DSA vs. D&D

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    Wie kommt man eigentlich immer wieder auf das Beispiel des Halbling-Assasinen?


    Habe die Frage gerade entdeckt und gemerkt, dass sie immer noch nicht beantwortet ist (zumindest nicht hier im thread).


    Der Halblings-Assassine war nen Aprilscherz der DSA-Redaktion vor etlichen Jahren. Nach ihrer Beschreibung wäre er ein guter PG-Charakter gewesen. Leider haben es einige Leute nie kapiert, dass dieser Charakter nicht ernst gemeint war und selbst nachdem die Redaktion deutlich darauf hingewiesen hat, dass es sich nur um einen Aprilscherz handelte, wollten einige immer noch keine Ruhe geben. Daher düstert die Idee eines Halbling-Assassinen bei DSA-Spielern herum bzw. sehen einige DSA-Spieler den Halbling-Assassinen als ultimativen PG-Charakter.


    Bei D&D kann man als Rasse u. a. einen Halbling spielen und wenn man ihn richtig steigert (ggf. Klassen kombiniert und die richtigen Feats wählt), dann kann man mit den D&D Regeln einen Halbling-Assassinen erstellen. Ergo folgern damit einige DSA-Spieler, dass D&D ein PG-RPG sein MUSS, wenn es eine solche Kombination zulässt.

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    Ergo folgern damit einige DSA-Spieler, dass D&D ein PG-RPG sein MUSS, wenn es eine solche Kombination zulässt.


    Allerdings sind Halbling-Assassine, aufgrund der, sagen wir, inkompatibilität der Hintergründe, etwa genauso wahrscheinlich wie elfische Borbaradianer-Dämonologen, die NICHT Badoc sind.... :lol:

  • Ich hätte eine Frage an DnD-Spieler: Benutzt ihr eine offizielle Hintergrundwelt oder spielt ihr in einer 'selbstgemachten'? WQir spielen zur Zeit in einer selbstentworfenen Welt und ich muss sagen unser SL hat sich einen Haufen Arbeit gemacht. Eventuell werde ich in ferner Zukunft einmal den SL mimen und hab ehrlich gesagt noch keinen Schimmer welche Welt ich nehmen soll... Ideen, Vorschläge, Rat? Forgotten Realms oder Greyhawk? Und wo bekomme ich Hintergrundinformationen (wenn möglich für den kleinen geldbeutel, also kein Forgotten realms Kampagnenset *gg*).

  • auch wenn das jetzt nichts zur Diskussion beiträgt, aber ich galub hier stand irgendwo, dass man die Regeln für (A)D&D irgendwo aus dem Internet runterladen kann - weiß einer wo das ist, ich würde nämlich da gerne mal reinschnuppern.

  • AD&D deckt sich aber nicht 100% mit D20, D20 ist ein freies Rollenspiel und stellt zum Bsp. auch die Regeln für Knights of the Old Republik (PC). Aber aus D20 lässt sich mit vergleichsweise minimalem Aufwand ein 'eigenes' Rollenspiel kreieren.
    Die Regeln für DnD und AD&D basieren auf D20 (siehe oben :lol: ).

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    Ich hätte eine Frage an DnD-Spieler: Benutzt ihr eine offizielle Hintergrundwelt oder spielt ihr in einer 'selbstgemachten'? WQir spielen zur Zeit in einer selbstentworfenen Welt und ich muss sagen unser SL hat sich einen Haufen Arbeit gemacht. Eventuell werde ich in ferner Zukunft einmal den SL mimen und hab ehrlich gesagt noch keinen Schimmer welche Welt ich nehmen soll... Ideen, Vorschläge, Rat? Forgotten Realms oder Greyhawk? Und wo bekomme ich Hintergrundinformationen (wenn möglich für den kleinen geldbeutel, also kein Forgotten realms Kampagnenset *gg*).


    Wir spielen momentan auch in einer vom Meister erfundenen Welt und das ist es auch, was mich so an D&D stört. Ich kenne mich in der Welt einfach nicht aus, ich habe überhaupt kein Hintergrundwissen über diese Welt und selbst wenn ich die Regeln kenne, weiß ich noch nichts über die Spielwelt.


    Natürlich hat das einen Vorteil, weil man eben eine vorgefertigte Welt nutzen kann oder sich selber eine erstellen kann, aber ich möchte eben doch ein wenig Wissen über die Welt haben, in der ich einen Charakter spiele und bei DSA ist das bei mir gegeben und bei D&D nicht... Ist sicherlich auch Fehler des Meisters, dass er uns so keinerlei Informationen über die Welt gibt (u. a. wohl auch, weil er selber nicht sooo genau weiß, wie sie strukturiert sein soll...). So fehlt mir einfach etwas, um meinen Charakter besser zu spielen und bin immer auf den Meister angewiesen, wenn es um Geographie oder ähnliches geht. Deswegen tendiere ich auch eher dazu, DSA zu spielen, weil ich mich da einfach sicherer fühle.

  • @ Selissa


    Zitat

    Wir spielen momentan auch in einer vom Meister erfundenen Welt und das ist es auch, was mich so an D&D stört.


    Was aber ein fehler des SL ist, und nicht des Systems...


    Im Falle einer der offiziellen Kampagnen-Welten (besonders Forgotten Realms) hat man eine Fülle an Hintergrundinformationen, die sich Problemlos mit denen von DSA messen können....

  • :rolleyes:


    Ich hab mir jetzt die Foprgotten Realms gekauft.


    Man sollte das Buch umbenennen, in: "Slayers Handbook to Faerunian Monsters and NSCs to fill the space between the Dungeons". :rolleyes2:


    So sauer war ich noch nie! So eine Geldverschwendung. Meinen Spilstil trifft es auf alle Fälle überhaupt nicht.

  • @ Durag


    Die Frage ist, welches Forgotten Realms? Die derzeit neuen Bücher (die zum neuen D&D3E erschienen sind), sind an einigen stellen durchaus Mangelhaft, was aber z.T dadurch zu erklären ist, das sie (zumindest m.M. nach) nur als Update des ganzen alten Materials zu verstehen sind - immerhin umfasst das Forgotten Realms Campaign Setting, das für AD&D erschienen ist, gut und gerne mehr als 10 Boxen sowie zig weitere Quellenbücher unterschiedlichen Umfangs, alles aus insgesamt 20 Jahren. Das ganze für das neue Regelwerk neu aufzulegen ist ein riesenaufwand, der einiges an Zeit beansprucht.


    Für das neue System sind (wenn ich richtig zähle) gerade mal 3 Bücher draußen (Campaign Setting, Players Guide to Faerun und Underdark) - das behandelt noch nicht mal 1% dessen, was es bisher gab. Das meiste davon ist eher ein Regelupdate des alten Materials...

  • Zitat

    Die Regeln für DnD und AD&D basieren auf D20 (siehe oben :lol: ).


    Nein. AD&D hat reingarnichts mit D&D und D20 zu tun. D20 ist im Grund D&D(3. Ed.) aufs nötigste reduziert, aber ein anderes System als der Vorgänger D&Ds :AD&D.


    Und das mit dem Kampagnen-Set für die FR kann ich nicht bestätigen. Ich hab das alte (AD&D 2. Ed.) und bin eigentlich zufrieden. So zufrieen das ich mit dieser Box als einzige D&D Publikation die ich habe eine Kampagne geschrieben habe. wir warten nur noch auf die deutsche Ed. 3.5 um endlich loszulegen.

  • So mal neben bei : Ich fahr vielleicht für ein Jahr ins Ausland. Was wird dort am meistén gespielt( dort =Uneinige Staaten von Amerika)?


    Ich glaub DSAspieler wirds da nicht viele geben

    !!! Signatur wanted !!! Wenn du sie siehst beisst sie dir den Kopf ab

  • Auch wenn ich hiermit zum Threadnekromanten werde, was mir an DSA gar nicht gefällt, ist die beschränkte Auswahl an Rassen: So kann als einzige Rasse ohne jegliche Einschränkung einen Mittelländer spielen.
    Gründe gegen:
    Achaz: Kältestarre( weiter als Gareth im Sommer kommt man nicht)
    Orks, Goblins, evtl. Tulamiden, Elfen, Zwerge: Vorurteile oder soziale Ächtung( hat es im Mittelalter auch gegeben, ich will aber ein Fantasy-Rollenspiel und keine Simulation spielen.
    In diesem Fall kann eine zu detailliert augearbeitete Welt auch ein Nachteil sein.


    Ein weiteres Manko sind für mich die Hügelzwerge, da sie vom Setting her einfach nur eine Halbling-Kopie sind, Zwerge aber einen völlig anderen Körperbau und auch andere Spielwerte haben(müssten).


    Und die doch recht beschränkte Auswahl an zwölf (guten) Gottheiten, die religiös praktikabel sind( Gebiete, in denen ein Gott die Vorherrschaft hat, gut, aber gleich die ganze bekannte Welt), sowie die Erzdämonen und den Namenlosen als beinahe einzige mögliche übernatürliche Gegenspieler.Auch ein wenig überrascht war ich bei den Goblins: Matriarchat und Moral? Das soll allerdings keine Kritik sein.


    Was mir an Pathfinder besser gefällt:
    1.Viele verschiedene Rassen zur Auswahl.
    2.Wirklich jede Klasse hat nützliche Fertigkeiten und kann sich im Kampf einigermaßen selbst verteidigen( in Solo-Abenteuern( spielt ihr die eigentlich?) sehr nützlich).
    3.Vielseitige Gegner und einfachere Ep-Verteilung bei ungeplanten Kämpfen.
    4.Einfacheres Magiesystem
    5.Hört sich vielleicht Pg an, aber trotzdem:Einfachere Möglichkeiten, anPERMANENTE magische Gegenstände zu kommen. Was nützt wir ein Artefakt, das schon nach dem dritten Einsatz wertlos ist?


    Trotzdem hat DSA auch gute Seiten: die sehr detailliert ausgearbeitete Welt bietet viel gutes Hintergrundmaterial.


    Einige dieser Punkte könnten auch an unserem nicht gerade aventurischen Meister( siehe meine Beiträge http://www.orkenspalter.de/viewtopic.php?f=1&t=2807&start=90) liegen.

    Wissen ist Macht, aber nicht jeder Mächtige weiss viel.
    IA! CTULHU FTHAGN...-die letzten Worte eines Kultisten

  • Mit einem Orklandachaz hat man das Problem ein wenig umgangen. Tulamiden als zweithäufigste Menschenspielart sind zudem per se nicht mit Vorurteilen behaftet. Das geht immer eher in Richtung Kulturen (Al'Anfaner in Punin, Novadi im Horasreich, Zahori in einer Stadt usw) und auch da kommt es drauf an, wen man wo spielt.


    Das liegt aber alles eben daran, dass der Ansatz von DSA eben ganau das ist: eine Simulation. Der Ansatz des "phantastischen Realismus" ist glaube ich DAS Alleinstellungsmerkmal der Marke DSA (zumindest von Aventurien. Myranor ist da etwas freier, miau!). Die Welt soll sich ihre Konflikte selbst schaffen können, ohne, dass es immer den einen bösen Magier in seinem Turm gibt. Das muss man von diesem System wissen, wenn man es spielen möchte und sich dann dafür oder dagegen entscheiden, ob man es spielen will.


    Permanente Artefakte sind im DSA aber ohne weiteres möglich, sie sind halt nur: teuer oder, wenns Marke Eigenbau sein soll, aufwendig, aber nicht unmöglich und auch gar nicht mal soooo selten :zwinker:

    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.


    - Immanuel Kant

  • Die Tulamiden sehe ich jetzt nicht als eingeschränkt an, und auch die "Ächtung" von Elfen und Zwergen ist allgemein betrachtet bestenfalls gering, so dass da eigentlich kaum was gegen spricht, sie als SC zu wählen.
    Orks und Goblins, ja, die tun sich deutlich schwerer.


    Aber auch da gilt, was es sonst auch gilt: Man macht sich das Aventurien, das man gerne hätte. Orks und Goblins sind per se erst mal nicht die "Bösen"? Magische oder gar karmale Artefakte, permanent, und maximierte Waffen und geweihte Rüstungen sind eher Standard? warum nicht, wenn man es so spielen will, kann man es ja machen.
    Da bewegt man sich ein wenig abseits vom offiziellen Aventurien, aber in mehr oder geringerem Maße macht das ja jede Gruppe hier und dort mal etwas (oder auch mehr). (Bei den verbesserten Waffen und vielen Artefakten sollte man aber entsprechend die gegnerische Werte aufwerten. Das sollte man sowieso, aber dann erst recht.^^)


    Einfacheres Magiesystem ist natürlich ein Punkt, den DSA nicht bietet. *g*


    EP-Verteilung für Gegner/Kämpfe ist etwas, von dem sich seit spätestens DSA 3 distanziert wurde, und das finde ich gut (aber man kann es ja trotzdem machen). An den Möglichkeiten und Art der Gegner habe ich nichts auszusetzen, finde ich schon sehr gut (neben den Möglichkeiten, die auch SC haben, gibt es halt noch die ganzen "Monster" und Dämonen und ...).
    Dass sich alles und jedes im Kampf verteidigen muss, sehe ich nicht als zwingend an - Kämpfe sind halt abhängig davon, wie wichtig sie sind. Man kommt auch fast gänzlich ohne aus und wer sie wertschätzt, wird sich keinen Zuckerbäcker mit Unfähigkeit Kampftalente machen, und kämpferisch ausgerichtete Professionen oder gut dahin ausbaubare gibt es jede Menge.


    Davon abgesehen weiß halt schon jeder, warum er die einen Systeme mag und die anderen weniger. Das finde ich gut, wenn sich Systeme und Welten nicht zu ähnlich, so findet jeder etwas, was ihm zusagt.


    Was Deinen SL angeht: So etwas kann man nun in jedem System machen, sich über alles hinwegsetzen und den eigenen SC strahlen lassen.
    Die PGalerie ist übrigens voll mit solchen Geschichten. Könntest Du so eigentlich einreichen. ;)