Sturmkind ich sehe woher du deine Argumentation aufbaust und kann die da auch nicht (objektiv) widersprechen, da die Regeln leider zu schwammig sind.
Ich will aber mehrere Abers einwerfen:
#1 die Schicksalspunkte: Bei den Schicksalspunkten steht zum neuen Wurf, dass man erst dann den Schiksalspunkt einsetzen darf um die Probe zu wiederholen, wenn man bereits die Probe (inklusive Würfeln) abgeschlossen hat, da ein Patzer nicht wiederholt werden darf.
Beim Verdeitigung Verbessern muss man den Schip vor dem Verteidigungswurf anwenden, um von der +4 (für den Rest der KR) profitieren zu können.
Warum sollte eine jederzeit, quasie unbegrenzt nutzbare, "normale" SF mächtiger sein, als ein stark begrenzte, stark eingeschränkte Ressource, die IT als Gotteswink interpretiert werden kann?
Ich finde es generell abstruß, dass irgendeine SF/Vorteil/what ever außer den Schicksalspunkten eine abgelegte Probe im Nachhinein noch verändern könnte. Mir wäre sonst nichts bekannt (außer eben den Schicksalspunkten) was eine beendete Probe im nachinein noch verändern kann, außer Meisterentscheidungen.
#2 für mich sind Aktion, Reaktion, freie Aktion die kleinsten Bauteile des Zeit-Aktion-Reihenfolge Regelkonstrukts. Sie sind nicht weiter teilbar. Eine (DSA4) Spielrunde waren meine ich ~5min. Darin sind dann also X Kampfrunden mit Y Sekunden dauer. In jeder KR hat jeder Charakter je ein Aktion, eine freie Aktion und eine begrenzte Menge an Reaktionen, abhängig seiner Werte. Es gibt nichts kleineres. Eine (freie) Aktion/Reaktion kann nicht unterbrochen werden (im Gegensatz zu einer länger dauernden Handlung, wie das Laden eine FK-Waffe oder das Zaubern eines Zaubers, sobald es mehr als 1Aktion benötigt). Sie kann modifiziert werden oder aber von vornherein verhindert aber nicht wärend dessen beeinflusst. Will man die Elementare VT (als Bsp.) nutzen, kann man das jederzeit per freier Aktion tun, kann aber nur bei allen nachfolgenden VT vom Bonus profitieren.
#3 Wie früher in der Diskusion schon angemerkt: wenn die freie Aktion andere Aktionen unterbrechen dürfte, wäre das ein starke deBuff gegen jeglich Form Fern"kampf". Der Kämpfer wartet immer mit einem Auge ab, sobald der Magier in anschaut (Sicht auf Ziel bis hin zu Fokussierungfallen mMn auf) und anfängt Gesten und/oder Formeln zu nutzen nutzt er (der Kämpfer) seine freie Aktion, um aus der Sichtlinie/Reichweite des Magier zu laufen. Zauber(und Liturgien) mit 1 Aktion hätten ihren größten Vorteil von eben nur dieser einen Aktion verloren. Gleiches für bzw gegen den Fernkampf: Je nach Bogen sind Anlegen, Zielen und Schießen nur 1 Aktion. Wenn da das Ziel wärend dieser einen Aktion noch eben schnell was machen könnte/dürfte kann schnell aus 'Ziel steht und ist mittel groß +2 FK' ein Ziel bewegt sich und ist klein -4FK bis -8FK werden. NAtürlich kann das der Kämpfer proaktiv mit seiner freien Aktion machen BEFOR der Magier/Schütze drann ist. Dieser kann sich dann aber umentscheiden auf wen er zielt oder ob er noch seine eigene freie Aktion nutzt um die Entfernung zu halten/verringern oder zu warten bis das Ziel am Boden liegt und damit wieder ein +0FK aber mit VT-4 wird.