Größe einer Ottajasko

  • [infobox]Schattenkatze: Aus den Kleinigkeiten ausgegliedert.[/infobox]


    Ich will jetzt nicht extra einen Thread eröffnen daher stelle ich die Frage lieber hier:


    Weiß einer vielleicht, wie groß so eine Ottajasko sein kann auf einen Drachenboot bei de Thorwalern?

    Bzw. wie viele Leute auf ein Drachenboot passen?

  • Übersetzt, kommt auf die Schiffsgrösse an; und für welchen Einsatz es unterwegs ist.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Alte Quellen berichten das die Otta "Galeerenfresser" (26,2 Schritt Länge) 46 Besatzungsstark sei, die größere (36,2 Schritt Länge) Purpurblitz gar 70 Personen Platz bieten kann.

    Spätere Beobachter zählten auf dne kleine Ottas bis zu 20 Ruderiemen pro Schiffsseite, während die typischen Ottas Platz für 2x 22 bis 2x 25 Ruderer haben, und solche großen Langschiffe wie die Purpurblitz eher ausnahmene seien.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Spätere Beobachter zählten auf dne kleine Ottas bis zu 20 Ruderiemen pro Schiffsseite

    Das habe ich auch gelesen. Aber es gibt ja auch Ottas die nur mit einem Segel "betrieben" werden.

  • Was du meinst ist ein Knorr, ein Handelsschiff. Die segeln in der Regel nur, haben aber ein paar Ruder an Bord um evtl. zu manövrieren.

    Die haben aber auch weniger Besatzung. Um die 10 Mann

    Überführte, kleptomanische Witze-Diebin

  • Knorr

    Hmm. Da mag ich lieber eine Knorr-Suppe :D :D

    Kleiner Spaß^^


    Okay dann habe ich da wohl was verwechselt. Mir ging es nur um Drachenboote und deren Mannschaftsstärke im Normalfall. Also kein besonderes Drachenboot der Thorwaler

  • Einsegler heißen bei den Thorwalern Freizeitotta. Denn alle normalen Ottas haben nur ein (umlegbaren) Mittelmast - guck mal wieder Wickie!

    Der Vorteil der Ottas ist ihr geinger Tiefgang, daher auch für Flüsse geginet und das es gerudert werden kann.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Naja, eine Knorr sieht auch aus wie ein Drachenboot. Etwas kürzer, dafür breiter und mit mehr Tiefgang. Halt ein Frachter, das Drachenboot ist ein Kriegsschiff.

    Aber nur Erbswurst! 😉

    Überführte, kleptomanische Witze-Diebin

  • Eine Otta ist ein traditionelle Boot, und wurde nicht für den Krieg konstruieret!

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Ich befürchte hier zu weit zu derailen, aber das kommt jetzt darauf an, was du unter "für den Krieg" verstehst.


    "Otta: Wenn man an Thorwal denkt, fallen einem als erstes sicherlich die

    eleganten Lang- oder Drachenschiffe (thorwalsch Otta oder Drakkar)

    ein, mit denen die Nordleute sowohl ihre Plünder-, als auch einen

    Teil ihrer Handelsfahrten unternehmen." - unter dem Westwind, S. 113.


    Die Dinger sind also primär zum Plündern da und sekundär bisschen zum handeln. Wenn mit für den Krieg einfach nur "mit kriegerischer Absicht" gemeint ist, sind sie also definitiv für den Krieg gebaut, wenn mit Krieg lediglich die Auseinandersetzung zweier staatsähnlicher Gebilde gemeint ist, sind sie zumindest teilweise für den Krieg gebaut, in dem meisten Kriegen wird geplündert :)

  • Also für kriegerische Auseinandersetzungen, also Kriegsschiffe. Der Führer eines Drachenschiffes der sich mit einer vollbewaffneten, horasischen Schivone anlegt, hat wahrscheinlich zu oft, zu viel Premer Feuer zu sich genommen.

    Wie zakkarus weiter oben schon einmal erwähnt hat, sind Drachenschiffe schnell mit wenig Tiefgang. Ergo ideal für Plünderer. Aber Plündergut muß ja auch weggeschafft werden… und wenn man unterwegs jemanden trifft der durch Zufall Grangorer Tuche gegen Silber tauschen möchte ist das ja auch Handel…

    Überführte, kleptomanische Witze-Diebin

  • Ich will jetzt nicht extra einen Thread eröffnen daher stelle ich die Frage lieber hier:


    Weiß einer vielleicht, wie groß so eine Ottajasko sein kann auf einen Drachenboot bei de Thorwalern?

    Bzw. wie viele Leute auf ein Drachenboot passen?

    Zwischen 30 und 50, plus minus ein paar Männer und Frauen.

    Quote from Gestade des Gottwals S. 53+54

    Es gibt auch große und einflussreiche Ottajaskos, die mehrere Schiffe, Langhäuser und Land besitzen.

    Würde mich wundern, wenn namenhafte Ottajaskos wie die Windzwinger nur 50 Mann stark wären. Da sie diese Zahl alleine schon als Rekker (Krieger) in Thorwal stationiert.

    Winddrachen wie die Hetmann Tronde sind alleine schon mit ca. 120 Mann besetzt. (Gestade des Gottwals S. 166)

    Die Größe einer Ottajasko ist nach oben viel eher offen und davon abhängig wieviele und welche Schiffe sie im Endeffekt besitzt.

    Die Ottaskins der Windzwinger oder der Gischtreiter sind ganze Dörfer innerhalb der Stadt Thorwal, nicht wie bei der Ottajasko für die Geron Sturmkind segelt und streitet. Die Sturmkinder gibt es noch nicht so lange und wir haben noch keine großen Namen wie Tronde Torbenson in unseren Reihen, dafür aber den besten Schnaps in Thorwal.

  • Naja, du zitierst ja selbst das die großen Sippen mehrere Schiffe besitzen. Ein Schiff mit 120 Mann ist wohl eher ein Truppentransporter als ein Schiff zu Plünderfahrten und damit wohl eher nicht die Regel. Wenn man von der Größe einer Otta, hab keine derische Größenangaben gefunden, von ca. 25 Schritt Länge und 5 Schritt breite ausgeht, kommt das Gokstad Schiff aus der Wikingerzeit auf rund 20 Tonnen.

    Das Schiff inkl. Besatzung! Und die, so schätzen die Historiker, war 64 Mann stark. Bei 100 kg pro Mann mit Waffen und Rüstung muß da ja auch noch Proviant rein wenn man nicht nach drei Tagen Kohldampf schieben will. Also 20 Tagesrationen zu 1500gr. für 64 Leute sind zwei Tonnen, plus Trinkwasser (2 Liter am Tag) ist man bei 2,5 Tonnen. Also etwa 10 Tonnen Zuladung und 10 Tonnen Schiff, das dürfte also ziemlich voll sein. Roskilde 6 soll für 100 Mann ausgelegt gewesen sein, war aber nur 36 Meter lang. Wenn man die Zuladung für 20 Tage ausrechnet kommt man auf ca. 17 Tonnen Zuladung, das ist dann aber eher ein Knorr wie ein Drachenboot.

    Siehe: Saga Siglar – Wikipedia ,auf zwei solchen Knorren soll Olaf II. Haraldson 260 Krieger nach England gebracht haben….


    Oh, Skandal, jetzt fällt mir gerade auf, das laut Wiki Aventuria Otta – Wiki Aventurica, das DSA-Fanprojekt Thorwaler Ottas gar nicht Hochsee tauglich sind!! Sind also die ganzen Heldensagas doch nur Ammenmärchen??? :/


    Edith sagt: Aber langsam wird es zu umfangreich für die Kleinigkeiten..

    Überführte, kleptomanische Witze-Diebin

  • Phexgeschwind


    Das Schiff inkl. Besatzung! Und die, so schätzen die Historiker, war 64 Mann stark. Bei 100 kg pro Mann mit Waffen und Rüstung muß da ja auch noch Proviant rein wenn man nicht nach drei Tagen Kohldampf schieben will. Also 20 Tagesrationen zu 1500gr. für 64 Leute sind zwei Tonnen, plus Trinkwasser (2 Liter am Tag) ist man bei 2,5 Tonnen. Also etwa 10 Tonnen Zuladung und 10 Tonnen Schif

    Hoffe du hast zwischen deinen Rechnungen auch mal verschnauft

    ;)

    Das nenne ich gut gerechnet ^^


    Aber nein. mir ging es im ein normales Drachenboot, wo die Thorwaler an der Küste entlang oder auch auf Flüssen gefahren sind. Mehr nicht. Keine großen Truppentransporter. Ich will ja keine Küstenstädte übernehmen wie Havena oder so. :D

  • Ich wollte nur darauf aufmerksam machen das eine Ottajasko nicht gleichbedeutend mit 'Mannschaft einer Otta' ist und das Ottajaskos auch mehr als ein Schiff groß sein können.

    Mitglied einer Ottajasko zu sein, bedeutet den Schwurbund eingegangen zu sein.

    Es kann eigentlich alles möglich bedeuten;

    'Lebt in der/als Teil der Ottaskin' oder 'Ist/war Teil einer Schiffsmannschaft'


    Wenn es dir um die Crew einer Otta ging, hat Phexgeschwind vollkommen recht.

    Gestade des Gottwals S. 166 gibt ebenfalls eine typische Mannschaftenstärke von 50 Mann an.

  • Die Seeadler von Asleif Phileasson als Drakkar, also Drachenboot oder Otta, in der Phileasson-Saga wird mit 48 Leuten Besatzung angegeben, bei 25 Schritt Länge, und 6 Schritt Breite, Frachtraum von 44 Quadern, einem gesamten Schiffsraum von 130 Quadern* und hat neben Besatzung, deren Kisten und Ausrüstung, Proviant und freiem Frachtraum und einer Kochstelle noch Platz für 1 Harpunen-Aal.

    Es wird gerudert (22 Ruder auf jeder Seite), es gibt ein Segel und der Mast kann im Bedarfsfall umgelegt werden.


    *Zum Vergleich: eine Dreimast-Karavelle mit mehreren Decks hat 200 Quader Schiffsraum und ist in der Gesamtlänge 1 Schritt kürzer und nicht erwähnenswert breiter. Anders ausgedrückt: die Werte eines Drachenboots kommen mir sehr gut vor.


    Thorwaler Ottas gar nicht Hochsee tauglich sind!!

    Nur bedingt hochseetauglich, steht da. Nicht gar nicht.

    Und insgesamt wird ja in der aventurischen Schifffahrt ohnehin am liebsten in Landsichtweite gesegelt und nachts Landnähe aufgesucht.

  • Aber mit „nur bedingt Hochsee tauglichen“ Schiffen haben die sich damals auf den Weg von Hjaldinggard nach Thorwal gemacht?! Da muß man dann doch sagen, Respekt!

    Überführte, kleptomanische Witze-Diebin

  • Irdisch wie aventurisch. :)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)