Initiative

  • Hm, ich muss zugeben, mir fällt es teilweise schwer Dir zu folgen, aber ich will es versuchen.

    Zitat von Mentharion

    Es gibt nur eine Möglichkeit regeltechnisch seine Aktion zu verzögern, und das ist innerhalb einer Kampfrunde.

    Ja, das sehe ich auch so.

    Zitat von Mentharion

    Ansonsten verwendet man seine Aktion, auch wenn es beim Belauern evtl. nur darauf hinausläuft, dass man seine Aktion dazu nutzt, um gar nichts zu unternehmen. Was wiederum die Kampfrunde beendet.

    Dem würde ich mit meinem Verständnis der gewählten Worte widersprechen. Wenn man seine Aktion verfallen lässt, verwendet man sie nicht. Deswegen spricht man in dieser Situation ja auch von fallen lassen und sagt nicht "man verwendet die Aktion zum nichts tun". Dieser unterschiedlichen Verwendung der Worte zum trotz, sind wir beide der Meinung, dass das beierseitige fallen lassen der Aktion zum Ende der Kampfrunde führt.


    Ich glaube unsere Differenz liegt woanders. Eine Verzögerung der Aktion von A auf den Zeitpunkt nach dem Angriff von B und eine darauf folgende Verzögerung der Aktion von B auf den Zeitpunkt nach den Angriff von A führt automatisch dazu, dass beide Parteien ihre Aktionen verfallen lassen, weil die Bedingung für das Ausführen der Aktion innerhalb der KR nicht erfüllt werden. Natürlich könnte auch eine Zusatzbedingung genannt werden wie z.B.: "Bevor ich meine Aktion verfallen lasse, greife ich doch als erster an". In diesem Fall würden die Aktionen auf Grund der Zusatzbedingung natürlich nicht verfallen und man würde einfach etwas später in der INI-Reihenfolge in den Kampf zurück kehren.


    Zum Thema "Dinge aus dem Zusammenhang reißen":

    Zitat von Mentharion

    ...weil sonst in den Lesern der Anschein erweckt wird, dass ich diese Annahme als Wahrheit ansehe und nicht als diskussionswürdigen Punkt.

    Dein Beitrag fängt mit den Worten an:

    Zitat von Mentharion
    Gut, dann versuche ich das mal zu erklären.

    Du erklärst dann Deinen Standtpunkt an einem beliebigen, fiktiven, konkreten Beispiel. Es folgt mindestens eine rethorische Frage. Es sei denn Du gehst wirklich davon aus, dass die Autoren ein endloses Abwarten OT gewollt haben könnten und fragst mich nun, wie ich das sehe. Das bezweifle ich jedoch. Dem entsprechend handelt es sich hierbei nicht um eine Hypothese, sondern um eine Erklärung und die rethorische(n) Fragen) dien(en)t zur Verstärkung Deiner Erklärung. Auch wenn ich diese Fragen nicht mitzitiere, ändert sich nicht die Wahrnehmung Deiner Worte als Erklärung Deines Standpunktes. Es ist ja auch der Standpunkt, welchen Du schon vorher vertreten hast, jetzt halt nur mit einem konkreten Beispiel. Daher habe ich hier wirklich nichts aus dem Zusammenhang gerissen.


    PS: Ich kann mir vorstellen, dass die Diskussion, um die Metadiskussion nur von bedingtem Interesse ist. Wenn von den Moderatoren gewünscht lagern wir dies gerne auf eine private Konversation aus (ist teilweise schon geschehen).