[DSA 4.1] Der letzte Wunsch

  • Auch Leryscha schaut besorgt auf die Szene im anderen Boot.


    Sie ist sichtlich erleichtert als Burim wieder sicher an Bord ist.

  • Völlig geschockt lässt sich Burim wieder in das Kanu ziehen. Er sinkt noch etwas tiefer als vorher in das Kanu und kommt langsam wieder zu Atem.

    "Dieser verfluchte Dreckssumpf! Bei Angrosch, wie habe ich mich nur dazu überreden lassen, auf diesen Nussschalen hier raus zu fahren? Angroschim gehören einfach nicht auf Wasser, nom Rogolrun Barobarabba! Und das alles wegen dem beknackten Märchen eines Irren und der verqueren Vorstellung meines Bruders von einem angemessenen Brautgeschenk! So eine Scheiße!"

    Das Gefluche des Zwerges ist wohl noch bis zurück nach Selem zu hören. Nach einem kurzen Moment der Ruhe ergreift er erneut das Wort, wenn auch wesentlich ruhiger: "Entschuldigt bitte, das musste raus. Danke vielmals für die Rettung, Rogar. Ich schulde dir mal wieder mein Leben."

    Sobald die Kanus an der Sandbank ankommen wechselt Burim seine Kleidung und versucht so gut möglich, sein Kettenhemd etwas vom Sumpfwasser zu befreien. Die nassen Klamotten und Lederchuhe werden irgendwo im Kanu schon noch Platz finden.

    Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.

    - George Orwell

  • Omar muss ob der Schimpftirade, die mit für ihn unverständlichen Ausdrücken gewürzt ist lächeln. Dann sieht er sich allerdings wieder um, damit er bemerkt falls das Tierchen wiederkommt. Die sanfte Dünung des Flusses, die gegen die Sandbank gluckst, ist ihm nicht geheuer. Er hat von zu vielen Monstern gehört, die im Sumpf rund um Selem leben sollen. Aber Auftrag war Auftrag. Dann half er Burim so weit er konnte und der Zwerg es zu ließ. Als alles bereit war, meinte er zur Magistra: „Wie weit schätzt ihr haben wir noch bis zur gastfreundlichen Villa?

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    "Genieße die Veränderung, denn sie wird schöner als du es dir vorstellen kannst." (unbekannte TSA-Geweihte)

  • Terang zieht etwas den Kopf ein, während sein Zwilling flucht, schließlich gilt ein Teil des Ärgers auch ihm. Außerdem erinnert es ihn an ihre Mutter, die ähnlich aufbrausend werden konnte, wenn sie was aufgefressen hatten. "Hat ja keiner gesagt, dass es einfach wird!", verteidigt er sich, "Hier, gib dein Kettenhemd her. Wozu haben wir uns denn, hm?" Sie hatten sich schon so oft gegenseitig aus der Scheiße gezogen, keiner von ihnen zählte da noch mit. War bisher auch immer noch gut gegangen, warum sollte sich das ändern?

    Das Leben ist ein Spiel!

  • "Zu Fuß wird das leider nichts. Wir müssen noch etwas mit dem Boot weiterfahren. Auch wenn es euch nicht so gefällt."

    Antwortet Leryscha auf Omar. Da alle gerade noch auf der Sandbank stehen, schaut sie sich neugierig um und beobachtet den Sumpf. Besonders die Tiere interessieren sie.

  • Omar bemerkt das Interesse der Magistrat an der Natur. Ja etwas Neues entdecken ist wunderbar. Obwohl ihm die Tiere und der Sumpf nicht so recht geheuer sind, gefällt ihm die Reise.

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    "Genieße die Veränderung, denn sie wird schöner als du es dir vorstellen kannst." (unbekannte TSA-Geweihte)

  • Beruhigend legt er seinem Bruder die Hand auf die Schulter

    Das Leben ist ein Spiel!

  • brummt Burim. So schnell die Wut über seine Situation gekommen war, so schnell ist sie auch wieder verflogen. Und wo sich ein Zwerg in einem Kanu wohl unwohl fühlt ist auch eine Sandbank inmitten eines Sumpfes keine wirkliche Verbesserung. So steigt er, sobald er und alle anderen wieder abreisebereit sind mit Todesverachtung zurück in das Kanu, wobei er sich wohl etwas mehr am Rand festhält als zuvor, und das Paddel, sollte man ihn um Hilfe bitten, bestimmt und wenig freundlich von sich weist.

    Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.

    - George Orwell

  • Jachman ist sichtlich erleichtert das niemand wirklich was Passiert ist während die Anderen sich auf der Sandbank berate sieht er sich vom Kanu aus um und behält das Wasser im Auge.

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • "Ok, kann weitergehen.", ruft Terang dem Rest zu nachdem sein Bruder wieder halbwegs trocken ist, "Kann weitergehen." Er steigt zurück ins Boot, reibt sich einmal die Hände und greift wieder zum Paddel. Zeit wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen.

    Er legt sich für seinen Bruder mit ins Zeug, bis ihm der Schweiß das Hemd durchnässt.

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Leryscha steigt auch wieder ins Kanu. Sie scheint sich kurz an die Karte zu erinnern und zeigt dann in eine Richtung.


    "Dort geht es weiter"

  • Omar macht sich mit den anderen fertig und steigt ebenfalls wieder ins Kanu.

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    "Genieße die Veränderung, denn sie wird schöner als du es dir vorstellen kannst." (unbekannte TSA-Geweihte)

  • So rudert man weiter. Es ist auch wirklich nicht gefährlich und der Tocamuyac hält sich auch immer brav so nah am Ufer wie möglich. So ist den Zwergen weit weniger Angst und Bange, als wenn er die offeneren Gewässer im Sumpf ansteuert.

    Vor euch ist eine grüne Wand. Eine riesige Insel im Sumpf möchte man meinen, die von dichtem Busch und Baumwerk zugewuchert ist. Bei näherem Hinsehen erkennt man, dass dies der Ort sein müsste, der gesucht ist. Aber wo soll man nur anlanden, in diesem dichten, unwirtlichen Gestrüpp aus Farn, Lianen, Bäumen und Dornen? Kein Platz eignet sich auf den ersten Blick.

    Eine Umrundung der Insel könnte doch glatt einige Stunden dauern, so groß scheint sie.


    There are some battles that you can never win. Trying to explain jokes is one of them.

  • "Wahnsinn. Hier muss es sein. Das muss es sein. Diese grüne Wand im Sumpf ist beeindruckend."


    Leryscha ist sichtlich aufgeregt und kann nicht total still sitzen.


    "Wie kommen wir denn da rein? Ich kann nichts erkennen wo man das Boot anlegen kann, geschweige denn über die Wand zu kommen. Außer fliegen vielleicht."

  • Omar schaut skeptisch auf die Bäume und das Unterholz, die eine grüne Wand bilden. War es wirklich hier? Er war sich nicht sicher. Verdammter Sumpf. Warum konnte er nicht in einer schönen Stadt sein? Eine Villa an einer Straße - von ihm aus auch mit Wachen - da würde er schnell einen Weg hinein finden. Dort gab es Personal, mit dem man sich anfreunden konnte. Dächer von Nebenhäusern, die als Treppe dienen konnten. Aber hier wie sollte er diese Wand überwinden. Seine Augen suchten im schwächer werdenden Licht des zu Ende gehenden Tages die grüne Wand nach "Rissen" ab, wie er auch eine Hauswand mustern würde. "Schaut!" ruft er den anderen zu "Dort unter den Coniferen. Ein dunkler Fleck. Das könnte ein Tunnel sein. Ein wenig links, dort wo die zwei hohen Bäume sich wie aneinander lehnen. Seht ihr es?" Omar deutet seinem Begleiter im Kanu dorthin zu paddeln und paddelt selbst los.

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    "Genieße die Veränderung, denn sie wird schöner als du es dir vorstellen kannst." (unbekannte TSA-Geweihte)

  • "Unter was?", brummt Teramg überrascht. Er war von diesem Massiv aus Pflanzen völlig überrascht gewesen. Eine Steilwand aus Grün. Völlig unglaublich. "Ja, da könnte was sein. Ob das nen Tunnel wird weiß ich nicht...", er hat schon Mühe den Fleck überhaupt auszumachen.

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Jachman sieht nur eine grüne Wand als es heißt sie sind da Selbst als die Richtung zu einer Öffnung gewiesen wird kann er nicht Wirklich etwas erkennen. Zweifeld hilft er dabei das Kanu in die angegebene Richtung zu Fahren.

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • Burim blickt halbwegs erfreut über die Bordwand des Kanus auf die grüne Wand. "Na endlich! Das muss es sein." In jedem Fall bedeutet so eine Menge an grün hoffentlich Land. Seine Augen gleiten endlos über die Masse aus grün, doch trotz der an das Dämmerlicht von Zwergenstollen gewöhnten Augen erkennt er den Fleck erst als einen Tunnel, als Omar die Gruppe darauf hinweist: "Ja, das sieht aus, als käme man da durch. Lasst uns keine Zeit verlieren!"

    Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.

    - George Orwell

  • Omar merkt, dass die anderem ihm folgen. Dann blickt er wieder auf den Tunnel im grünen Dickicht, der sich vor ihm auftut und blickt sich nach einer Anlegestelle um. Wo sollten sie hier landen? War es wirklich alles Wildnis, oder würde dahinter ein Park, wie aus den alten Büchern auf sie warten, mit Dschinnen und magischen Wesen und Schätzen? Omar lächelt.

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    "Genieße die Veränderung, denn sie wird schöner als du es dir vorstellen kannst." (unbekannte TSA-Geweihte)

    Edited once, last by Jugadorez ().

  • So steuert man auf den Tunnel aus Grün und Braun zu. Bald darauf ist man in unheimlichem Zwielicht gefangen, die Äste scheinen nach den Abenteurern zu greifen und überall hört man den Wind säuseln. Langsam, nicht ohne Furcht, steuert der Tocamuyac, der euch begleitet, das Kanu durch die schmale Gasse, die erstaunlich gut befahrbar ist. Als wenn die Natur einem den Eingang hier präsentiert.

    Schwül und schwer hängt die Luft des sumpfes in diesem Tunnel aus Holz und Blattwerk, schwarz blubbert das Wasser neben dem hölzernen Boot. Irgendwo kräht ein Vogel.

    Nach einigen Dutzend Schritt erkennt man am anderen ende einen Lichtschein und es gibt ja nur einen Weg dahin, sodass man eben diesen Wasserweg fährt.

    Blendend Hell ist es, als das Kanu den Tunnel verlässt und direkt im anschluss aufläuft. Das halbe Boot setzt auf einem Strand auf und es eröffnet sich eine riesige Insel im Sumpf, eingezäunt von mächtigen Mangroven und Sträuchern, die den Zugang überall sonst versperren. Eine Wand aus Pflanzen vor euch wird nur von einem Durchlass unterbrochen samt Gittertor. Links und Rechts wachsen Dschungelpflanzen aus dem Boden.

    In weiterer Ferne, über die Wand aus Pflanzen hinaus ragend, erkennt man im Dunst des Sumpf-Dschungels kleine Turmspitzen...

    There are some battles that you can never win. Trying to explain jokes is one of them.