Verbot von dämonischer Magie

  • Sind halt alles eher Konzepte für lokale Runden. Wenn man ständig im Süden oder in der Wildnis unterwegs unterwegs ist, sind die Probleme mit dem Gesetz nicht so groß. Noch besser ist es natürlich, halbwegs ortsfest zu spielen und das Wohlwollen des lokalen Machthabers zu haben.


    Ansonsten muss es halt heimlich gehen.

  • Ich finde es halt darum seltsam weil mittlerweile 4 Bücher mit regeln und Wesen für genau diese Chars herausgekommen sind die in großen Teilen Aventuriens mehr oder weniger unspielbar sind und damit eigentlich zu Meisterbüchern werden.


    Wobei eigentlich immer das größte „Problem“ die Gruppe ist. Also sind sind mit einem Großteil der Gruppen unspielbar ;)


    Mich würde es interessieren wie die Gesetzte in Aventurien sich geändert haben in der letzten Zeit und klar ändert eine Edition das im Prinzip nicht. Aber die Zeit kann neue Gesetze bringen ;)

    Im übrigen bin ich der Meinung das wir ein Aventurisches Elementarium benötigen... :)


    Nuc est bibendum!


    Jetzt hat es Rom zuweit getrieben....

  • Die Größte Änderung kam mit Borbarads Rückkehr. Da haben alle Angst vor Dämonen und dämonischer Magie bekommen und neue harsche Gesetze erlassen, besonders im Umfeld des damaligen Magierkonvents.


    Vorher galt für Beschwörungen:


    "Codex Albyricus", Fol. IV, § 45

    »So eyn Magus beschwöret einen Daimonen, seys eyn Niederer oder eyn Gehörnter, und tut nicht dafür Sorge tragen, dasz der Daimon bleibet unter seynem Banne, sondern fährt hinaus in die umliegenden Lande und richtet Schaden an, so soll ihn seyne Academia für einen ganzen Götterlauf aufnehmen, in dessen erster Hälft er nur niedere Arbeit verrichte, und in dessen zweiter Hälft er in Beherrschung von Daimonenwesen unterrichtet werde. Dann möge man ihn wieder entlassen, auf dasz er seyne Lection gelernt habe.

    Hat aber eyn Magus Daimonen mit voller Absichtlichkeit hinausgeschickt, auf dasz er Angst und Schrecken verbreite, so soll der, der diese namenlose Tat vollbrachte, in den finstersten Keller der Academia geworfen werden, und mit Zaubern dorten festgehalten werden. Auf immer soll er den Rest seines erbärmlichen Lebens in dieser Kammer verbringen, bis der Tod ihn hole.«


    Es scheint weiterhin, als hätte Kaiser Bodar auch ein Beschwörungsverbot erlassen, das dann von Bodar II aufgehoben wurde.


    Es gab kein Verbot für dämonische Zauberei an sich, auch nicht für dämonische Schadenszauberei.


    Untotenerschaffung, Chimärologie und Golemerschaffung waren aber schon sehr viel länger und härter verboten und die lebendige Geschichte gibt dafür keinen klaren Anfangszeitpunkt an.

  • Es gab früh schon Gifte und Rauschkräuter; die trotzdem in fast ganz Aventurien verboten sind, u.a. der Besitz!

    Bücher zu Untoten und Dämonen gibt es seit DSA3 - und seitdem, aslo Bobarad, sind doe Gesetze verschärft worden!

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterschieden.

  • Nein, die Regeln zu Untoten, Golems und Dämonen gab es schon recht lange bevor die Verbote kamen. Das zentrale Magiewerk der dritten Edition war "Götter, Magier und Geweihte" und danach waren nur Golems, Chimären, Untote und Blutmagie verboten, sogar die Borbaradianerzauber waren erlaubt und an zig Schulen gelehrt. Die Verbote kamen erst mit dem Compendium Salamandis und/oder der Borbarads Erben Box und wurden IG erklärt mit Nachwirkungen des Magierkonvents aus Rohals Versprechen. Da waren fünf irdische Jahre zwischen und wenn man bedenkt, dass im selben Jahr schon proto-DSA4 mit Myranor rauskam, sind die Verbote nicht typisch für die DSA3-Periode.

  • Das ist so nicht richtig. Borbardianer wurden bereits in "Die Seelen der Magier" als Gefahr gedeutet, und das diese um Macht zu erlangen garmöglich einen Pakt eingehen.

    Wer aber einen Pakt mit den Fürsten der Niederhöllen ... und bringe ihn zum Tempel (für sein Heyl). So er sich aber weygert, schlag ihn todt, wo er steht."

    (enthalten im Codex Albyricus siet etwa 540 vor Hal)

    Die Nekromantie gilt allgemein als verabscheungswürdigste Form der Zauberei ...

    Chhimärenforschung: Eine Beschäftigung mit dne biedne Formeln zum Zwecke derr Beseitigung solchen Übels ist statthaft und findet die Billigung der meisten Gildenhäuser.

    (aus Mysteria Arkana, 1994)

    Da es gefährlich scheint, den Borbaradianern deise Sprüche allein zu überlassen, haben auch die großen Gilden begonnen, sich mit dieser "Schwarzen Spielart" auseinaderzusetzen, um sie wissenschaftlcih interessierten Magiern zugänglich zu machen. (Magie, S.44, 1989); anders hätte man diese Zauber nicht "neutraliseiren" können.

    Und wie die Schwarze Gilde so tickt: "Wissen ist Macht" (S.43), miest von einem Nimbus des Bösen umgeben. ^^

    Aufgaben der Praiosgew., u.a. schwarzmagische Vergehen zu ahnden.

    Aufgabe von Borongeweithen, u.a einzugreifne wenn Gebeinfelder entweiht, oder ein finsterer Zauberer mit Untoten Angst und Schrecken verbreitet.

    (aus Götter 1989)


    Waffengesetze, ja, es gibt wohl mehr Texgte über Waffen etc. aber es gibt seit 1990 aus Gesetze (LdSA, S.40ff), die nicht jedem das Tragen einer Waffe, oder Waffenart erlaubt, nicht überall darf kann eine Waffe mitgenommen werden (u.a. Grangor), und auch ein Akademiekrieger darf nciht jedne damit stechen. ;)

    Da eyn Magicus sich veregeht gegen dieserley Normen, da er studyret oder betreybet, was dem Banne anheym gefallen ... so soll seyne Gilde (ihn) den Process machen, ihn strafen, bannen oder töthen." (Codex Albyricus, 446 vor Hal; S.42).

    Und der Codex Pax Aventuriana nimmt klare Stellung zum Tode durch Waffengewalt -auch bei unklaren Umständen ...


    Es gibt alos schon länger Gesetze und Hintergrundstimmen die für Ordnung in Aventurien sich einsetzen - und vieles was 1990 zusammenkam stand ähnlcih vorher in einigen Botenartikeln oder in Abenteuern.


    Was mir nur einfällt, ich erinnere mich an kein Abentueer wo meine Helden (oder mein SC) den fisteren Magier fragten, gehörtst du zu einer Gilde?

    Nein, die waren so sauer über Untote, Golems oder Dämonen das sie ihre Wut an den Beschörer ausließen ... :D

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterschieden.

  • Hier gibt es eine expklizite Fragestellung. Wünsche und Hoffnungen bezüglich spezifischer Regelwerke gehören hier nicht hin, ebenso wenig Rechtssprechung in Sachen Magie, oder wie lange welche innerweltlichen Gesetze OT existieren, oder wie Dämonen sind, oder ....