Adeptor Maior - Prüfung der Akademie Schwert und Stab (Gareth)

  • Heyja,

    eine Mitspielerin (die hier sicherlich nicht reingucken wird!!! (und wenn doch sich jetzt wieder ausklinkt)) wird demnächst eine Prüfung zur Adeptor Maior machen.

    Ja, das ist von der Welt nicht vorgesehen aber wir halten es da etwas freier.


    Generell Threads zu dem Thema (falls sich irgendwer so etwas hier erhofft hat):

    Magierprüfungen oder: Wie wird ein Adeptus Minor ein Adeptus Major ein Magus?

    https://dsaforum.de/viewtopic.php?t=10254

    http://www.curriculum-salamandris.de/nomenklatur.htm


    Was ist dann eigentlich der Sinn dieses Threads?

    Ich hätte ganz gern ein paar Ideen dazu von euch :)

    Da auch ich als Meister diese "wichtige Prüfung" noch nicht einsehen durfte frage ich mich, was die Prüfungsorganisation (ihr) der angehenden Adepta Maior so abverlangen wollt.


    Die Adepta ist schon eingeladen worden und weiß daher, dass:


    Studium Generalis

    -Grundverständnis magischer Matrizen

    -Wissen um den Codex Albyricus

    -Grundverständnis des Gildenrechts

    -Bosperano


    Studium Cantiones

    -Zauber der Akademie (da darf sie wählen, ich möchte nicht dass das zu einem zu großem AP Grab wird)

    -Zauber zur magischen Analyse (was soll sie analysieren?)

    -Zauber zur Austreibung oder Bannung von Magie/Wesen

    -Kampfzauber in gildenmagischer Repräsentation


    Studium Theoretica

    -Zauber und wie man darauf reagieren sollte


    -----


    Generell: Natürlich habe ich auch Ideen :D von daher ist das ganze eher als nette Idee gedacht und jeder kann wissen, ob er ein bisschen mitspinnen möchte, was man denn so abgefragt werden könnte ;)

    Die Candidata hat ein Abenteuer Zeit um sich auf die Prüfung vorzubereiten (ungefähr 1-2 Monate in echter Zeit).


    Gekaufte Ideen

    Den Prüfling selber eine kurze Passage in einem Vortrag/Seminar halten lassen.

    Ein kleiner schriftlicher Test

    Kieselstein-Artefakt unter vielen Kieselsteinen finden.

    Publikum


    Abhandlung

    „Nicht Ruhm, nicht Ehr ist meines Strebens Zweck. Nur in dem Tod meines letzten Feindes, unter Aufbringung des höchsten Mittels, dem meinen, werde ich wahre Erfüllung finden. Dann werde ich auf seinem Schlachtfeld ewig kämpfen.“


    Zhanduka el’Zul

    4 Mal editiert, zuletzt von Natan ()

  • Ich würde von der Maga eine wissenschaftliche Abhandlung verlangen (wird der S&S vorgelegt), dazu einen Vortrag auf einem Treffen der Gilde (in der S&S) mit Demonstrationszaubern und anschließender Fragerunde. Dabei steht natürlich das von ihr bearbeitete Feld der Magie im Vordergrund. Vielleicht hat sie ja mittels Zauberwerkstatt einen Zauber verändert usw. aber auch eine erweiterte Fragerunde kann folgen.


    Ich würde den Prüfungsinhalt grob mit der Spielerin besprechen, damit ihr die Prüfung auch wirklich wie eine Prüfung gestalten könnt. Kommt eben drauf an wie versiert die Spielerin in aventurischer Magie ist. Im Idealfall hält sie wirklich einen Vortrag und danach entwickelt sich ein gutes Gespräch mit den Prüfern über Magietheorie und nicht nur ein Frage-Antwort-Spiel. So habt ihr alle bestimmt sehr viel Spaß daran.

  • Das klingt auf jeden Fall schon wie eine gute Idee :)

    Wichtig ist vielleicht noch:

    Sie ist relativ früh dabei (auch einer der Gründe warum sich innerweltlich ein Prüfung lohnt) und möchte sozusagen früher als üblich Adeptor Maior werden. Von daher würde ich die Prüfung nicht auf das beschränken, von dem ich weiß, dass sie es weiß.


    Wenn sie da durchfällt ist das weder für mich noch für sie ein Problem (und sie weiß auch, dass das sehr gut passieren kann). Wir spielen ein relativ hartes Schwarzes Auge.

    Die Prüfung soll schon eine richtige Prüfung sein. Das hält mich natürlich nicht davon ab, den Prüfling am Ende in ein Seminar zu schicken, wo sie dann kurz den Unterricht übernehmen soll :P


    EDIT:

    Zauberwerkstatt ist bei uns eher ein lategame Ding und nichts für zarte Adepten Hände.

    „Nicht Ruhm, nicht Ehr ist meines Strebens Zweck. Nur in dem Tod meines letzten Feindes, unter Aufbringung des höchsten Mittels, dem meinen, werde ich wahre Erfüllung finden. Dann werde ich auf seinem Schlachtfeld ewig kämpfen.“


    Zhanduka el’Zul

    2 Mal editiert, zuletzt von Natan ()

  • Klingt doch sehr gut, wichtig wäre eben zu klären, wer die Prüfung letztendlich bestehen soll, die Spielerin oder die Heldin. In diesem speziellen Fall würde ich sozusagen die Spielerin prüfen und daher auf Proben etc. komplett verzichten. Ich würde alles ausspielen, also diesmal wäre wirklich Spielerwissen gleich Heldenwissen. Wenn die anderen Mitspieler wollen, könnten sie ja weitere Prüfer oder fragendes Publikum spielen, so hätten alle was davon.

    Lass dir eine schriftliche Abhandlung (2 Seiten oder so) von der Spielerin geben und bewerte das, sage ihr die Note aber erst nach der folgenden mündlichen Prüfung - das erhöht zusätzlich die Spannung. Und lampenfieber gehört zu jeder Prüfung.

  • Das mit dem Publikum ist fest eingeplant.

    Zur Abhandlung, die ich auch drin haben möchte:

    Ich lasse sie vermutlich einen Teil davon vortragen.


    Wer wird geprüft?

    Ganz klar die Spielerin. Ich würde ihr aber durch Proben Tipps geben. Die praktische Zauberprüfung prüft nur den Helden.

    „Nicht Ruhm, nicht Ehr ist meines Strebens Zweck. Nur in dem Tod meines letzten Feindes, unter Aufbringung des höchsten Mittels, dem meinen, werde ich wahre Erfüllung finden. Dann werde ich auf seinem Schlachtfeld ewig kämpfen.“


    Zhanduka el’Zul

  • Wenn sie da durchfällt ist das weder für mich noch für sie ein Problem (und sie weiß auch, dass das sehr gut passieren kann). Wir spielen ein relativ hartes Schwarzes Auge.


    Es gibt immer die Möglichkeit eine Prüfung zu wiederholen und bei zwei durchgefallenen Prüfungen erfolgt die Nachprüfung im nächsten Jahr... dann wird es allerdings knapp.


    -Zauber zur magischen Analyse (was soll sie analysieren?)

    In der Regel könnte man ihr, so sie die Magia Clarobservantia als Vertiefungsgebiet gewählt hat (ich empfehle das immer) verschiedenste Sachen:


    Missratene Artefakte (als Warnung) oder gefährliche Artefakte (wie die Armreifen aus "Über den Greifenpass" die, nachdem man sie arglos anlegte, die Höhle nicht mehr verlassen konnte (Haupteingang): "Sklavenarmbänder")...


    Ansonsten nichts, was die Adepta in Gefahr bringt. Ein Ring der mittels Attributo die Klugheit erhöht wenn man einen Analyse-Zauber spricht finde ich persönlich auch sehr stylsich...den darf sogar der "Klassenbeste" behalten... das spornt an.


    Ansonten ist es auch immer schön "Zwischenmenschliches" einzubauen: Jemand der noch dringend lernen muss, oder jemand der es den anderen schwer macht, um besser dazustehen (Winselgras unterm Bett verstecken, kleine Steine schubsen, um Zauber zu erschweren, falsche Fährten in der Bibliothek legen, dringend benötigte Bücher in der Biblothek verstecken/ ausleihen.


    Aber auch der Umgang mit schwächeren: Der Kollege, der einen Astraltrank braucht, weil er sich leer gezaubert hat aber den den jeder Adept zur Prüfung bekam, den hat er schon verwendet... deine Spielerin aber noch ihren. Teilt sie? Das ist menschlich, schwächt sie aber selbst.


    Wie bewerten die Prüfer diese Menschlichkeit? In Filmen wird sowas immer so aufgedeckt, dass die Helfende es nicht erzählt sondern dann auch noch bescheiden dasteht...


    Kann man einige Prüfungsfragen vielleicht vorher "erbeuten"? Sodass man auf Phexgefällige Art und Weise einen Vorteil erlangt... Oder machen das andere?

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • Da die Prüfung (noch) nicht in einem großen Stil geplant ist (es soll nicht zu lange werden, damit die anderen in der Gruppe sich nicht langweilen), wird das zwischenmenschliche auf der Strecke bleiben müssen. Gespräche kosten immer viel Zeit (auch wenn es sich manchmal lohnt). Ich würde daher einen Kommilitonen auftreten lassen, der gleichzeitig geprüft wird.

    Ihre weiße Gesinnung verbietet ihr phexsche Methoden. Aber auch das könnte man einbauen: Bleibt sie ihrer Linie treu und verpetzt den Dieb (und wird vielleicht gerade deshalb von ihm behindert?) oder bricht sie ihre Linie?

    Alles in allem sollte das Interlude maximal eine halbe Stunde dauern (mit Prüfung etwas mehr, da ich dort auch die anderen Spieler stärker einbeziehen kann).

    „Nicht Ruhm, nicht Ehr ist meines Strebens Zweck. Nur in dem Tod meines letzten Feindes, unter Aufbringung des höchsten Mittels, dem meinen, werde ich wahre Erfüllung finden. Dann werde ich auf seinem Schlachtfeld ewig kämpfen.“


    Zhanduka el’Zul

  • Alles in allem sollte das Interlude maximal eine halbe Stunde dauern (mit Prüfung etwas mehr, da ich dort auch die anderen Spieler stärker einbeziehen kann).


    Je nachdem ob sich die Gruppe schon kennt oder kennenlernen will, würde ich sie von Anfang an mit einbinden... nicht alles muss die Adepta selbst mitbekommen.

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • Ich kann da nur Beispiele von der Magier-Prüfung meines rivaner Graumagiers anführen (die Stufe nach 12 Jahren und dem Adeptus Major):

    Vorgeplänkel: Personen, die er auf seinen Reisen kennengelernt hat oder Freunde aus der Heimat haben ihm noch gut zugesprochen/Tips gegeben/Wichtige Bücher in der Vorbereitungsphase zugesteckt.

    1.Teil: Theorie: ist in Riva eher kürzer, da man dort eher praktisch veranlagt ist. Es war im Prinzip eine Mischung aus verschiedenen Wissensgebieten mit Schwerpunkten auf magischen Dingen. Wenn ich als Spieler die Antwort wusste - gut. Ansonsten konnte ich durch TaP* Hinweise der die Lösung "erkaufen". Natürlich wusste der Magier nicht alles - aber alles Wissen kann nur Hesinde.

    2. Teil: Praxis: mittels im Reportoire vorhandenen Zauber Praktische Probleme lösen. (Unter Zeitdruck für einen Prüfer einen zu Suchendes Lebewesen von einer vorgelagerten Insel "retten", eine magische Analyse eines Artefaktes aus dem Giftschrank). Eher ein Beweis, dass der Prüfling eine praktische Problemlösekompetenz hat (Hilf dir selbst, so hilft dir Phex.).

    3. Teil: freiwilliges: Platz für Wissen/Dinge/mag. Demonstrationen die der Prüfling als ergebnisfördernd ansieht.


    Kennt deine Adepta Personen aus dem Umfeld oder von weiter weg und "zufällig" in der Nähe, die ihr helfen wollen/können - ob mit Wissen, Rat, Tat oder nur gut zureden? Wenn ja - einbauen.

    Der neidische Mitstudent, der versucht es ihr schwerer als nötig zu machen, kann in Maßen auch bereichernd sein.