Sumu-Geweihter

  • Hallo miteinander,


    ich spiele jetzt schon etwas länger einen Haindruiden Balder. Für ihn sind seine Kräfte ganz klar der Wille Sumus. Der übliche 12- Götterglaube ist für ihn eine Spaltung der allumfassenden Aspekte Sumus.


    Während unseres derzeitgen Abenteuers „Schriftenhatz“ ist uns

    erschienen, wodurch ihre Existenz im Gegensatz zu DSA 4.1 nicht mehr zu leugnen ist.


    Daher habe ich mich mit unserem Spielleiter kurzgeschlossen und wir wollen nun dem Sumuglauben Karma einhauchen. Der Anfang ist jedoch schwieriger als erwartet, gerade die Mirakel wollen doch auch passend ausgewählt sein.


    Ich hoffe, ihr könnt mir mit ein paar Ideen einen Denkanstoß geben.


    VG Housegheist

  • Willkommen auf dem Orki, Housegheist :)


    Um welche Edition handelt es sich?


    Satuaria war zumindest früher mal karmaspendende Entität und zählt tatsächlich als Göttin, das auch schon länger: Gott – Wiki Aventurica, das DSA-Fanprojekt.


    Da Sumu nach dem Schöpfungsmythos von Los erschlagen wurde, dürfte es ihr allerdings schwer fallen, Karma zu vergeben.


    Als erstes braucht es (wenigstens in DSA 4) die Primärliturgie, die Ordination. Ohne Ordination kann es keine Geweihten geben. Die Gottheit/karmaspendende Entität muss mindestens einen Auserwählten weihen, und dieser muss an die Primärliturgie gelangen (der Aikar etwa sucht diese für Brazoragh schon seit Jahrzehnten vergeblich), um weitere Geweihte schaffen zu können.

    Wäre dieser Auserwählte Dein Balder, wäre das etwas Besonderes, weil er direkt geweiht wird.


    Liturgien (außer der Primärliturgie) sind Menschenwerk. Also auch der erste Geweihte kann eigentlich nicht Liturgien, bzw. die nicht aus dem Nichts heraus lernen, sondern sie müssen erst erschaffen werden, und das ist nichts, das schnell geht.

  • Vielen Dank Schattenkatze,


    wir spielen grundsätzlich 4.1 (ich hoffte, ein DSA 4.1 Tag eingerichtet zu haben).

    Wir spielen aber nicht starr nach Regel und uns ist auch bewusst, dass wir damit den Kanon brechen würden.


    Leider habe ich die DZ-Infos nicht. Aber Satuaria wäre tatsächlich eine Ausweichmöglichkeit. Wie würde das in etwa aussehen?

  • Alle Satuaria Priester und Priesterinnen wurden während der dunklen Zeiten ausgelösch, da diese dem Namenlosen anheimgefallen waren. Übrig blieb der magische Zweig der priesterschaft, welche sich zu den heutigen Hexenzirkeln entwickelte.

    D.h. entweder wirst du zu einem Auserwählten von Satuaria, erhälst spontan Karma, kannst Mirakeln und LIturgien, bzw. Anrufungen wie aus den DZ oder aus Myranor (macht der Aikar so), oder du findest alte aufzeichnungen/ Karmale Artefakte in denen die Primärliturgie gespeichert ist UND kommst irgendwie an Satuarias Karma heran um dich dann damit selbst zu ordinieren. Alternative ist, dass du irgendwie in Güldenland gelangst (oder das Güldenland in Form eines Priesters zu dir) und dich dort Stauria weihen lässt.

  • Vielleicht will sich dein SL mal dieses Abenteuer anschauen. Vielleicht findet er da etwas Inspiration.

  • Ansonsten kann ich, wenn es um den Hintergrund geht, vielleicht "Myranische Götter", ab Seite 71 empfehlen. Dort wird die Staatsreligion Era'Sumus beschrieben, also Sumu, Satu (Satuaria) und Lev'tha (Levthan).

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  • Halte ich nicht für eine gute Idee. Nicht nur, weil bisher Sumu nirgendwo Karma vergibt, sondern, weil die Essenz von Sumu das Stoffliche, Elementare, Wirkliche, kurz das Sikaryan ist, während Karma explizit mit dem Nayrakis und damit Los verbunden ist.


    Wenn man aber unbedingt will, würde ich als Mirakel+ Dinge wählen, die irgendwie dem Manipulieren und Formen der Elemente verbunden sind. : Töpfern, Kochen, Seefahrt, vielleicht HK Wunden und Alchimie, Steinmetz, Feuersteinbearbeitung ... . Komplett ausschließen würde ich alle Wissens- und Gesellschaftstalente, weil immateriell.


    Ein wahnsinnig abenteuertaugliches Pakt ist das aber nicht und irgendwie wildern man dann auch bei den Handwerksgöttern.




    Satuaria ist schon ewig als existent gesetzt. Allerdings sind ihre Kulte recht divers. Für einen Druiden ist vielleicht die tulamidische Verehrungsform als Atvarya, Göttin von Wildnis und Fruchtbarkeit zugänglicher als das was die komplett auf gefühle abfahrenden Hexen tun oder der Kult auf Era'Sumu, der Disziplin und Kontrolle bis zur Selbstaufgabe predigt.

  • Wenn ich einen Kult um eine erwachte oder auferstande Sumu gestalten würde, würde ich mich auch nicht nur an der Auslegung der Hain-Druiden orientieren. Es gibt ja schon allein andere Druiden: weiterführende Informationen zu Druiden ( Fluff )?

    Dann gibt es Geoden, Eisgeoden, Hexen, den Zwölfgötterkult, die Ferkina und Trollzacker - alle mit ihren ganz eigenen Sumuglauben. Vielleicht enthält ja jeder davon einen Teil der Wahrheit, die erst zusammengesetzt werden muss?