Druckerfreundlicher Charakterbogen geplant?

  • Es freut mich sehr, zu sehen, dass das Grundregelwerk von Pathfinder 2 nun in der zweiten Auflage verfügbar ist und Produkte wie die Zusatzregeln und die Einsteigerbox ebenfalls zum baldigen Release bereitstehen.


    Dank Suchfunktion bei den Downloads fand ich den Charakterbogen für Pathfinder 2, allerdings hatte ich mich bereits beim englischen Charakterbogen in die druckerfreundliche schwarzweiß-Variante verliebt und beim Anblick des deutschen Charakterbogens denke ich mir nur immer wieder: "Mein armer Toner..."


    Langer Rede kurzer Sinn:

    Bestehen Pläne, für das deutsche Pathfinder 2 einen druckerfreundlichen Charakterbogen zu Download anzubieten?


    Über Antworten freue ich mich.

  • Zaron7

    Added the Label Pathfinder 2
  • Soweit ich weiß, kann man vor dem Ausdrucken einstellen, dass man in Graustufen, bzw. nur Schwarzweiß drucken will - zumindest plöppt bei mir ein entsprechendes Fenster auf.
    Ansonsten erscheint zu den Zusatzregeln auch eine Ergänzung zum Charakterbogenpack u.a. mit einem "vereinfachten" Bogen, der recht schnörkelfrei ist.

    Pathfinder-Team

  • Hallo, vielen Dank für die Antwort.


    Die Möglichkeit, in Graustufen/Schwarzweiß zu drucken, besteht bei mir ebenfalls, allerdings suche ich nach einer Version, die, wie Du sagst, "schnörkelfrei" ist.


    Ich werde dann mal nach der Ergänzung zum Charakterbogenpack Ausschau halten.

  • Der schnörkelfreie Bogen aus dem Zusatzpack ist leider auch sonst zu vereinfacht.


    Ich wünschte, den Bogen aus dem Charakterbogen-Set gäbe es auch druckerfreundlich auf Deutsch (und in DIN A4).


    Zumal in einem Print-Charakterbogen-Set nur ein einziger vollständiger Bogen drin ist. Das erste Blatt gibt es für jede Klasse. Leider hat man dabei an die beiden anderen Blätter nicht gedacht.


    Wir wollen jetzt bald starten und können es nicht, weil trotz beiden Charakterbogensets nicht alle Blätter viermal vorliegen und das Drucken zu farbverschwenderisch ist. Das ist doch absurd.


    Gibt es vielleicht einen druckerfreundlichen Fan-Bogen auf Deutsch?

  • Im Englischen gibt es ein Schwarz-Weiß-Charakterbogen. Wenn man sich den so anguckt, dann sieht man, wie er aus dem Farb-Charakterbogen erstellt wurde.


    Mit viel Handarbeit und einem PDF-Editor könnte man das gleiche auch mit dem deutschen Charakterbogen tun. Im Prinzip muss man "nur" den weißen Text (auf Rot) in schwarz ändern, die roten Hintergründe entfernen, und alle roten und gelben Rahmenelemente zu schwarz ändern. Einige wenige Elemente werden grau. Und ein paar Elemente sind Bilder, die müsste man sich aus dem englischen PDF rauskopieren und in das deutsche einfügen.


    Gehen würde das zum Beispiel mit dem "Master PDF Editor", der für Linux/Mac/Windows existiert. Das ist allerdings ein kostenpflichtiges Programm und kostet etwa 70€ (die Lizenz enthält ein Jahr freien Support und Updates, nach Ablauf der Lizenz kannst du die alten Version weiterbenutzen).


    Ich hab das mal in einer halben Stunde für den Großteil der ersten Seite durchexerziert. Ich hänge das mal an, als Schaubild. Ist etwas nervig, weil man teilweise wirklich jedes Element einzeln auswählen muss, um die Farbe zu ändern, weil wenn man mehrere Elemente gleichzeitig auswählt, von denen einige gefüllt und einige ungefüllt sind und dann die Farbe ändert, dann werden alle gefüllt, was man nicht möchte. Irgendwann wurde mir es zu nervig und ich habe aufgehört. Ist halt viel Handarbeit.


    Wie man in dem PDF sieht, ist da ein Wasserzeichen im Hintergrund zu sehen, ein hellroter Schriftzug quer über die Seite. Das liegt daran, dass ich eben nicht die 70€ für die Vollversion ausgegeben habe und dies mit der Demo-Version getan habe, die eben beim Speichern ein Wasserzeichen setzt. (Ich benutze dieses Programm normalerweise nur selten, wenn ich mit anderen Programmen aus irgendeinem Grund fehlschlage, zum Beispiel Bilder rauszuholen, die ich für meine Rollenspielsessions benutze, da reicht die Demoversion aus.)


    Möglicherweise gibt es noch andere Programme, die sowas können, vielleicht auch sogar komfortabler. Die Original Adobe-Programm wahrscheinlich, aber da kenne ich mich nicht aus (die laufen auch nicht unter Linux, also sind sie für mich persönlich sowieso keine Wahl :P).

  • Danke für den Versuch. Das hört sich wirklich sehr aufwendig an.


    Vielleicht ist die Übersetzung des druckerfreundlichen, englischen Originals einfacher und schneller. Allein, mir fehlt auch ein PDF Editor. Wobei das Original auch die kürzere Version des Bogens ist, wenn ich das richtig sehe.


    Ich selbst habe die Durchführbarkeit überprüft, ob ich die Seiten screenshoten und dann in meinem Grafikprogramm ‚ummalen‘ könnte. Ich hätte die Seiten dann als Bilddateien, statt als PDFs. Ich habe einen Testausschnitt in Graustufen umgewandelt, dann die Bereiche um weiße Schrift (auf den ehemaligen roten Hintergrund) invertiert und den Hintergrund dann entfernt. Lästig wird dann das Ausbessern der Schriftzeichen. Ist aber machbar. Dauert sicherlich auch lange, aber das Grafiktool steht mir im Gegensatz zu einem PDF Editor zur Verfügung. Doch ich scheue den Aufwand. Zumal ich nur noch bis zum Wochenende Zeit habe.


    Ich denke, ich werde in den sauren Apfel beißen und in Graustufen drucken.

  • Durch die Längenunterschiede der deutschen Begriffe ist das Übersetzen des englischen Bogens auch nicht direkt viel einfacher. Man muss dann die Textelemente neu positionieren und anordnen. Die ganzen Positionen sind nämlich absolut: da steht nicht einfach "der Text hier ist zentriert", sondern da steht die absolute Position wo der Text anfängt. Und die Fertigkeiten müsste man sogar komplett neu ordnen, weil die jeweils alphabetisch sortiert sind.


    Schlimmer noch: in den PDFs sind die Fonts nur teilweise eingebettet, nämlich nur die Glyphen, die benutzt werden. D.h. die Umlaute fehlen. Da auch die Sortierung der Glyphs anders sein kann, ist das Austauschen der Fonts nicht zwingend einfach; keine Ahnung, ob das ein PDF-Editor so einfach kann.


    PDFs sind nämlich eigentlich nicht zum Editieren gedacht. Sie geben das starre, perfekte Drucklayout wieder. PDFs sind das Enderzeugnis.


    Ein Grafikprogramm zu nehmen ist im Prinzip auch valide. Man verliert halt nur die verlustfreie Sklalierbarkeit, der Schritt ist also verlustbehaftet. Wenn man den Weg gehen möchte, würde ich allerdings die PDFs nicht screenshotten, sondern direkt in eine Rastergrafik umwandeln. Das kann zum Beispiel GIMP: einfach eine PDF in GIMP öffnen, und dann fragt er, wie groß in Pixeln eine Seite sein soll und wandelt die um.


    (Ich für mein Teil bin froh, dass ich mir vor ein paar Jahren ein Farblaserdrucker geleistet habe. Hat sich auch schon beim Drucken von Pappaufstellern bezahlbar gemacht.)