Kampftechnik wechseln

  • Tut mir Leid, vin in Eile und habe die letzten Beiträge nur überflogen:

    Du kannst nur einen Kampfstil aktiv haben, daher die SF zum Wechsel des Stils.

    Wenn du nun den Stil der Unauer Schule aktiv hast ist der so lange aktiv wie du die Kampftechnik Raufen verwendest. Parierst du mit dem Dolch in der linken Hand wird der Stil inaktiv.


    Daraus ergibt sich theoretisch das Szenario, dass man in einer KR erst "über Raufen ausweicht" und dann den Dolch verwendet.

    Mein Bauchgefühl sagt mir an der Stelle: Der Spieler hat mit der Dolch AT seinen Stil verlassen und erlangt die Vorteile erst wieder, wenn er das nächste mal dran ist.

  • Bin mir nicht sicher, ob das so gemeint ist.

    Quote from Kampfstil-Kombination

    "Regel: Mit dieser SF kann der Abenteurer über insgesamt zwei Kampfstile der gleichen Art verfügen, also beispielsweise zwei bewaffnete oder zwei waffenlose Stile (siehe Seite 145). Mittels 1 freien Aktion kann der Wechsel zwischen den Kampfstilen eingeleitet werden. Der regeltechnische Wechsel findet am Ende der KR statt. Bis dahin muss noch nach den Regeln des alten Kampfstils gekämpft werden. Um passende Erweiterte SF einzusetzen, muss der Held mit dem dazugehörigen Kampfstil angreifen und auch alle weiteren Voraussetzungen erfüllen."

    Die SF spricht extra von zwei Stilen "der gleichen Art". Bewaffnet + Waffenlos wären nach dem aufgeführten Beispiel RAW nicht über die SF abgebildet?


    Aber grundsätzlich kann man aus meiner Sicht immer nur mit einem Stil gleichzeitig kämpfen. Alles andere macht auch für mich keinen Sinn und ist nur ein beugen der Regeln zu seinen Gunsten. Entweder ist man bewaffnet oder eben nicht.

  • Wie die Kampfstil-Kombo-Regel klar sagt, kann nur immer ein Stil aktiv sein und ein wechsel passiert erst nächste KR. Allerdings genau, da man einen waffenlosen und einen bewaffneten haben kann auch ohne Kampfstil-Kombo und es nirgendwo sonst regeln dazu gibt mag es schon möglich sein im beidhändigen Kampf erst mit Bew. anzugreifen und dann nen hruruzat-Sprungtritt auszuführen. Das ist in der Tat ne lücke;) sehs aber wie einer meiner vorredner: Ausweichen ist schon schlecht genug, da schadet ein bonus nicht;) Am ärgerlichsten ist da mMn das die AW-Bonus-SF schon nicht mehr nutzbar ist, wenn man winterkleidung trägt. Besser wäre gewesen da (effektiv) BE 0 zu verlangen

  • Laut Regeln kann man auch ohne SF einen Bewaffneten und einen Unbewaffneten Stil haben.


    Es gibt keine Regel, die sagt, dass man nicht den bewaffneten und den unbewaffneten Stil gleichzeitig nutzen kann, zumindest außerhalb der SF, die einige EKSF unbenutzbar macht (z.B. Andersin und Binden oder Hylailos und Schilddeckung).


    Mein Gefühl sagt mir, es sollte so sein:

    - man kann nur einen Stil aktiv haben.

    - man kann die EKSF auch einsetzen, ohne dass der Stil aktiv ist.


    Alles andere führt mMn irgendwo zu Problemen.

  • "Um passende Erweiterte SF einzusetzen, muss der Held mit dem dazugehörigen Kampfstil angreifen [...]"

    Für mich steht da außer Frage, dass der Stil aktiv sein muss um die eKSF einzusetzen.

    Ist ein Raufen-Stil Unbewaffnet-Stil aktiv, wenn ich mit einer Waffe angreife oder pariere? Für mich ein ganz klares nein.

    Wechsel ich zwischen zwei bewaffneten oder zwei unbewaffneten Stilen mittels Kampfstil-Kombination habe ich nur Zugriff auf die eKSFs des jeweiligen Stils.

    Lerne ich eine eKSF ist die für alle Stile freigeschaltet. Das steht so explizit drin, weiß nur gerade nicht wo genau.


    Unpräzise sind die Formulierungen zu Stil-Boni passiver Natur und wenn nicht bestimmt ist in welchem Stil man ist.

    Habe ich einen Raufen-Stil aktiv aber eine Linkhand in der Hand würde ich den Stil so lange als aktiv gelten lassen bis die Linkhand verwendet wird. Das gilt sowohl für die AT, als auch die aktive Parade und den passiven Paradebonus.

    Könnte man jetzt ohne aktiven Wechsel behaupten man sei z.B. im Fedorino?


    Das könnte man sich ggf. herleiten über die Kampfstil-Kombination, die aber garnicht notwendig ist aber ich setze da einfach auf mein Bauchgefühl und Erfahrung:

    Ein Stil ist eine bestimmte Art der Waffenführung, Körperhaltung, Bewegungsmuster und auch allgemeinen Intention.

    Judo verlangt grundsätzlich andere Bewegungen und Techniken als antiker Ringkampf. Ebenso verändert sich die Haltung eines Sportfechters abhängig von der Waffe.


    Das Fechten mit dem Langen Schwert besteht zu einem nicht zu unterschätzenden Anteil aus Ringen; werde ich unterlaufen (irdisch) lasse ich meine Waffe los und haue meinem Gegner volles Pfund auf die Kauleiste oder greife ihm ins Gehilz. Ich habe mich aktiv dazu entschlossen meinen Kampfstil zu ändern, verbunden mit anderen Bewegungsmechanismen und Körperhaltung.


    edit:

    Mir ist noch eingefallen, dass Raufen gerne mit "Faustkampf" gleichgesetzt wird, was so auch nicht stimmt. Die "ausgerüstete Waffe" bei der Kampftechnik Raufen ist "Waffenlos", keine "Faust", und schließt laut der Beschreibung aus dem GRW so ziemlich alles ein von Tritten, Schlägen, Stoßen, Schubsen, Kratzen, Würgen usw.

    Und je nach Raufen-Stil ändert sich da auch eine Menge: Der Boxer-Stil ist einfach ein völlig anderer als der Hruruzat, der noch Tritte mit einbindet.


    edit2:

    Korrektur in rot.

  • "Um passende Erweiterte SF einzusetzen, muss der Held mit dem dazugehörigen Kampfstil angreifen [...]"


    Wir haben das jetzt so gehausregelt, das wir da statt „KampfSTIL“ einfach „KampfTECHNIK“ eingesetzt haben. Das löst dann so einige Problemchen und macht einfach gefühlt mehr sinn/spaß.

  • "Um passende Erweiterte SF einzusetzen, muss der Held mit dem dazugehörigen Kampfstil angreifen [...]"

    Für mich steht da außer Frage, dass der Stil aktiv sein muss um die eKSF einzusetzen.

    Ist ein Raufen-Stil aktiv, wenn ich mit einer Waffe angreife oder pariere? Für mich ein ganz klares nein.

    Dem nach kann der Andersin nie Binden benutzen? (Andersin-Stil unterstützt nur Zweihandschwerter, Binden geht nur mit einhändigen Waffen).

    Der Phexcaer-Stil hat keine Wirkung, da improvisierte Waffen nicht mit Raufen geführt werden?

  • Dass der Adersin kaputt ist, ist kein Geheimnis. Und leider habe ich nie Antworten von der Redaktion auf meine Fragen bekommen.

    Meine Vermutung ist, dass dem Stil ein Satz fehlt, der es dem Adersin erlaubt Binden mit Anderthalbhändern zu verwenden, so wie Haumesser den Waffenvorteil haben, dass mit ihnen Hiebwaffen SFs verwendet werden dürfen.


    Zum zweiten: Mir ist ein Fehler unterlaufen; Waffenloser-Stil, nicht Raufen-Stil. Wird korrigiert.

    Es gibt übrigens durchaus (improvisierte) Raufen-Waffen.

  • Hylailos-Stil und Schilddeckung ist auch "kaputt"?


    Nen mir bitte diese improvisierten Waffen oder wo ich diese finden kann, im Wiki finde ich nämlich keine unter Kampftechnik Raufen und die aus Rüstkammer 1 laufen unter Wurfwaffen oder Hiebwaffen (Äpfel, Vasen, Stuhlbeine etc.).

  • Wow, lasst euren Frust auf die Regeln nicht an mir aus. Ich sag nur, wie es da steht.


    "Um passende Erweiterte SF einzusetzen, muss der Held mit dem dazugehörigen Kampfstil angreifen und auch alle weiteren Voraussetzungen erfüllen."


    Nehmen wir gleich den zyklopäischen Krieger als Beispiel. Hylailos-Stil und Zyklopäisches Ringen.

    Schild in der linken, Stangenwaffe in der rechten. Der Spieler hat gerade mit der Stangenwaffe angegriffen und ist im Hylailos-Stil unterwegs.

    Jetzt wird der Krieger überraschend von hinten von einem Gegner in den Haltegriff genommen.
    Ist der Versuch erschwert aus dem Vorteil des Zyklopäischen Ringen?

    Meiner Meinung nach nein, weil der Krieger in einem anderen Stil aktiv war.

    Der Krieger ist im Haltegriff.
    Nun ist er dran und will sich rauswinden via Haltegriff brechen. Kann er das?
    Meiner Meinung nach nicht, weil er in einem anderen Stil aktiv ist und erst den Stil wechseln müsste. Außerdem erfüllt er nicht die Voraussetzung der korrekten Kampftechnik. Haltegriff brechen lässt sich weder mit der Kampftechnik Schilde noch Stangenwaffen ausführen.


    Leute, ich wünschte auch es wäre anders aber so steht es nunmal in den Regeln.

    Biege ich mir selber die Regeln zurecht? Na klar. Will bei mir ein Adersin-Schwertgeselle Binden mit einem Anderthalbhänder benutzen darf er das. Will jemand den Kopfstoß lernen ohne passenden Kampfstil darf er das bei mir. Aber ich lehne mich nicht aus dem Fenster und behaupte, dass das so in den Regeln steht; ich spiele bewusst regelwidrig, weil es so mehr Spaß macht.


    Zu den improvisierten Waffen: Die Regeln legen einem Nahe, dass generell alles als improvisierte Waffe benutzt werden kann; da ist Spieler-Phantasie gefragt.

    Greif dir einen Krug und hau den deinem Nebenmann über die Rübe. Schon hast du eine improvisierte Raufen-Waffe.

    Weil Äpfel als Wurfwaffen drinstehen aber nicht Orangen darf man Orangen nicht als improvisierte Waffen benutzen?

    Solange man regelkonform bleibt kann man wüten, wie man lustig ist.


    Generell kann jeder sein DSA spielen, wie er lustig ist; das ist ja das schöne daran.


    P.s.

    Wenn man es ganz genau nimmt ist die Schilddeckung mit dem Hylailos-Stil tatsächlich kaputt, weil der Stil nur mit Stangenwaffen Anwendung findet, die Schilddeckung aber eine aktive Verwendung des Schildes verlangt. Im Grunde genommen würde ein Spieler, der den Schild verwendet, den Hylailos-Stil verlassen und damit nicht die eKSF einsetzen können.

    Wie könnte man das reparieren?

    Man fügt beim Hylailos-Stil einfach bei den erlaubten Kampftechniken Schilde hinzu.

  • Ricordis es ist absolut nicht meine Absicht meinen "Frust auf die Regeln" an dir abzulassen. Sollte du tarsächlich dieses Gefühl haben, möchte ich mich in aller Form entschuldigen.


    Dennoch stimme ich schlicht nicht mit dir überein. Die Einschränkung, dass man im Stil sein muss, umeien EKSF zu benutzen steht ausschließlich bei Kampfstil-Kombinationen und erst der macht einige Stil-EKSF-Pakete "kaputt", ohne diese Einschränkungen haben einige Stile halt EKSF drin, die sich auf die Sekundärwaffen der zugehörigen Professionspakete beziehen. Nicht schön, aber nicht kaputt.


    Und sorry, aber

    Ich sag nur, wie es da steht.

    stimmt auch nicht, wenn du auf meine Nachfrage hin, welche improvisierten Waffen mit Raufen benutzt werden antwortest, ich soll halt welche als Hausregel einführen und mich dabei ganz entschieden NICHT an den existierenden Regeln orientieren.


    PS: Zyklopäisches Ringen erschwert die VERT des Gegners gegen Haltegriff. Bei uns ist auch immer nur ein Stil aktiv, daher kein Stapeln von Unauer Schule und Federino, aber besagter Beispiel-Krieger kann bei uns auch aus dem bewaffneten Stil den Bonus der EKSF Haltegriff brechen benutzen, da wir die EKSF unabhängig vom Stil benutzbar machen. Sonst wäre es zu oft einfach angenehmer, mit der Optionalregel zu spielen, dass man die Stile gar nicht erst braucht zum erlernen von EKSF.


    Nachtrag: Aus den Haltegriff ausbrechen ist übrigens eine Standardaktion, dass kann jeder (Kraftakt-Probe). Haltegriff brechen ist eine passive EKSF, welche die Probe nur um 2 erleichtert.

  • Um aus der Grundsatzdiskussion was fruchtbares zu machen:


    Wenn wir teleologisch an die Sache rangehen, also nach dem Zweck fragen, könnten wir ja schauen wohin es die Redaktion mit den Stilen verschlägt.

    Talentstile funktionieren analog zu Kampfstilen, sind aber ein eigener Typus von Stilen. Was, wenn die Redaktion das auch so mit den bewaffneten und unbewaffneten Kampfstilen vorhatte aber zu dem Zeitpunkt das noch nicht so konsequent in Worte fassen konnte? (Und wir wissen, dass sie nachträglich nichts ändern)


    Wenn wir davon ausgehen, dass es also drei Stiltypen gibt; Unbewaffnete Kampfstile, Bewaffnete Kampfstile, Talentstile.

    Und wir davon ausgehen, dass Unbewaffnete Kampfstile mit Bewaffneten Kampfstilen koexistieren können wie Talenstile zu den Kampfstilen.

    Dann können wir davon ausgehen, dass ein Stil jeden Typs jederzeit aktiv ist, aber nur zum Tragen kommt, wenn die Voraussetzungen erfüllt werden.


    Beispiel:
    Selbstbewusster Adersin-Schwertgeselle mit Mercenario-Stil, folgt dem Weg des Patriziers.

    Dieser Geselle kann jederzeit seinen Talentstil abrufen wie auch seine beiden Kampfstile.

    Ein Trunkenbold im Gasthaus hat sich mit ihm angelegt und schwingt die Fäuste. Der Geselle hat zwar seinen Anderthalbhänder gezogen aber will den Trunkenbold nicht schwer verletzen. Deswegen führt er das Schwert nur einhändig aber wehrt sich via Raufen-PA und bekommt daher den Vorteil des Mercenario-Stils. Der Geselle schlägt via Raufen-AT zurück und kann auch seine eKSF aus dem Mercenario-Stil verwenden, wenn er will. Aber keine der eKSF aus dem Adersin-Stil, weil er die falsche Kampftechnik verwendet.
    Der Trunkenbold ist wütend, greift sich ein Stuhlbein und attackiert nun mit einer improvisierten Hiebwaffe. Der Geselle nutzt für die Parade sein Schwert. Der Mercenario-Stil liefert dabei keinen Vorteil, weil die PA nicht über die Kampftechnik Raufen geschah. Noch schlägt der Geselle nicht zurück aber versucht via Probe auf Überreden auf den Trunkenbold einzureden, dass er das sein lassen soll. Da kommen alle seine Boni aus seinem Talentstil zum Tragen. Leider scheitert aber die Probe.

    Der Schläger schwingt das Stuhlbein und der Spieler des Gesellen sagt an, dass er mit dem Anderthalbhänder die SF Windmühle benutzen will. Der Geselle erhält auch die passiven Boni des Stils. Das ist möglich weil alle Voraussetzungen erfüllt sind. Der Stil war die ganze Zeit aktiv, aber Windmühle und die passiven Boni konnten nicht mit Raufen benutzt werden, weil das keine erlaubte Kampftechnik ist.


    Sind wir uns bis hierhin einig?


    Ich erweitere mal das Szenario dann noch ein kleines bisschen:

    Zurück zur Schlägerei aber noch bevor die Sache eskalierte und Waffen gezogen wurden. Der Geselle setzt sich weiterhin über Raufen samt Mercenario-Stil zur Wehr und redet auf den Betrunkenen ein. Als er schließlich merkt, dass es keinen Sinn macht und der Kerl einer ordentlichen Abreibung bedarf wechselt der Geselle in einen offensiveren Stil. Er steckt in seiner Kampfrunde das Schwert weg, wechselt via Kampfstil-Kombination den Stil zu Bornländisches Raufen und verursacht ab der nächsten Runde +1 TP mit seinen waffenlosen Raufen-AT.

    Nun eskaliert die Situation wie zuvor, der Angreifer zieht das Stuhlbein und schlägt zu, der Geselle pariert per Raufen. Der Geselle zieht via Schnellziehen seinen Anderthalbhänder, und schlägt unter Zuhilfenahme seiner Boni aus dem Adersin-Stil zu.


    Zugrunde lege ich, dass auf S.145 vom Aventurischen Kompendium I mehrfach davon gesprochen wird, dass die bewaffneten Stile alle Kampfstile unterstützen mit Ausnahme von Raufen während die waffenlosen Stile ausschließlich Raufen unterstützen. Im Kampf entscheidet sich, welchen Bonus ich nehme anhand der genutzten Kampftechnik. Attackiere ich bewaffnet oder unbewaffnet. Pariere ich bewaffnet oder unbewaffnet. Diese Stile stapeln sich also nicht.

    Interessant wird das aber beim Kampftechnikunabhängigen Boni und beim Ausweichen.


    Ich fange mit dem Ausweichen an; diese Art der Reaktion ist im Grunde genommen unabhängig von Kampftechniken. Bauchgefühl sagt mir, wenn ich gerade die Wahl zwischen den zwei Kampfstilen habe (weil ich z.B. nur einhändig bewaffnet bin) müsste ich mich für einen Bonus auf Ausweichen entscheiden. Im Zweifel natürlich den besseren. Es macht für mich Sinn, dass da auch konsequent die Stile getrennt bleiben.

    Noch eine Bauchentscheidung: Die freie Auswahl des Kampfstils zum Ausweichen würde für mich auch entfallen, wenn ich bei einer AT oder PA ebenfalls nicht wählen könnte wie z.B. beim Tragen zweier Waffen.*


    <Platzhalter für den angekündigten Abschnitt zu den passiven Boni. Ich muss leider los und habe keine Zeit mehr. Ich füge hier meine Ausführungen später ein.>


    *Ich bin inzwischen ein wenig skeptisch, was das Nutzen von Raufen an sich angeht. Ich werde immer mehr das Gefühl nicht los, dass es vorgesehen ist, dass man generell immer Raufen kann. Tritte, Faustschläge, Kopfstöße, Schulterrempler...das sind alles so Sachen, die man auch machen kann, wenn man bewaffnet ist. Es werden nur nicht die Werte der getragenen Waffen sondern einer "Waffe" namens Waffenlos verwendet zur Berechnung der Werte. Das passt an vielen Stellen bezüglich der Koexistenz von waffenlosen Stilen zu bewaffneten Stilen, merkwürdigen Formulierungen und Verrenkungen beim Beidhändigen Kampf usw.

    Der Mercenario-Stil ist da so ein Kandidat, der davon spricht, dass auch mit einem Knauf zugeschlagen wird. Sowas macht natürlich mehr Sinn, wenn man dabei eine Waffe in den Händen hält. Der Haltegriff als Raufenmanöver spricht davon, dass beide Hände dafür frei sein müssen.

    Bisher nahm ich das immer wahr als eine Art von "Du darfst nicht gefesselt sein, dich an was festhalten etc." Aber was, wenn die Aussage ist :"Für dieses Raufenmanöver darfst du nichts in den Händen halten, sonst ist es uns egal."

    Ist jetzt nur eine Theorie aber das würde für mich vieles erklären (z.B. warum die Redaktion der Meinung ist, dass so viele Professionen Raufen gesteigert haben sollten) und vereinfachen. Außerdem behält Raufen damit auch später eine gewisse Relevanz statt nur ein Lückenfüller zu sein, wenn der seltene Fall eintritt, dass man mal unbewaffnet ist.

  • Ich mag diesen Post und die Dinge, die du dargelegt hast. Würde diesen Vorschlag so in meine Gruppe übernehmen. :)

    Auch weil es sich so mehr nach "echtem" Kampf anfühlt, der ja in den seltensten Fällen ein hollywood-choreografierter Säbeltanz war, sondern zumeist ein wildes "Hauen & Stechen", wo im Kampf um Leben und Tod, jeder noch so kleine Vorteil genutzt wurde.


    Allerdings gebe ich zu bedenken, dass bei diesem Szenario unbedingt mit Waffen(los)-Reichweite und Beidhändigkeitsregeln gespielt werden sollte, mit allen Konsequenzen.

  • Sind wir uns bis hierhin einig?

    Bisher tatsächlich ja. :cool:


    Gegebeispiel: Nehmen wir einen Federiono mit Federiono-Stil (überraschung) und Mecenario-Stil. Dieser hat Linkhand und Rapier gezogen und wird von einen unbewaffneten Angegriffen. Unser Held möchte den Unbewaffneten nicht ernsthaft verletzen, welche optionen hat er nun?

    - er kann Ausweichen. Darf er den Federino-Bonus nutzen?

    - kann er mit Raufen parieren? Falls ja, nur mit oder nur ohne Mecenario-Stil? Kann er es sich eventuell aussuchen?

    - kann er mit Raufen/Waffenlos angreifen, ohne die Waffen fallen lassen zu müßen? Falls ja,mit/ohne Mecenario-Stil?

    - kann er die EKSF Kopfstoß benutzen?


    Ich würde tatsächlich alles bejahen und den Einsatz des passiven Mecenario-Effekts freistellen.


    Bonusrunde: Der Fedorino verliert sein Rapier und nimmt ein Schwert auf.

    - bekommt er noch den Fedorino-Stil Bonus, wenn er ausweicht oder mit dem Dolch pariert?

    - Kann er mit dem Schwert Binden einsetzen? Laut Kompendium lernt man EKSF für alle unterstützen KT, Schwert ist aber nicht Kompatibel mit dem Stil.

    - Der Federiono hat sein Rapier wieder und beherrscht zusätzlich Unauer Schule. Kann er mit +2 oder mit +4 Ausweichen, wenn er sich die KR lang nicht von der Stelle bewegt und keine Spezialmanöver anwendet?

  • Allerdings gebe ich zu bedenken, dass bei diesem Szenario unbedingt mit Waffen(los)-Reichweite und Beidhändigkeitsregeln gespielt werden sollte, mit allen Konsequenzen.

    Soweit ich weiß sind diese Regeln auch nicht optional und gehören fest ins Grundregelwerk. Du meinst doch die Distanzklassen (kurze Waffen vs. lange, beengte Umgebung, ...), oder?
    Beidhändigkeitsregeln...Abzüge für die schwache Hand und weitere Abzüge für den beidhändigen Kampf?


    Gegebeispiel: Nehmen wir einen Federiono mit Federiono-Stil (überraschung) und Mecenario-Stil. Dieser hat Linkhand und Rapier gezogen und wird von einen unbewaffneten Angegriffen. Unser Held möchte den Unbewaffneten nicht ernsthaft verletzen, welche optionen hat er nun?

    - er kann Ausweichen. Darf er den Federino-Bonus nutzen?

    - kann er mit Raufen parieren? Falls ja, nur mit oder nur ohne Mecenario-Stil? Kann er es sich eventuell aussuchen?

    - kann er mit Raufen/Waffenlos angreifen, ohne die Waffen fallen lassen zu müßen? Falls ja,mit/ohne Mecenario-Stil?

    - kann er die EKSF Kopfstoß benutzen?

    - Würde ich behaupten, ja

    - Wenn man tatsächlich immer raufen kann, auch wenn man bewaffnet ist (siehe mein letzter Absatz) dann ja. Auch mit Mercenario, weil die verwendete Kampftechnik für den Bonus Raufen ist. Da steht nichts von waffenlos. Ginge ja auch mit Schlagringen. Aber wie gesagt, nur wenn man wirklich immer raufen darf.

    Als Meister würde ich auch erlauben freiwillig auf einen Bonus verzichten zu können, falls man z.B. wirklich keinen Schaden zufügen will. Aber das ist ein anderes Thema, denke ich.

    - Wenn man tatsächlich, wie in meinem letzten Absatz beschrieben, immer raufen kann und damit mit der "Waffe" Waffenlos angreift, warum nicht? Kann ja auch ein Tritt oder Schulterstoß sein und man hält weiterhin die Waffen in den Händen. Dann auch mit Mercenario; wäre z.B. ein Tritt mit dem Absatz des Reiterstiefels oder ein Schlag mit dem Knauf der Linkhand oder so.

    - Wenn man immer raufen darf, auch mit Waffen in den Händen (ist ja nach wie vor nur eine aufkommende Theorie bei mir), dann ja.


    Bonusrunde: Der Fedorino verliert sein Rapier und nimmt ein Schwert auf.

    - bekommt er noch den Fedorino-Stil Bonus, wenn er ausweicht oder mit dem Dolch pariert?

    - Kann er mit dem Schwert Binden einsetzen? Laut Kompendium lernt man EKSF für alle unterstützen KT, Schwert ist aber nicht Kompatibel mit dem Stil.

    - Der Federiono hat sein Rapier wieder und beherrscht zusätzlich Unauer Schule. Kann er mit +2 oder mit +4 Ausweichen, wenn er sich die KR lang nicht von der Stelle bewegt und keine Spezialmanöver anwendet?

    Jetzt wird's spannend :D

    - Oi, schwierig. Ich bin mir mit mir selber noch nicht einig, wie ich das Ausweichen behandeln will ^^ Aber die Dolch-Parade bekommt auf jeden Fall den Fedorino Bonus. Eine Schwertparade allerdings nicht, weil das keine unterstützte Kampftechnik des Stils ist. Ein Fedorino könnte eigentlich genau so gut auch mit zwei Dolchen kämpfen. Konsequent zu ende gedacht müsste er auch den Fedorino Bonus auf das Ausweichen bekommen.

    - Die Frage ist einfach! Ja. Du zählst die richtigen Stellen auf. Zusätzlich steht in den Regeln, dass nur der Stil erlernt sein muss für eine eKSF. Sonst sind es normale KSF. Wenn der Fedorino jetzt noch einen offensiven Vorteil hätte, der aber nur für Dolche und Fechtwaffen gilt, dann wäre das natürlich nicht auf das Schwert übertragbar.

    - Oh weia. Dafür zitiere ich mich mal eben selber:


    Ich fange mit dem Ausweichen an; diese Art der Reaktion ist im Grunde genommen unabhängig von Kampftechniken. Bauchgefühl sagt mir, wenn ich gerade die Wahl zwischen den zwei Kampfstilen habe (weil ich z.B. nur einhändig bewaffnet bin) müsste ich mich für einen Bonus auf Ausweichen entscheiden. Im Zweifel natürlich den besseren. Es macht für mich Sinn, dass da auch konsequent die Stile getrennt bleiben.

    Hier habe ich tatsächlich einen inneren Konflikt. Einerseits favorisiere ich aus den oben genannten Gründen die Trennung von unbewaffneten und bewaffneten Stilen. Andererseits steht in den Regeln auch:


    "Passive Kampfsonderfertigkeiten modifizieren ohne aktives Handeln des Kämpfers bestimmte Werte oder bieten andere, passive Erleichterungen. Hat ein Held mehrere passive Kampfsonderfertigkeiten, kann er sie alle gleichzeitig nutzen."
    - Aventurisches Kompendium I S.150 Z.6ff -


    Es folgt später im Abschnitt zu den Kampfstilen:


    "Diese [Kampfstil-]Sonderfertigkeiten unterliegen strengeren Voraussetzungen, sind aber ansonsten normale Kampfsonderfertigkeiten, für die obige Regeln gelten und die auch in passive, Basis- und Spezialmanöver unterteilt sind."

    - Aventurisches Kompendium I S.150 Z.59ff -


    Wortwörtliche Auslegung:

    Kampfstilsonderfertigkeiten sind normale Kampfsonderfertigkeiten, die nur schwerer zu erwerben sind aufgrund von strengeren Voraussetzungen. Außerdem kann man im Normalfall nur einen bewaffneten und einen unbewaffneten Kampfstil haben. (S.145 im Aventurischen Kompendium I)

    Ansonsten können alle passiven Boni gleichzeitig genutzt werden.


    Kurz durchatmen


    Dein og. Fedorino zu Unau dürfte in der Tat +4 auf seine Verteidigung anrechnen.


    Teleologische Auslegung:

    Die Redaktion macht sich die Mühe mehrmals darauf hinzuweisen, dass bewaffnete und unbewaffnete Stile unterschiedliche Bereiche abdecken und sonst auch parallel zueinander agieren. Ich vermute, dass es nicht beabsichtigt ist, dass sich bewaffnete und unbewaffnete Stile gegenseitig modifizieren oder anders miteinander interagieren sollen.

    Jetzt muss ich sehr vorsichtig sein mit meinen Formulierungen: Stile, die sich gegenseitig beeinflussen sind real-irdisch überall anzutreffen: Footballspieler, die früher Judo oder ähnliches gemacht haben, sind gegenüber ihren Gegenspielern nachweislich bevorteilt, weil sie entsprechende Techniken vertieft haben Griffe von sich zu lösen oder den Schwerpunkt eines anderen Menschen gegen ihn zu verwenden.

    Bevor ich mit dem Fechten angefangen habe, habe ich getanzt und man kann mir glauben, dass mir die Schritttechniken beim Fechten extrem leicht gefallen sind weil es dort zahlreiche Überschneidungen zum Tanzen gibt.

    Warum sollte also, realistisch gesehen, ein Fedorino, der seinen Stil jahrelang gelernt hat, nicht von seinen jahrelangen Erfahrungen aus der Unauer Schule profitieren können?

    Ich befürchte aber, dass das die letzten Fäden eines Balancingversuches seitens DSA5 gänzlich zerschneidet. Es ginge nur noch darum welcher waffenloser Stil welchen bewaffneten Stil am besten buffed. Realistisch gesehen ist dagegen nichts einzuwenden. Nur gamistisch bereitet mir das Bauchschmerzen.


    Ach, manchmal würde ich einfach gerne der Redaktion via Mail nur einen Link zu einem Thread schicken mit dem Betreff "Ist das richtig? Bitte korrigieren." ^^

  • Allerdings gebe ich zu bedenken, dass bei diesem Szenario unbedingt mit Waffen(los)-Reichweite und Beidhändigkeitsregeln gespielt werden sollte, mit allen Konsequenzen.

    Soweit ich weiß sind diese Regeln auch nicht optional und gehören fest ins Grundregelwerk. Du meinst doch die Distanzklassen (kurze Waffen vs. lange, beengte Umgebung, ...), oder?
    Beidhändigkeitsregeln...Abzüge für die schwache Hand und weitere Abzüge für den beidhändigen Kampf?

    Genau das mein ich. Das sollte dann eine kleine Hürde darstellen, damit nicht plötzlich jeder versucht 2 (gleichwertige) Attacken pro Runde zu schlagen. Beides ist jedoch in den Grundregeln verankert und nicht optional, wie ich grade sehe.


    Zum Thema Fedorino + Unau = 4 AW: Gamistisch kriege ich da nur kleine Bauchschmerzen, da Ausweichen als Verteidigungsoption schon ziemlich schwach ist und einen kleinen Buff vertragen könnte. Aber das flufftechnisch hinzubiegen, warum ein Held jetzt genau diese beiden Stile erlernt hat, wird deutlich schwieriger. Da müsste mir der Spieler schon sehr gute Gründe für liefern... Schließlich gibt es immernoch die Setzung, dass man zum Erlernen von Stilen entsprechende Lehrmeister benötigt und dieses beiden nicht gerade in der Nachbarschaft liegen, geschweige denn im gleichen Kulturkreis.

    Zudem fänd ich es schade, wenn diese Kombination dann die must-have Option für Ausweich-Charaktere sein sollte.

  • Letzteres liegt mMn auch daran, das „Verbessertes Ausweichen“ nur mit normaler Kleidung geht. Besser wäre (effektive) BE 0. Dann könnt man wenigstens bissl was tragen statt schon durch Winterkleidung den Bonus zu verlieren.

  • wir hatten das doch schon mal im kfka. Der Stil ist aktiv, bis ich aktiv wechsle. So hat der Adersin den Bonus aus dem Stil nur für anderthalbhänder. Weil er aber auch andere Waffen (Langschwert) in der Ausbildung lernt hat er dafür eKSFs. Bsp.:

    Alrik der Adersin SG. Er kämpft mit dem Anderthalbhänder.

    -Er ist noch im Stil.

    -Er kann den Bonus nutzten, der Gegner hat also PA-1

    -Der Anderthalbhänder darf nicht Binden

    Nun Bewegt sich der Kampf in den Hausflur. Alrik lässt den AHH fallen und zieht sein Langschwert.

    -Er ist noch im Stil

    -Er kann den Bonus nicht nutzen, weil kein AHH in den Händen

    -Er kann Binden weil mit Schwerten erlaubt und durch Stil freigeschaltet.


    Andere Frage: der Sappeur-Stil bring den passiv-Bonus die Sichtmod um eine Stufe zu senken. Kann man, wenn man jetzt zu einem Raufenstil oder einem zweiten Waffenstil wechselt schlechter im Dunkeln sehen?

    Eis ist nicht Tot, es ist Erinnerung.
    Eis will keine Starre, es will Geduld und Warten.
    Eis zerstört nicht, es bewahrt.
    Kälte bringt nicht Schmerz, sie sucht Stärke.
    Kälte ist nicht Leid, sie gebiert Hoffnung.
    Kälte fordert kein Leben, sie prüft es.
    Sein Zorn jedoch, so entfacht
    ist Tod, ist Starre, ist Zerstörung.

    Seine Strafe: Schmerz, Leid und Verderben


    33% Powergamer 38% Buttkicker 75%Tactican 33% Specialist 79% Method Actor 75% Storyteller 46% Casual Gamer

  • Andere Frage: der Sappeur-Stil bring den passiv-Bonus die Sichtmod um eine Stufe zu senken. Kann man, wenn man jetzt zu einem Raufenstil oder einem zweiten Waffenstil wechselt schlechter im Dunkeln sehen?

    Beim Wechseln in einen anderen Bewaffneten Stil: ja. Wobei ich glaube, dass der Stil unglücklich formuliert ist, und tatsächlich nur die Abzüge im Kampf gemeint sind, womit es wieder Sinn ergibt, dass man in einer bestimmten Kampf- und Bewegungsart etwas weniger eingeschränkt ist als in einer anderen; es ist wohl nicht wirklich besser sehen gemeint. Wie beim Blindkämpfen.

  • Unpräzise sind die Formulierungen zu Stil-Boni passiver Natur und wenn nicht bestimmt ist in welchem Stil man ist.


    Ein Stil ist eine bestimmte Art der Waffenführung, Körperhaltung, Bewegungsmuster und auch allgemeinen Intention.

    Würden die Stile sich wirklich nur auf den Kampf beschränken, hätte man ein Problem weniger. Aber die Furchtlosigkeit der Mengbiller oder die Vorbildfunktion der Elenviner sind Dinge die eigentlich nichts mit dem Kampf zu tun haben.


    An für sich wäre das noch kein Problem (siehe Zitat zu den passiven SF "beliebig viele aktiv"), allerdings hat man die SF Kampfstilkombination leider im üblichen Schema geschrieben und so wird sowohl die "Regel" (die man mit dem Stil wechselt, man wäre also z.B. nicht mehr "Regel: Diese SF sorgt dafür, dass die Heldin die Auswirkungen der höchsten Stufe des Zustands Furcht ignorieren darf." mutig, wenn man den Stil wechselt, da man nun nach den neuen Regeln kämpft), als auch die Kampftechnik (nur mit dieser kann die SF RAW verwendet werden) zum Problem.


    Hätte man jedoch wirklich nur die erweiterten Kampf SF im Blick gehabt, hätte man nicht extra noch die Regeln behandelt und "der gerade verwendete Stil bestimmt eKSF dieser Runde" hätte gereicht.


    Eine völlige Trennung ist wie in den Beispielfällen aber auch nicht sinnvoll und die "beliebige Anzahl passiver SF" manchmal durchaus vernünftig. Im Gegenzug lassen sich wieder Beispiele finden, bei denen eine Kombination der Regeln vermutlich nicht erwünscht ist und für die man die Begrenzung eingeführt hat (z.B. doppelte Verbesserung im Reiterkampf für einen Balihoer Distelritter oder der waffenlose Fedorino Abwehrspezialist).


    Selbst wenn man die Regeln der SF Kampfstilkombination knallhart anwendet, bleibt immer noch die 1bewaffnet und 1 unbewaffnet Lücke.


    Ich tendiere dazu den Regelteil "als beliebig viele Passiv" zu zu lassen, auch wenn das Stapeleffekte ermöglicht. Das der aktive Stil dann im Prinzip nur noch die eKSF vorgibt, scheint mir akzeptabel zu sein. RAW ist das wohl nicht, aber vielleicht RAI.