Die siebte Sphäre und Invocatio Minima

  • Hallo Orks,


    ich versuche eine kleine Verwirrung meinerseits zu regeln.

    Der Invocatio Minima (RGW S. 293) besagt:

    Quote

    Ein einfacher Zauber der eine kleine Menge dämonischer Essenz herbeiruft.

    [...]

    Wirkung: Es manifestiert sich eine Handvoll Substanz aus den Niederhöllen. Meist handelt es sich um Schleim, Säure, schweflige Dämpfe oder flüssiges Feuer.

    Nun dachte ich immer das die Niederhölle, durch das Mysterium von Kha, als Gegengewicht zur Schöpfung entstand und unberührt von Nayrakis und Sirkanya aus den pervertierten Elementen besteht.

    Heißt das im Umkehrschluss das die beschworene Essenz aus Unwasser, Unfeuer und/oder den anderen Anti-Elementen zusammengestellt sind?!


    Ich kann dazu leider keine genauen Quellen finden und hoffe ihr könnt meinen Irrtum aufklären.


    Edit:

    Nayrakis gibt's natürlich z.m. in der Seelenmühle

  • Ein Teil der Erklärung könnte sein das der Zauber aus dem GRW ist und man nun zum erklären der Unelemente auch noch die Niederhöllen deutlich mehr erklären müsste als sie wurden.

    Könnte mir also vorstellen das "Schleim, Säure, schwefelige Dämpfe" eben unelementare Dinge sein sollen ohne das Fass aufmachen zu müssen zu erklären was das genau ist.

    Für neue Spiele reicht die Erklärung um zu verstehen was bei dem Zauber passiert, erfahrene kommen auf deine Idee mit den Unelementaren, erscheint also ein guter Kompromiss zu sein.

    (Und als jemand der 12 Jahre Abstand von DSA hatte brachte mich beim wiedereinstieg damals "Säure" weiter als "Unwasser", ich konnte mir vorstellen was der Zauber bewirkt und darauf kommt es doch an.)


    Ohne jetzt eine definitive Antwort geben zu können, hier die Version wie ich es mir erkläre/vorstelle.

    Die Materie die beschworen werden soll ist in den Niederhöllen lediglich Chaos, ich denke man wird nicht man richtig von Materie sprechen können.

    Durch den Zauber wird ein wenig davon in die dritte Sphäre gerissen und durch den Übergang und die wirkende Magie irgendwie "in Form gepresst".

  • Aus dem Bauch heraus würde ich diesen niederhöllischen Komponenten auch chaotische Eigenschaften attestieren, z.B. Säure, die zwar verletzt aber keine tote Materie beschädigt. Dämpfe, die ätzen aber nicht stinken usw.

  • Damit finde ich allerdings, verliert der Zauber seine beschriebene Ungefährlichkeit und wird für den Anwender doch recht gefährlich... beschwöre ich nun Unerz in ein Metallgefäß so wird das Erz doch pervertiert und bekommt wie Famburasch beschrieben hat chaotische Eigenschaften.


    Ohne jetzt eine definitive Antwort geben zu können, hier die Version wie ich es mir erkläre/vorstelle.

    Die Materie die beschworen werden soll ist in den Niederhöllen lediglich Chaos, ich denke man wird nicht man richtig von Materie sprechen können.

    Durch den Zauber wird ein wenig davon in die dritte Sphäre gerissen und durch den Übergang und die wirkende Magie irgendwie "in Form gepresst".

    Aber exakt dies sind die Anti-Elemente ja, derische Materie die durch chaotische Energie pervertiert wurde.

    Sie übernimmt chaotische Eigenschaften, die Teilweise durch Astralenergie beeinflusst und verändert werden können.

    Deshalb konnte Galotta über Blutmagie auch Kholak-Kai nicht nur durch den Limbus steuern, sondern behielt auch auf Dere die Kontrolle über seine eigentlich schwerelose Festung.

    Außerdem was hindert mich daran etwas Dämonenharz zu rufen und mich mit Guruk-Phaor (APA Seite 125) zu infizieren, wenn ich das beschworene Material nicht bestimmen darf?


    Ich finde die Beschreibung sehr unüberlegt, da es bei Dämonologie doch vor allem um Kontrolle geht. Warum sollte ich einem "Übungszauber" vertrauen, der mir höchstens beibringt, dass sich nicht alles kontrollieren lässt?!