[DSA 4.1] Der letzte Wunsch

  • "Oh entschuldigt. Ich und Namen sind manchmal nicht die besten Freunde." Meint sie lächelnd zu Jachman.


    "Wir sollten nicht so viel Zeit verschenken und uns gleich auf den Weg machen." Danach setzt sie sich in Bewegung und läuft Richtung des Hügels und der Bibliothek.

  • Jachman lächelt weiter freundlich während der Entschuldigung. Dann nickt er und folgt den Hügel nach oben.

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • "Aus dem Raschthulswall.", antwortet Terang prompt, "Aus der Kristallstadt Simiador. In einem einzelnen Kristallfenster dieser Stadt steckt mehr Kunstfertigkeit als in ganz Selem! Es sind noch nicht so viele, aber wir sind ja auch quasi erst seit vorgestern dort. Und Xorlosch wurde auch nicht in einer Generation erbaut." Man merkt ihm den Stolz deutlich an, auch wenn er selbst nicht zu den kunstfertigen Erbauern des neuen Bergkönigreichs gehört.

    Das Leben ist ein Spiel!

  • "Ja, aus dem Raschtulswall, wobei, eigentlich ja aus Lorgolosch, aber das sind wohl grade für euch Ahnengeschichten. Simiador ist unsere neue Heimat, und so Angrosch uns gewogen bleibt wird die Stadt in nur wenigen Jahrhunderten selbst Schatodor überflügeln. Wahrlich, weder Selem noch eine andere mir bekannte Menschenstadt kommt dieser Kunstfertigkeit auch nur nahe."

    Auch Burim verfällt merklich ins Schwärmen, sobald das Gespräch auf die Heimat fällt, bremst sich aber noch einmal, bevor er sich in Details verliert.

    "Und ihr, Leryscha? Von wo treibt es euch hier her?"

    Nicht wer als Erster die Waffe ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.

  • Die ganzen Zwergenstädte versucht sie sich zu merken auch wenn es für Leryscha völlig unbekannt Städte und Namen sind.


    "Das glaube ich gerne das eure Heimat in euren Augen schöner ist als Selem hier. Selem liegt, wie alles hier auf dem Weltendiskus. Dieser ist als Geschenk von Gror an Rur geschickt worden. Somit ist alles vollkommen und schön. Aber es ist manchmal nicht auf den ersten Blick zu verstehen für uns." Bevor Sie zu philosophisch wird sammelt sie sich und fährt fort: "Ich habe zumindest davon gehört, dass ihr Zwerge sehr kunstfertig seid. Vielleicht habe ich irgendwann mal die Chance so eine Zwergenstadt zu sehen."


    Nach einer kleinen Pause führt sie fort: "Ich komme von der wunderschönen Insel Maraskan. Genauer gesagt aus Achazak. Dort bin ich aufgewachsen bis ich schließlich nach Sinoda in die Akademie gegangen bin. Im Süden von Maraskan habe ich noch einige Zeit verbracht, bis ich mich auf meine Forschungsreise gemacht habe."

  • Jachman hört sich die Beschreibung der Zwerge an, und antwortet nach Leryscha. "Ich bin aus Fasar, und dort ist es weit schöner als hier. Ich frag mich noch immer warum es mich hierher verschlagen hat."

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • "Das wisst ihr nicht?", fragt Terang erstaunt nach. Das Gerede über irgendeinen Diskus ist ihm viel zu hoch und von den Städten auf Maraskan hat er noch nie gehört. Aber ein Mann, der nicht weiß warum er an einem bestimmten Ort ist? "Wie kann das sein?", hakt er nach.

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Die Straßen in Selem können sich nicht mit den gepflasterten und geschmückten Straßen Lorgoloschs vergleichen, deren Pracht ein warmes Glühen im Herzen eines Zwerges entfacht, aber auch hier sind Menschen in verschiedensten Geschäften unterwegs, ein fliegender Händler der seine Ware anpreist, Lastenträger, die Waren schleppen, ein Schreiber, der die Nase rümpfend an euch vorbei wandert. Und in diesem Moment als Terang sich Jachman zuwendet, tritt ein mittelgroßer (=1,78 Schritt) Tulamide von ca. 2 mal 12 Götterläufen zu euch. Und sagt mit ruhiger und doch für euch vernehmbarer Stimme: "Hochgelehrte Dame, Meister des Ambosses, Freund Phexens, verzeiht dass ich Euch anspreche. Omar ibn Ga'el, Euer unwürdiger Diener und Freund aller Welt. Ich habe vernommen, dass ihr den hiesigen Ort der Bücher sucht. Darf ich Euch anbieten Eure Schritte durch die Gassen dieser altehrwürdigen - und etwas heruntergekommenen - (ein Lächeln und Augenzwinkern unterstreicht die Worte) - Metropole dorthin zu leiten? Selbst fremd in dieser alten Echsenstadt, habe ich mich jedoch eben nach diesem Ort der Gelehrsamkeit erkundigt und würde mich freuen, wenn Ihr Euch erbarmt und mit mir als Führer vorlieb nehmen könntet." Der Tulamide verbeugt sich elegant und karamelfarbene Augen in einem ebenmäßigen Gesicht erwidern eure skeptischen Blicke unter einem Wuschelkopf kurzer leicht gewellter blauschwarzer Haare.

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    "Genieße die Veränderung, denn sie wird schöner als du es dir vorstellen kannst." (unbekannte TSA-Geweihte)

  • Burim ist wenigstens für einen Moment von dem Fremden überrascht, der die Unterhaltung so ungefragt unterbricht,

    meint er zu seinem Bruder, während sie den Wortschwall über sich ergehen lassen.

    Wenn der Tulamide aber endlich zum Ende seiner Rede gekommen ist antwortet Burim recht prompt: "Sicher, von mir aus. So sehr ich den Wegfindungs-Fähigkeiten meiner menschlichen Gefährten hier auch vertraue - (nur leicht Sarkastisch) -kann es doch sicherlich nicht schaden, wenn uns jemand führt, der den genauen Weg kennt."

    Nach einer kurzen Pause fügt er noch hinzu: "Sagt, hört ihr eigentlich häufiger den Unterhaltungen wildfremder Leute zu?"

    Nicht wer als Erster die Waffe ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.

  • "Ich danke Euch für Euer Vertrauen, weiser Langbart. Ich werde Euch sicher neugierig erscheinen, aber eine interessante Geschichte verbreitet sich schneller als ein edles Shadif über die Steppe fliegt. Man sagt durch eure Anwesenheit, sei ein Märchen eines Geschichtenerzählers zum Leben erwacht, ja das ihr mit den Elementen gesprochen habt. Vielleicht seid ihr ja auch auf dem Weg zu einem Schatz? Mich würde es nicht wundern, wenn auch zwielichtigere Gesellen als meine arme Wenigkeit euch in ihr Sinnen und Trachten eingeschlossen haben. Ihr solltet immer daran denken, dass hier in Selem zwar keine echten Wände nach zwergenart sind, aber dafür umso mehr hörende Ohren. Wenn eure Kameraden eurer Meinung sind, darf ich euch bitten meinen Schritten zu folgen."

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    "Genieße die Veränderung, denn sie wird schöner als du es dir vorstellen kannst." (unbekannte TSA-Geweihte)

  • Fast synchronisiert heben die Zwerge jeweils eine Augenbraue, als der fremde Tulamide sie anspricht.

    Die kurz gemurmelten Sätze auf Rogolan klingen wie zwei Felsbrocken, die gemütlich einen Berghang hinunter rollen. "Hätte mich nicht überraschen sollen, dass die Menschen tratschen wie ein Haufen Geier... Wenn ihr also nicht zu den zwielichtigen Gestalten gehört, sollt ihr uns zu der Bibliothek führen. Solltet ihr uns anlügen... Die Spitzhacke hier...", er tätschelt behutsam auf das Metall, "funktioniert auch wunderbar gegen weichere Ziele als Granit,"

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Leryscha ist auch sichtlich irritiert, aber den Redeschwall scheint sie zu kennen, schließlich sind Maraskaner auch nicht für wenig Worte bekannt.


    "Preiset die Schönheit Bruderschwester. Ihr könnt euch gerne anschließen. Hier in Selem scheinen sich Geschichten genauso schnell zu verbreiten wie der Kladj zu Hause. Ich bin Adepta Leryscha von Achazak."

  • So setzt man den Weg zur Bibliothek fort und tauscht sich unterwegs aus. (Hier könntet ihr noch etwas Smalltalk machen)


    Der anstieg, trotzdem es schon dunkel geworden ist, ist sehr mühselig, denn die stickige Luft und die noch immer gefüllten Straßen machen ein Vorankommen zur Qual. Und dann türmt sie sich förmlich auf, die imposante, uralte Bibliothek. Legendenumwoben und voller Schauermärchen, soll es dort spuken und Chimären umherwandern. Doch auch uraltes, Heil bringendes und Unheil verheißendes Wissen liegt darin verborgen. Keiner kennt alle Schriften, und wäre sie instand gehalten worden, könnte sie mit dem Kusliker Hesindetempel in Konkurrenz treten. So aber ist sie nur ein Schatten ihrer einst so prächtigen Blütezeit - genau wie diese Stadt.

    Eine kleine Pforte in der Front steht noch offen und innen glimmen einige Lampen. Ranken haben sich an der Fassade zu schaffen gemacht und tauchen das Haus in einen Grünschleier.

    There are some battles that you can never win. Trying to explain jokes is one of them.

  • Omar verneigt sich vor den Zwergen. "Es freut mich, dass ich mich unter den Schutz eurer kräftigen Arme begeben darf, denn der Säbel hier an meiner Seite - ich muss es zugeben - dient mehr der Zier als dem männermordenden Kampfe." Er nickt Jachman kurz lächelnd zu und wendet sich dann mit einer formvollendeten Verbeugung Leryscha zu. "Vielen Dank für eure zuvorkommende Begrüßung, edle Magistra Major. Es beschwingt meine Beine mit einer so edlen und hesindegefälligen Dame reisen zu dürfen. Könntet ihr mir von eurer Heimat erzählen, während wir den Hügel hinansteigen? Mein Wissen um unsere Schwestern und Brüder auf dem Eiland des Dschungels ist leider sehr mangelhaft." Wie selbstverständlich reiht sich Omar neben Leryscha auf dem Weg ein und versucht mit blumigen Redewendungen small talk zu führen. (Falls ich niemand daran hindert.)


    Die Kleidung von Omar besteht aus Hemd, Pluderhose und Jacke. Am Gürtel trägt er einen Säbel und einen Dolch. Ein Halstuch, feste Schuhe und eine Umhängtasche vervollständigen das Bild.


    Als sich die Gruppe der Bibliothek nähert, wird er ruhiger und seine Augen beginnen umherzuhuschen. Man merkt, dass die Bibliothek Eindruck auf ihn macht. Mehrmals scheint er nach etwas unter seinem Hemd zu greifen.

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    "Genieße die Veränderung, denn sie wird schöner als du es dir vorstellen kannst." (unbekannte TSA-Geweihte)

  • Jachman will dem Zwerg antworten als der Fremde dazwischen kommt. 'Soll mir recht sein.'denkt er sich und lächelt dem Neuen höflich zu. "Jachman ibn Faramud al-Fessir" stellt er sich dann vor als er an der Reihe ist. Am weg den Berg hinauf ist er mehr der beobachter als der Redner so entgehen ihm Omars griffe nicht.

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • Burim versucht so gut es geht, mit dem Geschwurbel des Tulamiden klar zu kommen, schafft das dann aber doch nicht all zu lange: "Omar, richtig? Bitte vermeidet doch wenigstens ein paar der vielen nichts sagenden Phrasen. In eurem kurzen Leben mögen euch die Worte vielleicht nicht mehr ausgehen, aber es wäre dennoch eine ungemeine Linderung für meine Ohren, wenn ihr sparsamer mit ihnen umgehen könntet."

    Nicht wer als Erster die Waffe ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.

  • Amüsiert vom Burims Einwurf, hält sich Leryscha eher kurz und kann sich auch ein Lächeln nicht verkneifen.


    "Adepta nicht Magistra Major oder sehe ich schon so alt aus?" Fragt sie mit einem Lachen.


    "Etwas über Maraskan erzählen? Dafür reicht hier der Weg nicht aus. Maraskan muss man erleben. Aber der ganze Weltendiskus ist ein Geschenk und schön. Manchmal ist die Schönheit nicht auf dem ersten Blick zu erkennen. Der Diskus birgt so viel Schönheit und so viele Geheimnisse - dabei Blick sie auf die Hände, die wieder kurz im Hemd verschwunden sind -. Ich bin gerade erst am Anfang meiner Reise und es gibt noch viel zu erleben. Aber ich kann euch sagen dass der Dschungel gefährlich ist. Vor allem seit der Heerbann der friedlichen Schwestern umherstreift."

  • Terang nickt nur bei den Worten seines Bruders und brummt zustimmend. Der Mann hält längere Reden als Großonkel Robosch und braucht dafür nicht einmal ein Festbankett!


    Kopfschüttelnd betrachtet er das alte Haus. Irgendwann wird es wohl mal imposant gewesen sein, jetzt erweckt es bei dem Bergmann nur Mitleid. Die Reaktion seiner Mutter möchte er sich erst gar nicht vorstellen. Selbst die Stollen aus denen sie das Metall und Gestein holen sehen einladener aus.

    Das Leben ist ein Spiel!

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    "Genieße die Veränderung, denn sie wird schöner als du es dir vorstellen kannst." (unbekannte TSA-Geweihte)