Bornische Rabenhexe

  • [infobox]Schattenkatze: Ausgegliedert, da andere Frage.[/infobox]


    Hab nun das ganze etwas länger überdacht und etwas die Pläne geändert.


    Mein Gedanke wäre eine Junge Adelige Rabenhexe.

    Von der Kultur evtl. das Bornland und als Bronnjarin.

    Von der Bevölkerung wird Sie komisch beäugt da Sie durch ihr ewig Kindliches Aussehen, sehr viele Gerüchte ranken.

    Dennoch wird Sie geschätzt als Beraterin und es kommt einen so vor, dass ihr nichts entgeht was in ihrem Gebiet geschieht (Ungesehner Beobachter).


    Vorteile:

    Adel ( wie hoch wäre Bronnjar?)
    Altersresistenz

    Hohe Astralkraft 4

    Verhüllte Aura

    Zauberer


    Nachteile:


    Angst vor Feuer 2

    Stigma (Kindliches Aussehen)

    Persönlichkeitsschwäche (Neid)

    Schlechte Eigenschaft (Neugier)

    Schlechte Eigenschaft (Rachsucht)

    Zerbrechlich


    - Die Nachteile: Stigma (Kindliches Aussehen) , Zerbrechlich und Persönlichkeitsschwäche (Neid) gehören sozusagen zusammen.

    Evtl. wenn das mit Adel sich aufbauen lässt könnte man noch Verpflichtungen mit einbringen.


    Mein Gedanke war da Sie eine Adelig ist, dass ein passendes Hobby evtl. die Jagd wäre und ihr Fluggerät evtl. auch ein Bogen wäre?

    Falls man des verwenden könnte :D


    Von den Zaubern her bin ich mir noch nicht 100 % sicher...


    Aber dachte als Angriff Zauber evtl. Krähenruf und Radau in Kombination mit Band und Fessel zur Verteidigung.

    Hexenknoten als eine Art Fluchtzauber.

    Blick in die Gedanken

    Odem

    Schleier der Unwissenheit

  • Adel ( wie hoch wäre Bronnjar?)

    Schwierige Frage. Grundsätzlich gilt: "Luxuriös kann man den Lebensstil selbst der reichsten Bronnjaren nicht nennen." (Land des schwarzen Bären S. 44)

    Für Bronnjaren ist fast jede Tätigkeit denkbar, bei der sie nicht mit ihren eigenen Händen Geld verdienen müssen (S. 42), einige Verarmte verdingen sich sogar als Hauslehrer*innen. Teilweise kommen sie in der Erntezeit auch nicht darum herum, mit anzupacken. Das liegt auch an der besonderen Erbstruktur: Jede Familie hat ihre eigenen Bräuche zur Weitergabe. In manchen erhält die oder der Erstgeborene das Erbe, in anderen wird es auf verschiedene Weise aufgeteilt. Alle bornischen und erwachsenen Nachfahren der Theaterritter sind gleichermaßen stimmberechtigt, aber der Reichtum differenziert je nachdem, wie er über die Generationen aufgeteilt wurde ganz gewaltig. Den einen geht es vermutlich kaum besser als ihren Leibeigenen, die anderen haben einen sehr soliden Wohlstand. Formal sind aber alle gleichberechtigt.


    Die Jagd ist ein typisches Vorrecht der Bronnjaren und wird sehr gerne ausgeübt.

  • Bitte den Titel des Fadens umändern, denn eine bornische Rabenhexe hat nichts mit dem Firdayon-Abkömmliung zu tun (oder ein neues Thema für eine anderes Konzept eröffnen).



    Bogen als Fluggerät: Bedenke, darauf zu sitzen, womöglich auch mal länger als 2 MInuten. Ein Bogen ist schmal, hat Kanten, ist geschwungen. Macht der Radau, kann er nicht als Bogen genutzt werden. Der Hexenbesen als minderes Traditionsartefakt ist nicht unzerbrechlich, schon deshalb sollte man sich auf keinen Bogen setzen.

  • Adel ( wie hoch wäre Bronnjar?)

    Ich habe mal einen Blick in die Vorgängerversion DSA4.1, Wege der Helden, geworfen. Ein Bronnjar hat da mindestens einen Sozialstatus (SO) von 7, das hätte im Mittelreich das anerkannte Bastardkind einer oder eines Junker*in oder Edlen. Die Kultur Bornland hat aber kein SO-Maximum, damit kann ein Bronnjar auch SO13 (oder als Erbe eines "Grafen" sogar 14 bekommen), was in DSA4.1 dem höchsten zu Spielbeginn wählbaren Adelsrang entspricht. Es kommt also sehr darauf an, wie reich die Eltern der Hexe waren. Wenn sie seit Generationen ihren Besitz immer weiter aufgeteilt haben und nun kaum mehr als einen Bauernhof haben, ist die niederste Form des Vorteils angemessen, ist sie aber sehr reich, kann auch die höchste Form passen. Eine Tochter bei einer Hexe in Ausbildung zu geben, sehe ich aber eigentlich eher in Aranien, vielleicht in Nostria bei reicherem Adel. Im Bornland würde man wohl etwas prestigeprächtigeres nehmen - die Magierakademie in Festum, Norburg oder Neersand z. B. Die Erbin würde aber sicherlich Ritterin werden - ganz in der Tradition der Theaterritter! Für Nicht-Erben wäre aber eine Ausbildung zur "gelerten Dame", also Magierin, denbar, die dadurch ja auch ein standesgemäßes Ansehen und gutes Auskommen hat, denkbar.

    Ärmere Bronnjaren, die sich eine Ausbildung an der Akademie oder bei einem Ritter nicht leisten können, könnten sich, gerade in Sewerien, das teils sehr abgelegen ist, auch für kostengünstigere und "ländlichere" Karrieren für ihre Kinder entscheiden. Und da halte ich auch eine Hexe für durchaus plausibel. Von daher empfehle ich eine geringere Ausprägung des Vorteils "Adlig".

  • Wobei der Adelsrang im Bornland nichts über tatsächlichen Einfluss sagt. Graf, Fürst, Baron, Herzog, und das hat mit den Titeln, wie sie im Mittelreich definiert sind, wenig genug zu tun, weil sie über Einfluss und Geld oder Landbesitz (oder ob überhaupt Landbesitz da ist) nichts aussagen. Der Graf kann auch ein armer Schlucker ohne eigenes Land sein, weshalb in LdsB, S. 43 der SO für das Bornland (für DSA 4) etwas umdefiniert wird, und der abgerissene, total veramte Fürst wenigstens einen SO von 5 hat. Wichtig ist die Abkunft von den Theaterrittern, das gibt einen Platz und Stimme in der Adelsversammlung und ist der "echte" Adel. Je höher der SO, desto mehr steht dahinter, nur wirkt sich das nicht zwingend auf den Titel aus (kann, muss aber nicht).

  • Bei dem Vergleich mit dem Adel des Mittelreiches muss man ja ohnehin extrem vorsichtig sein - das Mittelreich könnte man als Bundesstaat, das Bornland aber als Staatenbund bezeichnen. Der mittelreichische Adel erhält seine Besitztümer letztlich als Lehen von der Kaiserin oder höherstehendem Adel. Ein*e Bronnjar*in ist aber völliger Souverän und auch de lege Besitzer*in des Herrschaftsgebietes. Niemand steht über ihm oder ihr, niemandem ist sie oder er Rechenschaft schuldig. Es gibt nicht generell Primogenitur. Der tatsächliche Reichtum kann sich über die Generationen enorm ändern. Dafür kann auch ein Bastard, dessen Blut nicht als zu dünn gilt, vollständig stimmberechtigt in der Adelsversammlung sein, während ein später erhobene*r Adlige*r, der nicht von den Theaterrittern abstammt (auch das gibt es), dieses Recht nicht hat und sei sie oder er auch noch so angesehen. Ich wollte oben eher zeigen, dass ein Bronnjar sowohl de facto kaum mehr als ein*e Freibauer*in mit ein paar leibeigenen Knechten und Mägden sein kann, als auch ein reiche*r und mächtige*r Herrscher*in. Davon würde ich die genaue Wahl des Vorteils abhängig machen. Wobei, wie oben schon ausgeführt, etwas "ärmere" Eltern zur Berufswahl der Hexe in meinen Augen besser passen würden.