Quo Vadis DSA 5 Hintergrund und Metaplot?

  • Ich glaube, dass das Problem mit dem DSA-Metaplot darin liegt, dass es nach Kiesows Tod einfach viel zu viele Wechsel in der Redax gab (und auch auf dem Sessel des Chefredakteurs). Das ist meiner Meinung nach auch einer der Gründe, weshalb der DSA-Metaplot so inkonsistent ist. Plotstränge wurden überhastet beendet. Neue Plotstränge wurden gestartet, ohne sich Gedanken über die Auswirkungen zu machen. Und so weiter … (Man könnte es fast schon mit dem Star Wars Extended Universe vergleichen, dass am Ende so kaputt war, dass ein Neustart notwendig wurde.)

    Einen Funktionierende Metaplot hat z.B. RuneQuest, der spätestens in den 1970ern vollständig ausgearbeitet war und von dessem Endpunkt man noch Jahrzehnte entfernt ist.

  • Huh, wann begann DSA mit seinen Meisterinformationen, die Teils Anregungen für eigne Abenteuer bot, aber auch möglich Ausblicke für die Zukunft zeigten? Wenn wir wollen, bereits mit dme Ausbau-Box 1985, denn in der ersten Gesichtsschreibung wird auch die aktuelle Ziet Kaiser Hals (da um 5 Hal) grob beschrieben und wie es um das Mittelreich bestellt ist: Unfähiger Kaiser, der isch gar zum minderen Gott ausrief, überforderte Soldaten, korrupte Beamte (S.23); "und es gibt viele, die sagen, dem Neuen Reich stünde wieder einmal eine schreckliche Katastrophe bevor. Ein düsterer Schatten scheint über der Zukunft Aventuriens zu liegen."

    Ja, genau der Hintergrund warum es Helden braucht.

    1989 zitiert die Neuauflage der Götter aus aventurischern Büchern ... und in den Boxen (ab 1990) Khom, Thorwal und Orkland gibt es einige interessante Meisterinformationen zum Hintergrund - ohne Abenteuerausblicke, auch wenn später manches Abenteuer oder Regionalbeschreibung diese aufgriffen. So tauchte Galottas Magiephilosophie im Götter-SH 1989 bereits als Textauszug auf.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Hiho. DSA und seine lebendige Geschichte lebt seit je her m.M.n. auch von Briefspielern und Impulsen der Fanbase. Darum herzliche Einladung an dieser Stelle zu diesem potentiellen Orkenspalter-Projekt:


    Projektidee "Derenzeit" - der Andere Bote

  • Korrekt - es schwirren so viele Möglichkeiten siet dne ersten "echten" Botenbeiträgen herum, das wohl kaum ein Autor alls diese losen Ideen jemals auffangen kann - aber (wie im echten Leben es viele Romanautoren es taten und weiterhin tun) sich davon inspirieren lassen.

    Wer kennt nicht die Frage (am Ende eines Films, Romans oder Abenteuers) - und wie ging's weiter?

    Bei DSA geht es weiter - da werden Verbindungen zwiichen dme ersten Grangor-Abenteuer zum 3. verknüpft, da spielen inzwischen 3 (oder 4?) Abentueer nur im (oder um) dme Schwarzen Keiler, da wird viel später der Donnersturm seiner Bestimmung zugeführt, und all die wundersame Artefake unter Warunk trauchen später bei den Kampf gegne die Heptarchen wieder auf.

    Ja, es hat mich auch gefreut als Han Solo wieder in seine alte Mühle steigen konnte - aber diese Freude kann nur diejenigen verstehen die mit dem Ur-StarWars aufwuchsen - und so ähnlich ist es lange bei DSA gewesen.

    Und ohne all die ehrenwerte (und daher kostenlose) Arbeit der Briefspieler und Kanzler (leider gibt es keine Zugirff mehr auf das wunderbare Herzogtum Tobrien, deren Karten erst zu DSA4 offiziell wurden) gäbe es nicht all die NSCs und regionalen Hintergründe, die uns heute noch so an DSA begeistern - und die Botenartikel bereicherten.


    [infobox]Schattenkatze: Die Diskussion um Freiheit von Autoren wurde ausgegliedert.[/infobox]

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


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    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Ich fange einfach mal damit an, dass ich nie auch nur im Geringsten ein Freund der Splitterdämmerung war. Unser Aventurien hat sich allein deswegen vom offiziellen gelöst (von Details wie Kontinentsgröße und Münzspezifikationen bereits zuvor mal abgesehen). Wieso? #1 Wie aus meiner Signatur herauszulesen, war das Mittelreich bereits davor viel zu groß in Relation zu seinen Nachbarn, und dann schlägt man noch gut 50% drauf und nimmt jedwede halbwegs realistische Bedrohung aus dem Spiel?! (Ich habe deswegen auch retroaktiv das - zum Glück nie gespielte - Der Mondenkaiser aus unserer Geschichtsschreibung gestrichen. Wenn man sich schon trennt, wieso dann behalten, was man nur mit Schmerzen ertrug?) #2 Bis auf die kümmerlichen Reste hat es keine der Heptarchien auch nur zum Zwanzigjahrjubiläum geschafft, was ihnen rückblickend massiv an Bedrohlichkeit nimmt. Gut, es gab auf Erden auch bedeutende Terrorregime mit kürzerer Lebensdauer, aber die allermeisten brachten - und bringen - es auf ein Vielfaches davon. Und klar, das liegt auch daran, dass bereits die klassische Redax viel zu früh mit der Rückeroberung angefangen hatte, aber das macht's auch nicht besser. #3 Auf einen Schlag fegt man ein halbes Dutzend einzigartiger Schauplätze/Bedrohungen von der bespielbaren Bühne, ohne (siehe Zitat unten) gebührend Ersatz parat zu haben. (Dass man die Schwimmende Heptarchie untergehen hat lassen, aber ausgerechnet die elendig langweilige Fürstkomturei behalten hat, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Die Skrechu bereichert Maraskan als Setting; das Reich der beiden Hampelmänner, die Helme Haffax beerbt haben, tut dies nicht. Und mal ganz ehrlich, ohne Gloran(i)a kräht kein Hahn nach Paavi.) Tobrien hätte eine RSH am bittersten nötig gehabt (von mir aus zuvor Nostergast als Einsteigerregionsflöte), um darzulegen, was denn nun außer einem erhöhten Untotenaufkommen im Süden immer noch besonders daran ist, aber wird wohl mit die letzte Region werden, die von DSA5 abgedeckt wird. (Und das verbliebene Schwarztobrien ist noch übler an den Haaren herbeigezogen und inkonsequent durchdacht, als es zuvor das verbliebene Weißtobrien war.) Und es ist ja nun wirklich nicht so, als könnte es nicht Antagonisten mehrerer Natur gleichzeitig geben.


    Am Ende haben sich all meine Befürchtungen bestätigt. Der Sternenfall ist ein an sich cooles Konzept, das seit Arivor auf Sparflamme vor sich hin köchelt und jämmerlich versauert. Häppchenweise dargereichtes, streng regional beschränktes Zusatzkolorit wird dem Ganzen nun wirklich nicht gerecht. Und sonderlich viel tut der Namenlose bislang auch ohne nennenswerte erzdämonische Konkurrenz nicht gerade. Sicher, verdecktes Agieren und Spielen des "long game" passt soweit, nur sollten die anderen wiedererstarkenden Kulte im Gegenzug weit resoluter auftreten, als sie es bislang tun. Passt wie die Faust aufs Auge, dass, wie Ulisses endlich den Metaplotmotor anwerfen will, nur Rauch aus ihm aufsteigt.


    Einem kompletten Einfrieren der Zeitschreibung kann ich nichts abgewinnen, da die Verlockung dann zu groß ist, dieses Alleinstellungsmerkmal Aventuriens gar nicht mehr wieder anzufachen. Eine Verlangsamung auf 1:2 (rückwirkend ab 1040 B.F.) fände ich hingegen angebracht, auch wenn es mir um die Jahreszeitenmethode leidtäte. Eventuell auch auf 1:4.

    Ich habe zunächst gedacht, dass das eine eher unglücklich aufgezogene Art der Dramaturgie ist, bei der Ulisses bei allen DSA-Kunden Spannung erzeugen will, indem nur nebulöse Andeutungen und vage Prognosen raugegeben werden.

    Zumindest 2016 hieß es dazu noch in einem Workshopbericht: "Der Sternenfall wird DSA und Aventurien in nächster Zeit beschäftigen. Er ist eine neue übergeordnete Handlungsebene, die Unterschiede zu bisherigen Metaplots aufweist. Er ist nicht durchgeplant, das Ende steht noch nicht fest (auch wenn es Ideen gibt) und auch nicht, wie lange der Plot läuft. Das ist explizit so gewollt und soll Spontanität, Flexibilität und Kreativität ermöglichen. Dies gilt für die Redaktion/Autor*innen wie auch die Spieler*innen."

    Zumindest damals konnte kein roter Faden vorgestellt werden, weil es vorsätzlich keinen geben sollte. Vielleicht hat sich das je geändert, oder wird sich noch.

    Und ich habe mir schon damals deswegen dermaßen mit der Hand gegen die Stirn geklatscht, dass man es gefühlt wohl in der gesamten Ortschaft hören können musste.

    Wie Bernd bereits im Thread schrieb, sind die Texte für Banner der Treue bereits fertig abgegeben. Da wir mittlerweile im Auftrag des Verlags Texte schreiben, stimmen wir auch zu, die Rechte zu übergeben. Man muss sich um Banner der Treue also keine Sorgen machen. Ich schlage sogar das Gegenteil vor, immerhin wird das Abenteuer wirklich großartig. :)

    DSA-Werke waren ja von Anfang an de facto Auftragsarbeiten. Dass man das die längste Zeit de jure anders gehandhabt hat, dafür werden mir wohl stets die Worte fehlen.


    Beim jüngsten (?) Fall des Verlusts eines Autors handelt es sich ja ganz offenbar um eine höchst individuelle Unstimmigkeit, bei der mir mangels öffentlich gewaschener schmutziger Wäsche ehrlich gesagt nicht ersichtlich ist, welche Seite den Schwarzen Peter verdient, während ich bei dem halben Dutzend kleinerer und größerer Eklats der letzten zehn Jahre, die jeweils mehrere Autorenverluste mit sich zogen, bei manchen klar auf Ulisses' Seite stehe und bei manchen klar nicht. Aber egal, wie ich zu den einzelnen Fällen stehe, dass die DSA-Macher nicht auf die gesamte DSA-Historie Zugriff haben, ist gelinde gesagt absurd - und macht es schwer, abzuschätzen, welche Plotstränge Ulisses willens versanden hat lassen.

    CÉTERUM CÉNSEÓ IMPERIUM MEDIÁNUM ESSE FINDENDUM

  • Das beste wäre, wenn die Redax einen genauen Plan des Metaplots für die nächsten Jahr(zehnt)e aufstellen würde. Das so etwas möglich ist sieht man z.B. an RuneQuest. Der 2018 verstorbene Schöpfer von Glorantha, Greg Stafford, hat den Metaplot über mehrere Generationen bis zu seinem logischen Ende vollständig ausgearbeitet.

    Auch wäre es vielleicht eine gute Idee zurück zum alten Zwei-Jahre-Rhythmus, wie vor der Borbarad-Invasion züruckzukehren, auch wenn dadurch der Meta-Plot scheinbart beschleunigt wird. Effektiv passiert aber so deutlich weniger pro (aventurischen) Jahr.

  • Es gibt meiner Beobachtugn nach keine TV-Serie die einen vollständigen Plan hat, wohin ide Reise gehen soll, egal ob Doctor Woh, TBBT, StarTrek - oder "Der Zauberbogen" (leider); da diese sich "immer" nach dne Zuschauern richten, selbiges gilt für Comis/Mangas.

    Eine so komplexe Welt wie "nur" Aventurien über derische Jahre hinauszuplanen braucht ein gewaltiges Autorentema, für TBBT arbeiteten gut 8-10 Autoren. Das ist nicht umzusetzen ... bei G7 gab es (je nach Quellen) nur dne Plan das Borbarad zurückkehrt und diverse Oberschurken sich ihm anschließen und es dann zu einer Entschiedungsschlacht kommt ... ob Kiesow grob wußte wie es danach weitergehen könnte ...

    Bei einem Roman, der ja einen klaren Anfang und ein gedachtes Ende hat, ist es sinnvoll schno früh eine Ahnung zu haben wie die Geschichte ausgehen sollte. DSA ist aber kein Roman, dafür eine komplexe Welt mit verdammt vielen NSCs, schachspielenden Göttern etc.

    Schon eine Art simulierte "Unendliche Geschichte" ;)


    Es gab immer bei DSA eine Zeitanpassung zwischen irdischer/derischer Zeit, um zu verhindenr das im Boten über Dinge berichtet wird, die andere noch im Abenteuer erleben wollten. Ein Zeitsprung hingegen wäre wie ein schlimmer Gedächtnisverlust und reißt alle heraus - als würde man bei HdR die Kapitel 4-7 überspringen.


    Was ich aber derzeit wirklich vermisse - ist der realistische Umgang mit Aktionen: Wirft jemand einen Stein auf die Kaiserin, muß ich damit rechnen das dies nicht einfach hingenommen wird - das dies im Boten steht - das dies Konsequenzen hat. Wirft jemand Steine auf Dere ...

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Das beste wäre, wenn die Redax einen genauen Plan des Metaplots für die nächsten Jahr(zehnt)e aufstellen würde. Das so etwas möglich ist sieht man z.B. an RuneQuest. Der 2018 verstorbene Schöpfer von Glorantha, Greg Stafford, hat den Metaplot über mehrere Generationen bis zu seinem logischen Ende vollständig ausgearbeitet.

    Und wenn eine einzige Person die Kontrolle über Aventurien hätte und DSA keinen "Living World"-Ansatz fahren würde und der Metaplot in Aventurien weiter herausgezoomt wäre und der Fokus nicht so sehr auf dem Nachspielen vorgeschriebener Geschichten läge, wäre das sogar ein brauchbarer Vorschlag.

    Auch wäre es vielleicht eine gute Idee zurück zum alten Zwei-Jahre-Rhythmus, wie vor der Borbarad-Invasion züruckzukehren, auch wenn dadurch der Meta-Plot scheinbart beschleunigt wird. Effektiv passiert aber so deutlich weniger pro (aventurischen) Jahr

    Ulisses existiert nicht in Aventurien, wir existieren nicht in Aventurien. Wie dicht sich die Ereignisse in aventurischer Zeit drängen, ist eigentlich egal.

  • Auch wäre es vielleicht eine gute Idee zurück zum alten Zwei-Jahre-Rhythmus, wie vor der Borbarad-Invasion züruckzukehren, auch wenn dadurch der Meta-Plot scheinbart beschleunigt wird. Effektiv passiert aber so deutlich weniger pro (aventurischen) Jahr.

    Im Nachhinein betrachtet, hätte dies Aventurien zu DSA4-Zeiten ausgesprochen gut getan. Beim aktuell vor sich hin tröpfelnden Output von DSA5 halte ich das aber für widersinnig.

    CÉTERUM CÉNSEÓ IMPERIUM MEDIÁNUM ESSE FINDENDUM

  • Ich denke, eher das Gegenteil wäre sinnvoll. 2-3 irdische Jahre pro aventurischem Jahr. Dann bleiben wenigstens die ganzen NSC-Beschreibungen und Ortsbeshreibungen halbwegs aktuell, da sie ja eh nicht zeitnah angepasst werden.

  • Ich denke, eher das Gegenteil wäre sinnvoll. 2-3 irdische Jahre pro aventurischem Jahr. Dann bleiben wenigstens die ganzen NSC-Beschreibungen und Ortsbeshreibungen halbwegs aktuell, da sie ja eh nicht zeitnah angepasst werden.

    Guter Punkt.

    Wenn wir unaufhaltsam Satinav weiterlaufen lassen, dann haben wir ständig outdated boxen.


    Wie wäre es wenn man Abenteuer nicht mehr an Zeiten bindet, sondern nur an Kausalitäten.

    Völlig egal welche Zeit wir haben. Ob 1020, 1030 oder 1040: wenn du Donnerwacht II spielen willst, musst du vorher DW1 gespielt haben. Alles andere ist egal.

    Es gibt Orks, also muss es mit Lowangen nach dem vierten Orkensturm spielen.

    Der Rest liegt bei dir.


    Du willst Bahamuts Ruf spielen? Dann sollte vorher Blutige See passiert sein (Finale), Xeraan ist tot und das JDF ist durch.

    Ob du nun Bahamut 1030/40/50 spielst, ist egal

    Einfach keine Timeline mehr dranpinseln.


    Grade Arivor dümpelt mir zu lieblos hinterher bei fortschreitender Zeit und niemand greift das auf

  • Grade Arivor dümpelt mir zu lieblos hinterher bei fortschreitender Zeit und niemand greift das auf

    Das nur an Arivor festzumachen ist mir ein wenig zu einseitig. Es gibt da ja noch Tiefhusen, Notmark, Perricum und Wehrheim. Gerade bei letzterem weiss auch niemand wie weit der Wiederaufbau mittlerweile ist. Und das ist ganz klar ein Post-JdF-DSA4.1-Problem und kein DSA5-Sternenfall-Thema.

  • Darum meine ich es ist halt wichtig feste "Tech Level" bzw Epochen festzumachen.


    Prä Borbi,

    Post Borbi,

    Sternenfall

    etc etc

    das an einem gleitendern Zeitstrahl zu machen sorgt halt für Probleme weil dieser entgleitet einem.


    Man kannhalt quasi ein Buch machen Zwerge 1040 BF , Zwerge 1060 BF etc ... oder Arivor Post Fall, Post Aufbau etc

  • Grade Arivor dümpelt mir zu lieblos hinterher bei fortschreitender Zeit und niemand greift das auf

    Das nur an Arivor festzumachen ist mir ein wenig zu einseitig. Es gibt da ja noch Tiefhusen, Notmark, Perricum und Wehrheim. Gerade bei letzterem weiss auch niemand wie weit der Wiederaufbau mittlerweile ist. Und das ist ganz klar ein Post-JdF-DSA4.1-Problem und kein DSA5-Sternenfall-Thema.

    Kannst du wenn du zitierst klar machen, was du mit dem "Das" meinst? Weil das Arivor zu lieblos hinterher dümpelt, macht man in der Regel nur an Arivor fest.

    Für Leser die Bezüge herzustellen, kann sehr schwierig sein, wenn Schreiber Demonstrativpronomen verwenden anstatt von expliziter Verwendung des tatsächlichen Begriffs. Das fühlt sich als Schreiber manchmal komisch an und eventuell hat einem die Schule auch beigebracht blumig zu schreiben, aber für klare Lesbarkeit ist eine Wortwiederholung besser als ein Verweis ins Ungewisse :)

  • Einfach keine Timeline mehr dranpinseln.

    Davon ab, dass man das ohnehin machen kann bei Bedarf und Wunsch (und damit vermutlich eher Einzelfällen) und auch historisch wichtige Ereignisse durchaus zeitlich umverlegen kann, würde komplett ohne Zeitangabe ganz grundsätzlich die "lebendige Geschichte" doch etwas flöten gehen, weil alles irgendwann den kompletten Zeitverlauf der Entwicklung, auch schon mal zeitliche und kausale Zusammenhänge, gar nicht mehr beachten kann und würde.

    Ein "Baukasten historischer Ereignisse" wäre womöglich zu beliebig.

  • Wieso Wehrheim?

    Wehrheim ist im JDF zerstört worden und war dann durch die gesamte Wildermark Kampagne und auch selbst nochmals im JDF besprochen. Da kann sich niemand beklagen er wüsste nicht, wie die Zukunft von Wehrheim aussieht.


    Arivor war damals der Einstieg in DSA5 und daher nicht irgendein random Ereignis sondern der catch für den Sternenfall.

    Früher kamen auch schon Meteoriten herunter, siehe Orkland, nur wurde dabei eben keine Stadt vernichtet.


    Wenn mir nun Arivor Plotlines fehlen, dann hilft es nocht noch mehr Schwachstellen von anderen Baustellen aufzuzählen.

    Ich kann mich auch über Perricum oder Notmark beklagen. Tu ich aber nicht.

    Es würde mir ja schon reichen, wenn im AvBo was dazu kommt. Dann weiß ich, dass es nicht vergessen wurde. Aber auch da Fehlanzeige

  • Das hat mit Schwachstellen von anderen Baustellen wenig zu tun, sondern in meinen Augen eher mit Erfahrungswerten, dass bei anderen Städten, die zerstört (oder zumindest beschädigt wurden, wie Perricum im Haffax-Krieg) auch wenig bis gar nichts über den Wiederaufbau gekommen ist. Und das Arivor damit eben kein Einzelfall ist. Ist das hilfreich. Möglichweise nicht. Aber Arivor ist in dem Fall halt auch nichts besonderes. Zumindest in meinen Augen.

  • Das hat mit Schwachstellen von anderen Baustellen wenig zu tun, sondern in meinen Augen eher mit Erfahrungswerten, dass bei anderen Städten, die zerstört (oder zumindest beschädigt wurden, wie Perricum im Haffax-Krieg) auch wenig bis gar nichts über den Wiederaufbau gekommen ist. Und das Arivor damit eben kein Einzelfall ist. Ist das hilfreich. Möglichweise nicht. Aber Arivor ist in dem Fall halt auch nichts besonderes. Zumindest in meinen Augen.

    Arivor, die Wiege des Rondraglaubens der Senne Altes Reich, zerstört? Ist doch nicht wirklich nichts besonderes? Zum verliert das Sternbild Schwert seine Spitze? Ich finde durchaus dass Arivor, sogar ganz massiv, ein unglaubliches Schicksal hat