OCULUS, Magische Analyse und Magietheorie

  • In DSA5 haben wir so gut wie keinerlei Setzung zu Astralkörper, -fäden, -muster. Wir haben ein wenig Regeln und Setzungen zu Kraftlinien und -knoten. Aber DSA5 scheint, im Gegensatz zu den Vorgängern, der Magie von DSA keine tatsächliche ausführliche Beschreibung geben zu wollen.


    Deshalb schließe ich von älteren Setzungen zu solchen Dingen auf aktuelle Setzungen zu Zaubern.

  • Deshalb schließe ich von älteren Setzungen zu solchen Dingen auf aktuelle Setzungen zu Zaubern.

    Mache ich auch gerne, aber manchmal geht das leider schief (Reststrahlung, OCCULUS etc.), weswegen man vorsichtig sein muss. Aber ich halte jetzt erst mal die Klappe, bis ich die SPielhilfe auch wirklich gelesen habe. ^^

  • Ich möchte Euch einen Modell-Vorschlag zum Thema ODEM, ANALYS und OCULUS machen. Das Modell heißt "Basensequenzen".

    ATG CGC AAT GCG ATA TAC TAC GCG TTA CGC TAT ATG

    Nur weil man etwas sehen kann, heißt das noch lange nicht, dass man es sehen kann.

    Sieht Du Buchstaben? Basen? Basen-Triplets? Aminosäuren? Proteinbausteine?


    Alles ist von Magie durchdrungen.

    Magische Personen oder Dinge enthalten nicht MEHR Energie, sondern sie enthalten GEORDNETE Magie. (#Magnetismus)

    Um es zu veranschaulichen bedienen wir uns der Basensequenzen aus der DNA. Das hab ich nicht hinbekommen - wir nehmen ASCII-Beispiele.


    Ein Blick ohne Hellsichtzauber ergibt dies:


    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    HIERSIEHTALLESZIEMLICHNORMALAUSDERGEISTERKENNTNICHTSAUFSEHENERREGENDES

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    LESZIEMLICHNORMALAUSDERGEISTERKENNTNICHTSAUFSEHENERREGENDESHIERSIEHTAL

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    MLICHNORMALAUSDERGEISTERKENNTNICHTSAUFSEHENERREGENDESHIERSIEHTALHIERSI

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    ERGEISTERKENNTNICHTSAUFSEHENERREGENDESHIERSIEHTALHIERSIEHTALLESZIEMLICHN

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    IEHTALLESZIEMLICHNORMALAUSDERGEISTERKENNTNICHTSAUFSEHENERREGENDESHIERSI

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    MALAUSDERGEISTERKENNTNICHTSAUFSEHENERREGENDESHIERSIEHTALHIERSIEHTALLESZ

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    HTSAUFSEHENERREGENDESLESZIEMLICHNORMALAUSDERGEISTERKENNTNICHTSAUFSEHE

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    REGENDESHIERSIEHTALHIERSIEHTALLESZHTSAUFSEHENERREGENDESLESZIEMLICHNORMA

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    EMLICHNORMALAUSDERGEISTERKENNTNICHTSAUFSEHENERREGENDESHIERSIMALAUSDER

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX


    Es verlangt ja niemand, das wir uns ein plastisches plausibles Bild von Magie machen.

    Also... niemand sollte das verlangen. "it's a kind of magic..."


    Man sollte die Regel-Setzung nehmen und rückwärts ein Wahrnehmungskonzept entwickeln.

    Man sollte nicht die eigenen Erwartungen hernehmen und die Regeln daran zerschellen lassen.

    Insbesondere ist es von der Redaktion ausdrücklich formuliert, dass Oculus den Odem nicht ersetzen können soll.

    Die Begründung dürfte klar sein: wenn eine Gruppe einen Handlungsort betritt und der GM immer gleich zeigt:

    "Da, die Truhe, der Typ hinten beim Buffet und die Halskette der Ritterin!" - das ist blöd!

    Wenn er sagt: "Ich wirke einen Hellsichtzauber und blicke mich mit einem Odem um." ist das etwas anderes.

    Rundumsicht erfordert FW16 - und dieser Zauber ist eben eine Momentaufnahme und genau dafür da.

    Oculus wird "irgendwie eine Ahnung vielleicht auch ausspucken" - aber der wirkt im Zweifelsfall ein

    ganzes Dungeon lang und diese Abwertung des Odems wurde einfach abgeschafft. Die Gründe in der

    Spielmechanik sind also total einleuchtend. Die Übersetzung in ein "Magieverständnis" bei den Spielern

    ist etwas kompliziert, am meisten, wenn man die alte Omnipotenz des Oculus noch gut erinnert.

    Davon muss man sich lösen - und man muss WOLLEN, dass die Zauber unterschiedliche Dinge können...

  • E.C.D.

    Die Kritik war ja nicht, dass sie den Zauber geändert haben, sondern das er auf einer Magietheorie aufbaut, welche sich von der alten unterscheidet, ohne das sie näher erklärt wird. Ich nehme es jetzt einfach so hin und spiele DSA mit ein wenig mehr D&D-Gefühl weiter. Davon geht die Welt nicht unter, aber die Setzung von DSA4.1 war stimmungsvoller und schlüssig. Ich habe den Oculus auch nie so schlimm erlebt, dass er dieses neuen Balancings wirklich bedurft hätte, aber das mag man individuell unterschiedlich empfinden.

  • Scoon

    Versteh' mich nicht falsch, ich finde die Inkongruenz von "Du siehst es aber Du kannst es nicht sehen... äh... nee andersrum..." durchaus schwierig.

    Ich versuche nur mir ein Modell zu erstellen, mit dem ich das erklären kann.

    Richtig: weil meine Konversation zu dem Thema mit einer NN-Ulisses-Person.... wenig ergiebig war.


    Und unsere Magier haben den Oculus schon etwas inflationär als Fallensensor, Dunkelsicht, Leutedurchschauer, Büchersucher verwendet...

  • Und unsere Magier haben den Oculus schon etwas inflationär als Fallensensor, Dunkelsicht, Leutedurchschauer, Büchersucher verwendet...

    Ich habe ihn in über 15 Jahren vielleicht zweimal im Einsatz gesehen. So unterschiedlich kann das sein. =D

  • Ich sehe es so, dass der OCULUS aus DSA5 immer noch in die selbe Magietheorie passt wie früher. Dir aber einfach nicht der "nerf" gefällt, dass man mit Hilfe des OCULUS nun nicht mehr klar pinpointen kann:

    Das ist magisch

    Das nicht

    Das auch nicht

    Die Person schon


    Das ist die einzige negative Änderung die statt gefunden hat und anstatt die simple Antwort zu akzeptieren:

    Der Zauber folgt einer zweckgebunden Matrix, die einen anderen Zweck erfüllen soll und erzeugt dementsprechend auch einen zweckgebundenen Astralsinn.

    Statt dessen versuchst du ihn in eine Magietheorie zu zwängen, die keinen "zweckgebundene" Astralsinn erlaubt, was aber nach allen offiziellen Quellen zur Meta-Magie in meinen Augen keinen Sinn ergibt.

    Der Zauber hat sich schlicht verändert.

    Nicht mal verschlechtert.

    Denn im Gegensatz zu DSA3 und 4 wird die diesseitige Wahrnehmung (oder wie das LC es nennt: "der normale Gesichtssinn") nicht mehr negativ beeinflusst, d.h. nun deckt der Zauber unsichtbares für den Zauberer auf, ohne das Talent Sinnesschärfe oder andere Talente negativ zu beinträchtigen [Edit: da wurde ich eines besseren belehrt, hab ich überlesen] und er kostet weniger AsP und ist schneller gewirkt als früher.


    Der Zauber funktioniert anders, aber nicht weniger logisch als vorher, denn es war schon immer die Logik der aventurischen Magie, dass ein Zauberspruch einen bestimmte Wirkung erzielt.

    Die Wirkung des OCULUS ist es eben nicht magisches von profanem zu trennen, sondern Unsichtbares von Sichtbarem (natürlich nur Arkaner Ursache) und dabei die normalen Sinne aufrecht zu erhalten.


    Um Magie als solche zu identifizieren, gibt es ohnehin einen viel besseren Weg:

    Analytiker + Weg des Gelehrten + Allgemeinwissen = automatische QS1 in der "Magischen Analyse" (solange nicht höher als -3 erschwert).

    Dafür muss man nicht mal Zauberer sein.


    Ich verstehe, dass die ersten beiden Sätze, der Wirkung des OCULUS, in ihrer Formulierung für Verwirrung sorgen können:

    Quote

    Die normale Sicht des Zauberers wird um eine astrale Wahrnehmung ergänzt. Sie ist nicht detailreich genug, um magische Analysen vorzunehmen, der Zauberer kann jedoch mittels magischer Unsichtbarkeit verborgene Dinge oder Personen erkennen.

    Aber wenn man sich einmal von dem Irrglauben trennt, dass jede "astrale Wahrnehmung" magisches von profanem unterscheiden können muss.

    Ergibt es durchaus Sinn, dass eine solcher Zauber existiert und wirkt, wie er nun mal geschrieben steht.

  • Denn im Gegensatz zu DSA3 und 4 wird die diesseitige Wahrnehmung (oder wie das LC es nennt: "der normale Gesichtssinn") nicht mehr negativ beeinflusst, d.h. nun deckt der Zauber unsichtbares für den Zauberer auf, ohne das Talent Sinnesschärfe oder andere Talente negativ zu beinträchtigen und er kostet weniger AsP und ist schneller gewirkt als früher.

    Das stimmt so nicht, der Zauber erschwert während seiner Wirkung alle Talentproben um -2


    Zum Aspekt, das Oculus Magiesicht im Sinne eines Odem doch erreicht, wenn die 4. Erweiterung ("Magische Analyse") wirkt:

    Nein. Aufgrund der sichtbaren Muster erhält der Oculus-Zauberer +1FP auf die Magiekundeprobe der magischen Analyse, dafür muss er sie aber geschafft haben und sie muss ihm erst einmal überhaupt zugestanden haben. Meiner bescheidenen Meinung nach können sich Helden mit SF und Talentstil-SF auf den Kopf stellen: solange sie Magie nicht sehen können, können sie auch nicht analysieren und auch keine QS1 erreichen. Nach rascher Überlegung ist das eine geschlossene Gruppe von {Odem, Analys, Magiesicht, Magieanalyse}. "Sicht auf Heshinjas Werk" (u.a.?) kommt hinzu, die Chronik-SF enthält den Passus "...so als ob sie den Analys durchgeführt hätte".


    Ansonsten haben meines Wissens NUR die vier genannten Fertigkeiten, 2 Zauber und zwei Liturgien eine explizite binäre Magiewahrnehmung:

    • QS 1: Ist Magie vorhanden oder nicht? (Odem, Magiesicht)
    • Der Zauberer/Geweihte erhält detaillierte Hinweise, ob das Objekt magisch ist und falls ja, wie seine magische Struktur beschaffen ist. (Analys, Magischieanalyse)

    Ende.

    Ihr dürft mich korrigieren.

    Zusätzliche Analyse-QS, FP, Probenerleichterungen erleichtern das Verständnis - die eigentlich unsichtbare Magie SEHEN können sie nicht.

    Und das kann Oculus auch nicht. Das ist eben das... schwierige. Man kann sich an magisch durchdrungenen Orten besser orientieren, man kann magisch Unsichtbares sehen, man kann sogar bei magischer Analyse durch die astrale Wahrnehmung mehr herausfinden. SEHEN kann man die Magie dabei aber nicht. Ich behaupte deshalb, dass auch ein Oculus nur eine Magische Analyse erleichtern kann, die mit einer der vier Sicht-Fertigkeiten überhaupt erst ermöglicht wurde.

  • Tatsächlich ist das mit der magischen Analyse ja sogar noch etwas schwieriger. QS im Regelwerk sagt ja :

    Eine QS 1 in der magischen Analyse sagt einem also nicht, ob das Objekt magisch ist, sondern schon grob wie stark der Effekt in einen Artefakt ist. Streng genommen kann ich also sagen, dass der Ring ein mächtiges Artefakt ist, ohne sagen zu können, ob dieser überhaupt magisch ist...

    Ebenso ist ja auch im Odem explizit bei der QS 1 angegeben, dass man Magie sieht und im Analys steht ebenfalls explizit, dass dieser Magie sieht, im Oculus steht nur astrale Wahrnehmung. Generell ist es auch gut, dass der Oculus für 8 AsP nicht in der Lage ist Magie zu sehen, da sonst wirklich die andern beiden Zauber etwas entwertet werden. Als Hellseher mit Stil, der AsP spart wirkt man den Oculus dann für 1 Asp und erhält mindestens QS x 3 min magische Sicht, mit Erweiterung sogar ohne Merkmalskenntnis bis zu QS x 10 min.

    Also eine Stunde Magie sehen für 1 AsP macht den Mephaliten das Leben sehr leicht, weil die verhüllte Aura auch nicht das verbreiteste ist und ansonsten jeder Zauberwirker sofort erkannt wird.

    Und jetzt mal Hand aufs Herz, wer benutzt wie oft wirklich den Analys? Also selbst wenn man Hellsichtsmagier spielt, dann kann ich selbst mit QS nur sagen: Welche QS das Artefakt erreichen kann, was für eine Art Artefakt es ist und welche Tradition der Erschaffer hatte. Das ist alles zwar cool, aber selten wirklich nützlich in einem Abenteuer und wenn man eine detaillierte Analyse braucht, dann bringt man das ganze eh zu einen Spezialisten NPC. Das können aber auch die Gelehrten mit Analytiker und QS 1, weil "ist ja magisch, nehmen wir mal mit" reicht.

    Wenn der Oculus garantiert Magie sehen würde, dann würde jeder Feldmagier nie einen Analys lernen. Oculus hochziehen auf FW 8, um Magie zu sehen und Odem auf FW 8 + Analytiker und die potentielle QS 2 in magischer Analyse reicht für alle relevanten Anwendungen.

    Das Magie sehen und analysieren System ist ja leider nicht ganz durchdacht, insbesondere in Bezug auf Analytiker. Wenn ich einen Gegenstand aufheben kann und sage: Das ist eindeutig ein Artefakt, ohne dass ich Magie wahrnehmen kann fühlt sich das immer etwas doof an. Eingeritzte Runen oder besonders magische Metalle kann man profan erkennen, aber selbst dann ist das ja eigentlich nur ein sehr starkes Indiz und kein Beweis.

    Auch der Punkt von E.C.D. , dass man den Zauber dann einfach immer anwendet, wenn man Magie vermutet auch auf Verdacht hin kann ich so bestätigen. Ich spiele einen Hellsichtsmagier in einer Gruppe und immer, wenn man eine Falle vermutet ist der erste Reflex einen Odem mit Kegelsicht zu wirken für 1 AsP. Wenn ich das ganze effektiv passiv könnte, und einmal am Anfang einer Gruft den Oculus aktiviere und dann einfach jemand anderen die physischen Gefahren suchen lasse, würde jede magische Falle trivial werden. Sowas führt dann bei frustrierten Meistern eh nur zu ungewollten Wettrüsten und plötzlich sind die meisten magischen Fallen auch gegen Hellsicht geschützt.

  • Eine QS 1 in der magischen Analyse sagt einem also nicht, ob das Objekt magisch ist, sondern schon grob wie stark der Effekt in einen Artefakt ist. Streng genommen kann ich also sagen, dass der Ring ein mächtiges Artefakt ist, ohne sagen zu können, ob dieser überhaupt magisch ist...


    Wenn du sagen kannst das ein Objekt FP von einem Zauber auf sich liegen hat ist ja die Frage ob er magisch ist oder nicht schon beantwortet.

    Dazu benötigt man nicht mal Magie, die allgemeine SF "Analytiker", reicht aus um zu sagen in welcher FP spanne ein Artefakt liegt.

    Generell nützt einem die FP Eingrenzung bei Artefakten aber wenig, da man nur mit dieser Eingrenzung noch keine Informationen hat, ob es mehrere Aufladungen besitzt und wie die FP verteilt wurden... es können 5 FP aus dem Arcanovi/Applicatus sein und 12 FP aus dem verankerten Zauber oder aber umgekehrt.


    QS 1 der Magischen Analyse auf ein Objekt gibt dir also die wichtige Info:

    FP magischen Ursprungs > 0


    Das Magie sehen und analysieren System ist ja leider nicht ganz durchdacht, insbesondere in Bezug auf Analytiker. Wenn ich einen Gegenstand aufheben kann und sage: Das ist eindeutig ein Artefakt, ohne dass ich Magie wahrnehmen kann fühlt sich das immer etwas doof an.

    Ich finde die Regel des "Analytikers" berücksichtigt das bereits:

    "[...]Je nach QS kann er sich aus seinen Informationen ein mehr oder weniger genaues Bild der Wirkung des Objekts,[...]"(Hervorhebung durch mich)


    Sein Analyse kann nur im Rahmen seiner Informationen zu dem Objekt passieren, wenn er keine Magie wahr zu nehmen im Stande ist, erhält er auch nur Indizien-Erkenntnisse aus seiner Magischen Analyse. Weil ihm ja die Information nicht bekannt ist, ob es ein Artefakt ist oder nicht.

  • Wenn du sagen kannst das ein Objekt FP von einem Zauber auf sich liegen hat ist ja die Frage ob er magisch ist oder nicht schon beantwortet.

    Richtig, deswegen ist die Regel ja so unlogisch. Das ist so als würdest du ein Radio in eine Schwarze Box stecken, den Ton ausdrehen und die Box jemanden hinlegen. Nach einem Blick kann dieser trotzdem sagen, dass das Radio gerade aktiv ist und einen Sender empfängt, der zwischen 80-90 MHz liegt(QS 1 magische Analyse: Grobe Eingrenzung der FP). Wenn der Analytiker nun durch magische Weise die Frequenzen sichtbar macht, dann kann er vielleicht sogar noch genauer eingrenzen, welcher Sender das ist. Problem ist halt, dass diese Schwarze Box keine Anzeichen von sich gibt, dass sie ein sendendes Radio enthält, aber die profane SF trotzdem ermöglicht, das Frequenzband einzugrenzen. Ganz ohne Werkzeuge, die bei der Magieanalyse dann z.B. Bluttblatt oder ähnlich magiesensitive Objekte sein könnten.

    Generell nützt einem die FP Eingrenzung bei Artefakten aber wenig, da man nur mit dieser Eingrenzung noch keine Informationen hat, ob es mehrere Aufladungen besitzt und wie die FP verteilt wurden... es können 5 FP aus dem Arcanovi/Applicatus sein und 12 FP aus dem verankerten Zauber oder aber umgekehrt.

    Hatte ich vorher schon beantwortet. Sinnvolle Informationen erhält man eh erst ab QS 5 mit "Genauere Erklärung der Wirkung" wobei man dabei
    auch sagen könnte, dass das immer noch nicht den Auslöser liefert, sondern nur den wirkenden Spruch bis ins Detail aufschlüsselt. QS 3 mit Art des Artefaktes kann nützlich sein, aber da ist wieder die Sache, dass es auch reicht, wenn man weiß dass es magisch ist und dann entsprechend einem Hellsichtsmagier NSC hinlegt, der dann den ganzen Rest rausfindet.

    Sein Analyse kann nur im Rahmen seiner Informationen zu dem Objekt passieren, wenn er keine Magie wahr zu nehmen im Stande ist, erhält er auch nur Indizien-Erkenntnisse aus seiner Magischen Analyse. Weil ihm ja die Information nicht bekannt ist, ob es ein Artefakt ist oder nicht.

    Nichts hindert einen Spieler einfach einen Ring, den er gefunden hat in die Hand zu nehmen und zu fragen: "Ist das ein Artefakt? Ich wil da mal mit Analytiker draufgucken." und dann kann rein nach Regelwerk mit der Stilfähigkeit Allgemeinwissen ja die erforderliche QS 1 in Magiekunde sogar ohne Probe geschafft werden bis zu einer Erschwernis von -3. Man kann also nichtmal sagen, dass man die Probe erschwert, wenn kein Analysezauber wirkt, weil das ganze bis -3 trotzdem geht und bei höheren Erschwernissen ist das dann nur Meisterwillkür, damit man keine Chance hat die Probe zu schaffen.

    Ich finde die Regel des "Analytikers" berücksichtigt das bereits:

    "[...]Je nach QS kann er sich aus seinen Informationen ein mehr oder weniger genaues Bild der Wirkung des Objekts,[...]"(Hervorhebung durch mich)

    Der zitierte Text ergibt ja nur im Kontext mit den restlichen Analyseregeln sinn. Das "Je nach QS..." ist ja so gemeint, dass Analytiker +1QS gibt und damit alles zwischen einer QS 1 nur mit SF und einem QS5 Analys die QS 6 in magischer Analyse erreicht werden, eben je nachdem wie spezialisiert der Magier ist. Eigentlich sollte aber in diesem Fall das gleiche gelten wie bei Handwerkstalenten. Wenn man kein passendes Werkzeug hat ist die Probe einfach unmöglich.Ohne Hammer, oder zumindest einem improvisierten Hammer in Form eines Steins, kann ich keinen Nagel in eine Wand hauen. Ohne Bluttblatt, magische Sicht o.Ä. hab ich einfach nicht das passende Werkzeug zum analysieren und kann dementsprechend auch keine Informationen erhalten. Im Kontext des DSA5 Oculus ist das dann ähnlich. der Oculus sieht keine Magie mehr, ist also kein passendes Werkzeug mehr, und deshalb kann man damit nur noch unsichtbares sichtbar machen.

  • Wenn du sagen kannst das ein Objekt FP von einem Zauber auf sich liegen hat ist ja die Frage ob er magisch ist oder nicht schon beantwortet.

    Richtig, deswegen ist die Regel ja so unlogisch. Das ist so als würdest du ein Radio in eine Schwarze Box stecken, den Ton ausdrehen und die Box jemanden hinlegen. Nach einem Blick kann dieser trotzdem sagen, dass das Radio gerade aktiv ist und einen Sender empfängt, der zwischen 80-90 MHz liegt(QS 1 magische Analyse: Grobe Eingrenzung der FP). Wenn der Analytiker nun durch magische Weise die Frequenzen sichtbar macht, dann kann er vielleicht sogar noch genauer eingrenzen, welcher Sender das ist. Problem ist halt, dass diese Schwarze Box keine Anzeichen von sich gibt, dass sie ein sendendes Radio enthält, aber die profane SF trotzdem ermöglicht, das Frequenzband einzugrenzen. Ganz ohne Werkzeuge, die bei der Magieanalyse dann z.B. Bluttblatt oder ähnlich magiesensitive Objekte sein könnten.

    Nur nach deiner Interpretation von RAW und da sind wir wieder bei dem schönen Thema:

    Was steht in den Regeln und was lesen wir aus den Regeln:


    RAW lautet die Regel zum Analytiker:

    Regel: Wer die Sonderfertigkeit Analytiker besitzt, ist in der Lage Artefakte, magische Wesen und Zauber zu analysieren. Ein Held mit der SF kann dazu eine Probe auf Magiekunde (unterschiedliche Anwendungsgebiete) ablegen und dabei mehr QS erzielen als üblich. Je nach QS kann er sich aus seinen Informationen ein mehr oder weniger genaues Bild der Wirkung des Objekts, der Art des Wesens oder der Zauberwirkung machen. Analytiker ist eine Einsatzmöglichkeit für das Talent Magiekunde.

    Deine Leseweise (Syntax) war intuitiv auch die Meine, ist aber unlogisch deshalb habe ich über alternative Leseweisen nachgedacht.


    Die intuitive Syntax die so unlogisch ist:

    Regel: Wer die Sonderfertigkeit Analytiker besitzt, ist in der Lage Artefakte, magische Wesen und Zauber zu analysieren. Ein Held mit der SF kann dazu eine Probe auf Magiekunde (unterschiedliche Anwendungsgebiete) ablegen und dabei mehr QS erzielen als üblich. Je nach QS [der Probe auf Magiekunde kann er sich aus seinen erhält er] Informationen [über das Objekt, Wesen oder die Zauberwirkung und kann sich] ein mehr oder weniger genaues Bild der Wirkung des Objekts, der Art des Wesens oder der Zauberwirkung machen. Analytiker ist eine Einsatzmöglichkeit für das Talent Magiekunde.


    Eine viel freiere Leseweise, die einem Spielerleiter mehr Raum lässt:

    Regel: Wer die Sonderfertigkeit Analytiker besitzt, ist in der Lage Artefakte, magische Wesen und Zauber zu analysieren. Ein Held mit der SF kann dazu eine Probe auf Magiekunde (unterschiedliche Anwendungsgebiete) ablegen und dabei mehr QS erzielen als üblich. Je nach QS [in der Magiekunde Probe kann er sich aus seinen und seiner] Informationen [,die er bereits über das Objekt, Wesen oder die Zauberwirkung hat, kann er sich] ein mehr oder weniger genaues Bild der Wirkung des Objekts, der Art des Wesens oder der Zauberwirkung machen. Analytiker ist eine Einsatzmöglichkeit für das Talent Magiekunde.


    Warum an unlogischen Regeln festhalten, und darauf bestehen, das mit "Informationen", die Informationen der Tabelle zur Magischen Analyse gemeint sind, wenn die Regel nicht klar definiert welche "Informationen" sie meint?

    Wenn du das Wort Informationen auf das Ziel der Analyse beziehst, statt auf die Qualität der Analyse hast du absolut keine Logiklücke mehr und hast dich dennoch an RAW gehalten.

    Das ist doch die beste Form von RAI die es gibt, Interpretation die Lücken füllt.

    Selbst wenn die erste Syntax, die ist die der Autor im Kopf hatte (rules as intended), ist meine neue Syntax logischer und ist RAW genau so zu entnehmen wie die erste Syntax.


    Regeln können verwirrend formuliert sein und Autoren können selber Lücken in ihrer Logik haben (zum Beispiel, weil sie selber ihre eigenen Regeln eher als Grundkonzepte verstehen, denn als "in Stein gemeißelte Gesetzte").

    Aber zum Glück kann man selber die Regeln interpretieren und somit verwirrende Formulierungen entwirren und die Lücken in der Logik der Autoren von sich selber aus schließen.


    Nach RAW kann der Oculus in DSA5 auch keine Kraftlinien sehen, das haben wir nur durch Redax-Antworten erfahren, denn Kraftlinien werden nirgendwo als "magisch durchdrungende Orte" definiert, sondern als "Kraftquellen der Magie, die ganz Dere wie ein Netz umspannen" (freie Wiedergabe, der ersten Zeilen der Fokusregel aus AMA 2 S.51)


    Ich würde mich auch nicht bei der Wahrnehmung von Magie so einschränken wie es Scoon macht, das "sehen eines Leuchtens, das mal stark und mal schwach ist" ist meiner Meinung nach die Beschreibung wie es für die "Gildenmagie" sich darstellt.

    Elfen nehmen Magie als Teil des Weltenlieds wahr, je komplexer die Magie desto komplexer das Choral welches sie wahrnehmen, je mächtiger die Quelle desto lauter die Melodie in den Ohren des elfischen Analysten.

    Hexen nehmen Magie über die Erde, den lebendigen Humus unter ihren Füßen und den eigenen Emotionen wahr, hier kann sich eine machtvolle Magie als kribbeln in den Füßen oder einen Emotionalen Instinkt äußern.

    Ich sehe nicht, dass irgendwer die eine wahre Form der Astralebene niedergeschrieben hat.

    Leuchtende Astralenergie gehört für mich mehr zu den Regeln aus dem Fluff, als Regeln aus dem Crunch.

  • Für mich ist Analytiker so zu verstehen (im Bezug auf Artefakte) ein Objekt zeigt eine Wirkung, dann kann der Held eine Magiekunde mittels der SF durchführen und seine QS 1informatin erhalten. Wir dürfen nicht vergessen auch wenn gefühlt jeder Held ein Magier ist, sind magiebegabte in Aventurien nicht so weit verbreitet.

    Es darf nicht der Fehler gemacht werden Helden mit Spielerwissen gleichzusetzen. Beispiel der Ritter aus Weiden hat höchstwahrscheinlich noch nie in seinem Leben einen Zauber gesehen. Jetzt geht er auf Reisen und sieht einen leuchtenden Stein. Der Spieler weiß,. Leuchtet es weiß ist es wahrscheinlich ein Artefakt mit flimflam, leuchtet es grün ist es ein gwenpatryl. Der Held hat schlicht keine Ahnung ob es magisch, karmal oder profan ist.

    Bei einem Artefakt das nicht ausgelöst ist hat er schlicht keinen Ansatzpunkt für seine Analyse.

    Um es zu verdeutlichen was ich meine nehme ich mal schmieden also Beispiel. Wenn ich Metall auf ca 500-600 Grad erhitze sieht es genauso aus wie wenn es 20 Grad hat. Heißt Laie sieht eben hat es noch geglüht jetzt tut es das nicht mehr wird wohl kalt sein.

    Wenn ich jetzt die Analytiker und allgemein Bildung dazu nehme weiß ich das Metall ist immernoch heiß und sogar das es sehr zerbrechlich ist wann es in dieser Temperatur ist. Wie heiß es genau ist, wie seine Zusammensetzung ist oder wie es Bearbeitet wurde kann ich schlicht nicht sagen weil mir die Informationen fehlen.


    Das ist zumindest meine leseweise, ein Artefakt erkennen zu können nur durch Analytiker ergibt für mich einfach keinen Sinn.

  • Nur nach deiner Interpretation von RAW und da sind wir wieder bei dem schönen Thema:

    Nicht nach meiner Interpretation von RAW, sondern nach RAW. Die SF Analytiker erhöht passiv die erreichbare QS bei der magischen Analyse. Das ist zwar etwas schlecht formuliert, da dieser Hinweis nicht in der SF, sondern allgemein unter magischer Analyse steht, aber dort ist dann klipp und klarr geschrieben:


    Quote from GRW S. 269

    Durch die Sonderfertigkeit Analytiker kann er ohne Hellsichtzauber oder –liturgien maximal 1 QS ansammeln.

    ...

    Hat der Zauberer einen ANALYS gewirkt, so kann er so viele QS ansammeln, wie er QS im ANALYS hatte. Die Erhöhung der maximalen QS durch weitere Zauber ist nicht kumulativ, weder untereinander, noch in Verbindung mit dem ANALYS. Nur durch die SF Analytiker steigen die maximalen QS bei der Probe auf Magiekunde um 1.

    Du kannst Analytiker also nicht losgelöst von der magischen Analyse betrachten, weil sich diese SF explizit auf magische Analyse bezieht.

    Deine Leseweise (Syntax) war intuitiv auch die Meine, ist aber unlogisch deshalb habe ich über alternative Leseweisen nachgedacht.

    Ich hatte ja schon angemerkt, dass das RAW ziemlicher Schwachsinn ist, aber es ist relativ klar, dass sich das auf die QS in magischer Analyse bezieht, deswegen wird die Sichtweise nicht unlogisch.

    Warum an unlogischen Regeln festhalten, und darauf bestehen, das mit "Informationen", die Informationen der Tabelle zur Magischen Analyse gemeint sind, wenn die Regel nicht klar definiert welche "Informationen" sie meint?

    Wenn du das Wort Informationen auf das Ziel der Analyse beziehst, statt auf die Qualität der Analyse hast du absolut keine Logiklücke mehr und hast dich dennoch an RAW gehalten.

    Das ist doch die beste Form von RAI die es gibt, Interpretation die Lücken füllt.

    Das wiederum ist doch selbst sehr unlogisch oder? Also wenn ich sage das Ziel meiner Analyse ist herauszufinden, ob ich einen einmal auslösbaren Zauberspeicher habe, würdest du mir eine Magiekundeprobe geben und auch bei der QS 1 mit Analytiker die benötigte Information geben, weil ich explizit danach gesucht hab, obwohl das eigentlich ein Effekt sein sollte, der mit QS 3 erreichbar ist? Also das ist dann ja noch unlogischer.

    Aber gut, kannst du dann trotzdem erklären, wie ich mein Radio in der Blackbox erkennen kann? Also wenn ich als Analytiker die Probe schaffe, dann weiß ich halt, dass auf einem Ring Magie liegt, denn wenn ich das nicht wüsste würde das die erfolgreiche Probe betrügen und das nur aus Meisterwillkür. Genau das ist halt der Punkt den ich immer vermeiden will. Es ergibt nunmal innerweltlich keinen Sinn, dass man etwas für das einem die Sinne fehlen mit einer einfachen Probe herausfinden kann. Für einen Blinden sind Proben auf Sinnesschärfe(sehen) ja auch unmöglich. Wieso ist das jetzt bei Magie anders? Menschen haben nunmal kein Ea'Myr und als Artefaktersteller kann ich ja, wenn auch mit Erschwernis, aus allem ein Artefakt machen. Entweder man hat so offensichtliche Hinweise( Gegenstand aus Mondsilber, verziert mit Runen etc.), dass eine normale Magiekundeprobe reichen sollte, um zu verstehen, dass es sich um ein Artefakt handelt oder man hat keinerlei Ahnung( Einfacher Holzring ohne Verzierungen) auf profanen Weg, ob etwas ein Artefakt ist, kann es aber trotzdem irgendwie mit einer Magiekundeprobe Fehlerfrei erkennen, dass dem Ring Magie innewohnt.

  • Also wenn ich sage das Ziel meiner Analyse ist herauszufinden, ob ich einen einmal auslösbaren Zauberspeicher habe, würdest du mir eine Magiekundeprobe geben und auch bei der QS 1 mit Analytiker die benötigte Information geben, weil ich explizit danach gesucht hab, obwohl das eigentlich ein Effekt sein sollte, der mit QS 3 erreichbar ist? Also das ist dann ja noch unlogischer.

    Das verwirrt mich?

    Warum sollte ich dir MEHR Informationen geben? Das hab ich nirgendwo geschrieben!

    Du kannst nur mit Analytiker maximal QS1 erreichen? Aber FP sind ja keine Wertigkeit die ingame existiert, du gibst einem Spieler ja nicht die information: "ja der Zauber liegt so in etwa bei 12 FP der auf dieser Person liegt."

    Du gibst ihm die Informationen die der Charakter wahr nimmt:

    "Die Person agiert für dich eindeutig so als würde sie unter einem ziemlich starken Zauber stehen"

    Mehr kann ein Analyst der nur den Analytiker beherrscht nicht herausfinden. Im Gegensatz zu den Regeln die du als RAW betrachtest (die in Wirklichkeit aber nur deine RAI sind, da es keine Texte gibt die nicht beim lesen interpretiert werden)


    Nach dem was du RAW nennst bekommt ein Analyst der den Analytiker beherrscht und eine Person die unter einem IMPERAVI steht, analysiert genau die selben Informationen wie ein Analyst der den Analyker behersscht und ein Meister des IMPERAVIS ist.

    Meine Leseweise korrigiert diese Lücke in der Logik weil, der Zweite Analyst schon 100-mal Personen unter diesem Einfluss gesehen hat, ist es nicht nur leichter für ihn die Analyse durchzuführen, nach AKO erleichtert zwar das kennen eines Zauberspruchs seine Analyse um +1 (S.65) aber hat unlogischer Weise keinen Einfluss auf das Ergebnis.

    Analytiker ist aber für mich (und auch nach RAW) die Fähigkeit alle vorhandenen Kenntnisse in eine Analyse mit einzubringen, auch jene die profan sind.


    Du behauptest du hälst dich an RAW.

    Aber das habe ich ja auch nie bestritten.

    Ich halte mich aber genauso sehr wie du an RAW.


    Ich interpretiere nur den Satz: "Je nach QS kann er sich aus seinen Informationen ein mehr oder weniger genaues Bild der Wirkung des Objekts, der Art des Wesens oder der Zauberwirkung machen." anders als du, verändere ihn aber ja nicht.

    Interpretation passiert immer, nicht nur wenn wir sie brauchen, man kann also eigentlich gar nicht behaupten, dass man nach RAW spielt, sondern muss sich eingestehen, dass man immer nach seiner eigenen Interpretation von RAW spielt. Nur weil er eine QS 0 erreicht hat, heißt das nicht automatisch, dass ihm keine Informationen vorliegen.

    Wenn der Spieler Zhayad-Glyphen erworden hat, lässt du ihn diese ja auch schließlich nicht mit einer Magiekundeprobe -5 identifizieren, wie es im RGW auf Seite 204 geschrieben steht.

    Für mich ist Analytiker so zu verstehen (im Bezug auf Artefakte) ein Objekt zeigt eine Wirkung, dann kann der Held eine Magiekunde mittels der SF durchführen und seine QS 1informatin erhalten. Wir dürfen nicht vergessen auch wenn gefühlt jeder Held ein Magier ist, sind magiebegabte in Aventurien nicht so weit verbreitet.

    Es darf nicht der Fehler gemacht werden Helden mit Spielerwissen gleichzusetzen. Beispiel der Ritter aus Weiden hat höchstwahrscheinlich noch nie in seinem Leben einen Zauber gesehen. Jetzt geht er auf Reisen und sieht einen leuchtenden Stein. Der Spieler weiß,. Leuchtet es weiß ist es wahrscheinlich ein Artefakt mit flimflam, leuchtet es grün ist es ein gwenpatryl. Der Held hat schlicht keine Ahnung ob es magisch, karmal oder profan ist.

    Bei einem Artefakt das nicht ausgelöst ist hat er schlicht keinen Ansatzpunkt für seine Analyse.

    Aber der Ritter aus Weiden, der noch nie einen Zauber gesehen hat, hat auch nicht die SF Analytiker.

    Die SF Analytiker ist für jene Charaktere gedacht die sich viel mit Magie befassen aber vielleicht keine Hellsicht erlernen konnten/wollten/mussten.

    Der abergläubische Dörfler verwechselt einen Dschinn vielleicht mit einem Dämon.

    Ich würde aber keinen Zauberer Aventuriens auf diesen Unterschied würfeln lassen. Sowas ist eben selbst in Schulen die sich überhaupt nicht mit Elementarismus befassen weit verbreitetes Wissen.


    Und das man ohne Wirkung schlicht keinen Ansatzpunkt für eine Analyse besitz ist auch nicht zwangsweise der Fall.

    Wie ich eben schrieb, man muss ALLE dem Zauberer vorliegenden Informationen berücksichtigen:

    Gibt es profane Anzeichen?

    Sind diese Anzeichen nur Indizien?

    Hat man die Wirkung gesehen oder kann sie an Hand der profanen Zeichen eingränzen oder gar bestimmen?


    Das Ergebnis einer profanen Analyse ist jedoch nur eine "Hypothese", dass Zusammentragen aller vorhanden Informationen, letztendlich kann das Artefakt auch entladen oder gar nicht erst verzaubert worden sein. Das heißt aber nicht das kein Ansatzpunkt vorliegen kann.

  • Geron Sturmkind der Ritter war nur als allgemeines Beispiel für zwei Sachen erstens das Magie und magisches Wissen nicht so weit verbreitet sind wie es den Anschein hat. und Zweitens das jeder der Magiekunde auf 4 hat Analytiker lernen kann. Ich mag mich Irren aber soweit ich weiß gibt es keine äußerlichen Merkmale die darauf schließen lassen das ein Objekt ein Artefakt ist. Das einzige Indiz das ich kenne wäre die Verarbeitung von Amulettmetall.

  • Ich sehe es so, dass der OCULUS aus DSA5 immer noch in die selbe Magietheorie passt wie früher. Dir aber einfach nicht der "nerf" gefällt, dass man mit Hilfe des OCULUS nun nicht mehr klar pinpointen kann

    Warum der Zauber nach meiner Ansicht nach nicht in die bisherige Magietheorie passt, habe ich dargelegt. Du hast jetzt einfach nur wiederholt, dass Du das nicht so siehst, ohne auf meine letzten Ausführungen dazu einzugehen oder sie zu widerlegen. Ich habe zudem recht klar formuliert, dass mir nicht gefällt, dass der Oculus einer neuen Magietheorie folgt, die nicht näher beschrieben wird. Du unterstellst mir jetzt, das mir der Nerf nicht gefallen würde. Kann man machen, aber abgesehen davon, dass es nicht gerade nett ist, diverse Motivationen zu unterstellen, statt die Position des anderen argumentativ zu hinterfragen, habe ich nur einen Beitrag über Deiner Behauptung ausgesagt, dass ich den Oculus so gut wie nie im SPiel erlebt habe. Interessant, dass Du dann der Annahme folgst, die Stärke des Zaubers könnte eine relevante Größe für meine Argumentation sein. Ich hatte sogar geschrieben, dass ich verstehe, dass sie den Zauber ausblancieren wollen, auch wenn ich die Notwendigkeit dafür nicht wirklich gegeben sehe.


    Um Magie als solche zu identifizieren, gibt es ohnehin einen viel besseren Weg:

    Analytiker + Weg des Gelehrten + Allgemeinwissen = automatische QS1 in der "Magischen Analyse" (solange nicht höher als -3 erschwert).

    Dafür muss man nicht mal Zauberer sein.

    Dachte ich auch, bis mir Gwyn auf meine Frage:

    Quote from Scoon

    Im GRW S.269 steht: "Durch die Sonderfertigkeit Analytiker kann er ohne Hellsichtzauber oder –liturgien maximal 1 QS ansammeln." Bedeutet dies, dass man mit der Sonderfertigkeit selbst magische Objekte oder Wesen als solche identifizieren kann, wie mit einem Odem?

    geantwortet hat mit:

    Quote from Gwyn

    Das betrifft die Analyse. Das Ergebnis steht dabei immer unter der Prämisse: "Wenn dieser/dieses Objekt/Wesen/Effekt magisch ist. dann ...". Ob es wirklich magisch ist, kann im Zweifel nur entsprechende Hellsicht zu 100% klären. Wenn man aber weiß oder sich sehr sicher ist, dass etwas magisch ist, kann man sehr einfache grundlegende Informationen auch ohne weitere Hellsicht erreichen.

    Das geht aus der Beschreibung der Sonderfertigkeit leider nicht hervor, so dass neue Gruppen wohl auch davon ausgehen werden, dass man Magie mit der Sonderfertigkeit erkennen kann.

    Edited once, last by Scoon ().

  • Warum der Zauber nach meiner Ansicht nach nicht in die bisherige Magietheorie passt, habe ich dargelegt. Du hast jetzt einfach nur wiederholt, dass Du das nicht so siehst, ohne auf meine letzten Ausführungen dazu einzugehen oder sie zu widerlegen.

    Du hast deine Verständnis der Magietheorie dargelegt, aber meiner Meinung nach in keiner Zeile dargelegt, warum der neue OCULUS in diese nicht mehr hinein passen soll? DU besitzt 2 Faktoren die Variabel sind:

    A) Kraftquelle der Magie (nach deiner darlegung mal stärker mal schwächer)

    B) Detailgenauigkeit der astralen Wahrnehmung (beim Oculus unzureichend um astrale Muster zu erkennen, aber ausreichend genug um die Aura der im "nahen Limbus" auszumachen. Der Oculus nimmt zwar die Lichtquelle wahr aber nicht das Leuchten.)

    Wo bricht das deiner Meinung nach deine Darstellung der Magietheorie?

    Ich habe zudem recht klar formuliert, dass mir nicht gefällt, dass der Oculus einer neuen Magietheorie folgt, die nicht näher beschrieben wird

    Wo ich aber anderer Meinung bin, Meta-Magie und Magietheorie sind in DSA5 (noch) weites gehend offen gelassen, weil man von Schema weg wollte, das alles nach der "Gildenmagie" beschrieben wird. Das ist nämlich etwas das in DSA4(.1) und früher sehr häufig als Regel verkauft wird obwohl es nicht in den Fluff passt. Warum sollte Magie, die für Elfen ein Melodie im Weltenlied ist, plötzlich als leuchtenden Fäden wahrnehmbar werden?

    Du unterstellst mir jetzt, das mir der Nerf nicht gefallen würde. Kann man machen, aber abgesehen davon, dass es nicht gerade nett ist, diverse Motivationen zu unterstellen, statt die Position des anderen argumentativ zu hinterfragen, habe ich nur einen Beitrag über Deiner Behauptung ausgesagt, dass ich den Oculus so gut wie nie im SPiel erlebt habe.

    Ich unterstelle dir GAR NICHTS, ich gebe wieder welchen Eindruck deine letzten Beiträge bei mir vermittelt haben.

    Wenn ich dich damit persönlich getroffen habe, entschuldige ich mich dafür.

    Aber ich habe nach all deinen Beiträgen, immer noch wie schon zu Anfang, das Gefühl, dass du nach einer Unstimmigkeit suchst, welche nicht existiert.

    Das sind doch 2 Paar Schuhe. Gwyn schreibt du benötigst über ein ausreichend Informationen um eine Magische Analyse anwenden zu dürfen.

    Dem stimme ich zu 100% zu.

    Ich bezog mich in meinem Beitrag darauf, dass eine Analyse, die diese Voraussetzungen erfüllt, zu 100% gelingt.

    Aber wenn man mal über alternative Leseweisen nachdenkt, geht es durchaus aus der Sonderfertikeit hervor, wie ich ja auch WizardNemo dargelegt habe:

  • Geron Sturmkind

    Aber sicher habe ich dargelegt, warum sich die Aussagen der Redax mit der bisherigen Magioetheorie schneiden. Ich wiederhole es aber gerne. Vorab, es ist nicht meine Magietheorie, sondern die Setzung der 4. Edition. Dort wird Magie wahrnehmbar durch ein entsprechendes Leuchten bei Anwendung eines darauf ausgerichteten Hellsichtszaubers. Dazu gehörten der Odem, der Oculus und der Analys. Alle drei konnten das Leuchten, welches sich von profanen Objekten in der Stärke unterschied, aufzeigen. Nur die letzten beiden Zauber konnten die Strukturen so fein auflösen, dass eine Analyse möglich war. Offizielle Aussage in der 5. Edition ist nun, dass der Occulus zwar das Wirken von Magie wahrnehmen kann, aber gleichzeitig keine Identifikation von Wesen oder Objekten als magisch erlaubt. So etwas ist nach der Magietheorie der 4. Edition nicht möglich. Das hatte ich weiter oben auch schon so festgestellt.


    Man hat in DSA5 viel "offen" gelassen. Einige sehen das als Freiheit an, die sie früher nicht hatten, weil sie sich nicht getraut haben Inhalte einfach zu ändern oder wegzulassen, wenn ihnen diese nicht gefallen haben. Jetzt haben sie endlich die offizielle Erlaubnis. Andere haben dieser Erlaubnis nie bedurft und hätten lieber konkrete Inhalte, mit denen sie arbeiten könnten, an statt irgendwelche Freiheiten, die sich so anfühlen wie: "wir wollen uns nicht festlegen, erarbeitet euch das selber". Aber das ist ein anderes Thema.


    Die Setzung der Magietheorie war nicht pur aus der Sicht der Gildenmagie beschrieben, sondern galt für alle Repräsentationen. Wenn ich mich recht erinnere gab es dazu eine Beschreibung, wie z.B. Elfen die Magie anders wahrnehmen, ohne das sich deswegen die grundsätzlichen Zusammenhänge geändert hätten. Insofern widersprach die Magietheorie auch nie dem Fluff.


    Ich habe auch den Eindruck, dass Du hier gerne immer mal wieder auf Streit aus bist und gerne nur die Gegenposition einnimmst, einfach nur um den anderen vor den Kopf zu stoßen.1 Du siehst, dass ist auch nur eine Formulierung einer Sichtweise und doch vermute ich mal, dass es nicht unbedingt Wohlgefühl bei Dir auslöst. Viel wichtiger ist jedoch, dass dies, genau wie Deine Mutmaßungen zu möglichen Motivationen meiner Beiträge, nichts dazu beiträgt die Argumentation weiter zu entwickeln (ausgenommen vielleicht von aufwallenden Emotionen). Deswegen würde ich bitten, dass wir solche Mutmaßungen/Wahrnehmungen/Unterstellungen einfach außen vor lassen und uns auf den Austausch von Argumenten konzentrieren.


    1 Das ist nicht meine Sichtweise, sondern sollte nur dazu dienen meinen Punkt zu verdeutlichen.

    Edited once, last by Scoon ().

  • Offizielle Aussage in der 5. Edition ist nun, dass der Occulus zwar das Wirken von Magie wahrnehmen kann, aber gleichzeitig keine Identifikation von Wesen oder Objekten als magisch erlaubt. So etwas ist nach der Magietheorie der 4. Edition nicht möglich. Das hatte ich weiter oben auch schon so festgestellt.

    Setzung der 4. Edition ist es auch das ALLE DINGE (Wesen oder Objekt) ein Ebenbild in der Astralwelt besitzen.

    Aber sicher habe ich dargelegt, warum sich die Aussagen der Redax mit der bisherigen Magioetheorie schneiden. Ich wiederhole es aber gerne. Vorab, es ist nicht meine Magietheorie, sondern die Setzung der 4. Edition. Dort wird Magie wahrnehmbar durch ein entsprechendes Leuchten bei Anwendung eines darauf ausgerichteten Hellsichtszaubers. Dazu gehörten der Odem, der Oculus und der Analys. Alle drei konnten das Leuchten, welches sich von profanen Objekten in der Stärke unterschied, aufzeigen. Nur die letzten beiden Zauber konnten die Strukturen so fein auflösen, dass eine Analyse möglich war.

    Und ich Frage erneut, warum ist das nun eine Änderung an der Magietheorie und nicht ausschließlich eine Änderung am OCULUS?


    Zusammenhägend zu beiden Zitaten:

    Hat der OCULUS die Fähigkeit eingebüßt das Leuchten von Astralfäden wahrzunehmen und wurde aus der Analyse gestrichen? Ja.

    Heißt das, dass er gemäß der Magietheorie der 4ten Edition nichts sieht, dass auf magische Weise unsichtbar gemacht wurde? Nein.

    Warum? ALLE DINGE haben auf der Astralwelt ein Ebenbild, dieses wird nicht unsichtbar, wenn für die Unsichtbarkeit Magie verwendet wurde. (Karma ist da wiederum ein anderes Thema.)

    Kann ich das Ebenbild von Dingen nur über das "Leuchten" wahrnehmen, bzw. von einander unterscheiden?

    Das wahr schon in DSA4.1 nicht so, auch hier konnte der OCULUS zwischen einem profanen Stein und einem profanen Stock unterscheiden, obwohl ja beides als "nebulöse Dunkelheit" wahrgenommen wurde, (was übrigens damals in DSA4 zu echter Verwirrung geführt hat, wenn alles profane als Dunkelheit wahrgenommen wird, ist dann nicht die ganze Umgebung Schwarz in Schwarz? Aber nein, man kann sich weiterhin orientieren, also würde eine allumfassende Schwärze, keinen Sinn ergeben.)

    ERGO:

    In DSA4 verlieh der OCULUS eine Wahrnehmung von Licht, in DSA5 verleiht er eher eine Wahrnehmung wie das Echoortungssystem einer Fledermaus.

    Man nimmt das astrale Ebenbild der "Dinge" wahr, ohne das Leuchten wahrzunehmen.

    FAZIT:

    Die Magietheorie aus DSA4 bleibt intakt, nur die Wirkung des Zaubers hat sich verändert. (Wie bei vielen anderen auch.)


    Und auch wenn sich die offiziellen Quellen zur Magietheorie bedeckt halten, kann ein Neueinsteiger der sich für den Begriff interessiert schnell fündig werden ich hab nur kurz "Magietheorie DSA5" gegoogelt und bin hierüber gestolpert:
    https://www.ulisses-ebooks.de/…Hellsicht?filters=44310_0

    Man hat in DSA5 viel "offen" gelassen. Einige sehen das als Freiheit an, die sie früher nicht hatten, weil sie sich nicht getraut haben Inhalte einfach zu ändern oder wegzulassen, wenn ihnen diese nicht gefallen haben. Jetzt haben sie endlich die offizielle Erlaubnis. Andere haben dieser Erlaubnis nie bedurft und hätten lieber konkrete Inhalte, mit denen sie arbeiten könnten, an statt irgendwelche Freiheiten, die sich so anfühlen wie: "wir wollen uns nicht festlegen, erarbeitet euch das selber". Aber das ist ein anderes Thema.

    Weil man es niemals allen Recht machen können wird. Jedes System hat Pros und Cons.

    Ich habe auch den Eindruck, dass Du hier gerne immer mal wieder auf Streit aus bist und gerne nur die Gegenposition einnimmst, einfach nur um den anderen vor den Kopf zu stoßen.1

    1 Das ist nicht meine Sichtweise, sondern sollte nur dazu dienen meinen Punkt zu verdeutlichen.

    Bei Regelfragen mag es so sein, dass ich oft und gerne die Gegenposition einnehme, aber sicher bin ich nicht auf Streit aus, sondern habe einfach Spaß an der Diskussion... immerhin ist das hier ein Diskussionsforum.

    Du stellst die Behauptung auf, dass der DSA5 OCULUS und die dazu gehörigen Redax-Antworten nicht in die DSA4 Magietheorie passen.

    Wenn ich für diesen Vorwurf kein Verständnis hätte und eine simple Antwort hätte Vorschlagen wollen, hätte diese gelautet:

    Wo ist das Problem, DSA5 hat sehr viel verändert, warum nicht auch die Magietheorie?!


    Da ich aber Interesse an DSA und dessen Konsistenter Welt habe, habe ich mir nochmal die nötigen Quellen zu Brust genommen und versucht diesen Vorwurf nachzuvollziehen.

    Dabei war ich beim ersten Querlesen zugegebenermaßen etwas nachlässig und hab die eindeutigen Verweise in den DSA4 Büchern zum "magischen Leuchten" vollkommen überlesen sowie die -2 auf Talentproben beim DSA5 OCULUS.

    Dennoch auch jetzt nachdem diese Lücken bei mir ausgeräumt wurden, wurde mir noch nicht klar warum du darauf beharrst, dass ein Zauber wie der DSA5 OCULUS nicht auch in DSA4 hätte existieren können.

    Ich taste mich mit jedem Beitrag daran heran, deine Vorstellung der Wahrnehmung des DSA4 OCULUS zu verstehen.

    Ich frage dich zum Beispiel jetzt als nächstes:

    Nach deiner Vorstellung der Clarobservantia, wie passt es denn da hinein, dass nur der ODEM dem Teclador-Effekt unterliegt?
    Müssten nicht starke Magiequellen auch bei ANALYS oder OCULUS in DSA4 zur Blindheit führen, da bei allen drei Zaubern Magie über ein Leuchten wahrgenommen wird?