[DSA 5] Cthllanogog und "Verstümmelt"

  • Der Cthllanogog kann mir Organe oder Körperteile regenerieren. Mein aktueller Beschwörer hat tatsächlich den Nachteil "Verstümmelt" (ihm fehlt ein Bein). Dafür gab es bei der Charakterschaffung satte 30 AP.


    Kann ich allen ernstes mit dem Dämon einfach die 30 AP ohne weiteren Aufwand beseitigen? Oder sollte ich mit dem SL aushandeln dass das nur gegen Rückzahlung der 30 AP geht?


    Gut, das neue Körperteil hat "dämonische Nebeneffekte", diese sind aber eher harmloser Natur...

  • Nachteile müssen


    immer


    mit Abenteuerpunkten weggekauft werden. Der Dämon liefert nur eine Erklärung woher das neue Bein kommt. Sonst dürftest du den Nachteil gar nicht wegkaufen. ;)

  • Quote

    Ein Auge, das von einem Strauch des Cthllanogog gepflückt wurde, sieht stets das Schlechte und Hässliche, eine seiner Hände lässt sich leicht dazu verleiten, fester zuzupacken, als ihr Träger es wollte, und ein inneres Organ verdirbt den Träger gar langsam auf niederhöllische Weise.


    In der Regel kann man sie (die organe/Ersatzteile) nach einer längeren Ruhephase verwenden, hat jedoch mit schweren dämonischen Nebenwirkungen zu

    kämpfen. Ihr Träger ist von einer Aura umgeben, die bei Menschen, anderen Kulturschaffenden und sogar Tieren Unbehagen und Angst auslöst.


    Also für mich klingt das nicht nach harmlosen Nebenwirkungen?! mit so einem Körperteil ein Abenteurerleben zu führen dürfte relativ bald dazu führen das irgendwelche Geweihten auf dich Aufmerksam werden.


    Ansonsten ist so ein Bein oder Arm auf den man sich nicht verlassen kann bei jeder einzelnen Kletterpartie, jedem zu überwindenden Abgrund, jeder Flucht, jeder Situation in der man unauffällig sein will, jeder Handwerksprobe .......... ein potentielles Problem das ich jetzt mit meinem Charakter nicht haben wollen würde. Also mit sowas lebt der Charakter dann noch genau so lange wie der Meister bock drauf hat.

  • Also mit sowas lebt der Charakter dann noch genau so lange wie der Meister bock drauf hat.

    Ist das nicht immer so...;)


    Ich würde das AP-mäßig 0 auf 0 abwinken, mit so einem Beinchen hat man keinen Spaß. Also Nachteil Dämonenbein -30AP.

  • Ich schlage eine Hausregel vor: Das neue Bein erzeugt quasi eine schlechte Eigenschaft. Wenn es spuren soll, muss eine Probe auf Selbstbeherrschung gelingen.

  • Hab das Pandämonium bisher leider noch nicht, bitte korrigiert mich wenn ich etwas schreibe das mit Regeln in dem Buch bricht.

    Ansonsten ist so ein Bein oder Arm auf den man sich nicht verlassen kann bei jeder einzelnen Kletterpartie, jedem zu überwindenden Abgrund, jeder Flucht, jeder Situation in der man unauffällig sein will, jeder Handwerksprobe .......... ein potentielles Problem das ich jetzt mit meinem Charakter nicht haben wollen würde. Also mit sowas lebt der Charakter dann noch genau so lange wie der Meister bock drauf hat.

    Hmm das klingt aber deutlich härter als das was die Regelstelle besagt die du vorher selber zitierst.

    Glaub ich würde dem Helden definitiv den Nachteil unheimlich geben, das passt zur Beschreibung der negativen Aura.

    Dazu könnte man noch einen zweiten Nachteil vergeben der zusammen mit unheimliche Aura den Kosten der Verstümmelung entspricht und dafür sorgt das Proben bei denen das entsprechende Körperteil benutzt wird schon ab einer 19 (18?) als Patzer gezählt wird statt ab einer 20.

    Bei einbeinig (30AP) und Unheimlich (8AP) würde der Nachteil Dämonenbein also noch 22AP geben. Somit wäre man bei den Nachteilen wieder auf +-0 und die deutlich erhöhte Patzerchance würde das Eigenleben des Körperteils darstellen.


    Statt der erhöhten Patzerchance könnte ich mir auch so eine Art Antibegabung vorstellen. Bei einer 3W20 Probe werden 4W20 geworfen und der beste Würfel ignoriert, bzw bei 1W20 Proben wird der Bestätigungswurf bei Krit/Patzern doppelt geworfen und der schlechtere Würfel gezählt.

  • Unsere Lösung (nach Gespräch mit dem SL) sieht übrigens so aus:


    Der Nachteil wird ab bezahlt.


    Wenn man den Nachteil nicht ab bezahlen kann, weil man keine AP zur Verfügung hat, dann verträgt sich das neue Organ nicht mit dem Rest des Körpers man nimmt die 30 AP (bis sie bezahlt wurden) aus der KO des Charakters, weil das neue Organ den Körper schwächt.


    Die unheimlichen Effekte sind mehr oder minder Fluff ohne regeltechnische Auswirkungen. Mir gefällt allerdings die Idee mit "Unheimlich".

  • Okay jetzt verstehe ich dich Psiren. Ich denke wir lesen den zweiten Absatz des Zitats sehr unterschiedlich. Für mich ist der Punkt zwischen den Sätzen entscheidend bzw. habe ich den als klare Trennung gelesen.


    "...hat jedoch mit schweren dämonischen Nebenwirkungen zu

    kämpfen. Ihr Träger ist von einer Aura umgeben,... "


    Ich lese das so das derjenige die Aura hat UND mit schweren dämonischen Nebenwirkungen zu kämpfen hat. Sonst macht das für mich wenig sinn... die Aura alleine fände ich jetzt auch nicht so schlimm.


    Ich glaube da kommts tatsächlich auf die Interpretation an. Wenn euer Meister sagt die schwere Nebenwirkung ist die Aura, dann is das ja i.O. und wenn man den Nachteil für AP wegkauft dann finde ich das sogar i.O. wenn es zum Charakter passt.