Das große Orkenspalter-Kochbuch - Band III

  • Käsemakkaroni


    Wenn im BORon dichte Nebel das Land klamm und düster machen, wenn jeder Sonnenstrahl gegen diesigen Dunst ankämpft und der Tag eine einzige Dämmerung zu sein scheint, wenn, weil der wallende Nebelschleier alles dämpft, die Stille schwer auf dem Gemüt lastet und nach den letzten lichten Tagen des Herbstes zu früh zu viel Nacht einkehrt, in der man Dinge bedenken kann, hilft diese reiche, doch einfache Speise, die horasische Goldsucher ins Svelltland gebracht haben: sie wärmt die Seele, lindert das Heimweh und tröstet tiefe Gedanken.


    für vier bis sechs Schwermütige

    500 skr Makkaroni

    1 Zwiebel

    1 große Knoblauchzehe

    60 skr Butter

    2 gehäufte EL Mehl

    1 TL gekörnte Brühe

    1 TL Paprika, rosenscharf

    1 TL scharfer Senf

    1 1/2 Schank Milch

    1 Schank Sahne

    200 skr Babybel

    je 100 skr Emmentaler und Ziegenkäse

    Salz, Pfeffer


    Die Nudeln kochen, vor dem Abgießen einen Schöpflöffel vom Kochwasser zur Milch geben.

    Zwiebel fein hacken, ebenso die Knoblauchzehe. Allen Käse raspeln.

    In einem Topf die Butter zerlassen und die Zwiebelstückchen darin andünsten. Nun gleichmäßig mit dem Mehl bestreuen, einrühren und ein wenig anschwitzen. Mit gekörnter Brühe, Knoblauch, Paprika und Senf würzen, Hitze erhöhen, ein wenig verrühren und mit Sahne ablöschen. Unter Rühren die Nudelwassermilch beigeben, so dass ein gleichmäßiges Sößchen entsteht. Nochmals kurz aufkochen, dann Hitze reduzieren und rührend nach und nach den Käse einmengen, damit eine sämig-fädenziehende Soße entsteht. Mit Salz abschmecken.

    Nudeln auf Teller und die Soße über die Nudeln verteilen, mit geschrotetem Pfeffer bestreuen und heiß servieren und genießen.


    Für eine Alternative brauchen wir nach Belieben 100 bis 200 skr scharfe Chips: Ofen auf 180°C vorheizen. Die Nudeln im Topf mit der Soße vermischen und in eine Auflaufform geben. Die Chips in einer Tüte mit einem Pfannenboden zerkleinern, so dass sie Gebrösel zwischen Paniermehl und Reiskörnern ergeben. Die Chipsbrösel nun gleichmäßig über den Nudeln verstreuen und alles eine gute halbe Stunde im Ofen backen.


    Und wo gerade schon Chips im Spiel sind, letzter Tipp: Die Käsesoße ist natürlich auch - in vorgewärmten Schüsselchen serviert - ein hervorragender Dipp.


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    1 skr(upel) = 1 Gramm; 1 Schank = 200 Milliliter

  • Vorwärts Leute! Dem nasskalten Wetter trotzen mit glosender Glut! An die Spieße!


    Spießerspieße


    "Alljährlich zur Bürgerheerparade findet sich die Garether Bürgerschaft auf dem Brig-Lo-Platz ein, in bunten Uniformen und reich bewaffnet. Mit Trommelschlag und Fanfarenhall! Mit wirbelnden Fahnen und wehenden Bannern! Voll Stolz tragen Zünfte, Garde und Spießbürger ihre Wehrhaftigkeit zur Schau. So war es immer und so wird es immer geschehen. Gern denke ich daran zurück, den Trubel, den Jubel, diese besonderen Tage - an denen es bei uns immer diese besonderen Spießchen gab. Noch heute läuft mir das Wasser im Munde zusammen!" - Erinnerungen des G. Dörrstrass


    1 Stein Putenbrust
    2 TL Papri'ka edelsüß
    1 TL Ka'Yennepfeffer
    1 EL Senfsaat
    1 Knoblauchzehe
    6 EL Pflanzenöl
    Prise Salz
    1/2 Stein Kirschtomaten
    24 Mini-Babybel/ 1/2 Stein Babybel
    24 Scheiben Räucherschinken
    2 große Zwiebeln

    ausreichend: Spieße


    Grillspieße machen ist immer Gefrickel, diese hier beinhalten auch noch Bastelarbeit - aber es lohnt sich!

    Die Putenbrust in Würfel schneiden, die Knoblauchzehe fein hacken. Falls Holzspieße verwendet werden, diese unter Wasser einlegen.

    Die Gewürze mit dem Öl verrühren, die Putenbrustwürfel damit einmassieren und kaltstellen. Zwiebel in Teilstücke schneiden, etwa so lang und breit wie die Putenwürfel.

    Mini-Babybel auspacken und halbieren oder den Babybel in kleinfingergroße Quaderchen schneiden. Die Schinkenscheiben so in zwei Teile teilen und über Kreuz legen, um die jeweils Käsestückchen so in den Schinken zu rollen, dass sie ganz eingewickelt sind.

    Nun die Spieße bestücken, hinten und vorne jeweils eine Kirschtomate, dazwischen im Wechsel: Fleischwürfel - Zwiebel - Käseschinken.
    Die Spießerei korrespondiert natürlich mit der Spießlänge, so dass insgesamt ggf. mehr oder weniger von den einzelnen Komponenten erforderlich sind.

    Auf dem heißen Rost von allen Seiten grillen und heiß servieren.


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    1 Stein = 1 Kilogramm; Ka'Yennepfeffer = Cayennepfeffer

  • Gabs hier nicht mal farbige Buchstaben?!?


    Back-Bodirsalm


    „Was freu ich mich auf den Eimond, das wohl! Da ziehen wieder die Bodirsalme den Fluss hoch und springen einem förmlich in den Ofen. Und dann noch Rahjakerne drauf, fertig! Lecker! Gut!“ – gehört am Lagerfeuer in den Birkenwäldern Thorwals



    eine Lachsfiletflanke mit Haut, ca. ¾ Stein

    je ½ EL Dill und Estragon, gehackt

    2 EL Butter

    Saft einer halben Zitrone

    Pfeffer, Salz

    4 EL Granatapfelkerne



    Ofen auf 200° C vorheizen.

    Filetflanke waschen, trockentupfen und bis zur Haut im Anstand von 1 bis 2 Finger einschneiden. Auflaufform ein wenig einfetten, Fisch mit der Haut nach unten einlegen und mit dem Zitronensaft säuern.

    Die feingehackten Kräuter mit der Butter gut vermischen, die Kräuterbutter in die Einschnitte dünn einstreichen. Jetzt den Fisch salzen und gute 20 Minuten in den Ofen geben.

    Nach dem Backen Pfeffer darüber mahlen und die Granatapfelkerne locker verteilen – und ordentlich reinhauen, das wohl!


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  • Erhabenenkuchen


    "Bin ich ein Pferd, dass du Getreide an mich verfüttern willst, du Sohn der Dreistigkeit?"

    -gehört in einem Erhabenen-Turm in Fasar


    200g gemahlene Mandeln

    150g Zucker

    1 Teelöffel Honig

    4 Eigelbe

    1 kleine Prise gemahlener Kardamom oder Tonkabohne

    4 Eiweiße

    Puderzucker



    Mandeln, Zucker, Honig, Eigelbe und Gewürz zu einer Paste kneten. Seperat das Eiweiß sehr steif schlagen. Mit Gefühl die Paste und den Eischnee vermischen. Bei 180 Grad (Ober-Unter-Hitze) 30 min. in einer Springform backen. Nach dem Abkühlen mit dem Puderzucker bestäuben.

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  • Selemer Mohnkuchen


    3 Eier

    200g Zucker

    200ml Milch

    200ml Öl

    200g Mehl

    200g Hartweizengrieß

    200g gemahlener Mohn

    1 Pck. Backpulver

    Fett für die Backform


    500ml Sahne

    3 Pck Sahnesteif

    100g Kokosraspel

    (kann jeweils reduziert werden, wenn man es weniger schwer mag - die Hälfte reicht auch)


    Zucker und Eier schaumig rühren. Milch, Öl, gesiebtes Mehl, Grieß, Mohn und Backpulver einrühren. In einer flachen Backform bei 200 Grad 20 min backen.

    Nach dem Abkühlen des Kuchens die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen, Kokosraspeln unterheben und den Kuchen damit bestreichen.

  • Baklavadj

    Wenn die Maraskaner eine Speise einmal nicht so scharf machen, dass man Feuer spuckt, ist sie so süß, das einem schon vom Ansehen die Zähne herausfallen. Aber ich bin jetzt schon so lange auf der Insel, dass ich mich daran gewöhne. Wenn man sich zusammensetzt für den 'Kladj', den traditionellen wortreichen Austausch von Gerüchten, trinkt man dazu gerne Tee und isst einen Happen. Ein Gebäck habe ich besonders lieb gewonnen: Das Baklavadj. Eine Kombination aus Schichten hauchdünnen Teiges, Nüssen und Unmengen Honig und Zucker. Wie sagen die Einheimischen doch so schön: Preiset die Schönheit!


    150g gemahlene Hasel- und Walnüsse

    100g gemahlene Mandeln

    75g gehackte Pistazien

    200g Zucker

    etwas Zimt

    250g Butter

    450g Filoteig

    125ml flüssiger Honig

    150ml Wasser

    1/2 Zirone


    Wal- und Haselnüsse, Mandeln, 50g der Pistazien, vier Esslöffel vom Zucker und Zimt mischen. Butter in einem Topf schmelzen. Filoteig so zuschneiden, dass er perfekt in eine eckige Auflaufform o.ä. passt. Die Teigblätter mit Butter einpinseln und fünf davon in die Form schichten. Ein drittel der Nussmischung darauf geben. Den Vorgang dreimal wiederholen und mit fünf Schichten gebuttertem Teig abdecken. Ein Rauten- oder Quadratmuster in die oberste Teigschicht schneiden. Restliche Butter darübergießen und bei 180 Grad Umluft 25 Minuten backen, bis es goldbraun ist.

    Aus dem Wasser, dem Zucker und dem Honig einen Sirup kochen und etwas Zitronensaft (hier ist weniger mehr!) einrühren. Das Baklavadj aus dem Ofen nehmen und fünf Minuten etwas abkühlen lassen. Den Sirup darübergießen. Die übrigen Pistazien darüberstreuen.

    Preiset die Schönheit!

  • Blumenkohlsüppchen


    Eine Suppe, wohltuend und wärmend an bitterkalten Wintertagen, nach Wanderungen durch klammes Herbstwetter – oder für zugig-verregnete Tage im Sommer.


    Für vier Wärmesuchende:

    1 Blumenkohlkopf (1 ½ bis 2 Pfund)

    ½ Pfund Kartoffeln

    3 EL Butterschmalz

    rd. 5 Schank Gemüsebrühe

    1 Knoblauchzehe

    1 Schank Sahne

    Etwas Limettensaft

    Salz, Pfeffer aus der Mühle

    Backerbsen nach Belieben


    Kartoffeln schälen. Den Kohlkopf von Blättern und Strunkende befreien, vierteln und unter fließendem Wasser in ein Nudelsieb zerrupfen, gut abtropfen lassen. Nun größere Äste für die Garnitur beiseitelegen und in etwa halbfingerdicke Scheiben schneiden, etwa ein halbes Pfund insgesamt. Ein Esslöffel Butterschmalz im Suppentopf erhitzen.

    Den Stiel würfeln, ebenso die Kartoffeln und mit den übrigen Röschen im Topf unter gelegentlichem Rühren anrösten. Sodann die Brühe dazu geben, gerade so viel, dass alles bedeckt ist, und bei mittlerer Hitze köcheln.


    Den Knoblauch derweilen in Scheiben schneiden und In einer Pfanne im restlichen Butterschmalz anrösten, bis er Farbe hat, dann sofort wieder rausnehmen. Nun die Blumenkohlscheibchen darin von beiden Seiten goldbraun anbraten. Sobald das Gemüse im Topf nach einer guten Viertelstunde weichgekocht ist, dieses durchpürieren und dabei die Sahne langsam eingießen. Mit Salz, frischem Pfeffer und einem Spritzer Limettensaft abschmecken.


    Auf die Teller verteilen und ein paar angeröstete Blumenkohlscheibchen dazu geben, ergänzend oder stattdessen schmecken auch Backerbsen gut darin.

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    1 Schank = 200 ml; 1 Pfund = 500 g

  • Saganaki – Gebackener Schafskäse


    Da saß ich nun auf dieser Terrasse, eine laue Brise umschmeichelte mich, die letzten Strahlen der untergehenden Sonne kitzeln auf der Haut, der Duft des Siebenwindmeers mischt sich mit den Düften der Insel – noch heute packt mich ein heimeliges Fernweh, denke ich an Phrygaios. – Comtessa die Ifirnis, Reiseberichte



    250 skr Feta, falls kein Mylamazza zur Hand ist.

    4 EL Mehl

    2 Eier

    ½ TL Pfeffer

    je 1 TL Oregano und Thymian, gerebelt

    Paniermehl

    Pflanzenöl zum ausbacken


    Hälfte des Mehls auf einem Brettchen verstreuen. Feta in handtellergroße, halbfingerdicke Quader schneiden und auf das Mehl legen, mit dem restlichen Mehl bestäuben.

    Eine Panierstraße mit zwei tiefen Tellern vorbereiten, in einem die Eier mit den Gewürzen verquirlen, im anderen reichlich Paniermehl zum Wenden geben.

    In einer Pfanne ordentlich Öl erhitzen. Den Stiel eines Holzkochlöffelns reinhalten – sammeln sich Bläschen, ist es heiß genug. Den bemehlten Käse abklopfen und zuerst im Ei und anschließend im Paniermehl wälzen, diesen Vorgang einmal wiederholen. Ins heiße Öl geben, zwischendurch die Pfanne schwenken und von beiden Seiten goldbraun anbraten.


    Heiß servieren!

    Dazu passen Oliven, Salat und Peperoni.


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  • Tsaziki


    Es wird erzählt, dass der Aspekt von Tsas Wechselhaftigkeit und Neubeginn bei dieser zyklopäischen Spezialität nach ausgiebigem Genuss insbesondere darin besteht, dass bei Unterhaltungen mit dem Tsaziki weniger zugetanen Gästen häufig schnell die Gesprächspartner gewechselt und neue Gespräch begonnen werden.


    200 skr Griechischer Joghurt

    1 Salatgurke

    6 Knoblauchzehen

    1 EL Weinessig

    2 EL Olivenöl

    Salz

    Dill und Peraintersilie nach Belieben.


    Gurke schälen, grob raspeln, salzen und ein wenig ziehen lassen. Dann in einem Sieb gut ausdrücken und mit dem Joghurt in eine Schüssel geben. Die Knoblauchzehen mit der flachen Seite des Messers zerdrücken, dann fein hacken und erneut mit der flachen Seite des Messers zerdrücken. Zusammen mit Essig und Öl in die Joghurt-Gurken-Mischung einrühren und mit Salz abschmecken, wer mag, kann das Tsaziki mit wenig geschnittenem Dill oder gewiegter Peraintersilie abrunden.


    Dippt sich gut zu Gemüsestiften oder Salzkeksen, ergänzt aber auch gut Gegrilltes oder Kartoffeln.



    1 skr(upel) = 1 Gramm; Peraintersilie = Petersilie

  • Zum Wiedereinstieg was leichtes


    Käsecrackerkekse


    Im Kühlschrank außer Käse nichts gewese' aber aus "nur mal schnell auf n Schälchen vorbeikommen" wird doch eine längere Session? Hier die passenden Cracker:


    für vier Spontane:

    je 200 skr Gouda und Emmentaler

    Hagelsalz und Pfeffer nach Belieben


    Ofen auf 200° C Umluft vorheizen.

    Den Käse mit einer Raspel reiben und in eine großen Schüssel geben, nach Belieben mit Pfeffer aus der Mühle würzen. Gut vermischen und mit spitzen Fingern in kleinen Häufchen (ca. ein gehäufter Teelöffel voll) auf mit Backpapier belegte Bleche legen, zwischen den Häufchen etwa einen Halbfinger Platz lassen. Wenn man möchte kann man zuvor wenige (!) Hagelsalzkörner auf die Bleche geben und die Häufchen darauf setzen.

    Nun die Bleche in den Ofen für zehn bis 13 Minuten, je nachdem ob man die Cracker innen eher chewy möchte oder eher ganz cross.


    Bon appetit!


    1 skr(upel) = 1 Gramm; 1 Habfinger = 1 cm

  • [...] Halldor ich melde hiermit für das Kochbuch III "Albernier" an.:)

    Wie letztes Jahr schon besprochen Eisvogel , nimm dies:



    Albernier


    "Du Tunichtgut! Wirst du wohl die Finger aus der Keksedose nehmen, naschhaftes Eisvögelchen, ungezogenes!" - schimpfende Oma bei mampfendem Enkel, zeitgenössisch


    Man nehme für 25 bis 30 Albernier (also die Kekse...):


    3 Eiweiße großer Eier

    150 skr Puderzucker

    150 skr gehackte Mandeln

    1 Prise Salz

    25 bis 30 Oblaten nach Bedarf, Durchmesser 7 Halbfinger

    Puderzucker fürs Finish


    Eier trennen (Eigelb aufheben für z.B. Yaquirische Nudeln coming soon), die Eiweiße steif schlagen, so dass man die Schüssel umdrehen kann. Dann nach und nach erst Puderzucker, dann Mandeln und Salz einrühren. Ofen auf 150° C vorheizen, auf einem Backblech die Oblaten verteilen. Mit einem großen Teelöffel den Teig portionsweise mittig auf die Oblaten verteilen und zerlaufen lassen, bei Bedarf nach der ersten Runde nochmals nachlegen. Die Albernier sollten sich nach Möglichkeit nicht unbedingt berühren.

    Nun in den Ofen geben und gute 20 Minuten backen, dann die Temperatur wegnehmen und nochmal wenige Minuten stehen lassen.

    Backpapier auf ein Kuchengitter zum Abkühlen ziehen. Abschließend noch Puderzucker darüber sieben, nicht sparsam sein!


    [foto kommt]


    1skr = 1 Gramm; 1 Halbfinger = 1 cm

  • Pancakes


    "Auf, auf, auf! Kommt ran und esst! Nehmt euch nur ordentlich, langt zu. Wir brechen gleich auf, vor dem Nachtlager gibt es heut nix warmes mehr!" - Muhme der Lebauskin-Sippe bringt ihre Meschpoche in Gang.


    für vier Alhani:


    4 Eier

    300 skr Mehl

    1 1/2 Schank Milch

    1 EL Vanillezucker

    1 Pck Backpulver

    1 Prise Salz

    Butter für die Pfanne

    Ahornsirup nach Belieben, aber falls: in rauen Mengen

    Beeren nach Belieben


    Zunächst Mehl, Zucker, Backpulver und Salz miteinander vermischen sowie die Eier mit der Milch verrühren. Nun nach und nach das Milch-Eier-Gemisch in die Mehlschüssel rühren, bis ein gleichmäßiger, dickflüssiger Teig entsteht.

    Ein kleines Stück Butter in einer Pfanne schmelzen und gleichmäßig verteilen. Nun mit einer kleinen Schöpfkelle vom Teig kleine Kleckse in die heiße Pfanne platzieren (Teig verläuft noch ein wenig, also nicht zu nah nebeneinander; ein wenig ausprobieren, bis die gewünschte Größe erreicht wird) und von beiden Seiten rund zwei bis drei Minuten backen, bis sie Pancakes goldenbraun sind. Im Ofen warmhalten und Vorgang wiederholen, bis aller Teig verbacken ist.

    Stapelweise auf Teller anrichten, mit Ahornsirup übergießen und nach Belieben mit Beeren servieren.



  • Knoblauchbutter

    • 1 Paket streichzarte Butter oder Margarine (250 g), am besten auf Raumtemperatur
    • 1 Knoblauchknolle oder 5-8 Zehen Ackerknoblauch (der größere "Monozehenknoblauch")
    • 1/2 - 1 TL guter Senf
    • Pfeffer, Salz (Räuchersalz)
    • etwas Zitronensaft
    • etwas öl

    Knoblauchknolle in einzelne Zehen teilen und diese mit Haut leicht einölen, In einem Schälchen bei 200°C etwa 30-35 Minuten backen - idealerweise wärend der Ofen sowieso benutzt wird. Nun die Haut abziehen - der Knoblauch sollte goldgelb bis braun und sehr weich geworden sein. Den kompletten Knoblauch mit grobem Pfeffer, Salz und Senf zu einem Muß verreiben. Dieses unter die Butter/Margarine rühren. Falls der Knoblauch leicht bitter geworden ist vorsichtig mit wenig Zitronensaft abschmecken. Man kann natürlich auch Kräuter zugeben.

    Die Knoblauchbutter sollte über Nacht im Kühlschrank ziehen.


    ...die Menge Knoblauch wirkt erst etwas extrem, der Knoblauch verliert beim Backen jedoch seine Schärfe (und seine natürlichen Abwehrkräfte gegen Mitmenschen Vampire).