[FAB] Namenlose Tage in Ortmar

  • Infos :

    Alles was man so wissen muss.

    Geschrieben von Samson09, Grüße gehen raus ^^ bereits mit einer Runde gespielt und Nu auch hier zu erleben.


    Wir sind im schönen Nostria und auf der Waldstraße zwischen Fiolbar und Harmlyn unterwegs. Dem Dorf ortmar soll in diesem Jahr ein großes Unglück geschehen, denn vor 60 Jahren wurde von einer verrückten alten kräuterhexe geweissagt, dass sich die Tore der Hölle direkt dort öffnen sollen. Ein Vorbote soll der 'rote Wald' sein der jeden Baum um die Ortschaft herum verschlingen soll.

    Jetzt also die Frage : Was ist dran an den Worten des alten Weibes und wenn sich diese Prophezeiung erfüllen sollte, wer wird die armen Seelen des Ortes retten?



    Unsere Helden :

  • Charaktere :

    Alles was die Helden bisher erfahren haben.


    Taverne :


    Ortmar :



    Bereits Verstorbene :

  • 23. Rahja 1039BF, früher Nachmittag



    Es regnet wie aus Eimern und nicht mal ein Frosch würde sich aus seinem Teich trauen. Auf der Waldstraße zwischen Fiolbar und Harmlyn sind unsere Helden unterwegs, einige haben es bereits beinahe trocken in die Taverne ‘zum hungrigen Reisenden’ geschafft. Andere arme Seelen bekommen noch eine Dusche ab.

    Die Waldstraße ist nicht befestigt und wird anscheinend eher weniger oft genutzt. Trotzdem kommt man gut voran. Das einzige was dem ganzen die Krone aufsetzt ist der sich ankündigende Sturm.

    Jeder der darüber nachdenkt einfach weiterzugehen wird sich wohl eine dicke Erkältung einfangen oder aber im Dunkeln von riesigen Schnecken angeknabbert.

    Zum Glück gibt es hier in der Nähe besagte Taverne, in welcher man sich aufwärmen und Schutz suchen kann.


    Angalox und Leaskar

    An sich hat Leaskar kein Problem mit dem nass sein. Er ist die Natur gewöhnt und zu dieser zählt halt auch das kühle Nass von oben. Allerdings auch nur zu einem gewissen Grad. Das einzige was schlimmer ist als nass zu sein ist einen Zwerg dabeizuhaben der nass ist. Eine Möglichkeit sich zu trocknen und etwas aufzuwärmen wäre jetzt genau das richtige. Der Wald wäre eine Option, allerdings die unsicherste. Viele sagen und Legenden ranken sich um diesen Wald. Bäume die leben, kleine Feen die einen verzaubern, magisches Wasser. Was davon war oder unwahr ist wissen die beiden nicht, allerdings sind wölfe auf jeden Fall eine wahre Bedrohung.


    Titiana und Chianya

    Die beiden Damen hatten großes Glück. Durch die Tatsache das Chianya sich in der Gegend etwas auskennt und bereits früh die Erleuchtung kam, das sich ein heftiges unwetter ankündigt, konnten die beiden rechtzeitig in der Taverne Schutz suchen. Ein warmes Kaminfeuer prasselt im schankraum und der Wirt Kiran ist bereits dabei suppe zu kochen und Brot zu backen. Seine Frau Helmina bittet Titiana um deren Hilfe. Ein wildscheinkopf ist gestern von der Wand gefallen und ihr einfach zu schwer.

    Der schankraum besitzt 5 Tische mit jeweils 6 Stühlen und eine Theke mit 4 Plätzen. Es gibt eine obere Etage mit 2 Einzelzimmer und 2 Zweibettzimmer. Ansonsten gibt es noch einen kleinen Stall, einen Schlafraum für mehrere Personen und einen Schrein vor der eingangstüre.


    Gwyndan, Ciordan und Cuanu

    Der Händler Frerin war so gutmütig die drei Herren auf seinem Karren mitzunehmen. Etwas Gesellschaft und ein scharfes Schwert schaden zu dieser Zeit nicht. Und dadurch das er seinem Freund Kiran vor den namenlosen Tagen mit dem Nötigsten versorgen wollte ist er doch recht froh noch wen getroffen zu haben. Während die drei auf dem Karren ihr Glück auswürfeln und hier und da mal ausschau halten, kann Frerin nicht leugnen das diese drei Herren nicht ganz normal zu sein scheinen. Bis hierhin ist die Reise soweit ruhig, nur der anfangen Regen ist lästig.

  • 23. Rahja 1039BF, früher Nachmittag, Ciordan


    "Guter Mann, Frerin, hooo! Ja, Danke, sagt... bei diesem Efferdgefälligen Mist von einem Wetter, also was ich eigentlich sagen will... Wie weit ist es noch bis zur Kneipe Eures Freundes? Nicht mehr lange und ich bin so nass, als hätt ich ein Wettschwimmen mit einem Necker gemacht..."


    (zu sich selbst: nicht mal ne Pfeife will in dem verdammten Wetter so richtig zum Glühen kommen...)

  • 23. Rahja 1039BF, früher Nachmittag, Angalox und Leaskar

    Eis ist nicht Tot, es ist Erinnerung.
    Eis will keine Starre, es will Geduld und Warten.
    Eis zerstört nicht, es bewahrt.
    Kälte bringt nicht Schmerz, sie sucht Stärke.
    Kälte ist nicht Leid, sie gebiert Hoffnung.
    Kälte fordert kein Leben, sie prüft es.
    Sein Zorn jedoch, so entfacht
    ist Tod, ist Starre, ist Zerstörung.

    Seine Strafe: Schmerz, Leid und Verderben


    33% Powergamer 38% Buttkicker 75%Tactican 33% Specialist 79% Method Actor 75% Storyteller 46% Casual Gamer

  • 23. Rahja 1039BF, früher Nachmittag, Titiana


    Zum Glück hatte Chianya darauf bestanden hier zu Übernachten. Sie selbst wäre wahrscheinlich weitergeritten und nun im strömenden Regen unterwegs. Nicht das ihr das etwas ausgemacht hätte, doch die Ausrüstung leidet dabei und was wäre eine Amazone mit rostigen Säbel? So sitzen sie im Schankraum und wärmen sich am Feuer bis Helmina sie verlegen um Hilfe bittet. Zunächst überrascht aufgrund der ungewöhnlichen Bitte, steht sie auf und trägt einen der Stühle an die besagte Stelle um den Wildschweinkopf wieder an der Wand zu befestigen: "Das haben wir gleich... Seht ihr gute Frau da hängt er schon wieder."

    Das Leben ist ein Spiel!

  • 23. Rahja 1039BF, früher Nachmittag, Cuanu



    "Werter Frerin, ich sag es nicht gerne aber der Würfelmeister hat recht, es kann hier draußen ganz schön schnell ganz ungemütlich werden. Wenn ihr glaubt es ist noch zu weit dann sollten wir vielleicht direkt hier halten und sehen dass wir uns selbst und unsere Habe einigermaßen trocken abdecken."

    Die albernische Stabaxt in der rechten Hand benutzt er wie einen Wanderstab der immer tiefer in den aufgeweichten Boden einsinkt.

  • 23. Rahja 1039BF, früher Nachmittag, Titiana & Chianya


    "Vielen Dank Herrin. Ohne euch würde der Kopf wohl wochenlang hier rumliegen." Helmina lächelt Titiana freundlich an, kichert leise bevor sie durch einen Hustenanfall unterbrochen wird. "Mein Augenstern... Du sollst dich doch ausruhen... Warum hörst du nicht auf mich?" Kiran schaut besorgt über die Theke zu seiner kranken Frau. "Du tust schon alles Kiran. Du kochst, putzt, hältst das Haus in stand. Dann sorge ich mindestens für etwas Gesellschaft."

    Kiran schüttelt mit dem Kopf... Frauen sind sture Wesen, aber trotzdem so bezaubernd.


    23. Rahja 1039BF, früher Nachmittag, Gwyndan, Ciordan, Cuanu

    "Die ein oder andere Minute sind wir noch unterwegs.", murmelt Frerin in seinen nicht vorhandenen Bart. "Aber vertraut mir es dauert nicht mehr lange." Er hofft das sich die Herren mit dieser Antwort zufrieden geben werden. "Aber seid unbesorgt. Auf uns wird ein Essen und gutes Bier warten." Er legt den Kopf leicht zurück und scheint bereits das Bier schmecken zu können.

  • 23. Rahja 1039BF, früher Nachmittag, Gwyndan, Ciordan, Cuanu


    "Nun. Frerin, das hört sich gut an- vor allem das Bier.", Ciordan kratzt sich am Bart und schaut sinnend die Straße hinunter - "vielleicht stimmern wir ein Lied an, was meint Ihr? Die schöne Nolwenn und der Neckerprinz... oder die Ballade von Ciromir und Nioma?"


    >Es lebt einst ein Weib in Fischerort

    und ihr name war Nolwenn

    Sie fuhr hinaus aufs offne Meer

    (alle)

    mit ihrem kleinen Naachen...

  • 23. Rahja 1039BF, früher Nachmittag, Gwyndan, Ciordan, Cuanu



    "Singen könnt ihr später noch; bisher ist die Reise gut verlaufen. Wenn euer Gesang uns jetzt die Wölfe auf den Leib hetzt weil sie mit eurer Liedwahl nicht zufrieden sind dann werde ich euch das garantiert noch so lange vorwerfen bis wir uns wieder voneinander verabschieden...", dabei blickt er in den Himmel und versucht den Horizont durch die Baumwipfel hindurch zu erkennen "Wobei ich glaube das das einige Zeit dauern könnte denn so wie die Wolken aussehen werden wir eine Weile in der Taverne sitzen bleiben."

  • 23. Rahja 1039BF, früher Nachmittag, Gwyndan, Ciordan, Cuanu


    Gwyndan meint: "Ohja Bier, das nehme ich, ja ja. Oh singen! Ja Ja." Und er fängt aus vollem Halse, sehr schief, mitzusingen.

    Solange man am Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten, ist man auch nicht betrunken.

  • 23. Rahja 1039BF, früher Nachmittag, Gwyndan, Ciordan, Cuanu



    <fischte Krabb un Fisch un Tier

    in ihren starken Netzen

    darußen auf dem offnen Meer

    (alle)

    mit ihrem kleinen Naachen


    zu Cuanu gewandt: "Ach was Wölfe, singt mit, Ihr Misepeter!"

  • Der angeheuerte Söldling sieht etwas schief aber lächelnd auf die beiden krakelenden Gesellen und schaut dann zum Händler Frerin um zu sehen ob dieser von der Gesangseinlage genervt wirkt oder auch einstimmt.

  • 23. Rahja 1039BF, früher Nachmittag, Gwyndan, Ciordan, Cuanu


    Bei dem grässlichen gejaule der beiden wird frerin Angst und bange. Er dreht sich um und wirft den zwei katzenjaulenden Herren einen scharfen Blick zu. "Ich würde euch das Schweigen anraten... Damit die Wächter des Waldes uns nichts schlimmeres auf den Hals hetzen wie Wölfe!" Seine blaugrauen Augen brennen sich förmlich in eure Haut.

  • 23. Rahja 1039BF, früher Nachmittag, Titiana & Chianya


    "Keine Ursache.", freundlich lächelt Titiana der Frau zu, bevor sie elegant vom Stuhl springt. Die tadelnden Worte des Mannes begleitet sie mit einem kurzen Kopfschütteln: "Als ob ein einfacher Husten eine Frau komplett außer Gefecht setzen würde..", protestiert sie, "Setzt euch zu uns. Seid Ihr und die Anderen für die bevorstehenden Tage gut gerüstet? Wissen alle, dass sie in Ihren Häusern bleiben sollen?" Auch Titiana ist klar das diese Fragen eigentlich überflüssig sein sollten, aber wenn man schon einmal in der Nähe ist schadet es sicher nicht noch einmal nachzufragen.

    Das Leben ist ein Spiel!

  • 23. Rahja 1039BF, früher Nachmittag, Gwyndan, Ciordan, Cuanu


    "Wartet... was? Wä...Wä... Wächter des Waldes? ich... also im Ernst?" Ciordan schaut sich misstrauisch um und lockert seine albernische Wurfaxt.

    "Dann ho.. ho.. hoffe ich wir sind bald bei eurem Freund dem Wirt. Mit Feenwesen ist oft nicht zu Spaßen... ja,ja, glaubt mir ruhig... nicht zu Spaßen sage ich. Verdammter Wald.."

  • "Riesigie Waldschrate... mit gigantischen Mäulern" Cuanu wirft seinen Gefährten einen verschmitzten Blick begleitet von einer armöffnenden Geste zu.

  • 23. Rahja 1039BF, früher Nachmittag, Gwyndan, Ciordan, Cuanu



    Ciordan wirft Cuanu einen schiefen Blick zu


    "Habt ihr überhaupt je einen Waldschrat getroffen, Mann? Riesige Mäuler.. na ja... Aber Angst vor Wölfen haben... Bei welcher Einheit habt ihr denn eigentlich gedient?"


    Dabei wirf Ciordan weiter etwas beunruhigte Blicke in die Düsternis des Waldes. Geschichten von Wächtern des Waldes mag er nicht. Wie alles, was Unglück bringen könnte.

  • 23. Rahja 1039BF, früher Nachmittag, Gwyndan, Ciordan, Cuanu


    Gwyndan ist dann doch lieber ruhig. Er schätzt einen guten Kampf, aber mit irgendwelchen wankenden Bäumen mag er sich heute doch nicht anlegen.

    Solange man am Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten, ist man auch nicht betrunken.