Al'Anfa, Perle des Südens (um 1030 BF)

  • "Hìrad!" Irgendwo mitten in der Grafenstadt donnert es gegen eine Tür. Diese Tür ist von der Witterung schon arg mitgenommen, das Holz ausgeblichen und hier und da gesplittert, die Bohlen von Feuchtigkeit verzogen. Aber es ist auch eine sehr robuste Tür, dick und solide, und das Schloss macht einen recht widerstandsfähigen Eindruck, obwohl es bereits einen leichten Anflug von Rost zeigt. Die Tür passt gut zu dem Haus, zu dem sie gehört. Auch das Haus ist alt und die Jahre haben ihm nicht gut getan, doch die Mauern sind dick und stabil gebaut - der Putz mag zwar bröckeln und das Dach lecken, dennoch trotz das Gebäude dem fortschreitenden Verfall, genau wie seine Bewohner. "Hìrad! Gottverdammt nochmal, wir wissen, dass du da drin bist! Mach die verdammte Tür auf!" Wieder hämmert es gegen das Holz. "Hìrad!" Einen Moment später wird die Tür aufgerissen und eine Wolke dichten, bläulichen Rauchs quillt durch die Öffnung in den von der Mittagssonne hell erleuchteten Innenhof. Im Türrahmen steht ein offenkundig wütender Mann, dessen schulterlangen Haare wild in alle Richtungen abstehen und der nichts weiter als ein Paar Hosen trägt, die bereits mehrmals geflickt wurden. "Was?!" ranzt er die Leute vor seiner Wohnungstür an, seine Stimme ist leise, aber sein Tonfall macht deutlich, dass er über die Störung nicht erfreut ist. Die Besucher scheint das allerdings überhaupt nicht zu stören oder vielleicht sind sie es auch einfach gewohnt, jedenfalls verzieht der eine keine Miene, obwohl diese Stimme klingt, als würde man Sandstein zermahlen. Das muss dann auch der sein, der an die Tür gehämmert hat, der andere sieht bei genauerem Hinsehen nämlich nicht mehr so ganz frisch aus. Ganz im Gegenteil eigentlich. Der Kerl wird nur noch von seinem Kumpel auf den Beinen gehalten, ist blass und verschwitzt und beißt so fest die Zähne zusammen, dass es ihren Gegenüber wundert, dass er davon keine Kiefersperre bekommt. Hat vermutlich was mit den feuchten Flecken auf seinem Hemd zu tun - und dem blutgetränkten Bündel, in das seine Hand gewickelt ist.

    "Kharim braucht deine Hilfe. Der Idiot hat sich auf der Baustelle die halbe Hand abgesägt." antwortet der Kumpel auf die Frage des Bewohners, bei dem es sich offenbar um besagten Hìrad handelt. Dieser mustert die beiden Gestalten vor seiner Haustür abschätzig, seufzt dann und deutet auf einen Gang etwa anderthalb Meter rechts der Haustür, der diesen Hinterhof mit dem nächsten verbindet. "Bring ihn nach hinten, ich bin gleich da." Der Mann nickt, aber Hìrad sieht das schon nicht mehr, denn er hat die Tür bereits wieder zugeworfen. Keine fünf Minuten später öffnet sich eine zweite Tür weiter hinten in dem gemauerten Gang und Hìrad winkt die beiden Männer herein. Er hat sein Haar mit einem Band zu einem Zopf zurückgebunden und trägt eine Lesebrille auf der Nase, aber ansonsten hat er sich nicht die Mühe gemacht, sich anzuziehen. Würd eh nur schmutzig werden. Auch dieser Raum ist von Rauch vernebelt, aber nicht so schlimm wie der vordere. Durch ein vergittertes Fenster in der rechten Wand neben der Tür fällt Licht herein. Hìrad deutet auf einen Stuhl vor einem von zwei großzügigen Arbeitstischen, der unter eben jenem Fenster steht. "Hinsetzen." Der Kumpel, der den Namen Fahed trägt, bugsiert den Verletzten wunschgemäß auf den Stuhl. Hìrad betrachtet das Paar nachdenklich und macht dann eine Bewegung mit dem Kinn Richtung Kharim. "Festhalten." Auch das tut Fahed, ohne zu murren. Hìrad tritt zu den beiden und beginnt vorsichtig, aber auch nicht allzu sanft, den improvisierten Verband zu entfernen. Beim Anblick der darunter zum Vorschein kommenden Hand gibt er ein missbilligendes Geräusch von sich. Halb abgesägt, ja... Das trifft es allerdings ganz gut. Kaum ist der Verband entfernt, beginnt die Wunde auch schon wieder zu bluten, und Fahed muss sich sehr anstrengen, seinen Freund ruhig zu halten. Hìrad wirft den blutigen Lappen in einen Eimer, holt dann aus einem Regal eine verschlossene Glasflasche und ein sauberes Tuch. Die Flasche wird entkorkt und das Tuch großzügig mit deren Inhalt befeuchtet. Ein stechender Geruch füllt den Raum, ehe Hìrad die Flasche wieder sorgfältig verschließt und sich mit dem Tuch in der Hand hinter Kharim positioniert. "Jetzt tief einatmen." meint er zu diesem - und presst ihm von hinten das Tuch über Mund und Nase, hält dabei mit dem anderen Arm seinen Kopf still, während der Mann zappelt und sich windet. Allerdings schwindet die Gegenwehr des Patienten recht schnell und schließlich sackt er bewusstlos in sich zusammen. Erst dann lässt Hìrad los und legt das Tuch auf den Tisch. "Was bei den Göttern hast du getan?!" Fahed wirkt völlig entgeistert, kann aber auch nichts weiter tun, da er das einzige ist, das seinen Kumpel noch auf dem Stuhl hält. Der andere Mann jedoch ist davon völlig unbeeindruckt. Entspannt rückt er seine Brille zurecht und sucht sich aus diversen Schränken und Regalen alles zusammen, was er brauchen wird, um Kharim wieder zusammenzuflicken. "Äther." meint er auf die Frage hin achselzuckend.

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

    [quote]
    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

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  • Ein Fremder wird Zeuge der letzten Bemerkung. Leise und ohne durch Worte auf sich aufmerksam zu machen betritt er den Arbeitsraum und lehnt sich mit dem Rücken an eine der Wände. Von dort aus hat er einen guten Überblick über das Geschehen, das er mit höflichem Interesse aber ohne wirkliches Mitgefühl mustert.

    Der Fremde passt nicht so recht zu den anderen Personen und noch weniger zur Umgebung. Es ist ein Mann Anfang Dreißig mit glatten schwarzen Haaren und einem strengen Zug um den Mund. Trotz der Mittagsstunde ist er in einen teuren Umhang gekleidet, der kurz den blutroten Stoff einer Seidenrobe enthüllt, als er das Gewicht verlagert. Die beiden schweren goldenen Ringe an seiner Hand unterstreichen mit der restlichen gepflegten Erscheinung den Eindruck völlig fehl am Platz zu sein.

    Auskunft über den Grund seines Kommens gibt jedoch das Spitzentaschentuch, das er sich gegen die rechte Kopfseite presst und seine aufgeplatzte Lippe.

    Mit beidem scheint es ihm aber keineswegs eilig zu sein, denn er legt den Kopf schief und wirkt wie jemand, der geneigt ist sich durch eine kleine Vorführung medizinischer Handwerkskunst unterhalten zu lassen.

  • Hìrad mustert den Fremden, der da in seine Räumlichkeiten geschneit kommt, kurz über den Rand seiner Brille hinweg. Sieht nach Geld aus. Kurz fragt er sich, was so einer wie der wohl hier will und dann auch noch ausgerechnet von ihm, aber eigentlich kann es ihm ja auch egal sein. Mit einem leichten Achselzucken wendet er sich wieder seinem bewusstlosen Patienten zu. Die Hand sieht schlimm aus, Kharim würde wohl mit ein paar Fingern weniger wieder aufwachen. Wie er das dann findet ist allerdings nicht mehr Hìrads Problem. Ordentlich reiht er seine diversen Utensilien auf dem Tisch auf, als er sich dann aber mit der Knochensäge in der Hand zum noch immer fassungslosen Fahed umdreht, weicht dem jegliche Farbe aus dem Gesicht. Augenrollend legt Hìrad die Säge wieder weg und deutet stattdessen auf den zweiten Tisch mehr in der Mitte des Raumes. "Leg ihn da drauf und dann raus. Ich kann nicht gebrauchen, dass du mir den Fußboden vollkotzt, wenn ich anfange." Fahed kann es anscheinend gerade gar nicht schnell genug gehen, wieder nach draußen zu kommen. Er nickt hastig und wuchtet seinen Kumpel angestrengt ächzend auf den Tisch, bevor er fluchtartig den Raum verlässt, vorbei an dem Neuankömmling, den er noch kurz irritiert ansieht, aber anscheinend ist seine Neugier nicht groß genug, um noch zu bleiben und sich zu unterhalten, während Hìrad im Hintergrund Kharim um ein paar Finger erleichtern würde.

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • Der Fremde macht keinerlei Anstalten Fahed aus dem Raum zu folgen. Er betrachtet die Säge interessiert, lässt den Blick auch über Hìrads übrige Gerätschaften schweifen. Dann stößt er sich leicht von der Wand ab und stellt sich in die Nähe des Arbeitstisches mit dem Verwundeten. Von dort kann er Hìrad beobachten ohne ihm im Weg zu stehen.

    Der Mann leckt sich über die Vorderzähne. Er wirkt keineswegs wie jemand, der den "Fußboden vollkotzen" würde. Irgendetwas an der Situation scheint ihn zu belustigen, denn er grinst plötzlich breit um dann reuevoll mit der freien Hand über die aufgeplatzte Lippe zu reiben.

  • "Was ist so lustig?" fragt Hìrad mit seiner Schmirgelpapier-Stimme, ohne jedoch aufzusehen. Er hält eine zweite Glasflasche in den Händen, die zwar genauso aussieht wie die vorherige und außerdem nicht beschriftet ist, von der er sich aber ziemlich sicher ist, dass es die richtige ist. Probeweise riecht er einmal kurz dran, als er sie entkorkt. Ja, doch, ja, sollte das Richtige drin sein. Falls nicht wär's aber auch nicht schlimm. Schulterzuckend schiebt er mit dem Fuß den Eimer mit dem blutigen Lappen darin an die richtige Stelle und kippt er eine großzügige Menge der farblosen Flüssigkeit über Kharims verstümmelte Hand, dann auch über seine eigenen. Sauberkeit und so; in Vinsalt meinten sie ja immer alle, das wär so wichtig.

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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • "Ach, nur eine Erinnerung", meint der Mann gelassen, "Ich habe bei etlichen Obduktionen assistiert und es war im Grunde das selbe. Der Blutgeruch, die hübschen Instrumente, die Anweisung nicht zu kotzen und der Alkohol. Mein Lehrmeister war überzeugt vom Alkohol... Er sagte, es gäbe etwas, das Krankheiten überträgt und vom Alkohol abgetötet wird..."

    Er nimmt das blutige Taschentuch, faltet es noch einmal und presst es sich gegen die rechte Kopfseite. Die Haare sind an der Stelle blutverkrustet und verklebt, doch es ist trotzdem zu sehen, dass ihm das Ohr fehlt.

    "Beweisen konnte er es natürlich nicht, denn er wollte nie eine Studie machen. Dazu hätte es einer Kontrollgruppe bedurft und dies gefährdet Menschen unnötig, hat er gesagt.... Schade um die Hand."

  • "Er wird auch ohne auskommen." entgegnet Hìrad achselzuckend, verschließt die Flasche wieder und stellt sie beiseite, bevor er wieder die Säge zur Hand nimmt. "Wo ist Euer Ohr geblieben?"

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  • "Saldor Foslarin hat es mir abgekaut, dieser elende Saftsack. Wenn dieser Schwätzer erst einmal Fahrt aufnimmt, dann ist er nicht mehr zu bremsen", erwidert der Fremde gutgelaunt und unaufrichtig und drückt das Taschentuch etwas fester auf die blutende Stelle.


    "Was habt Ihr geraucht, wenn ich fragen darf? Durch die Wolke im Eingangsbereich kann man mit dem Messer schneiden."

  • "Nicht das Richtige, sonst hätte er woanders Hilfe suchen müssen." entgegnet der Mann, legt den Kopf schief und überlegt einen Moment, bevor er die Säge ansetzt. Das Geräusch ist entsprechend angenehm, aber Hìrad macht es nichts aus und Kharim ist ja eh bewusstlos, dem macht es also auch nichts.

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  • Auch der Mann stört sich offensichtlich nicht daran, sondern betrachtet jeden Handgriff aufmerksam.

    "Eine beeindruckende Menge vom Falschen, also", meint er nebenbei und verlagert erneut das Gewicht. Die Bewegung lässt ihn vor Schmerzen das Gesicht verziehen. Nach kurzem Zögern setzt er sich auf den Stuhl, den Kharim erst vor Kurzem geräumt hat.


    "Was nehmt Ihr als Faden?"

  • Hìrad antwortet erst, als er fertig ist mit Sägen und Kharim außerdem um zwei Finger und einen Teil der Hand ärmer. Immerhin hat er seinen Daumen behalten dürfen. "Tierdarm." meint er dann und spült die Wunde noch einmal großzügig mit Alkohol. Seine Hand hinterlässt einen blutigen Abdruck auf dem Glas. "Muss nicht gezogen werden, zersetzt sich von selbst."

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  • "Was macht Ihr gegen die Infektion? Eine solche Wunde wird sich höchstwahrscheinlich infizieren... Oder fällt das nicht mehr in Euren Zuständigkeitsbereich?" Es klingt wie eine simple Frage ohne den leisesten Hauch eines Vorwurfs aber sein Blick verrät ihn. Es liegt etwas Verächtliches darin, als er den Wundarzt mustert, die geflickten Hosen, die nackte Brust, die wirren Haare...

  • "Gegebenenfalls, wenn er damit zu mir kommt." Hìrad schaut kurz auf, doch die Verachtung im Blick des Mannes scheint einfach an ihm abzuprallen. Schmunzelnd macht er sich daran, die Wunde zu vernähen. "Ich kann ihn nicht zwingen, sich an Anweisungen zu halten. Oder zur Nachsorge zu kommen."

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  • Dieser fährt schweigend damit fort und kappt schließlich den Faden mit einer Schere. Dann richtet er sich auf und streckt sich und so hat sein Gast relativ freie Sicht auf die Narbe, die sich als ausgefranste, weiße Linie quer über Hìrads Kehle zieht. Allerdings nur kurz, denn da dreht er sich schon um, um sich das Blut von den Händen zu waschen. Ein Eimer mit Wasser steht für solche Zwecke unter einem der Regale bereit, Seife und ein Tuch auf einer Ablagefläche darüber.

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  • "Hmm... wer hat die Wunde versorgt? Die auf Eurer Kehle? Beeindruckend." Es ist keine Frage, die man einem Fremden stellen sollte, aber die Neugierde siegt über die Höflichkeit.

  • Hìrad stutzt einen Moment, dann kichert er leise, was allerdings mehr wie ein trockenes Rasseln klingt. "Ein Freund." Er wendet sich wieder dem Besucher zu und während er sich die Hände einseift, mustert er diesen etwas genauer. "Seid Ihr nur wegen dem Ohr hier oder noch wegen was anderem?"

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  • "Nein, das Ohr ist reine Lappalie. Damit komme ich selbst zurecht." Der Mann steht auf und nimmt auffällig vorsichtig den Umhang ab. Die Robe darunter erweist sich als Magiergewand. Der Stoff ist blutrot, deshalb ist es auf den ersten Blick schwer zu sehen, doch bei genauerem Betrachten fällt auf, dass er an der rechten Seite des Brustkorbes feucht schimmert. Der Magier deutet auf einen schmalen Riss in seinem Gewand.


    "Hier ist das Messer eingedrungen und zwischen den Rippen abgebrochen. Äußerst ärgerlich. An seiner Stelle hätte ich mein Geld zurückverlangt, angesichts soviel Ingrimmverfluchter Schlamperei... Und für mich ist es natürlich auch ungemein irritierend. Ich bekomme die Klinge nicht heraus. Sie muss hinter der Rippe stecken. Im Grunde kann ich von Glück reden, denn sie ist weder in die Leber eingedrungen, noch - und das ist wesentlich erstaunlicher - hat sie die Lunge perforiert... Allerdings kann ich mich nicht heilen, solange sie in mir steckt."

  • "Hmmmm..." macht der Arzt daraufhin nachdenklich und spült sich den Schaum ab. "Das ist in der Tat ärgerlich. Ich würde empfehlen, dass Ihr Euch vorerst wieder hinsetzt. Und Euch so wenig wie möglich bewegt. Am besten gar nicht." meint er und trocknet sich die Hände ab. Anschließend holt er aus einem Schrank einen sauberen Verband für die vernähte Hand. Da der Fremde auf seinen eigenen zwei Beinen durch die Tür gekommen und außerdem noch recht gesprächig ist, scheint es ja so dringend nicht zu sein. Also kann er sich auch erst um Kharim kümmern.

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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • Der Mann lacht leise, setzt sich aber hin. "Ja, ich muss gestehen, ich warte tatsächlich darauf, dass sich der Splitter verschiebt und ich nach Luft ringend zu Boden sinke. Aber bisher ist es nicht passiert. Er blockiert sogar die Blutung."


    Der Magier streicht eine Falte seiner Robe glatt und betrachtet dann verärgert seine blutigen Finger.


    "Wer wollte Euch eigentlich die Kehle durchschneiden?", fragt er im Plauderton und wischt sich die Hand am Umhang ab.