Winter in Weiden

Orkenspalter Downloads - Rezensionswettbewerb
Derzeit läuft ein Rezensionswettbewerb bis Ende Mai. Zu gewinnen gibt es eine Hardcover-Vollfarb-Variante des "Großen Orkenspalter Kochbuchs Band II". Details gibt es hier. Wer nicht weiß, was er bewerten soll: im Download-Bereich sind rechts Infoboxen, was zuletzt bewertet wurde, aber auch wo noch Rezensionen fehlen!
  • [span style=\'color:purple\'][span style=\'color:orange\']Prolog[/span][/span]


    Es ist schnell Kalt geworden dieser Tage und neben den dunkeln Wolken stören auch die Vereinzelten Schneeflocken, die hier und da fallen. Der alte Mann, welcher Euch diesen ruhigen Pfad empfohlen hat, wirkte sehr Freundlich doch hat er sich wohl geirrt, als er Erwähnte das hier viele Tavernen am Wegesrand zu finden sein. Der kühle Wind bläst euch ins Gesicht und lässt die Augen Tränen, sodass ihr erst nach einiger Zeit sicher seid, Weiter hinten, weit weit entfernt, einen Schwarzen Fleck auf einem kleinen Hügel zu erspähen.
    Langsam dämmert es schon und eure Müden Knochen flehen nach einer Rast, doch könnt ihr mitten in der Wildnis nicht Rasten, es ist einfach schon zu Kalt. So schnell und Hart wie das Wetter in den letzten Stunden umgeschlagen hat, habt ihr es noch nicht erlebt.
    Der eisigkalte Wind gleicht nun mehr einem Sturm und der Schnee der Sanft auf euch hinabfallt Kühlt euch weiter aus. Euer blick ist wie Gebannt auf den dunklen Fleck gerichtet, aus dessen Shilouette sich langsam die Konturen eines großen Schlossen abzeichnen.
    Es dauert nicht lang, da Schneit es nicht mehr, Stattdessen haben sich die dunkeln Wolken über euren Köpfen zusammengezogen, sodass nun Blitz und Donner die angebrochne Nacht erhellen. Halb Erfroren, mit steifen Gliedern und Eiskristallen in den Haaren erklimmt ihr den Hügel, es gibt nur noch ein Ziel um dem Sichern Erfrierungs-Tod zu entkommen: Dieses seltsame Schloss.
    Als ihr den Hügel mit eurer letzten Kraft bezwungen habt fährt unter Donnerndem Getöse ein Blitz durch die Finsternis und offenbart das Schloss vor euch in seiner vollen Größe und Pracht. Mehrere Türme, einer größer als der andere, Umrahmen das mächtige Anwesen. Die Wasserspeier die man überall zwischen den Mauern erblicken kann wirken in der Nacht fast beängstigen Lebendig, wie sie euch mit ihren Steinernenaugen zu folgen scheinen. Euer Blick Wandert über die Mauern und bleibt letztlich auf dem riesigen Eichentor kleben, das überall seltsame Verzierungen trägt. Überhaupt ist das Schloss aus einem dunkeln Stein erbaut und wirkt irgendwie Finster…

  • Zitternd wandert Senia den eisigen Pfad lang. Hin und wieder flucht und schimpft sie hemungslos auf den alten Mann, der sie diesen götterlosen Weg entlang geschickt hatte. Die weißblonde Mittelländerin zieht ihren Pelzmantel enger, und ein weiterer eisiger Schauer läßt sie frösteln. Doch in der Ferne, um Zwielicht der heranbrechen Nacht, erspähen ihre blaugrauen Augen die Shilouette eines Gebäudes. Sie seufzt erleichtert auf, und beschleunigt ihre Schritte. Sie würde doch nicht elendig erfrieren, in dieser namenlosen Nacht. Vielleicht würden ihre ihre Künste obdach gewähren, vielleicht sogar, bis der Sturm vorbei war.


    Eilig schreitet sie den Weg entlang, ihre mehr als hüftlangen Haare flattern im Wind, und nehmen ihr nur allzuoft die Sicht. Ungehalten wischt sie sich die schneefeuchten Haare aus dem Gesicht, ihre Finger sind rot, fast lila vor Kälte. Schnell zieht sie ihre schlanken, gepflegten Finger wieder in die Ärmel zurück. Langsam kommt das Gebäude näher. Es ist ein Schloss. Immer mehr Türme kommen in Sicht. Es ist eine Prachtbaut, Senia staunt. Ein Blitz zuckt vom Himmel herab, und taucht die Schaten in unheimliches Licht. Gargoyles starren sie von überall her an, als sie über das Anwesen, weiter den Pfad entlang läuft. Das kurze gleißen zeigte Ihr ihr Ziel, ein großes Portal aus Eichenholz.


    Kalt und Müde steht sie vor dem Tor, und klopf laut davor. Doch bis an ihre Ohren dringt der Laut kaum, der Sturm trägt ihn davon. Sie hüpft zitternd etwas auf der Stelle, und kneift die Augen zusammen. Hoffentlich würde bald jemand öffnen. Sie fühlte sich völlig steifgefroren.

    Of course she's gay!


    Mod-Mode Farbe

  • Der Wind ist wie ein Sturzbach in der Dunkelheit zwischen den sturmgepeitschen Bäumen. Der Mond ist wie eine geisterhafte Galeone, die auf der See von Wolken hin und her geworfen wird. Die Straße ist ein Band aus Mondlicht, die über die purpurn anmutende Landschaft führt.


    Ein Mann reitet die Straße entlang. Pferd und Reiter kämpfen gegen den sturmartigen Wind an, beide sind schon müde und abgekämpft, wie die müden Schritte und der gesenkte Kopf des schwarzen Pferdes belegen, ebenso wie das auf die Brust gesunkene Kinn des Mannes und seine hängenden Schultern.
    Fast unempfänglich wirkt er für die Kälte, aber vielleicht ist er auch schon zu abgestumpft dagegen oder sie hält ihn so sehr in ihren Klauen, daß die Windböen und Schneeflocken es nicht mehr schlimmer machen können.


    Eher zufällig ist es, daß er aufblickt und vor sich, auf einem Hügel, eine schwarze Silhouette sieht. Ein Haus. Ein großes Haus, ein Schloß, wie es aussieht.
    "Na komm, Schwarzer, vielleicht kriegen wir beide einen Platz im Stall, wenn ich höflich frage", sagt der Mann mit einer etwas heiseren Stimme, als hätte er lang nicht mehr gesprochen oder als hätte die Kälte seine Stimmbänder eingefroren. Ein Ohr des Warunkers zuckt kurz nach hinten, als sein Reiter spricht, doch stapft er weiterhin voran.
    Ein heiseres, trockenes Husten entquillt der Kehle des Reiters. Kurz darauf hustet er noch einmal und diesmal schüttelt es seinen ganzen Körper, ehe er sich wieder unter Kontrolle hat.
    Er versucht vergeblich, noch etwas tiefer in seiner wollenen Jacke zu versinken, doch noch mehr Wärme gibt sie nicht her. Der anbrechende Winter fordert schon jetzt seinen Tribut, obwohl es doch ungewöhnlich kalt ist. Er hat hier viele Winter verbracht, doch besonders klirrende Winter gibt es alle paar Götterläufe, also ist es vielleicht doch nicht so ungewöhnlich und er verkraftet solches Wetter auch nicht mehr so wie früher.


    Plötzlich donnert es und ein Blitz erhelt einen Moment lang etwas deutlicher das Gebäude auf dem Hügel. Ja, ein wirklich prächtiges Haus. Hoffentlich wohnten traviagefällige Leute drin, die in einer kalten, stürmischen und nassen Nacht keinen armen Schlucker abwiesen, der um Obdach im Stall für sich und sein abgekämpftes Pferd bitten würde.


    Schließlich erreichen Pferd und weiter das Gemäuer. Ein weiterer Blitzstrahl erhellt die Dunkelheit. Wahrlich, ein finsteres Gebäude ist es schon, aber es bietet auch Schutz vor den Unbillen des Wetters.
    Der Mann ist müde, so müde, daß er es bis in seine Seele spürt, eine Müdigkeit, die weit über die seines Körpers hinaus geht und schon so sehr ein Teil seiner selbst geworden ist. Und kalt. Er hat das Gefühl, die äußere Kälte würde seine müde Seele einfrieren.
    Dieses gargoylbewachte Schloß war so gut wie jede andere Unterkunft. Noch einmal hustet der Mann trocken, rutscht etwas schwerfällig mit steifen Gliedern aus dem Sattel, dann klopft er kräftig und laut mit der Faust gegen das eichene Tor.

  • Da Rovere nähert sich dem düster wirkenden Gemäuer. Ihm, der sich die sonnige und warme Umgebung von Vinsalt gewohnt war, schien diese Gegend kalt und unfreundlich, auch wenn seine warme Winterkleidung das meiste der Kälte abhalten konnte dieser eisige Wind war unangenehm, daran lies sich nicht rütteln, und dann diese Gegend, mitten in der Wildnis, keinen Menschen weit und breit, er schüttelt sich leicht – Mist hilft auch nichts gegen die Kälte
    Wo hatte ihn seine Abenteuerlust wieder hingetrieben, er hätte auf den Landsitz auf Rethis ziehen sollen, selbst um diese Jahreszeit Sonne, warme Winde und frische Seeluft. Aber er hatte es ja nicht anderst gewollt.
    Etwas ärgerlich gibt er dem Pferd die Sporen und treibt es den Hügel hinauf, als der Blitz das Schloss erhellt bleibt kann er die ganze Anlage überblicken, ein für diese Gegend erstaunlich gut gearbeitetes und prächtiges Gebäude, aber diese barbarische Typologie, zusammengewürfelt statt geplant ohne die richtige Harmonie, aber der düstere Ausdruck lag wohl kaum an diesen Tatsachen da war etwas anderes. Würde sich lohnen das mal genauer zu betrachten wenn sich das Wetter gebessert hatte, vorerst war es wichtiger in die Wärme zu kommen, sein Pferd war wohl der selben Meinung hatte es doch keinerlei Rast eingelegt sondern unbeirrt den Weg weiterverfolgt, in Richtung des Schlosstors.
    Aus der Nähe liesse sich die Arbeit der Wasserspeier und die Beschaffenheit der Mauern besser beurteilen wenn sie denn sichtbar wären aber die Sicht ist schlecht, woran vielleicht auch die dicke Kapuze des Pelzgefütterten Mantels schuld ist, die das Gesicht beinahe ganz bedeckt und so zumindest notdürftig vor Kälte schützt.
    Am Tor angekommen klopft er mit seinem Spazierstock, den er sonst beim Reiten in die Satteltasche zu stecken pflegt, an die Türe, das harte Pochen klingt dumpf an dem schweren Eichentor, während er wartet betrachtet er die seltsamen Beschläge, was der Künstler wohl beabsichtigt hatte als er solchen Schmuck schuf?

  • Larielya staunte nicht schlecht, am Wegesrand fiel ihr schon die zweite Pflanze auf, dessen Name in keinem ihrer Bücher stand. Sie spürte die Kälte kaum, denn sie war so vertieft, immer wieder anzuhalten und Pflanzen zu sammeln, Skizzen anzufertigen und natürlich auch die tierischen Bewohner zu beobachten, dass sie das Schloss erst bemerkte, als es schon richtig dunkel war und ein gellender Blitz es vor dem tiefschwarzen Himmel aufleuchten liess.


    "Oh, ein altes Schloss, wie wunderbar.....vielleicht kann ich dort nächtigen." voller Vorfreude wird ihr Schritt schneller, der Schnee schmilzt auf ihren dunkelroten Haaren und das Mondlicht bricht sich in ihren smaragdgrünen Augen.
    Etwas beschwerlich stapft sie durch den hohen Schnee, in ihrer Zertreutheit war sie gar nicht wieder auf den Pfad zurückgekehrt, nachdem sie einem Reh hinterhergeschlichen war, welches ein Kitz führte.
    "Puh......das der Weg so beschwerlich ist hätte der alte mir ja auch sagen können..."
    Ihre geringe Körpergrösse machte das Stapfen nun nicht leichter, doch nach einiger Zeit kommt sie wieder auf einen Weg, der scheinbar zum Schloss hinauf führt.
    Kurz klopft sie sich den Schnee von den Sachen und geht weiter.
    Am Portal angelangt klopft sie feste und staunt weiterhin über die wundervollen Speier.
    Ihre Hände fahren voller Begierde über das Mauerwerk.

  • Schon seit Wochen war sie durch die Lande gereist, um immer näher dem Ziel zuzustreben, das ihr seit so langer Zeit zugewiesen schien, doch gerade jetzt rückte es mit jeder weiteren Minute in dieser eisigen Kälte in immer weitere Ferne.


    Sie war aus ihrer Heimat die Kälte gewohnt und auch ihre pechschwarze, großrahmige Stute, die gehorsam den Weg zurücklegte, sowie der weitaus kleinere Warunker Rappe, der als Packpferd dient waren schon oft in kälteren Gefilden gewesen, aber diese unerwartete Kälteeinbruch nahm sie alle mit.
    Delas graublaue Augen sind starr auf den schmalen verschneiten Pfad gerichtet und in ihr eigentlich recht hübsches Gesicht scheinen Besorgnis, aber auch ein mürrischer Zug, nicht erst seit Beginn der Schneeschauer beinahe wie eingemeißelt.
    Anfangs hatte sie noch versucht Firuns Pracht abzustreichen, doch nach einigen Minuten hatte sie dieses sinnlose Unterfangen aufgegeben und sowohl die strohblonden Haare als auch der dunkelgrüne Wappenrock sowie die lederne Hose sind von einer dünnen Schicht Schnee bedeckt. Sie fror wie seit langem nicht mehr, doch wie ihr ein kurzer Blick nach hinten zeigte war auch in ihrem Gepäck kein Kleidungsstück, das diese Reise erträglicher machen würde. Daran zu denken das große Zelt aufzubauen, das sie mit sich führte hatte sie beim aufkommenden Wind schon lange aufgegeben. Sie musste dies hinter sich lassen.


    Mit sanftem Druck ihrer kräftigen Schenkel beschleunigt sie leicht die Gangart und wenige Minuten später trifft ihr Blick tatsächlich etwas, das ein Ausweg aus der eisigen Kälte sein könnte. Es ist eine große dunkle Silhouette und mit jedem weiteren, der vom Schnee gedämpften kaum vernehmbaren Schritte, schälen sich neue Konturen aus der Dunkelheit.


    Es scheint ein Schloss zu sein und auch wenn der wenig einladende Ausblick noch von einem einsetzenden Gewitter unterstrichen wird, reicht dies um neue Kräfte zu wecken. Der Marsch beschleunigt sich weiter und Dela stoppt erst als sie den Hügel erreichen, auf dem der prächtige, aber auch irgendwie bedrohliche Bau thront. Von der Kälte etwas ungelenk sitzt sie ab und tätschelt, die selbst sie noch um wenige Finger überragende, Stute, ehe sie beide Pferde führend die letzten Meter zurücklegt. Ihre Augen wandern aufmerksam über die mächtigen Türme, hin zu den zahlreichen Wasserspeiern und bleiben schließlich am großen eichenen Tor hängen. Zielstrebig hält sie auf dieses zu und auch wenn die von ledernen Handschuhen bedeckten Finger sicherlich schmerzen, klopft sie laut und kräftig an.

  • "Wieso um alles in der Welt leben Menschen in so einer orkverseuchten, hässlichen, kalten, dreckigen und intolleranten Gegend?" Diese Frage ist leise fluchend zu vernhemen. Die Gestallt stapft durch den Schnee auf die Burgzu und ein kurzer Blick erhellt das Gebäude. Es ist die Frage was schauerlicher wirkt, das scholweise Gesicht des Wanderers, mit seiner Augenklappe oder das Gargoylbewehrte Gebäude. Er zurrt seinen Ledermantel noch einmal fest und bleibt kurz stehen. Das einzige, an Ausrüstung, das man erkennen kann ist eine Große Schale, die er auf den Rucksack geschnallt trägt. "Hmmm... geschmacklos, aber sieht nach Geld aus... und wo es Geld gibt, kann ich vielleicht etwas loswerden." So stapft er durch den Schnee auf das Schloß zu, genaugenommen das Eichentor, dass sich dort darbietet.

  • [# Sorry für den Ich Stil, aber unpersönlich geht´s gerade gar nicht … #]


    Geophart Grollmann


    Freundlich lächelnd danke ich dem alten Mann. “In der Ruhe liegt die Kraft … und viele Tavernen hört sich für mich ziemlich gut an …“ Mein Grinsen wird schelmisch und ich beuge mich zu ihm herunter, kurz bevor ich mich auf den Weg mache. “Ich habe nämlich etwas zu feiern.“ Kurz bevor es nach draußen geht rücke ich noch mal meinen nagelneuen Pelzmantel zu Recht. Oh ja … nagelneu. Zumindest war er das aus meiner Sicht. Der Gedanke an den feisten Proleten, der nun nur durch seine Speckschicht geschützt hinaus in die Kälte muss, entlockt mir erneut ein Grinsen, ehe der Kalte Wind des Abends mir dieses schnell wieder aus dem Gesicht treibt und ich es stattdessen lieber ganz unter der Kapuze verstecke. Gebeugt gehe ich den Pfad entlang, den der alte mir empfohlen hat. Eigentlich war es weniger ein Gehen, sondern eher ein Stapfen … ein stolzerfülltes stapfen … ja … so könnte man es wohl besser nennen. Als dann langsam klar wird, dass das Alter dem Mann scheinbar auch seine verbliebenen Wahrnehmungen getrübt hat und hier nicht mal die Spur einer Taverne, nein nicht mal ein gastliches Haus am Wegesrand zu finden ist, erhält meine Stimmung einen ziemlichen Dämpfer. Der Wind und die Nacht tun ihr übriges. So ist denn dieser finstre Bau am Ende des Weges, der sich in immer mehr Details vor mir enthüllt mein Ziel für heute Abend. So klopfe ich denn an die Tür, wundere mich noch ein wenig über die Türbeschläge und versuche dann so freundlich es geht zu lächeln … jedenfalls so freundlich, wie man es von jemanden erwarten könnte, der gerade stunden durch Schnee und Eiseskälte gekommen ist.

  • Diese Kälte war er nicht gewöhnt, im Gegenteil, er hätte es niemals für Möglich gehalten, jemals Schnee sehen zu müssen. Er war ein Mann, der die Natur nicht mochte, zum einen weil sie unwirtlich war, und zum anderen weil sie unbequem war. Aber Ehre war Ehre, und so musste er, Giordo Viarchénto, Diener des Fürsten der Götter, ausziehen, um den Niederträchtigen Zweiflern an seiner Gottgefälligkeit ein für alle mal zu beweisen, dass ER den Herrn der Götter vertrat, der Richter über Leben und Tod, und den, der seine schützende Hand über die stolze Herrscherin hielt.


    Der Boroni zieht die schwarze Seidenkutte mit den stickereien an Ärmelbund und Kragen, und den ebenso schwarzen Mantel darüber enger, um vor dem peitschenden Wind geschützt zu sein, doch viel Hilft es nicht, diese Gewandung war schlichtweg nicht für einen Marsch durch die nördliche Fauna ausgelegt. Sie war primär ein Repräsentativum, und erst am Ende einer langen Liste Schutz vor Kälte.


    Wie ein Wink des Herrn kommt es ihm vor, als sich das Anwesen vor seinem Antlitz erhebt. Die schwarzen Augen zusammengekniffen, über die fröstelnde Hand herausblickend, fallen seine Blicke ersteinmal auf die Gargoylen, die ihn mehr oder weniger stark an die Mächte erinnern, die er normal zu bekämpfen bestimmt war. Wieso musste er jetzt an die Flotte denken? Es kam ihm nicht in den Sinn, vielleicht weil es einfach ungewöhnlich war das Plätschern der Gewässer zu missen.


    Zuerst sachte, dann mit etwas Nachdruck in Form eines Rabenschnabels, pocht der Boroni an das Portal, sollte sich kein spezieller Türklopfer finden.

    "Wir leben in einer Welt, worin ein Narr viele Narren, aber ein weiser Mann nur wenige Weise macht."[br]-- Immanuel Kant
    ...
    Befürworter von "Peng! statt Plönk!" in DSA ;)

  • Eine grosse, völlig in Pelz gehüllte Gestalt bahnt sich fluchend ihren Weg durch den hohen Schnee. Selbst das Gesicht ist von einem Fellstreifen geschützt. Jedesmal, wenn sie wieder stolpert, erhält die Flucherei neuen Auftrieb. Neben einem Bündel auf dem Rücken entdeckt man noch eine Axt (Orknase) an der Seite der grossen Gestalt.
    Endlich erreicht die Gestalt das Schloss. Erleichtert schlägt sie den Gesichtsschutz zurück, darunter kommt ein Gesicht mit einer breiten Nase, einer Narbe auf der rechten Wange sowie einem dichten roten Vollbart zum Vorschein.
    Immer noch leise fluchend, hämmert der breitschultrige Mann laut gegen das Tor.

  • Geophart Grollmann


    Laut pochst du gegen das schwere Eichentor, dessen Verzierungen hauptsächlich: Bösartige Fratzen und Verwirrende Muster zeigen. Es dauert nichtlang, da kann man von innen Schritte vernehmen die sich dem Tor nähern und dann verstummen.. Grade als du dich fragst was wohl nun passieren wird öffnet sich ein kleines Fenster etwa auf Kopfhöhe, dessen feine Konturen du vorher übersehen hattest.. Ein älterer Herr mir kurzen, sorgfältige Gekämmten Harren und einem dünnen Oberlippenbart sieht dich an. „Was Wünscht der Herr?“ Spricht er mit eine säusele Stimme und Mustert dich dabei eingehen.


    Talon Hubrecht


    Laut pochst du gegen das schwere Eichentor, dessen Verzierungen hauptsächlich: Bösartige Fratzen und Verwirrende Muster zeigen. Es dauert nichtlang, da kann man von innen Schritte vernehmen die sich dem Tor nähern und dann verstummen.. Grade als du dich fragst was wohl nun passieren wird öffnet sich ein kleines Fenster etwa auf Kopfhöhe, dessen feine Konturen du vorher übersehen hattest.. Ein älterer Herr mir kurzen, sorgfältige Gekämmten Harren und einem dünnen Oberlippenbart sieht dich an. „Was Wünscht der Herr?“ Spricht er mit eine säusele Stimme und Mustert dich dabei eingehen.


    Nehban ben Nebor bin Norjan


    Laut pochst du gegen das schwere Eichentor, dessen Verzierungen hauptsächlich: Bösartige Fratzen und Verwirrende Muster zeigen. Es dauert nichtlang, da kann man von innen Schritte vernehmen die sich dem Tor nähern und dann verstummen.. Grade als du dich fragst was wohl nun passieren wird öffnet sich ein kleines Fenster etwa auf Kopfhöhe, dessen feine Konturen du vorher übersehen hattest.. Ein älterer Herr mir kurzen, sorgfältige Gekämmten Harren und einem dünnen Oberlippenbart sieht dich an. „Was Wünscht der Herr?“ Spricht er mit eine säusele Stimme und Mustert dich dabei eingehen.


    Satinav


    Laut pochst du gegen das schwere Eichentor, dessen Verzierungen hauptsächlich: Bösartige Fratzen und Verwirrende Muster zeigen. Es dauert nichtlang, da kann man von innen Schritte vernehmen die sich dem Tor nähern und dann verstummen.. Grade als du dich fragst was wohl nun passieren wird öffnet sich ein kleines Fenster etwa auf Kopfhöhe, dessen feine Konturen du vorher übersehen hattest.. Ein älterer Herr mir kurzen, sorgfältige Gekämmten Harren und einem dünnen Oberlippenbart sieht dich an. „Was Wünscht der Herr?“ Spricht er mit eine säusele Stimme und Mustert dich dabei eingehen.


    Senia Nova Falkmann


    Laut pochst du gegen das schwere Eichentor, dessen Verzierungen hauptsächlich: Bösartige Fratzen und Verwirrende Muster zeigen. Es dauert nichtlang, da kann man von innen Schritte vernehmen die sich dem Tor nähern und dann verstummen.. Grade als du dich fragst was wohl nun passieren wird öffnet sich ein kleines Fenster etwa auf Kopfhöhe, dessen feine Konturen du vorher übersehen hattest.. Ein älterer Herr mir kurzen, sorgfältige Gekämmten Harren und einem dünnen Oberlippenbart sieht dich an. „Was Wünscht der Dame?“ Spricht er mit eine säusele Stimme und Mustert dich dabei eingehen.


    Andrea de Ronvere


    Laut pochst du gegen das schwere Eichentor, dessen Verzierungen hauptsächlich: Bösartige Fratzen und Verwirrende Muster zeigen. Es dauert nichtlang, da kann man von innen Schritte vernehmen die sich dem Tor nähern und dann verstummen.. Grade als du dich fragst was wohl nun passieren wird öffnet sich ein kleines Fenster etwa auf Kopfhöhe, dessen feine Konturen du vorher übersehen hattest.. Ein älterer Herr mir kurzen, sorgfältige Gekämmten Harren und einem dünnen Oberlippenbart sieht dich an. „Was Wünscht der Dame?“ Spricht er mit eine säusele Stimme und Mustert dich dabei eingehen.


    Dela


    Laut pochst du gegen das schwere Eichentor, dessen Verzierungen hauptsächlich: Bösartige Fratzen und Verwirrende Muster zeigen. Es dauert nichtlang, da kann man von innen Schritte vernehmen die sich dem Tor nähern und dann verstummen.. Grade als du dich fragst was wohl nun passieren wird öffnet sich ein kleines Fenster etwa auf Kopfhöhe, dessen feine Konturen du vorher übersehen hattest.. Ein älterer Herr mir kurzen, sorgfältige Gekämmten Harren und einem dünnen Oberlippenbart sieht dich an. „Was Wünscht der Dame?“ Spricht er mit eine säusele Stimme und Mustert dich dabei eingehen.


    SAB


    Laut pochst du gegen das schwere Eichentor, dessen Verzierungen hauptsächlich: Bösartige Fratzen und Verwirrende Muster zeigen. Es dauert nichtlang, da kann man von innen Schritte vernehmen die sich dem Tor nähern und dann verstummen.. Grade als du dich fragst was wohl nun passieren wird öffnet sich ein kleines Fenster etwa auf Kopfhöhe, dessen feine Konturen du vorher übersehen hattest.. Ein älterer Herr mir kurzen, sorgfältige Gekämmten Harren und einem dünnen Oberlippenbart sieht dich an. „Was Wünscht der Dame?“ Spricht er mit eine säusele Stimme und Mustert dich dabei eingehen.


    Larielya Fibranya


    Laut pochst du gegen das schwere Eichentor, dessen Verzierungen hauptsächlich: Bösartige Fratzen und Verwirrende Muster zeigen. Es dauert nichtlang, da kann man von innen Schritte vernehmen die sich dem Tor nähern und dann verstummen.. Grade als du dich fragst was wohl nun passieren wird öffnet sich ein kleines Fenster etwa auf Kopfhöhe, dessen feine Konturen du vorher übersehen hattest.. Ein älterer Herr mir kurzen, sorgfältige Gekämmten Harren und einem dünnen Oberlippenbart sieht dich an. „Was Wünscht der Dame?“ Spricht er mit eine säusele Stimme und Mustert dich dabei eingehen.

  • "Hesinde zum Gruße", antwortet Senia bibbernd. "Es ist ein unwirtlicher Abend, und wollte Fragen, ob ich bei Euch Unterkunft finden kann. Nur bis das Wetter besser wird." Auch ihre Lippen sind mittlerweile schon bläulich angehaucht, und noch immer bläst ihr der pfeifende Wind die Haare ins Gesicht, und presst Schneeflocken an ihre Kleidung. "Weit und breit gibt es keine Herberge. Natürlich komme ich für Eure Umstände auf", fügt sie etwas stockend vor zittern hinzu. Sie zieht die Schultern etwas hoch, und den Kopf wieder etwas in den Kragen zurück. Flehend Blicken ihre grau-blauen Augen den feinen Herren an.

    Of course she's gay!


    Mod-Mode Farbe

  • "Travia zum Gruße", erwidert der frierende Mann in höflichem, aber auch deutlich müdem Tonfall. "Ich möchte Euch um ein Obdach für die Nacht für mich und mein Pferd bitten. Ein Platz im Stall reicht uns völlig, wir sind auch Selbstversorger. Hier draußen ist es nicht nur stürmisch und naß, sondern auch außerordentlich kalt und ungastlich."
    Ein kalter Windstoß hebt seine fast schulterlangen Haare etwas und läßt sie aufwirbeln. Noch immer sind die Schultern des Mannes etwas herabgesackt. Mit der Hand, die nicht die Zügel des offensichtlich erschöpften Pferdes ergriffen hat, hält er sich seine Jacke am Hals zu. Seine Hand ist blaugefroren.

  • "Den Zwölfen zum Gruße. Ich wurde von diesem Sturm und der Kälte überrascht und würde euch bitten, mir und meinen Pferden ein Obdach zu gewähren, bis sich das Wetter bessert und ich meine Reise fortsetzen kann." antwortet Dela mühsam versuchend trotz der Kälte einen freundlichen Tonfall hervorzubringen. Sie streicht sich während ihrer Worte einige Reste des Schnees aus den Haaren und blickt noch einmal für einen Moment in die Landschaft hinaus. "Die Kosten, die für euch anfallen könnten, werde ich natürlich tragen." fügt sie hinzu, während die Pferde langsam noch ein Stück zu ihr aufschließen, um vor dem Wind etwas geschützer zu sein.

  • "Boron zum Gruße", antwortet der Geweihte mit einer dunklen und ruhigen Stimme, dieFratzen an der Tür mal großzügig ignorierend, "ich ersuche ein Obdach für die Nacht, der Wind ist kalt, und ein falscher Hinweis brachte mich von meinem Weg ab"

    "Wir leben in einer Welt, worin ein Narr viele Narren, aber ein weiser Mann nur wenige Weise macht."[br]-- Immanuel Kant
    ...
    Befürworter von "Peng! statt Plönk!" in DSA ;)

  • Hesinde und Travia zum Grusse
    würdet ihr dem Hausherrn meine Ankunft melden, ich bin Cavaliere da Rovere und bin gezwungen hier Unterkunft zu erbitten. die Taverne die man mir gewiesen exisiert nicht und mein Pferd und ich brauchen Schutz vor dem Wetter


    kurz und klar ist seine Antwort aber höflich und geziemlich einem Domestiken gegenüber

  • Fansziniert von den eingearbeiteten Fratzen und Mustern bemerkt Larielya erst nicht das Öffnen eines kleinen Fensters, erst als sie mit den Fingern bis zu dem Rand des Fensterchens kommt und dann in das Gesicht eines älteren Mannes blickt, erschrickt sie kurz und zieht die Finger weg.
    Auf seine Frage hin schaut sie ihn neugierig an.
    "Den 12en zum Grusse....wie ich sehe..........sehe ich erst einmal gar nichts, ausser ihrem ausserordentlich gepflegtem Schnäuzer. Doch ich würde gerne mehr von diesem herrlichen alten Bauwerk sehen, wenn es mir gestattet ist, ich würde hier gerne nächtigen. Die Bezahlung sollte kein Problem sein, doch ich wurde in die Irre geführt, man sagte mir, es gäbe hier eine Menge Tavernen....."


    Immer noch ganz verzückt starrt Larielya auf die Schnitzereien und verzierten Wände.

  • "Mir wurde gesagt, ich könnte hier nächtigen, und ich hoffe, ihr würdet mir diesen Wunsch erfüllen." Er streckt sich. "Ich stame aus dem Südland und bin freischaffender Alchemist und Stofffärber, und ich wäre gerne bereit, euch eine Kostprobe meines Könnens zu geben." Er schafft es wirklich, trotz seines unnatürlich weisen Gesichts und der Augenklappe freundlich und vertrauenserweckend zu wirken. "Mein Name ist übrigens Ben Norbar."

  • "Nichts weiter als Obdach in dieser bitterkalten Nacht, werter Herr", entgegne ich und lächle. "Ich habe mich irgendwie verlaufen ... man gab mir eine Wegbeschreibung und erwähnte scheinbar irrtümlich die zahlreichen Herbergen, die es dieses Weges geben soll." Kurz warte ich, um irgendeine Reaktion an den Augen des Mannes ablesen zu können.

  • "Dame ?" flucht der 2 Meter grosse Hüne mit tiefer Stimme. "Wiederhol das, und auch die Tür wird Dich nicht schützen können, bei Swafnir, das wohl !"
    Doch die Kälte scheint das Temperament des breitschultrigen Nordländers rasch abzukühlen.
    "Bei Travia, ich bitte um Obdacht für diese Nacht, bevor mich Firuns kalter Zorn direkt in Swafnirs Hallen schickt." grummelt er etwas widerwillig.