Nahema ai Tamerlein

  • Spricht man einen Analüs Arcanstruktur (vermutlich, denn der Zauber wurde in Das Zerbrochene Rad nicht direkt genannt) auf sie, wird ihre wahre Gestalt für die Dauer des Zaubers sichtbar, aber dies ist auch alles, was der zaubernde durch diesen Zauber erfahren kann.

  • Aber mal ehrlich, wieviele Aventurier kennen auch nur eine ihrer Tarnidentitäten mit Sicherheit? Wir Spieler sind in der Lage einige (durch Romanen, oder vorgefertigte Abenteuer) zu identifizieren. Sie ist was besonderes, solange wirklich zwischen Spielerwissen und Heldenwissen getrennt wird!

    Nahezu alle Aventurier, zumindest im Mittelreich, Horasreich und alle die schon mal von Havena gehört haben, haben auch von ihrer Turm gehört. Wenn sie ihr begenen sollten, würden sie wahrscheinlich von ihrer Ausstrahlung in den Bann gezogen. Aber wieviele könnten dann mit Sicherheit sagen, das war Nahema ai Tamerlein? Oder würden Nahema auf einer Zeichnung wiedererkennen, in die natürlich der Künstler auch ein wenig seiner Vorstellungen oder Kreativität einfließen ließ!

    "Wenn 2 Menschen ein Geheimnis teilen, ist es einer zuviel" (chinesisches Sprichwort, etwa 200 AD)


    "Jede Geschichte hat mindestens 3 Seiten, die der Beteiligten und die Wahrheit!" (chinesisches Sprichwort, etwa 200 AD)


    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die Dummheit der Menschheit! Allerdings bin ich mir beim Universum noch nicht absolut sicher." (Albert Einstein)

  • (Vorsicht: Nahema selbst kann eine Tarnidentität sein ... kennst sonst noch jemand die Kurzgeschichte "Die Namnesregel"? ;))

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterschieden.

  • (Vorsicht: Nahema selbst kann eine Tarnidentität sein ... kennst sonst noch jemand die Kurzgeschichte "Die Namnesregel"? ;) )

    Das bezweifle ich, da der schon erwähnte Analüs ihre wahre Gestalt sichtbar macht

  • (Ja, falls der Analüs nicht abgewehrt wird. Der Wahrname in "Die Namesregel" brachte dem Zauberer kein Gewinn ... :))


    Zurück nach Festum, wo die älteste Verköperung als Kaufmann (in einem älteren Boten) genannt wurde. Das "Zerbrochene Rad" leistet sich ncoh den Scherz, das Herr Lamertien Besuch einer Verwandten, eine Dame Tamerlein, gekommen habe. (S.88)


    Was nun den Zauber angbeht, den G. auf Herrn L. wift (S.813), es scheint nur kurzfrist hinter den leuchtenden Schleier - "ein betörend schönes Frauenantlitz" - zu blicken. Vorher war er sich noch nicht mal sicher, ob "Mann, nicht Frau, vielleicht nicht einmal Mensch".


    Nun zu Nahema, S.839ff: "Eine schwarzhaarige Frau ... ihre langen, unzählige dünnen Zöpfchen geflochtenen Haare ... die dem Heern L. recht ähnlich sah ... musterte er ihre schmale Nase, die nach Tulamidenart leicht gebogen war, die hohen Wangenknochen, den Schwung der elegant gebogenen, zu einer feinen Linie gezupften Brauen und die großen Augen, deren Iris ebenso schwarz wie die Pupillen und von einem beunruhigenden Schillern überhaucht waren."

    (S.878ff): "Schmale Gestalt ... trug ein enganliegendes graues Gewand von fremd anmutenden, altmodischen Schritt. Die schmale Taille war von einem breiten schw. Gürtel umschlungen. Die schw. Haare, zu unzähl. Zöpfen geflochten ... winzige, goldene Schleifen an den Enden der Zöpfe blitzten, Feuerfunken gleich, im Morgenlicht."

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterschieden.

  • Barbarossa Rotbart


    ich würde behaupten das sehr wohl der betreffende Zauber genannt wurde im " Zerbrochenem Rad" S.813. Er wurde eben nur in seiner beschreibender Form genannt. Doch es wird nicht die wahre Gestallt offenbart sondern , so stehend im Zerbrochenen Rad, Zitat : "erlaubt einen tieferen Blick und ließ den Kundigen ahnen, welche Art der Magie in Mensch, Tier oder Ding verborgen lag". wobei hier wie gesagt der Zauber benannt wird.

  • ich würde behaupten das sehr wohl der betreffende Zauber genannt wurde im " Zerbrochenem Rad" S.813. Er wurde eben nur in seiner beschreibender Form genannt. Doch es wird nicht die wahre Gestallt offenbart sondern , so stehend im Zerbrochenen Rad, Zitat : "erlaubt einen tieferen Blick und ließ den Kundigen ahnen, welche Art der Magie in Mensch, Tier oder Ding verborgen lag". wobei hier wie gesagt der Zauber benannt wird.

    Und er konnte dadurch durch die Illusion schauen, denn genau das passiert, wenn man einen Analüs auf eine Illusion anwendet. Normalerweise erfährt man noch wesentlich mehr, aber in diesem Fall hat der Magier keine weiteren Informationen erhalten.

  • Echt nicht ?

    "in diesem kurzen Moment nimmt Gerion ein leuchtendes, vielfach verschlungenes und verwobenes Muster war, das dem Mann wie ein Elmsfeuer umgab und das ihm auf dem Kopf tanzte, dem Kopf, von dem plötzlich wie dünne schwarze Vipern zahllose Zöpfchen herabringelten."


    Ich denke er sieht eine gewaltige magische Aura !

  • Aber das ist schon alles. Er erkennt weder den Typ noch den Ursprung des Zaubers. Er sieht nur die Struktur des Zaubers und was darunter liegt, kann aber damit nichts anfangen.

  • Die "Wirkung" des Zaubers, um den es vermutlich um den Anaüls geht - wird im Roman aber nur als zweiter Magieerkennungszauber benannt - bin ich kuz oben eingangen.

    Wichtiger finde ich, wenn sich Nahema (ab S.839) zu erkennen gibt. Und es geht ja um ihre Gestalten und nicht wie wirkungsvoll ihre Illusion ist. Denn dies ist die letzte Beschreibung Nahemas von ihrem geistigen Schöpfer.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterschieden.

  • Könnte man Grade bei Nahema nicht sogar 2 Illusionszauber erwarten?


    Der erste möglichst unauffällig aber mächtig um ihre eigentliche Gestalt zu der mit den geknoteten Haaren zu verdecken und der zweite Zauber um diese Erscheinung mit einer aktuell passenderen Erscheinung (zb Herrn Lamertien) zu decken.


    Die Kleine Lüge deckt die große, wer die erste Illusion durchschaut hat wird wohl kaum eine zweite erwarten.

    Wobei die erste auch durch ein permanentes Artefakt gewirkt werden könnte.


    Wir sprechen hier immerhin von Nahema, diese Person spielt definitiv in einer Liga in der so etwas nicht nur möglich sondern sogar machbar wäre.

  • Wichtiger finde ich, wenn sich Nahema (ab S.839) zu erkennen gibt. Und es geht ja um ihre Gestalten und nicht wie wirkungsvoll ihre Illusion ist. Denn dies ist die letzte Beschreibung Nahemas von ihrem geistigen Schöpfer.

    Genau. Und daher viel wichtiger als alles, was später über sie geschrieben wurde!

    Könnte man Grade bei Nahema nicht sogar 2 Illusionszauber erwarten?

    Nein. Es ist nämlich viel einfacher: Sie ist eine Freizauberin auf dem Gebiet der Illusionen.

  • Sie ist ein Maur - wie aus "Westwärts Geschuppte!" So, jetzt illusimieren wir zurück zur Optik - sonst greife ich zum Kettenhemd!


    Basis-Abententeuer No.17 (anno 1987) ist legendär. Es gilt ein Heiligtum des Phex zu betreten - und zu bestehlen.

    Doch auf der Anreise folgt eine gemeine "Notwendige Begegnung" auf S.14-16 ... ein Wagen nähert sich: "Die drei Pferde sind nebeneinander angeschirrt - als Troika. In ihrer schwarzen Mähnen sind bunte Bänder geflochten. Auf dem Bock der kleine Reisekutsche sitzt eine in bunte Nivesendecke gehüllte Gestalt, die eine lange Peitsche in der rechten und die Zügel in der linken Hand hält." Es ist nichbt zu erkennen, ob Mann oder Frau. (Wobei das große Bild auf S.15 sie stehend, ohne Decke, dafür trägt sie eine -ja- samtige Kleidung, Gürtel und hell/dunkles Cape.)

    "Denn Helden tritt eine schwarzhaarige Frau mit ausdrucksvollen, aparten Zügen (CH20) gegenüber. Um ihre Mundwinkel spielt ein spöttisches Lächeln."

    (S.31 zeigt Nahema von hinten mit gesteckten Haar, von drei oder vier Nadeln gehalten.)


    Erst 1989 ging es - im Boten 24 - nach Festum - zum Haus Lamertien samt Bild des Bewohners (S.2). So sei er "nämlich von eher schmächtiger Statur, schmalschultrig, und von wenig athletischem Körperbau. Seine Stimme ist dunkel und liese; er scheint kaum in der Lage, sie im Zorn oder gar zu einem Schrei zu erheben."

    Als Besitzerin und Erbauerin des Hauses wird Madame Tamerlein samt Bildnis auf S.3 genannt. Sie ist "von einer außerordentlichen Schönheit, daß ihr Anblick zuweilen fast Beklommenheit auslöst. Zumal ihre schwarzen, immer ein wenig feucht schillernden Augen, prägen sich jedem Betrachter in tiefster Seele ein."

    (S.5) "Wer immer N. von Angesicht zu Angesicht gegenüberstand und in ihre wie Öl auf dme Wasser schillernden schwarzen Augen geblickt hat, berichtet, daß sich ihre Jugendlichkeit nicht allein auf Körper und Antlitz beschränlt. Auch ihr Übermut ... und ihr Wildes Temperament sollen die einer heißblütigen, jungen Tulamidin sein." (zitiert aus LdSA). "Lamertien ist eine perfekte Illusion und als soclhe durchaus kraftraubend" (Regeltechnisch: Alle Zauberfertigkeiten um 1 Punkt zu senken.).

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterschieden.

  • Sie ist ein Maur - wie aus "Westwärts Geschuppte!" So, jetzt illusimieren wir zurück zur Optik - sonst greife ich zum Kettenhemd!

    Wie witzig...

    Wobei das große Bild auf S.15 sie stehend, ohne Decke, dafür trägt sie eine -ja- samtige Kleidung, Gürtel und hell/dunkles Cape.)

    Das ist das besagte Kettenhemd...

    "Lamertien ist eine perfekte Illusion und als soclhe durchaus kraftraubend" (Regeltechnisch: Alle Zauberfertigkeiten um 1 Punkt zu senken.).

    Dies wurde später fallengelassen, als man sie zur freizauberin auf dem Gebiet der Illusionen erklärte.

  • "Lamertien ist eine perfekte Illusion und als soclhe durchaus kraftraubend" (Regeltechnisch: Alle Zauberfertigkeiten um 1 Punkt zu senken.).

    Dies wurde später fallengelassen, als man sie zur freizauberin auf dem Gebiet der Illusionen erklärte.

    Quelle?

  • Quelle?

    Ich hab es zwar ursprünglich irgendwo anders gelesen: https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Freizauberei

  • Quelle?

    Wo ist die Quelle für 1+1=2? ... Ich finde die Frage immer ziemlich herablassend, zumal bestimmte Dinge irgendwo mal gelesen wurden und man (ich) nicht immer Lust hat sämtliche Boten, Kurzgeschichten, etc. durchzulesen, nur um dann noch zerpflückt zu werden, weil nun grade das Buch laut Aussage von XYZ als nicht canonisch gilt...

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • Es hieß mal zu dsa 3 zeiten nahema ist eine freizauberin. Wurde dann irgendwann abgeschwächt zu zählt als freizauberin bei illusionen.


    Währe sogar heute nicht verwunderlich da ja pardona noch immer eine sein soll.


    Wenn ich mich perfekt als wer anderer ausgeben wollte würde ich den transmutare wählen ;)


    Sie muss sich auch mit chimären auskenne siehe holborker ;)


    Und wir driften wieder ab


    Quelle ich hab außer bote ca 90% aller dsa 3-dsa4.1 publikationen gelesen irgendwo dort stehts drinnen

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • Wenn ich mich perfekt als wer anderer ausgeben wollte würde ich den transmutare wählen

    Ich meiner Vorstellung macht sie das auch stets. Zumal sie in ihre diversen 'Erscheinung' ebenso Liebschaften unterhält, oder nicht?

    I ♡ Yakuban.

  • Zumal sie in ihre diversen 'Erscheinung' ebenso Liebschaften unterhält, oder nicht?

    Und zwar beiderlei Geschlechts... ;)