Necker in Havena?

  • Hallo liebe Orkis,

    ich hätte eine Frage zu Neckern in Havena. Ich weiß, dass sie mal als Sklaven dort gehalten wurden, aber das ist ja lange vorbei.

    Ich habe leider nur "Die Siebenwindküste" (und naürlich den Almanach) als Hintergrundwissen für Albernia und damit Havena. In der Siebenwindküste steht nur, dass Necker im Flussdelta von Havena leben, aber leider habe ich nichts dazu gefunden, ob sie auch in der Stadt leben oder in der Nähe und ob sie zu Menschen engeren Kontakt haben oder eher unter sich bleiben.

    Ist ein ziemlich spezifisches Thema, ich hoffe, es findet sich jemand, der/die sich da auskennt. Brauche einfach ein paar Infos wegen einem Abenteuer in Havena (es werden Necker von Sklavenhändlern entführt).

    Danke im Voraus :thumbsup:

    Und so sprach der Vater zum Knaben: Von allen Monstern, die auf Aventurien hausen, gibt es eines, das schlimmer ist, als jedes andere. Schlimmer, als der Basilisk, schlimmer als jeder Erzdämon und Gottdrache. Es nennt sich Meister, manchmal auch Spielleiter. Spielst du DSA, stelle dich mit ihm gut.

  • Im alten "Jüngling am Strand" geht es um u.a. einer Neckerfeier ... ebenfalls in der Albernia-Box ging es in einem weiteren Abenteuer um die Necker-Sklaverei.

    Der prinzliche Efferdgeweihte soll eine engere Beziehung zu einer Neckerin haben - kam evtl. auch im Roman vor.

    Generell halten sich die Necker im Wasser auf, in der Havena-Bo gab es gar eines ihrer Verstecke. Necker sind auch am Hofe des Flußkönig "anzutreffen".

    Die eher schlechte Erfahrung mit Menschen läßt wenig Freundschaften zu - dazu halten sie sich aus dem Menschenkram raus.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • "In der Stadt" leben sie nicht, da sie Wasserlebewesen sind und außerhalb des Wassers nicht lange überleben können (und nicht aussehen wie Menschen). Im Delta des Großen Flusses, in der Unterstadt Havenas und an der Westküste von Albernia bis Zyklopeninseln.


    In AGF, S. 163 heißt es, dass seitdem fürstlichen Erlass vor Jahren Versklavung von Neckern verboten ist (damals es aber als schick, sich ein Meereswesen zu halten), aber nicht auszuschließen ist, dass es nicht doch noch solche Sklavenhalter geben mag. Auf S. 164 wird das noch mal bestätigt und hinzugefügt, dass Necker-Sklaven im Süden horrende Preise erzielen

    Im Volksglauben jedoch gelten Necker als Efferd zugehörig und von diesem gewertschätzt.

    Also: Necker von Sklavenhändlern fangen und verkaufen lassen geht mit offiziellem Hintergrund anstandslos konform.


    Kontakt zwischen Neckern und Menschen ist schwierig, weil der Necker-Gesang nicht übersetzbar ist, und Menschen unter Wasser üblicherweise nicht lange bleiben können und dort einfach nicht heimisch sind.

    Laut SWK, S. 89 gibt es Geschichten über Romanzen zwischen Mensch und Necker, die so gut wie immer tödlich enden.

    Insgesamt dürften Kommunikation und Kontaktmöglichkeit und die Unterschiedlichkeit große Steine in den Weg legen.

  • Aus der Havena SSH:

    Unter den Einwohnern werden dreißigtausen Menschen, einige Dutzend Zwerge und wenige Necker geführt.

    Im Delta gibt es einen Ort namens Carrag Luul, an dem sich regelmäßig Neckar treffen. Dies nutzen noch immer Sklavenjäger, um diese zu jagen (trotz des Sklavereiverbots in Havena).

    "Ohne Zugang zu Wasser sterben Necker auf dem Trockenen nach etwa zwölf Stunden. Ein Amulett aus Lapislazuli lässt sie die Trockenheit besser ertragen." (S. 54)

    Sie leben unter Wasser in kleineren Gruppen. Falls sie in größeren Gruppen leben, wählen sie sich einen Fürsten oder dienen einem mächtigen Feenwesen.

    Von Menschen halten sie sich meist fern, meist erblickt man sie von Schiffen aus oder bei ihren nächtlichen Gesängen, vor allem zu Vollmond.

    In der Effertgeweihtenschaft haben die Necker einige Freunde und Fürsprecher. Es gibt in Havena sogar eine Gruppe namens "Efferts Vergeltung", die versklavte Necker ausfindig machen und befreien.

    In der SSH werden weiterhin Kleidung, Schmuck etc. aufgeführt, das geht aber wohl über das Thema des Fadens hinaus.

  • Efferds Vergeltung ist das Necker-Abenteuer aus der Albernia-Box; daher stammte die meisten Infos zu den Neckern.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Und ist vor allem eine immer noch existierende Organisation, die sich verpflichtet hat, gefangene Necker zu befreien.

  • Ja, nur was sagt das über das Königshaus von Albernia aus? Efferds Vergeltung ist (vor) 1009 BF.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Es war das Fürstenhaus, dass die Sklavenhaltung von Neckern verbot, doch ist die Gruppe auch heute, nach dem Königreich Albernia und wieder im Fürstentum Albernia, noch immer aktiv.

  • Eine -jedenfalls damals- geheime Vereinigung aus Menschen und Neckern.

    Es zeigt auch die weit der Arm des Fürstenhauses reicht, denn es galt auch in Havena schick einen Necker zu haben.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)