Nights under a Celtic Moon (VtM)

  • Das Clannish liegt mitten im Herzen von Dublin in einer verkehrsberuhigten Zone, nicht weit vom Ufer des Liffey. Von der Lage her ideal, allerdings ist nachts an einem ganz normalen Dienstag trotzdem nicht unbedingt viel los. Ein paar Gäste stehen in der kühlen Abendluft vor dem altmodischen, zweistöckigen Backsteingebäude in der Nähe der doppelflügeligen Eingangstür und frönen im Licht der Straßenlaternen der Nikotinsucht; die bläulichen Rauchschlieren ihrer brennenden Zigaretten kräuseln sich gemütlich in Richtung Nachthimmel. Von drinnen erklingt Rockmusik vermischt mit dem Stimmengewirr der Kneipenbesucher und durch den Spalt zwischen den grünlackierten Türflügeln kann man einen Blick auf das Innere der Bar erhaschen, gemütliche Sitzgruppen, schummeriges Licht, viel dunkles Holz. Das Clannish ist nicht unbedingt die angesagteste Adresse des Dubliner Nachtlebens, allerdings hat es üblicherweise dennoch recht guten Zulauf. Das liegt nicht nur an der guten Lage, sondern nicht zuletzt auch daran, dass innerhalb dieser roten Ziegelmauern nicht nur Sterbliche ein und aus gehen...

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

    [quote]
    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • Eine Nacht wie jede andere. Nur in einer neuen Stadt. Dublin war es dieses Mal und die Vorstellung beim Prinzen unerfreulich wie jedes mal. Sie war nur auf der Suche nach ein paar Informationen in diese Stadt gekommen und würde auch wieder gehen, keine Sorge. Aber die Nachteile hier unerkannt einzureisen und entdeckt zu werden waren es einfach nicht wert. Immerhin hatten ihre Kontakte ein gutes Wort für sie eingelegt und so hatte er ihr erlaubt zu bleiben, auch wenn sie nicht zur Camarilla gehörte.


    Auf der Straße sah sie sich um und ein feines Lächeln stiehlt sich auf ihre Lippen. Der Nosferatu folgte ihr schon eine ganze Weile, vermutlich vom Prinzen geschickt, noch dazu ein junger, ein Neonate. Dafür noch hässlicher als die meisten dieser armen Gestalten. Eigentlich hatte sie keine Lust sich von einem Aufpasser auf die Finger schauen zu lassen und so war die Entscheidung schnell gefallen. Ein paar schnelle Schritte um eine dunkle Ecke und der Verfolger blieb ahnungslos zurück. Manchmal tat es doch auch gut den Mächtigen zu zeigen, dass sie nicht alles kontrollieren konnten.


    Ein paar Ecken weiter vermischte sie sich wieder mit der Menge der abendlichen Partygänger und ließ sich in das Cannish spülen. Hier sollten einige der jüngeren Vampire verkehren, vielleicht sogar ein paar der heisigen Anarchen und das könnte nützlich sein. Oder zumindest unterhaltsam. Und im schlimmsten Fall könnte man etwas zu essen finden. So betrat die junge, kaum Zwanzigjährige die Bar. Ihre Größe von 1,60 m ist meist auch nicht gerade hilfreich sie in alle Clubs zu lassen, aber hier war es kein Problem und die bildschöne Frau mit braunen Haaren und giftgrünen Augen sucht sich einen Barstuhl. Ihre Kleidung ist recht schlicht: Dunkle Stoffhosen, flache Turnschuhe und ein Top. Die einzigen Schmuckstücke, die sie trägt sind ein hölzener Ring aus einen ungewöhnlich gemaserten Holz und ein silberner Skarabäus als Halskette.

    So blieb sie erst mal einen Moment sitzen und schaut sich etwas um.


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    Fear cuts deeper than swords.

  • Drinnen ist die Musik lauter, aber nicht laut genug, dass man keine Unterhaltung mehr führen könnte. Die etwas almodische Jukebox an der kurzen Raumseite rechts der Tür spielt AC/DCs "Hell's Bells" ab, soweit sie das sehen (und hören) kann von einer Vinylschallplatte. Der Schankraum erstreckt sich fast über die komplette Breite des Gebäudes. In der Nähe der Jukebox befindet sich noch ein Billardtisch, dahinter etwa in der Mitte der Wand eine weitere Tür mit der gut lesbaren Aufschrift PRIVAT auf rotem Hintergrund, da geht es wohl zum Treppenhaus. Gegenüber des Eingangs an der Längsseite befinden sich die Türen zu den Toiletten und links dann die Bar mit dem Durchgang zur dahinter befindlichen Küche. Zwischen Billardtisch und Bar sind Tische aufgestellt und um jeden Tisch vier gemütliche Polsterstühle. Auf der Fensterseite des Raumes, da wo auch die Eigangstür ist, sind mit Fachwerk auch Sitznischen abgeteilt. Die Bar selbst nimmt wiederum beinahe die gesamte kurze Wand links des Eingangs ein, gefertigt ebenfalls aus dunklem Holz und etwas besser beleuchtet als der restliche Raum.

    Wie bereits von draußen zu erahnen war, sind nicht (mehr) viele Gäste da; eine kleine Gruppe spielt Billard und ein paar weitere sitzen an den Tischen verteilt und unterhalten sich oder brüten über ihren Getränken.

    Hinter der Bar steht ein Mann Ende Zwanzig, gekleidet in ein weißes Hemd, dessen Ärmel hochgekrempelt sind, dazu schwarze Stoffhosen, ebenfalls schwarze Hosenträger und einen schwarzen Ledergürtel; aus seiner Hosentasche blitzt die silberne Kette einer Taschenuhr hervor. Der Mann ist ein Stück größer als die junge Frau, die eben hereingeschneit kommt, aber nicht viel, vielleicht knapp über 1,70m. Er ist blond, doch offensichtlich gefärbt, denn seine schulterlangen Haare sind an den Seiten bis auf wenige Millimeter abrasiert und zeigen dort einen deutlich dunkleren Farbton als das helle Blond der langen Partien. Er ist recht attraktiv, mit ebenmäßigen Gesichtszügen, Dreitagebart und stahlblauen Augen, die den Neuankömmling aufmerksam mustern, als sie sich auf einem Barhocker niederlässt. "'N Abend." begrüßt er sie. "Was darf's sein?"



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    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • Sie nickt dem Barkeeper freundlich zu. Sie isst ebenfalls sehr hübsch aber sie könnte ganz sicher mal etwas mehr an die Sonne kommen.

    "Einen bitte Rotwein bitte, trocken..." Ob sie alt genug dafür ist? Vermutlich schon, bei was härterem hätte man ganz sicher nachfragen müssen. Vielleicht ein Erstsemester an der Uni?

    Auf jeden Fall schaut sie sich interssiert im ganzen Raum um.

    Fear cuts deeper than swords.

  • "Hmmm..." macht der Barkeeper bei ihrer Bestellung und scheint zu überlegen, nickt dann aber und taucht kurz unter der Bar ab, um von dort eine Flasche hervorzuholen. Es ploppt leise, als er sie entkorkt und ihr anschließend einschenkt. "Bitte sehr." Er stellt das Glas vor ihr auf einem Untersetzer ab und sie bemerkt, dass das Barbrett darunter überraschenderweise absolut makellos sauber ist - wie auch alles andere hier tadellos sauber ist, wie ihr bei genauerem Hinsehen auffällt.

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • "Danke schön..." meint sie zum Barkeeper und lehnt sich gegen die Bar. "Nicht so viel los heute, oder?", meint sie mit einem Blick zu der rehct leeren Bar.

    Fear cuts deeper than swords.

  • "Es ist Dienstag, Anfang der Woche ist nie viel los. Da muss schon was besonderes anstehen, dass es mal voller wird." meint er lächelnd, betrachtet ebenfalls die Gäste, stutzt dann aber kurz, als sein Blick an dem Mann an der Bar hängen bleibt. Sieht sie ebenfalls hin, bemerkt sie, dass dieser sie aufmerksam mustert. Der Barkeeper schaut ihn einen Moment irritiert an, bevor der Mann eine kleine Geste macht und sich wieder seinem Whiskey widmet.

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • Sie folgt dem Blick des Barkeepers zu dem Mann während sie antwortet und dem anderen Mann ein Lächeln schenkt, das ein wneig übertrieben wirkt.

    "Schade. ich dachte man könnte hier besondere Leute treffen. War das gerade euer geheimes Zeichen für: Vorsicht die Braut ist gefährlich und bissig?" meint sie dann und schaut zum Barkeeper zurück.

    Fear cuts deeper than swords.

  • "Nee... irgendwas hat er wieder, aber ich würd ja wetten, wenn ich frage sagt er mir wieder nichts." erwidert der Barkeeper augenrollend und wendet sich von dem Mann ab und ihr wieder zu. "Bissig, hmmm? Was sollte mich denn auf den Gedanken bringen?"

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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • Sie zuckt mit den Schultern. "Irgendwie sah das so aus, als wollte er dir irgendwas mitteilen, nachdem er mich so angestarrt hat. Vielleicht war es auch: Schnapp sie dir, die ist jung?" Sie schaut nochmal kurz zu dem Mann hinüber, bevor sie zum Barkeeper schaut und ihm die Hand reicht. "Maria."

    Fear cuts deeper than swords.

  • "Kilyan." Er schüttelt die dargebotene Hand, sein Griff ist fest, die Handfläche weich. "Wer weiß, was dem Doktor schon wieder im Kopf rumspukt. Ist manchmal schwer nachzuvollziehen, was er sich so denkt."

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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • "Doktor? Medinziner oder hat er nur lange vor verstaubten Büchern gesessen?" fragt sie schmunzelnd. Ihr Händedruck ist ebenfalls ziemlich fest und im Gegensatz zu seiner Hand, meint er ein paar leichte Schwielen zu spüren.

    "Kennst du die ganzen Gäste die heut hier sind?"

    Fear cuts deeper than swords.

  • "Wahrscheinlich hat er beides schon gemacht, aber ja, Mediziner ist richtig." antwortet Kilyan amüsiert, lässt ihre Hand los und blickt nochmal auf seine Gäste. "Nicht alle mit Namen, aber hier waren die alle schonmal - nur du nicht. Du bist neu."

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • "Schuldig. Aber es wäre ja wahrscheinlich auch langweilig nie jemand neuen zu treffen. Ist das deine Bar?"

    Fear cuts deeper than swords.

  • "Ist es, das Clannish ist mein Baby." erwidert er nicht ohne Stolz in der Stimme. "Und was treibt dich heute her? Lust auf was Neues gehabt?"

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • "Auf was Neues und auf was Altes..." meint sie mit einem Schmunzeln. "Irgendwann die Tage will ich ins Trinity College und mir ein bisschen was Altes ansehen. Aber heute nacht wollte ich etwas Neues sehen. Ich war schon eine Weile nicht mehr in Irland." Sie schaut sich um und nickt dann. "Netter Laden. Im Familienbesitz?"

    Fear cuts deeper than swords.

  • "Nope, ganz meins. Naja, fast ganz. Das Gebäude gehört mir nicht, aber was ich daraus gemacht hab schon." Kilyan lächelt. "College, ja? Was schaust du dir da an?"

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • "Ein paar alte Schritstücke vermutlich... Du interessierst dich nicht zufällig für mittelalterliche Kirchengeschichte, oder?"

    Fear cuts deeper than swords.

  • "Pffff, nee. Dieser ganze Verein kann mir ruhig gestohlen bleiben." Schnaubend schüttelt Kilyan den Kopf und aus dem Augenwinkel bemerkt Maria, wie der Doktor dabei die Schultern hängen lässt und missmutig noch einen Schluck Whiskey trinkt.

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • "Wirklich? Und das von einem Iren. Ich dachte ihr seid alles Katholiken hier?" meint sie lachend. "Was hat er denn?" fragt sie dann den Barkeeper hinsichtlich des Docs.

    Belauscht der uns gerade. Bei Gott, das ist wirklich unhöflich.

    Fear cuts deeper than swords.