Kleriker sucht Hilfe

  • drum sag ich ja: Shared array... jeder würfelt eine Serie von 6 Zahlen und dann entscheidet sich die Gruppe für eine dieser Serien... so haben alle die gleichen Werte und trotzdem haben alle gewürfelt... dass individuelle würfeln find ich OK für Oneshots... dann ist man halt mal total übermächtig oder einfach nur die Eskortmission für die anderen ^^

    Unsere Methode in solchen Fällen (nicht nur bei (A)D&D*, sondern bei alle Rollenspielen wo ausgewürfelt wird, außer bei DSA2/3, wo immer so "gewürfelt" wurde, wie es einen passte) kann man als "drei Spalten Best-of-Two frei verteilt" bezeichnen: für jede Eigenschaft zweimal würfeln und den besten Wert nehmen, dies drei mal und dann die Werte der besten Spalte frei auf die Eigenschaften verteilen. Da können zwar trotzdem schlechte Werte heraus kommen, aber die Wahrscheinlichkeit für gute Werte ist größer.


    *bei Pathfinder, Starfinder und D&D 5e verwenden wir immer die Point-Buy-Methode oder das Standard-Array

  • Es ist dein erster Charakter und du hast ihn selbst erstellt. Da darfst du sicher nochmals über die Bücher jetzt wo du erfahrener bist. Ich lass bei mir die Neulinge auch nach Lust und Laune die ersten paar Mal die Charakter anpassen. Man muss ja etwas gespielt haben bis man die Zusammenhänge sieht.

    Fragen würde ich auch auf jeden Fall.

    Du kannst ihm auch das mit den Punkten oder sogar die ganze Diskussion her zeigen, damit er sieht was los ist.

    Nicht jeder SL hat immer jeden SC im Kopf, da darfst du ihm ruhig helfen.

    Normalerweise sollte er soetwas verstehen.


    Es wurde hier auch schon die eine oder andere mögliche Lösungmethode genannt,

    vil lasst ihr euch auch dadurch inspirieren.


    Ich finde auswürfeln für Oneshots gehört dazu :) macht auch Spass. Man freut sich richtig über die Würfelergebnisse der anderen.

    Aber bei einem AP teils über ein Jahr mit demselben Charakter spielen und dann hat man den nur erwürfelt, das kann verdammt frustrierend sein. Vor allem wenn dann andere um einiges bessere Werte haben

    Ich mag sie bei OneShots eig weniger, weil ich es da bevorzuge wenn die Leute mit einem fertigen Char kommen.

    Das von 5-7 Stunden Spielzeit nicht erst 2-3 Stunden für den Char draufgehen.

    Zumindest beim Up-Down würfeln, wo man sich nicht sicher sein kann ob die Klasse einem passt.

    Wenn man sich vorher mal trifft und auswürfelt würde es da aber auch gehen.


    Wie gesagt bei einem längeren Spiel muss der SL schauen, dass er es irgendwie balanced.

    Meine eine Up-Down Gruppe war allgemein im 25-30 Bereich, dafür aber nicht min-max verteilt.

    Sind wirklich nette Chars. Die eine die zu niedrig war hat halt noch mal würfeln dürfen (das erst mal waren es sogar minus 3 Punkte, das geht dann einfach nicht).


    Das ist ja genau der falsche Weg :/ du solltest ja dich auch im Kampf austoben können wenn du willst, ist ja in Pathfinder auch ein sehr zentraler Teil.

    Ich glaube er meinte den aktiven Nahkampf.

    Und solange ein KLE nicht darauf spielt (und dazu die passenden Werte hat), sollte er das vil nicht machen.

    Er hat eig genug andere Sachen im Kampf zu tun, als zuzschlagen, selbst ein Zauberstab leichte Wunden heilen macht mehr TP Unterschied als ein voller Angriff

    Nur ist man beim damit doch noch ein Feld weiter weg vom Kampf.

    Und auf späteren Stufen hat er dann auch noch genug Zauber die Schaden machen können und mischt dann damit im Kampt mit ^^

    EPAS -Einheit zur Prävention der Ausnutzung von Spielmechaniken

    Edited once, last by Ju-mo ().

  • Denke ich habe jetzt einen Plan wie es weiter gehen kann mit meinem Kleriker. Danke schon mal dafür.


    Aber eine Frage hätte ich noch: Kann mir jemand was über Monster herbeirufen sagen? Sind da gute Zauber? Kann ich den Monstern Befehle erteilen oder machen die was sie wollen?

  • Sind da gute Zauber?

    Ja.

    Kann ich den Monstern Befehle erteilen oder machen die was sie wollen?

    Wenn Du dem beschworenen Monster keine Befehle erteilst, greift es immer Deine Gegner an. Aber das steht alles im Regelbuch.

  • In den Regeln zu Monster herbeizaubern steht "Wenn du mit der Kreatur kommunizieren kannst, kannst du ihr auch befehlen nicht anzugreifen".

    Muss ich dafür eine bestimmt Sprache sprechen?


    Das müsste ich noch wissen, danach kann das Thema geschlossen werden ;)

  • n den Regeln zu Monster herbeizaubern steht "Wenn du mit der Kreatur kommunizieren kannst, kannst du ihr auch befehlen nicht anzugreifen".

    Muss ich dafür eine bestimmt Sprache sprechen?

    Das kommt ganz darauf an, was Du beschwörst. Intelligente Wesen beherrschen meistens die Gemeinsprache. Bei Tieren kommt es ganz darauf. Manche verstehen die Gemeinsprache, für andere benötigst Du schon die Fähigkeit mit Tieren zu kommunizieren. Bei beschworenen Hunden sollte man davon ausgehen, dass sie die typischen Befehle verstehen (aber das hängt ganz vom DM ab).

  • Nur: Wenn du dich bei deinem DM beliebt machen willst, stelle sicher dass du weisst, welche Tiere du beschwören kannst, welche du beschwören willst und dass du optimalerweise die Statblöcke dieser Tiere auch dabei hast.

    My diplomacy equals roll for initiative.

  • Sind da gute Zauber

    Situationsabhängig.


    Da sie einen weiteren Kampfteilnehmer beschwören (und das am besten noch neben dem gegnerischen Magier/Heiler),

    der nicht nur Schaden macht und ablenkt, sondern auch noch im Weg herumsteht und deinen Verbündeten mit zB in die Zange nehmen hilft,

    sind es meistens sehr starke Zauber.


    Aber nichts kommt ohne einen Nachteil:

    Der erste und auhc größte Nachteil ist dass der Zauber eine Runde lang zum wirken dauert.

    Das heißt du bist dran beginnst den Zauber zu wirken (Als volle Aktion), dann ist jeder andere dran und erst wenn du wieder dran bist,

    tritt der Zaubereffekt ein. Das beschworene Monster und du dürfen in dieser Runde dann ganz normal handeln.

    Der Nachteil daran ist, dass du jedes Mal wenn du Schaden erleidest

    einen Konzentrationswurf (Zauberstufe + Zauberattribut) gegen 10 + verursachten Schaden + Grad des Zaubers machen musst.

    Bei einem Fehlschlag geht der Zauber verloren und nichts passiert.


    Heißt wenn du gegen intelligente Gegner die dich sehen und angreifen können (Fernkampfangriffe oder zauber (zB magisches Geschoss))

    und sie bemerken was du tust (und sei es nur, dass du eine Runde lang zauberst) dann geht der Zauber sehr whs verloren.


    Als Beispiel: Du wirkst Monster herbeizaubern 3, und bekommst von einem MAG 5 ein magisches Geschoss ab.

    Du hast einen Konzentrationswert von 5 (ZS) + 3 (WE) = 8 und musst einen Wurf gegen 10 + 3 (Grad deines Z aubers) + 10,5 (magsiches Geschoss) 23,5 machen

    Also 8 gegen 23, würde bedeuten, bei eine 14 oder niedriger ist dein Zauber verloren und nichts passiert.



    Zweiter Nachteil, manche Monster sind so schwach, dass sie den Gegner kaum mehr treffen können bwz ihm keinen Schaden machen.

    Darauf sollte man auch achten, vor allem wenn man die Option nutzt mehrer Monster einer schwächeren Version herbeizuzaubern.

    EPAS -Einheit zur Prävention der Ausnutzung von Spielmechaniken

  • Auch wenn dein beschworenes Monster keinen Schaden macht, kannst du es teils sehr gut für taktische Manöver einsetzen. So kann es trotzdem flankieren oder den Weg versperren.

    Ein Kollege hat mal ein Rhinozeros 40 Feet über dem Gegner beschwört und liess es auf den Gegner fallen. Ich weiss immer noch nicht ob dies regeltechnisch überhaupt möglich ist, aber die Idee war toll und deswegen hab ich es zugelassen und gab dem Gegner einen Reflexwurf zum ausweichen.

  • Ein Kollege hat mal ein Rhinozeros 40 Feet über dem Gegner beschwört und liess es auf den Gegner fallen. Ich weiss immer noch nicht ob dies regeltechnisch überhaupt möglich ist, aber die Idee war toll und deswegen hab ich es zugelassen und gab dem Gegner einen Reflexwurf zum ausweichen.

    Nein ist es nicht.

    Kreaturen oder Gegenstände, die du erschaffen oder herbeiteleportiert hast, können weder innerhalb einer anderen Kreatur oder eines anderen Gegenstandes noch frei in der Luft schwebend erscheinen. Sie müssen auf einer freien Fläche und einer Oberfläche erscheinen, die in der Lage ist, das Gewicht zu tragen

    Das wäre viel zu mächtig.


    Auch wenn dein beschworenes Monster keinen Schaden macht, kannst du es teils sehr gut für taktische Manöver einsetzen. So kann es trotzdem flankieren oder den Weg versperren.

    Zange nehmen ist ok, weg versperren, nur bei großen und größeren Monstern ist die Angriffsfläche annähernd ein Hinderniss

    Man ignoriert einfach die Gelegenheitsangriffe durchs Bewegen von bedrohten Feldern weil sie eh nicht treffen.


    In der Theorie super, aber der DRU meiner Gruppe hat letztens ein paar Adler gegen meine NSC Hexe geschickt.

    Ich habe sie einfach komplett ignoriert, mit fliegend war meine Bewegungsrate mit 18m hoch genug um mich überall hinbewegen zu können.

    Und meine gebuffte RK war viel zu hoch um zu treffen, und die eine 20 die er hatte war für den Grad 3 Zauber nicht wirklich ihre Kosten wert.


    Mit Schurken sind sie super, da hat die Zunge einen wirklichen Mehrwert, viele Schwäche Monster ins Gemenge und der SRK wird sich freuen.

    viele beschwörene Monster in Nahkampfreichweite sind halt anfällig für Flächenzauber


    Wie gesagt Situationsabhängig.

    Hat der Gegner Flächenzauber, ist der Gegner stark, hat man einen SRK, hat der Gegner Fernkampfangriffe gegen mich.


    EPAS -Einheit zur Prävention der Ausnutzung von Spielmechaniken

  • Mein Kleriker hat zugegeben ganz andere Werte als Deiner ST 15, GE 11, KO 16, IN 14, WE 19, CH 18 dennoch kannst du wahrscheinlich auch was ich normalerweise mache im Kampf: vor dem Kampf spreche ich Segnen aus, die meisten anderen Zaubersprüche halte ich zurück oder wandele sie bei Bedarf in Heilsprüche um. Eigentlich benutze ich im Kampf fast nur meine Domänenfähigkeit (Glück) Glückspilz auf den Krieger vor mir. Sollten alle verletzt sein heile ich mit Energie fokussieren die Gruppe, dass ist viel besser als jeder Heilstab, denn es wirkt auf alle und sofort. Ebenfalls nett ist Energie fokussieren gegen Untote, so kann man gegen Massen von Untoten Unmengen von Schaden machen.

    Niedriges Geschick und schlechte Rüstung sind nicht so schlimm so lange man nicht in der ersten Reihe steht.