Das Wesen der Verbindung von OrkenspalterTV und Ulisses

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    In einem langen und sehr offenen Blogbeitrag erklärt Nico Mendrek von OrkenspalterTV, wie sich die Zusammenarbeit von OrkenspalterTV und Ulisses Spiele bislang gestaltet hat und was sich in Zukunft daran ändern wird. Anlass für die Änderung der Zusammenarbeit und diese Erklärung sind eine Reihe von Kommentaren, die offenbar – vor allem nach Wege der Vereinigungen […]

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  • Auch in den DSA Communitys kann man vermehrt eine Art Verrohung der Teilnehmer feststellen. Dummerweise sind es immer ein paar Wenige, die vielen den Spaß verderben. Nicht ohne Grund haben beide großen Foren mittlerweile kein Interesse mehr an politischen und religiösen Themen. Auch die Handelsbereiche wurden in beiden Foren strenger gemaßregelt, einfach weil es notwendig ist.

    Die Vorwürfe von (Schleich-)werbung bekamen wir (DSAnews) auch schon. Nur in einem kleineren Ausmaß und in unserem Fall ist das natürlich ganz besonders lachhaft, verdienen wir ja keinen Cent mit irgend etwas an diesem Newsprojekt. Ganz im Gegenteil, das Betreiben kostet uns Geld…

    Habt ihr so etwas auch vermehrt erlebt? Wie geht ihr damit um? Wie sollen Plattformen wie wir (DSAnews) oder die Foren damit umgehen? Was denkt ihr? Ich denke das Thema ist wichtiger denn je, daher freue ich mich über eure Meinungen und Anregungen.

  • Ich bin recht neu in der Internetcommunity und habe sogleich nach 2 Wochen das Interesse verloren mich hier noch großartig einzubringen. Bin nur noch Leser von News.


    Woran liegt das? Es wird mir ehrlich gesagt zu viel ideologische pro DSA/Ulisses und Contra DSA/Ulisses gepostet. Sachliche Diskussion wo nicht der Teufel an die Wand gemalt wird oder man auf einer Rosa Blumenwiese ist sind schlicht nicht möglich. Gesehen an WDV und Haven. Ich finde es schade, wäre gerne ein aktiver Teil geworden. Vielleicht ist das ja aber auch gut so. Mehr Zeit für nicht Internet Dinge.


    Meine 20 Pfennige zum Thema. Ich verziehe mich damit wieder in mein Studienzimmer


    Coris

  • Genau solche Kommentare sollten dem einen oder anderen zu denken geben. Natürlich muss auch kontrovers diskutiert werden können und zum Austausch gehört auch eine Streitkultur. Aber die darf nicht so gestaltet sei, dass manche Leser schon sofort so abgeschreckt werden, dass sie sich komplett zurückziehen und nicht teilhaben wollen.

  • Das mit dem Zusammenschreien ist ja immer das Problem im Netz, eigentlich überall: Die Leute, denen etwas gefällt äußern das nicht, weil sie Angst vor den Schreihälsen haben, die sich dann auf sie stürzen. Sowohl Lob als auch Kritik sind eigentlich überall erwünscht, das Problem das ich sehe ist einfach, dass gerade die Kritiker oftmals gar nicht wissen, wie man Kritik äußert und so kommen halt irgendwelche mistigen Posts zusammen, oft ohne Sinn und Verstand und völlig unreflektiert. Oder man wird totgelabert, auch nicht selten. Die Kampfposter hauen dann halt mal 50 Posts raus in dem sie sich eigentlich nur immer wiederholen. Die Gegner des Kampfposters tun dann das Selbe und es dreht sich im Kreis und nutzt niemandem.

    Wenn du als Host solche Dinge löschst, oder die Nutzer kickst, wird dir vorgeworfen nur im Sinne des Herstellers zu moderieren, wenn du es stehen lässt, wird dir das vorgeworfen und die moderaten Meinungen gehen unter - das genau ist ja eines der Probleme jeder Community heutzutage.


    Diesen Vorwürfen entzieht man sich, in dem man Themen in denen es heiß her geht im Idealfall beruhigen kann, das klappt aber oftmals nicht oder nur kurz - daraufhin wird dann eben der Thread geschlossen.


    Was wäre denn eine gute Lösung aus Nutzersicht? Wie sollen die Betreiber vorgehen? Man kann ja kritische Meinungsäußerer nicht einfach pauschal verbannen, das macht ja auch keinen Sinn und ist dem zweck einer Diskussion nicht dienlich.

  • Ich kann die Kritik durchaus nachvollziehen. Allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, dass der persönliche Umgang hier sehr ordentlich ist. Ich bin Administrator bei einem politischen Browserspiel mit zugehörigem (Politik-)Forum. Da bekommt man ganz andere Sachen zu lesen und zu sehen. Da braucht man wirklich ein dickes Fell.

  • Ich finde das ganze insgesamt ein schwieriges Thema. Erinnert man sich mal an die Thematik zum Gamer-Gate-Skandal vor ein paar Jahren ist eine Frage nach journalistischer Ethik sehr schnell in einen Riesigen Shitstorm aufgegangen - einfach weil die Leute auf allen Seiten sich persönlich angegangen sind.


    In meinen Augen ist es immer wichtig, möglichst transparent zu sein damit, ob ein Projekt jetzt aus eigenen Antrieb entstanden, eine Auftragsarbeit ist oder eine gesponsorte Tätigkeit. Sobald der Kontakt zwischen Auftraggeber und Produzent dann halt privat auch sehr gut ist, wird's halt schwer. Ich sehe nicht, dass sich Ulisses/Orkenspalter-TV da irgendetwas zu Schuld hat kommen lassen - hab mich aber in der Richtung auch nicht wirklich informiert - aber selbst-reflektierend immer mal wieder nachzusehen, wie denn die Beziehung mit einem bestimmten Geschäftspartner aussieht halte ich für sehr wichtig.


    Gerade auch bei Produkt-Reviews ist man als Konsument auch drauf angewiesen, dass der Tester meines Vertrauen möglich unabhängig vom Hersteller des Produkts ist. Das ganze ist ja auch bei Kino-Filmen oder Video-Spielen ein ganz heißes Thema.


    Insgesamt macht eine starke persönliche und geschäftliche Verzahnung es immer schwerer, wirklich objektiv zu bleiben, deswegen finde ich den Schritt, wie er im Blog beschrieben wird eigentlich sehr begrüßenswert und richtig.

    Schatten - wie du möcht' ich tanzen zwischen Licht und Dunkelheit
    Täuscher - lehr' mich zu verbinden Wahrheit und Lüge
    Spieler - durch dich erhalt' ich, was mein ist - Alles und Nichts

  • Starker blogartikel NicoMendrek

    Generell: keine Zensur und keine Threads schließen . Diskussion ist wichtig. Der Umhang hier ist selbst wenn „heiss“ diskutiert wird noch harmlos.

    Vg

    »Eines Tages wird der Namenlose auch dir ein Angebot machen, dem du nicht widerstehen kannst.«

    —ein verheißungsvolles Wispern, neuzeitlich

  • Also zum Thread an sich:

    Ehrlich gesagt mir völlig egal. Schaue keine der LetsPlays aus diversen Gründen.

    Das einzige was man halt bei anderen Youtube Kanälen sieht die "seriös" sind ist einfach die erste Minute in die Ecke ein "Werbevideo" oder "Produktplazierung" knallen und Thema wäre in meinen Augen gegessen.


    zur Zensur/Löschung in Foren:

    Immer auch von meiner Seite ein kategorisches nein.


    zum Thema WdV:

    Das einzige was sich Ulisses bei dem Thema ankreiden lassen kann, in meinen Augen ist das denkbar dümmste und schlechteste Timeing das vorstellbar war.

    In einem Bottich der wegen diversester Gründe (Struktur der Bücher, Verschiebungen, Regelwiki, usw.) schon am brodeln war, hat man dann halt so ein "Spaßbuch" rein geworfen und so gab es neben den "Ich spiele nicht einmal DSA5 aber gebe meinen negativen Senf bei jeder Gelegenheit dazu" Hatern halt noch viele Leute die einfach zu der Kategorie "Mensch Ulisses Regelbuch/RSH/SSH XYZ kommt nicht raus aber für den Scheiss habt ihr Zeit" gehörten. Dadurch ist das ganze eskaliert.

    Das ganze wurde dann vermutlich in der "Rassismus" Debatte gekrönt, wo ich heute noch immer den Kopfschütteln muss und mir die Galle hoch kommt bei dem Gedanken daran.

    Jetzt ist es vorbei, ein paar Termine wurden genannt (was jeder wusste das es so kommen wird) und plötzlich sind alle wieder auf Kuschelkurs, obwohl sich faktisch nichts geändert hat.


    Fazit:

    Deswegen ehrlich gesagt kann ich nur sagen, Hate ignorieren denn der basiert meist auf nichts und ist wechselhaft wie die Meinung einiger Politiker und langfristig schauen was ihr wollt.

    Wenn ihr in der Vergangenheit mit dem was ihr gemacht habt gut gefahren seid dann einfach weiter so, wenn nicht dann ändert es. Aber weil die DSA+Orkenspalter Community im Jahre 2018 dies und jenes sagte, was morgen sowieso wieder anders klingt. Das würde halt für meine Entscheidung in der Gewichtung eher irrelevant sein.

  • Was will man da schon groß machen? Der verständige DSA-Nachrichten-Konsument weiß ja eigentlich, dass hier Leute über ihr geliebtes Hobby berichten und dass das dann eher positiv ausfallen wird. Ohne dass ich hier gleich die große Ulisses-Weltverschwörung reininterpretieren muss. Den gewöhnlichen Troll kann man ja noch leicht des Forums verweisen, bei den "gesitteten" Trollen ist das schon schwieriger. Und leider springen zu viele Leute zu gern über jedes Stöckchen, das die gesitteten Trolle ihnen hinhalten (hat da jemand "WdV" gesagt?). Eigentlich sehe ich nur das rigorose Eingreifen von Moderatoren als Heilmittel, um den Trollen den "Spaß" am "Mitdiskutieren" zu nehmen. In einer DSA-ist-supisuper-Filterblase will ich auch nicht leben, Kritik darf und muss schon sein. Nur manche schießen dabei deutlich über das Ziel hinaus bzw. haten einfach nur und ich frage mich ehrlich, was die dann in DSA-Foren zu suchen haben (ja, klar, Unfrieden stiften). Wie kann man der Verrohung entgegenwirken? Da bin ich planlos. Manche Nachrichtenportale sperren ja bereits den Kommentarbereich, weil die mit der Moderation nicht mehr nachkommen. Das kann aber nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Zum Glück glätten sich hier im Forum die Wellen ja meist schnell wieder.

  • Werde ich hier zwischen den Zeilen erwähnt? Das Gefühl könnte man schon bekommen. Bin ich also ein gesitteter Troll oder einer von den bösen ungesitteten? Und sollte man mich mundtot machen?^^ Na mal schauen was passiert.


    Zum Artikel: Ich verstehe den Anlass nicht. Wenn ich Geld von Ulisses bekomme, wenn ich für den Verlag arbeite und für ihn und seine Produkte Werbung mache, mache ich eben keinen Journalismus sondern Marketing. Ich hatte nie den Eindruck, dass Orkenspalter-TV unabhängig oder journalistisch wäre und ich sehe auch jetzt nichts davon in der Stellungnahme, die natürlich beschreibt, wie man gerne gesehen würde, aber das ist eben der Moment, in dem, wie im Rollenspiel auch, gilt "Show, don't tell". Bisher war das meisten von Orkenspalter für DSA doch Werbung in der ein oder anderen Weise. Dagegen spricht auch nichts, man muss es eben nur aushalten, wenn es dann auch so genannt wird. Es gibt keinen rollenspielerischen Journalismus, dafür ist die Szene zu klein und zu parteiisch und auch zu abhängig von einander. Journalismus, der aufklärend, unabhängig und möglichst objektiv ist, sucht man hier vergebens.


    Ich bin übrigens auch derjenige, der die DSA-News Werbung nennt. Nicht weil das böswillig ist, sondern weil es nun mal genau das ist. Man verbreitet Produktinformationen und bewirbt das Erscheinen bestimmter Verlage. Auch hier liegt gar kein journalistischer Anspruch zugrunde, sondern es geht eben darum Fans zu sagen, was Fans gerade kaufen, erleben oder lesen können. Damit bewirbt man natürlich diverse Blogs, Verlage und Autoren.


    Existiert eine Verrohung der Community? Nein. Das sehe ich nicht so. Ich bin nun häufig genug Betroffener von Anfeindungen geworden, per Konversation, per Beitrag usw. usf., aber letztlich denke ich, dass eine raue Diskussionskultur durchaus ausgehalten werden muss, solange man nicht Personen angreift sondern eben Argumente. Das hingegen ist etwas, was immer schwieriger zu werden scheint zu differenzieren.


    Denn die Aussage "Eure Videos sind Werbung für Ulisses/Uhrwerk/Prometheus" ist ein Kommentar und maximal eine Kritik an der geleisteten Arbeit, aber nicht an der Person. Dennoch wird es persönlich genommen. Ich denke, dass Kritik gut und wichtig ist, harsche und konstruktive, aber auch mal destruktive und vernichtende. Daher gehe ich auch gerade mit dem letzten Abschnitt nicht konform, der dem Artikel ansteht. Auch meinen Freunden kann ich sagen "Du, das Teil was du da gemacht hast, das ist Mist aus Grund x, y und z". Damit sage ich nicht "du bist Mist". DIe Problematik liegt oft darin, dass Dinge persönlich genommen werden, die nicht persönlich sind und ja, damit hat die Community mMn ein Problem.

    - zensiert -

    Einmal editiert, zuletzt von Sumaro ()

  • Aber damit legst du deine persönlichen Maßstäbe an. Andere halten genau solche Kritik für nicht angebracht, vor allem nicht, wenn es destruktiv und vernichtend angelegt ist.

    Ich bin beispielsweise ein großer Freund davon, immer wieder zu verdeutlichen, dass es sich um meine persönliche Meinung handelt. Wenn man aber ständig so schreibt, als würde man Tatsachen von sich geben, kommt das meiner Auffassung nach ganz anders an.

  • Eigentlich lese ich Sumaros Beiträge gern, auch wenn ich nicht immer seiner Meinung bin und er oft "schwärzer" malt als ich es sehen (um die Brücke zum Artikel und seinem Post zu schlagen, das ist meine persönliche Meinung und eine Feststellung, keine negative Kritik).

    Aber siehst du jede Form von Rezession als Werbung an?


    Kritik ist jedoch wichtig, genauso wie Lob. Allerdings ist es nun mal so, daß auf ein Lob zehn Kritiken kommt. Das ist allerdings überall so. Im schwäbischen würde man sagen: "net gebruddelt, isch 'globt gnug".


    Das blinde dislike was Nico erwähnt hat, ist natürlich Panne. Aber solche Neider? Hater? Wird man ab einem gewissen Bekanntheitsgrad immer haben.

  • Engor


    Die Lösung ist einfach: Schreib keine solche Kritik und ignoriere sie, wenn sie dich betrifft. Klar lege ich meine persönlichen Maßstäbe an, aber im Rahmen der Meinungsfreiheit und auch einer gesunden Diskussionskultur muss Kritik in jeder Form erlaubt sein. Eine reine Meinungsäußerung ist ja auch meistens leicht zu ignorieren. Interessant wird es, wenn es zu den Begründungen kommt und man Argumente austauscht und herausfindet, wie die Meinung entstanden ist. Abseits davon gibt es ja auch mehr als Meinungen, einige Dinge, die man von sich gibt, sind im besten Fall auch mal Tatsachen. ;)


    Allerdings ist es nun mal so, daß auf ein Lob zehn Kritiken kommt.

    Das hingegen teile ich als Einschätzung im Rollenspielbereich eher nicht als Einschätzung.^^ Aber vielleicht lese ich auch einfach nur zu viele positive Rezensionen. ;)

  • Aber siehst du jede Form von Rezession als Werbung an?


    Auch eine negative Rezension ist erstmal natürlich eine Werbung, denn natürlich macht sie das rezensierte Produkt erstmal bekannter - vollkommen unabhängig davon, wie die Bewertung letztlich ausfällt. Auch DSANews ist unter der Prämisse natürlich eine Werbung, ebenso Nandurion etc..


    Werbung ist aber nicht gleich Werbung^^

  • Ich finde sowieso man sollte es sich gut überlegen ob man Hobbydiskussionen mit so viel Antagonismus, Verbissenheit und Erbsenzählerei aufläd, wie das in den letzten Monaten oft geschehen ist.

    Um so mehr wenn man Rollenspielprodukte dann noch zum Gegenstand weltanschaulichen Zelotentums macht und ähnliches.


    Es gibt auch in unserem Hobby Situationen wo wirklich Schaden angerichtet wird und wo echter Fan-Widerstand gefragt ist.

    D&D hat sowas erlebt mit seiner 4. Edition wo die Schöpfer und maßgeblichen Autoren der Forgotten Realms durch die Bank erschüttert waren was für eine Vergewaltigung Hasbro diesem vielgeliebten Setting und aus Sicht Vieler auch dem Spiel als Ganzes reingewürgt hatte.

    Aber DSA hat sowas in seiner Geschichte noch nicht ansatzweise erlebt und Kritik an Ulisses, an DSA5 und an bestimmten Publikationen wie WdV kann man definitiv entspannter und freundlicher und versöhnlicher äußern, als das oft der Fall war in der letzten Zeit.


    Ich bin kein besonders großer Fan von Orkenspalter TV oder den daueralbernen Ulk-Lets-Plays mit den Ulisses-Leuten und ob DSA5 sich für meine Bedürfnisse beweisen kann, darum mache ich mir in 5+ Jahren Gedanken, wenn die Basis des Systems fertig veröffentlicht ist.

    Aber irgendwelche Angriffe und Anfeindungen wie sie wohl zu diesem Statement geführt haben, hat da in meinen Augen niemand verdient.

    Die Leute machen da (bei Orkenspalter TV wie bei Ulisses) nichts anderes als mit viel Liebe das Hobby so zu pflegen und zu zelebrieren wie es ihnen gefällt.

    Und dabei trampelt dort niemand auf den Traditionen von DSA oder auf sonstigem "emotionalem Eigentum" einer breiteren Fanbasis herum.

    Zumindest nicht mehr als schon beim Übergang von DSA3 zu DSA4. ;)

    Ein Grund sich all dem gegenüber nicht höchst entspannt zu verhalten existiert also eigentlich nicht.


    Wir können froh sein über alle Leute die in ihrer jeweiligen Nische so beständig aktiv sind.

  • Dann ist aber jede Erwähnung eines Produktes Werbung :-)


    Ich würde sagen ich stehe dem Orkenspalter.tv neutral gegenüber.


    Es ist halt von jedem immer seine persönliche Meinung. Bei manch einem kann man zwar meinen, das er seine Meinung als gesetzt ansieht, aber das ist dann demjenigen sein Problem.


    Nehmen wir mal die Late Nerd Show als Beispiel in dem Nico das neue Myranor Buch vorgestellt hat, und Patrick hinter Kamera saß (ja tatsächlich, der Verlagsleiter war bei der Rezension dabei).

    Ich fand das sehr witzig und sympathisch, hab das nicht als Werbung oder negativ aufgefasst. Auch Nicos glühende Leidenschaft daran hat mich nicht gestört. So ist das wenn ein Fan Produkte beurteilt.

    Ganz im Gegenteil, Myranor hat mich nie interessiert. Aber ich habe es mir trotzdem angeschaut, weil ich es schön fand, jemand dabei zuzuhören der da mit soviel Leidenschaft dabei ist.

    Obwohl, wenn ich es richtig verstanden habe, Nico auch für Myranor schreibt, war das für mich beim anschauen der Folge kein Negativkritikpunkt. Warum auch, unterm Strich muss jeder selbst wissen, inwiefern er sich davon beeinflussen lässt, oder auch nicht.


    Und wenn es hier ehrliche Kritik gibt, hat der Betroffene sicherlich mehr davon. Den genauso wie die Blinden disliker daneben sind, finde ich das blinde "gefanboy'e" daneben.

  • Werbung ist nicht per se etwas schlechtes, aber Werbung ist kein Journalismus. Wer den Standard für Journalismus nicht erfüllen will (das ist ja der Punkt), der darf auch sehr gerne damit glücklich sein für Rollenspielverlage Werbung und Marketing zu machen. Man sollte nur die Begrifflichkeiten nicht vertauschen oder dazu angeleitet werden, sie miteinander zu vertauschen.


    Abseits davon ist es vollkommen legitim Kritik in jeder Form zu äußern, das ist der Kernpunkt, den ich habe. Das gehört zur Meinungsfreiheit dazu und ist ein äußerst wichtiges Gut, wie ich finde. Die Zensur im Kopf, dadurch, dass man quasi die Kritik als solches nur dann zulässt oder legitimiert, wenn sie eine bestimmte Form hat, finde ich als Tendenz bedenklich. Es ist viel zu wichtig, dass jede Meinung gehört werden kann und geäußert werden kann, auch wenn sie mir nicht passt oder ich sie unbegründet finde. Ich kann dann ja in den Diskurs gehen.


    Auch der ständige Disclaimer, dass es nur "meine Meinung" ist, ist wie ich finde, bedenklich, sobald man eigentlich in einen argumentativen Raum geht. Da ist eben vieles nicht mehr nur "meine Meinung" und das sollte man auch benennen können. Denn wenn man Fakten zu Meinungen reduziert, ist die geistige Zensur viel zu weit gekommen. Daher würde ich sowohl bei "wohlwollend" als auch bei "nur deine Meinung" immer mit bedacht vorgehen.