, denn den Weg zu diesen Götter beginnen die Kandidaten möglicherweise schon sehr früh in ihrem Leben. Da sind die weltbildverändernden bzw. weltbildprägenden Erfahrungen teilweise noch gar nicht gemacht worden.

    Kurz vorm Wahnsinn wird's nochmal lustig. 8o :thumbsup:


    Nicht die Taten machen einen Helden, sondern die Lieder, die man über ihn singt. (Wilhelm Auspitzer)

  • Ein Firungeweihter der zu Ifirn wechselt, ändert nur seine Überzeugung innerhalb der Götterfamilie, und sieht Firun deswegen nicht als "blöden Gott " an oder entsagt den Zwölf völlig (das Taten die Thorwaler ja auch nicht). Aber ein NL-Fanstiker glaubt wahrhaftig das alle Götter Lügen und Betrügen (ich möchte jetzt kein Flacherder-Vergleich anbieten, aber ich meine das kommt der Überzeugung gleich); und dies ist hier ein GOTT, gefesselt zwar aber machtvoll genug um Sterbliche auf seine Seite zu ziehen! Welche Macht kann so einen Gläubigen überzeugen das man sich irrt, wenn doch alles andere nur FakeNews sind?

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  • Für mich stellt sich bei Thema "reumütiger (NL-)Geweihter" zunächst die Frage, warum derjenige sich ursprünglich zu seinem Gott bekannt hat.

    Zu lange das falsche Buch gelesen…


    Nein, man muss sich nicht bewusst bekennen, man wird beeinflusst.

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  • Ein Firun-Geweihter der zu Ifirn wechselt, ändert nur seine Überzeugung innerhalb der Götterfamilie, und sieht Firun deswegen nicht als "blöden Gott " an oder entsagt den Zwölf völlig (das Taten die Thorwaler ja auch nicht).

    Der Thorwal-Vergleich hinkt, hier hat kein Geweihter die Gottheit gewechselt, sondern man hat das "thorwalsche Pantheon" vom "Zwölfgötter-Pantheon" losgesagt/abgespaltet.
    Firun war und ist Teil dieses Pantheons. Als "Bruder" Ifirns nicht als ihr "Vater". "Firun" wurde wahrscheinlich vom hjaldingischen "Firnja" her von den Thorwalern übernommen und erst später an die güldenländischen Siedler weiter gereicht, die später das bosperanische Reich und den Zwölfgötterglauben ausrufen sollten.

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    Ergebnis 'Ich'

  • Schattenkatze January 24, 2026 at 5:30 PM

    Added the label TDE Universal
  • Und der Namenlose lässt es sich so einfach gefallen, dass da jemand wieder abspringt?

    Was soll er tun? Götter können nicht sich für jede Kleinigkeit einmischen und auf Dere wirken und sie kümmern sich nun wahrlich nicht persönlich darum, wenn ihre Geweihten es sich anders überlegen, abspringen oder vom rechten Pfad abweichen. Dafür haben sie ihre Geweihten, damit diese im ihrem Sinne wirken. Auch andere Geweihte legen ihre Weihe nieder oder verlieren sie. Das passiert nicht oft, aber es gibt Präzedenzfälle, und die erhalten auch nicht von ihrer Ex-Gottheit sofort oder überhaupt irgendeine Form von Strafe.

    Heisst das also das die Dämonenpraktier nicht völlig vom Glauben an die gütigen Götter abgefallen sind, aber die anderen alle Götter ausser den NL verachten?

    Das heißt es nicht, denn der NL und seine Anhänger und die Erzdämonen und ihre Gefolgsleute sind sich gegenseitig auch feindselig eingestellt.

  • Jein, ich meinte in meinem Vergleich das ein Dämoenbündler nicht völlig mit den Göttern bricht, Anhänger des NL breche mit allen verräterischen Göttreween, die aus NEID den wahren Gott die Macht entrissen und bis zur seiner Befreiung angekettet haben (die allgem. aventurische Version).
    Anders hätte Tsa Tarlisin nicht retten, ja selbst Haffax' oder Beorn (hing irgendwie an der Angel) nicht "erlöst" werden können. Hätte Borbarbad von den Göttern gerettet werden wenn er das Angebot vom NL angenommen hätte? Er ließ sich lieber mit Erzdämonen ein als die Hilfe des Erzbösen anzunehmen.
    Ich meine HvW oder Kiesow haben einmal gesagt: die Götter sind "gut", die Dämonen chaotisch, aber der NL ist das abolute BÖSE ...
    Bereuen, was gibt es da zu bereuen, ich opferte nur ein Auge, aber ihr seit die wahren Blinden!

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    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Ein Geweihter (egal welcher Gottheit) ist immer noch ein Mensch und deshalb menschlich. Entsprechend kann er auch von seinem Glauben abfallen und ich denke da bildet auch der Namenlose keine Ausnahme. Insbesondere in persönlichen Krisen, wenn man von seiner Gottheit verlassen wird oder sich zumindest so fühlt.

    Das man von namenlosen Aussteigern nicht hört, liegt vermutlich daran, dass sie ihre Freiheit nicht lange gelebt haben. Ich denke der Namenlose und seine weltlichen Teile sind deutlich hartnäckiger als die Zwölfe und ihre Handlanger (und selbst die machen oft genug in endgültiges Ende mit Abweichlern) und nicht bereit "Verräter" gehen zu lassen. Wenn es je ein Namenloser geschafft hat zu entkommen, dann ist er so tief versteckt, dass niemand jemals davon etwas erfährt.

    Auf der anderen Seite gibt es Orte, an denen die Götter keine oder nur minimal Macht haben (z.B. manche Globulen, Anderswelten) und da könnte es schon eher Abfallende geben und auch überlebende Namenlose.

    Man sollte auch nicht vergessen, was für ein Gefälle zwischen "Gott" und "Mensch" herrscht.

    So gibt es beispielsweise die Geschichte vom Rondrageweihten, der als Zeuge der Offenbarung Rastullahs vom Fleck weg konvertiert ist. Egal wie fanatisch, religiös oder Willensstark ein Mensch ist, so ist er doch ein Nichts gegen einen Gott.

    Am Anfang von DSA kam es relativ oft vor, dass man Göttern (zumindest Halbgöttern) begegnen konnte und sie tummelten sich auch wie die griechischen Götter gerne mal in Aventurien. Inzwischen hat man das mWn alles geratcont und daraus Avatare oder sonst was gemacht. Aber selbst so eine Begegnung könnte vermutlich einen Mensch ins Wanken bringen. Aus gutem Grund kommt das kaum noch vor.

    Der wichtigste Punkt zum Schluss. Nur weil man vom Glauben abfällt und ggf. auch eine Weihe bricht, bereut man noch lange nicht. Das wäre nochmal eine Stufe höher und entsprechend noch seltener. Nicht völlig unmöglich, aber sehr unwahrscheinlich.

  • (b) ist ein geläuterter Geweihter des NL als Heldenfigur denkbar? (Weil das "cool" sein könnte?) Definitiv nein: Kein einigermaßen klar denkender Aventurier würde einer solchen Person vertrauen.

    Nunja, man muss das ja auch nicht jedem gleich erzählen. ;) Und das lässt sich auch deutlich leichter verstecken als ein Dämonenpakt: kein Dämonenmal, man kann Tempel der 12 betreten, und fehlende Gliedmaßen sind grad bei einem Abenteuererleben gar nicht mal so selten...


    Und der Namenlose lässt es sich so einfach gefallen, dass da jemand wieder abspringt?

    Was soll er tun? Götter können nicht sich für jede Kleinigkeit einmischen und auf Dere wirken und sie kümmern sich nun wahrlich nicht persönlich darum, wenn ihre Geweihten es sich anders überlegen, abspringen oder vom rechten Pfad abweichen.

    Paradoxerweise ist das bei einem Dämonenpakt anders. Da sind dann die ersten 24h oder so kritisch, weil der Erzdämonen mit aller Macht versuchen wird, die Seele zurückzuholen. :)

    In Analogie dazu kann ich mir vorstellen, dass die nächsten Namenlosen Tage für die betreffende Person "ungemütlich" werden können.

  • Paktierer haben auch ihre Seele verpfändet. Geweihte tun das nicht (außer NL-Geweihte ab dem 4. Weihegrad).
    Die Namenlosen Tage sind für fast alle ungemütlich.^^

  • Natürlich ist es denkbar, dass ein NL-Geweihter, auch im 4. Weihegrad, reumütig ist.
    Die Frage ist doch einzig und allein, wie sieht die Geschichte dahinter aus…?!

    Wir spielen ein Fantasy-Spiel und ein reumütiger NL-Geweihter hätte genau so eine (epische - im Sinne von umspannende) Geschichte verdient, die damit beginnt wie er überhaupt dem NL anheimfiel, wann und warum die Reue einsetzte und wie es endet.

    Selbst wenn die Regeln besagen würden, dass es nicht ging, gibt es vielleicht genau diese eine, erste Geschichte, die einfach noch nicht (von uns) geschrieben wurde.

  • Natürlich ist es denkbar, dass ein NL-Geweihter, auch im 4. Weihegrad, reumütig ist.

    Kommt darauf an wieviel Einfluss man der wahren Seele auf Emotionen zugesteht. Denkbar ist in DSA alles. Es ist ein Fantasy Spiel. Aber was bedeutet es dann für den NL Geweihten seine Seele verloren zu haben? Ich persönlich mag es wenn im Spiel "phantastisch-realistische" Konsequenzen für die Entscheidungen gibt die die Spieler gibt.
    D.h. Konsequenzen die sich an der Spielwelt orientieren, nicht daran das die SC   SC sind.
    Prinzipiell kann man Spielern alles mögliche durchgehen lassen.

    Warum sollte ein "Seelenloses" Wesen im Hintergrund von DSA Reue verspüren können.
    Genau das geht ja laut Hintergrund eigentlich nur wenn man sich seine Seele bewahren kann, siehe "beseelte Untote".

    Das "Opfer" des 4. Grades unterscheidet sich insofern von einem Seelenpakt, das bei einem Seelenpakt die Seele erst nach dem ableben dem Erzdämon anheim fällt, solange trägt die Seele das Paktmal (eigentlich immer mit Einfluss auf den Leib und/oder den Astralleib), welches zur Verdammnis-Stufe der Makel führ und durch ein minderes Wunder auch wieder entfernt werden kann.
    NL-Geweihte des 4ten Grades sind jedoch seelenlose Diener und wandeln nur durch seinen Willen noch auf Dere.

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