Sammelthread rund um die Theaterritter-Kampagne

  • Warum sind Wlaselgo von Ouvenstam und Ljasew von Utzbinnen-Ouvenmas beide abwesend? Auf dem Feldzug gegen Haffax? Wenn man sich um eine Herrschaft streitet, würde man der Stadt doch kaum freiwillig den Rücken zukehren, weil man ein Agieren des Gegners befürchtet. Und wer hat in diesem Fall die Vollmacht und aus welchen Motiven verweigern sie dem Grünen Zug nicht nur Einlass, sondern offenbar auch jegliche Unterstützung? Meine Spieler werden wahrscheinlich mit gewissen Erwartungen nach Ouvenmas kommen, wegen der Grösse der Stadt.

    Ich glaube die Autoren wollten einfach nicht in so einem kleinen Rahmen diesen Plot wieder ausgraben.


    Würde mich auch interessieren, ob jemand von euch etwas mehr aus dem Ouvenmas-Szenario gemacht hat, als im Abenteuer steht. So als Inspiration..

    Ich hab mit meinen Spielern vor der TR Kampagne das Abenteuer Schleier der Unwissenheit gespielt, daher kannten sie sowohl Wlaselgo von Ouvenstam als auch Ljasew von Utzbinnen-Ouventsam. Ich habe daraus ein kurzes Szenario gebastelt bei dem die Helden quasi beeinflussen konnten ob und wer den Zug unterstützt. Zu Beginn wollten beide lieber zuhause bleiben, aber sie haben Wlaselgo überzeugt, was dazu geführt hat das Ljasew von selbst mit wollte. Damit haben sie zwar die größte Anzahl zusätzlicher Truppen, aber die Moral wurde auch sehr stark reduziert weil die beiden ihren Konflikt mitgebracht haben. Sinnvoller wäre es wohl eine Seite zum Mitkommen zu überzeugen und eine zum bleiben zu überzeugen.

  • So ähnlich habe ich das auch gemacht. Eine Spielerheldin hatte mit einem der beiden schon länger angebändelt und konnte diesen dann auch überzeugen mit seinen Leuten mitzukommen.

    "Schick doch die Maraskaner, die werden wiedergeboren"

    Ausspruch Helme Haffax bei der Eroberung Medenas im Efferd 1029 BF

  • Danke, kannte das Abenteuer noch nicht und hab gleich das PDF gekauft, um mich etwas einzulesen. Da ist schon etwas mehr Fleisch am Knochen, um die Stadt etwas auszugestalten.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass Wlaselgo von Ouvenstam mitzunehmen (oder ein Teil seiner zusammengewürfelten Schar) bei den anderen Bronnjaren nicht besonders gut ankommen wird. Ich denke, dass da nicht viel Sympatie für seine gesellschaftlichen Experimente vorhanden ist - Mit Ausnahme natürlich von Tsadan von Norburg. Umgekehrt wird Ljasew von Utzbinnen-Ouvenmas meinen Helden wohl eher unsympathisch sein und vielleicht auch als arroganter Despot bei den Bürgern, Söldern etc. für Missstimmung sorgen. Kann mir da kaum eine Konstellation vorstellen, welche die Moral nicht senkt aber das ist dann halt der Preis..

  • Danke, kannte das Abenteuer noch nicht und hab gleich das PDF gekauft, um mich etwas einzulesen. Da ist schon etwas mehr Fleisch am Knochen, um die Stadt etwas auszugestalten.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass Wlaselgo von Ouvenstam mitzunehmen (oder ein Teil seiner zusammengewürfelten Schar) bei den anderen Bronnjaren nicht besonders gut ankommen wird. Ich denke, dass da nicht viel Sympatie für seine gesellschaftlichen Experimente vorhanden ist - Mit Ausnahme natürlich von Tsadan von Norburg. Umgekehrt wird Ljasew von Utzbinnen-Ouvenmas meinen Helden wohl eher unsympathisch sein und vielleicht auch als arroganter Despot bei den Bürgern, Söldern etc. für Missstimmung sorgen. Kann mir da kaum eine Konstellation vorstellen, welche die Moral nicht senkt aber das ist dann halt der Preis..

    Jap wobei bei mir die Adeligen sowieso schon alle genervt waren darüber dass meine Helden einige Wegelagerer rekrutiert und Nadjescha zu einer Begnadigung überzeugt haben. Daher hätte Ljasew sogar positiv auf die Moral gewirkt.

  • Meine Gruppe hat inzwischen "Die Quelle des Nagrach" als Teil der Theaterritter-Kampagne abgeschlossen und es - in dieser veränderten Form - als sehr spaßig und gewinnbringend erlebt. Gerade in einer Anpassung an die Kampagne entfaltet es viele tolle Möglichkeiten. Ich wollte mich einmal bei Quandt für die Empfehlung vor vielen Threadseiten und vermutlich schon Jahren bedanken - was lange währt, wird endlich gut. Ich kann es rundheraus weiter empfehlen.


    Wen es interessiert: Ich habe zu DQDN in Orki und Wiki eine Rezension mit einigen Meisterhinweisen verfasst: LINK

  • Wir haben gestern der weiße See abgeschlossen. Hat richtig Spaß gemacht, auch wenn mal wieder nichts nach Plan für mich als SL lief.
    Im Auftakt zum Finale in der roten Sichel hat die Gruppe (Ronnie + Novize, Jäger Magiedilletant & Krötenhexer) die Fährte der Goblins aufgenommen. Nach dem Trommel-Attentat am See war die Gruppe zwigespalten, da der Jäger & Hexer Olko geholfen haben die beiden Goblins zu befreien. Entsprechend saß der Stachel tief, als die beiden Goblins auch in Kauf genommen haben, dass zwei ihrer Befreier Gefahr laufen ums Leben zu kommen. Nach dem ersten Guerilla Angriff in der Sichel auf die Gruppe machte sich entsprechend auch Zorn breit. Geschwächt entschieden sich sich dennoch nach einer Nacht der Rast die Fähte weiter aufzunehmen, ehe sie den Goblintrupp um Bruutsch dann schließlich auflauern konnten. Unser RG & Leudara waren entschieden gegen einen Hinterhalt und wollten sich offen den Goblins stellen. Es kam zum Kampf und natürlich würfel ich für die Goblins eine bestätigte 1 nach der nächsten. Wir haben danach nochmal in Roll20 geguckt: Es waren sage und schreibe SECHS bestätigte 1 und zwei unbestätigte. Auf Seiten der Helden waren selbstredend zwei bestätigte Patzer und sogar Leudara hatte einen. Es hat einfach nicht sein sollen. Haben uns natürlich trotzdem riesig amüsiert.

    Unser RG fiel schnell auf < 5LeP. Die Gruppe wurde umstellt und angesichts des drohenden Todes eines ihrer Kameraden haben sie sich ergeben. In einem langen Dialog zwischen Bruutsch und der Gruppe, in der insbesondere auf Bruutsch Seite viel Reue gegenüber seinen beiden Befreiern gezeigt wurde, schlug der Novize letzendlich vor, einen Zweikampf bis aufs zweite Blut auszufechten. Bruutsch willigte ein.
    Sollte Bruutsch unterlegen wird er freiwillig mit nach Festum kommen, sollte der Novize unterlegen wird die Gruppe sich zurückziehen.

    In einem spannenden Kampf unterlag schließlich knapp der Novize und der Trupp um Bruutsch zog ab. So weit so gut. Die Helden stehen natürlich zu ihrem Wort und ziehen entsprechend auch ab und lassen sich nicht mehr in der roten Sichel Blicken. Der weiße See: Ende.

    Wie erwähnt sind wir zufrieden mit dem Ausgang und hatten unseren Spaß. Die Frage, die sich mir stellt: Was ist den Helden entgangen, was für sie langfristig ein Problem darstellen kann? Schließlich sind sie nicht bis in die Goblinhöhlen vorgedrungen.

    Als erstes fällt mir der rote Schleifstein ein, bei dem die Helden soweit ich das richtig im Kopf habe die Möglichkeit in der schwarze Forst ein weiteres Exemplar zu finden. In der grüne Zug wird immerhin einer benötigt.

    Zweitens ist ihnen ein tiefer Einblick in die Kultur & Glaubenswelt der Goblins entgangen.

    Drittens der zweite Trommelangriff mit den Ziegen. Somit lernen sie nicht, dass das Ritual auf verschiedene Wesen gewirkt werden kann.


    Außerdem ist weder Jääni noch Brutsch in Festum und entsprechend kann Leudara diese auch nicht dem Korsmalbund ohne Umwege Ausliefern. Ich habe zumindest dafür gesorgt, dass Leudara die Abschriften über das Ritual von Olko in die Hände bekommt. Ich kann mir vorstellen, dass der Korsmalbund mit Leudara gemeinsam nochmal in die rote Sichel ziehen und die Höhle in einer verlustreichen Expedition finden wird, um dort ein Blutbad anzurichten und Jääni zu entführen. Später könnte Bruutsch noch einmal auftauchen und den Helden vorwerfen ihr Wort nicht gehalten zu haben. Könnte irgendwo zwischen Band 2 und 3 passieren, da Leudara dort dann wieder längerfristig auftaucht und der Verrat am Ende von Band 3 sie dann als Antagonistin darstellt.


    Irgedetwas anderes, das ich übersehe?

  • Erstmal: Spannende Art, den Weißen See zu Ende zu führen. Und wenn alle Spaß hatten, ist schonmal viel gewonnen.


    Du nennst bereits die wesentlichen Punkte, die mir auch eingefallen wären, die du jetzt adaptieren musst. Wobei der wichtigste Punkt ist, dass Jääni dem Korsmalsbund nicht zur Verfügung steht, was das Attentat in TR4 schwer glaubhaft macht. Deine Lösung einer Strafexpedition klingt ganz gut, hat aber auch ein, zwei Stolpersteine, auf die du achten solltest. Zum einen passt ein derartiger Wortbruch nicht zu Leudara, die ich mal mit "hart aber fair" zusammenfassen würde und zweitens könnten die Helden in TR3 das Leudara sehr übel nehmen, so dass sie dem Korsmalsbund loyal bleibt, was in TR3-5 für kleinere Verwerfungen und in TR6 für große Verwerfungen bzw. eine langfristige Abweichung vom Metaplot sorgen wird. Da muss man vielleicht nochmal brainstormen. Möglicherweise ist die Lösung eine Strafexpedition ohne Leudara, dann hätte man ein zweites Entfremdungsmoment neben der Blutat von Hinterbruch in TR2, das Leudara zweifeln lässt.

    Es sei denn, du willst Leudara wirklich als Antagonistin haben. Dann kannst du sie natürlich so blutrünstig zeichnen. Dann wird aber TR3 evtl. schwer (warum nehmen die Helden ein sicheres Mitglied des Bundes nicht einfach fest) und TR6 und der zukünftige Metaplot werden kaum funktionieren. Musst du für deine Gruppe entscheiden, ich z.B. werde die Figur nutzen, um die positiven Seiten des Korglaubens rauszuarbeiten und den Helden in TR3 viele philosophische Gespräche zu ermöglichen.


    Mir fällt gerade noch was ein: Die Mystik und Glaubenswelt der Goblins ist cool und nice to have. Viel wichtiger ist aber der Status Quo der Kultur. Haben die Helden bereits verinnerlicht, dass Goblins kein Konzept von Vaterschaft haben, von Natur matriarchalisch sind und Vorstellungen von Heldentum o.ä. höchstens in Ausnahmefällen wie Bruutsch auftauchen, die in Festum sozialisiert wurden? Dieses Wissen ist essenziell, damit in TR2 die Helden ausreichend Irritation durch die Goblingeister und das Norbardengedicht erhalten. Der Eingriff in die Kultur, bzw. das Opfer der letzten Helden der Suulak ist aus meiner Sicht einer der epischsten Moment der Kampagne, der in TR2 noch nicht vollständig aufgedeckt werden muss, aber den Helden sollte doch klar werden, dass die Goblins so wie sie sie kennen, nicht immer so waren. Wenn da was fehlt, lassen sich evtl. Szenen in Festum (oder gar das HW "Ein Goblin mehr oder weniger) einbauen.


    Ansonsten stände noch die Frage im Raum, ob deine Helden die Trolle getroffen haben oder ob sie vorher die Rote Sichel verlassen haben. Tarkampf gibt ja durchaus leichte Hinweise auf die Zukunft, die kein Must-Have sind, aber zu Epik, Mystik und auch zum Verständnis der Kampagne beitragen. Ähnliches gilt für die Sternenfall-Szene.

  • Deine Lösung einer Strafexpedition klingt ganz gut, hat aber auch ein, zwei Stolpersteine, auf die du achten solltest. Zum einen passt ein derartiger Wortbruch nicht zu Leudara, die ich mal mit "hart aber fair" zusammenfassen würde und zweitens könnten die Helden in TR3 das Leudara sehr übel nehmen, so dass sie dem Korsmalsbund loyal bleibt, was in TR3-5 für kleinere Verwerfungen und in TR6 für große Verwerfungen bzw. eine langfristige Abweichung vom Metaplot sorgen wird. Da muss man vielleicht nochmal brainstormen. Möglicherweise ist die Lösung eine Strafexpedition ohne Leudara, dann hätte man ein zweites Entfremdungsmoment neben der Blutat von Hinterbruch in TR2, das Leudara zweifeln lässt.

    Ja, wahrscheinlich ist es besser, sie rein als Informantin zu behandeln, sodass die Fronten zwischen ihr und den Helden nicht nachhaltig geschädigt werden. Hatte vergessen, dass sie das Attentat in TR2 ja ablehnt. Dein Vorschlag gefällt mir es so zu drehen, dass man es als Auslöser für weitere Zweifel an der Agenda des Korsmalbundes nimmt. So lässt man sich eher die Option offen in TR3, dass die Helden sie auf "den rechten Pfad" führen. Andersherum könnten die Fronten bereits zu verhärtet sein.

    Es sei denn, du willst Leudara wirklich als Antagonistin haben. Dann kannst du sie natürlich so blutrünstig zeichnen. Dann wird aber TR3 evtl. schwer (warum nehmen die Helden ein sicheres Mitglied des Bundes nicht einfach fest) und TR6 und der zukünftige Metaplot werden kaum funktionieren. Musst du für deine Gruppe entscheiden, ich z.B. werde die Figur nutzen, um die positiven Seiten des Korglaubens rauszuarbeiten und den Helden in TR3 viele philosophische Gespräche zu ermöglichen.

    Als Antagonist möchte ich eigentlich weder Olko noch Leudara, da ich sie beide beim Durchlesen der Kampagne eigentlich schon echt ins Herz geschlossen habe. Sowohl unser Hexer als auch der Jäger sind bereits seit der Thorwaltertrommel mit Olko befreundet. Letzterer hat sogar Olko bei den Atmaskottjenumzügen geholfen und die Trommel erfoglreich gestohlen. Durch deinen Vorschlag kann ich das aber ja noch länger offen halten, wer dann in TR4 den Helden begegnen wird.

    Mir fällt gerade noch was ein: Die Mystik und Glaubenswelt der Goblins ist cool und nice to have. Viel wichtiger ist aber der Status Quo der Kultur. Haben die Helden bereits verinnerlicht, dass Goblins kein Konzept von Vaterschaft haben, von Natur matriarchalisch sind und Vorstellungen von Heldentum o.ä. höchstens in Ausnahmefällen wie Bruutsch auftauchen, die in Festum sozialisiert wurden? Dieses Wissen ist essenziell, damit in TR2 die Helden ausreichend Irritation durch die Goblingeister und das Norbardengedicht erhalten. Der Eingriff in die Kultur, bzw. das Opfer der letzten Helden der Suulak ist aus meiner Sicht einer der epischsten Moment der Kampagne, der in TR2 noch nicht vollständig aufgedeckt werden muss, aber den Helden sollte doch klar werden, dass die Goblins so wie sie sie kennen, nicht immer so waren. Wenn da was fehlt, lassen sich evtl. Szenen in Festum (oder gar das HW "Ein Goblin mehr oder weniger) einbauen.

    Durch die HW Ein Goblin mehr oder weniger bzw. die Thorwaltertrommel habe ich immer mal wieder Goblins auftauchen lassen und so die Grundzüge schon mal durchscheinen lassen. Denke aber nicht, dass die Spieler da schon irgendetwas von verinnerlicht haben. Dass Bruutsch und Jääni Sonderlinge unter den Goblins sind habe ich auf jeden Fall deutlich hervorgehoben.

    Ansonsten stände noch die Frage im Raum, ob deine Helden die Trolle getroffen haben oder ob sie vorher die Rote Sichel verlassen haben. Tarkampf gibt ja durchaus leichte Hinweise auf die Zukunft, die kein Must-Have sind, aber zu Epik, Mystik und auch zum Verständnis der Kampagne beitragen. Ähnliches gilt für die Sternenfall-Szene.

    Den Trollen sind sie aus Angst vor einem Kampf aktiv aus dem Weg gegangen. Sie haben zwar später noch den toten Troll, der von Bruutsch und seinen Krieger erlegt worden ist gefunden, aber darüberhinaus gab es keinen Kontakt.

    Die Sternenfall-Szene habe ich wie im AB beschrieben abgehandelt, stieß aber nicht auf besondere Euphorie bei den SCs.

  • Die Sternenfall-Szene habe ich wie im AB beschrieben abgehandelt, stieß aber nicht auf besondere Euphorie bei den SCs.

    Spannend, wie sich sowas von Gruppe zu Gruppe unterscheidet. Wir bespielen jetzt seit Juli 2020 die TR (in meiner ausführlichen Version) und haben gestern mit TR3 angefangen. Wenn ich ab und zu nach Lieblingsszenen/-momenten frage, kommt immer auch die Sternenfallszene.



    Durch die HW Ein Goblin mehr oder weniger bzw. die Thorwaltertrommel habe ich immer mal wieder Goblins auftauchen lassen und so die Grundzüge schon mal durchscheinen lassen. Denke aber nicht, dass die Spieler da schon irgendetwas von verinnerlicht haben. Dass Bruutsch und Jääni Sonderlinge unter den Goblins sind habe ich auf jeden Fall deutlich hervorgehoben.

    Da wird dann aber schon einiges da sein. Manches lässt sich auch durch Aufenthalte in Festum zwischen den ABs nachreichen. Durch "Ein Goblin mehr oder weniger" besuchen manche meiner Helden auch immer mal wieder Mantka Riiba oder treffen hier und da auf Groink. Dabei lassen sich vignettenartig immer wieder solche Momente einstreuen.



    Als Antagonist möchte ich eigentlich weder Olko noch Leudara, da ich sie beide beim Durchlesen der Kampagne eigentlich schon echt ins Herz geschlossen habe. Sowohl unser Hexer als auch der Jäger sind bereits seit der Thorwaltertrommel mit Olko befreundet. Letzterer hat sogar Olko bei den Atmaskottjenumzügen geholfen und die Trommel erfoglreich gestohlen. Durch deinen Vorschlag kann ich das aber ja noch länger offen halten, wer dann in TR4 den Helden begegnen wird.

    Das ist die Krux, wenn man Figuren mag. Fand ich auch nicht einfach. Hab mich für Olko entschieden (es sei denn, meine Helden machen jetzt noch Blödsinn in TR3 und bringen Leudara gegen sich auf/helfen ihr nicht auf den richtigen Weg), weil ich seinen Wandel so spannend und tragisch, aber psychologisch auch nachvollziehbar fand. V.a. in TR6 zu sehen, wie sein Idealismus sich in Fanatismus verwandelt hat, wird spannend. Auch sieht das AB immerhin einen kleinen Redemption-Arc vor, wenn er stirbt.

  • Ausgestaltung eines Kundschafter-Trupps


    Hallo Zusammen

    Ich könnte etwas Inspiration gebrauchen:


    Wir spielen immer noch den Grünen Zug. Unser Nivesen-Jäger sieht seine Funktion während des Marsches natürlich als Kundschafter. Dazu hat er mit zwei weiteren halbwüchsigen Nivesen, welche unterwegs aufgegabelt wurden, noch Verstärkung.


    Ich habe den Marsch so aufgebaut, dass ab Ouvenmas zumindest ein Bedrohungsszenario bestehen soll, bei dem man mit Angriffen des Feindes rechnet. Wie würdet ihr die Rolle eines solchen Kundschafter-Trupps ausgestalten? Im Abenteuer ist der Feind ja bis auf den Drachenangriff in Einweiler nicht aktiv. Ich möchte dem Trüppchen aber gerne ein bisschen was zu tun geben, weiss aber noch nicht wie ich das konkret umsetzen könnte.

  • Wir haben TRK 2 angefangen und eine Frage wird im Band irgendwie nicht so richtig beantwortet: warum wurde das blaue Buch vom Boden des Neers wieder da raus geholt? Entweder überlese ich was oder es steht keine Antwort im AB.


    Mjesko Einhand hat versucht es zu stehlen und ein paar Abenteurer konnten dies erfolgreich verhindern. Zu Ehren Efferds wurde es dann im Neer versenkt. Dann wurde es relativ kurz vor Beginn von TRK2 da wieder raus geholt. Aus Langeweile? Vision des Tempelvorstehers? Konnte meinen Spielern da keine Antwort geben.

  • Mjesko Einhand hat versucht es zu stehlen und ein paar Abenteurer konnten dies erfolgreich verhindern. Zu Ehren Efferds wurde es dann im Neer versenkt. Dann wurde es relativ kurz vor Beginn von TRK2 da wieder raus geholt. Aus Langeweile? Vision des Tempelvorstehers? Konnte meinen Spielern da keine Antwort geben.

    Ich GLAUBE, dass das darin begründet liegt, dass man nicht die vollständigen Rechte für das AB (o.ä.) hat, wo das Buch zurückgeholt wird und sich deshalb kurz hält. Alternativ wäre denkbar, dass ein Teil der Redaktion das vor Jahren einfach so gesetzt hat und kein Grund mehr auffindbar ist. Ich stimme dir zu, dass das etwas unbefriedigend ist, weshalb ich den Teil auch angepasst habe: Bei mir war es der Sternenfall bzw. das Erwachen, das den Neer über die Ufer treten und alte Opfergaben ausspucken ließ, inkl. dem Blauen Buch.