Einen Elfen als Antagonisten erstellen

  • Im LC, S. 39 wird er (wie auch zitiert) als Freundschafts- und höflicher Begrüßungszauber bezeichnet.


    Es ist kein Beherrschungszauber im Sonne von "Du musst etwas tun" wie der Imperavi, aber man möchte unter dem Einfluss gerne tun, bei genügend ZfP* bis hin zu das eigene Leben geben (was man ohne Zauberwirkung nicht tun wollen würde). So groß ist dann der Unterscheid bald auch nicht mehr, ob man etwas unter Zauberwirkung tun muss, oder tun möchte. Aus dem Bannbaladin ging ja auch der Imperavi hervor, von den Gildenmagiern quasi extrahiert.


    Nichtsdestotrotz fände ich es sehr unelfisch, wenn ein Elf den Zauber nutzen würde, um bessere Grundlage zu schaffen, Gegner aus dem Weg zu schaffen. Dafür ist er aus Elfensicht nicht geschaffen. Grundlage zu schaffen, um mal freundschaftlich über eine Sache zu reden, schon eher.

    Allerdings ist die Voraussetzung mit in die Augen schauen und Reichweite 3 Schritt die Sache wieder einschränkend. Man kann ja modifizieren, aber da gingen einige ZfP flöten.

  • Uff das ist ja ne ganz schöne Diskussion geworden ^^ Vielen Dank für das Interesse. Zum Kontext: Der Elf ist ein Waldelf aus der Sippe der den "heiligen" See im Wald bei Uhdenberg beschützt. Ein minenbesitzender Magier hat den Elf über seinen Wahren Namen auf eine rivalisierende Zwergensippe gehetzt. Er weiß nämlich das magisches Metall in deren Bergwerk tief unten ist, die Zwerge wissen das selbst noch nicht, sie sind erst kürzlich auf die unterirdischen natürlichen Höhlen getroffen, in denen das Arkanium zu finden ist. Ich weiß, das mit dem einzigen Gegner ist nicht ganz so toll. Eventuell hat der Elf mit Magie ja einige Wühlschrate oder Tiefenscherer auf seine Seite gezogen, gegen die erst gekämpft wird, bevor man den Elf trifft. Sein genauer magisch erzwungener Auftrag lautet: töte die Arbeiter der ... Sippe und schaffe alles was mir Schwierigkeiten bereitet aus dem Weg. Der Elf "lebt" durch den Zauber gezwungen in der natürlichen Höhle. Das Bergwerk der Magiers hat dazu auch schon einen Zugang gebuddelt, so wird der Elf ab und an versorgt. Der Magier weiß aber, dass die Höhle rein rechtlich nicht ihm gehören kann. Dieser Zugang zu der natürlichen Höhle von dem anderen Bergwerk wird ein wichtiges Indiz für die Spieler.

    Auf der Oberfläche habe ich aber auch eine Möglichkeit für die Spieler was zu unternehmen. Die Elfe, mit der der Elf sprach, als der Magier sie überhörte und den Wahren Namen vernahm, hat angefangen Leute in der Stadt zu ermorden. In Uhdenberg interessiert das nur bedingt jemanden. Tatsächlich hat sich eine Gruppe Kranker an jenem Abend, als die Elfe den alten Elf zuletz sah zum See geschlichen, da sie von seinen Heilkräften hörten. Die Elfe erwischte sie, ließ sie aber laufen. Als am nächsten Morgen der Elf fehlt und tagelang nicht auftaucht beginnt sie aus Rache Mitglieder der Gruppe der Kranken zu ermorden, die sich am See geheilt haben. Sie hält sie für verantwortig, dass der Elf aus der Sippe verschwand, eventuell tot ist.

  • Uff das ist ja ne ganz schöne Diskussion geworden ^^ Vielen Dank für das Interesse. Zum Kontext: Der Elf ist ein Waldelf aus der Sippe der den "heiligen" See im Wald bei Uhdenberg beschützt. Ein minenbesitzender Magier hat den Elf über seinen Wahren Namen auf eine rivalisierende Zwergensippe gehetzt. Er weiß nämlich das magisches Metall in deren Bergwerk tief unten ist, die Zwerge wissen das selbst noch nicht, sie sind erst kürzlich auf die unterirdischen natürlichen Höhlen getroffen, in denen das Arkanium zu finden ist. Ich weiß, das mit dem einzigen Gegner ist nicht ganz so toll. Eventuell hat der Elf mit Magie ja einige Wühlschrate oder Tiefenscherer auf seine Seite gezogen, gegen die erst gekämpft wird, bevor man den Elf trifft. Sein genauer magisch erzwungener Auftrag lautet: töte die Arbeiter der ... Sippe und schaffe alles was mir Schwierigkeiten bereitet aus dem Weg. Der Elf "lebt" durch den Zauber gezwungen in der natürlichen Höhle. Das Bergwerk der Magiers hat dazu auch schon einen Zugang gebuddelt, so wird der Elf ab und an versorgt. Der Magier weiß aber, dass die Höhle rein rechtlich nicht ihm gehören kann. Dieser Zugang zu der natürlichen Höhle von dem anderen Bergwerk wird ein wichtiges Indiz für die Spieler.

    Auf der Oberfläche habe ich aber auch eine Möglichkeit für die Spieler was zu unternehmen. Die Elfe, mit der der Elf sprach, als der Magier sie überhörte und den Wahren Namen vernahm, hat angefangen Leute in der Stadt zu ermorden. In Uhdenberg interessiert das nur bedingt jemanden. Tatsächlich hat sich eine Gruppe Kranker an jenem Abend, als die Elfe den alten Elf zuletz sah zum See geschlichen, da sie von seinen Heilkräften hörten. Die Elfe erwischte sie, ließ sie aber laufen. Als am nächsten Morgen der Elf fehlt und tagelang nicht auftaucht beginnt sie aus Rache Mitglieder der Gruppe der Kranken zu ermorden, die sich am See geheilt haben. Sie hält sie für verantwortig, dass der Elf aus der Sippe verschwand, eventuell tot ist.

    Diese Geschichte ist wild.


    Fragen die vielleicht deine Spieler haben:

    1) Woher weiss der Magier von dem Metall - oder ist es Erz?

    2) Wie hat der Magier den Elfen magisch gefuegig gemacht? Wahrer Name erleichtert zwar Verzauberungen, aber welcher Zauber ist das exakt?

    3) Was erwartet der Magier nachdem der Elf die Arbeiter der Zwergensippe unter Einflussmagie tötete? Also wie ist sein weiteres Vorgehen?

    4) Wie erklärt er seinen Bergleuten, warum sie nun in fremden Schächten schuerfen?

    5) Womit wird denn der Elf versorgt / weshalb braucht es denn eine Elfenhöhle mit Verbindung zum Magierbergwerk?

    6) Wieso empfindet die Elfe Rachegefuehle und mordet, statt die Kranken zu befragen wo denn nun der Elf sei?

    7) Waldelfen sind eigentlich gottlos - entsprechend sollten sie keine Heiligtuemer besitzen oder beschuetzen. Welcher Gottheit folgen dann aber diese Waldelfen?

  • Hey. Also erstmal gibt es diesen See. Das er nicht im herkömmlichen Sinne heilig ist weiß ich, er ist den Elfen dort aber so wichtig, dass sie dort leben bleiben obwohl das badoc wie sonst was ist.

    Die Höhle ist keine Elfenhöhle. Er bekommt Nahrung, Pfeile alles was er braucht.

    Mit einem guten, stets erneuerten Imperavi geht sowas auch über Wochen.

    Keiner der Kranken weiß von welchem Elf sie spricht. Sie ist temperamentvoll und Elfisch. Absolut kein Grund die nicht zu töten. Was kümmert die ein Leben was eh nur noch so 30 Jahre geht.

    Die Bergleute haben weder eine Wahl noch eine Ahnung.

    Von dem Metall weiß der Magier durch einen Penetrizzel.

    Gar nicht so wild.

    Ich würde erstmal so an der Geschichte festhalten. Die Helden sind zwar fähig aber recht neu erstellt, also wird der richtige Endboss wohl eher der Magier.

  • Der Imperavi wirkt ZfP* Stunden. Man kann nur einen Befehl geben, daher würde der Elf doch gar nicht wiederkommen (oder nur unbemerkt), schon gar nicht innerhalb der Wirkungsdauer.

  • Höhlen sind eigentlich für einen einzelnen Gegner ideal. Würde da auch die guerillataktik vorschlagen und aus dem ganzen eine Art Predator Szenario machen.

    Z.B. Die Helden laufen durch einen gang, plötzlich tritt der Elf mit seinem Leib des Erzes hinter ihnen aus der Wand und bläst mit Aeolitus die Fackeln aus. Dann teilt er in der Dunkelheit (Katzenaugen) ein paar Hiebe aus und verschwindet wieder in der Wand.

    Mit metamorpho könnte er die Helden im Labyrinth plötzlich trennen oder mit Haselbusch Feuer- und efferdmoos wachsen lassen.

    Sie hören ihn am Ende des Ganges und stürmen hin, aber es ist eine Falle, weil er den Gang flutet. Durch Wasseratem droht ihm selbst keine Gefahr.

    Bei jedem Angriff könnte er einen kryptischen Hinweis darauf hinterlassen, dass er kontrolliert wird, ohne gegen seine Befehle zu verstoßen.