Lieblingscharakter ...

  • Der Charakter war vom SL aus als Figur von einer Art Roadmovie ausgelegt. Rashdul ist die Heimatakademie ihres Lehrmeisters, daher wird sie dort geprüft (steht irgendwo in den Regeln, die habe ich grad nicht dabei , war aber glaube ich eine ältere Auflage). In Abstimmung mit dem SL hat sie immerhin schon einen Stab, und im Notfall zaubert sie auch - oder wenn ein anderer Gildenmagier dabei ist, also unter Aufsicht, sozusagen.


    Und ja, macht Spaß. Warum auch nicht?

    Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keiner tut was - dann kommt der Klimawandel zu dir.

  • Bosper (Auch Bosper Ranier, Bosper von Quer nach Durch, Bosper aus dem Süden, Hauptmann Bosper, Magister Bosper etc. etc) ist mein jahrelang immer wieder gern gespielter Schelm. Ich und ich glaube auch der Rest der Runde(n) hatten eine Menge Spass mit ihm. Doch dann kam eine Finstere Wolke auf die sich Spielleiterei nannte... und so verschwand Bosper und sein treuer Gefährte Maulrik ersteinmal im Hintergrund. Aber ich hoffe ihn mal wieder hervorkramen zu können und eine neue Berufung für ihn zu finden, sein Magierdasein ist ja jetzt schon lange genug gelaufen, Zeit Bilderbuch und Stecken an den Haken zu hängen, vlt packt er den Kriegerbrief wieder aus.Oder er lässt sich von dem nächst wichtigtuerischen dazu animieren zu beweisen dass "das" doch jeeder kann.

    "Ohne DSA5 hätte es Herr der Ringe nie gegeben" - H.P.Lovecraft

  • Also, ich habe nun einige Jahre Spielzeit ins Land gehen lassen und meine DSA Helden sind mir alle immer noch lieb und Teuer. Masud ist und bleibt legendär, Susi ist einfach zeitlos toll und Isabel ist klassisch genial.


    Aber da ich in letzter Zeit so wenig DSA als Spieler spiele und mein derzeitiger DSA Held Amir unter all den anderen Systemen zu leiden hat, hier meine zwei Chars, die ich momentan am liebsten spiele/spielen würde (Anm. beide aus Anima):


    1. Kayra Zhânt (gespr. Schant - mit etwas langem a). Kennt ihr diese Menschen, die über alles Bescheid wissen? Sich in jeder Situation zu helfen wissen und jeden um den Finger wickeln können? die immer die passende Antwort haben und jede Situation perfekt analysieren können?
    Kayra ist nicht so. Sie ist eher der intuitive und impulsive Typ Mensch, der... nagut ich fange von Vorn an.
    Kayra ist in dem System eine kleine Eigenheit. Es gibt dort sogenannte Nephilim, unsterbliche Seelen alter Rassen die in Menschen wiedergeboren werden. Kayra ist so ein Nephilim. Sie ist eine Daimah - ihre Seele gehört einer Rasse, die so ein bisschen wie Katzenmenschen sind. die Daimah sind sehr naturverbunden und mögen Wälder, sind unstet und neugierig. All das spiegelt sich in ihrer Seele wieder. Sie kann mit Tieren und Pflanzen reden, liebt Wälder über alles und ist ziemlich begierig, alles zu erfahren. Und sie hat kleine Katzenöhrchen.
    Dummerweise, oder zum Glück, ist sie in einem Dorf aufgewachsen, das im tiefsten Wald liegt, 500km weg von der nächsten größeren Stadt und hat demnach kaum Kontakt zu anderen Menschen gehabt. Durch ihre Weltsicht und die unsterbliche Nephilim Seele hat sie einige naive und komische Eigenheiten entwickelt, die in ihrem Heimatdorf eher belächelt, aber dennoch freundlich akzeptiert wurden. "Sie ist halt was besonderes."
    Zudem kommt, dass ihre Mutter eine Druidin ist, Kayra also die Magie geerbt hat (und es waren alle Daimah immer magisch begabt). Daher hat sie auch die Kunst der Druiden gelernt, respektiert die Kreisläufe des Lebens und versucht unnötige Zerstörung an der Natur zu vermeiden. Insbesondere da sie spürt, wenn sich Tier und Pflanze unwohl fühlt.
    Dass andere Leute nun etwas irritiert gucken, wenn sie mit Eichhörnchen und Birken quatscht, ist ne andere Sache. Aus all diesen Einzelteilen ist eine Druidin geworden, die sehr individuell ist, die simpelsten sozialen gepflogenheiten nicht versteht und liebend gerne den ganzen Tag jedem Baum im Wald den Ast schüttelt um hallo zu sagen.
    Sie ist Mittlerin zwischen Natur, Mensch und Geisterwelt, eine Druidin mit viel Potential, aber der Unfähigkeit im Sozialen. Ach und sie empfindet keinerlei Angst. Sie hat nie Angst vor Naturphänomenen oder Geistern, keine Angst vor Monstern oder Menschen. Weil sie in allem das Gute sieht (oder zumindest hofft dass es da ist). Und Tiere tun ihr generell nicht häufig etwas.
    Das ist Kayra, ein quirliges Ding voller Energie und Eigenart. Sie produziert Facepalms am laufenden Band und muss permanent an die Hand genommen werden, sollte man sich unter Menschen begeben. In der Natur ist sie aber unschlagbar und kann aus jeder Pflanze Medizin machen.
    Und diese Kombinationen an Eigenartigkeiten und Entwicklungspotentialen machen mit unglaublich viel Freude und es gibt schon eine ziemlich lange Annekdotenliste von Kayras Best Moments.




    2. Tristan Aldaro - Ein Paladin von der Profession her (er bezeichnet sich aber als Ritter) und regeltechnisch eher als purer Tank gebaut. Tristan ist aus dem wunsch heraus entstanden einen Typen zu spielen der einfach mit seinem Typ sein andere aufheitert. Sprich: Wenn er da ist und lächelt, müssen andere auch lächeln weil er so... simpel ist.
    Er ist der Typ, der immer ins Geischt bekommt und wieder aufsteht mit den Worten: "Nichts passiert - lebe noch!"
    Um das Konzept durchzuziehen braucht er natürlich mehrere Werkzeuge dafür, aber das ist jetzt Regelkram, den die meisten nicht verstehen. Fakt ist, ich hab ihm praktisch alles gegeben um ihn möglichst schwer zu töten. Er lebt einfach weiter. Weil er alles aushält.
    Weiterhin wurde er von einem göttlichen Wesen auserkoren - Mikael - der Beryl der hoffnung, des Lichts und der Güte. Dadurch hat er mehrere Fähigkeiten, die das Konzept tragen, wie zum Beispiel die Fähigkeit, die Besagt, dass leute in seiner Gegenwart permanent optimistischer werden. Er hebt den Daumen und andere sind optimistisch.
    In den aussichtslosesten Lagen zuckt Tristan mit den Schultern und sagt: "Irgendwie wird das schon klappen - das hat es bisher immer." Und er lässt sich was einfallen. Er ist simpel. Er ist einfach. Aber er kann sich fiese kleine Tricks überlegen. Er ist nicht der Held, der immer heldenhaft ist, sondern der Held der sagt: "Um andere zu schützen braucht es nicht nur Muskeln und die Fähigkeit, jeden hieb einzustecken, sondern auch mal Intelligenz und etwas Glück"
    So kann er eigentlich auch ziemlich gut Leute hinters Licht führen, um unnötige Kämpfe zu vermeiden, bei denen viel zu viel Blut vergossen werden würde.
    Und die Schwachen zu schützen, mit allem was einem zur Verfügung steht, das ist seine Art die Dinge anzugehen.
    Ja das mag iwie banal klingen, aber genau das war die Idee hinter dem Char.

    There are some battles that you can never win. Trying to explain jokes is one of them.


    -----


    Soldier: "Surrender or be annihilated!"

    Commanding Officer: "They want to surrender?"

    Soldier: "No Sir, they want us to surrender..."

    Commanding Officer: "NUTS!"


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    'Ich stimme nicht mit dem überein, was du sagst. Aber ich werde bis zum Tod dafür kämpfen, dass du es sagen darfst.' - Voltaire.

  • Bevor ich angefangen habe, meinen Rondrageweihten Cathal zu spielen, war mein Lieblingscharakter meine Thorwaler Kriegerin aus dem Horasreich Kysiria.
    Als Tochter zweier Seefahrer schlich sie sich eines Tages heimlich auf das auslaufende Schiff der Eltern und versteckte sich dort.
    Nachdem die Flotte von einer horasischen Armada ausgelöscht wurde, fand der Flottenadmiral ein kleines, im Wasser treibendes Mädchen und zeigte Mitgefühl.
    Er nahm sie mit und erzog sie wie sein eigenes Kind. Von diesem Tag an hatte Kysiria eine ältere halbelfische Halbschwester; Fiona (an die sie sich kaum erinnern kann, da diese früh auf den falschen Pfad kam (Handel mit diversen Rauschkräutern) und das Horasreich verlassen musste). Fiona allerdings (ein weiter Charakter von mir, halbelfische Einbrecherin, Gesucht im Horasreich und Rauschkrautabhängig) wird öfter von Alpträumen heimgesucht, in der sie Ihre Halbschwester in Not sieht.
    Kysiria ist stark, schön und gebildet. Eine mittlerweile 24 Jahre alte Frau der es nicht an Kampfkraft mangelt. Anders als ihre "Landsleute" die Thorwaler, fechtet sie hingegen mit dem Anderthalbhänder und Wut wie auch Gewaltausbrüche sind ihr unbekannt.

  • Wenn ich meine Charaktermappe so durchgehe, die mittlerweile bei so ca. 7 Charakteren angekommen ist (verschiedene Runden...), gefallen mir drei immer noch am besten.


    Platz 3: Silveon Larahyaddon. Okay, hand aufs Herz, Wertetechnisch ist der Elf mittlerweile in einem Stadium angekommen wo die Gefährten mit gleich hoher AP-Zahl besser sind. aber ich mag seine Art, liebe den Charakter zu den er geworden ist. Der Waldelfische Krieger aus Kvirasim kommt immer in so vielen komischen Situationen wo sein Elfsein einfach nur noch ein bisschen mehr stört. In Kneipenschlägereien klettert er verstört durch die Dachluke nach draußen, in der Stadt sucht er sich den einzigen Platz im Park aus um zu schlafen, und in Vollmondnächten kommt es schonmal vor das keiner seiner Gefährten ein Auge zu bekommt. Manchmal ist Elf-spielen eine Freikarte für Narrenfreiheit. Neben Schelme natürlich. Keiner fragt: Wieso! Nur das er nach all den Abenteuern immernoch keinen Welpen zum aufziehen gefunden hat, wurmt ein bisschen.


    Platz 2: Man nehme einen halbfirnelf/halbeisdschinn, stecke ihn nach Drakonia und in 18 Jahren kommt sowas wie er raus: Yerodin Winterkalt. Seine geistigen Paten scheinen Sherlock Holmes und Spock zu sein, den Spruch "UMARMT MICH NICHT!" hat er vor den 12. Doktor (Who) endwickelt. Es ist einfach befreiend sich Klug zu fühlen und gleichzeitig in menschlichen Angelegenheiten das Empatiegefühl eines Gletschers zu haben. Yerodin wurde zudem mit seiner Partnerin, einer lauten, streitlustigen Bornländischen Kopfgeldjägerin immer mehr zu einem perfekten Duo. Klassische Abende in Tavernen laufen in etwa so ab: Bornländerin Svetlana fängt entweder einen Streit an oder aber nimmt Steckbriefe an sich wo Leute der Dämonologie bezichtigt werden. Denn nur bei einer angelegenheit verzieht sich die starre Miene zu einem schönen Lächeln: Wenn Yerodin es schafft den Arsch eines Paktierers auf Grundeis zu legen. Leider hat er es zudem nie geschafft in den hohen Norden zu kommen. Er hegt eine regelrechte Antypathie gegen Luftdschinne, findet sie zu aufbrausend, stürmisch und unstet (etwaiges hält er auch vom Schelm der Gruppe) und will daher zu Fuß in den Norden wandern. Doch da wir nie ein Abenteuer in Paavi und nördlicher spielen, landet er manchmal plötzlich in Selem worauf er dann wieder an Svetlanas Orientierungskünsten zweifelt und grummelnd sich in sein Elementaricum vertieft.
    Schönste Szene in letzter Zeit: Der unterkühlte Klotz trifft auf einen Rahjageweihten in der Gruppe. Beide hatten viel Arbeit miteinander und am Ende war das Ergebnis für keinen von beiden befriedigend. "Lasst Liebe in euer Leben" "Bitte was?"
    Leider ist Yerodin auf Platz zwei gelandet, weil meine Kameraden mittlerweile bei Yerodins Ausprüchen wie "Emotionen sind schwächen, menschliche Fehler!" anfangen "Concil dont feel" zu sagen und darauf hin "Let it go" von Frozen zu trällern. -_-


    Platz 1: Auf Platz 1 ist mein erster DSA-Charakter, der mittlerweile seit drei/vier Jahren Aventurien unsicher macht. Gillion (wer hätte das gedacht). Da ich mit Gillion wie auch Gillion meine bekannte Welt verlassen hab um in die weite Welt auf Abenteuerreise zu gehen, hab ich mit ihm DSA kennengelernt. Anfangs waren sowohl seine und meine Wissenstalente DSA betreffend bei 0. Doch das ganze änderte sich. Wenn Gillion jetzt wie im ersten Abenteuer den Ritter "Dose" nennt, dann aus voller absicht und nicht aus unwissenheit. Gillion wäre wohl der Charakter, den ich am meisten vermissen würde, wenn er sterben würde. Er ist der Charakter, dessen Hintergrundgeschichte am längsten ist. Er ist der Charakter der am häufigsten in meinen Skizzenbüchern in den verschiedensten Situationen auftaucht in die er reingeraten ist. Mir gefällt es auch das er mittlerweile vom dummen Vorstadtdieb in die Fußstapfen seiner Ziehmutter gehen kann, das er jetzt auch zum Einbrecher und Hochstapler/Intregant wird, er der tulamidische Händler Kazan ibn Shafir ist, er der almadanische Söldner Geron sein kann, ja, das er sogar nach 9 Abenteuern im Auftrag der Phexkirche geweiht wird. Er nimmt so viele Rollen mittlerweile ein (Pectetondo sei dank). Als nächstes steht der Kauf einer Wohnung irgendwo in Gareth, die Weihe wird noch ausgespielt und Phex endlich mal vor die Augen getreten (die Würfel treiben manchmal Schindluder mit meinen Nerven!)

    Per noctem ad lucem.
    Durch die Nacht zum Licht.
    ____


    Pardona? Ist das nicht ein Kochrezept?

  • Bevor ich angefangen habe, meinen Rondrageweihten Cathal zu spielen, war mein Lieblingscharakter meine Thorwaler Kriegerin aus dem Horasreich Kysiria.
    Als Tochter zweier Seefahrer schlich sie sich eines Tages heimlich auf das auslaufende Schiff der Eltern und versteckte sich dort.
    Nachdem die Flotte von einer horasischen Armada ausgelöscht wurde, fand der Flottenadmiral ein kleines, im Wasser treibendes Mädchen und zeigte Mitgefühl.
    Er nahm sie mit und erzog sie wie sein eigenes Kind. Von diesem Tag an hatte Kysiria eine ältere halbelfische Halbschwester; Fiona (an die sie sich kaum erinnern kann, da diese früh auf den falschen Pfad kam (Handel mit diversen Rauschkräutern) und das Horasreich verlassen musste). Fiona allerdings (ein weiter Charakter von mir, halbelfische Einbrecherin, Gesucht im Horasreich und Rauschkrautabhängig) wird öfter von Alpträumen heimgesucht, in der sie Ihre Halbschwester in Not sieht.
    Kysiria ist stark, schön und gebildet. Eine mittlerweile 24 Jahre alte Frau der es nicht an Kampfkraft mangelt. Anders als ihre "Landsleute" die Thorwaler, fechtet sie hingegen mit dem Anderthalbhänder und Wut wie auch Gewaltausbrüche sind ihr unbekannt.

    Halbschwester? Müsste es nicht eher die Stiefschwester sein?
    Wir haben auch ein paar Verwandte unter den SCs, das gibt nette Rollenspielansatzpunkte.

    ich wäre ja perfekt, wenn ich nicht so bescheiden wäre....

  • Mein Lieblingschar ist meine aller erste Figur in DSA. Asleiff Tronson. Thorwaler der Stufe 5 war er meine eigene Bezugsperson und Verbindung zu DSA. Warum er mir gefallen hat? Zu meiner damaligen Zeit passte er einfach zu mir. Auch wenn ich keine Blonden Haare hatte und 12cm kleiner war als er, so hatten wir manches gemeinsam:
    Wir tranken gerne Bier in einer geselligen Runde
    Wir waren die Größten Leute in der Gruppe
    Hatten Spaß an jeden Abend mit unseren Kameraden
    Leider finde ich den Charakterbogen nicht. Er war das Überbleibsel der schönsten Zeit meines Lebens welche ich nicht genug ausgekostet habe

  • Mein liebster Charakter ist Falco ya Romolovari, Esq.



    Der jüngste Spross einer gutsituierten Gutsherrenfamilie im Horasreich, die ihn wegen des Prestigegewinns (und um den nervigen kleinen Klugscheißer loszuwerden) auf die 'Akademie der Kriegs- und Lebenskunst zu Vinsalt' geschickt hat.
    Dort angekommen, hat er sich den Namen der Akademie angeschaut und nach mehreren Sekunden eingehender Überlegung eine Vertiefungsrichtung gewählt.
    So kommt es, dass er mit einiger Sicherheit das scharfe Ende eines Schwertes erkennt, sich in höherer Gesellschaft exzellent bewegen kann, gute Weine zu schätzen weiß, eine Vielfalt von Kartenspielen kennt und eine ganz passable Laute schwingt.


    Eines Nachts hat er dann in einer mystischen Vision (oder einer rebensaftbefeuerten Diskussion - die Erinnerung an Details ist verschwommen) die Heilige Mission erhalten, hinauszuziehen und der Welt die kulturelle Überlegenheit des Horasreiches zu demonstrieren.
    So ist also aus dem nervigen kleinen Klugscheißer ein stolzer großer Klugscheißer geworden.


    Inzwischen ist ihm aber aufgegangen, dass es unter diesen Umständen ungeschickt war, die kämpferische Seite der Ausbildung zu vernachlässigen und er versucht das nachzuholen ohne währenddessen allzuviele Prügel zu kassieren.



    Diese Beschreibung ist zu Unterhaltungszwecken leicht übertrieben, aber das ist das grundlegende Konzept.



    Wie ich schon anderswo gesagt habe, verstehe ich nicht, dass man GP für 'Arroganz' bekommt, wo dieser "Nachteil" doch so viel Spaß macht.

    "Eine grelle Sonne geht auf. Heute Nacht ist Bier vergossen worden"

  • Hmm... gemäß dem von irgendwem mal erwähnten Motto "Der Lieblingscharakter ist immer der aktuell bespielte"...
    Bei mir ist es derzeit tatsächlich so, und er hat damit meinen alten Rondrageweihten (den ich eh in keiner anderen Gruppe mehr spielen könnte als in der, in der ich ihn Jahrelang gespielt hatte) abgelöst.


    Der aktuelle Lieblingscharakter wäre damit


    Curthan von Marvinko
    Er ist der Sohn (und damit das einzige Kind) von Abelmir von Marvinko und dessen Gattin Rahjandra Jaraldo (offiziell wird nichts über Abelmirs Familienstand und eventuelle Kinder gesagt - für unsere Horasreich-Runde haben wir einfach festgelegt, dass er eine - vernachlässigte - Frau und ein einzelnes Kind - meinen Charakter - hat). Aus gutem Hause stammend (der Vater erster Staatsminister und Erzwissensbewahrer, die Mutter eine Baronin und Grand Dame der Vinsalter Oper) ist er ein gebildeter junger Mann, der wie sein Vater die Berufung im Dienste der Kirche fand. Jedoch war es nicht Hesinde, die ihn berufen hatte, sondern der listige Phex. So wurde er in Methumis zum offenen Phex-Geweihten ausgebildet, seines Zeichens Sternenkundiger, Matehmatiker und allgemein ein Gelehrter, dozierte er einige Zeit als Hilfsdozent an der Universität von Methumis. Während dieser Zeit lernte er Isidia della Tegalliani kennen, und die beiden heirateten., und haben mittlerweile (Stand: 1028 BF) zwei Kinder, einen Sohn mit Namen Thalio (derzeit 5 Jahre alt) und eine Tochter namens Bonaventa (2 Jahre alt).


    Der Charakter wurde speziell für die Königsmacher-Kampagne sowie einige im Vorfeld dorthin führende Abenteuer erschaffen. Der Umstand, dass er Verheiratet ist und Kinder hat wurde bereits in der Vorgeschichte festgelegt (also nichts, was sich im Spielverlauf ergeben hätte) - ich wollte einen Charakter, der schon von Anfang an quasi "mitten im Leben steht". Auch die Tatsache, dass es ein offener Phex-Geweihter ist, war mir wichtig - jeder spielt die ach so super-heimlich tollen geheimen Phex-Geweihten, und das wollte ich explizit nicht. Der Charakter ist vor allem als Gelehrter und als Sozial-Charakter ausgelegt, und übernimmt zuweilen in entsprechenden Situationen die Führungsrolle in der Gruppe. Das interessante an dem Charakter ist, die phexischen Aspekte auszuspielen, obwohl der/die Gegenüber in den meisten Fällen wissen, was Curthan ist (er trägt fast immer seine Roben, an denen er eindeutig zu erkennen ist).


    Derzeit befinden wir uns in den Anfängen der Königsmacher-Kamapgne, und Curthan sieht in den langsma immer größer werdenden Wirrungen viele Möglichkeiten, seine persönliche Agenda - der Gewinn politischer Macht - voran zu treiben. So erledigt er gerne hier und da "Gefälligkeiten" für die ein oder andere (mehr oder weniger) wichtige Persönlichkeit, um im Gegenzug beizeiten seinerseits eine "Gefälligkeit" einfordern zu können. Ziel ist es, sobald ein Sieger feststeht (der einem dann, je nachdem wie die Kampagne sich entwickelt, auch etwas schuldet), diese Gefälligekeiten einzufordern um unter dem neuen Herrscher eine entsprechend einflussreiche Position zu erhalten... tja, wir werden sehen. Ich habe als Charakterbild für diesen Curtan aus gutem Grund Tim Curry aus der '93er "Die 3 Musketiere"-Verfilmung gewählt... :)


    Curthan ist ein redegewandter, zuweilen leicht zynisch-sarkastischer Gelehrter, der auch nicht davor zurückschreckt, vor einem geplanten Einbruch in einem Praiostempel (einen Phextempel gab es grad nicht) zu gehen und dort im Gebet um Hilfe zu bitten (immerhin ging es darum, eine konspirative Verschwörung aufzudecken, man war also mehr oder weniger in praiosgefälliger Mission unterwegs)...

  • Mein liebster Charakter ist auch mein allererster Charakter und stammt noch aus DSA3 Zeiten. Da er mittlerweile mehr als 20 Erdenjahre auf dem Buckel hat, hat er naturgemäß im Laufe der insgesamt 3 verschiedenen Gruppen, in denen ich Ihn schon gespielt habe, eine kleine kleine Hintergrund-Metamorphose durchgemacht. In den alten Zeiten war der Hintergrund nicht wirklich wichtig, sondern wurde bei uns damals schnöde ausgewürfelt. Ich habe bei der Umstellung auf DSA4.1 versucht, möglichst nah am damals gewürfelten Hintergrund zu bleiben, aber das war leider nicht immer möglich.


    Zu Anfang war Juri ein einfacher Söldner aus Khunchom, der mit einer bunten Truppe Prinz Selo aus Thalusa herausgehauen hat und in der Wüste Gor einen Gaukler aus der Gefangenschaft befreit hat. Nach einigen Solo-Abenteuern traf er seine Gefährten in Festum wieder, reiste "Stromaufwärts" und stellte sich dem "Zorn des Bären", bevor er wieder allein einige Abenteuer bestand. Dann vergingen mehr als 15 Erdenjahre, bis Juri zu weiteren Abenteuern aufbrach - diesmal als ehemaliger Gardist Khunchoms und endlich mit ausgearbeiteter Lebensgeschichte.


    Jurkhan "Juri" ibn Alrik al'Cumrat
    Juri wurde als unehelicher Sohn eines mittelreichischen Abenteurers und einer bornischstämmigen Händlertochter aus Khunchom eben dort geboren. Seine Mutter wurde schnell mit Farukh ibn Faramudh verheiratet, Juri wuchs auch bei der Familie auf, aber er war immer der Bastard, das schwarze Schaf. In seinerJugend trieb sich Juri in der Stadt herum und geriet immer wieder in kleinere Schwierigkeiten. Kein Lehrmeister konnte und wollte mit dem wilden Jungen etwas anfangen. Schließlich kaufte sein Stiefvater Juri einen Posten in der Stadtgarde Khunchoms, wo er seiner Familie dienen sollte. Hier blieb Juri die nächsten Jahre, strich Bakschisch ein, übte den Umgang mit der Neunschwänzigen Katze und frönte sonst Al'Kohol und Rauschkraut. Erst als er eines Abends eine bunte Gruppe Fremdländer kennenlernte, regte sich seine Neugier. Er quittierte den Dienst und zog aus auf Abenteuer.
    Im Moment hat er gerade "Erben des Zorns" und das Nachfolge-Abenteuer "Elementare Gewalten?" durchgestanden. Wann es mit Ihm weiter geht, weiss ich noch nicht, aber Juri ist ja auch erst 33 Götterläufe alt - im besten Abenteurer-Alter.


    Juri hat seitdem viele Gefahren, haarsträubende Aktionen und wagemutige Kämpfe überstanden, ist mittlerweile als Geweihter des Aves im Mittelreich, den Tulamidenlanden und dem Horasreich auf Wanderschaft. bei der Umstellung von DSA3 auf DSA4.1 habe ich versucht, die alten DSA3-Fertigkeiten + Talente auch bei DSA4.1 weiter beizubehalten. Er ist immernoch mit seiner geliebten Neunschwänzigen Katze ausgerüstet und kämpft, wenn es hart auf hart kommt, mit Schild und Khunchomer (neuerdings aber doch eher der Ochsenherde oder Morgenstern, ein kleines Zugeständnis an zu wenige AP um 2 Waffenfertigkeiten zu steigern). In den Gruppen stand er als Kämpfer in der zweiten Reihe und war nach den Kämpfen oft als Heiler gefragt - daher auch ein recht hohes Heilkunde Wunden-Talent.


    Juri ist ein Trotzkopf, ziemlich faul und auf Bequemlichkeit + etwas Luxus bedacht. Gold ist für ihn Mittel zum Zweck und nicht Lebensinhalt. Ständig will er neues Erleben, wirft sich mit Haut und Haaren in jede Aventurie und ist einem Krug Wein und einer Wasserpfeife nie abgeneigt. "Leben und Leben lassen" ist ein weiteres Motto, mit dem Juri seinen Alltag bewältigt. Ein gesunder Menschenverstand, der Charme eines Draufgängers und eine Spur Verschlagenheit und Rücksichtslosigkeit, wenn es um die eigene Bequemlichkeit geht, das ist Juri. Nur 2 Dinge bringen sein Blut richtig zum Kochen: rücksichtslose Autoritäten (zum Beispiel bornische Bronnjaren der schlimmeren Sorte) und Menschen, die sich freiwillig in die Sklaverei eines Dämonenpaktes begeben und denen Deres Schönheit nicht mehr zugänglich ist.

  • Mein Lieblingscharakter und das mit Abstand ist meine Schelmin. Die hat auch bei weitem am meisten Spielzeit erfahren.


    Mimi Tunichgut, ehemals Hatschi (gesundheit)
    Aufgewachsen ist sie in der fünften Treppenstufe einer Taverne an der Reichstrasse zwischen Gareth und Wehrheim. Zur Gruppe ist sie in Waskir gestossen und hat sie dann erst ins Sveltland zur Sternengoldsuche (sehr lustig) und dann ins Orkland (nicht lustig) begleitet und bereist nun verschiedene Zwergensippen (Verbesserungswürdig).


    Sie ist ein totales Energiebündel und muss ihre Nase in möglichst viele Angelegenheiten reinstecken und will alles wissen und probieren. Auch wenn so manch einer ihre Art nicht zu schätzen wissen (Mimi ist da unschuldig), ist sie ein total lieber Mensch und hat eigentlich (fast) alles und jeden gern. Nur Orks (Beinahevergewaltigung) und den Drachenkrieger der Gruppe kann sie nicht ausstehen, letzteren weil er grundsätzlich seine Probleme mit der Axt löst (Ein kleines Missverständnis um einen Bart trägt hier nichts zu bei). Trotzdem gibt es einige Orte in Aventurien, Levrik und Greifenfurt, wo sie sich nicht mehr gefahrlos blicken lassen sollte (nicht dass sie das mitbekommen hätte).
    Nachdem sie sich in Lowangen der Entwicklung neuer Süssigkeiten (mit Erfolg) gewidmet hat, hat sie bei den Hügelzwergen eine neue Vorliebe für das Schnitzen von Gartenelfen entdeckt. Ausserdem hat sie sich, nachdem sie einem Tsageweihten über den Weg gelaufen ist und gemerkt hat das da endlich mal jemand eine gesunde Welteinstellung hat, in den Kopf gesetzt auch so eine zu werden.


    Was mir als Spieler so an der Schelmin gefällt ist, zum einen ihre Naive Art. Häufig bekommt sie von grossen Bild des Abenteuerplots gar nicht wirklich viel mit, sondern spinnt sich ihre eigenen Geschichten und Wege. Zum anderen reizt es mich anfallende Probleme jeweil auf möglichst kreative (und abstruse) Probleme zu lösen und nicht immer den offensichtlichen Weg zu nehmen (denn der ist ja langweilig).
    Ausserdem ist das Spielen von Schelmen wie ja schon so häufig diskutiert recht anspruchsvoll, was mir durchaus gefällt. Ich hab jedoch da ein paar freie Interpretationen vom ganzen Schelmendasein gemacht. So muss nicht alles und jeder zum Witz gemacht werden, sondern ich orientiere mich da mehr an der festen Gewohnheit: Die Sachen müssen Spass machen.


    So ich denke das wars.

    Schiffe sind am sichersten im Hafen, aber dafür wurden sie nun mal nicht gemacht.

  • Tach zusammen oder den Zwölfen zum grusse, wie ihr trekkies wohl sagen würdet ;)


    Mein Lieblingschar, den ich in diesem zeitlosen Thread vorstellen möchte, war mein erster Magier. Ich liebe Magier einfach. Zwar hau ich auch gern mal zu in spielen - im RL hab ich mich in meine ganzen 29 Lebensjahren noch nie ernsthaft geprügelt- aber meine hauptfaszination für Fantasy geht von feurballschmeissenden halbgöttern, kurz Zauberern aus.
    Genaus deshalb sollte Maximilian Varkiewitsch Krol, Adeptus Minor der Festumer Halle des Erzes eben auch jemand sein, der mit Kampfmagie erstmal gar nichts am Hut hat.
    Heutzutage lässt er sich wohl ganz leicht beschreiben: Sam aus Game of Thrones inklusive des enttäuschten Vaters, seinerzeit (vor 5 Jahren, bevor ich GoT kannte) aber war er eher an den adepten kerrigan liece ( oder so ähnlich) aus dem selben Buch wie tarrant valkener angelehnt.
    Fettleibig, ängstlich (Mut 11), eine stubenhocker ( nicht regeltechnisch) wie er im Buch steht, was es dann eben am Spieltisch gemeinsam zu überwinden galt und als Bornländer mit lustigem Akzent ausgeschmückt. Seine Spezialität war der motoricus (aus reiner Bequemlichkeit). Durch sein nettes und naives Wesen war er wunderbar Gruppenkompatibel, was er entweder mit meinem bestem Kumpel im rl und im Spiel, dem goblinkrieger Blurgh (geniale Figur) oder mit meiner damals regelmässigen Gruppe aus thorwaler fasarer gladiator, brünftigem ritter, s&s Magier und bettlerjungem ausleben konnte. Alles natürlich nur dank unseres aufopferungsvollem Meister, dessen liebe und Begeisterung für dsa und seine spannenden Erzählungen darüber, mich überhaupt erst zum pnp gebracht haben. Über seine Charaktere könnt ich auch ne Menge schreiben, die waren auch stets liebevoll und aventuriengetreu ausgestaltet, aber leider musste er ja immer für uns faule Säcke meistern.
    Krol jedenfalls hat mir immer viel Spaß gemacht. Sein Repertoire an nützlicher Magie gepaart mit seinem offenem, liebenswertem und vorsichtigem Wesen hat ihn wesentlich spielbarer gemacht, als alle sonstigen, eher machthungrigen und weniger leicht integrierbaren charakterkonzepte, die ich mir sonst so überlegt hatte. Elfen durfte ich nich, weil zu leicht pg und badoc, hätte ich vermutlich damals auch nich so gut darstellen können. Fjarninger durfte ich auch nich, weil hintergrundtechnisch zu schwer integrierbar als Fjarninger wie zB schattenkatze ihn sich auch vorstellt, blabla, dabei hätte ich das rollenspieltechnisch als wunderbare Herausforderung angesehen, wäre mir eine plausible Geschichte eingefallen. Diverse Schwarzmagierideen um diesen geilen ignissphaero doch mal irgendwo reinzuhauen oder mal nen rondrakamm zu führen, als bilderbuchheldenhafter geweihter (die sind halt Soo cool).
    Honorable Mentions gehen auch hier noch an meine allerersten Char, Reks, einen einäugigen Veteranensöldner, der sich sein Wissen und Erfahrungen auf Stufe1 runtergesoffen hatte und als wortkarge Mietklinge durchs Anderthalbhänderschwingen Lust auf mehr Spieltiefe gemacht hatte.
    Letzlich hatte ich dann irgendwann mal aus persönlichen Gründen IRL und weil meine stammgruppe, bis auf den Meister, eher auf pg als auf Rollenspiel aus war keine Lust mehr auf dsa. Jetzt bin ich grad im urlaub und kam irgendwie auf die Idee es doch mal wieder versuchen zu wollen. Euch allen, und mir selbst vielleicht auch bald wieder, viel Spaß in aventurien.


    Möge die macht mit euch sein :D

  • Dann stelle auch ich mal meinen persönlichen Liebling der Charaktermappe hier in die Liste:
    Sein Name lautet Saljin von Grangor, seines Zeichens Ex-Stadtgardist, Lebemann, selbsternannter Frauenheld, Reporter des Aventurischen Boten und unerbittlicher Schwätzer.
    Aufgewachsen in Grangor, streng nach dem Glauben seines maraskanischen Vaters erzogen bildet er einfach die perfekte Mischung aus der typisch horathioschen Selbstwahrnehmung und dem wunderbaren "Wir sind die Schönheit" eines Rur- & Gror- Gläubigen.
    Zwar musste er sich wegen Meisterpflichten und einem weiteren kleinen Disput (diesmal über Freiheit der Kust aka was ich über Geweihte schreiben darf und was nicht), bei dem seine lange gehüteten Notizen Kontakt mit einem missgelaunten Konzilsmagier aus Drakonia gemacht haben (Feuerzweig :boese: ) , sich von der Gruppe dieser "Barbaren und Kunstverachter" verabschieden und seine Zweililien erneut schultern um neue profitable Geschichten und Berichte schreiben zu können aber ich gebe die Hoffnung nicht auf dass ich irgendwann mal wieder in meiner selbstgefälligen Manier eine Taverne durch Geschichten in den Bann ziehen kann *träum*
    Saljin ist einfach toll, vielseitiger als er wirkt und der perfekte Laberchar, der mir genug ans Herz gewachsen ist dass ich mich oft genug auch OT dabei ertappe geistig Saljins rRaktionen auf Erlebnisse auszuspielen.
    Aber ganz ehrlich, den armen mit den ganzen miefenden Thorwalerbarabaren auf der Phileassonsaga alleinzulassen und dann noch als NSC ohne große Beiträge konnte ich dem Armen nicht antun. :trauer:

  • Mein absoluter Lieblingscharakter ist der hügelzwergische Jäger Fux Hüglinger, weil er so anders ist.

    Er ist naiv und neugierig und das ist Absicht. Ich spiele Fux nur auf Cons und zwar meistens um mehr über andere Spieler und deren Helden herauszufinden. Fux fragt nach Hintergrundgeschichten und besonderen Fähigkeiten, ist unglaublich leicht für fast alles zu begeistern und nimmt niemandem irgendetwas übel.

    In einer normalen Runde wäre er sicherlich unspielbar, weil er irgendwann alle Geschichten der Gruppe kennt und das ewige Gefrage dann eher nervig wirkt. Aber auf Cons ist er ein Heidenspaß.


    Regeltechnisch gibt es ihn in der DSA 4.1 und DSA 5 Version. Er ist mit Wurfspeer und Speer effizient gebaut und hat eine Menge unzwergische Talente (Den ganzen Naturkram, aber auch Schleichen und Kochen). Meist führt das zur allgemeinen Verwunderung unter den Mitspieler:"Wie, du bist nützlich?"


    Zusammenfassend ein Zitat von einem Mitspieler:"Im Herzen ein Hobbit"

  • In einer normalen Runde wäre er sicherlich unspielbar, weil er irgendwann alle Geschichten der Gruppe kennt und das ewige Gefrage dann eher nervig wirkt.

    Für eine gute Kampagne ist so ein Charakter extrem wertvoll, weil er eine prima Verbindung zur Welt darstellt. Außerdem gibt es da ja auch eine Menge Leute kennen zu lernen. Wenn der Spielleiter etwas taugt sind diese Leute auch interessant und haben spannende Geschichten zu erzählen.


    Zusammenfassend ein Zitat von einem Mitspieler:"Im Herzen ein Hobbit"

    Und in allem anderen auch. Ich meine das sie nicht Hobbits heißen hat ja nun wirklich ausschließlich Lizenz- und Identitätsgründe.

  • Seit OT 2002 gespielt und noch in DSA 3 begonnen (mit nur einmal knapp 1,5 Jahre Pause wegen SL-Suche und Vorabenteuer zur 7G mit anderen SC), IT 15 Jahre aktiv gewesen, angefangen als gefallene Amazonen und sich daher aus Herzen aufrecht widerwillig als Söldnerin verdingend und stets mit Rondra hadernd, getrieben von Hass und Stolz, verlor Messana ihre erste Liebe (aus eigener Schuld), reiste mit Phileasson um den Kontinent, befreite und verteidigte Greifenfurt, tat kleine und große Dinge in diesen und vielen anderen AB (und erhielt oft genug dafür keinen Dank), besiegte mit einigen anderen einen Riesenlindwurm, wurde ins Register der Rondragefälligen Recken aufgenommen, erlebte und durchlebte persönliche Abgründe (bis hin zum Vorwurf der Ketzerei) und fand, zu meiner eigenen Überraschung, nach IT vielen Jahren zu Rondra zurück und wurde, nach eigenen Worten, durch die besagten früheren Erlebnisse erst zu der Person, die sie zuletzt war. So wurde meine Messana schließlich sogar Geweihte der Rondra und Auserwählte der Göttin, die Messana frühzeitig ohne das Wissen der Gefährten und der Welt Siebenstreich übergab, um gegen Borbarad zu kämpfen, und schließlich auch zu siegen (ebenso gegen ihren langjährigen Erzfeind, einen Dämonen des Namenlosen).

    Nun geht sie in wohlverdiente SC-Rente, hatte vor der 3. Dämonenschlacht noch ihre langjährige Liebe geheiratet, Raidri Conchobair in 3 Kämpfen den Titel des Schwertkönigs abgewonnen und wurde wahrlich durch das, was früher geschehen war, nachhaltig geprägt und gestählt, um in den dunklen Zeiten weder Hoffnung, Mut, Entschlossenheit noch Glauben zu verlieren.


    In 17 Jahren Rollenspiel war mir nie ein Charakter so vertraut, ich habe auch noch nie so lange IT oder OT einen Charakter über solche Entwicklungen gespielt (die zuletzt fast gar nichts mehr mit dem zu tun hatten, was ich früher so im Auge hatte - aber es war richtig) und ich werde es vermissen, Messana zu spielen.

    Ich habe, während ich sie spielte, meinerseits viel über Rollenspiel und mich in Rollen hinein zu finden gelernt und jemanden darzustellen, der in den meisten Belangen gar nicht so ist wie ich selber.

    Vielleicht wird es noch ein paar einzelne und handverlesene Einsätze für die Ex-Gezeichneten geben, es gibt noch ein paar wenige lose Fäden, aber grundsätzlich trennen sich nun unsere rollenspielerische Wege.


    Ich hoffe auf zukünftige SC, die ich über Jahre gerne und mit Herzblut spielen möchte, auch wenn ich erst einmal leiten werde, aber meine Messana wird wohl stets einen besonderen Platz in der Charakter-Ecke meines Herzens behalten mit all ihren Macken, ihren traumatischen und wundervollen Erlebnissen und auch einer für mich nach hinten hinaus immer mal wieder überraschenden und unerwarteten Entwicklung. <3

  • Die liebe Schattenkatze hat mich auf diesen Faden hingewiesen, dann muß ich ihn dann fortsetzen:


    Mein Lieblingscharakter? Na klar! Meine Phexgeweihte!

    Darf ich vorstellen, Kladdis Kevendoch, geboren (1020BF) und von Phex zu seiner Geweihten berufen, in Honingen. Mittlerweile wurde sie, auch im Tempel zu Honingen, zur Nachtschatten Geweihten berufen. Kurzzeitig hatte sie eine Novizin, die ihre Ausbildung aber in Gareth beendete.

    Sie misst etwas 1 Schritt und 66 Halbfinger, ja ja ich weis mal wieder sehr klischeehafte Albernierin , rote Haare, Sommersprossen und braune Augen.

    Sie ist.. quirlig, schwatzhaft, hat Angst vor Gewittern (3!), liebt Süßes (am liebsten almadanische Fettkringel), verletzlich, sportlich, überzeugte Langschläferin und genauso überzeugter Morgenmuffel, unordentlich, manchmal zickig, schnell, egozentrisch, extrovertiert, vorlaut, experimentierfreudig, rechthaberisch, manches mal ungehobelt, manches mal sehr nahe am Wasser gebaut, anlehnungsbedürftig, unstet, verspielt, emotional, Kinderlieb, neugierig, immer am feilschen, nervig, chaotisch, in gewissen Sachen hemmungslos ;) … sprich, liebenswert. :saint:

    Die (sehr) gut aussehende (2) Händlerin ist eine Geweihte des Gottes der Händler, seine diebischen Aspekte kann sie mit rudimentären Grundkenntnissen praktizieren (ich höre unsere Hesindegeweihte laut lachen). Gut gut, formulieren wir es so, sie ist in den diebischen Aspekten ihres Herren gut, allerdings ist sie in den gesellschaftlichen Aspekten besser. Sie redet auch lieber anstatt zu kämpfen. Sie kann gerade so mit einem Dolch umgehen, beherrscht aber keine SF.

    Aber vor einer zünftigen Schlägerei fürchtet sie sich jetzt nicht gerade ;)

    Trotz alledem hat sie schon zwei Tatzelwürmer erschlagen! :zwerghautelf:

    Bei den meisten Kämpfen nimmt sie lieber die Beine unter die Arme und macht sich davon (sie ist Flink und beherrscht hervorragend die Liturgie „Wieselflink“). Sie lebt getreu dem Motto: The Girl who live and runs away, can fight and win another day!

    Ihre Lieblings-Liturgien sind Wieselflink und Fuchsgestalt.

    Durch eine aranische Phexgeweihte, die sie auf dem Bardentreffen 1037BF in Honingen kennenlernte, kam sie zu ihrem Bauchnabelpiercing und seit dem knotet sie gerne ihre Bluse unter der Brust zusammen. Dieser im Mittelreich ungewöhnliche Kleidungsstil zieht halt immer viele Blicke auf sie, was sie aber gerne ausnützt um staunende Männer um den Finger zu wickeln. Diese Phexgeweihte ermutigte sie auch in die Welt hinauszuziehen und sich die Welt anzuschauen.

    Von der hat sie auch schon einiges gesehen hat, Aventurien auf der Höhe des Mittelreiches einmal von Ost nach West. Und dann kurzzeitig in den Dschungeln des Südens, aber eigentlich ist es ihr dort zu heiß.

    Auf einer dieser Reisen nach Aranien kam sie zu ihrem Schoßtier, einem Mungo mit Namen Klein-Vigo.

    So offen und schön sie auch ist, mit Beziehungen hat sie so ihre Probleme. Das liegt aber irgendwie immer an den Kerlen 😉.

    Ich habe sie schon mehrfach zeichnen lassen, eines dieser Bilder, genau genommen das allererste, könnt ihr als Avatar sehen.


    Hoffe ihr habt einen Eindruck von ihr gewonnen und versteht manches was ich aus ihrer Sicht so von mir gebe.

    Überführte, kleptomanische Witze-Diebin

    Edited 3 times, last by Phexgeschwind: Ich musste ja die Aufzählung doch noch etwas ergänzen… 😉 ().

  • Also ich spiele DSA seit Anfang an. Und ich liebe es, neue Charaktere zu erstellen. Inzwischen sind das irgendwo zwischen 100 und 200 - was über die lange Zeitspanne hin gar nicht mal viele sind. Und ich mag eine ganze Reihe von ihnen und zu einigen gibt es auch eine besondere Geschichte. Aber für diese Rubrik hier beschränke mich auf wenige.


    Mein erster Held war ein DSA1-Abenteurer. Und er hatte den simplen Namen Ralf. Mein eigener Name. Einfach und wahrscheinlich ziemlich ehrlich, denn wen spielt man besser als sich selbst? Aber vielleicht war das auch nur ein Ausdruck dessen, dass es mein Held war. Er wurde später Krieger, das war damals die einzige mögliche Karriere, die das System bot. Und als Heldenbogen genügte damals eine Karteikarte im DIN A8-Format, also so groß wie eine Visitenkarte. Der dickere Karton war ziemlich gut, wenn man Sachen wieder ausradieren musste. Mit ihm habe ich die ganzen alten Abenteuer gespielt, von "Silvanas Befreiung" bis... keine Ahnung, wie weit ich mit ihm kam.


    DSA3 bot mehr Möglichkeiten und da war mein Lieblingscharakter Andras Marwolaeth, ein Magier, ein Dämonologe aus Rashdul. Damals konnte man an der Akademie noch die Dämonologie lernen. Er hat eine Zeitlang an einer Akademie im Horasreich gelehrt. Schließlich musste er überstürzt abreisen, weil man ihm übel nahm, dass er einen borbaradianischen Seelengötzen studierte.


    In DSA 4.1 gab es dann Keliseth saba Beli, eine aranische Magierin, die ihren Abschluss an der Schule der Schmerzen in Elburum machte. Sie war Hauptperson in einer Kurzgeschichte und hat viele Abenteuer erlebt, inklusive der Drachenchronik und der Schleierfall-Kampagne. In letzterer hat sie schließlich mit ihrer Vergangenheit abschließen können und bekam einen Posten als Hofmagierin in Zorgan.


    In DSA5 habe ich noch nicht den Lieblingscharakter gefunden. Da gäbe es z.B. Mira Mari Mori, eine bornländische Gauklerin, die die Theaterritter-Kampagne gerockt hat, weil die ganzen Talente, die sie hauptsächlich benutzt, so billig sind, dass sie die bis zum Limit gesteigert hat. Oder NeSche, eine aranische Säbeltänzerin mohischer Abstammung. Eigentlich ein NSC, aber ich spiele mit dem Gedanken, sie mal als SC zu spielen. Ihr Name ist natürlich eine ironische Anspielung, denn er ist nur eine andere Schreibweise und Aussprache für das französische "neige", also Schnee. Genau das Gegenteil zu ihrer dunklen Hautfarbe. Oder wenn man die Kälte des Schnees nimmt, das genaue Gegenteil zu ihrem heißen Temperament. Oder Tolman diCastelMonte, ein horasischer Höfling, den Herzog Cusimo schließlich von seinem Hof rausgeworfen, äh, weggelobt hat.


    Für Space 1889 habe ich auch einen Lieblingscharakter: Amelia Darkheart, Tochter des Earl of Sandwich. In jungen Jahren durchgebrannt mit einem italienischen Schuhverkäufer, den sie in Gretna Green heiratete, nur um sich zwei Jahre später wieder scheiden zu lassen, weil er doch nicht der richtige war. Nach solchen Skandalen traut man ihr alles zu und sie kann relativ frei ihrer Abenteuerlust nachgehen. Sie kann Luft- und Ätherschiffe steuern. War schon auf der Venus und ist zur Zeit auf dem Mars.

  • Zu DSA 2 und 3 Zeiten war mein Lieblingscharakter ein Fasarer Magier. Mit ihm habe ich all die Klassiker durchgespielt, aber wegen seiner Sünden (eigentl. meiner S.) würde er mir heute nicht mehr gefallen. Damals haben wir jede Menge Scheiß gemacht und auch mal beim Steigern beschissen...

    Mit dem Ende der Schul-Rollenspielrunde hat DSA erstmal pausiert. Abgesehen von etwas Rollenspiel an der Uni mit stetig wechselnden Charakteren.

    So richtig ging es dann mit der 5er Edition wieder los. Ebenfalls wieder mit wechselnden Charakteren bzw. überwiegend Meisterdarsein.

    Für FABs hier auf dem Orki habe ich dann einen Hügelzwergischen Metzger erstellt, der mir richtig ans Herz gewachsen ist und den ich mittlerweile auch in unserer Tischrunde gespielt habe.

    Balum Schmalzsieder aus Angbar. Metzgergeselle und Sproß der traditionsreichen Metzgerei Schmalzsieder.

    Der Zwerg ist in den Wirtshäusern sowohl als Lieferant, Koch oder Gast gern gesehen und im Auftrag seines Vaters unterwegs, um neue Kontakte in aller Herren Länder zu knüpfen. Dafür ist der stets gut gelaunte, dicke Zwerg mit dem rotem Bart bestens geeignet. Liegen seine Stärken doch eindeutig im Umgang mit dem einfachen Volk - unvergessen das von Balum organisierte große Wurststechen während eines Ritterturniers in der nordmärkschen Provinz.

    Momentan wohnt Balum mit seinem Kumpanen Arombolosch, dem alten Metzgereiochsen samt Wagen, in den Zwei Masken in Festum.

    Dort, in Festum, dient er zusammen mit seinen neuen Menschen- und Goblinfreunden in der Stadtgarde. Dabei konnten die tapferen Recken bereits eine fürchterliche Mordserie aufklären und haben es derzeit mit einer höchst kuriosen Trommel zu tun...