Pentagramma bzw. exorzieren bei gebanntem

  • Heyho,

    Im Abenteuerband 183 (Grabräuber am Mhanadi) in "Die Maske des Heiligen" sind per Antimagie in Kanopen mehrere gehörnte Dämonen gebannt worden. Weiteres wird nicht dazu gesagt. Nur welche es sind und wie viele, aber nicht wie genau das gemacht wurde.

    Nun zur Frage: Wenn nun ein Spieler findet, diese sind zu gefährlich und sofort etwas unternehmen will (Also nicht erst eine Kirche oder sonst wen benachrichtigen will), ist es dann möglich auf eine versiegelte Kreatur einen Pentagramma zu wirken oder muss man sie erst rauslassen (und bereitet dann dafür alles vor)?
    Und wie sieht es aus, wenn man den Boden weiht, auf dem die Kanope steht, oder einen Exorzismus wirkt?

    (Ist auch nicht das einzige Abenteuer, wo ich gelesen habe, dass etwas gebannt wurde und der Bann normalerweise erneuert werden muss...)

    Ich freu mich über antworten bzw. verweise auf einen anderen Chat, falls dies schon beantwortet wurde und ich es einfach nicht gesehen habe. ^^

    Innerhalb der Schule kursiert für diese Lektion die nicht allein scherzhafte Bezeichnung “Kurs für Ethik, Moral und wie man sie vortäuscht”.


    “Was? Ich rede mit Euch über eine Beschwörung, wie man sie vielleicht einmal in hundert Jahren zu solch idealen Bedingungen durchführen kann, und Ihr kommt mir mit einem Dorf voller ignoranter Schafe, die sich ängstigen könnten? Na dann schickt sie eben fort, dann stören sie wenigstens auch nicht. Aber behaltet eine Jungfrau hier... Ein Scherz, schaut nicht so."

  • Meine Meinung:

    Exorzismus klappt nur gegen Besessenes.

    Pentagramma klappt nur gegen Dämonen, welche tatsächlich in der 3. Sphäre sind.

    Alle Zauber benötigen die Komponente Sicht und damit benötigt auch der Pentagramma die Komponente Sicht.

    Damit funktioniert der Pentagramma nicht gegen die Kanopen, da sie keine Dämonen sind. Sind die Kanopen durchsichtig, kann man diskutieren :P


    Der antimagische Bann wird ähnlich wie ein Bannkreis sein. Das bedeutet Dämon in der Kanope, Kanope ist antimagischer "Kreis". Bei einem Bruch dieses Kreises, könnte der Dämon hinaus. Eine schlaue Heldengruppe könnte also einen weiteren Bannkreis um die Kanope ziehen und somit den Dämon schon direkt arg schwächen.


    Die Frage die sich jedoch stellt: Warum haben die alten Magier, die anscheinend antimagische Kanopen herstellen konnten, diese Dämonen nicht gebannt bekommen?


    Und das ist die Stelle, wo du als Meister aus meiner Sicht kreativ werden darfst *böses Meisterlachen*

  • Warum haben die alten Magier, die anscheinend antimagische Kanopen herstellen konnten, diese Dämonen nicht gebannt bekommen?

    Rohal, von dem es auch einige dieser Gefäße gibt, hat die Dämonen nicht gebannt, damit sie nicht wieder beschworen werden können.

  • Frankie

    was dann aber nur bei einzigartigen oder in der Anzahl beschränkten geht.


    Aber guter Punkt; daran hatte ich gar nicht gedacht :)

  • Besonders die einzigartigen Dämonen werden gerne mal in Rohalsgefäßen aufbewahrt. Diese Viecher entstehen/entstanden ursprünglich aus den Seelen machtvoller Paktierer (solche werden an der Seelenmühle vorbeigeschleust) und sind für die Erzdämonen von deutlich höherem Wert als die ganzen 0815-Infanteristen.


    Da PENTAGRAMMA Dämonen in die 7. Sphäre zurückschickt, ist die einzige Möglichkeit, dem Erzdämon den Zugriff auf einen einzigartigen Diener zu entziehen, diesen Diener eben zu beschwören und permanent außerhalb der Niederhöllen zu binden. Ein Rohalsgefäß zu öffnen, um den darin befindlichen Dämon auszutreiben, ist also eine denkbar blöde Idee.


    Tatsächlich bin ich mir gerade nicht sicher, ob das Besiegen eines Dämons (ohne PENTAGRAMMA/EXORZISMUS) diesen vernichtet oder nur seine Manifestation in der 3. Sphäre. Vielleicht könnte dein Spieler den Dämon also einfach befreien und im Kampf vernichten- muss dann aber höllisch (höhö) aufpassen, dass dieser Versuch nicht fehlschlägt. Ich meine aber, dass bei einer Niederlage im Kampf der Dämon eben nicht endgültig vernichtet wird, sondern auch nur in die Niederhöllen zurückfährt, womit auch dieser Weg eigentlich ausgeschlossen ist. Schließlich hätte Rohal das damals ja sonst auch einfach selbst machen können. Der Mann soll ja ziemlich klug gewesen sein, hab ich gehört.

  • Ich schleiche mich mal an der Debatte vorbei, ob es Sinn macht, die Dämonen wieder zurückzuschleudern. Als ob sich Spieler von einer Idee abhalten lassen, nur weil sie fürchterliche Konsequenzen für alle Beteiligten haben könnte:rolleyes:.


    Ich habe das Liber Cantiones zu Rate gezogen. Demzufolge kann man mit einem PENTAGRAMMA einen in einem Gegenstand Dämonen austreiben, jedoch nicht in einem Artefakt gebundene*. Da kann man jetzt darüber diskutieren, ob "in einem Artefakt gebunden" heißen soll, dass der Dämon ein Artefakt beseelen muss, damit der PENTAGRAMMA nicht funktioniert. Oder ob ein Artefakt, das einen Dämon versiegeln soll, auch als Ausschlusskriterium für den PENTAGRAMMA zählt. Ich würde es für meine Runde so interpretieren, dass es nicht funktionieren würde (Meisterentscheid).


    Aber die Helden könnten ja einen Bannkreis für die Dämonen ziehen, die Kanope hineinstellen, die Kanope öffnen, ganz, ganz schnell aus dem Bannkreis flüchten und dann in Ruhe exorzieren. Das müsste eigentlich funktionieren ...



    *genauer Wortlaut: "In Artefakten gebundene, nicht aktive Dämonen können mit dieser Formal nicht gebannt werden."

  • Wenn man einen Dämon im Kampf besiegt wird er auch nur zurückgeschickt wie beim Pentagramma. Also im Gefäße binden ist das sinnvollste.

    Im übrigen bin ich der Meinung das wir ein zweites Aventurisches Elementarium benötigen... :)


    Nuc est bibendum!


    Jetzt hat es Rom zuweit getrieben....

  • Danke für die Antworten ^^

    Mein Problem war tatsächlich, dass es nicht so genau definiert wird beim Pentagramma.
    Die Dämonen sind dort in den Kanopen, da der begrabene dort ein Paktierer war und diese zu Experimenten dort einsperrte und/oder zum Schutz des Dungeons, da tatsächlich manche auch automatisch geöffnet werden (2 von 9).
    Vielleicht wollte er auch nur, dass ein unwissender später mal eine Plage übers Land bringt. In nem anderen Abenteuer war es den betreffenden nicht möglich, den Dämon zu vernichten/zurück zu schicken, sondern konnten ihn nur an nem Ort bannen.

    Das bannen ist zwar sinnvoll, aber diese Gefäße müssen ja dann auch sicher gelagert werden, was nicht immer gegeben oder einfach ist.
    Und wer lässt sich schon ne Dämonenaustreibung/vernichtung (wie auch immer) entgehen? ^^.......;(

    Innerhalb der Schule kursiert für diese Lektion die nicht allein scherzhafte Bezeichnung “Kurs für Ethik, Moral und wie man sie vortäuscht”.


    “Was? Ich rede mit Euch über eine Beschwörung, wie man sie vielleicht einmal in hundert Jahren zu solch idealen Bedingungen durchführen kann, und Ihr kommt mir mit einem Dorf voller ignoranter Schafe, die sich ängstigen könnten? Na dann schickt sie eben fort, dann stören sie wenigstens auch nicht. Aber behaltet eine Jungfrau hier... Ein Scherz, schaut nicht so."

  • Die Kanopen der Praioskirche übergeben ist mit Sicherheit ein guter Weg. Die packen die dann in Bleikammern und dann sind sie schon ganz gut geschützt.... bis ein ungeschickter Priester drüber stolpert!! ;)

    Im übrigen bin ich der Meinung das wir ein zweites Aventurisches Elementarium benötigen... :)


    Nuc est bibendum!


    Jetzt hat es Rom zuweit getrieben....

  • Also die kommen nach Elevina in den Praiostempel ;)

    Innerhalb der Schule kursiert für diese Lektion die nicht allein scherzhafte Bezeichnung “Kurs für Ethik, Moral und wie man sie vortäuscht”.


    “Was? Ich rede mit Euch über eine Beschwörung, wie man sie vielleicht einmal in hundert Jahren zu solch idealen Bedingungen durchführen kann, und Ihr kommt mir mit einem Dorf voller ignoranter Schafe, die sich ängstigen könnten? Na dann schickt sie eben fort, dann stören sie wenigstens auch nicht. Aber behaltet eine Jungfrau hier... Ein Scherz, schaut nicht so."