Ewiges Leben durch Jugendlichkeit

  • Wenn man die Liturgie im Übermaß (also hintereinander) nutzt, versagt die Göttin dir die Regeneration, damit du erkennst, dass du die Kraft die sie dir gegeben hat, für andere Gläubige nutzen sollst. Vielleicht für eine Person die dem Altertod nahe ist, jedoch mit ihrem Leben noch nicht abgeschlossen hat und den Wandel noch akzeptieren muss (zugegeben kein perfektes Beispiel).

    Durchaus denkbar. Es gibt in Weiden die Gruppe der "tanzenden Weiber". Quasi Hospiz-"Make a Wish" Tsageweihte. Benannt nach deren Ersten Person, eine alte Frau, die nocheinam in ihrem leben Tanzen wollte. Also hat man eine Feier organisiert.

    Per noctem ad lucem.
    Durch die Nacht zum Licht.
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    Pardona? Ist das nicht ein Kochrezept?

  • Ich bin glaube nicht, dass Tsa wirklich was dagegen hat. Die Geweihten sollen doch den Glauben an sie verbreiten und in ihrem Sinne Leben/Wirken. Mit ihrem scheinbar nicht alternde Körper lässt sich doch sehr gut die ewig Junge und ihre Macht den anderen Kulturschaffenden vor Augen führen. Der Wandel kann eine neue Frisur sein, andere Aufgaben in der Gemeinschaft übernehmen, ...

    Auch ist ewige Jugend nicht gleichbedeutend mit ewigem Leben. In Aventurien stirbt nicht jeder an Altersschwäche. Wenn die Götter beschlossen haben, dass die Zeit gekommen ist, werden auch jugendliche Tsa-Geweihte Golgaris Rauschen hören.


    Ich sehe diese Liturgie bei Tsa also eher als eine Art besondere Einstimmung auf die Göttin - einer Meditation ähnlich - mit einem entsprechenden "Bonus". Warum sollte dann die Anwendung Tsa widerstreben und die Geweihten dafür bestraft werden?

    Auch Rahja sehe ich unproblematisch, aber es wurde hier meist auf Tsa verwiesen - wenn ich das richtig gelesen habe. Zumindest am Anfang war es in der Setzung so, dass ihre Geweihte durch ein rituelles Bad im Tempel eine Jugendlichkeit auch hatten. (Zumindest wenn ich mich da auch richtig an "Die Kanäle von Grangor" erinnere.) Auch wenn die Setzungen inzwischen anders sind (sein können), ist doch ein sanftes Altern wohl willkommen. Auf jeden Fall hilft es wohl mehr Lebenslust/Lebensfreude als des Lebens Last und Mühe auszustrahlen.

  • Die Geweihten sollen doch den Glauben an sie verbreiten und in ihrem Sinne Leben/Wirken. Mit ihrem scheinbar nicht alternde Körper lässt sich doch sehr gut die ewig Junge und ihre Macht den anderen Kulturschaffenden vor Augen führen. Der Wandel kann eine neue Frisur sein, andere Aufgaben in der Gemeinschaft übernehmen, ...

    Als DAS ist es ja auch gedacht - sich wieder jung fühlen und aussehen (bei Rahja halt die Fältchen verschwinden lassen und beim Tanzabend die Hüften wieder schwingen). Und ja, die Liturgie war anfangs als Khablas Jugend bekannt. Tsageweihte hatten die möglichkeit, früher, mit Tsas ewige Jugend sich gleich einer Echse alle sechs Monate zu Häuten, wodurch man zwar zwei Wochen zum im Haus hocken verdammt war, aber Jugend genießen konnte.

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    Pardona? Ist das nicht ein Kochrezept?

  • Mich wundert es auch, dass hier anscheinend teilweise die Vorstellung besteht, das eine Zeremonie, welche Jugend "beschwört", gegen die Prinzipien von TSA sein könnte. Das eine endlose Anwendung gegen das Prinzip der Veränderung steht, scheint mir plausibel.

  • War auch nie meine Absicht, diesen Eindruck zu erwecken - wenn doch ich mir vorstellen kann, dass Leute den "Stop des Wandel" für falsch halten. In früheren Version musste man sich immerhin gleich einer Echse häuten, da ist schon mehr Wandlung drin und Nähe zur "Eidechse", wie Tsa auch genannt wird, als "jopp, bist jung."

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