Rondra, Kor, Shinxir

  • Sie sind dem Shinxirgläubigen ähnlciher, als sie manchmal wahrhaben wollen.

    Und umgekehrt.

    Das hatten wir beide ja schon an früherer Stelle dieses Fadens festgestellt, dass die beiden Kirchen in ihren Schwerpunkten und Assoziationen sehr ähnlich sind.


    Aber "Rondra = Einzelkämpfer" liest sich schon sehr pauschalisierend und auf mehr runtergebrochen, um den Unterschied zum "Mannschaftsspieler" Shinxir deutlich zu machen, und diese Lesart kann ich halt so nicht unterschreiben.


    Gemetzel, keine Gnade. Das passst mE nicht zu Rondra. Genausowenig zu Shinxir... hier liegt wirklcih die Vermutung nahe, dass eine andere Kraft die Kulte gegeneinander ausgespielt hat. Ebenso wie beim Erntefestmassaker hab ich da (für mich) eine spannende (und zugleich doch langweilige Theorie)... Aber der Teufel steckt im Detail...

    Das ist vermutlich "nur" eine dramatisch klingende Beschreibung, um deutlich zu machen, dass sie da ganz lange gekämpft haben und zwar beide Seiten bis zum bitteren Ende, und keine Seite aufgeben wollte, nur weil sie dezimiert wurde und mehr Chancen darin gesehen wurde, zu einer anderen Zeit und zu einem anderen Ort es noch mal unter besseren Vorzeichen zu versuchen. Das Wirken einer dunkleren Kraft lese ich da nicht zwingend heraus, aber grundsätzlich ist die Beschreibung schon etwas zweifelhaft, dramatisiert und/oder geschönt (mit der tagelangen Schlacht), da stimme ich Dir zu.

    Warum die sich überhaupt bis zur gegenseitigen (fast) Auslöschung bekämpfen, sei auch mal dahin gestellt.

    Nur: Schummelei von Rondra sehe ich da nicht. Das war Wunder gegen Wunder, und eine Seite hat gewonnen.


    Jetzt Rondra die ganze Zeit zu hypen klingt für mich sehr nach Fanboy/Fangirltum

    Nun, welche Gottheit man warum gut findet, welche Profession, welche Region, welchen NSC (welche Edition, den Zwölfen sei's geklagt), das entspringt doch alles persönlichen Präferenzen und Neigungen. Da jetzt Rondranhängern Fanboy-/Fangirlytum zu unterstellen halte ich für einseitig, denn das kann man einfach auf jeden Aspekt von DSA und sonst was übertragen. Deshalb gibt es ja viele Nuancen und verschiedene Gottheiten, Professionen, Regionen, NSC, etc., damit für jeden Geschmack etwas dabei ist.

    Die einen finden Kor, Rondra, Shinxir aus diesen und jenen Gründen gut, und andere finden genau diese Gründe ausreichend genug, die Gottheit eben nicht gut zu finden, oder nicht so spannend. Da ist überall gleich viel oder wenig Fangirl-/Fanboy-Gehabe, wie ich finde.


    Rondra hat übrigens Schutz der Gemeinschaft ganz groß geschrieben, angefangen bei der 12-göttlichen Kirche bis hin zu jedem, der Schutz bedarf. Das ist eben nicht so ein einzig Shinxir-Dinge.


    "Zweimal, nicht einmal [...]werden Löwin und Ein Horn zu Zweien ins Tal der Finsternis gehen."

    Die Rollen der Beni Rurech enthalten andere Prophezeiungen als die des Nostria Thamos, Shinxir als Einhorn interpretieren halte ich persönlich für etwas gewagt, und die Deutungen der Strophe gehen in eine ganz andere Richtung. Das als kurzer Einwurf.

  • Ich mag sowohl Rondra, Kor als auch Shinxir und es würde mich sehr freuen wenn letzterer nach Alveran aufsteigt - nur bitte nicht anstelle sondern zusätzlich zur Leuin 😉.

  • Yipp ... im "Hinter dem Thron" wird bereits ab S.21ff angedeutet; "die Condottieri führen ihre Einheiten eher nach den Regeln Nandus' als Kors in die Schlacht," ... "Nach dem 1024 BF erschienen Vadenecum für den Mercenario des Colonello Nandruio (Pseudonym?) rutht eine erfolgreiche Strategie ..." Das nach dem Krieg der Drachen die Überlegung gemacht wird gleich Anduriten in die Armmen als Strategen aufzunehmen ist da für mich ein nachvollzioehbarer Schritt - auch wenn Nanduraten im Horasreich mißtrauisch beobachtet wurden.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Leute ich sagte es doch, die Perfekte Armee braucht alle 3 Götter!


    Shinxiristen = Die besten Soldaten in der Schlacht, Qualifizierter noch als Berufssoldaten und Söldnerhaufen.

    Rondra = Moralische Stütze, als auch Kompass. Individuell die stärkste Mischung aus offensive und defensive

    Kor = das erste woran eine Armee auf lange Sicht scheitert, ist Unterversorgung, aber nicht wenn die Brüder des Guten Goldes die Kriegsverhandlungen mit dem weltlichen Würdenträgern führen.

    In der Schlacht wiegt ein Korgeweihter mehr noch als ein Rondrageweihter, da er nicht auf die eigene Ehre achtet, sondern nur den würdigsten Gegner versucht zu finden, was ihn in schnellen Eingreiftruppen, besonders hervorheben würde.


    Das Strategie und überlegene Kriegsführung nicht das non plus ultra in Schlachten ist, sehen wir alleine an den Römischen Niederlagen in den Teutoburger Wäldern.

    Wilde Entschlossenheit kann geschlossene Schildreihen überwinden.

    Ich mag sowohl Rondra, Kor als auch Shinxir und es würde mich sehr freuen wenn letzterer nach Alveran aufsteigt - nur bitte nicht anstelle sondern zusätzlich zur Leuin 😉.

    Uuuuh - ein Dreigestirn aus Hornisse, Löwin und Mantikor... das würde ja was geben!

  • Sicher das ein Mantikor nicht eine mißlungene Chimäre aus Löwe und Hornisse ist? Denk an die Fliege! ;)


    Shinxir gilt als "Vielwesen" als der Stratege unter den Kriegsgöttern. Kor als der halbgöttliche,beinahe halbdämonische Schlächter und Rondra die ehrenvolle Einzelkämpferin - was ja dieser blöde Dämon in der Schlacht ums Bornland ausnutze.


    Ein Aufstieg der Götter ... ja, ... wann sollte DSA8 rauskommen? ^^

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Was ich bei diesen Diskussionen um den Zwist der Kriegsgötter vermisse: Warum wird hier fast nie Brazoragh erwähnt?


    Nicht nur gab es bereits Kämpfe in den Dunklen Zeiten zwischen Anhängern Rondras, Shinxirs, Kors und eben Brazoraghs (aka Ras'Ragh, Brazirakus etc.), sondern auch in der aktuellen Timeline ist bereits offiziell publiziert worden, dass Brazoragh da wieder mitmischen wird. Und siehe da, in Almada oder in Greifenfurt war er ja auch bereits unter menschlichen Anhängern sehr aktiv und konnte sich der Glaube an ihn (im Geheimen) ausbreiten.

  • Nur: Schummelei von Rondra sehe ich da nicht. Das war Wunder gegen Wunder, und eine Seite hat gewonnen.

    So unterschiedlich können Sichtweisen sein.

    Die Rollen der Beni Rurech enthalten andere Prophezeiungen als die des Nostria Thamos, Shinxir als Einhorn interpretieren halte ich persönlich für etwas gewagt, und die Deutungen der Strophe gehen in eine ganz andere Richtung. Das als kurzer Einwurf.

    Das weiß der alte maraskanische Ork doch. Sollte nur eine neuinterpretation werden. Denn grade bei den Maraskanern ist vieles im Wandel und Warheit selten einfach.

    Zweimal nicht einmal ist zudem ein sehr deutlicher Hinweis, dass wir Maraskaner mit unserem Glauben Recht haben. Wie oft nennen die Rollen das "Zweimal" ... *zwinkert verschwörerisch*

    nur bitte nicht anstelle sondern zusätzlich zur Leuin

    sowieso... es wird nur ein parallel geben. Die fRage ist: Wie doll streiten sie gegeneinander?

    Leute ich sagte es doch, die Perfekte Armee braucht alle 3 Götter!

    Definitiv. Aber bitte nicht sofort und ohne Konflikte.

    Sicher das ein Mantikor nicht eine mißlungene Chimäre aus Löwe und Hornisse ist? Denk an die Fliege! ;)

    Interessanter Aspekt. Denken wir mal weiter: Mantikor... Man'tik'hor'nisse. Ist aber ziemlich blöd und gehört eher in den Unsinnsfaden.

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • Laut "Das Orkland" sind die Orkgötter eh nur gehörnte die einmal "Buh" gemacht haben und die Orks fanden es gut. :P

    Make Rondra Badass again!

  • Jein, es könnten auch Elementargeister sein - aber der Bericht stammte aus Menschenhand (der zweite übereilt aus der Redaktionsstube), dies wurde ja bereits mit Götter-SH korrigiert, wobei dort schon festgelegt wurde das Brazor eine "Randgottheit" (wie später Levthan und Kor auch) ist.

    Und Shinxir kam ja erst über DSAP als böser Rondra-Gegengott ins Spiel, und wurde dann Jahre später nach Myranor rübergerettet. ;)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Außerdem wenn Kha einem Gehörnten oder Elemtargeist gestattet Karma zu vergeben und so einen Austausch von Nayrakis zu gewährleisten, wäre dieser Gehörnte oder Elementargeist per Definition ein Gott. (Egal was wer innerweltlich behauptet.)

    Ist zwar noch nicht vorgekommen, aber wer weiß schon, was das Karmakorthäon in dem wir uns befinden, noch so alles für uns parat hält.


    Die gute Göttin Heshkatet könnte ich z.B. vorstellen. 😆

  • Ah, da möchte jemand aus Blei Gold machen ... viel Spaß. ;)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Lassen wirs aber gut sein, das passt nicht zum eigentl. Thema, sonst kommt noch die Katze um die Ecke geschlichen... :)

    Darum gehts hier weiter:


    Shinxir ist Kamikaze. Mit einem Mann einen Flugzeugträger schwer beschädigen, das ist Shinxir.

    Ich weiß nicht, wo du diese Behauptung hernimmst. Vielleicht möchtest du das denken, dann mag es (für dich stimmen). Aber Shinxir ist nicht so....


    Tatsächlich weist Shinxir natürlich auch Opferbereitschaft auf. Aber das auf Kamikaze zu reduzieren heißt entweder Lehnst du es sowieso grunderherauas ab, oder bie dir sind Borons Killer (damit alle zu Boron fahren) die Rondrianer dumme Duellanten (überigens auch Opferbereitschaft für höheres gut: thalionmels Schlachtgesang dient ja dem Rondrianer als "Untergangsmusik").

    Die Travianer sind dann SPaßbremsen und Deine Rahjakirche Huren?


    Nein nein nein! Veto. So sieht mein Aventurien nicht aus. Shinxir-Anhänger sind doch nicht dämlich.

    Der Shinxir Kult existiert in den Nordmarken (insbesondere Elenvina, Liebliches Feld (insbesondere in Bospar... *hust* Vinsalt (Klingentänzer), und Arivor) und Nostria.

    Ich bin sicher jeder richtige Gläubige würde sich für seinen Kult opfern.

    Dabei mache ich keinen Unterschied zwischen Rondra (Thalionmel sagte ich schon), Kor (hieß der knabe Gerion? *ich vergass den Namen, verzeih mir blutvergießender Gott der Echsen), und auch Shinxir. Immer gibt es Lebewesen, die sich selbst für eine höhere Sache opfern. Aber deswegen Shinxir auf "Kamikaze" zu reduzieren ist für mich ziemlich: Eindimensional.

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • Kamikaze bezog ich auf die Effiziens, ein Leben gegen viele Feinde bzw. großen Schaden am Feind. Mir ging es nicht primär um das Selbstopfer. Zehn Mann geopfert in einem Ablenkungsmanöver ist in Shinxirs Sinn, wenn das Zahlenspiel hinterher stimmt.

    Shinxir stelt den Sieg über die einzelne Tat, für Rondra zählt die Tat, für Kor der gute Kampf und Shinxir macht ein Body Count.

  • Das Selbstopfer bei Shinxir geschieht immer nur "für die Gemsinschaft", ganz sicher nicht "für möglichst viele tote Feinde" oder auch nur "für den Sieg".

  • Aber der Sieg über den Feind ist doch in einem Krieg für die Gemeinschaft* (deine Armee, dein König (-reich), usw.). Ich gehe ja schon von einem Krieg aus.


    Gemeinschaft im heutigen Sinne (moderner Staat und selbstbestimmtes Volk) natürlich nicht.

  • Also die richtig umfangreichen Quellen zu Shinxir gibts ja in den dunklen Zeiten wo dann die Legionen ursprünglich mal komplett im Shinxir-Glauben unterwegs waren. Das hat sich dann ja irgendwann Richtung Rondra gewandelt. Aber von kühlem Bodycount hab ich da noch nie was gelesen. Eher im Gegenteil, von Kameradschaft, kluger taktik, möglichst wenig Verlusten usw. Aber gezielte Planung/Opferung von teilen des Schwarms sehe ich da nicht. Also zumindest nicht in dem Sinne das man da irgendwie von Kamikaze oder halt Opferung sprechen kann. Es werden natürlich Opfer in Kauf genommen, wie bei jeder Schlacht und jedem Kampf unvermeidbar und es mag auch so sein das da irgendwann mal eine Legion als Prügelknabe herhalten muss für den großen Sieg, aber aus meiner Sicht hat das überhaupt nichts mit dem Glauben an sich zu tun. Das ist eine allgemeine Sache in Kriegen.


    Beziehe mich übrigens vor allem auf die Buchreihe "Das Blut der Kastesier" wo es um eine Shinxir-gläubige Legionärin geht.

  • Ich verstehe das Argumente auch nicht. Ob man sich jetzt für die Gemeinschaft (Shinxir), die Ehre (Rondra) oder einen guten Kampf opfert, ist doch gehüpft wie gesprungen. Alle Kriegsgötter setzen von ihren Anhängern Opferberetischaft voraus. Ein Kor Anhänger der sich feige davor drückt für den Sieg zu sterben würde genauso verstoßen wie ein Rondrianer der sich feige davor drückt für die Ehre zu sterben oder ein Shinxir Anhänger der zu viel Angst hat für die Gemeinschaft zu sterben. Der Unterschied in dieser Hinsicht ist bestenfalls semantisch. Die Rondrianer stürzen sich in den hoffnungslosen aber ehrenhaften Kampf um den Rückzug der Verbündeten zu decken damit sie sich sammeln können, die Kor Anhänger stürzen sich in die hoffnungslose Schlacht um Kor ein blutiges und denkwürdiges Gemetzel zu liefern und den Endsieg der eigenen Seite zu sichern, die Shinxir Anhänger opfern sich voller Mut, Disziplin, und Selbslosigkeit, um ihren Verbündeten Zeit zu verschaffen sich wieder zu organisieren. Am Ende tun aber alle das selbe. Alle werden für ihr Selbstopfer von der jeweiligen Gottheit belohnt, alle sterben weil im Krieg nunmal Menschen sterben, und alle Götter sind sich einig dass es besser die Ritter/Söldner/Soldaten trifft als die wehrlose Zivilbevölkerung. Das unterscheidet sie von Xarfai der da keinen Unterschied erkennt.


    Kamikaze bezog ich auf die Effiziens, ein Leben gegen viele Feinde bzw. großen Schaden am Feind. Zehn Mann geopfert in einem Ablenkungsmanöver ist in Shinxirs Sinn, wenn das Zahlenspiel hinterher stimmt.

    Auch das passt nicht mehr zu Shinxir als zu Rondra und Kor. Natürlich wenn ein Shinxir gefälliger Generall einen Weg herausfindet wie er mit der Opferung von 10 Männern 1000 Feinde besiegen könnte würde er es wohl machen. Der Kor gefällige General würde es definitiv ganz genauso machen. Der Rondragefällige General vielleicht eher nicht, aber der Rondra Geweihte der weiss dass er mit seinem Tod so den Sieg herbei führen könnte der würde keine Sekunde zögern, schließlich wäre das ein Freifahrtschein in Rondras Hallen. Dafür gibt es sogar explizit eine Rondra Liturgie. Man kann also bestenfalls sagen, Shinxir und Kor Gläubige würden Kamikaze befehlen und ausführen und Rondra Geweihte würden es nur ausführen. Aber das Selsbtopfer um möglichst viele Feinde mitzunehmen, das ist definitiv nicht merh Shinxir als Kor oder Rondra.


    Shinxir stelt den Sieg über die einzelne Tat, für Rondra zählt die Tat, für Kor der gute Kampf und Shinxir macht ein Body Count.

    Da würde ich ebenfalls Widersprechen. Sowohl für Kor als auch Shinxir haben den Aspelt Sieg. "Die Tat" zählt für alle drei. Und warum Shinxir einen "Body Count" machen würde leuchtet mir nicht ein... Welcher Aspekt Shinxirs lässt dich denn zu dem Schluss kommen?


    Aber der Sieg über den Feind ist doch in einem Krieg für die Gemeinschaft* (deine Armee, dein König (-reich), usw.). Ich gehe ja schon von einem Krieg aus.

    Das stimmt durchaus und damit kann man Rondra auch abgrenzen. Ein Rondrianer würde wohl lieber ehrenhaft verlieren als durch Hinterlist und Tücke zu siegen. Kor und Shinxir sind da pragmatischer. Aber das hat halt nichts mit Bauernopfern oder Body Counts zu tun. Sondern heisst einfach nur das Rondra ne beschissene Kriegsgöttin ist.

  • 1. Götter haben keine Aspekte. Götter repräsentieren Aspekte des Lebens. Die Beschreibungen der Götter in den entsprechenden Publikationen hingegen enthalten Aufzählungen von Aspekten. Eingeführt wurde das Konzept in DSA 3: "Die Rubrik Aspekte zeigt, dass der Zwölfgötterglaube alle Bereiche des aventurischen Lebens erfüllt. Ihre Auflistung ist eigentlich Meisterinformation. Kaum ein Aventurier würde sich beispielsweise ein endgültiges Urteil erlauben, welche der "geheimnisvollen" Gottheiten Boron, Phex, Hesinde und Mada jeweils für die Nacht, den Nebel, den Mond und die Sterne zuständig ist." Wenn Aspekte in Publikationen ohne weitere Erläuterung aneinandergereiht werden und wenn Spielleiter und Spieler diese Arbeit nicht leisten, dann verliert die Spielwelt notwendigerweise an Spieltiefe.


    2. "Opferbereitschaft" ist eine Eigenschaft, die du als externer Beobachter den Anhängern der entsprechenden Gemeinschaften zuschreibst, weil der Ausgang bestimmter Ereignisse ggf. der Gleiche ist. Dennoch kann dahinter ein völlig anderes Verständnis der Gottheit stehen: Ein Rondrianer mag sich einem überlegenen Feind entgegenstellen, um die Schwachen zu schützen. Ein Anhänger Shinxirs hingegen mag sich dem gleichen Feind entgegenstellen, weil seine Fähigkeiten in diesem Kampf maximal gefordert sind, er die Gelegenheit hat, über sich hinaus zu wachsen und der Kampf genau aus diesem Grunde göttergefällig ist. Beide Anhänger sind insofern gleich, als dass ihnen göttergefälliges Handeln wichtiger ist als das eigene Überleben. Aber das ist eben etwas anderes, als Opferbereitschaft.


    3. Rondra ist nach meinem Verständnis keine "Kriegsgöttin": "Rondra ist die Göttin der im Gewitter wie im Kampf entfesselten Urgewalten."

  • 1. Götter haben keine Aspekte. Götter repräsentieren Aspekte des Lebens. Die Beschreibungen der Götter in den entsprechenden Publikationen hingegen enthalten Aufzählungen von Aspekten. Eingeführt wurde das Konzept in DSA 3: "Die Rubrik Aspekte zeigt, dass der Zwölfgötterglaube alle Bereiche des aventurischen Lebens erfüllt. Ihre Auflistung ist eigentlich Meisterinformation. Kaum ein Aventurier würde sich beispielsweise ein endgültiges Urteil erlauben, welche der "geheimnisvollen" Gottheiten Boron, Phex, Hesinde und Mada jeweils für die Nacht, den Nebel, den Mond und die Sterne zuständig ist." Wenn Aspekte in Publikationen ohne weitere Erläuterung aneinandergereiht werden und wenn Spielleiter und Spieler diese Arbeit nicht leisten, dann verliert die Spielwelt notwendigerweise an Spieltiefe.

    Und? Sieg ist ein Aspekt der Gottheiten Kor und Shinxir. Sieg ist kein Aspekt Rondras. Das reicht doch um zu signalisieren dass für Kor und Shinxir bzw. deren Kulte der Sieg im Vordergrund steht, anders als bei Rondra.


    2. "Opferbereitschaft" ist eine Eigenschaft, die du als externer Beobachter den Anhängern der entsprechenden Gemeinschaften zuschreibst, weil der Ausgang bestimmter Ereignisse ggf. der Gleiche ist. Dennoch kann dahinter ein völlig anderes Verständnis der Gottheit stehen: Ein Rondrianer mag sich einem überlegenen Feind entgegenstellen, um die Schwachen zu schützen. Ein Anhänger Shinxirs hingegen mag sich dem gleichen Feind entgegenstellen, weil seine Fähigkeiten in diesem Kampf maximal gefordert sind, er die Gelegenheit hat, über sich hinaus zu wachsen und der Kampf genau aus diesem Grunde göttergefällig ist. Beide Anhänger sind insofern gleich, als dass ihnen göttergefälliges Handeln wichtiger ist als das eigene Überleben. Aber das ist eben etwas anderes, als Opferbereitschaft.

    Nein, das ist eben genau Opferbereitschaft. Von beiden wird erwartet dass sie sich für höhere Ideale opfern. Sie müssen bereit sein ihr Leben zu opfern wenn die Sache es erfodert, sei es um Schwache zu schützen oder um die Gemeinschaft zu schützen, das nennt man Opferbereitschaft.


    3. Rondra ist nach meinem Verständnis keine "Kriegsgöttin": "Rondra ist die Göttin der im Gewitter wie im Kampf entfesselten Urgewalten."

    Das sehe ich genauso, trotzdem wird sie von vielen als "Kriegsgöttin" gesehen.