Was nach Donnerwacht Kampagne

  • Hallo


    Wir werden am WE die Donnerwacht Kampagne abschließen. Alle Helden haben dann immer noch unter 1300 AP.

    Es wird die Frage sicher diskutiert werden wie es weitergeht.

    Für Sternenträger hat die Gruppe noch etwas wenig AP. Für Rabenkrieg passt die Gruppe nicht.

    Habt ihr eine Ideen ? Die Zeit Linien nehmen wir es nicht ganz genau vielleicht Simalya Kampagne ?


    Danke

  • Klingen der Nacht ist für kompetente bis meisterliche Helden gedacht und spielt weiter im Norden, gerade für Helden, die gerne gegen düstere, mysteriöse Bedrohungen kämpfen und einem leichten Horror-Touch nicht abgeneigt sind bestimmt ein Erlebnis.


    Ansonsten kommt es vermutlich vor allem darauf an, worauf du und deine Spieler Lust haben (Dunkle Bedrohung bekämpfen vs. Gesellschaftsabenteuer, Kampagne/Einzelabenteuer, etc.), wenn du uns da genauere Informationen gibst, kommen bestimmt noch genauere Vorschläge.

  • Wenn es das mit den Orks noch nicht gewesen sein soll, könntet ihr den Fall Tiefhusens ausspielen:



    Ansonsten wäre z.B. ein Anschluss an Niobaras Vermächtnis sehr gut möglich. 1038 BF eröffnet Vanjescha Stoerrebrandt einen Kontor des Handelshauses in Tjolmar und beginnt mit dem Ausbau der Straße zwischen Tjolmar und Riva. Hier klinkt sich ja auch Niobaras Vermächtnis ein. Man könnte ab da direkt im AB weiterspielen und über die Story kommt man ziemlich weit rum in Aventurien. Ihr könntet mit Niobaras Vermächtnis bis ins Horasreich zurückkehren und dort dann z.B. Arivors Untergang oder eines der Abenteuer zur neuen RSH zum "Wilden Süden" anschließen.

  • Danke für die Infos. Wir werden das in der Gruppe diskutieren und sehen wohin die Reise geht

  • Klingen der Nacht passt thematisch vor die Sternenträger-Kampagne. Auf dem Weg in den Norden liegt das Heldenwerk Hinter der Fassade in Farlorn, das sich mit Chimären beschäftigt (und damit eine lose Verbindung zu Harpyien bietet). Wolfsherz ist ebenfalls ein Heldenwerk im Norden, das aber ein anderes Thema hat.
    Je nachdem was ihr in der Kampagne schon gespielt habt, gibt es noch ein zwei Heldenwerke im Svellttal: Morgenröte könnte man verlegen, eventuell in Zusammenhang mit dem Tsa-gefälligen Dorf aus den Szenarien aus dem Donnerwacht-Sammelband, sowie Blutiger Pelz. Vielleicht ließe sich damit die Zeit bis zur Ork-Kampagne überbrücken, oder die AP werden etwas großzügiger verteilt und die Held:innen sind dann soweit, die Sternenträger anzufangen.

    Zu Klingen der Nacht gibt es von Frosty auf YouTube ein sehr gutes „Patch“-Video zum Meistern.

  • Die Thorwal-Abenteuer von DSA 5 böten sich auch an ...

    1. Heldenwerk Mittsommerrache

    2. Fauler Frühling

    3. Runen des Schicksals

    "Mut? Wenns nur das ist – Mut hab ich genug, um barfuß mitten durch die Hölle zu gehn." (SCHILLER: Die Räuber [1781/82], I.2)

    "Na, dann komm' mit nach Tharun ..."

  • Wer Donnerwacht und Klingen der Nacht gespielt hat, ist definitiv erfahren genug für die Sternenträger! :)

    Kann ich thematisch auch sehr empfehlen! :)

  • Skraal


    Danke dir


    Heldenwerk spielen wir immer außerhalb der Kampagne mit anderen SCs

    Ich würde empfehlen, die Regel (in dem Fall) mal auszusetzen, denn dadurch lassen sich Kampagnen recht einfach und wunderbar erweitern, ergänzen und verbinden. Und etwas provokant gefragt: könnt ihr ein Einzelabenteuer wie Klingen der Nacht mit der Kampagnengruppe spielen?

    Ist nicht böse gemeint, aber vielleicht kannst Du kurz erklären, warum ihr Heldenwerke nicht mit einer Kampagnengruppe spielt, wenn es denn zeitlich und örtlich passt? (Dass viele Heldenwerke örtlich zu weit auseinanderliegen, um glaubhaft mit einer Gruppe zu spielen, ist mir klar.)

  • Skraal


    Wir nutzen Heldenwerk für OneShots da wir immer einen kompletten Tag spielen. OneShots spielen wir wenn wir die Kampagenengruppe nicht komplett ist oder wir unsere anderen SCs auspacken wollen. Jeder in unserer Gruppe hat einen Kampagnen SC und mindestens einen OneShot SC.


    Btw .. Wir werden Klingen der Nacht als nächstes angehen

  • Finger weg von der Sternenträger-Kampagne. Gibt dazu unzähle Rezensionen, sowohl im DSA-Forum, bei Engorsdereblick und auf Youtube bei Frosty oder Orkenspalter.

    Jeder der Spaß mit der Kampagne hat, dem sei es gegönnt. Aus eigener Erfahrung und aufgrund unzähliger Kritiken anderer Spieler:innen und Spielleiter:innen scheint das aber eher die Ausnahme zu sein, als der Regelfall. Ich und zwei weitere Mitspieler haben während Band 2 abgebrochen, weil wir es Leid waren Statisten in Träumen zu sein. Und das zieht sich bis zum Ende.


    Die TR-Kampagne wäre sicher eine Möglichkeit. Ich hatte als Spieler auch sehr viel Spaß beim DSA5 Abenteuer "Ewiger Hass".


    Shahynrox gibts für deinen Spoiler offizielle Kaufabenteuer?

  • Leider gibt es kein Abenteuer, das sich mit dem Fall Tiefhusens befasst. Man kann nur die Info-Häppchen aus dem Aventurischen Boten 184 und dem Jahrbuch 1036 BF mit den Angaben aus „Blutiger Pelz“ und den anderen jüngeren Heldenwerk-ABs kombinieren, die im Svellttal bzw. dem Orkland spielen. Ein paar Sätze zur Zerstörung der Stadt bzw. dem politischen und gesellschaftlichen Kontext finden sich in den Ergänzungs-Infos in der Donnerwacht-Sammelausgabe (S. 132, 136). Dort findet sich auch eine grobe Chronologie der Ereignisse im Svellttal zwischen 1029 BF und 1042 BF.


    Ich fürchte, dass da auch nichts mehr kommen wird, was dieses Szenario konkret aufgreift. Die Zeit ist mittlerweile einfach zu weit fortgeschritten und mit der angekündigten Svellttal-Kampagne wird man wohl eher versuchen, um das Jahr 1042/43 BF einzusteigen, um nicht noch mehr Wasser den Svellt herabfliessen zu lassen und um irgendwie in der jüngeren Chronologie zu bleiben.

    Insgesamt mehr als schade, da sich damit eines der einschneidendsten Ereignisse in der Geschichte der Region nur sehr (sehr sehr) grob erzählerisch und nicht spielerisch nachvollziehen lässt und hier einfach viele Infos rund um diese Katastrophe fehlen. Ich denke, man kann sich den impact auf das Svellttal eigentlich nicht krass genug ausmalen. Die zweitgrößte Stadt plötzlich dem Erdboden gleich gemacht. Artefakte und Talismane gestohlen, zigtausende Menschen in die Gefangenschaft verschleppt oder getötet. Ein Königshaus quasi ausgelöscht. Tempel, Bibliotheken und natürlich die Zentrale der Tiefhusener Handelsgesellschaft, die den Handel mit dem Sternengold verwaltete, verwüstet, einer der wichtigsten Markt- und Handelsplätze zerstört... aber auch nach Jahren scheint dieser Orkensturm im Svellttal oder den Nachbarreichen niemanden wirklich aufzurütteln. Aber das hatten wir ja auch schon bei Arivor.


    Ich kann mir vorstellen, dass es hier eventuell rechtliche Probleme gab, die vielen NPCs aus Tiefhusen nach DSA5 zu überführen. Da hat man dann halt die „Arivorer“ Lösung praktiziert. Aber das ist nur mein Versuch, die etwas unverständliche Info-Politik zum Fall Tiefhusens zu erklären.