[DSA 4.1] Der letzte Wunsch

Orkenspalter Infokanal via Telegram
Für die demnächst anstehende Wartung (Aktualisierung der Forensoftware) als auch für gelegentliche Informationen rund um den Orkenspalter, Fantasy & Rollenspiel steht Euch ein kleiner Infokanal via Telegram zur Verfügung. Interessierte können diesen Kanal gerne betreten.
  • "Eine vernünftige Herberge. Ich bin noch nicht so lange in dieser Stadt des alten Wissens. Aber sicher, in Selem findet sich für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel eine Herberge." Omar zögert kurz "Vielleicht wollt ihr das gastliche Haus besichtigen, das mir Obdach gewährt. Es gehört einem Freund der Familie. Eine fast zu einfache Unterkunft für große Kämpfer und Meister arkaner Gewalten. Aber ihr werdet sehen das "Haus Djaif Marith" ist den Preis wert, den der Wirt aller Wirte verlangen muss, um seine vielen Kinder zu ernähren. Es liegt unten im Hafenviertel, aber ein bisschen entfernt von der Mole, wo es doch auch in der Nacht etwas lauter zugehen kann."

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    "Genieße die Veränderung, denn sie wird schöner als du es dir vorstellen kannst." (unbekannte TSA-Geweihte)

  • "Das ist für mich in Ordnung. Ich würde mir dieses Tavern'uzak gerne ansehen. Es ist schon spät. Also lasst uns gehen."


    Leryscha nimmt sich ihren Magierstab und wäre dann Abreise bereit.

  • "Danke für Euer Vertrauen, Tochter der arkanen Ströme. Es ist wirklich nicht weit, und wenn auch die Umgebung - wie meist hier in Selem - etwas heruntergekommen aussieht, hoffe ich, dass das Quartier Euch zu pass ist."

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    "Genieße die Veränderung, denn sie wird schöner als du es dir vorstellen kannst." (unbekannte TSA-Geweihte)

  • "Nix, das passt schon.", Terang klopft Omar kräftig auf den Rücken, "Ich hab nicht den Eindruck, als ob es hier wirkliche Schmuckstücke an Gasthäusern gibt. Wenn dein Freund damit einverstanden ist sind wir da wohl gut aufgehoben. Besser bei Freunden als bei Fremden sag' ich immer." Außerdem meldet sich sein Magen mit einem vernehmlichen Grummeln. Es ist wirklich schon spät...

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Omar nickt Burim und Jachman kurz zu, um zu sehen ob sie Einwände haben. Dann führt er die Gefährten den Hügel der Bibliothek hinunter Richtung Hafen von wo ihr gekommen seit, biegt dann aber in das Gassengewirr zu eurer Rechten ein. Die alten halbverfallenen Paläste die das Bild des Stadtviertels der Bibliothek geprägt haben weichen kleinen Lehmhäusern und Hütten aus Bretterwerk. Die Gassen führen wirr durcheinander und ihr habt den Eindruck, dass teilweise Gebäude auf die Gasse gebaut wurden und so Sackgassen bilden, während andere Gebäude eingestürzt sind und nun ein Weg durch die verfallene Ruine führt. Andere Häuser sehen wie Ruinen aus, aber aus den Fensterhöhlen ist flackerndes Licht zu sehen. Ihr merkt, dass ihr Begleiter bekommen habt, doch verschwinden diese bald wieder. Scheinbar ist ihnen die Gruppe zu groß. Omar führt euch auf einen einstöckigen mittelgroßen Lehmbau zu, dessen Außenseite nur ein paar Schießscharten ähnliche Öffnungen auf Höhe des ersten Stockes aufweist. Omar pocht einen kurzen Rhythmus an die einzige Tür. Die sich nach außen öffnet und einen dunklen schmalen Gang freigibt. Neben der Tür steht ein bulliger Tulamide in dunkelgrünen Pluderhosen mit einer orangenen Schärpe über dem nackten Oberkörper und mustert Euch misstrauisch. Omar macht eine einladende Bewegung zu euch "Kommt mit meine Gefährten ich werde Euch den Herrn des Hauses vorstellen" und verschwindet in dem dunklen Gang.

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    "Genieße die Veränderung, denn sie wird schöner als du es dir vorstellen kannst." (unbekannte TSA-Geweihte)

  • Burim hat keinerlei Einwände und folgt Omar durch die Gassen, wobei er einen Anflug von Mitleid nicht unterdrücken kann. Dass es um die Menschliche Baukunst ja nicht sonderlich gut bestellt ist wusste man ja schon, aber dieses eindrucksvolle Bild davon, dass die Gebäude ebenso kurzlebig sind wie ihre Bewohner ist dann doch noch einmal etwas Besonderes.

    Als man dann jedoch am Ziel ankommt beäugt er das Gebäude trotzdem ein wenig abfällig: "Für gutes altes Felsgestein hat es wohl nicht gereicht, was?"

    Dennoch folgt er Omar in das Gebäude, wobei er den misstrauischen Blick des Mannes ebenso misstrauisch erwiedert.

    Nicht wer als Erster die Waffe ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.

  • Jachman nickt Omar zu, und folgt dann den weg nach unten. Als die ersten Interesse an ihrer Gruppe bekommen fasst er unauffällig auf die Wurfmesser in seinen Ärmeln. Auch wenn sie bald wieder alleine sind lässt er die Hände in den Ärmeln bis kurz vor ihrem Ziel. Den Türsteher ignorieren folgt er Omar in das Gebäude.

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • Auch Terang bemerkt die Banden von abgehalfterten Gestalten, die sie immer wieder verfolgen und mustern. Meistens fixiert er einen aus den Gruppen und lässt seine Muskeln spielen oder die Spitzhacke von einer Hand in die andere fliegen um sie dann wieder auf der Schulter abzulegen. Manchmal belässt er es aber auch bei einem finsteren Blick.

    Beim Anblick des Hauses kann er seinem Bruder jedoch nur zustimmen, verkneift sich diesmal aber seinen Kommentar. Stattdessen mustert er den muskulösen Tulamiden, der sie in das Haus lässt. Unterbewusst drückt er das Kreuz durch und nickt dem Mann knapp zu bevor er Omar ins Innere folgt.

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Am Ende des Tunnels tretet ihr in einen Innenhof. In der Mitte seht ihr einen prunkvollen jedoch mit Schlingpflanzen überwachsenen Springbrunnen, der schon bessere Zeiten gesehen hat und sicher seit langer Zeit kein Wasser mehr geführt hat. Auf dem Lehmboden des Hofes sind mehrere Pflanzen mit großen Blättern in großen Tontöpfen aufgestellt, die den Hof in kleinere Bereiche unterteilen. Links erkennt ihr Fackelschein und das Lachen von Männern und Frauen. Rechts vom Tunneleingang seht ihr Omar, wie er mit einer herbeigeeilten kleinen drahtigen Gestalt mit einem Wieselgesicht leise verhandelt. Einzelne Wortfetzen dringen an euer Ohr. "... zwei Goldfüchse mindestens, kein Tier kann alleine überleben ..." "... für dieses Flohloch, wäre Kamelmist zu gut ..." "... Banditen, ihr wollt mich und meine Familie zum Hungertod verurteilen ..." "... wen glaubst du vor dir zu haben, du Sohn einer läufigen Hündin ..." Omar und scheinbar der Wirt scheinen mit heftigen Worten und wilden Armbewegungen einen Streit auszutragen.

    Omar deutet Euch ihm nach rechts zu folgen und führt euch gefolgt von ein paar Verwünschungen des Wirtes zu einer Holzstiege, die in den ersten Stock zu einer schäbigen Holztür führt, durch die Omar verschwindet.



    Die Holztüre links öffnet sich leise. Hereinkommen ein junger Moha und eine junge Tulamidin. Beide gekleidet in Pluderhosen, der Moha mit nacktem Oberkörper, die Tulamidin trägt ein buntes Tuch als Brustbinde und einen halbtransparenten roten Schleier vor dem Gesicht. In den Händen trägt sie ein Tablett mit einer Schale Obst und zwei Krügen und er frische Tücher und einen schweren Krug, aus dem er die Waschschüsseln füllt, während sie die Obstschale und Krüge auf den Tisch stellt. Omar tritt hinzu und reicht ihr zwei kleine Kupfermünzen. "Dank deiner Herrin von uns, glutäugige Tochter der Nacht, ich hoffe sie bei unserer Rückkehr wieder zu sehen." Der Moha kommt noch einmal kurz herein und stellt ein kleines brennendes Öllämpchen in die Mitte des Tisches. Das flackernde Licht ist zwar nicht hell genug, um den Raum auszuleuchten, aber es genügt, um auch in den Ecken des Raumes nirgends anzustoßen.

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    "Genieße die Veränderung, denn sie wird schöner als du es dir vorstellen kannst." (unbekannte TSA-Geweihte)

    Edited 2 times, last by Jugadorez: Lichtquelle ().

  • Leryscha folgt Omar in den Raum.


    "Vielen Dank. Das werde ich gerne tun."


    Neugierig beobachtet Leryscha die Umgebung und schaut sich auch alle anwesenden Personen an.


    Dann würde sie sich dem Wasser nähern und sich dann zu waschen beginnen.

  • Jachman geht im Innenhof direkt zu Omar und lächelt während dieser mit dem Besitzer verhandelt. Nachdem er Omar weiter zu dem Zimmer gefolgt ist lässt er seinen blick durch dieses schweifen und geht sich dann Hände und Gesicht waschen ehe er sich auf einen der Polster setzt.

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • "Ein Freund der Familie, hm?", meint Terang belustigt, als er den Streit Omars mit dem Hausherrn verfolgt. Grinsend folgt er dem Tulamiden in dem Raum Obergeschoss und ist überrascht von dessen Innerem. Nach der klapprigen Holztür hätte er nicht mit einem aufgeräumten, sauberen und gemütlichen Raum gerechnet. Sicher, die Verarbeitung ist eher mäßig, der Diwan braucht dringend ein paar neue Beine und der Holztisch gehört geschliffen und neu geölt, aber der Raum gehört zu den besten, die er bisher in Selem gesehen hat. "Nicht übel.", meint er schließlich und folgt den beiden Mneschen zu den Waschschüsseln. Er stellt die Spitzhacke ab, zieht sein blaues, ärmelloses Hemd aus und wäscht sowohl sich, als auch das Hemd. Der massigen Oberkörper verschwindet schließlich wieder unter einem ebenso tadellosen, schwarzen Hemd aus seinem Tuchbeutel. Mit einem seiner Wasserschläuche setzt er sich dann auf eines der Kissen.

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Omar wäscht sich die Hände und das Gesicht und setzt sich dann zu seinen Kameraden. Er schenkt sich aus dem einen Krug Wasser in einen der auf dem Tisch stehenden Becher ein. "Freund Jachmann, was treibt Euch in dieses Moskito umschwirrte Selem? Ich muss sagen, ich kenne nettere Gegenden."


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  • Jachman nimmt sich einen Becher und Schenkt sich etwas Wein ein. "So sehr es mich schmerzt musste ich Fasar leider verlassen, nachdem ich mir kein Ziel gesetzt hatte bin ich dann hier in Selem gelandet. " Er trinkt einen Schluck. "Ob das jetzt Zufall oder vorbestimmt war überlasse ich anderen. Was ist mit euch?" spielt er den Ball zu den nächsten weiter

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  • Leryscha setzt sich nach dem Waschen auch zu den anderen.


    Sie schenkt sich etwas Wein ein.


    Nach Jachman fügt sie an: "Ich bin so zusagen auf Forschungsreise. Wie ich schon sagte, ist die Mutanda mein Spezialgebiet. Ich bin auf der Suche nach meinen vier Gestalten und möchte Meisterin der vier Gestalten werden um das Geschenk Rurs zu verstehen. Zwei Gestalten, welch heilige Zahl, kenne ich bereits. Die erste ist die normale Gestalt." Dabei macht sie sein Geste mit dem Arm und fährt ihren Körper nach.

    "Eine zweite Gestalt beherrsche ich auch noch. Wobei ich nicht von der Meisterschaft dieser Gestalt sprechen kann. Deshalb bin ich unterwegs und suche meine 3. Und 4. Gestalt."

  • Während er Jachmanns Motivation noch nachvollziehen kann, wobei Fasar nun auch kein Ort ist den er für besonders lebenswert hält, versteht er bei Leryscha garnichts: "Wat?! Gestalten? Was für Gestalten?"

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Leryscha ist etwas irritiert, denn für sie ist es völlig logisch. "Ja äh unser Gestalt, also unser Aussehen. Das was wir sind. Wenn ich mich in ein Tier verwandelt habe, kann man auch die Sinne des Tieres nutzten und den Weltendiskus anders wahrnehmen. Dadurch soll man ihn besser verstehen und ein tieferes Verständnis für das Geschenk Rurs bekommen. In der Akademie wurde uns erzählt, dass der Meister der vier Gestalten die Welt, den Weltendiskus, versteht. Deshalb suche ich noch meine zwei anderen Verwandlungen um dieses Ziel zu erreichen."

  • „Verehrte Leryscha, ich verstehe dass euer Forscherdrang euch hierher zu uns geführt hat. Ein hehrer Zweck fürwahr. Mir geht es jedoch wie unserem guten Freunde Terang hier, dass ich zugeben muss, dass ich mir unter einer Suche nach einer neuen Gestalt nicht viel vorstellen kann. Ohne arkane Kräfte müssen wir wohl mit unserer Gestalt zufrieden sein“ meint er mit lachenden karamelfarbenen Augen Leryscha musternd „Bisher war man nicht unzufrieden damit. Welches Tier ist es, dessen Sinne ihr mit eurem ganzen Wesen erfassen dürft?

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    "Genieße die Veränderung, denn sie wird schöner als du es dir vorstellen kannst." (unbekannte TSA-Geweihte)

  • Burim teilt die Belustigung seines Bruders über den Streit zwischen Omar und dem (vermeintlichen) Besitzer, spart sich diesmal jedoch außer einem Grinsen jeglichen Kommentar. Beim betreten des Raumes nickt er anerkennend: "Das ist zwar nicht perfekt, aber so wie dieses Haus und Selem im Allgemeinen aussehen hätte ich doch wesentlich Schlimmeres erwartet." Er folgt den anderen zu den Waschschüsseln und wäscht sich ebenfalls etwas durchgehender, wobei Kettenhemd und die gewaschene Unterkleidung, die sorgfältig zur Seite gelegt werden, einer Lederhose und einem schwarzen Hemd weichen. Er gießt sich zum Probieren wenigstens einmal etwas vom Hauswein in einen Becher und setzt sich dann zu den anderen.


    Burim ist der Unterhaltung bis zu diesem Punkt recht interessiert gefolgt, kann jetzt aber auch nicht anders, als nachzufragen: "Moment, Gestalten? Verwandlung also? Ich meine, ich kann ja verstehen, wenn diese unvollkommene Körper euch nicht ausreichend erscheint, aber ich verstehen icht, inwiefern euch da ein Tier besser erscheint... Und was genau ist bitte ein Weltendiskus?" auch wenn der Tonfall zwischendurch etwas spöttisch wirkt glimmt doch etwas ehrliche Neugier in den Augen des Zwergs auf, und er lehnt sich in Erwartung einer Antwort ein wenig auf dem ungewohnten Sitzpolster nach vorne.

    Nicht wer als Erster die Waffe ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.

  • "Das Tier ist der maraskanische Blutaar. So etwas wie hier ein Falke. In der Luft zu fliegen ist faszinierend. Auch die scharfen Augen sehen mehr als die meinen. Wirklich imponierend. Vielleicht habt ihr ihm nächsten Leben die Chance Magie zu wirken und das zu erleben." Antwort Leryscha auf die Fragen. In Richtung Burim meint sie dann völlig überzeugt: "Der Weltendiskus ist eine riesiger Diskus, der von Rur an seinen Bruderschwester Gror als Geschenk geworfen wurde. Wir alle hier, leben auf dem Weltendiskus. So lange der Weltendiskus unterwegs ist, wird der Plan Rurs in Erfüllung gehen und die Schöpfung gedeiht im ewigen Kreislauf des Lebens. Alles was hier zu sehen ist, ist auf dem Weltendiskus. Du, ich, der Boden, die Pflanzen und Tiere. Einfach alles."