Was zum Geier ist mit Aventurien los?

  • Jaha, nur ging es ja darum Warum in Aventurien die Menschen noch heute - gut 500 Jahre - von dne Magierkriegen etwas wissen sollten. Und wie wir sehen, gedenken wir gar Dinge die weitaus älter sind - weil sie mit unserer Kultur verbunde sind.

    Nebenbei, Mithra wurde am 24.Dezember gedacht. Ein Kult den die Römer - wie so viele andere - aus dem Orient über Europa verteilten. Wie auch die Grimms Spuren alter griechischer Mythen in den Märchen fanden.

    In Aventurien (was ja meist für das Mittelreich - leider zu oft auch bei DSA - steht) wird järhlcih gar der 2. Dämonenschlacht gedacht. Dank Borbarad sind inziwschen viele neue Gedenktage dazugekommen. Kann jeder gerne prüfen - es gibt eine ausführlichen Kalender zum download. Gerngeschehen.

    Wo bleibt unser Magierklamotten Zitat? Es beißt nicht ;)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterschieden.

  • gut 500 Jahre - von dne Magierkriegen etwas wissen sollten

    Wir reden in den allermeisten Ländern Aventuriens von ungebildeten Analphabeten. Mag sein das man mal eine Geschichte darüber gehört hat, aber "Wissen" ist in Aventurien spärlich gesäht und viele Spektabilitäten haben ganz falsche Vorstellungen der Geschichte.


    Also das man hexen gegenüber Misstrauisch ist, sicher, aber man müsste doch gerade dann Magiern gegenüber noch viel misstrauischer sein. BESONDERS nach Borbarad. Dass Glorana eine Hexe ist wird auch kaum einer Wissen, die kann zaubern, die muss ne Magierin sein. So wie Galotta, die Magier da helfen doch alle dem Borbarad ;)


    Nebenbei, Mithra wurde am 24.Dezember gedacht.

    und Sol invictus mit den Geschenken am 21. Weihnachten kommt aber vom namen wie dem immergrünen Baum, dem Festessen und geschenken aus dem Germanischen da ging das Fest vom 21. bis 31. Dezember und in der Nacht des 31. hat man böse Geister mit brennenden Strohballen aus dem Dorf vertrieben....wem kommt das bekannt vor? Zumal die römischen Christen gerade nach Odoaker gute Gründe hatten germanische Feste zu integrieren um die Konvertierung schmackhafter zu machen und Ostern ist eindeutig rein germanischen Ursprunges, sogar die bemalten Eier und der Hase (das heilige Tier Ostaras)



    Wie auch die Grimms Spuren alter griechischer Mythen in den Märchen fanden.

    Sicher, aber Frau Holle ist wieder eindeutig germanisch. Das sich manche Geschichten vermischen ist klar.



    Dank Borbarad sind inziwschen viele neue Gedenktage dazugekommen

    und mehr Gründe Magier zu hassen und zumindest schwarze Akademien dicht zu machen, Galotta war auch zeitweise auf einer. Aber wie so oft in Aventurien bleiben solche Dinge irgendwie ohne Konsequenzen.



    Wo bleibt unser Magierklamotten Zitat? Es beißt nicht

    War das von mir? Ich kann mich nicht entsinnen. ich würd nur sagen dass der Codex...Albernicus? Gildenmagier dazu verdonnert hat klar erkenntlich als gildenmagier rumzulaufen, das heisst Robe, hut, Stab. und das hat echte Nachteile für Magier weil so der feindliche Bogenschütze weiß auf wen er zuerst schiessen soll.



    Wenn man die Caitiff problemlos und ohne Blutband an jede Disziplin ranläßt

    Man korregiere mich, und verzeihe das OT, aber die meisten Disziplinen kann doch sowieso jeder lernen, ohne Lehrer (kenne jetz nur die englsichen Namen also Obfuscate, Celerity, Potence, Fortitude, Presence, Dominate, Animalism...und viele Disziplinen kann man durch Lehrer erwerben bzw. theoretisch durch n Buch also Thaumaturgy / Dark Thaumaturgy, Chimestry, Koldunic Sorcery, obtenebration, Quietus, Serpentis, Protean, Necromancy, Mortis, Valeren, Obeah, ...durch Pakt auch Daimonion. Die Disziplinen die ohne das richtige Blut nicht erlernbar sind wie Mytherica sind meist selten und eher schwach. Viscissitude wär die Ausnahme aber so wie ich das interpretiere kann man sich damit "infizieren" und hat gar keinen kainitischen Ursprung soweit das nicht geretconned wurde (spiele nur Old World of Darkness)

    Genauso wie jeder Guhl alle physischen Diszis lernen kann egal von welchem Clan er ist (Potence, Celerity, Fortitude) plus eine Clandisziplin


    Und dann müsste man sagen das Thaumaturgy und Dark Thaumaturgy mit den Pfaden im Grunde jede andere Disziplin ersetzen bzw, integrieren können.


  • Der Vampire-Diskussion samt einzelnen Beiträgen dazu habe ich zu einem eigenen Faden im Vampire-Unterforum verholfen: Caitiffs

    Gewünscht ist, mit so etwas selbsttätig abzuwandern, sobald es komplett themenfremden Diskussionsbedarf gibt, und nicht einfach weiter zu machen, im Wissen, dass es in einer anderen Diskussion nichts zu suchen hat.




    Lust auf einen Zaubersprüche ballernden Ritter in schwerer Rüstung der Skelette zu hilfe ruft und dabei göttliche Zauber für Heilung oder Buffs hat? Kein Problem.

    Das ist aber ein anderes Spiel, Regeldesign, Weltenbau. Die Argumentation, was in anderen Systemen geht, in DSA aber nicht, oder umgekehrt, halte ich für keine stichhaltigen Argumente als Belege, warum DSA irgendwo Macken hat (oder umgekehrt).

    Spezifische Dinge bemängeln mit Begründungen finde ich okay, jetzt beliebige Regeldesign-Entscheidungen und Hintergrundsetzungen und Weltenbau anderer Regelwerke heranzuziehen für Mängel an Regeln, Hintergrundsetzungen oder Weltenbau von DSA finde ich müßig. Das ist Äpfel wie mit Birnen vergleichen.



    Codex...Albernicus?

    Codex Albyricus.


    und mehr Gründe Magier zu hassen und zumindest schwarze Akademien dicht zu machen, Galotta war auch zeitweise auf einer. Aber wie so oft in Aventurien bleiben solche Dinge irgendwie ohne Konsequenzen.

    Weil es nicht "natürlich" wächst, sondern Plotverläufe angelegt und gestaltet werden, wie sie gerade erwünscht werden (und sei es durch die Spielerschaft). Wären die Schwarzen Gilden gestrichen worden, weil da böse Möpse drunter sind (wie unter den Weißen - Galotta kam von Elenvina und die dortige Akademie hatte doch deutliche Einbußen inneraventurisch dadurch erlitten), hätte es einen Aufschrei unter der Spielerschaft gegeben, und es hätte Kritik ohne Ende gehagelt.

    Das zu bemängeln finde ich auch persönlich müßig. Es ist ein Spiel, seine Entwicklungen können nur festgelegt werden. Über Art und Umsetzungen kann man sicherlich diskutieren, aber nicht darüber, finde ich, dass es so ist. Es geschieht schließlich auch zu Gunsten einer spannenden, sich schnell entwickelnden Welt, die in irdisch dann doch kurzer Zeit bespielt werden können soll.

  • Das ist aber ein anderes Spiel, Regeldesign, Weltenbau. Die Argumentation, was in anderen Systemen geht, in DSA aber nicht, oder umgekehrt, halte ich für keine stichhaltigen Argumente als Belege, warum DSA irgendwo Macken hat

    Nein du missverstehst mich. Ich sage nicht, dass das SCHLECHT ist oder eine Macke, ich sage das macht DSA anders und DSA sollte versuchen DSA zu bleiben und nicht sich an D&D annähern. Der einzige Bezug wo ich sagte, dass das "schlecht" wäre ist unter der meiner Meinung nach falschen Prämisse, dass DSA ein System sein will das sehr frei ist und Mitgestaltung durch Spieler will denn WENN das der Fall WÄRE WÜRDE DSA einiges "falsch" machen. Ich sehe aber nicht das DSA das will daher fechte ich die Prämisse an. Ich will mein DSA.



    hätte es einen Aufschrei unter der Spielerschaft gegeben, und es hätte Kritik ohne Ende gehagelt.

    Sicherlich und da stimme ich zu. Aber die inneraventurische Logik müsste eben Schritte ergreifen die sie nicht tut. Wie so oft, das ist ja kein Ausnahmefall, dass in Aventurien gravierende Dinge passieren die dann völlig folgenlos bleiben und sich ne Woche später keine Sau mehr dafür interessiert. Wenn man solche Weltbewegenden Plots macht und die Folgen dann bestenfalls lokal in kleinen Dörfchen kommen, wenn überhaupt, dann muss man sich schon sehr fragen wieso man überhaupt so große Plots macht. Wenn man folgenfrei ABs machen will dann dürfen die ABs halt nicht weitreichender sein als kleine lokale Dorfgeschichten.

    Wenn der Plot überspitzt ist, ab Morgen regiert der Namenlose und die 12 sind tot, kann ich nicht trotzdem weiterhin geweihte haben die Liturgien wirken, Mirakel die passieren und die Welt weiter laufen lassen wie vorher

  • Hallo nochmal.


    Also da ich den Karren zum Thema "Mitmachen bei DSA" in den Dreck gefahren habe fühle ich mich verpflichtet ihn hoffentlich wieder raus manövrieren zu können...

    Ein Rollenspiel zum mitmachen und mitgestalten in Freiheit und konstruktivem Miteinander.

    Was meine ich also damit? Ich nehme als Beispiel mal den nicht existenten Eiselementaristen von Orkar. Es gibt da mMn zwei "Modi" an die Sache ranzugehen. Mitmachen oder Meckern. Das sieht dann im Kontrast wie folgt aus:


    1. Mitmachen
    Man hat einen (scheinbaren) Mangel erkannt und erstellt sich für seine Gruppe einen Eiselementaristen mit allen Zaubern die man für cool hält. Dabei pfeitft man auf die Verbreitung und sonstige Beschränkungen die einem das bisherige Material auferlegen und lässt seine Kreativität frei fließen. Dann findet man den so richtig geil und überlegt sich seinen Hintergrund und erstellt gleich eine neue Magierakademie oder einen neuen (Geheim)Orden. Vielleicht lässt man die auch mit der Firun- oder Ifirn-Kirche zusammenwachsen und baut Strukturen, Titel, Ränke und was sonst nicht alles aus. In dieser Gilde/diesem Orden sind alle/die meisten Eiszauber verfügbar. Sehr seltene werden nicht jedem weiter vermittelt und ganz wenige bleiben übrig die man noch Entdecken muss. Vielleicht macht man gleich ein paar neue Eiszauber die es auch nur dort gibt. Das arbeitet man alles aus. Und wie es so ist haben gute Ideen oft einen Schneeballeffekt. Es wuchert. Man erstellt Seite an Material, Listen, NPCs etc. Vielleicht macht man dann auch ne Webseite das alle Gruppenmitgleider und der Meister besser darauf zugreifen können. Man spricht darüber. In Foren, auf Facebook, am Telefon, im Cafe, unter Freunden und Bekannten, etc. Irgendwann klicken sich immer mehr Leute durch die Seite und in Foren wird es heiß diskutiert: "Man das ist ja cool. Schick es ein!" Oder der Link zur Seite wird ohnehin so oft verlinkt dass irgendwann die Redax davon was mitbekommt und sich denkt: "Was für eine tolle Sache!" Und dann landet diese Akademie oder der Orden samt Implikationen für den aventurischen Hintergrund in einer öffentlichen Publikation. Sie geben dir 50€ für deine Idee und du bist glücklich und grinst, weil im ernst: "für dein Baby machst du es auch umsonst!" Alle lieben es und irgendwann, ja irgendwann ärgert sich einer..., dann noch einer... und wir sind bei dem zweiten Modus:


    2 Meckern

    (das ist ein fiktiver Text und spiegelt weder meine Sprachkultur noch meine Überzeugung wieder. Es ist eher sowas wie eine "sprachmalerische Metapher".)

    "Ey so ein Fuck! Wie kann man nur! Redax, hörst du! Eismagier? Jetzt? Mit der Firunkirche? So ein bullshit. Nur fünf Minuten googeln und schon wüsste ich das die Firun-Kirche sich NIE organisieren würde, schon garn nicht mit verweichlichten Magiern. Kann man da nicht mal drüber Nachdenken oder nen Experten bezahlen. Durch WdV hat man doch jetzt Kohle. Also wenn man schon ne Eisgilde/Eisorden macht dann doch wenigsten "so und so" weil schon die Firma Eismann und co. KG haben folgende Formel zur Verbreitung von Eisware erstellt x²*1000-5%. und damals bei den Römern hatten die gar kein Eis. Was beweist das in Aventurien für Eiszauber maximal V1 erreicht werden kann eher weniger wenn man die Entstehung der Erde mit berücksichtigt. Hat schon Newton gesagt. 42 oder 43 oder 46 das ist die Lösung! Aber man muss halt schon die richtige aussuchen! Laizismus! Man Redax, hörst du! Eismagier? Jetzt? Mit der Firunkirche? Warum gibt es eigentlich keine Spielhilfe zur Verbreitung. Ich lese immer nur V1-V7 und den ganzen anderen Scheiß muss ich mir selbst aus den Fingern saugen. Ganz toll, wofür zahle ich denn 40 €? Für meine Handyrechnung auch wenn ich nicht telefoniere/surfe? Für 10-20 Kaffee nach Togo? Man ich hau das Geld raus aber dann will ich auch dass ihr Deppen das schreibt was ich lesen will. Laizismus! Word! Eismagier? Jetzt? Mit der Firunkirche! Man Redax hörst du! Das ist jetzt schon 30 Jahre bekannt und immer noch keine Lösung des Problems! Habt ihr denn wirklich so viel anderes zu tun? Ich steck euch die Kohle in den Hintern und dann nur so ne undurchdachte Kacke die mein Sohn mit 4 hinbekommen hätte. Laizismus! Eismagier? Jetzt? Echt? Man Redax hörst du!..."


    Währendessen ... weint irgendwo ein kleiner Hobby-Autor der alles gegeben hat und wird von seiner Gruppe getröstet indem er einfach still für sich - seinen EISMAGIER SPIELT!


    Ich hoffe mich klarer verständlich gemacht zu haben. Für "Mitmachen" gibt es sogar ein mir bekanntes "prominentes" Beispiel, einfach weil Eldoryen Gammensliff damals die Seite oft angesteuert hat. Er war seines Zeichens Draconiter und war etwas das es vor dem Mitmachen von Daniel Simon Richter (un co. nehme ich an) nicht gegeben hätte. Der hat es dann sogar bis zur Redax geschaft mit sicherlich mehr Mitmachen als Meckern. Für Meckern brauch ich dir keine Beispiel geben. Entweder du setzt dich mal mit Popcorn vor ein DSA-Forum oder ... naja ... oder du schreibst halt einfach was. ;)


    Dann möchte ich zum Thema "Sowohlalsauch" was sagen.


    Ich hätte gerne mal gewusst, wie sich so ein Tempel und mithin die Kirchen eigentlich finanzieren. Lokale Spenden? Was, wenn der Prediger einfach langweilig ist und keiner kommt? Zuwendungen von der örtlichen Herrschaft? Was, wenn die in frommer Begeisterung und als Dank für einen erfüllten Kinderwunsch alles in den Neubau eines Tsa-Tempels steckt? Landbesitz? So wie ein Lehn, welche nie den Lehnsnehmer wechselt? Freiwillige Leistungen der Gemeinde? Aller Zwölfgöttergläubigen oder doch nur die *hier Gottheit einsetzen*-gläubigen? Zahlen Novadis/Hexen/Druiden/Zwerge/Elfen/Thorwaler usw. Kirchensteuer? Wenn ja an wen? Zentrale kirchliche Zuwendungen? Hat die Tsakirche echt ihr eigenes Finanzamt? Oder haben alle zwölfgöttlichen Kirchen ein Finanzamt? Wie findet es die Herrschaft, dass ihre Steigbügelhalter parallele Strukturen aufbauen? Eine Mischung von allem?

    Da geht irgendwie eine ganze Welt von interessanten Geschichten oder auch nur die Spielwelt bereichernden Geschichten an uns vorbei.

    Eigentlich ein gutes Beispiel. Erstens würde ich mal sagen dass ich noch niemals als Spieler oder Meister die Kirchensteuer ausgespielt habe, wir machen das über Spenden wenn man sich an den Tempel wendet. Aber Helden sind ja nicht sonderlich repräsentativ oder gar in der Alltagswelt verankert.


    Ich weiß leider nicht mehr wo es steht aber ich bin mir sicher gelesen zu haben das es einen Tempelzehnt gibt und dass man den entweder persönlich (so man frei ist) abgeben muss oder eben vom Lehnsherrn selbst weitergeleitet wird (denn der verfügt natürlich über Steuereintreiber/-system)). Und dann kommt der wichtigste Satz - der bei keiner DSA Satzung im Sowohlalsauchmultiversum fehlen darf. Es ist von Ort zu Ort und von Region zu Region unterschiedlich. Manchmal gibt es nen festen Schlüssel und manchmal verteilt man es an alle Kirchen relativ gleichmäßig und manche machen es wieder anders. Alles darf nix muss.
    Klar hättest du persönlich lieber ne Steuerspielhilfe samt aventurischer Steuersoftware. Aber der Bedarf wird einfach nicht so groß sein dass jemand (Verlag/Autor) seine Ressourcen darauf verschwendet es genauer als "so ungefähr wie im Mittelalter aber muss auch nicht", definiert. Und so geht das eben mit vielen Dingen. Ich finde es gibt sehr wenige wirkliche Probleme. Die meisten sind "so lala" und v.a. subjektiv. Ich kann z.B. mit DSA super spielen, es macht mir Spaß und mein Aufwand Kanten zu glätten bzw. Lücken zu füllen hält sich einfach in Grenzen. Und ich bin weder ungebildet noch ein Kind (ein Argument war ja dass DSA "erwachsen" werden sollte und nicht nur für ungebildete Teenager).


    es wird immer etwas geben, dessen Logik jemand anzweifelt. Und man wird auch immer etwas finden, was man anzweifeln kann. Aus drei Gründen: 1) das ist nicht die Realität sondern eine Fantasywelt. 2) die Autoren haben nicht jede einzelne existierende Wissenschaft studiert. Ergo: sie machen durchaus auch "Fehler" durch Unwissenheit. 3) es gibt Leute die zweifeln an, dass es die Schlacht von Azincourt gegeben hat. Es gibt Leute die zweifeln an dass die englischen Bogenschützen in irgendeiner Art und Weise effektiv waren. Es gibt Leute die zweifeln die Zweifler an. Das sind teilweise sogar Experten bzw Historiker. Da wundert es mich nicht, dass es hier bei der "Logik" einer erfundenen Welt zu Diskussionen kommt, die sind halt nur selten wirklich fruchtbar sondern eher Gemecker.

    Das ist so auf den Punkt gebracht. Und genau deswegen wird man sich nie grün werden. Niemand kann einem das jeweils subjektive Empfinden/Interpretieren ausreden. Wer z.B findet dass Aventurien zu klein ist und damit logisch und unausweichlicherweise unspielbar der wird sich nicht dazu motivieren lassen es anders zu empfinden. Aber genauso wenig kann man das Gegegenüber davon überzeugen das es jetzt wirklich so ultraschlimm, ultraoffensichtlich und ultradringend ist.


    Gruß.

  • Ich will mein DSA

    Der Satz ist so schön bildhaft, deshalb greife ich den mal heraus und sage:
    Bau es dir und spiele es! Ein "Mein DSA" ab Werk wird es nicht geben. Der Rollenspielautor Robin Laws hat das mal so schön in Ashen Stars geschrieben. Ich kriege es nicht mehr ganz zusammen, aber es heißt in etwa: Wir haben dir ein Ashen Stars geschrieben. Sobald du es benutzt, ist es deins.

    Es gibt kein perfekt für einen Spieler oder eine Spielrunde zugeschnittenes Rollenspiel. Nicht umsonst hat man mit FATE Core für die FATE-Fans ein Regelwerk geschaffen, was erstmal individualisiert werden will, bevor es zur Benutzung am Spieltisch kommt. So etwas können die "großen" Systeme natürlich nicht leisten. Wenn es eine offene Lizenz für den DSA-Regelkern gäbe, was meinst du, wie viele Spiele damit schon am Markt wären? 99,9% von den "unique Homebrews" würden vermutlich innerhalb kürzester Zeit im Nirvana verschwinden, aber vielleicht würde sich das ein oder andere Produkt halten.
    Es bleibt aber natürlich die Anpassung für die jeweiligen Spielrunden. Es spielt doch niemand DSA 4.1 ohne Hausregeln. Von den Hausregeln zur Anpassung des Settings sind es doch vergleichsweise wenige Schritte.

    Selbstverständlich können und sollen Änderungswünsche an ein Rollenspiel auch bei den Machern ankommen. Aber man kann doch nicht erwarten, dass der Wunsch nach "Aventurien vergrößern" und "Aventuriens Größe so lassen", beides nämlich so regelmäßig wie diametral unterschiedlich auftretende Wünsche in Foren, gleichzeitig erfüllt wird. Wie soll das gehen? Schrödingers Aventurien? Antwort: Niemand macht´s dir so gut wie du selbst!


    Sicherlich und da stimme ich zu. Aber die inneraventurische Logik müsste eben Schritte ergreifen

    Nein, muss sie nicht. Es gibt keine selbständige inneraventurische Logik. Alles, worüber wir hier reden ist bestenfalls niedergeschriebene Phantasie, ein Hirngespinst.

    Was du schreibst ist die erste Auffassung eines simulativen Ansatzes. Weder dieser, noch rein narrative, noch rein gamistische Ansätze können und sollen zur Gänze auf so ein Spiel übertragen werden, dass ein Massenprodukt ist. Das kannst du gerne mit deinem Homebrew-Indie tun und dafür ein ganzes Wirtschaftssystem entwickeln (sowas wie Teile von Handelsherr und Kiepenkerl in funktional), aber kaum jemand außer dir wird das haben wollen, so wie du es willst. Denn innerhalb der simulativen Ansätze gibt es ja wieder zig unterschiedliche Ansichten über die Richtung und Auswirkungen bestimmter Handlungen und Gegebenheiten. Selbst wenn du dich also für einen simulativen Ansatz entscheidest, bedeutet das noch lange keine Homogenität mit SpielerInnen, die auch mehr Simulation wollen.

    Wer Simulation haben will, ist im Übrigen ganz schnell bei so einer Art Schmetterlingseffekt. Du redest von der Folge des Magnum Opus, ich aber rede vom Wegelagerergoblin, den ich leben gelassen habe und dessen Ururenkel die Kinder des nächsten Kaisers meucheln. Schon die Konzentration auf bestimmte "große" Effekte, die nämlich Teil des Spiels waren oder sein können, ist doch kein rein simulativer Ansatz mehr. Denn möglicherweise ist für die Region R viel entscheidender, ob Händler H seine Bücher vernünftig führt und eine Insolvenz verhindern kann, als das der böse Magier M die Prinzessin P entführt hat. Und, willst du jetzt Buchhaltung spielen oder was darüber lesen, nur weil es gerade verdammt wichtig ist? Ich schätze nicht!

    Du möchtest vielleicht, dass Ereignis X Auswirkungen hat. Ich möchte das aber vielleicht nicht, weil ich in der gleichen Region ein völlig unabhängiges Abenteuer leiten möchte. Der nächste SL hat einfach keine Lust, sich durch 100 Seiten langweilige Vorgeschichte zu quälen, nur damit er jetzt weiß, wie der Metaplot inklusive dieser Ereignisse ist.


    Dazu kommt, dass all diese wunderbaren rollenspieltheoretischen Gedanken durchaus dazu geeignet sind, ein Spiel mit einem klaren Konzept zu schaffen und zu vermarkten. Das Problem ist aber, dass insbesondere für die Big Player am Markt dieser Zug längst abgefahren ist. Die Probleme, die ja ähnlich wie hier in vergleichbaren Diskussionen zu D&D (man nehme dort nur mal die Zeitsprünge zur Veränderung der Forgotten Realms) und den anderen "großen Systemen" geführt werden, haben doch historische Wurzeln. Man kann also etwas verändern und hoffen, dass die Kunden weiterhin begeistert sind. Das kann aber auch daneben gehen. Es bestehen also gewisse Befürchtungen, was zu große Änderungen angeht. Ich kann das absolut nachvollziehen, denn wenn man die Internetlandschaft als Referenzpool nimmt, wird das schwierig. Ob in den alten Foren oder seit einiger Zeit auf Facebook und co - ich verwende mal ein etwas abgewandeltes Filmzitat: Die Fanbase wird sich doch nicht mal auf die Farbe von Scheiße einig. Woher soll ein Verlag vorher wissen, ob er jetzt etwas richtig macht oder nicht?


    Außerdem: Es gibt Systeme, die es manchen Leuten besser machen oder die bestimmte Teile der Spielwelt oder des Regelsystems für bestimmte Geschmäcker besser lösen. Es gibt ja einige, die Aventurien mit Savage Worlds bespielen oder mit FATE. Warum auch nicht? Ich habe für meinen G7-Schnelldurchlauf damals PDQ# verwendet. Sowas ändert aus mancher Sicht das Spielgefühl, aber wenn es sich zum besseren ändert, bitteschön.

  • Ich kann z.B. mit DSA super spielen, es macht mir Spaß und mein Aufwand Kanten zu glätten bzw. Lücken zu füllen hält sich einfach in Grenzen.

    Richtig, da stimme ich dir zu aber der Punkt ist ja, das DSA spätestens seit Edition 4 massiv darauf setzt jedes noch so kleine Detail auszuarbeiten und dem Meister die Arbeit sich was ausdenken zu müssen abnimmt, warum ich DSA auch lieber Meistere als jedes andere System. Die Zuverlässigkeit dass selbst Details in allen Spielrunden gleich sind macht es mir auch als Spieler sympatischer als die Konkurrenz. ABER das bedingt zugleich, das Die Redax die Verantwortung für die Stimmigkeit übernimmt und mehr als jedes andere System auf interne Konsistenz und Logik achten muss, denn ein Fehler der Redax kann nicht so leicht ausgebügelt / übersehen werden wie bei etwa Pathfinder, der Meister hat schlichtweg nicht die nötige Freiheit das mal eben zu ändern (also am Ende schon aber nicht im offiziellen Aventurien / anderen Spielrunden) und die Spielerschaft von DSA ist nach meiner Erfahrung viel versteifter auf Regeln als andere Systemspieler einfach weil die Regelstarre ein großes Plus von DSA ist. Und weil das die Haushaltsmarke ist muss die Redax aufpassen was sie schreibt.


    Als Beispiel, wenn bei D&D Helm mal so mal so dargestellt wird und seine Geweihten irgendwie komisch sind, fällt das in der Fülle hunderter Götter nicht weiter auf und Helm ist halt weder noch. Passt schon. Wenn man aber mit 12 Göttern startet und die so detailreich ausarbeitet, dann fällt es massiv auf, wenn ein sagen wir Borongeweihter ein richtiger Labersack ist und der klauende Praiosgeweihte sorgt für eine Unstimmigkeit die bis zum Wutausbruch führen kann.


    überzeugen das es jetzt wirklich so ultraschlimm, ultraoffensichtlich und ultradringend ist.

    Wirklich? Das die grösste Wüste Aventuriens so klein ist das fast alle Gefahren einer Wüste (verirren, Wasserknappheit, Einsamkeit) wegfallen...das stört keinen? Die Khom ist keine bedrohliche Wüste das in n großer Sandkasten.

    Der hohe Norden ist auch klein genug, dass man eigentlich ohne zu große Probleme wieder nach Hause laufen kann wenn man merkt, dass die Vorräte ausgehen und gemessen an der Zahl der ABs um irgendwelche unbekannten Ruinen...wundert es keinen das irgendwie jedes Dorf seine eigene uralte völlig unbekannte Ruine hat die noch nie einem Jäger, Hirten oder so aufgefallen ist?

    Also es soll Leute geben denen Filmfehler so überhaupt nicht auffallen und einfach das Hirn ausschalten zum geniessen, aber ich kann das nicht und wenn ein Film oder System grobe Logikfehler macht verdirbt das mir den Spass, wenn man schon nicht die Arbeit in ordentliche Recherche stecken will, darf ich doch zumindest eine interne Logik und Konsistenz erwarten...


    1. Mitmachen

    ja natürlich kann man Hausregeln, aber die Redax sollte nichts übernehmen, das sich mit dem Kontext des offiziellen Aventurien beisst.

    ich kann Hausregeln, dass Firun bei mir ein netter freundlicher Gott ist, der voller Nachsicht und Milde einfach gutherzuig ist, gerne Lacht und so richtig verweichlicht udn tuntig sein für das Beste auf der Welt hält und Efferd zu nem Wüstengott machen dessen perverse sexuelle Gelüste Belkelel neidisch machen...das kann ich tun. Das heisst nicht, dass es gut ist oder die Übernahme davon nicht zu massiven inneraventurischen Problemen führt die einen gewaltigen Rattenschwanz nach sich ziehen mit Sachen die man dadurch erzwungenerweise auch ändern muss.


    Eismagier erfordern halt Balancingtechnisch auch das es auch Akademien gibt welche sich auf die anderen Elemente spezialisieren, dann muss man n Haufen neuer Zauber machen damit ein reiner Elementmagier spielbar ist, dann muss man NSCs dazu kreiren und die retroaktiv in die Geschichte einbauen, dann müsste man schauen das die Zauber nicht zu stark aber auch ned zu schwach im Vergleich zu Anderen sind, man müsste schauen wo man die Akademien stimmig hinstellt, welcher Gilde die angehören, warum die Elementare sowas gut heissen oder auch nicht....und was du ja alles anmerkst. Es wuchert und verändert Aventurien mitunter grundlegend. Und das dann einfach zu übernehmen will wohl durchdacht sein, besonders wie man es umsetzt, so haben Firun Geweihte nach dem Vaedemecum einige sehr coole Eisliturgien die so ein Eiszauberer auch gut brauchen könnte, macht man die dann magisch? Haben das dann Geweihte und Elementaristen? Warum können das Eles nicht? Warum sollte man n Geweihten machen wenn Eles das au können? Muss man gar eine Firunweihe antreten um n Eiselementaristen spielen zu können? Wie wirken sich geweihte Magier auf Aventurien aus? usw.


    Wenn man es dann übernimmt muss man Logikfehler ausbessern wie die Sache mit Firun. Duie Fragen die du im Meckern aufwirsrfst wollen ja beantwortet sein, das kann man ned einfach so hinknallen. Man KANN es machen aber die Fragen muss man einigermaßen stimmig beantworten können. Kann man das nicht, heisst es zurück ans Reissbrett und neu nachdenken


    Bau es dir und spiele es! Ein "Mein DSA" ab Werk wird es nicht geben

    Ich wusste das das kommt XD das mache ich ja auch, mein Aventurien wird die Heptarchiensache anders lösen und n paar andere Dinge, mein Kaiser vom Horasreich wird kein Drachenkind usw.

    Ich finde nur die Redax sollte die Implikationen einiger Handlungen bedenken bevor man sie einfach sorglos aufs Papier schreibt, sonst ergeben sich völlig unnötige Unstimmigkeiten die mehr Spieler veranlassen könnten sich vom offiziellen Aventurien zu lösen...und wenn ich das tue brauch ich keine neuen Regelwerke und Abenteuer kaufen, doof für den Verlag wenn jeder sein Ding macht.

    Wie bei Star Wars - ulkigerweise verkaufen sich die pre Disney Sachen immer noch sehr gut, und die Leute reissen sich um gute Bücher, Spiele und Artikel, nur das Neue Zeug will irgendwie keine Sau haben...die Fans sagen sichd as neue Star Wars existiert nicht, wir leben in unserem alten Expanded Universe weiter. Der Einzige der hier wirklich verliert ist Disney. Wenn DSA das auch gut findet...naja gut, dann bleib ich bei den DSA 4.1 Sachen und kaufe halt nix Neues mehr, das ist mir relativ wurscht, aber dem Verlag geht was durch die Lappen


    Wie soll das gehen? Schrödingers Aventurien?

    ich habe aber auch gesagt am Ende muss der Verlag tun was er tun muss, kein böses Blut. Wenn der Verlag mehr Geld damit macht mich zu enttäuschen weil es mehr Spieler gibt die das was ich blöd finde gut finden, dann muss er tun was er tun muss das verstehe ich schon. Wenn die vergrösserugn Aventuriens mehr Spieler verärgert als glücklich macht, dann lässt man es eben. Die Mehrheit entscheidet am Ende.


    Niemand macht´s dir so gut wie du selbst!

    Der Satz macht Rahja traurig XD



    Es gibt keine selbständige inneraventurische Logik. Alles, worüber wir hier reden ist bestenfalls niedergeschriebene Phantasie, ein Hirngespinst.

    Hö? Das erleb ich aber anders...Die Regeln gelten ziemlich zuverlässig und Universal überall auf dem Kontinent, ich hab nicht auf einmal 10 mal so viel AE nur weil ich in Brabak stehe statt in Nostria und in der Khom regnet es keine Karfunkel. Ich kann nicht in Al Anfa 100 Meter weit springen...mag seind as alles letztlich Fantasy ist aber ohne eine innere Logik braucht man keine Welt erschaffen und Aventurien baut stärker auf eine konsistente Logik als andere mir bekannte Systeme.



    Du möchtest vielleicht, dass Ereignis X Auswirkungen hat. Ich möchte das aber vielleicht nicht, weil ich in der gleichen Region ein völlig unabhängiges Abenteuer leiten möchte

    Sicher sicher, alles legitime Ansichten. Aber wäre es dann nicht das Eifnachste Ereignis X zu streichen? Denn eine große Weltbewegende Sache zu machen die dann keinerlei Auswirkungen hat ist doch lächerlich. Morgen bomben sich Korea, Russland und die USA mit Atomwaffen weg, China erobert die Welt und auf der Welt ändert sich dadurch NICHTS? In niemandes Alltag? Das passiert einfach nicht. Mag sein das es in Andergast n kleines Kaff gibt wo die Weltereignisse wirklich NICHTS verändern weil sie nicht bis dahin reichen, aber das MR müsste doch grundlegend anders aussehen

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  • Morgen bomben sich Korea, Russland und die USA mit Atomwaffen weg, China erobert die Welt und auf der Welt ändert sich dadurch NICHTS? In niemandes Alltag?


    Obwohl ich dir größtenteils zustimmt, an dem Punkt möchte ich mal sagen:

    Ja auch dann werden Leute zur Arbeit gehen. Morgens drüber meckern, dass es nachts kälter als draußen ist und wie schön es wär liegen zu bleiben... dann wird die Frau sagen: "Reiß dich mal zusammen, der Herbert ist im Krieg anna Ostfront." Das ganz akute Problem von Horst ist aber dennoch das frühe Aufstehen.

    China erobert die Welt? hihi ja mit schlechten Plastik-Produkten und E-Panzern... :-). Hoffen wir nicht, obwohl das einige Probleme verschieben würde...


    Meine Gedanken dazu:


    In wie weit hat es die Inuit gestört, dass es einen ersten und dann noch einen zweiten Weltkrieg gab?

    Hat der "Weltkrieg" die Einwohner im Regenwald beeinträchtigt? Eher nein.


    Beinträchtigt wurden nur die Involvierten Bevölkerungen und das auch nur durch die Technisierung und die Massenvernichtung so starkt. Hat der prophezeite Weltuntergang 1999-2000 bei Dir für Besorgnis gereicht?

    Beschäftigt Dich der Untergang der Maya? Trauerst du ihren Göttern nach? Den griechischen oder römischen? Zu lange her, heute nicht mehr relevant.


    Mit der reduzierten Reisegeschwindigkeit/ Menge und Informationsverbreitung sinkt die "Angstschwelle".

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • In wie weit hat es die Inuit gestört, dass es einen ersten und dann noch einen zweiten Weltkrieg gab?


    Hat der "Weltkrieg" die Einwohner im Regenwald beeinträchtigt? Eher nein.

    da stimme ich dir zu, wie gesagt wenn in nem kleinen Dörfchen in Andergast alles weiter geht als wär nie was gewesen...gut. Dort ist vermutlich wirklich nichts gewesen. Aber was ist im MR, Bornland, Al Anfa, Horasreich? Irgendwie scheinen große Ereignisse kaum was zu bewirken.



    Mit der reduzierten Reisegeschwindigkeit/ Menge und Informationsverbreitung sinkt die "Angstschwelle".

    die da Aventurien doch relativ klein ist gar nicht so lange dauert wie man meint. Aventurien ist nicht grösser als Europa und in Europa haben sich die meisten Neuigkeiten auch binnen 2 -3 Monate rumgesprochen und die Italiener hatten schiss weil die Franzosen von Wikingern überfallen wurden.

  • Analphabeten = unwissenheit? Lächerlich - wei sind denn all die "Märchen"Q der Grimms weitererzählt worden ... achja, weitererzählt.

    Zudem igbt es auch in Aventurien Praiosschulen, Wanderpriester mit dem berühmten Zwölferbüchlein im Gepäck, wo den dummen Bauern klar gemacxht wird, das es göttliches Willen sei das Sie Bauern und ihre Herren Adlige sind - und das Zauberei es gibt aber nicht unbedingt ein Segen ist.

    Siehe, es waren Magier die einst den bösen Borbarad unterstützten, den wiesne Rohal zum Fall brachten und die Maigerkriege auslösten.

    Es waren Magier, die Borbarad vom Tode herbeiholten, halb Aventuruen mit Dämonegezücht verseuchten, und nur durch die Gnade der Götter und einiger Auserwählten (G7) geschlagen werden konnte - weswegen wir jährlich der 3.Dämonenschlacht gedenken. Es war Peraines Wille, das Oron fiel und nun ihr höchste Diener die verpestete Erde Tobriens reinigt. Rondras Krieger haben zudme ihr Blut vergossen um die Dämonendiener zu vernichten.

    Wo waren in all dieser düsteren Zeit eure Zauberer?

    (Die Predigt eines Praioten dürften isch ncoh etwas spannender anhören. Es sollte nie vergesen werden das der Zwölferkult das Leben in Aventurien bestimmt, wie einst zu Kalr des Großen das Christentum seine Herrschaft über Europa aufnahm/festigte.)
    Wer mag schon wissen wie das Zwölfertum nach 600 Jahren aussehen mag ... wenn Wissenschaft, Reformen und Smartphones den Alltag bestimmen.


    Ein Durcheinander hier ... ich bin raus!

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterschieden.

  • wei sind denn all die "Märchen"Q der Grimms weitererzählt worden ... achja, weitererzählt.

    und viele aufgeschrieben sonst wären sie mit der Zeit verloren gegangen ;) Denn mündliche Überlieferung führt auf kurz oder lang zu irrem Murks und gerade kleienre Geschichten wären weg. Wer kennt heute noch die Märchen der Grimms? Und dabei haben wir die alle niedergeschrieben, wären sie das nicht würde heute fast keiner mehr wissen, dass es die mal gegeben hat.

    So wie auch historiker oft im dunkeln tappen weil Geschichte nicht aufgeschrieben wurde und wir uns anhand archäologischrr Fund was zusammenreimen müssen


    Siehe, es waren Magier die einst den bösen Borbarad unterstützten, den wiesne Rohal zum Fall brachten und die Maigerkriege auslösten.

    Ero wärs das Beste alle Magier für immer auszurotten und jede Art Magie zu verbieten...denn was hat ein Rakorium Muntagonus je für den kleinen Bauern am Land getan hm?

    Gerade wenn Praioten das rumerzählöen verstehe ich nicht warum es keine Aventurienweiten kreuzzüge gegen magierakademien gibt...

  • die Italiener hatten schiss weil die Franzosen von Wikingern überfallen wurden.

    Durchaus. Die Frage ist nur: Die Italiener? Sind das alle Einwohner? Wie hat es sich geäußert? Haben sie aufgehört zur See zu fahren und Fische zu fangen? Haben sie aufgehört die Felder zu bestellen, die Bullen zu kastrieren, Kinder zu zeugen? Wohl kaum...

    Die Italiener sind sicher einige Gebildete, bzw. die Herrscherschicht gewesen. nicht aber Luigi und Mario die beiden Kanalisationsreiniger in Roms metropole...


    die da Aventurien doch relativ klein ist gar nicht so lange dauert wie man meint.

    Das ist eine nie enden wollende Diskussionsgrundlage. 3000 Meilen x 2000 Meilen ist schon sehr groß, selbst weniger als 100 Meilen in einer "zivilsierten" Gegen, wie in Albernien wWeit. Da weiß das Dorf Schindmeringen nicht, was in der Stadt vorgeht und umgedreht (siehe das Daimonicum).



    Gerade wenn Praioten das rumerzählöen verstehe ich nicht warum es keine Aventurienweiten kreuzzüge gegen magierakademien gibt..

    Weil es irdisch doch auch nicht so läuft. Da beschwert sich eine Fraktion über irdendwas "Esst kein Schweinefleisch." oder "esst mehr Schweinefleisch" oder "Männer sind Schweine." und ein teil greift es auf, ABER einem Großteil ist es schlichtweg egal.


    Der eine schlägt seine Frau trotzdem, der andere geht trotzdem fremd (die andere genauso). Es wird noch mehr Fleisch gegessen und Schuld sind immer die anderen. Niemand fängt was vernünftiges an (Umwelt retten, Abfall aus dem WAld sammeln), lieber tummelt man sich im Forum, schreibt über Regeln und Dimensionen einer Welt, die es nicht gibt.

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • Weil es irdisch doch auch nicht so läuft.

    "Moslems sind Böse" dann kommt ein Anschlag und auf einmal stehen wir im Irak, in Afghanistan und anderen Ländern während mancherorts direkt Hetzjagden auf die Leute gemacht werden . Hitler sagt Juden sind schuld...was passiert? Stalin sagt die Zigeuner sind schuld....ich sehe durchaus das in schweren Zeiten sowas massive Kreise zieht. Oder wie war das mit den Kreuzzügen?

  • Nebenbei, Mithra wurde am 24.Dezember gedacht. Ein Kult den die Römer - wie so viele andere - aus dem Orient über Europa verteilten.

    klar, so um die Wintersonnenwende rum hat absolut jeder irgendetwas gefeiert.



    Oder wie war das mit den Kreuzzügen?

    die muss man deutlich differenzierter betrachten.



    Wir reden in den allermeisten Ländern Aventuriens von ungebildeten Analphabeten.

    schwer zu sagen. Aventurien sieht auf den ersten Blick ein bisschen nach Mittelalter aus, bei genauerer Betrachtung verhält sich der Durchschnittsaventurier aber dann doch komplett modern ... oder ist halt ein Schurke ;)

  • Leider konnten wir keine Besserung des von uns hier monierten Zustands feststellen. Deshalb sehen wir uns nun gezwungen, diesen Thread zu schließen. Gründe hierfür sind unter anderem das wiederholte themenfremde Diskutieren, zuletzt auch mit einer starken Einbeziehung von irdischen Themen, die gemäß der Verhaltensregeln nicht erwünscht sind.


    Viele der hier themenfremd begonnenen Diskussionen können gerne geführt werden - dies aber bitte jeweils in eigenen Threads.

  • Sorcerer

    Hat das Thema geschlossen